Ich hatte eine ruhige, erholsame Nacht und wachte am Morgen halb neun auf. L schlief bis kurz nach zehn.
Gefrühstückt hatten wir dementsprechend spät. Das Mittagessen ließen wir ganz ausfallen, da wir am frühen Nachmittag zum Kuchenessen bei LS’ Familie eingeladen waren. Abends hatte ich keinen Hunger, also gab es auch nichts.
Mein kleines Sportprogramm bestand aus zwei Übungen für die Arme und eine für den Bauch. Von meiner gestrigen Laufrunde habe ich ein wenig Muskelkater in den Oberschenkeln bekommen. Das merkte ich heute vor allem beim Treppensteigen.
Morgens und abends hatte ich Zeit, in meinem aktuellen Buch zu lesen. Vormittags baute ich Ls Playmobilhaus auf. Jetzt fehlen nur noch Kleinigkeiten, ist aber spielbereit. Gemeinsam mit Ls Schulfreundin LS, ihrem Bruder und ihrer Mama gingen wir nachmittags in den Kinofilm „Wish“, der L und mir viel besser gefiel als gedacht. Die Vorschau hatte uns nämlich nur so mittel begeistert. Der Film ist sehr kurzweilig und schön gemacht. Nach dem Kinobesuch machten L und ich noch einen kurzen Abstecher in die Leipziger Innenstadt, die sehr gut besucht war.
Ls Lehrerin teilte mir gestern ihre Antwort auf meine E-Mail mit. Sie ist damit einverstanden, so vorzugehen, wie von mir vorgeschlagen. Nach den Winterferien schauen wir gemeinsam, ob und wie sich Ls Leistungen in Deutsch verändert haben. Für L und mich bedeutet das jetzt erst einmal einige Wochen Abstand von der LRS-Thematik und wohlverdiente Ruhe.
Was heute schön war:
– ausschlafen
– lesen
– Aufbau des Playmobilhauses
– Vesper bei LS’ Familie
– Kinofilm „Wish“
– kleine Einkaufsrunde in der Leipziger Innenstadt
– Sportübungen
– Italienischübungen in der Duolingo App
Autor: Martin
#WMDEDGT Januar 2024
AlltagsschnipselEs war gestern wieder weit nach 22 Uhr, ehe ich in den Schlaf fand. L hingegen schlief glücklicherweise kurz nach halb zehn ein. Meine Nacht war ruhig. An Träume konnte ich mich heute Morgen nach dem Klingeln des Weckers nicht mehr erinnern.
Ich habe unsere Morgenroutine umgestellt und bin bisher sehr zufrieden mit dem entspannteren Ablauf. Ls Frühstück und Vesper für ihren Schultag bereite ich nun am Vorabend zu, ihren Tee und das Obst mache ich morgens frisch. So können wir jetzt einige Minuten länger schlafen und uns gemeinsam im Bad für die Arbeit bzw. die Schule fertigmachen.
Auf dem Weg zum Auto genoss ich die frische Luft um mich herum. Ich hätte schwören können, dass es wenigstens sechs Grad Celsius waren. Das Thermometer im Auto war allerdings anderer Meinung und zeigte nur drei Grad Celsius an. Vermutlich fühlte sich die Luft wegen des fehlenden Windes so mild an. (Ich bekam direkt erste Frühlingsgefühle.)
Als ich L kurz darauf an der letzten Ampel in Richtung Schule verabschiedet hatte, lief ich noch ein paar Minuten in der Gegend herum. Heute zog es mich in Richtung der Kleingartenanlage. Allerdings war es so dunkel und trostlos, dass ich diese schnell wieder verließ. Stattdessen huschte ich in den Rewe Markt, der sehr zu meinem Bedauern seit Januar keine Pluxee (ehemals Sodexo) Restaurantschecks mehr annimmt, und kaufte ein paar fehlende Lebensmittel ein.
Im Auto singend fuhr ich zurück nach Hause, bereitete mir dort nach Verräumen des Einkaufs mein kleines Frühstück mit einer Tasse meines heiß geliebten Schokocappuccinos zu und startete in den Arbeitstag.
Neben einem spontanen Abstimmungsmeeting mit meinem Product Owner und einem Kennenlerncall, zu dem die Bewerberin nicht erschienen ist und ich stattdessen eine Viertelstunde mit meinem Kollegen D über mögliche Inhalte firmeninterner Meetings gesprochen habe, kümmerte ich mich heute um die Bruttogehaltsabrechnungen aus dem Dezember. Bei nahezu jeder und jedem von uns haben sich Fehler eingeschlichen. Diese hielt ich für unsere Lohnbuchhalterin schriftlich fest. Nächste Woche werde ich sie bitten, die Änderungen mit in die Gehaltsabrechnungen für Januar einfließen zu lassen. Parallel dazu nahm ich einige Änderungen im Tool Personio vor, ehe ich den Commitly Account, den ich Ende letzten Jahres für zwei Wochen getestet hatte, reaktivierte, eine Zahlungsinformation hinterlegte und begann, mich einzuarbeiten. Ich erhoffe mir von diesem Tool erhebliche Verbesserungen in den nächsten Wochen und Monaten.
Weil draußen die Sonne so schön schien und es nach wie vor windstill war, zögerte ich im Gegensatz zu gestern nicht lange, schlüpfte in meine Laufkleidung und drehte nach zweimonatiger Pause eine kurze Runde an der Pleiße entlang. Das tat sehr gut. L werde ich allerdings nicht so schnell in diese Gegend verschleppen. Sie hat Angst vor Hochwasser und würde beim Anblick des Wasserstands der Pleiße, der im Gegensatz zu anderen Teilen Deutschlands eher niedrig ausfällt, mit Sicherheit in Panik verfallen.
Nach einer erfrischenden Dusche aß ich die letzten drei Stücke unserer selbst belegten Pizza und machte mich wieder an die Arbeit. Bis in den späten Nachmittag hinein verbrachte ich meine Zeit mit der Zuordnung der Transaktionen im Tool Commitly.
Nachmittags holte ich L und ihre Freundin LS von der Schule ab. Wir fuhren auf direktem Wege zu uns nach Hause. Dort angekommen, schnappten sich die Mädels ein Eis und schauten anschließend gemeinsam Ls Spielsachen durch. Irgendwann rief ich beide in die Küche, um von ihnen zwei Äpfel mit Schokoglasur und Streuseln verzieren zu lassen. Die beiden stritten zuvor nämlich dermaßen laut miteinander, weil sie sich auf kein gemeinsames Spiel einigen konnten, dass ich hoffte, sie mit der Aktion ein bisschen ablenken zu können. Es klappte. Nach dem friedlichen Essen der Schokoäpfel herrschte Frieden und beide zogen sich gemeinsam und leise in Ls Zimmer zurück. Nach meinem Feierabend machte ich es mir mit einem Buch im Schlafzimmer gemütlich und überließ den beiden die restliche Wohnung. Irgendwann drangen aus der Küche Gekicher und über das iPad abgespielte Songs in voller Lautstärke. Dazu hotteten die Mädels ab und hatten offensichtlich großen Spaß.

Nach dem gemeinsamen Abendessen brachten L und ich LS nach Hause, plauschten eine halbe Stunde mit ihren Eltern und fuhren zurück nach Hause.
Den restlichen Abend werde ich mit Lesen und meinen Französischübungen in der Duolingo App verbringen und mich auf das bevorstehende Wochenende freuen.
Donnerstag, 4. Januar 2024 – Austausch und Zuspruch
AlltagsschnipselErst weit nach 22 Uhr fanden L und ich gestern Abend in den Schlaf. Wir waren einfach nicht müde genug. Ich habe sehr unruhig geschlafen und bin immer wieder kurz aufgewacht. Irgendwann in den frühen Morgenstunden hörte ich, wie der Regen gegen das Fenster peitschte und der Wind um die Häuser pfiff. Ich war beinahe schon erleichtert, als der Wecker klingelte und mich zum Aufstehen aufforderte. Entgegen meiner Erwartungen klappte der Start in den (viel zu frühen) Morgen heute gut. Auch L brauchte ich nur wenige Minuten überreden, sich für die Schule fertigzumachen.
Mittags aß ich eine selbst gekaufte Möhrensuppe. Abends ließen L und ich uns einen selbst gemachten Kartoffelsalat schmecken.
Dass ich eine Schönwetterläuferin bin, merkte ich heute wieder sehr deutlich. Mit Blick aus dem Fenster kam ich recht schnell von meinem Plan, laufen zu gehen, ab. Stattdessen machte ich drei Übungen, eine für den Bauch, eine für die Arme und eine für die Beine.
Den heutigen Tag würde ich als ersten normalen Alltag in 2024 bezeichnen. Ich arbeitete, L befand sich in der Schule. Ich schaffte sehr viel. Ich konnte mich um die zahlreichen, aber alle gleichlautenden Anliegen der Mitarbeiter*innen kümmern, Termine in einem meiner beiden Scrum Projekte managen und eine (längst überfällige) Projektübersicht erstellen. Eine Rechnung habe ich auch noch versandt, die ich gestern übersehen hatte. Das entsprechende YouTrack Board zur Rechnungslegung aktualisierte ich gleich mit.
Gestern Abend gab es vor dem Einschlafen noch ein paar Tränen, weil L nicht zur Schule gehen und lieber noch zu Hause bei mir bleiben wollte. Heute Morgen wurde dies zwar hin und wieder nochmal erwähnt, dennoch konnte ich L pünktlich an der letzten Ampel vor der Schule verabschieden. Beim Abholen am Nachmittag war schließlich alles halb so wild. L bezeichnete ihren Schultag sogar als gut und hätte am liebsten ihre Schulfreundin LS zum Spielen mit nach Hause genommen. Diese hatte allerdings noch einen Termin, sodass es nicht klappte. Vielleicht morgen.
Neben meiner Unterstützung bei Schreibschrift- und anderweitigen Deutschübungen sowie einer kurzen Erklärung zu einer im Unterricht unverstandenen Matheaufgabe nutzte ich den Feierabend, um Ls Playmobilhaus, das sie zu Weihnachten geschenkt bekommen hatte, weiter aufzubauen.
Ganz viel lieben Zuspruch bekam ich um die Mittagszeit von Leipzig-S, der Mama von Ls Schulfreundin LK. Wir hatten jetzt länger nichts voneinander gehört. Sie teilte mir mit, dass sie selbst schon bei ihrer Tochter festgestellt hat, dass sie zwar gut mit Buchstaben umgehen und Wörter richtig schreiben kann, dafür nicht sonderlich gut liest und kaum Fortschritte macht. Hinzu kommt ein Desinteresse am Lesen. Sie sieht das aber ganz entspannt und ist der festen Überzeugung, dass die Zeit noch einiges positiv verändern wird, immerhin sind die Kinder alle nicht älter als acht Jahre und haben noch genügend Zeit zu lernen. In den Deutschheften ihrer Tochter herrscht ebenso wie in Ls gähnende Leere. Wir fragen uns, was die Kinder in den sieben Wochenstunden Deutschunterricht eigentlich machen. Da Leipzig-S seit Klasse eins regelmäßig Gespräche mit der Lehrerin und der Schulleiterin sucht, ist ihr Blick auf die Schule und die Unterrichtsmethoden ein ganz anderer als meiner. Ihre Einschätzung hat mir jedenfalls sehr geholfen.
Was heute schön war:
– reibungslose, streit- und stressfreie Morgenroutine
– Morgen- und Nachmittagsspaziergang
– Schokocappuccino
– Austausch mit Leipzig-S zur allgemeinen Situation in der Schule und zur LRS-Thematik
– Sportübungen
– Aufbau des Playmobilhauses
– Englischübungen in der Duolingo App
Mittwoch, 3. Januar 2024 – Erster Arbeitstag des Jahres
AlltagsschnipselAuch gestern dauerte es bei L und mir eine ganze Weile, ehe wir in den Schlaf fanden. Geweckt wurde ich heute Morgen vom Klingeln meines Telefonweckers, den ich erst auf acht Uhr gestellt hatte. L ließ sich davon nicht beeindrucken und schlief bis halb zehn weiter. Das wird morgen lustig, wenn die Schule wieder losgeht und sie wesentlich früher aufstehen darf.
Im Moment bin ich mit meiner Ernährung zufrieden. Vor allem mit der Portionsgröße jeder Mahlzeit. Zum Frühstück wünschte sich L Waffeln. Ich aß diesmal nur eine. Zum Mittagessen ließen wir uns einige Stücke der gestern selbstbelegten Pizza schmecken und zum Abendessen kochte ich uns ein Reisgericht.
Vor und nach meinem Badewannenaufenthalt machte ich je eine Sportübung. Ich mag den seit Tagen dezent vorhandenen Muskelkater im gesamten Körper.
In meinen ersten Arbeitstag des Jahres startete ich direkt nach dem Aufwachen. Zwei meiner Kollegen hatten Geburtstag und ihr Firmenjubiläum. Mein erster To-do-Punkt war somit das Suchen einer geeigneten Aufmerksamkeit. Neben zwei Meetings arbeitete ich mich bis zum späten Nachmittag durch meine Aufgabenliste und war mit dem Erreichten zufrieden. Ich stellte Rechnungen, tätigte Überweisungen, aktualisierte diverse Tabellen und lud Belege für unsere Buchhalterin im Unternehmen online hoch. Parallel dazu beantwortete ich einige Fragen meiner Kolleg*innen.
L konnte ihren Tag frei gestalten. Sie hatte heute noch einen variablen Ferientag.
Abends wiederholte ich mit L eine Viertelstunde lang einige Matheaufgaben und erklärte ihr einen weiteren Rechenweg. Sie begriff diesen sehr schnell und rechnete die Folgeaufgaben richtig. Wir übten heute auch Kopfrechnen.
Im Schreibschriftheft ließ ich sie die Kleinbuchstaben p und r schreiben. Mittlerweile geht ihr das leicht von der Hand. Nach wenigen Minuten hatte sie die Seite im Arbeitsheft vervollständigt. Ich bin nach wie vor beeindruckt, wie unterschiedlich ihr Schriftbild ist. Ihre Druckbuchstaben sehen wesentlich „unordentlicher“ aus als ihre Buchstaben in Schreibschrift. Wir beendeten die Nachhilfe in Deutsch mit fünf Wörtern, die ich L diktierte.
An Ls Lehrerin schrieb ich eine lange E-Mail, in der ich ihr meine Bedenken und Wünsche mitteilte und ihr mögliche weitere Vorgehensweisen vorschlug. In erster Linie liegt mir Ls Wohl am Herzen. Sie braucht jetzt Ruhe und vor allem Abstand zur im Raum stehenden LRS-Thematik. Gern können wir im Frühjahr noch mal schauen, ob L eine LRS hat, sollte unser Üben ins Leere laufen und ihre in der Schule gezeigten Leistungen wirklich keine Verbesserung nach sich ziehen.
Was heute schön war:
– länger schlafen
– Waffelfrühstück mit Schokocappuccino
– Schultermassage mit dem Massagegerät
– Sportübungen
– Schönheitspflege in der Badewanne
– Schwedischübungen in der Duolingo App
Dienstag, 2. Januar 2024 – Heimfahrt
AlltagsschnipselGestern sind L und ich wesentlich früher ins Bett gegangen. Während L relativ schnell einschlief, brauchte ich dafür über eine Stunde. Ich träumte in der Nacht viele komische Sachen zusammen, konnte mich am Morgen aber an nichts konkretes mehr erinnern. Gegen neun Uhr wachte ich auf.
Zum Mittagessen gab es eine leckere Kichererbsensuppe, die mir alleine vergönnt war, da sie L nicht schmeckte. Abends belegten wir uns eine Pizza selbst. L wollte eine Pizza Margherita, bei mir kamen noch Tomaten und Mais dazu.
Je eine Sportübung für die Arme, die Beine und den Bauch machte ich heute Nachmittag.
Als eine von wenigen an meiner Arbeit hatte ich heute noch frei. L hat auch noch Ferien.
Auf unserer Heimfahrt spielten wir auf Ls Wunsch hin eine Art “Hangman”. L dachte sich Wörter aus, die ich durch Nennung von Buchstaben erraten sollte. Sie gab mir am Anfang die Anzahl der Buchstaben durch und teilte mir mit, ob der von mir genannte in ihrem Wort vorkommt. Lag ich mit dem Buchstaben richtig, sagte sie mir gleich, an welche Stelle des Wortes er hingehört. Das Spiel machte uns beiden sehr viel Spaß und bestätigte mir erneut, dass L zum einen ein haptisch-motorischer Lerntyp ist, zum anderen dass man mit Druck rein gar nichts erreicht. L wird nicht einmal bewusst sein, wie viel sie auf unserer Autofahrt freiwillig gelernt hat.
Die drei Autobahnen waren frei und das Verkehrsaufkommen angenehm. Wir hatten auch Glück, dass es während der anderthalbstündigen Fahrt nicht regnete.
Am späten Nachmittag ließ ich L die fünf Kleinbuchstaben, die sie mittlerweile in Schreibschrift schreiben kann, noch mal üben. Die sahen alle wunderbar aus. Anschließend sollte sie mir zwei Sätze zum Thema ihrer Wahl aufschreiben. Auch das klappte gut. Ich bin mir mittlerweile sicher, dass alles gut werden wird.
Ab heute bekomme ich wieder wesentlich weniger vom Weltgeschehen mit. Ich hatte mich vor sehr langer Zeit dazu entschieden, keine Nachrichten mehr zu konsumieren, da mir das nicht guttut. Bei meinen Eltern, die mehrmals täglich Nachrichten hören oder sehen, wurde mir die Menge an furchtbaren Neuigkeiten ziemlich schnell zu viel. Ich weiß ja selbst, dass alles furchtbar ist und viele Kriege sind, da mag ich das gar nicht täglich erneut in allen Einzelheiten in Erinnerung gerufen bekommen.
Was heute schön war:
– ausschlafen
– entspannte Heimfahrt mit einem schönen Spiel
– Sportübungen
– letzte Einträge im Terminkalender “Ein guter Plan” 2023 und ein erster Blick in den für 2024
– selbstbelegte Pizza
– Italienischübungen in der Duolingo App
Montag, 1. Januar 2024 – Das Leben genießen
AlltagsschnipselL und ich lagen heute gegen ein Uhr im Bett, lauschten dem restlichen Feuerwerk und schliefen irgendwann ein. Halb neun wachte ich vom ersten Weckruf der beiden Prachtrosellas meiner Eltern auf. L ließ sich nicht stören und schlief noch eine Stunde länger. Im Bad stellte ich wenig später fest, dass ich ziemlich gerötete Augen habe.
Bei den heutigen drei Mahlzeiten riss ich mich sehr zusammen und aß jedes Mal lediglich eine normalgroße Portion. Mein Magen hat es nach wochenlanger Völlerei verdient, allmählich wieder zu schrumpfen. Über die selbstgemachte Fischsuppe meiner Mama freute ich mich mittags sehr.
Vormittags machte ich zwei Sportübungen, eine für den Bauch, die andere für die Beine.
Den Tag über las ich viel in meinem aktuellen Buch. Mit L spielte ich mehrere Runden “Mensch ärgere dich nicht” und ließ sie am späten Nachmittag das kleine A und kleine AU in Schreibschrift üben. Ihr Schriftbild war heute sehr gut. Wir beendeten unsere fünfzehnminütige Übung mit einem Ein-Satz-Diktat.
Meine Vorsätze für 2024 lauten: mehr Sport treiben, mit L kochen und gesünder (und weniger) essen. Ich möchte auch mehr am Leben teilnehmen. Um das zu erreichen, legte ich eine neue Untergrenze auf meinem Sparkonto fest. Es soll weiterhin genug Geld vorhanden sein, sollten Geschirrspüler und Waschmaschine mal gleichzeitig explodieren. Der Rest ist ab sofort just for fun. Immerhin zahle ich monatlich Geld in Ls und meinen Fond ein. Das muss reichen. Das letzte Jahr hat mir wieder einmal gezeigt, wie schnell alles vorbei sein kann. L und ich leben jetzt und werden das auch genießen.
Da wir in den Winterferien Urlaub an der Nordsee machen und vermutlich so schnell nicht wieder in der Nähe von Hamburg sein werden, kaufte ich uns kurzentschlossen Tickets für das Musical “Der König der Löwen” nebst Hotelübernachtung. L hat unfassbar große Lust auf die Vorstellung, ich auch. Ich freue mich schon sehr darauf.
Was heute schön war:
– Nichtstun
– lesen
– Sportübungen
– Spontankauf von Musicalkarten
– leckeres Essen
– Mittagsschlaf
– Französischübungen in der Duolingo App
Hallo 2024! Hallo Januar!
Dies & DasIm Januar werde ich …
… kleinere Änderungen im Blog vornehmen
… noch einige freie Tage genießen
… Ls Lehrerin meine Wünsche, Sorgen und Ängste mitteilen
… ruhig in das neue Arbeitsjahr starten
… die Wohnung abschmücken
… mein Jahresgespräch haben
… L einmal wöchentlich zur Ballettstunde bringen
… zweimal zur Thai Massage gehen
… ein Wochenende in Erfurt bei meiner Schwiegermama verbringen
… mir das diesjährige Winterschaulaufen ansehen
… in einem meiner Scrum Projekte einen Jahresauftakt organisieren
… unser Teammeeting (mit)gestalten
… am Open Space Friday teilnehmen
… erste Mitarbeitergespräche führen
… mit L gesund und lecker kochen
… die täglichen Sportübungen wieder aufnehmen
… entschleunigen und das Leben genießen
Unser Silvester
AlltagsschnipselErst nach dreiundzwanzig Uhr legten L und ich uns gestern schlafen. Wir wollten schließlich für den heutigen Abend üben.
Aufgewacht bin ich am Morgen gegen halb neun. Ich war zwar noch ziemlich müde, hörte aber bereits das Geschirr klappern. Bis zum Aufwachen von L las ich noch ein paar Seiten in meinem Buch.
Nach dem gemeinsamen Frühstück mit Schokocappucchino und Croissant machten meine Eltern, L und ich uns auf den kurzen Weg zu meiner Oma H, die heute ihren einundachtzigsten Geburtstag hat. Wir überreichten unsere Geschenke, hielten etwas Smalltalk und verkrümelten uns zehn Minuten später wieder. Feiern wird meine Oma aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht.
Als wir wieder zu Hause waren, übte ich mit L eine Viertelstunde im Schreibschriftheft. Von Mal zu Mal wurden ihre Buchstaben schöner.
Ich merkte beim Üben wieder sehr deutlich, dass L sich oft einfach nur selbst im Weg steht. Würde sie weniger nölen und jammern, sondern einfach mal machen, hätte ich zum einen weniger zu schimpfen, zum anderen hätten wir beide mehr Freizeit.
Vor dem Mittagessen, zu dem es bei uns traditionell eine von meiner Mama zubereitete Linsensuppe gab, um auch im kommenden Jahr Glück und genug Geld zu haben, telefonierten wir abwechselnd mit meinem Bruder.
Danach war Mittagsruhe. Ich las auf den Blogs, denen ich folge, die Jahresrückblicke und machte für ein paar Minuten die Augen zu. L spielte derweil und schaute Videos auf dem iPad.
Halb vier entschied ich mich dazu, noch ein paar Sportübungen zu machen, um den Aufbau der Routine nicht zu gefährden.
Nach einem leckeren Glas Bowle mit Früchten spielten meine Mama, L und ich schließlich eine Runde “Mensch ärgere dich nicht” und danach das lustige Spiel “Pass auf, was du sagst”. Beide Male gewann meine Mama.
Ich ließ L nochmals zwei Buchstaben in Schreibschrift üben, ehe wir die Hefte für den Rest des Jahres sehr weit weg legten.
In den Abend starteten wir gemütlich und entspannt mit einem leckeren Abendessen, zu dem es unter anderem zwei Salate, Baguettes und Gemüsebällchen gab.
Danach las ich noch eine Weile in meinem Buch, ehe wir gemeinsam zwei Stunden lang ein von meinem Papa vor fünfundzwanzig Jahren erdachtes und entwickeltes Brettspiel spielten, bei dem L sehr große Freude am Vorlesen der Ereigniskarten hatte und ich letztendlich aufgrund des höchsten Postens und Ranges gewann.

Bevor ich wieder in meinem Buch versank, verteilte ich an uns alle je ein Los der Glücksrakete. Bei der ersten der beiden Gewinnchancen gingen wir leider leer aus.
Die letzte halbe Stunde des Jahres schauten wir gemeinsam die Silvester-Show im ZDF, stießen Punkt null Uhr mit einem Glas (Kinder)Sekt an, schauten uns vom Fenster aus das Feuerwerk an und rubbelten erneut je ein Glücksraketelos frei. Meine Eltern hatten beide Glück und gewannen je fünf Euro.
Ich wünsche allen ein frohes, gesundes und glückliches neues Jahr! 🙂
Tagebuch – 30. Dezember 2023
AlltagsschnipselIch hatte eine gute Nacht und wachte gegen halb neun auf. Als L kurz darauf ausgeschlafen hatte, spielten wir im Bett die Kinderedition des Spiels “Pass auf, was du sagst”, das L über die Weihnachtsferien von der Schule mit nach Hause nehmen durfte. Es ist faszinierend zu beobachten, wie gut und schnell L lesen kann, wenn sie Lust darauf hat.
Nach dem Frühstück packte ich eine kleine Tasche mit Kleidung für drei Nächte und ging anschließend unter die Dusche.
Gegen späten Mittag fuhren wir auf Wunsch eines einzelnen Kindes erneut zu meinen Eltern nach Erfurt. Unterwegs hörten wir vermutlich ein letztes Mal für etliche Monate Weihnachtsmusik.
Wir machten zuvor einen kurzen Abstecher ins Paunsdorf Center, weil L ihr Taschengeld unters Volk bringen und sich ihre eintausendste Puppe kaufen wollte.
Was heute schön war:
Restaurantbesuch.
Abends gingen wir zu viert im italienischen Restaurant “Trattoria la Grappa” in der Erfurter Innenstadt essen. Für mich gab es ein Gnocchi-Gericht, für L Nudeln und meine Eltern teilten sich eine große Vorspeisenplatte für zwei Personen.

Tagebuch – 29. Dezember 2023
AlltagsschnipselObwohl ich gestern Abend erst spät eingeschlafen bin, war meine Nacht erholsam, ruhig und schlafreich. L hustete nicht einmal. Kurz nach halb acht heute Morgen war ich allerdings bereits ausgeschlafen und hatte noch eine Stunde Zeit für mich, ehe L aufwachte. Diese nutzte ich für private Planungen.
Vormittags aktualisierte ich meine Finanzplanung. Der Brutto-Netto-Rechner wurde mittlerweile auf das Jahr 2024 umgestellt, sodass ich meine Zahlen einmal durchlaufen lassen konnte. Dabei stellte ich fest, dass meine Krankenkasse (AOK Plus) ihren Zusatzbeitrag auf 1,8 Prozent erhöhen wird. Immerhin verringert sich die Lohnsteuer um ein paar Euro.
Auslöser meines Finanzupdates war im Übrigen die Überweisung von Ls Unterhaltsvorschuss, der überraschend höher ausfiel als erwartet. Ich bekomme ja grundsätzlich nichts mit und wusste somit auch nichts von einer geplanten Erhöhung. Umso größer war natürlich meine Freude.
Bevor L und ich am Nachmittag mit dem Auto zum Einkaufen fuhren, ließ ich sie unseren Einkaufszettel schreiben. Ich diktierte ihr einige Lebensmittel, die wir unbedingt benötigten. Das klappte sehr gut. Ich war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Funfact: Ich hatte beim Einkauf weder mein Telefon, auf dem sich die Einkaufsliste befand, noch den von L geschriebenen Zettel dabei. Bis auf eine wichtige Sache konnte ich mich aber an alles erinnern.
Vom Einkauf mitgebracht hatte ich auch zwei Karten. Eine ist für meine Oma bestimmt, die an Silvester einundachtzig Jahre alt wird. Da ich eine Anrufallergie habe, bin ich dazu übergegangen, ihr Grußkarten zu schreiben. Beide Karten brachten L und ich später noch zum Briefkasten.
In den letzten Tagen ist bei uns leider immer öfter miese Stimmung. L ist sehr weinerlich und reagiert auf nahezu alles viel emotionaler als sonst. Irgendetwas ist mit ihr. Ich stemple die aktuelle Situation als eine Phase ab und hoffe auf baldige Besserung.
So wie bei Ls Husten. Gestern Abend ließ ich sie erstmals inhalieren, heute Vormittag ein zweites Mal. Dieses Wundermedikament hat mich bereits Anfang des Jahres beeindruckt. Innerhalb weniger Stunden wird der Husten merklich besser und verschwindet schließlich ganz.
Was heute schön war:
Massage.
Vor allem meine verspannten Schultern ließ ich am Nachmittag von meinem Schultern- und Nackenmassagegerät massieren. Diesmal dachte ich auch daran, vorher etwas Massageöl auf meinen Schultern zu verteilen.
Sportübungen.
Nach tagelanger Pause startete ich mit vier kurzen Übungen. Ich machte unter anderem ein paar Liegestütze, Kniebeuge und Situps. Jetzt heißt es wieder dranbleiben und Routine aufbauen.
Sushi.
Auf Wunsch eines einzelnen Kindes gab es zum Abendessen Sushi und Edamame. Die sehr wahrscheinlich letzte Sushimahlzeit in diesem Jahr war sehr lecker. Wir waren beide nach dem Schlemmen jedenfalls gut gesättigt.
