Mittwoch, 8. Mai 2024 – Vollgepackter Tag

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut geschlafen und brauchte heute Morgen auch erst eine Stunde später aufstehen. Den Unterschied habe ich direkt gemerkt. L wachte erst Viertel vor neun auf. Da hatte ich bereits unzählige Dinge erledigt.  
Gefrühstückt habe ich Beeren-Schokomüsli mit Erdbeeren und Pflanzenmilch, mittags aß ich etwas Joghurt mit Erdbeeren und abends teilten L und ich uns eine Eat Happy Sushi Packung.
Ein leichter, aber sehr angenehmer Muskelkater ziert vor allem meinen Oberkörperbereich. Das gestrige Training war wirklich super.

Am Morgen fand unser wöchentliches Management Weekly mit üblichem Ausgang statt: Wir müssen den Vertrieb ankurbeln. Nach dem Meeting wechselte ich mit L meinen Arbeitsplatz und schaffte bei Leipzig-J auf der Terrasse sogar einige Arbeits-To-dos mehr als vorgenommen. 
Wegen eines pädagogischen Tags startete L bereits heute in das sehr lange Wochenende. 

Die Mittagszeit verbrachten L und ich bei CE und ihrer Familie. Die Kinder konnten im Garten spielen, während wir Mamas arbeiteten. Ich machte es mir direkt auf der sonnigen Terrasse mit meinem MacBook gemütlich und fühlte mich wie im Sommerurlaub.
Gemeinsam mit einem Jungen im selben Alter hatte L am Nachmittag ihre erste Stunde Ergotherapie. Dort wurde unter anderem spielerisch Mathe geübt und Halle Galli gespielt. Therapiehündin Rosa war die meiste Zeit mit dabei.
Gegen Abend schnupperte L in den Klavierunterricht rein. Anfangs war sie sehr schüchtern und etwas überfordert, verstand aber zusehends, was der junge Klavierlehrer – Himmel, er sah unserem M schon ein wenig ähnlich – ihr zeigen und beibringen wollte. Sie lernte unter anderem die Namen der Noten und kann nun jedes C und jedes F auf der Klaviertastatur finden und anspielen. L bekundete nach dem Unterricht ihr Interesse am Klavierunterricht. Ich werde sie dennoch ein oder zwei Nächte darüber schlafen lassen. Ich mag nämlich nicht schon wieder einen Vertrag abschließen, den ich eine Weile weiterzahlen muss, obwohl L längst das Interesse verloren hat. 

Auch wenn mir das viele Weinen gestern wirklich sehr gutgetan hat, schaffte es die Ergotherapeutin heute, mir neue Hoffnung zu geben. Sie wird mit L in den nächsten Stunden sehr viele Themen angehen. LRS macht lediglich einen kleinen Teil davon aus. Sie wird mir ihren Plan aufschreiben, mit dem ich erneut in die Kinderarztpraxis gehen und um ein Kassenrezept bitten kann. 

Was heute schön war: 

– länger schlafen 
– Arbeiten mit Urlaubsflair 
– Playdate für L
– lesen
– Probestunde Klavierunterricht
– Sushi zum Abendessen 
– Serie „The Wire“
– Schwedischübungen in der Duolingo App

Dienstag, 7. Mai 2024 – Emotionaler Tag

Alltagsschnipsel

Gestern Abend ging ich sehr müde ins Bett. Ich schlief bis in die frühen Morgenstunden wunderbar. Wegen eines Geräuschs aus dem Wohnzimmer sind sowohl L als auch ich aus dem Schlaf hochgeschreckt. Als ich es tapsen hörte, stand ich auf und ging in den Nebenraum. Dort kam mir direkt eine Elli entgegengelaufen, die es irgendwie geschafft hatte, aus dem Gehege zu hüpfen. Sehr zu Ellis Unmut, die lieber herumhoppeln und spielen wollte, beförderte ich sie zurück ins Gehege, stellte die Kiste, die ich sogleich als Übeltäter identifizieren konnte, vom Rand weg und legte mich wieder schlafen. Als der Wecker klingelte, war ich immer noch müde. L erging es genauso.
Gefrühstückt hatte ich Beeren-Schokomüsli mit Pflanzenmilch, Erdbeeren und Apfelstücken, mittags aß ich eine asiatische Gemüsepfanne und abends reichte mein Appetit nur für eine Minischüssel, in die ich die traurigen Pommesreste der Kinder füllte. Eventuell gibt es später noch ein Trosteis.
Obwohl ich tausend Gründe hatte, meinen ersten Besuch im Fitnessstudio zu verschieben, ging ich in meiner Mittagspause hin. Ich nutzte den Tag, um mich mit den Geräten vertraut zu machen und konzentrierte mich vor allem auf die Arm-, Nacken, Schulter- und Rückenmuskulatur. Nach dem Training fühlte ich mich großartig und wieder hoffnungsvoll(er). 

Mein heutiger Arbeitstag war ruhig, da ich lediglich einen Termin wahrzunehmen hatte. Bis zu diesem konnte ich einiges von meiner To-do-Liste abarbeiten. Gemeinsam mit einem Kollegen besprach ich die Inhalte für das Teammeeting in der nächsten Woche. Mir gefielen seine Vorschläge. Es ist mal etwas anderes und könnte lustig werden. 
L hat ein gutes bis mittelgutes Gefühl hinsichtlich der Note für die am Vormittag geschriebene Mathematikklassenarbeit. Ich wünsche ihr eine Zwei. Sie hat in den letzten Wochen so viel geübt. So oder so werden wir dranbleiben und den Stoff der zweiten Klasse kontinuierlich wiederholen und festigen. 

Wegen einer Dienstreise der Mama holte ich am Nachmittag Ls Schulfreundin YW mit von der Schule ab. Sie durfte beziehungsweise musste uns zur Zahnarztpraxis begleiten. Die Mädels gaben sich dort als Cousinen aus. Vor allem YW löcherte den Arzt und die zahnmedizinische Fachangestellte mit ihren Fragen. Ls und meine Zähne sind gesund. Ich vereinbarte direkt neue Kontrolltermine im November. Ich werde Ende Mai noch zur Zahnreinigung gehen. 
Die Mädels spielten anschließend bis abends bei uns. Wie gestern mit CE auch hörte und sah ich die beiden kaum und konnte mich um meine Dinge kümmern. 

Mittags lief mein Fass über. Ich weinte und weinte und weinte. Ich konnte gar nicht mehr aufhören, so enttäuscht, traurig und wütend war ich. Nachdem ich aus der Kinderarztpraxis meine Unterlagen abgeholt und einen kurzen Austausch mit der Arzthelferin hatte, ging das Geheule und Selbstmitleid los. Hintergrund war, dass eine Lese-Rechtschreibschwäche keine Krankheit ist. (Das ist ja grundsätzlich etwas Gutes.) Das bedeutet aber leider auch, dass eine Förderung in diesem Bereich als schulische Nachhilfe zählt und nicht von den Krankenkassen übernommen wird. Ich werde somit sehr wahrscheinlich auf den Kosten für Ls Ergotherapie sitzen bleiben. Eine Anfrage bei unserer Krankenkasse mit der Bitte um Einzelfallprüfung unter Vorlage des mir ausgehändigten Privatrezepts sowie sämtlicher Unterlagen habe ich heute dennoch auf den Weg gebracht. Ich habe allerdings keine Hoffnung. Irgendwann hatte ich genug im Selbstmitleid gebadet und einen Entschluss gefasst: L werde ich dennoch die neun Stunden in der Ergotherapie ermöglichen. Morgen erfrage ich dort die Kosten für Selbstzahler. Sollte es notwendig und mir finanziell möglich sein, hänge ich weitere zehn Einheiten dran. Wir werden in Zukunft etwas kürzertreten. Die bereits gebuchten Urlaube bis einschließlich Februar 2025 möchte ich unbedingt machen. Danach entscheidet der Kontostand.

Was heute schön war:

– Fitnessstudio
– gesunde Zähne
– Playdate für L
– Italienischübungen in der Duolingo App
– lesen

Montag, 6. Mai 2024 – Kinderarztpraxis

Alltagsschnipsel

Ich bin gestern erst sehr spät eingeschlafen, da ich nicht müde genug war. Dafür war die Nacht ruhig.
Gefrühstückt hatte ich eine Brotzeit und Gemüse im Auto, mittags aß ich einen Salat, bestehend aus Kichererbsen, Gurke, Tomaten und Paprika, und abends gab es Nudeln mit Tomatensoße.

Den Arbeitstag verbrachte ich im Büro in Erfurt. Unsere Abstimmungstermine mit den Product Owners am Vormittag fanden heute erstmals mit unserem neuen Mitarbeiter statt. Er ist ab sofort vorrangig dafür da, neue Aufträge zu akquirieren.  
Ls Schultag war auch ganz gut. Es wurde ein letztes Mal für die morgen anstehende Klassenarbeit in Mathematik geübt.

Als ich L von der Schule abholen wollte, wurde ich erneut von zahlreichen Mädels umringt. Jede wollte mit zu uns nach Hause kommen. Per iMessage klärte ich mit Leipzig-J, ob wir ihre Tochter CE mit abholen dürfen. Und wir durften. Der Nachmittag und Abend mit den beiden Mädchen zu Hause war sehr ruhig. Entweder befanden sie sich bei geschlossener Tür in Ls Zimmer oder waren draußen. Als L und ich CE nach Hause brachten, blieben wir noch anderthalb Stunden da. CE, ihre Schwester und L hüpften auf dem Trampolin, ich unterhielt mich lange mit Leipzig-J.

Am späten Nachmittag erhielt ich einen Anruf. Kurzfassung: Unsere Nasen passen. L ist nun glückliche Patientin in einer der beiden Kinderarztpraxen in Markkleeberg. Und ich habe diesbezüglich eine Sorge weniger. Mir wurde gleich mitgegeben, dass L einige Impfungen fehlen. Diese wird sie in den nächsten Wochen und Monaten sukzessive erhalten.
Leider werde ich dennoch kein Kassenrezept für die Ergotherapie erhalten. Ein Privatrezept könne man mir ausstellen, aber ich mag ehrlich gesagt nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Begründet wurde dies damit, dass der „Freistaat Sachsen“ zuständig beziehungsweise die „Behandlung“ einer LRS „Sache der Schule“ sei. Gemeint ist hier die LRS-Schule, bei der L gar keine Chance auf einen Platz hat, da sie „nur“ eine mittelschwere Lese-Rechtschreibschwäche hat. Als ich dies genauso mitteilte, musste die Arzthelferin am anderen Ende der Leitung lachen. Meine letzte Hoffnung liegt nun bei der Ergotherapeutin selbst. Ich hoffe, sie kommt über die Krankenkasse an ein Rezept heran. Einmal ist es mir sicherlich möglich, L zehn Stunden bei der Ergotherapie zu bezahlen, aber dabei kann und soll es keinesfalls bleiben. Ich bin traurig, enttäuscht und irgendwie auch verzweifelt. 

Was heute schön war: 

– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiel 79 der Reihe „Die drei ???“
– Telefonat mit Dresden-J
– Playdate für L
– Ende der Kinderarztsuche
– lesen
– Französischübungen in der Duolingo App

#WMDEDGT Mai 2024 

Alltagsschnipsel

Eine erholsame und schlafreiche Nacht liegt hinter mir. Aufgewacht bin ich heute Morgen Viertel vor neun. Ich hatte sehr viel geträumt. In einem Traum teilte mir eine Kollegin sogar eine tolle Idee für unser nächstes Teammeeting mit. Leider werden in zwei Wochen nicht alle an diesem Event teilnehmen, sodass ich diese Methode vermutlich nicht realisieren kann.
Ich las noch im Bett liegend aktuelle Einträge auf den Blogs, denen ich folge. Halb zehn wachte schließlich auch L auf. 

Mein erster Gang nach dem Aufstehen war zum Kaninchengehege, das ich an einer Stelle einen Spalt breit öffnete. Sofort schossen Elli und Waltraud hinaus und machten ihre Umgebung unsicher. Beide haben sich mittlerweile richtig gut bei uns eingelebt.
In der Küche bereitete ich zunächst das Frühstück der beiden Kaninchen zu. Bevor ich ihnen ihre großen Salatportionen ins Gehege stellte, kehrte ich den gröbsten Dreck weg. Anschließend machte ich L und mir ein leckeres Frühstück. Wir aßen beide eine Portion Müsli. Meinen Schokocappuccino trank ich während eines zwanzigminütigen Telefonats mit meinen Eltern. Mittlerweile hat sich der Sonntag als Anruftag etabliert. 

Da das Wetter sehr wechselhaft war und es immer wieder zu starken Regenfällen kam, machte ich es mir vormittags mit dem Sudoku-Rätselblock und meinem aktuellen Buch auf der Couch gemütlich. Nach einem gelösten Rätsel und einigen gelesenen Seiten packte es mich und ich arbeitete an meinem kleinen Privatprojekt weiter. Ich kam ein gutes Stück voran. Währenddessen spielte L mit ihren zahlreichen Playmobilfiguren und nahm in der Badewanne ein Bad. Ich tat ihr Letzteres gegen Mittag gleich. 
Zum Mittagsvesper machte ich für L und mich Pancakes, ehe ich mich denselben Beschäftigungen wie am Vormittag widmete.

Eine Stunde vor Ende der Eröffnungsaktion fuhren wir im Auto wenige Kilometer zum neuen Fitnessstudio. Dieses ist klein, aber fein und bietet für meine Zwecke alles, was ich brauche. Nachdem ich die mir brennendsten Fragen vor Ort klären konnte, meldete ich mich direkt an. Nun darf ich zwei Monate lang kostenlos trainieren, ehe mein günstiger Vertrag mit einer recht langen Laufzeit startet. Ich habe mehrere Nächte über diese lange Laufzeit geschlafen und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich diese als Eigenmotivation nutzen will, regelmäßig trainieren zu gehen. Denn kündigen kann ich jetzt so schnell sowieso nicht.

Am späten Nachmittag hatte L Lust, draußen noch ein paar Runden auf ihren Rollschuhen zu drehen. Ich nutzte die Zeit und richtete die neue App des Fitnessstudios ein. Leider war es noch nicht möglich, mir einen entsprechenden ersten Trainingsplan erstellen zu lassen. Sollte das morgen auch nicht funktionieren, wende ich mich direkt an den Support.
Nach unserem Aufenthalt im Freien bereitete ich Ls und mein Abendessen sowie Frühstück und Mittagessen für den kommenden Schul- und Arbeitstag zu. Mit meinem Bruder telefonierte ich ebenfalls, ehe ich Ellis und Waltrauds Kaninchenstall und -gehege reinigte. L gab ihnen im Anschluss daran frisches Futter, auf das sie sich wie ausgehungerte Kaninchen stürzten.

Erst kurz vor zwanzig Uhr war L motiviert genug, um ein paar Rechenaufgaben in ihrem Arbeitsheft zu lösen. Dafür ging das dann aber schnell und schmerzlos über die Bühne. Ich glaube, L hatte sogar ein bisschen Freude dabei. Ich behaupte, sie ist gut für die Klassenarbeit in Mathematik, die übermorgen geschrieben wird, vorbereitet.

Mit Elli konnten wir noch eine Weile auf der Couch kuscheln. Sie ist im Gegensatz zu Waltraud wesentlich zutraulicher.
Nun wird es allmählich Zeit, sich bettfertig zu machen. Vor dem Schlafengehen werde ich meine Englischübungen in der Duolingo App absolvieren. Eventuell lesen L und ich uns noch gegenseitig vor.

Samstag, 4. Mai 2024 – Stadtfest Markkleeberg

Alltagsschnipsel

Durch den gestrigen Konzertbesuch bin ich viel zu spät im Bett gelandet. Ich schlief in der Nacht nur mittelgut, hatte erneut das Gefühl, mich die ganze Zeit über eher im Halbschlaf zu befinden, und konnte ab um acht nicht mehr weiterschlafen. Dafür schlief L bis halb zehn. 
Zum Frühstück gab es wie jeden Morgen eine Schüssel mit etwas Beeren-Schokomüsli mit Erdbeeren und Pflanzenmilch. Als spätes Mittagessen hatte ich mir ein Handbrot, das stundenlang sättigte, gekauft und abends aß ich nur ein kleines Stück von Ls Pizza Funghi.

Neben einem schnellen Einkauf verbrachten L und ich den gesamten Nachmittag über auf dem Stadtfest in Markkleeberg. Dort waren wie letztes Jahr auch einige Stände von Parteien und Krankenkassen zwischen Ess- und Getränkebuden sowie sonstigen Marktständen aufgebaut. Einen Kinderflohmarkt und etliche Bereiche für die sportliche Betätigung gab es ebenfalls. L wurde bei ersterem fündig. Im Laufe unseres Aufenthalts gesellten sich Ls Schulfreundin LS, ihr kleiner Bruder sowie Leipzig-M und Leipzig-R zu uns. Gemeinsam schlenderten wir mehrere Runden über den Rummelplatz. Mit LS konnte L sogar ein Karussell fahren, das ich zwar auch gern mit ihr fahren würde, es aber wegen garantierter Übelkeit im Anschluss nicht machen kann. Das Stadtfest war sehr gut besucht, aber nicht überlaufen.

Was heute schön war: 

– länger schlafen 
– lesen
– liebevolles Stadtfest
– Schwedischübungen in der Duolingo App

Eindrücke des Tages:

Freitag, 3. Mai 2024 – Konzert im Haus Auensee

Alltagsschnipsel

Ich hatte sehr gut geschlafen und auch einiges geträumt. Viertel nach sieben wachte ich auf. L ließ ich weiterschlafen. 
Zum Frühstück gab es Beeren-Schokomüsli mit Erdbeeren und Pflanzenmilch und mittags aßen L und ich Nudeln mit Tomatensoße. Abends gab es eine Brotzeit und vor dem Konzert einen Crêpe. 

Mein Arbeitstag war ziemlich zerstückelt, dennoch produktiv. Ich kümmerte mich um finanzbuchhalterische Themen und um Aufgaben in der Teampflege.
L blieb zu Hause und ging heute nicht zur Schule. Gestern Abend vor dem Schlafengehen weinte sie sehr stark, da sie nicht am FREIday und dem damit verbundenen Tag der offenen FREIday-Tür mit zahlreichen Besucher*innen teilnehmen wollte. So eine Reaktion in der Heftigkeit ist neu und gibt mir zu denken. Über den FREIday an sich hat sich L schon oft bei mir beklagt, ist bisher aber immer zur Schule gegangen. Wir haben nun ausgemacht, dass wir gemeinsam schauen, wie für L der FREIday ab Klasse drei wieder spannender werden kann. Ich werde mich diesbezüglich mit der verantwortlichen Lehrerin in Verbindung setzten. Vielleicht hat sie Ideen.  

Vor eineinhalb Wochen war ich überzeugt, nicht auf das Konzert von Ville Valo gehen zu können. Da die Übernachtungen im Schwimmlager für L nur so mittelerfolgreich verlaufen sind, wollte ich ein Auswärtsschlafen bei einer Schulfreundin nicht riskieren, zumal es mir erst mitten in der Nacht möglich gewesen wäre, L von irgendwo abzuholen. Dann brachte mich aber Leipzig-S, die erst kürzlich mit ihrer Tochter LK auf einem Konzert war, auf die Idee, mit L gemeinsam hinzugehen. Über eBay-Kleinanzeigen gelang es mir, für L eine weitere Karte zu erstehen. 
Heute fuhren L und ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Haus Auensee. Das Konzert war wunderbar. Auch wenn ich natürlich nicht gewusst hätte, was ich verpasse, kann ich mit dem jetzigen Wissen sagen, dass ich wirklich sehr traurig gewesen wäre, hätte ich nicht auf das Konzert gehen können. Die Stimmung im Saal, die Lautstärke der Musik und der Stehplatz waren ausgezeichnet. L und ich hatten unverschämtes Glück und konnten während des gesamten Konzerts auf der Rampe zur Erhöhung für die im Rollstuhl sitzenden Personen mit bestem Blick auf die Bühne stehen. L hat ebenfalls gut durchgehalten und fand die Musik nicht ansatzweise so schlimm wie anfangs befürchtet. Sie hat mir wirklich einen sehr großen Gefallen getan.


Der Heimweg gestaltete sich hingegen sehr abenteuerlich. Wider Erwarten stand nach dem Konzert nicht ein einziges Taxi vor dem Haus Auensee. Dafür kam innerhalb weniger Minuten des Wartens der Bus, der uns zumindest zurück zu einem S-Bahnhof brachte. Dort allerdings hatten sämtliche S-Bahnen Verspätung oder fuhren gar nicht. Ein Anruf bei einer Taxi-Zentrale war überaus frustrierend, da sich kein einziges Taxi auch nur annähernd in der Nähe befand. L, die sichtlich übermüdet war, steigerte sich in die Tatsache, dass wir im Nirgendwo gestrandet waren, hinein und schrie und zeterte lautstark herum, wie beschissen unsere Lage jetzt ist. An der Stelle merkte ich deutlich, wie unterschiedlich wir beide sind. Auch ich war nur mäßig begeistert, bin in solchen Situationen aber die Ruhe selbst und kümmere mich lieber um eine Lösung. Einer Eingebung folgend, installierte ich mir eine Taxi-App. Und wir hatten großes Glück: Nur fünf Minuten später saßen wir im Taxi und ließen uns über zwanzig Minuten entspannt und sicher nach Hause fahren.
Ich dachte bisher, nur in Erfurt ist es am sehr späten Abend schwierig, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zu kommen. Leipzig hat sich diesbezüglich leider auch nicht mit Ruhm bekleckert. Dabei wohnen hier drei Mal so viele Menschen. Ich hatte andere Erwartungen. 

Mittags fuhren L und ich kurz in die Kinderarztpraxis in Markkleeberg, die angeblich neue Patient*innen aufnimmt. Ich durfte sämtliche Unterlagen abgeben. Die Ärztin wird sich diese anschauen und anhand des Untersuchungshefts und des Impfpasses mitteilen, ob ihr „unsere Nasen passen“ und L als Patientin aufgenommen wird. So klang jedenfalls die Information am Telefon, die uns die Arzthelferin durchgab. Ich bekam auch sofort die Information, dass mir ein Rezept für Ls Ergotherapie nur ausgestellt wird, wenn L dort als Patientin aufgenommen wird. Ich spürte direkt wieder ein graues Haar wachsen. L und ich haben beide kein gutes Gefühl. Wir fühlten uns nicht willkommen. Ich bin gespannt, zu welcher Meinung die Ärztin nächste Woche kommen wird. Es ist und bleibt frustrierend. 

Was heute schön war: 

– länger schlafen
– lesen
– Italienischübungen in der Duolingo App
– Konzertbesuch
– rettendes Taxi

Donnerstag, 2. Mai 2024 – Auf der Jagd nach dem Rezept

Alltagsschnipsel

Ich hatte nur mittelgut geschlafen. Gestern Abend war ich nicht müde genug und konnte ewig nicht einschlafen. In den frühen Morgenstunden befand ich mich lediglich in einem leichten Schlaf. 
Gefrühstückt hatte ich Beeren-Schokomüsli mit Erdbeeren, Apfelstücken und Pflanzenmilch, mittags gab es eine kleine Portion Sushi, zum Vesper Eis und abends eine Brotzeit.

Zum Monatsanfang haben in unserem Unternehmen zwei neue Mitarbeiter begonnen. Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit. Einer von beiden wird in einem der Projekte, das ich als Scrum Master betreue, als Entwickler eingesetzt.
L hatte heute viel Spaß beim Rechnen im Matheunterricht. Die Kinder bereiten sich derzeit auch in der Schule auf die Klassenarbeit vor. Der Bestellzettel für die Schulhefte für Klasse drei war in der Postmappe. Auf diesem stehen ganze vier Arbeitshefte für vier Unterrichtsfächer. 

Nach dem Abholen aus der Schule gingen L und ich rüber zur Eisdiele und kauften uns ein leckeres Eis. 
Zu Hause angekommen, ließen wir die Kaninchen Elli und Waltraud wieder freilaufen. Seit gestern Abend ist nun auch Elli bereit, das Gehege zu verlassen und das Wohnzimmer zu erkunden. Besonderes Interesse zeigt sie für die Couch.

Ich fühle mich ganz schlimm veralbert. War ich vor wenigen Tagen noch total happy, weil sich eine Kinderarztpraxis bereit erklärte, L das Rezept für die Ergotherapie auszustellen und sie eventuell sogar als Patientin aufzunehmen, bekam ich heute eine E-Mail mit der Mitteilung, dass man uns nun doch nicht weiterhelfen könne. Man habe allerdings Rücksprache mit einer Kinderarztpraxis in Markkleeberg gehalten. Dort wurde mitgeteilt, dass neue Patienten aufgenommen werden. Das traurige an dieser Information ist, dass es sich genau um die Kinderarztpraxis handelt, die mir bereits mehrfach mitteilte, dass sie L aus Kapazitätsgründen nicht aufnehmen können. Da am späten Nachmittag niemand mehr ans Telefon ging, werde ich dort morgen aufschlagen und um Aufnahme als Patientin und um das Rezept bitten. Ich bin gespannt, ob ich weggeschickt werde.
Diese Absage per E-Mail hat mich geknickt. Ich brauchte etwa zwei Stunden, um das zu verdauen. Zum Glück gelang es Leipzig-S, die selbst mal als Ergotherapeutin gearbeitet hatte, mich wieder aufzubauen und mir mögliche Lösungen zu präsentieren.

Was heute schön war: 

– Sonnenschein 
– Thai Massage
– Eis essen
– Nachmittagsspaziergang
– Französischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“
– lesen

Mittwoch, 1. Mai 2024 – Badespaß

Alltagsschnipsel

Dank des Feiertags konnten L und ich heute ausschlafen. Ich hatte in der Nacht einen Albtraum, den ich im Blog festhalten wollte, allerdings habe ich die Einzelheiten wieder vergessen. Vielleicht ist das auch besser so.  
Zum Frühstück gab es ein Beeren-Schokomüsli mit Erdbeeren und Pflanzenmilch. Zur späten Mittagszeit aß ich eine große Portion Pommes.

L und ich schauten uns in Vorbereitung auf die nächste Woche stattfindende Klassenarbeit in Mathe einige Aufgaben in ihrem Arbeitsheft an. L hatte bei einem Rechenweg einen Aha-Effekt und konnte nun wesentlich leichter zur jeweiligen Lösung der Aufgaben kommen. Das freute mich sehr für sie. Auch schön war, dass wir uns beim gemeinsamen Üben nicht stritten.
Den frühen Nachmittag verbrachten wir in der Sachsentherme. Diesmal blieben wir aber „nur“ zwei Stunden dort und übten weiter das Rückenschwimmen.
Da Ls Schulfreundin EB ganz in der Nähe wohnt, statteten wir ihr im Anschluss einen Besuch zu Hause ab. Auch LK, eine Schulfreundin der beiden, war mit ihrer Mama da. Ich wurde mit einem Eiskaffee verwöhnt. Etwa zwanzig Minuten herrschte im Pool Harmonie und Spaß, dann stritten sich die drei Mädels und L wollte wieder nach Hause fahren. Immerhin konnte ich sie dazu bewegen, insgesamt eine Stunde zu bleiben, damit ich noch ein bisschen der spannenden Unterhaltung von Leipzig-A und Leipzig-S lauschen konnte.


Elli betrat am Abend erstmals die Buddelkiste, die aktuell voller Sand ist. Ihre Freundin Waltraud nutzt diese bereits seit gut einer Woche. 


Was heute schön war: 

– ausschlafen
– Sonnenschein
– lesen
– Sachsentherme
– kurzes Playdate für L
– Englischübungen in der Duolingo App

Hallo Mai!

Dies & Das

Im Mai werde ich …

… das neue Buch meiner Lieblingsautorin lesen
… zur Thai Massage gehen
… beim Tag der offenen Freiday-Tür vorbeischauen
… auf ein Konzert gehen
… das Stadtfest Markkleeberg besuchen
… zur Zahnärztin gehen
… L zur Ergotherapie begleiten
… L eine Probestunde Klavierunterricht ermöglichen
… eine Retrospektive und das Teammeeting leiten
… am Open Space Friday teilnehmen
… zwei Wochenenden in Erfurt verbringen
… Ms Grab bepflanzen 
… Sportübungen in den Alltag integrieren
… mich gesünder ernähren
… entschleunigen und das Leben genießen 

Dienstag, 30. April 2024 – Walpurgisnacht

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut geschlafen. Ich erinnere mich aber an einen Traum, in dem mir die Frau vom Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst, mit der ich gestern telefonierte, einen Streich gespielt hat. Ich fand das heraus, da ich dieser Frau zufällig begegnete und sie mir das direkt mitteilte. Wenn ich bereits so einen Unsinn träume, ist wirklich offensichtlich, wie dringend ich eine Kinderarztpraxis finden will. 
Zum Frühstück aß ich Beeren-Schokomüsli mit Weintrauben, Erdbeeren und Pflanzenmilch, mittags bereitete ich mir eine Gemüsepfanne mit Chicken-Fleischersatz  zu, zum Vesper aß ich ein Eis und abends holte ich L und mir etwas Leckeres auf dem Rummelplatz.
Morgen eröffnet in Markkleeberg ein neues Fitnessstudio. Ich liebäugle sehr mit einer Mitgliedschaft und werde mich am Wochenende dort mal umsehen. 

Den heutigen Arbeitstag verbrachte ich vorrangig mit finanzbuchhalterischen Themen, der Rechnungslegung und Supportanfragen.
Bevor ich L am späten Nachmittag aus der Schule abholte, nahm ich gemeinsam mit einigen anderen Eltern am Austausch mit dem Elternrat teil. Wir sammelten Themen, die dieser bei der nächsten Besprechung mit der Schul- und Hortleitung ansprechen wird.

Mit Ls Schulfreundin YW und ihrer Mama gingen wir am späten Nachmittag zur Eisdiele, die sich ganz in der Nähe der Schule befindet. Danach machten L und ich uns auf den Weg nach Hause und kümmerten uns gemeinsam um das Säubern des Kaninchengeheges und -stalls sowie um die Fütterung von Elli und Waltraud.
Abends machten wir uns auf den Weg zum Festanger in Markkleeberg. Dort fand die Feierlichkeit zur Walpurgisnacht mit kleinem Rummelplatz statt. Zufällig trafen wir auf Ls Klassenkameraden LK und seine Mama. Gemeinsam liefen wir mehrere Runden über den Rummel und schauten später dem Maifeuer zu.

Nun ist die Heizsaison bei uns offiziell vorbei. Bereits am Freitag drehte ich alle Heizkörper herunter, heute legte ich sämtliche Schalter im Stromkasten unserer Nachtspeicherheizung um. 
Wie ein Sechser im Lotto fühlte ich mich, als mir die gestern angeschriebene Kinderarztpraxis mitteilte, dass sie mir das Rezept für Ls Ergotherapie ausstellen werden und ich zu den Öffnungszeiten einfach vorbeikommen kann. Also wurde ich von der Frau am Telefon doch nicht verarscht. 😉  

Was heute schön war: 

– kooperative Kinderarztpraxis
– Eis essen
– Rummelbesuch
– Maifeuer
– Schwedischübungen in der Duolingo App
– lesen

Eindrücke des Tages: