Ich habe gut geschlafen, wurde heute Morgen allerdings erneut vom klingelnden Wecker mitten aus dem Traum gerissen. Mein Halskratzen ist im Verlauf des Tages zusehends besser geworden.
Gefrühstückt habe ich Beerenmüsli mit Banane und Pflanzenmilch, mittags aß ich eine französische Gemüsepfanne und abends gab es eine vegane Bratwurst im Brötchen.
Mein Arbeitstag war sehr entspannt und ich konnte aufgrund fehlender Termine ungestört vor mich hin werkeln.
Im Rahmen des letzten FREIday-Projektes für dieses Schuljahr brachten L und EB gemeinsam mit Leipzig-A zuvor über mehrere Tage gesammelte Spielsachen in eine Einrichtung, in der bedürftige Kinder leben. Nachmittags erzählte mir L ganz aufgeregt davon.
Den Nachmittag und frühen Abend verbrachten wir beim jährlichen Sommerfest der Grundschule. Neben leckerem Kuchen führte ich etliche nette Gespräche mit anderen Mamas. Es wurde uns allen ein schönes Programm geboten und für die Kinder tolle (Spiel)Stände aufgebaut.
Weil fast schon wieder ein Jahr vergangen ist, las ich heute die beiden Zählerstände für Strom und Nachtspeicherheizung ab und meldete sie unserem Stromanbieter. Danach versuchte ich anhand der Rechnungen aus dem vergangenen Jahr die Kosten zu errechnen.
Während sich unser Stromverbrauch in Grenzen hält und ich abzüglich der geleisteten Monatsbeträge in etwa bei plus/minus null landen werde, dürfte eine Nachzahlung zwischen achthundert und eintausendvierhundert Euro bei der Nachtspeicherheizung auf mich zukommen. Da wir im vergangenen Winter nicht wieder so frieren wollten, war unser Verbrauch deutlich höher als im Winter 2022/23. Ich rechne erstmal mit dem höheren Nachzahlungsbetrag, habe gleichzeitig aber einen Tarifwechsel angestoßen. Bei der Nachtspeicherheizung befand ich mich bisher nämlich noch im teuren Grundtarif. Selbst schuld würde ich sagen. Dummheit muss bestraft werden.
Was heute schön war:
– Telefonat mit Dresden-J
– Sommerfest
– sonnengetrocknete Wäsche
– Französischübungen in der Duolingo App
Autor: Katja
Donnerstag, 6. Juni 2024 – Vorkehrungen
AlltagsschnipselIch habe sehr gut geschlafen und glücklicherweise keine verstopfte Nase mehr. Der Wecker riss mich mitten aus einem Traum, sodass ich etwas müde in den Tag startete. Ich fühlte mich beim Aufstehen nach wie vor schlaff. Auch das Halskratzen war noch da und begleitete mich einen Großteil des Tages.
Gefrühstückt habe ich Beerenmüsli mit Erdbeeren und Pflanzenmilch, mittags gab es eine Brotzeit und abends holte ich mir ein Reisgericht bei einem vietnamesischen Imbiss.
Unser heutiges Management Weekly wurde kurzfristig abgesagt. Das kam mir gelegen, konnte ich mich so vollends in die Vorbereitungen der in der kommenden Woche stattfindenden Retrospektiven stürzen.
In der Schule wurde Ls Plakat zum Thema Garten von ihrer Lehrerin lobend erwähnt und der Klasse gezeigt. Das war ihr wohl ein wenig unangenehm. Ich teilte ihr mit, dass sie sich durchaus freuen darf, wenn sie gelobt wird, und auch das Annehmen von Komplimenten erlernt sein will. (Das ist ja eine meiner Baustellen.)
Da Leipzig-J ihr Telefon nicht in der Nähe hatte und mein Anruf und meine Nachricht an sie somit ins Leere gingen, konnten wir Ls Schulfreundin CE nicht mit von der Schule abholen. Lange war L jedoch nicht traurig darüber, da ich vorschlug, in den Pösna Park für einen kleinen Einkaufsbummel zu fahren. Ich hatte mich zuvor im Internet belesen, wie wir das Urinproblem, ausgelöst durch die Kaninchen, in unserer Wohnung in den Griff bekommen können. Und hierfür benötigte ich ein paar Dinge, die ich am Abend in der Wohnung anbrachte beziehungsweise aufstellte.
Die liebe Elli knabbert sogar die Tapete trotz des angebrachten Tapetenschutzes an. Als ich am Morgen bemerkte, dass sie nun auch noch beginnt, das Holz und die Blätter meiner Pflanze anzukauen, wurde mir klar, dass ich nun schnell handeln muss. Keine Ahnung, ob die Pflanze giftig ist. Ich hoffe es nicht. Nun steht sie jedenfalls nicht mehr auf dem Boden.
Ich googelte mittags nach allen staatlichen Schulen in unserer Stadt und schaute mir an, ob welche dabei sind, die Kinder mit einer Teilleistungsstörung – wie L mit der LRS – aufnehmen und im Schulalltag unterstützen. Ich habe direkt eine Grundschule und sogar eine weiterführende Schule, die ich sowieso im Auge hatte, gefunden. Nun steht mein Plan B. Wird das dritte Schuljahr an der jetzigen Schule furchtbar, wechselt L.
Was heute schön war:
– Eis essen
– Einkaufsbummel
– sonnengetrocknete Wäsche
– lesen
– Serie „Bridgerton“
– Englischübungen in der Duolingo App
#WMDEDGT Juni 2024
AlltagsschnipselEine unfassbar schlechte Nacht liegt hinter mir. Durch eine plötzlich verstopfte Nase und Halskratzen konnte ich gestern Abend ewig nicht einschlafen. Auch in der Nacht schlief ich nicht sonderlich gut und wachte ständig auf. Als morgens der Wecker klingelte, fühlte ich mich leicht krank und alles andere als fit.
Meine erste Tätigkeit eines jeden Morgens, somit auch heute, war das Aufwischen der Kaninchenpipi, die über Nacht in Küche, Wohnzimmer und Flur hinterlassen wurde. Obwohl die zahlreichen Toiletten von Elli und Waltraud angenommen wurden und benutzt werden, ist diesbezüglich keine Verbesserung in Sicht. Ich hoffe nach wie vor auf einen grandiosen Einfall meinerseits.
Nachdem ich Ls Frühstück und Getränk in den Schulranzen geräumt hatte, legte ich ihre und meine Kleidung für den bevorstehenden Tag bereit. (Dazu hatte ich gestern Abend keine Lust mehr.) Anschließend weckte ich sie und wir machten uns gemeinsam im Bad fertig.
Auf der Fahrt zur Schule hörten wir im Auto Ls Playlist. Auf dem Parkplatz des Supermarkts in der Nähe der Schule trafen wir Ls Schulfreundin EB und ihre Mama. Wir Mamas quatschen kurz miteinander und begleiteten die Kinder bis vor das Schultor. Normalerweise verabschiede ich L immer an der letzten Ampel. Den Rest des Weges geht sie dann alleine. Heute mal nicht.
Im Supermarkt kaufte ich wenig später einige Lebensmittel ein. Bevor ich im Homeoffice in meinen Arbeitstag startete, stellte ich mit Blick auf mein Telefon erfreut fest, dass nun endlich ein Kassenrezept für Ls Ergotherapie in der Kinderarztpraxis zur Abholung bereitliegt. Ich machte einen kurzen Umweg und holte das Rezept direkt ab. Der Moment, als ich das Rezept in Händen hielt, war mein persönlicher Sechser im Lotto. Wochenlanges Bitten, Betteln und Hinterherrennen haben sich letztendlich doch gelohnt. Ich bin sehr dankbar und unendlich glücklich.
Heute reihte sich ein Termin an den nächsten.
Den Anfang machte die Retrospektive in dem Projekt, das ich seit gut zwei Jahren als Scrum Master begleite. Nach etlichen Verschiebungen war ich froh, dass sich das Team endlich austauschen konnte. Ein kleiner Seitenhieb des ehemaligen Product Owners, der in Zukunft der Stakeholder sein wird, zeigte mir meine Emotionalität, den Schlafmangel oder vielleicht sogar meine Dünnhäutigkeit auf. Ich hatte tatsächlich zu kämpfen, wegen seines dummen Spruchs nicht direkt vor allen in Tränen auszubrechen. (Das passt so gar nicht zu mir. Wenn ich weinerlich bin, ist das leider immer ein Zeichen, dass etwas bei mir im Ungleichgewicht ist.)
Direkt im Anschluss tauschten wir uns über unseren Social Media Auftritt aus, ehe wir Themen für das morgige Management Weekly zusammentrugen.
Leider funktioniert mein Login ins Tool „Unternehmen online“ nach wie vor nicht. Ich musste unsere Rechnungen ganz altmodisch per E-Mail an die Finanzbuchhalterin schicken.
Zum Mittagessen gab es eine italienische Gemüsepfanne.
Bevor ich mich auf den Weg machte, L vorzeitig von der Schule abzuholen, hing ich Wäsche in unserer kleinen Abstellkammer zum Trocknen auf.
Die heutige Stunde in der Ergotherapie verbrachte L mit einem sechsjährigen Jungen im Sportraum. Neben einer sportlichen Betätigung wurden auch Lese- und Rechenaufgaben erledigt. Ich machte es mir derweil im Wartezimmer gemütlich und arbeitete weiter.
Nach der Ergotherapie hielten L und ich kurz im Supermarkt und kauften Kleinigkeiten ein. Danach machten wir es uns eine halbe Stunde lang zu Hause gemütlich. Ich schnappte mir ein Eis und las ein paar Zeilen in meinem Buch.
Auf dem Weg zu Ls Klavierstunde standen wir ewig im Stau. Dennoch gelang es uns irgendwie, nur wenige Minuten nach Beginn des Unterrichts anzukommen. Für die Fahrt werde ich kommende Woche wohl mehr als dreißig Minuten Zeit einplanen müssen. Aktuell gibt es wieder etliche Streckensperrungen. Die machen sich bemerkbar.
Anfangs merkte ich kaum, dass L in den letzten Tagen mehrfach zu Hause Klavier geübt hatte. Nach ein paar Minuten wurde ihr Spiel aber selbstbewusster und besser. Ich hoffe, sie hat noch eine Weile Freude daran, dieses Instrument zu erlernen.
Da ich mich zunehmend schlapper und völlig ausgelaugt fühlte, passierte ab dem frühen Abend nicht mehr allzu viel. Ich machte es mir zu Hause auf der Couch gemütlich, schaute die zweite Staffel der Serie „Bridgerton“ zu Ende, reinigte den Kaninchenstall und das -gehege und stellte den Tieren frisches Grünfutter bereit. L machte noch ein paar Minuten lang ihr Sehtraining.
Kurz vor dem Schlafengehen tauschte ich mich mit Leipzig-M aus. Sie hat LS gestern an einer staatlichen Schule angemeldet und den aktuellen Schul- und Hortvertrag gekündigt. LS wird somit ab Klasse drei nicht mehr in unserer Schule sein. Ich kann diesen Schritt sehr gut verstehen. Es sind etliche Eltern, darunter auch ich, sehr unzufrieden. Nur allein L zuliebe, die gern bei ihren Freundinnen bleiben möchte, halte ich aktuell noch meine Füße still. Rein vorsorglich trug ich mir in meinen Kalender eine Erinnerung ein, bis wann der Schul- und Hortvertrag gekündigt sein muss für den Fall, dass L zum Halbjahr die Schule wechseln sollte.
Ich habe derzeit unfassbare Bauchschmerzen beim Gedanken an Klasse drei und überlege schon seit Tagen, was für L und ihre dringend nötige Förderung das Richtige ist. Eine private Nachhilfe kommt leider nicht in Frage. Kurse für Grundschüler*innen beginnen in der Regel gegen vierzehn Uhr (eine vollkommen super tolle Uhrzeit), nur leider hat L immer bis halb vier Unterricht. Das würden wir gar nicht schaffen. Von den Zusatzkosten mag ich gar nicht erst sprechen. Die LRS-Förderung muss also in der Schule im Rahmen des langen Unterrichtstags erfolgen. Ich werde der Lehrerin sehr genau auf die Finger schauen müssen, um regelmäßig in Erfahrung zu bringen, was genau gemacht wurde und wo wir zu Hause aufbauen können. Sollte das nicht klappen, suche ich für L eine andere Schule, die diese Leistung erbringen kann. Ich mag es weder mir noch L zumuten, täglich bis spät abends an Schulaufgaben zu sitzen.
Gegen halb zehn lagen L und ich eingekuschelt im gemütlichen Bett und lauschten freudig dem Regen (ich) beziehungsweise beschwerten uns darüber, dass wir wegen des Regens nicht einschlafen können (L). Bevor ich das Telefon beiseite legen und schlafen werde, mache ich noch ein paar Schwedischübungen in der Duolingo App.
Dienstag, 4. Juni 2024 – Krebsvorsorge
AlltagsschnipselAufgewacht bin ich heute Morgen bereits um sechs Uhr. Da wenige Minuten später ohnehin der Wecker geklingelt hätte, blieb ich gleich wach. Weiterschlafen hätte sich nicht mehr gelohnt.
Im Auto aß ich eine kleine Brotzeit, mittags kaufte ich mir im Supermarkt Falafel-Wraps, zum Vesper gab es Unmengen an Eis und abends erneut eine Brotzeit.
Im Büro in Erfurt widmete ich mich dem To-do, das ich im Homeoffice schlecht erledigen kann: der Ordnerablage. Das ging zügig von statten. Nun herrscht in unseren Unterlagen wieder Ordnung. Da ich ausnahmsweise keinerlei Termine hatte, kümmerte ich mich anschließend um die Messeplanung. Nun sind wir für den kommenden Herbst bei zwei Messen als Aussteller angemeldet. Nachmittags arbeitete ich im Homeoffice weiter. Durch den Monatsanfang ist im Bereich Buchhaltung immer einiges zu tun.
Viel passiert in der Schule nicht mehr. Sehr zu Ls Freude hatte sie Kunstunterricht, da der Werkenlehrer erkrankt ist.
Abends spielten L und ich draußen gemeinsam Ball. Wir dachten uns gegenseitig schöne Spiele oder Aufgaben für die jeweils andere aus.
Meine Mittagspause verbrachte ich im Wartezimmer einer Arztpraxis. Nach einer halben Stunde wurde ich aufgerufen und untersucht. Die jährliche Krebsvorsorge wurde mitgemacht. Diesmal war ich im Vorfeld aufgrund fehlender Zipperlein nicht allzu nervös. Dennoch spürte ich Freude und große Erleichterung, als die Ärztin kurz darauf mitteilte, dass alles in Ordnung ist. Ich bin gespannt, wie viele Jahre mich das noch begleiten beziehungsweise ob diese Angst jemals vollends verschwinden wird. Mein Trauma, von jetzt auf gleich schwer zu erkranken, sitzt nach wie vor sehr tief.
Was heute schön war:
– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiele 86 und 87 der Reihe “Die drei ???”
– Gesundheit
– Eis essen
– Serie “Bridgerton”
– Italienischübungen in der Duolingo App
Montag, 3. Juni 2024 – Fleißiges Bienchen
AlltagsschnipselMüde von den schönen Erlebnissen schliefen L und ich gestern Abend zeitig ein. Geweckt wurde ich heute Morgen vom Klingeln des Weckers. Ich hätte definitiv noch weiterschlafen können, fühlte mich aber wach genug, um gut in den Tag starten zu können.
Zum Frühstück aß ich Beerenmüsli mit Erdbeeren, Banane und Pflanzenmilch, mittags bereitete ich mir eine asiatische Gemüsepfanne mit Extra Kichererbsen zu und abends gab es eine Brotzeit.
Die Mittagspause verband ich mit einem Besuch im Fitnessstudio. Ich startete erneut mit dem Crosstrainer, den ich wirklich sehr gerne mag, und widmete mich danach sämtlichen Muskelgruppen meines Körpers.
Ich war heute an der Arbeit sehr fleißig. Zunächst kümmerte ich mich um organisatorische To-dos, da wir unter anderem zwei Firmenjubiläen hatten. Am Anfang des Monats wollten zudem etliche Rechnungen erstellt und an die Kunden verschickt werden. Ebenso war ich damit beschäftigt, die Rechnungsbelege für die Finanzbuchhalterin zusammenzutragen. Hochladen im Unternehmen online konnte ich sie leider nicht, da mich das Portal (mal wieder) nicht hereinließ. Ich meldete meinen Login-Fehler direkt dem Support. Zum dritten Mal innerhalb kürzester Zeit bereitete ich dieselbe Retrospektive in dem Projekt, das ich als Scrum Master betreue, vor. Wenn sie übermorgen nun wieder ausfällt, dann weiß ich auch nicht mehr weiter.
Ls Schultag war gut. Sie erhielt eine sehr gute Note in Deutsch. Ich habe mittlerweile wirklich den Überblick verloren, welche Noten im zweiten Halbjahr zusammengekommen sind. Ich lasse mich einfach überraschen, was in zweieinhalb Wochen auf Ls Zeugnis steht.
Beim Eintreffen in der Schule schauten mich vier Kinderaugen mit flehenden Blicken an, während zwei Kindermünder aufgeregt darum baten, gemeinsam abgeholt zu werden. Weil wir nichts weiter geplant hatten, nahmen wir EB mit zu uns nach Hause. Die beiden Mädels spielten ruhig in Ls Kinderzimmer oder draußen, sodass ich meine restlichen Arbeits-To-dos erledigen konnte. Das war ganz angenehm.

Was heute schön war:
– Fitnessstudio
– Playdate für L
– lesen
– Badewannenzeit
– Französischübungen in der Duolingo App
– Serie „Bridgerton“
Ein Wochenende im Juni
AlltagsschnipselDie für dieses Wochenende mitgegebene Wetterprognose war nicht sonderlich positiv. Angekündigt wurden starke Regenfälle und immer wieder Gewitter. Im Nachhinein war das Wetter viel besser. Geregnet hatte es kaum und lediglich in der Ferne hörten wir es ab und an donnern.
Samstag, 1. Juni 2024
Aufgewacht bin ich am Morgen um acht Uhr. Der mich die letzten Tage über begleitete Schlafmangel war wie weggeblasen. Ich fühlte mich herrlich ausgeschlafen und voller Energie. Als L eine halbe Stunde später erwachte, kuschelten wir noch eine Weile im Bett. Ich las die aktuellen Beiträge auf einigen Blogs, denen ich folge, und stand schließlich auf, um für Elli, Waltraud, L und mich das Frühstück vorzubereiten.
Nach dem Essen nahm ich mir Zeit für meinen Terminkalender „Ein guter Plan“. Ich vervollständigte die vergangenen Tage, schloss den Monat Mai ab und bereitete den Juni vor. Zwischendrin telefonierten L und ich mit meiner Schwiegermama und im Anschluss mit meinen Eltern.
Ziemlich zeitig klingelte die Postfrau und überreichte mir die vor wenigen Tagen bestellten Materialien, die L in Zukunft helfen sollen, ihre Lese-Rechtschreibschwäche zu verbessern oder ganz zu überwinden. Ich bin vom Aufbau der Arbeitshefte sehr begeistert.
L las mir vormittags ein paar Minuten aus einem Buch vor. Das klappte sehr gut. Anschließend übten wir zwei Reihen Malaufgaben mithilfe der Multiplikationstabelle. Zuletzt ließ ich L drei Wörter legen. Das machte ihr besonders viel Spaß. Ein Mathearbeitsblatt blieb vom Wochenplan übrig, dem sich L im Anschluss widmete. Nach zwanzig Minuten eskalierte die Situation und L machte zu, sodass ich die Bearbeitung abbrach. Ich lerne schließlich dazu. Aus mir unerklärlichen Gründen weinte L daraufhin bitterlich.
Um auf andere Gedanken zu kommen, fuhren wir fehlende Lebensmittel einkaufen. Für ihre Schulfreundin YW durfte L noch eine Kleinigkeit aussuchen. Als wir wieder zu Hause waren, schrieb L die Geburtstagskarte und hatte kaum Rechtschreibfehler. Das freute mich sehr. Da wir noch eine Viertelstunde Zeit hatten, löste L einige Aufgaben auf dem Mathearbeitsblatt. Das ging nun besser und wesentlich schneller vonstatten.
Nachmittags fuhr ich L im Auto zu YWs Kindergeburtstagsfeier, die in einer Kunstschule stattfand. Ich nutzte die kindfreie Zeit für ein Training im Fitnessstudio. Ich startete zur Erwärmung mit dem Crosstrainer und trainierte anschließend alle Muskelgruppen mithilfe der bereitstehenden Geräte. Ich war erstmals die ganze Zeit über völlig alleine im Studio.

Da wir beim Einkaufen zur Mittagszeit kein Stroh für die Kaninchen fanden, hielt ich beim Zoogeschäft und kaufte gleich zwei große Packungen. Kurz bevor ich zu Hause war, sah ich per App, dass unser Nachbar das Geschenk für L zum Kindertag entgegengenommen hatte. Wie lieb von ihm.
Zu Hause duschte ich mich, aß danach genüsslich mein Eat Happy Sushi, nahm die saubere Wäsche vom Wäscheständer ab, verräumte diese in unsere Kleiderschränke und hing frisch gewaschene Wäsche zum Trocknen wieder auf.
Dann wurde es allmählich Zeit, L vom Kindergeburtstag abzuholen. Vor Ort staunte ich über die wunderschönen Elefanten, welche die Kinder aus Ton hergestellt hatten. Sogar L, die Basteln, Malen und alles Handwerkliche nicht sonderlich mag, war von der Feier begeistert.

Abends fuhr L ein paar Runden mit ihrem neuen Roller herum und machte danach ihr Sehtraining mithilfe der angefertigten Sehhilfe. Ich säuberte und fütterte Elli und Waltraud, machte es mir danach auf der Couch gemütlich, erledigte meine Schwedischübungen in der Duolingo App und schaute mir die Folge der „heute show“ vom 24. Mai 2024 an, ehe es spät abends ins Bett ging.

Sonntag, 2. Juni 2024
Heute wachte ich kurz vor acht Uhr auf und fühlte mich wie gestern ausgeschlafen. L schlief noch eine Dreiviertelstunde länger.
Ich bereitete gegen neun Uhr für uns alle das Frühstück vor. Elli und Waltraud stürzten sich gleich auf das frische Grünfutter. Viel Zeit zum Herumbummeln blieb uns nicht, da wir um zehn von Markkleeberg-C und Ls Schulfreund LK abgeholt wurden. Gemeinsam fuhren wir im Auto nach Döbeln zu Karls Erdbeerhof.
Mir gefällt das vor etwas mehr als zwei Monaten neu eröffnete Erlebnis-Dorf sehr gut. Alles ist liebevoll gestaltet und aufgebaut worden. Die Kinder konnten sich an zahlreichen kostenlosen oder -günstigen Spielgeräten austoben. Natürlich findet sich an nahezu jeder Ecke eine Möglichkeit, sein Geld unters Volk zu bringen. Zugeschlagen haben L und ich bei der Marmelade, den Bonbons und am Brotstand. Drei süße Magnete fanden ebenfalls den Weg in unseren Einkaufskorb. Ich bin sicher, dass L und ich wieder hierher kommen werden.











Als wir am späten Nachmittag nach Hause gefahren wurden, zeigten wir Markkleeberg-C und LK auf Ls Wunsch hin noch unsere Wohnung und die beiden Kaninchen. Als sich die beiden verabschiedeten, fuhr L noch eine Weile mit ihrem Roller durch die Gegend.
Danach setzte sie sich an die letzten Aufgaben ihres Mathearbeitsblattes. Mir ist klargeworden, weshalb es ihr so schwerfällt, die Aufgaben zu lösen. Die Kinder haben nie gelernt, dass Rechenwege durchaus auch schriftlich festgehalten werden dürfen, dies auch keine Schande ist und nicht alles sofort im Kopf gelöst werden muss. Das sagte ich ihr heute erneut. Und siehe da: Ohne Tränen und Frust löste L die paar Aufgaben im Handumdrehen. In den Sommerferien werde ich mich auf die Rechenwege und das Aufschreiben dieser fokussieren. Freiwillig nahm sich L anschließend noch die Multiplikationstafel zur Hand und übte vier Reihen Malaufaben. Ehe sie eine Viertelstunde am Klavier übte, machte sie noch ihr Sehtraining.
Während ich Ls Abendessen zubereitete, telefonierte ich kurz mit meiner Schwiegermama, die L gern etwas Taschengeld für den Kindertag zukommen lassen möchte.
Den restlichen Abend werde ich gemütlich auf der Couch verbringen. Ich weiß noch nicht, ob ich die aktuelle Ausgabe der „heute show“ oder eine Folge der Serie „Bridgerton“ gucken werde. Bevor es später schlafen geht, mache ich aber noch meine Englischübungen in der Duolingo App.
Hallo Juni!
Dies & DasIm Juni werde ich …
… L zu einer Kindergeburtstagsfeier bringen
… im Fitnessstudio schwitzen
… Karls Erlebnis-Dorf in Döbeln besuchen
… zahlreiche Arzttermine für L und mich wahrnehmen
… mehrere Retrospektiven leiten
… L zur Ergotherapie bringen
… L zur Klavierstunde begleiten
… das Jahresfest in Ls Schule besuchen
… zur Thai-Massage gehen
… meinen Bruder und meine Schwägerin J wiedersehen
… das Erfurter Krämerbrückenfest besuchen
… am Picknick zum Abschluss des zweiten Schuljahres teilnehmen
… mich mit L über ihr viertes Zeugnis freuen
… meinen 36. Geburtstag feiern
… Urlaub am Gardasee machen
… entschleunigen und das Leben genießen
Freitag, 31. Mai 2024 – Grabpflege
AlltagsschnipselIch bin erneut viel zu spät eingeschlafen. Durch ein Geräusch, vermutlich verursacht von den Kaninchen im Nebenzimmer, wurde ich Punkt sechs Uhr wach. Ich startete sehr müde und etwas gerädert in den Tag.
Gefrühstückt hatte ich eine Brotzeit im Auto, mittags aß ich ein fünfzehn Zentimeter langes Sub von Subway und abends gab es erneut eine Brotzeit.
Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Büro in Erfurt. Im Rahmen unseres Open Space Fridays bekam das Team ein Finanz- und Projektupdate nebst aktueller Akquisethemen. Im Anschluss daran fand ein Workshop statt, um unser Inhouseprodukt voranzutreiben.
Ls FREIday in der Schule war ebenfalls gut. Sie beschäftigt sich derzeit mit dem Thema Armut. Nächste Woche wird sie einige Spielsachen an bedürftige Kindern übergeben.
Den Nachmittag und frühen Abend verbrachte L bei ihrer Schulfreundin EB. So brauchte ich mich auf der Rückfahrt nicht beeilen.
Das Wetter war mir hold. Nachmittags kümmerte ich mich endlich um Ms Grab, pflanzte einige Eisbegonien ein, säuberte die Umrandung und den Grabstein und stellte einen Strauß Rosen hin.
Was heute schön war:
– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiele 84 und 85 der Reihe „Die drei ???“
– Playdate für L
– Serie „Bridgerton“
– Italienisch
– Eis essen
Donnerstag, 30. Mai 2024 – Innerer Schweinehund
AlltagsschnipselDie Nacht war sehr gut. Ich bin gestern zeitiger eingeschlafen und bekam somit mehr Schlaf ab, fühlte mich am Morgen aber trotzdem todmüde.
Ein kleiner Lichtblick war mein leckeres Beerenmüsli mit Himbeeren, Nektarine und Pflanzenmilch zum Frühstück. Mittags aß ich eine italienische Gemüsepfanne und abends gab es vegane Waffeln mit Marmelade und Schokoaufstrich.
Wegen Müdigkeit und wenig Zeit war ich kurz davor, meinen für heute geplanten Besuch im Fitnessstudio zu verschieben. Mein innerer Schweinehund war wirklich sehr stark. Irgendwie gelang es mir aber, ihn zum Schweigen zu bringen. Im Studio selbst nutzte ich lediglich den Crosstrainer, kam dabei ganz schön ins Schwitzen, verlor etliche Kalorien und war hinterher sehr glücklich.
Mein heutiger Arbeitstag war terminreich. Unter anderem lernten sich bei einem Meeting die neue Product Owner und der vorherige, der nun ausschließlich Stakeholder sein wird, kennen.
L bekam ihre Klassenarbeit in Deutsch und sehr zu meiner Überraschung noch zwei weitere benotete Aufgabenblätter im selben Fach zurück. Da ist irgendwie völlig was an mir vorbeigegangen. Mir soll es egal sein. Das Schuljahr ist sowieso fast vorbei und Ls Noten sind gut.
Auf Wunsch und Bitten der Kindern nahm ich am Nachmittag CE mit zu uns nach Hause. So konnten die Mädels in Ls Kinderzimmer spielen, während ich im Haushalt meine To-dos verrichten konnte. Abends fuhren wir CE nach Hause.
Heute regnete es unaufhörlich. Zwischendrin gab es auch Gewitter.
Mit dem gestern ausgehändigten Bericht der Ergotherapie fuhr ich zu Ls Kinderärztin. Ich benötige nach wie vor ein Rezept. Die Arzthelferin warf einen Blick auf die Unterlagen und merkte beim Überfliegen an, dass die festgestellten Sachen nichts mehr mit einer Lese-Rechtschreibschwäche zu tun haben und die Aushändigung eines Rezepts sehr wahrscheinlich ist.
Was heute schön war:
– Fitnessstudio
– Playdate für L
– Waffeln zum Abendessen
– Französischübungen in der Duolingo App

Mittwoch, 29. Mai 2024 – Zweite Umbuchung
AlltagsschnipselAufgrund der Helligkeit am Abend bin ich auch gestern wieder ziemlich spät eingeschlafen. Die Nacht war aber glücklicherweise ruhig und ich konnte störungsfrei schlafen.
Gefrühstückt habe ich Beerenmüsli mit Himbeeren, Erdbeeren und Pflanzenmilch, mittags bereitete ich mir ein Omelett mit Tomaten zu und aß dieses mit zwei Toastbrotschreiben und abends teilten L und ich uns Minipizzen.
Vormittags fand unser wöchentliches Social Media Meeting statt. Direkt im Anschluss stimmten wir uns für das morgige Management Weekly ab. Erstmals nach dem Mittag fand das Daily in dem Projekt, das ich als Scrum Master betreue, statt. Mit dabei war auch unsere neue Product Owner. Wegen der neuen Zeit wurde es direkt von einer Person verschwitzt. Mal sehen wie es morgen sein wird.
Ls Schultag war wohl ziemlich unspektakulär. Ich holte sie kurz nach Beginn des dritten Unterrichtsblocks von der Schule ab …
… und begleitete sie zur Ergotherapie. Die heutige Stunde war nicht so anstrengend wie letzte Woche und bereitete L wieder mehr Spaß. Die Auswertung des letzte Woche durchgeführten Tests wurde mir ausgehändigt. L befindet sich in nahezu allen Punkten (weit) unter der Norm. Bei ihrer Konzentration, dem Arbeitstempo und der Qualität ihrer gezeigten Leistungen ist noch sehr viel Luft nach oben. Das ist gut zu wissen. Sukzessive werden ihr nun Strategien beigebracht, die ihr im ersten Schritt im Schulalltag helfen sollen.
Am späten Nachmittag hatte L ihren Klavierunterricht. Geübt wurde hierfür gar nicht. Und das hat man definitiv auch gemerkt. Freude hatte sie aber trotzdem.
Ich habe erneut Ls und meinen Sommerurlaub umgebucht. Per Zufall fand ich nur acht Kilometer von der vorherigen Unterkunft eine andere, besser ausgestattete mit eigenem Pool. Und diese war auch noch günstiger. Ich konnte nicht widerstehen. Leider haben sich L und ihre Schulfreundin LS seit Wochen nicht mehr allzu viel zu sagen. Der ursprüngliche Plan war, sich mit LS und ihre Familie öfter gemeinsam am Gardasee zu treffen und Zeit zu verbringen. Nun liegen zwischen unseren Unterkünften nicht mehr vier, sondern zwölf Kilometer Abstand. Wir können uns dennoch treffen, wenn wir das wollen, können es aber auch lassen, wenn auch in einem Monat kein Frieden zwischen den Mädels in Sicht ist. Ein bisschen schade finde ich die Entwicklung schon, da ich Leipzig-M sehr gerne mag.
Was heute schön war:
– Urlaubsumplanung
– Englischübungen in der Duolingo App
– Serie “Bridgerton”
– lesen
