Unser Sommerurlaub – Letzte entspannte Tage

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Dienstag, 9. Juli 2024, bis Donnerstag, 11. Juli 2024


Ich glaube, der italienische Sommer nimmt nun allmählich Fahrt auf. In den letzten Tagen war es sehr warm. So gelang es mir kaum, das Apartment in den Nächten auf eine angenehme Temperatur herunterzukühlen. In einer Nacht war es sogar so warm, dass L und ich nicht tief einschlafen konnten und uns am Morgen gerädert und nicht ausgeschlafen fühlten.

Da in diesem Urlaub die Erholung und Entspannung im Vordergrund stand und meine einzige Bedingung war, den Gardasee zu sehen, verbrachten wir unsere letzten Tage am und im Pool. Gelesen habe ich auch viel. Den ein oder anderen Spieleabend auf der Terrasse mit Blick auf den Gardasee führten L und ich ebenfalls durch.

Einen kurzen Ausflug nach San Felice del Benaco zu einem Campingplatz, den Ls ehemalige Klassenkameradin LS letzte Woche mit ihrer Familie bewohnt hat, machten wir am Dienstag. Leider wollte L die Familie nicht treffen, sodass ich keinen Kontakt aufgenommen und ein Treffen herbeigeführt habe.
Neugierig waren wir aber dennoch. Der Campingplatz hat eine angenehme Größe, sah sehr gepflegt und sauber aus, befindet sich in einer ruhigen Lage und weist optisch sehr hübsche neuwertige Unterkünfte auf. Beim Erkunden stellten wir fest, dass hier etliche (und für meinen Geschmack zu viele) deutsche Touristen ihren Urlaub verbringen. Der Pool war im Vergleich zu unseren in der Apartmentsiedlung sehr voll. Hier hätte L allein schon aus Platzgründen nicht so ohne weiteres tauchen können.
Auch wenn wir den Campingplatz sehr hübsch fanden, glauben wir, es mit unserem Apartment etwas besser und vor allem ruhiger getroffen zu haben.

Ein großes Thema stellte für mich das Betanken des Autos dar. Ich schob diese Tätigkeit soweit vor mir her wie möglich. Auch wenn ich tief in mir drin wusste, dass ich das schaffe, hatte ich etwas Respekt davor. 
Im Endeffekt hatte ich mir im Vorfeld mal wieder zu viele Sorgen gemacht. Kurz vor Ende des Bezahlprozesses am Automaten stellte ich fest, dass sich dieser auf die deutsche Sprache umstellen lässt. So verstand ich dann auch den letzten Satz, der mir mitgeteilt wurde, der da lautete: „Sie können jetzt mit dem Tankvorgang beginnen.“ 

Was in den letzten drei Tagen schön war:

– ausschlafen
– lesen
– Schwimmen und Spaß im Pool
– Ballspiele
– Spieleabende

Eindrücke der letzten drei Tage:

Unser Sommerurlaub – Pool, Shopping & Gute Nachricht

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge


Samstag, 6. Juli 2024, bis Montag, 8. Juli 2024


Mit einer Ausnahme habe ich in den letzten Nächten sehr gut geschlafen. L schläft in unserer Unterkunft und dem bequemen Bett ohnehin schnell ein, durch und lange.

Ausreichend Erholung und Zerstreuung fand ich durch das Lesen von Kriminalromanen. Ich suchte mir ein drittes Buch dieses Genres heraus. Diesmal wurde auf der Insel Sylt jemand ermordet.
L und ich besuchen mindestens einmal am Tag einen der Pools. Sie hat nach wie vor Freude am Tauchen, ich am Brust- und Rückenschwimmen. Zwischendurch spielen wir mit dem Ball auf der Tischtennisplatte. Wir mögen dieses Spiel beide sehr gerne.
Die Serie „Geek Girl“ haben wir mittlerweile beendet.

Am Samstag suchten wir erneut den Strandbereich am Gardasee im Ort Manerba del Garda auf. Es war dreimal so voll wie am Tag zuvor. Wir fanden dennoch ein gemütliches Plätzchen, aßen unser mitgebrachtes Picknick, gingen einmal baden und spielten noch das Kartenspiel UNO.

Für den Sonntag wurden Regenschauer und Gewitter angesagt. Über den Tag verteilt grummelte es immer mal wieder über unseren Köpfen. Auch Regen ließ nicht lange auf sich warten. Ich bin stolz auf L, denn trotz ihrer panischen Angst vor Unwetter begleitete sie mich ins Il Leone Shopping Center. In Italien haben sämtliche Geschäfte täglich geöffnet.
Ich fand nach über einem Jahr intensiver Suche endlich zwei Kleider, die nicht schwarz sind. Eines ist orange, das zweite rot. Letzteres kann ich sogar als Businesskleid tragen. Nach fast zwanzig Jahren erstand ich auch zwei neue Bikinis. Ich wählte einen in Safarigrün und einen in grün-blau. Ich bin mehr als zufrieden mit meiner Ausbeute.

Auch die beiden Rechnungen meines Stromanbieters wurden mir am Sonntag zur Verfügung gestellt. Mit leichtem Herzklopfen schaute ich mir beide Rechnungen an. Sowohl für den Strom als auch für die Nachtspeicherheizung ist eine Nachzahlung fällig. Erstere fällt verschwindend gering aus, letztere ist fast eintausend Euro günstiger als im Juni von mir errechnet. Mir fiel ein unglaublich großer Stern vom Herzen. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie glücklich ich bin, insgesamt „nur“ etwa fünfhundert Euro nachzahlen zu müssen. Somit bleibt nun doch ein Notfallgroschen auf dem Sparbuch stehen.

Was in den letzten drei Tagen schön war:

– ausschlafen
– lesen
– Baden im Gardasee
– Filmabend 
– Shoppingtour
– Schwimmen und Spaß im Pool
– Ballspiele
– Sprachübungen in der Duolingo App

Eindrücke der letzten drei Tage:



#WMDEDGT Juli 2024

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Ich habe wieder sehr gut geschlafen. Diesmal träumte ich ziemlich viel lustiges und merkwürdiges Zeug zusammen. Um sechs Uhr heute Morgen wurde ich kurz wach, konnte aber schnell wieder zurück in den Schlaf finden. Aufgewacht bin ich schließlich um neun Uhr. 
Weiterhin gemütlich im Bett liegend, recherchierte ich, was L und ich in den nächsten Tagen am Gardasee noch so Schönes erleben könnten. Ich schmiedete erste Pläne. Anschließend las ich in meinem neuen Ostseekrimi weiter, den ich mir gestern gekauft hatte.
Erst kurz vor zehn Uhr wachte L auf. 

Nach einer kurzen Badrunde machte ich mich an den Abwasch, für den ich gestern Abend zu faul war. Viel schmutziges Geschirr und Besteck ist nicht zusammengekommen, wir sind ja auch nur zu zweit, sodass ich innerhalb weniger Minuten damit fertig war. 
Ich bereitete unser Müsli- und Kornflakes-Frühstück vor, das L und ich auf der Terrasse mit herrlichem Blick auf den Gardasee einnahmen.  


Während L mit ihren mitgebrachten Playmobilsachen spielte, setzte ich mich mit meinem Laptop auf die Terrasse und arbeitete wenige Minuten. Ich wollte der Finanzbuchhalterin für den Monatsabschluss Juni noch die restlichen Belege zukommen lassen. 
Danach machte ich es mir auf dem Liegestuhl gemütlich und las im Buch weiter.

Mit Beginn der Siesta entschieden L und ich, einen kleinen Ausflug zu machen. Wir fuhren mit dem Auto in den Ort Manerba del Garda. Auf einem großen Parkplatz stellten wir unser Fahrzeug ab. Per App zahlte ich die geringen Parkgebühren. Nur wenige Minuten vom Parkplatz entfernt lag ein versteckter Kiesstrand, der bereits gut besucht, jedoch nicht überfüllt war. Schnell fanden wir einen passenden Platz im Halbschatten. In den nächsten zweieinhalb Stunden badeten wir mehrmals im angenehm temperierten Gardasee, spielten Frisbee und das Kartenspiel UNO. Einen kleinen Snack für zwischendurch hatte ich ebenfalls eingepackt. 
Dieser Strandbereich gefällt uns so gut, dass wir sehr wahrscheinlich morgen wieder hierherkommen werden. 


Zurück in unserem Ferienapartment schnitt ich die restliche Melone auf und aß mit L einige Scheiben Toast mit Marmelade.
Während L erneut mit ihren Playmobilsachen spielte, las ich in meinem Krimi weiter. Es ist erfrischend, zur Abwechslung mal ein anderes Genre zu lesen. Meine Lieblingsgenres haben mich in letzter Zeit stellenweise arg gelangweilt. So viele Bücher wie in den letzten zwölf Monaten hatte ich noch nie zuvor abbrechen müssen.

Am frühen Abend machten L und ich uns auf den Weg zum Pool. Da das Wochenende vor der Tür steht, scheinen viele in der Nähe wohnende Italiener*innen wieder zur Erholung angereist zu sein. Der Poolbereich war gut besucht. Dennoch konnte L tauchen und ich in Ruhe ein paar Bahnen schwimmen.
Auf dem Gelände befindet sich auch eine Tischtennisplatte. Diese nutzten wir nach dem Baden für unser Ping Pong Spiel mit Ls Ball.

Zum Abendessen bereitete ich L Tagiatelle und mir Gnocchi zu. Dazu gab es eine der kürzlich gekauften Tomatensoßen. 

Ich bin gespannt, wie das gegen Spanien stattfindende Fußballspiel für die deutsche Nationalmannschaft ausgehen wird. Verfolgen kann ich das Spiel wegen der Ländersperre und meiner mangelnden Motivation, diese per VPN zu umgehen, nicht.

Den restlichen Tag werde ich gemütlich ausklingen lassen. Neben dem Abwasch, den ich in Kürze erledigen werde, möchte ich noch duschen, meine Französischübungen in der Duolingo App absolvieren, lesen und mit L die Serie „Geek Girl“ weiterschauen. 

Unser Sommerurlaub – Umschalten auf Entspannung 

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge


Montag, 1. Juli 2024, bis Donnerstag, 4. Juli 2024


Mir fiel es in den ersten Tagen sehr schwer, im Urlaub anzukommen, herunterzufahren und mich zu entspannen. Dem menschlichen Körper fehlt es definitiv an einem Schalter, der von jetzt auf gleich vom Aktiv- in den Erholungsmodus umschalten kann. Der mir zum Geburtstag von meiner Oma geschenkte Krimi, ein Ostseeroman, half mir dabei, zur Ruhe zu kommen. Mittlerweile habe ich den dicken Wälzer schon ausgelesen. Ich bin sehr froh, fast zwei Wochen in Italien bleiben zu können. 

Vor allem in der zweiten Nacht steigerte ich mich sehr in etwas hinein, das mich vom Schlafen abhielt. Für meine Panik gab es allerdings überhaupt keine Anhaltspunkte. Mittlerweile konnte ich meine Nerven und Gedanken aber wieder beruhigen. Seitdem schlafe ich auch wieder sehr gut und lange.

L und ich haben ein Zwei-Zimmer-Apartment inmitten einer Apartmentsiedlung. Hier machen auch Italiener*innen Urlaub oder verbringen ihre Wochenenden. Die atemberaubende Sicht auf den Gardasee soll nahezu einzigartig in der Region sein. Insgesamt haben wir Dank eines entsprechenden Armbands Zugang zu drei verschiedenen Pools. Einer ist größer und schöner als der andere. Ich kann in Ruhe ein paar Bahnen schwimmen und L kann nach Herzenslust tauchen. Ich fühle mich wie im Paradies. Auf den Tischtennisplatten, die hier und da stehen, spielen wir ab und an mit unserem großen Beach Volleyball eine Art Ping Pong. Anfangs war L traurig und demotiviert, weil sie kaum Kontrolle über den Ball hatte. Mittlerweile ist sie sehr gut geworden und hat viel Freude am Spiel.

Anfang der Woche habe ich ein bisschen gearbeitet. Unser Geschäftskonto braucht dringend Zahlungseingänge, also schrieb ich fleißig einige Rechnungen. Nun mache ich aber den restlichen Urlaub so gut wie nichts mehr.

Ein erstes Gewitter und sehr viele Regenschauer haben wir bereits hinter uns. L hatte Angst, konnte sich selbst aber gut beruhigen oder von mir beruhigen lassen. Ich wünschte, ich könnte ihr diese Ängst von jetzt auf gleich nehmen.    

Aufgrund einiger Sätze, die L in ihr Ferienerlebnisheft schreiben sollte, gab es einen heftigen Streit zwischen uns. L verpulverte ihre Energie mit Nölen, Jammern und negativer Stimmung. Irgendwann drehte sie völlig frei, steigerte sich komplett in was auch immer hinein und hatte einen einstündigen Wutanfall. Und das wegen drei oder vier Sätzen zu unserem Kurzaufenthalt in München. 
Ich verstehe sie nicht. Ich verstehe die heutige Demotivation der Kinder nicht. Mein einziger Trost im Strudel meiner Selbstzweifel und den unaufhörlichen Worten in meinem Kopf, auf ganzer Linie versagt zu haben, ist die Tatsache, dass es nicht nur bei uns so abläuft. Etliche Eltern in meinem Freundes- und Bekanntenkreis wissen oft weder ein noch aus. 

Sehr zu meiner Freude machten L und ich einen ersten Ausflug zum Gardasee. Ich fuhr uns in den Ort Padenghe sul Garda und fand einen kostenlosen Parkplatz, von dem aus wir nur wenige Minuten bis zum Badebereich laufen mussten.

Was in den letzten vier Tagen schön war:

– ausschlafen 
– Aktualisierung meines Terminkalenders
– lesen
– Schwimmen und Spaß im Pool
– Baden im Gardasee
– Ballspiele
– Filmabende
– Sprachübungen in der Duolingo App

Eindrücke der letzten vier Tage:




Unser Sommerurlaub – Ankunft in Italien

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Nach einer weiteren langen Autofahrt sind L und ich nun in Italien in der Nähe des Orts Muscoline angekommen. Unser Apartment bietet einen wunderschönen Blick direkt auf den Gardasee.


Samstag, 29. Juni 2024


Wie sich das für freie Tage gehört, schliefen L und ich aus.

Nach einem gemeinsamen Frühstück mit meinem Bruder und meiner Schwägerin J fuhren uns diese etwa eine halbe Stunde lang ins Münchener Umland zu unserem Auto. Wir verabschiedeten uns und machten uns auf die zweite lange Fahrt in Richtung Italien.
Nach wenigen Minuten Fahrt betankte ich das Auto an der erstbesten Tankstelle und kaufte die digitale Vignette für Österreich. Meine im Vorfeld gemachten leichten Sorgen bezüglich der Bezahlung der Maut für den Brenner und Italien waren völlig unbegründet. Es ist – wie bisher so ziemlich alles, wovor ich Respekt und etwas Bammel habe – idiotensicher. Man kann wirklich nichts falsch machen. Auch ich nicht.
Kurz hinter der italienischen Grenze schaffte ich es erneut, das Navi misszuverstehen und fuhr eine kleine Extrarunde. Zum Glück konnte ich problemlos die Auffahrt zur Autobahn finden, sodass uns dieses kleine Missgeschick nur drei Minuten Zeit kostete.    

Abends kamen wir bei Muscoline in der Nähe des Gardasees an. Auch auf der Suche nach unserem Apartment gelang es mir, die falsche Abzweigung zu wählen, sodass es eine gute halbe Stunde dauerte, bis mir Dank der Hilfe eines netten Italieners und eines netten Deutschen auffiel, dass wir falsch sind. Ich war sehr gerührt, ob der Liebenswürdigkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen.

Als wir schließlich unser gemietetes Apartment betraten, stellte ich erleichtert fest, dass die Wohnung genauso aussieht wie auf den Bildern. Ich räumte unser Auto aus und bereitete L und mir erstmal eine Portion Nudeln mit Tomatensoße zu, die wir auf der Terrasse mit Blick auf den Gardasee aßen.

Nach meinen Schwedischübungen in der Duolingo App wollte ich mir im Live-Stream des ZDF das Fußballspiel Deutschland gegen Dänemark anschauen. Tja. Ich wusste nicht, dass es eine Ländersperre gibt. Diese hätte ich mit einem VPN umgehen können. Allerdings mag ich mir kein Abonnement für Monate ans Bein nageln. So ein großer Fußballfan bin ich dann nicht, dass es mir diese Investition wert gewesen wäre. Deshalb schaute ich lieber die Serie „Queen Charlotte“ weiter.
Ich freute mich aber dennoch, dass unsere Nationalmannschaft das Spiel gewonnen hat. 


Sonntag, 30. Juni 2024


Trotz unendlicher Wärme und einer recht unruhigen Nacht aus verschiedensten Gründen fühlten L und ich uns am Morgen ausgeschlafen. Wir frühstückten unser Müsli auf der Terrasse. Der Blick auf den Gardasee ist unbeschreiblich schön.

L gestand mir, dass sie seit einigen Tagen Kopfschmerzen wegen ihrer Braids hat. Besonders unangenehm sind diese nach dem Aufstehen. Schweren Herzens entschied sie sich dafür, dass ich ihr die zahlreichen Strähnen wieder entfernen soll, was ich bis zum frühen Mittag tat. Danach telefonierten wir mit meiner Schwiegermama.

Da es gestern Abend kurz nach unserer Ankunft leicht zu regnen begonnen hatte, wollte L, die schnell Panik vor sämtlichem Wasser von oben bekommt, den Pool nicht mehr aufsuchen. Das holten wir aber heute nach. Insgesamt verbrachten wir drei Mal Zeit dort: vor dem Mittagessen sowie vor und nach unserem Einkauf bei Lidl. Der Pool ist riesig und überhaupt nicht überlaufen. Wir hatten ihn beim zweiten und dritten Besuch nahezu für uns alleine.

Was in den letzten zwei Tagen schön war:

– ausschlafen
– Sprachübungen in der Duolingo App
– unfall- und nahezu staufreie Autofahrt
– hilfsbereite Menschen 
– Terrasse mit Blick auf den Gardasee
– Telefonat mit meiner Schwiegermama
– Schwimmen und Spaß im Pool
– Serie „Queen Charlotte“

Eindrücke der letzten zwei Tage:

Terrassenblick


Unser Sommerurlaub – Hallo München!

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Endlich Urlaub! Die ersten anderthalb Tage unseres Sommerurlaubs verbrachten L und ich bei meinem Bruder und meiner Schwägerin J in München. 


Donnerstag, 27. Juni 2024


Nach dem Ausschlafen bereitete ich L und mir ein Müslifrühstück zu, räumte anschließend unsere Sachen für die nächsten siebzehn Tage in sämtliche Taschen, schaltete ein letztes Mal den Geschirrspüler ein und brachte den Müll heraus. Dann wurde es Zeit, das Auto zu beladen und mit diesem zur Tankstelle zu fahren.

Etwa halb zwölf brachen L und ich in Richtung München auf. Eine längere Mittagspause bei Burger King und vier kleinere Pausen später kamen wir am frühen Abend im Großraum München an. Unterwegs ereilte uns zwei Mal Starkregen auf der Autobahn mit Sicht von unter drei Metern. Das war nicht schön. Es ist dennoch faszinierend, wie schnell der menschliche Körper Adrenalin ausschütten und in solchen Situationen hochkonzentriert funktionieren kann. Kurz vor dem Zusammentreffen mit meinem Bruder und meiner Schwägerin J verfuhr ich mich noch zwei Mal, in dem ich das Navi missverstand und falsch abbog. 

Im neuen Auto meines Bruders und meiner Schwägerin J fuhren wir gemeinsam die letzte halbe Stunde bis zu deren Wohnung in der Münchener Innenstadt. Dort aßen wir Spaghetti Bolognese zum Abendessen. Wir verließen danach die Wohnung noch mal, um uns in der Stadt einen Milchshake zu kaufen und den abendlichen Flair der Großstadt auf uns wirken zu lassen. 

Kurz nach zweiundzwanzig Uhr lagen L und ich im Bett. L schlief sofort ein. Ich machte noch einige wenige Französischübungen in der Duolingo App und folgte ihr kurze Zeit später ins Traumland. 


Freitag, 28. Juni 2024


Erst kurz vor neun Uhr wachten L und ich auf. Im Schlafzimmer meines Bruders und meiner Schwägerin J ist es wesentlich dunkler als bei uns zu Hause. Wir schliefen richtig gut.
Da mein Bruder noch einen Telefontermin hatte, durfte L ein paar Minuten auf dem iPad schauen, während ich kurz meine Mails checkte und zwei klitzekleine To-dos auf Bitten meiner Kolleg*innen erledigte. 
Dann war es Zeit für ein gemeinsames Frühstück zu dritt. Meine Schwägerin J war bereits an der Arbeit.

Vormittags genoss ich eine ganz wunderbare Thai Massage, die mir gestern nachträglich zum Geburtstag geschenkt wurde. So eine gute Massage hatte ich bisher noch nie. Spätestens bei der Gesichtsmassage konnte ich deutlich fühlen, wie wohl sich meine Seele im Körper fühlte. L und mein Bruder vertrieben sich derweil die Zeit in der Münchener Innenstadt.

Mittags spielten wir zu dritt Minigolf. Für L war es das erste Mal. Anfangs ließ sie sich von den strengen Regeln und ihren Misserfolgen sehr demotivieren. Zum Glück fing sie sich aber wieder und hatte letztendlich doch ein wenig Spaß dabei.  
Vor einer Mittagsruhe, bei der ich tatsächlich tief und fest einschlief, aßen wir leckeres koreanisches Essen.

Nach einem kleinen Einkauf, bei dem L ein Playmobil-Set abstaubte, fuhren wir gemeinsam mit meiner Schwägerin J zum Karlsfelder Siedlungs- und Seefest. Dieses schöne Volksfest wurde direkt am Wasser aufgebaut und bot neben zahlreichen Fahrgeschäften auch etliche kulinarische Möglichkeiten.

Was in den letzten beiden Tagen schön war:

– ausschlafen 
– Sonnenschein 
– leckeres Essen 
– Sprachübungen in der Duolingo App
– unfall- und staufreie Autofahrt
– einstündige Thai Massage 
– Minigolf
– Mittagsschlaf 
– Karlsfelder Siedlungs- und Seefest

Eindrücke der letzten beiden Tage:



Samstag, 27. April 2024 – Belantis

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

In der Nacht oder den frühen Morgenstunden wurde ich mehrmals wach, denn unsere beiden Kaninchen im Nebenzimmer waren sehr laut. Ich vermute, eine von beiden, sehr wahrscheinlich Waltraud, hatte nun den Sandkasten, den wir als Buddelmöglichkeit im Gehege aufgestellt haben, entdeckt und ausgiebig genutzt. Halb acht wurde ich erneut wach und blieb es. L schlief insgesamt elf Stunden. 
Zum Frühstück aß ich Beeren-Schokomüsli mit Banane und Pflanzenmilch, mittags und nachmittags gab es viele Muffins und eine halbe Portion Pommes und abends futterte ich Leckeres vom Grill. Kurzum: Viel zu viel gegessen heute.

Fünf Stunden verbrachten L und ich im Freizeitpark Belantis bei Leipzig. Mit dabei waren meine Schwägerin M, die ihren heutigen Geburtstag dort feierte, mein Neffe M, mein Schwippschwager S und zwei befreundete Pärchen der beiden. Eines brachte auch ihre kleine Tochter mit. So war es möglich, dass L alle Karussells, die sie fahren wollte, auch fahren konnte. Mir wird nämlich bei nahezu allem, was sich im Kreis dreht, übel. L war glücklich, dass wir nun endlich den Freizeitpark besucht haben. Schließlich wohnen wir bald zwei Jahre ganz in der Nähe und hatten es bisher nicht geschafft. 
Spontan fuhren L und ich am späten Nachmittag in den Garten von Leipzig-S. Ich half ihr ein wenig bei der Gartenarbeit, während die Mädels gemeinsam spielten. Zum Abendessen schmissen wir den Grill an.
Als wir spät abends wieder zu Hause waren, kümmerte ich mich um die zwei Kaninchen, deren Gehege noch gereinigt werden musste. Gleich verkrümele ich mich ziemlich fertig vom schönen Tag ins Bett.

Elli und Waltraud werden von Tag zu Tag mutiger. Waltraud hat mittlerweile alle Zimmer, in denen sie Freilauf von uns erhält, erkundet. Elli kribbelt es auch in den Pfoten, aber sie hat sich bisher noch nicht getraut, das sichere Gehege zu verlassen.

Was heute schön war: 

– Sonnenschein
– lesen
– Freizeitpark Belantis
– Gartenarbeit 
– Playdate für L
– grillen 
– Englischübungen in der Duolingo App

Eindrücke des Tages:

Unser Winterurlaub – Heimreise

Reisen & Ausflüge

Gestern Abend zog von jetzt auf gleich ein Orkan heran, der die ganze Nacht wütete und mich nur schwer einschlafen ließ. Irgendwann fand ich aber in den Schlaf.
Ein Blick aus dem Fenster zeigte am Morgen lediglich umgewehte Stühle auf der Terrasse und kleinere Zweige und Äste, die von den Bäumen herabgefallen sind. Ansonsten hinterließ der Orkan zum Glück keinerlei nennenswerte Schäden.  

Nach dem Frühstück packte ich unsere letzten Habseligkeiten zusammen. Zwei Minuten vor zehn Uhr verließen wir unser Appartement, das spätestens um zehn geräumt werden sollte. Das nenne ich mal eine Punktlandung.

An unserer Windschutzscheibe am Auto fanden L und ich wenig später einen lieben Brief von Ls Urlaubsbekanntschaft F. Darüber freuten wir uns beide sehr. F wohnt mit ihrer Mama auch in Sachsen und nur etwa vierzig Autominuten von uns entfernt. Wir können uns somit auch in Zukunft ab und an treffen. 

Viertel nach zehn Uhr traten wir unsere Heimreise an. Wir machten mittags eine einzige Pause bei McDonald’s, sahen unterwegs einen sehr schweren Unfall auf der Gegenfahrbahn, kamen aber selbst zum Glück gesund und munter kurz nach sechzehn Uhr wieder zu Hause an. Im Briefkasten wartete eine schöne Postkarte von meinem Schwiegerpapa auf uns. 

Die Waschmaschine wusch im Laufe des Abends zwei Ladungen Handtücher und Bettwäsche für uns, die ich aufhing, ansonsten passierte außer einem Abendessen, meinen Französischübungen und Lesen nicht mehr viel. 

Was heute schön war:

– länger schlafen 
– Brief an der Windschutzscheibe
– unfall- und staufreie Autofahrt
– Französischübungen in der Duolingo App
– lesen

Eindruck des Tages:

Unser Winterurlaub – Spielscheune

Reisen & Ausflüge

Ich konnte ewig nicht einschlafen. Ein Vorfall am gestrigen Abend ließ meine Gedanken einfach nicht zur Ruhe kommen. Zwischendrin hatte ich erneut einen nervigen Hustenreiz, den ich erst nach einigen Minuten in den Griff bekam. Ich schaute das letzte Mal halb zwei auf die Uhr.
Aufgewacht bin ich heute Morgen kurz nach um neun (und war noch sehr müde). L schlief noch eine Stunde länger.

An unserem letzten Tag im Center Parcs Park Nordseeküste hatten L und ich noch schöne Aktivitäten geplant.

Nach unserem späten Frühstück stiefelten wir hinüber ins Haupthaus. Für L hatte ich im Crea Café ein Glitzertattoo gebucht. Sie wählte sich das Motiv aus und hatte keine zehn Minuten später ein schickes glitzerndes Tattoo auf dem Arm.
Anschließend suchten wir ein letztes Mal den Souvenirshop auf. Dort kaufte ich uns einen süßen Robbenmagneten für unseren Kühlschrank, in den ich mich bereits Anfang der Woche verliebt hatte.

Im Appartement packte ich alle Sachen, die wir bis zur morgigen Abreise nicht mehr benötigen, zusammen und räumte den Koffer und die ersten Taschen bereits ins Auto. So haben wir morgen weniger Stress.

Nach einem schnellen Mittagessen fuhren wir eine Viertelstunde mit dem Auto zum Indoorspielplatz „Spielscheune“. Dort angekommen warteten nicht nur Ls Urlaubsbekanntschaft F und ihre Mama auf uns, sondern auch etliche Feuerwehrfahrzeuge. Da wir nach nur wenigen Minuten das Gebäude betreten durften, gehe ich von einem Fehlalarm aus. Ein bisschen mulmig war mir bei Ankunft aber schon. Die Mädels spielten miteinander und wir Mamas machten es uns im Sitzbereich gemütlich.

Abends gingen L und ich ein letztes Mal in das Spaßbad Aqua Mundo. Danach futterten wir Pizza Margherita. Ich kaufte uns diesmal zwei. Die Stücke, die wir nicht schafften, werden wir morgen auf der Fahrt essen.

Mit einer Wärmflasche für die Füße machte ich es mir anschließend im Bett gemütlich, absolvierte die Englischübungen und schaute die achte Folge der ersten Staffel meiner aktuellen Serie.

Was heute schön war:

– länger schlafen 
– Glitzertattoo für L
– Spielscheune
– Aqua Mundo
– Pizza zum Abendessen 
– Englischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“

Eindrücke des Tages:

Unser Winterurlaub – Urlaubspost

Reisen & Ausflüge

Aufgewacht bin ich heute Morgen nach einer traumreichen Nacht um kurz nach halb neun. L schlief noch anderthalb Stunden länger.

Nach unserem leckeren Frühstück beschrieb ich die gestern gekauften Postkarten. L dachte sich ebenfalls einen kurzen Text für ihre Freundin aus und übertrug diesen anschließend auf die Postkarte.

Wir bummelten ansonsten sehr gemütlich in den Tag hinein und machten nur das, worauf wir Lust hatten. Am Anfang unseres Aufenthalts im Center Parcs war mir unser Pace zu hoch. Mit der seit vorgestern herrschenden Gemütlichkeit komme ich besser zurecht und merke, wie ich herunterfahre und entspanne.

Ab dem Nachmittag verbrachten wir vier Stunden im Aqua Mundo. L traute sich, die Reifenrutsche zu rutschen, schaute mir beim Rutschen der Turborutsche zu und tauchte und spielte gemeinsam mit einem anderen Mädchen, mit der sie sich vorgestern angefreundet hatte.

Nach dem Abendessen schnappte ich mir eine Wärmflasche, machte meine täglichen Sprachübungen und schaute die nächste Folge meiner Serie.

Was heute schön war:

– ausschlafen 
– Pfannkuchen zum Frühstück 
– Postkarten schreiben 
– Aqua Mundo
– Schwedischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“