Unser Winterurlaub – Nordsee

Reisen & Ausflüge

Ich hatte erneut sehr gut geschlafen und wachte am Morgen halb neun auf. L schlief eine halbe Stunde länger.
Geträumt hatte ich unendlich viel. Leider blieb mir nur eine kleine Sequenz in Erinnerung. Die Menschheit kam auf die großartige Idee, die Flugzeuge, so wie wir sie heute kennen, nicht mehr in der Luft, sondern als U-Boote im Wasser einzusetzen, um die Menschen von A nach B zu transportieren.

Nach einem leckeren Müslifrühstück widmete ich mich erneut meinem Terminkalender „Ein guter Plan“. Leider reagierte L auf meinen Wunsch, vormittags zur Nordsee zu laufen, nicht sonderlich begeistert. Es kam zu einem Streit und einer anschließenden Funkstille, in der ich einige Sudoku Rätsel löste.

Natürlich liefen wir wenig später die zehn Minuten zur Nordsee. Immerhin haben wir heute das zweitbeste Wetter unseres Aufenthalts und ich bin vor allem hierhergefahren, um das Meer zu sehen.
Als wir ankamen, war es gar nicht so blöd wie von L befürchtet. Sie erkundete den schönen Spielplatz und watete mit mir im Wattenmeer herum. Es war gerade Ebbe.

Bevor es mittags den restlichen Kartoffelsalat gab und ich anschließend in den Genuss eines erholsamen Mittagsschlafs kam, machten wir einen kurzen Abstecher in den Souvenirshop, um einige schöne Postkarten zu kaufen.

Für kinderleichte Wiederholungsaufgaben in Mathe mit einem Zeitaufwand von etwa zehn Minuten benötigte L aufgrund von massiver Unlust und Hippeligkeit am späten Nachmittag eine Stunde. Dass sie diese drei Aufgabenblöcke, die noch Bestandteil ihres letzten Wochenplans sind, heute lösen soll, wusste sie bereits seit gestern. Ich verstehe dieses hohe Maß an Unlust auf alles Schulische (egal ob Ferien sind oder nicht) wirklich überhaupt nicht.

Abends tauchte L im Aqua Mundo nach Ringen und rutschte mit mir gemeinsam. Wir hatten während unseres Aufenthalts einen größeren Streit, vertrugen uns irgendwann aber wieder. Das war alles in allem ein sehr emotionaler Tag heute.

Zum Abendessen gönnten wir uns ein zweites Mal eine leckere Pizza Margherita. Danach kuschelte ich mich mit Wärmflasche ins Bett, machte Italienischübungen und schaute eine weitere Folge der Serie „The Wire“.

Was heute schön war:

– ausschlafen 
– Spaziergang zur Nordsee
– Mittagsschlaf 
– Aqua Mundo
– Pizza zum Abendessen 
– Italienischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“

Eindrücke des Tages:


Unser Winterurlaub – Urlaubsplanung

Reisen & Ausflüge

L und ich wachten heute Morgen beide um neun auf. Ich hätte noch wesentlich länger schlafen können.
Geträumt hatte ich wieder sehr viel. Ich erinnere mich, dass L und ich uns in einem stattlichen Herrenhaus befanden. Während L mit den Kindern des sehr attraktiven Hausherren spielte, erkundete ich mit diesem das Anwesen. Aus irgendeinem Grund konnte ich ihm das versteckt gelegene Zimmer der Madame du Barry zeigen. Weshalb die Mätresse des französischen Königs in diesem Haus ein Quartier hatte, vermochte aber niemand zu sagen.

Nach dem Frühstück nahm ich mir Zeit für meinen Terminkalender „Ein guter Plan“. Aus meiner Bitte an L, ein paar Buchstaben und Wörter im Schreibschriftheft zu schreiben, eskalierte ein Streit. Als L sich eine halbe Stunde später wieder beruhigt hatte, setzte sie sich an den Tisch und war zehn Minuten später auch schon fertig. Es ist ja nicht so, dass ich sie in ihren wohlverdienten Ferien zu stundenlangen Schularbeiten verdonnern würde. Ich nutzte die zehn Minuten zum Checken und Weiterleiten meiner Arbeitsmails.

Die nächsten zweieinhalb Stunden verbrachten wir im Aqua Mundo. L tauchte nach Ringen und ich schwamm eine Bahn nach der anderen. Unser Mittagessen nahmen wir im Imbiss ein. Diesmal hatte ich extra Bargeld mitgenommen. Auf den Chip im Armband wollte ich mich nicht nochmal verlassen.
Nach dem Baden fuhren wir mit dem Auto zum drei Autominuten entfernten Supermarkt und kauften wenige Lebensmittel ein.

Wieder im Appartement angekommen, bereitete ich einen Kartoffelsalat zu, nachdem ich mich ausgeruht und unseren einwöchigen Aufenthalt im Park Nordseeküste für die Winterferien 2025 gebucht hatte. Uns gefällt es hier so gut und wir haben bei Weitem noch nicht alles gesehen, dass wir im nächsten Jahr wieder hierher kommen wollen. L telefonierte derweil mit meiner Schwiegermama und schrieb noch ein paar Wörter im Schreibschriftheft.

Weil wir ewig nicht baden waren, ging es am späten Nachmittag ins Aqua Mundo. Gemeinsam mit einem anderen Mädchen tauchte L im tieferen Wasser nach Ringen. Bevor wir das Bad abends wieder verließen, rutschten wir ein paar Mal.

Gegen zwanzig Uhr gab es den Kartoffelsalat zum Abendessen. Danach machte ich es mir mit Wärmflasche und Snacks im Bett gemütlich, absolvierte Französischübungen und schaute meine Serie weiter.

Was heute schön war:

– länger schlafen 
– Schokocappuccino
– Zeit für meinen Terminkalender „Ein guter Plan“
– Aqua Mundo
– Urlaubsplanung 2025
– Kartoffelsalat zum Abendessen 
– Französischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“

Unser Winterurlaub – Erste Tauchversuche

Reisen & Ausflüge

Aufgewacht bin ich heute Morgen halb neun nach einer sehr traumreichen Nacht. L ratzte sogar noch eine ganze Stunde länger. 
In einem meiner Träume organisierte mein Bruder eine Party mit höchst interessanten Programmpunkten. Leider erinnere ich mich nur noch an das Erzählen absolut schlechter Witze. L und ich befanden uns definitiv bei ihm in München, auch wenn unsere Umgebung Hamburg auffällig ähnlich sah. In einem anderen Traum hatte meine ehemalige Englischlehrerin zu Oberstufenzeiten die Hauptrolle. Sie unterrichtete diesmal allerdings Mathe und ich war ihre Grundschülerin.

Nach dem Frühstück und einer langen Badrunde, bei der ich dezenten Muskelkater am gesamten Körper wahrnahm, machten wir uns auf den kurzen Weg in den Market Dome des Central Parcs. Dort bekam L zwei Haarsträhnen mit vorgefertigten Beads. Wir entdeckten danach einen Spielturm, den L sogleich erkundete.

Mittags machten wir uns mit dem Auto auf den Weg zum nahegelegenen Supermarkt.  Kurz vor der Ankunft fiel mir ein, dass heute Sonntag ist und sämtliche Geschäfte außerhalb des Central Parcs geschlossen haben. Wir drehten also direkt wieder um. Ich sehe es als gutes Erholungszeichen an, wenn ich keine Ahnung mehr habe, welcher Wochentag ist.

Wir ruhten uns im Appartement aus und aßen Mittagessen. Danach schnappten wir uns die am Vormittag gepackte Badetasche und liefen ins Haupthaus, in dem sich das Aqua Mundo befindet. Diesmal sind wir kaum gerutscht. Stattdessen entdeckte L ihre Leidenschaft fürs Tauchen. Als wir uns eine Eispause gönnen wollten, funktionierte die Zahlung per Armbandguthaben nicht. Bargeld oder eine EC-Karte hatte ich nicht mitgenommen. Ls Eis, das bereits zur Hälfte aufgegessen war, wurde uns geschenkt.
Nach dem Baden schilderte ich an der Rezeption mein Problem mit der fehlgeschlagenen Zahlung im Aqua Café. Nach Scannen meines Chips wurde dort jedoch sofort das Restguthaben angezeigt. Wir probierten den Chip in einem Shop durch Kauf eines Minikuscheltiers und Tauchringe für L aus. Die Zahlung per Armband klappte. Somit lief wirklich irgendetwas am Imbiss im Schwimmbad falsch.

Wieder im Appartement angekommen, machte ich meine Englischübungen und bereitete L und mir ein frühes Abendessen zu. Es gab Nudeln mit Tomatensoße.
Nach dem Essen ging es ein zweites Mal ins Aqua Mundo. L tauchte ohne Pause nach den Ringen, die ich ihr immer ins Wasser warf. Wir freuten uns beide wieder über die gezeigte Lebensfreude des Weihnachtsmanns vor und während seines Aqua Fitness Kurses. Wir sind uns nach wie vor einig, dass er den meisten Spaß an seinem Job hat. Einige Übungen machte ich heute wieder mit.

Abends kuschelte ich mich mit einer Wärmflasche ins Bett und schaute meine aktuelle Serie „The Wire“ weiter.

Was heute schön war:

– ausschlafen
– Ls Haarverschönerung
– Aqua Mundo
– Ls erste Tauchversuche
– Englischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“

Eindrücke des Tages: 

Unser Winterurlaub – Kids Safari

Reisen & Ausflüge

Aufgewacht bin ich am Morgen nach einer wunderbaren, erholsamen Nacht gemeinsam mit L um halb neun. Kopfschmerzen hatte ich auch keine mehr. Wir blieben noch eine Weile kuschelnd im gemütlichen Bett liegen, ehe wir unser Beerenmüsli frühstückten. 
Nach dem Frühstück konnte ich L sogar für ein paar Übungen in zwei ihrer Deutschhefte überzeugen. Eines davon ist nun komplett ausgefüllt.

Drei Stunden lang besuchten wir anschließend das Spaßbad Aqua Mundo. L traute sich nun, eine Rutsche zu rutschen, vor der sie gestern noch großen Respekt hatte. Sie war danach nicht mehr aufzuhalten und rutschte und rutschte. Das Wellenbad nahmen wir gleich zweimal mit. Mittagessen gab es ebenfalls im Bad.

Gegen vierzehn Uhr waren wir wieder in unserem Appartement und ruhten uns eine gute halbe Stunde lang aus. Wir waren beide ganz schön geschafft.
Dann war es Zeit für Ls Kids Safari. Während sie im Auto neben mir durch den Park fuhr, kam ich in den Genuss eines halbstündigen Spaziergangs. Und das auch noch im Sonnenschein. L hatte Spaß, ich sowieso.

Sehr zu Ls Unmut wollte ich danach mit ihr die wenigen Meter bis zur Nordsee laufen. Einen Teil des Weges begleitete sie mich, dann blieb sie einfach stehen und weigerte sich mitzukommen. Also lief ich alleine weiter, staunte über den schönen Spielplatz und warf einen ersten Blick auf die Nordsee, die schon wieder fast vollständig geflutet war.

Bevor wir uns eine weitere halbe Stunde im Zimmer ausruhten, in der ich meine Schwedischübungen absolvierte, machten wir einen Abstecher in den Souvenir- und Spielzeugladen. Ich fühlte mich von dem riesigen Angebot erschlagen. L kaufte sich von ihrem Taschengeld eine kleine Robbenfigur.

Abends besuchten wir erneut das Aqua Mundo. Ich verbrachte einen Großteil unseres Aufenthaltes in mein Handtuch eingewickelt am Rand. Mir war ein wenig schwindlig und ich wollte mich lieber ausruhen. L fand schnell zwei Freundinnen, mit denen sie rutschte und am heutigen Aqua Fitness Kurs teilnahm. Geleitet wurde der Kurs wieder vom Weihnachtsmann, der das wirklich sehr gut macht.

Zum Abendessen teilten wir uns eine Pizza Margherita. Danach kuschelten wir uns mit einer Wärmflasche für die Füße ins Bett. Ich schaute die dritte Folge der ersten Staffel der Serie „The Wire“.

Was heute schön war:

– ausschlafen 
– Aqua Mundo
– Spaziergang im Sonnenschein
– Blick auf die Nordsee
– Schwedischübungen in der Duolingo App
– Pizza zum Abendessen
– Serie „The Wire“

Eindrücke des Tages: 


Unser Winterurlaub – Ankunft im Park Nordseeküste 

Reisen & Ausflüge

Kaum lag ich nachts im Hotelbett, hatte ich einen sehr starken Hustenreiz. Ich hustete und hustete. Irgendwann kurz nach ein Uhr morgens war dann endlich Ruhe und ich konnte schlafen. L wurde zum Glück nicht davon geweckt. Aufgewacht bin ich heute Morgen halb neun und war noch unendlich müde.

Wir zogen uns in der kommenden Stunde in aller Ruhe an und drehten jeweils unsere Badrunde, ehe wir in den Frühstücksraum des Hotels gingen. Dieser war so voll, dass wir zehn oder fünfzehn Minuten auf einen freien Tisch warten mussten. Schließlich bekamen wir einen Tisch direkt am Fenster zugewiesen und konnten beim Essen die Menschen auf der Straße beobachten.
Wir ruhten uns danach im Hotelzimmer aus, checkten kurz vor zwölf Uhr aus und gingen in die Apotheke auf der anderen Straßenseite. Ich kaufte mir einen neuen Hustensaft.

Im Parkhaus am Hauptbahnhof angekommen, zahlte ich die hohen Parkgebühren, verstaute unser Gepäck im Auto und fuhr mit L zwei Stunden lang nach Butjadingen über Bremen. Wir machten unterwegs keine Pause, was im Nachhinein ziemlich dumm war. Ich hatte während der Fahrt nämlich nichts zu trinken dabei und deswegen leichte Kopfschmerzen bekommen.

Um drei Uhr nachmittags checkten wir im Center Parcs Park Nordseeküste ein. Wir durften unser Auto bereits auf einen der vielen Parkplätze direkt vor unserem Appartement abstellen. Das Zimmer betreten konnten wir ab Viertel vor vier. Wir vertrieben uns die Zeit mit dem Erkunden der Gegend. L entdeckte mehrere Spielplätze ganz in der Nähe.

Unser Appartement ist wunderbar. Es ist nicht zu klein und nicht zu groß, verfügt über eine Küchenzeile, einen Sitzbereich, ein großes Bett, einen geräumigen Kleiderschrank, einen Fernseher, eine gemütliche Terrasse, ein kleines Badezimmer und einen Flur. Für L und mich ist das Zimmer absolut ausreichend.
Während L auf dem Bett herumhüpfte, verstaute ich unser mitgebrachtes Essen im Kühlschrank und räumte einen Teil unserer Kleidung in den Schrank. Danach bezog ich unsere Betten. Bettwäsche und Handtücher hatte ich von zu Hause mitgebracht.

Da wir das Mittagessen ausfallen lassen hatten, verputzten wir wenig später mehrere Scheiben vom Toastbrot. Wir schnappten uns anschließend unsere Badetasche und liefen hinüber ins Haupthaus, in dem sich das Spaßbad Aqua Mundo befindet.
Was für ein tolles, großes und weitläufiges Bad. Wir sind begeistert. Seit neunzehn Uhr wissen L und ich auch, was der Weihnachtsmann nach der Weihnachtszeit macht: Er gibt Aqua Fitness Kurse und hottet dabei dermaßen ausgelassen zur Musik ab, dass es eine wahre Freude ist, ihm dabei zuzusehen. L und ich machten nahezu alle von ihm gezeigten Übungen mit und hatten viel Spaß dabei.

Gegen zwanzig Uhr aßen wir in unserem Appartement Abendbrot. Eine gute Stunde später gingen wir aufgrund meiner schlechten Nacht, des daraus resultierenden Schlafmangels und meiner Kopfschmerzen zeitig schlafen.

Was heute schön war:

– gedeckter Frühstückstisch
– unfall- und staufreie Autofahrt
– heimeliges Appartement
– Schokocappuccino
– Aqua Mundo
– Italienischübungen in der Duolingo App

Eindrücke des Tages:


Unser Winterurlaub – Musical

Reisen & Ausflüge

Heute wachte ich um acht auf. 
Nach einem gemeinsamen Frühstück mit L schnappte ich mir das Massagegerät und ließ mir etliche Verspannungen im Rücken und Schulterbereich lockern. Ich bin mir nach wie vor unsicher, ob meine Rückenschmerzen psychosomatischen oder normalen Ursprungs waren.

Ich packte unseren letzten Kram zusammen, brachte den Müll raus und fuhr das Auto zum Beladen vor unser Wohnhaus. 
Viertel nach zehn Uhr starteten L und ich schließlich mit viel Musik in unseren Winterurlaub.
Wir betankten das Auto in der Nähe von Plötzetal und aßen gefühlt mit allen Menschen der Welt Mittag bei McDonald‘s in Helmstedt. Das Essen war gar nicht mal so gut.
Insgesamt saßen wir viereinhalb Stunden im Auto, bis wir dieses im Parkhaus am Hauptbahnhof in Hamburg nach etlichen Extrarunden abstellen konnten.

L und ich checkten in unserem Hotel ein. Während L auf dem Hotelbett herumtobte und Stunts machte, ging ich duschen. 
Mit schicken Outfits verließen wir am frühen Abend das Hotelzimmer und machten uns auf die Suche nach etwas Essbarem. Wir betraten den Hauptbahnhof und entschieden uns recht schnell für ein asiatisches Abendessen. Danach teilten wir uns einen großen Smoothie.

Mit dem Taxi fuhren wir zum Stage Theater und schauten uns um zwanzig Uhr die Vorstellung des Musicals „Der König der Löwen“ an. Ich hatte im ersten Teil vor der Pause einen Hustenanfall, den ich einigermaßen schnell mit Husten, Trinken und einem Hustenbonbon wieder in den Griff bekam. Peinlich und unangenehm war es mir dennoch.
L war von der Aufführung begeistert. Ihr gefiel das Musical besser als die beiden Filme. Am liebsten würde sie sich die Aufführung noch mal ansehen.

Mit dem Schiffstransfer und Taxi fuhren wir sehr spät abends zurück in unser Hotel.
Während L bereits eingeschlafen war, machte ich noch Französischübungen. Kurz nach Mitternacht legte ich das Telefon weg und mich schlafen.

Was heute schön war:

– ausschlafen 
– Schulter-, Nacken- und Rückenmassage mit dem Massagegerät 
– unfall- und staufreie Autofahrt
– duschen
– Musical „Der König der Löwen“
– Französischübungen in der Duolingo App

Eindrücke des Tages: 



Unser verlängertes Wochenende

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Dank eines weiteren variablen Ferien- und Urlaubstages starteten L und ich bereits am Freitag in ein verlängertes Wochenende im Südharz. Nun konnte ich auch den letzten der beiden Gutscheine, die M und mir vor über vier Jahren zur Hochzeit geschenkt wurden, gegen ein warmes Hotelbett mit Frühstück einlösen. In Gedanken war M die ganze Zeit über bei uns.


Freitag, 24. November 2023


Ich schlief bis halb neun, las auf einigen Seiten im Internet und wünschte L, die um neun aufwachte, einen guten Morgen.

Wir starteten in den Tag mit einem leckeren Pfannkuchen-Frühstück. L bestrich ihre mit Marmelade, ich meine mit Spekulatiusaufstrich. Nach dem Essen spielte L, während ich mich meinem Terminkalender „Ein guter Plan“ widmete und darin den Abschluss des Monats November vorbereitete.

Ich packte anschließend Kleidung für zwei Tage in eine mittelgroße Reisetasche, ließ Handtücher, Badvorleger und Bettwäsche von der Waschmaschine waschen, nahm bereits getrocknete Wäsche ab und hing wenig später frisch gewaschene Wäsche auf den Wäscheständer auf. Nachdem ich unsere Betten frisch bezogen hatte (als Vorfreude für Sonntag), ließ ich mir Badewasser in die Wanne ein und entspannte wenig später für ein paar Minuten.

Vor unserer Abfahrt gegen halb zwei aß ich noch eine kleine Brotzeit. L und ich fuhren hörspielhörend über die wenig befahrene Autobahn und trudelten kurz vor fünfzehn Uhr im Hotel „5 Linden“ in Wickerode im Südharz ein.
Mit Betreten des Hotelzimmers überkam mich eine Müdigkeit, die ich sonst nur bei meinen Eltern oder im Urlaub verspüre. Ich schlief ein paar Minuten, während L über das mitgenommene iPad fernsehen durfte. Als ich wieder wach war, las ich ein paar Seiten in meinem aktuellen Buch.


Die einzige Möglichkeit, in Wickerode etwas Warmes zu essen zu bekommen, ist im hoteleigenen Restaurant. Aus diesem Grund ließ ich meinen Sparzwang Sparzwang sein, redete mir mantraartig ein, dass wir uns diesen Luxus verdient haben und es mir egal ist, dass wir uns Abendessen im Restaurant in diesem Monat eigentlich nicht mehr leisten können, und bestellte mir aus Trotz erst recht den alkoholfreien Cocktail Ipanema und eines der teuersten Gerichte auf der Speisekarte. Ich spürte sehr deutlich, wie unglaublich glücklich mich dieser Restaurantbesuch machte. Ich freute mich über das Getränk, das leckere Hauptgericht und das Dessert (Zimteis mit warmem Pflaumenkompott), das L und ich uns teilten.
L ist im Übrigen genauso komisch wie ich. Wir beide können es nicht leiden, die einzigen Gäste im Restaurant zu sein. Aus diesem Grund trauten wir uns eine Weile nicht, unser Hotelzimmer in Richtung Restaurant zu verlassen. Da irgendwann unser Hunger siegte, sprangen wir beide über unsere Schatten. Und siehe da: Unsere Sorgen waren völlig unbegründet. Das Restaurant war gut besucht und weit davon entfernt, uns als einzige Gäste zu bewirten.


Nach dem leckeren Essen machten wir es uns im Hotelbett gemütlich und schauten über mein MacBook gemeinsam den Film „Der Grinch“. Bevor es gegen zehn Uhr schlafen ging, las ich im Buch weiter und machte meine Italienischübungen in der Duolingo App.



Samstag, 25. November 2023


Der Wecker klingelte am Morgen um acht Uhr. Ich stellte ihn schnell aus, damit L noch etwas weiterschlafen konnte, und las noch eine halbe Stunde lang in meinem Buch. Ich hatte in der Nacht unendlich viel geträumt. So viele verschiedene Träume hatte ich wirklich lange nicht mehr. Ich erinnerte mich zwar nicht mehr an Einzelheiten, wusste aber noch, dass M und mein Kollege/Freund M vorkamen.

Nach dem Duschen und Anziehen gingen L und ich zum Frühstücksbuffet des Hotels. Es war bereits neun Uhr und wir waren die letzten Gäste. (Das Frühstück gibt es dort täglich „nur“ bis halb zehn.) Uns war es ein wenig unangenehm, aber wir waren tapfer und schlugen uns ordentlich die Bäuche voll.

Blick vom Frühstücksraum aus


Nach dem leckeren Frühstück ruhten wir uns noch eine halbe Stunde im Zimmer aus. Bevor wir mit dem Auto nach Nordhausen fuhren, durfte L ein paar Minuten auf dem zum Hotel gehörenden Spielplatz spielen. Es war im Vergleich zum Vortag sehr kalt. Ab und an gab es sogar kurze Schneeschauer.


Auf der Autobahn in Richtung Nordhausen stellten wir fest, dass in der höheren Region und im Gebirge (Harz) in Sachsen-Anhalt bereits Schnee lag. Wenige Kilometer weiter und mit Passieren des Bundeslands Thüringen fehlte vom Schnee plötzlich jede Spur.

Wir parkten das Auto auf dem Parkplatz vor der Südharz Galerie. L und ich hauten in den nächsten Stunden unseres Aufenthalts meine minus einhundert Euro Weihnachtsgeld ordentlich auf den Kopf. (Wir benötigten tatsächlich einige Dinge, weshalb sich mein schlechtes Gewissen in Grenzen hielt und ich etwas Geld vom Sparbuch aufs Girokonto umbuchte.)
Seit einigen Jahren ist es Tradition, dass wir an Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen kitschige Pullover mit Weihnachtsmotiven tragen. L ist aus ihren mittlerweile herausgewachsen und benötigte für das diesjährige Weihnachtsfest dringend neue. Wir wurden sehr schnell fündig. Ich freute mich zudem über den Black Friday Rabatt. In anderen Geschäften kauften wir unter anderem etwas Weihnachtsdekoration und kleine Geburtstagsgeschenke für die beiden Jungen, zu deren Geburtstagsfeier L in Kürze gehen wird. Ein absoluter Impulskauf waren je ein Paar Winterschuhe für L und mich. Ich sah die hellen Schuhe, stellte fest, dass ich seit Jahren nur schwarze trage und das doch ziemlich langweilig ist, und machte mir mit dem Kauf eine wirklich sehr große Freude.
Im Sitzbereich der Bäckerei Feist machten L und ich schließlich eine kleine Pause von unserer Shoppingtour und aßen und tranken eine Kleinigkeit.


Nachmittags waren wir zurück im Hotel und ruhten uns lesend, spielend und fernsehguckend eine Weile aus.

Nachdem ich frisch geduscht (diesmal mit gewaschenen Haaren) und angezogen aus dem Badezimmer kam, durfte mir L einige Male das Gedicht, welches sie am Montag auf Note vor der Klasse vortragen soll, aufsagen. Anschließend schrieb sie etliche Male die Überschrift des Gedichts in ihr Deutschheft. (Ich hatte immer etwas daran auszusetzen.) Die Kinder sollen die ersten beiden Strophen irgendwann in der kommenden Woche fehlerfrei abschreiben und bekommen darauf eine weitere Note.
L schreibt zwar schon wesentlich besser als noch vor einem halben Jahr, allerdings wurde mir deutlich vor Augen geführt, dass die Kinder im Unterricht kaum längere Texte am Stück schreiben. L fehlt es schlichtweg an Übung. Sie schreibt leserlich und relativ ordentlich, ist aber unfassbar langsam.

Die Wartezeit im Restaurant bis zum Eintreffen unserer bestellten Gerichte vertrieb sich L mit dem freiwilligen Lösen von einigen Matheaufgaben. Sie scheint das Heft „Zahlenfuchs“, das ich kürzlich zur Nachhilfe kaufte, sehr zu mögen. Nach dem leckeren Essen kuschelten wir uns wieder ins Hotelbett und schauten gemeinsam den Film „Feel The Beat“.

Etwa halb elf machte ich das Licht aus, nachdem ich meine Schwedischübungen in der Duolingo App absolviert und noch einige Seiten im Buch gelesen hatte.


Sonntag, 26. November 2023


Heute Morgen wachte ich halb acht und somit eine halbe Stunde vor dem Klingeln des Weckers auf. Viertel neun (Viertel nach acht) stand ich auf, um mich anzuziehen und im Bad fertigzumachen. L tat es mir ein wenig mürrisch gleich. (Das wird morgen lustig, wenn sie zwei Stunden zeitiger aufstehen muss.)

Sehr zu unserer Freude frühstückten im Frühstücksraum des Hotels etliche andere Hotelgäste mit uns. Wir aßen uns beide satt und verkrümelten uns anschließend wieder in unser Zimmer. Ich packte unsere Sachen zusammen und genoss danach mit L die letzte Stunde unseres Aufenthalts.

Nach dem Auschecken fuhren wir zurück nach Markkleeberg. Die Autobahn war nahezu leer. Auch heute hörten wir einige Hörspiele. Nur wenige Minuten vor der geplanten Ausfahrt verwarfen wir einvernehmlich unseren heutigen Tagesplan, ins Kino zu gehen, und fuhren stattdessen direkt nach Hause.

Auf Wunsch eines einzelnen Kindes holte ich direkt nach Ankunft sämtliche Kisten mit unserer Weihnachtsdekoration vom Keller in die Wohnung. L liebt seit jeher zwei Weihnachtsfiguren, einen Elch, den sie „Fenn“ getauft hat, und einen Aufsteller, der dem Weihnachtsmann ähnlich sieht und der seit mindestens drei Jahren den Namen „Thomas“ trägt. Während ich mich eine Stunde ausruhte, spielte L vergnügt mit diesen beiden Figuren.

Irgendwann war ich bereit, unsere Reisetasche, den Rucksack und den Einkaufsbeutel auszupacken. Nebenbei wusch ein großer Berg an Wäsche in der Waschmaschine. Parallel dazu kochte ich uns ein Mittagessen. Während ich weiter in der Wohnung herumwuselte, nahm L ein Bad in der Wanne.

Am späten Nachmittag übten wir unter leichtem Murren von L konzentriertes Abschreiben der ersten beiden Strophen des Gedichts.
Ich bin nach wie vor verwirrt über die Nachricht der Lehrerin. Erstens schreibt L leserlich und ordentlich. Zweitens hatte sie heute nur sehr wenige Fehler beim Abschreiben gemacht. Für eine Zwei hätte ihr heutiges Ergebnis locker gereicht. Ich bin sehr gespannt, wie sie sich nächste Woche im Unterricht schlägt. Jedenfalls weiß sie nun, dass zwischen Überschrift und erster Strophe sowie erster und zweiter Strophe eine ganze Zeile frei bleibt und dass jede neue Gedichtzeile auch im Deutschheft bei einer neuen Zeile beginnt.

L wollte und durfte sich Rührei für den morgigen Schultag zubereiten. Das machte sie sehr gut. Ihr scheint die Essenzubereitung derzeit wirklich großen Spaß zu machen.
Ich hatte große Lust, das Geschenk für den Schul-Adventskalender sowie die Geschenke für die beiden Jungen, zu deren Geburtstagsfeiern L in Kürze gehen wird, einzupacken. Danach bereitete ich L und mir Abendessen zu.
Ich fühlte mich irgendwie schon wieder erschöpft und entspannte den restlichen Abend gemütlich auf der Couch.


Auch wenn L und ich an diesem Wochenende in Wickerode im Südharz nichts anderes als sonst unternommen und keine regionale Sehenswürdigkeit mitgenommen haben, tat mir der kurze Tapetenwechsel sehr gut. Ich liebe und genieße es, wenn jemand anderes für das Frühstück und Abendessen sorgt. Ich konnte beide Mahlzeiten sehr genießen. Die Ruhepausen, die ich mir immer wieder im Hotelzimmer gönnte, waren ebenfalls wunderbar.

Unser Mama-L-Urlaub 6/6

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Das WLAN im Ferienbungalow funktionierte für ein paar Stunden! Yippie!
(Am frühen Abend war es wieder weg.)

L und ich probierten heute im Waldbad die blaue Rutsche aus, die vor allem in den Kurven ganz schön abging. L wurde sogar gedreht, was sie überhaupt nicht lustig fand. Uns gefiel beiden die gelbe Rutsche besser. So verbrachten wir auch die meiste Zeit auf dieser.

Schon vor ein paar Tagen entdeckte ich an einer Bushaltestelle in einem kleinen Dorf irgendwo in Brandenburg oder Sachsen eine Büchertelefonzelle. Ehe meine Chance vertan war, hielt ich heute dort an und stöberte gemeinsam mit L in den Büchern. Jede von uns fand ein spannend klingendes Buch und nahm es mit.

Was heute schön war:

– ausschlafen
– Schwimmen und viel Rutschen im Wald- und Strandbad Wittichenau
– barfuß laufen
– Buch im öffentlichen Bücherschrank finden
– zwei neue Kleider kaufen 
– Schwimmen im Pool
– Lesen im Liegestuhl 
– Filmabend mit L

Eindrücke des Tages:

Unser Mama-L-Urlaub 5/6

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Bis um vier Uhr morgens schlief ich gut, wurde dann aber von L geweckt, die auf die Toilette musste.
Ich träumte wieder von M. Wir befanden uns im Gartenbereich unserer Wohnung in Erfurt und unterhielten uns. Irgendwann merkte M an, er sei wegen seiner Krankheit sehr erschöpft und am Ende seiner Kräfte. Da war sie wieder. Die Krankheit. 
Mir fiel es schwer, zurück in den Schlaf zu finden. Irgendwann klappte es dann doch.

Von U erfuhr ich, dass mein geliebter Walnussbaum im Garten meiner ehemaligen Wohnung in Erfurt durch den Tornado, der vorgestern Abend sein Unwesen trieb, entwurzelt wurde und umgefallen ist. Auch auf der Straße davor ist ein Verlust mehrerer Bäume und einer Straßenlaterne zu verzeichnen.
Zum Glück ist keinem Menschen etwas passiert.


Es ist immer noch kein WLAN im Ferienbungalow in Sicht. (Von Internetempfang brauche ich gar nicht erst anfangen.)

Was heute schön war:

– Besichtigung der KRABAT-Mühle in Schwarzkollm
– schwarzes Eis essen
– Schwimmen im Pool
– Film “Elemental” in der Extra Kinowelt in Schwarzheide ansehen

Eindrücke des Tages:

Unser Mama-L-Urlaub 4/6

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Gestern Abend gab es ein heftiges Unwetter in Erfurt mit gefluteten Kellern, Unmengen an Wasser auf den Straßen und entwurzelten Bäumen. Auf Nachfrage bestätigten mir zum Glück alle, dass es ihnen gesundheitlich gut geht.


Seit dieser Woche liest mir L morgens wieder regelmäßig zehn Minuten vor. Und sie macht es trotz mehrwöchiger Pause immer noch wunderbar.

Bei unserer ausgedehnten Shoppingtour erstand ich endlich preiswerte und passende Sitzkissen für unsere Küchenstühle. Seit gut einem Jahr hielt ich diesbezüglich die Augen offen, fand aber bis heute nichts passendes. 

Seit dem Morgen funktioniert das WLAN im Ferienbungalow nicht mehr. Gerade als sich L erneut darüber beschweren wollte, klopfte der Vater des Vermieters an unsere Tür und lud uns zu einer Tierbesichtigung auf sein Grundstück ein. L und ich hatten somit die Möglichkeit, den Hund Pepe und den Bock zu streicheln, die Gänse, Enten und Truthennen aus nächster Nähe zu sehen, die Fische zu füttern, die Katze zu begrüßen und den Kaninchen und Hühnern einen Besuch abzustatten.
Geschenkt bekamen wir zum Abschied einige Birnen und sechs frische Eier.

Was heute schön war:

– ausschlafen 
– Vorlesen am Morgen durch L
– barfuß laufen
– Lesen im Liegestuhl mit Blick auf die Schafe
– mehrstündige Shoppingtour im Lausitz Center in Hoyerswerda
– Schwimmen im Pool
– Grundstücksbegehung mit Tierbesichtigung

Eindrücke des Tages: