Montag, 17. Juni 2024 – Klassenpicknick

Alltagsschnipsel

Gestern Abend bin ich wieder zu spät ins Bett gegangen. Durch die lange Helligkeit sind weder L noch ich müde genug, um zeitig schlafenzugehen. Deshalb wurde ich heute Morgen mal wieder vom klingelnden Wecker mitten aus meinem Traum gerissen. Sehr müde und leicht gerädert wanderte ich durch den Großteil des Tages.
Eine Schüssel mit Beerenmüsli, Apfel und Pflanzenmilch aß ich zum Frühstück, mittags gab es eine kleine Brotzeit und abends stürmte ich mehrfach das Mitbring-Buffet. 

Der Arbeitstag war etwas merkwürdig. Ich habe den Eindruck, dass nicht nur bei mir die Luft raus und Urlaub dringend nötig ist. Einige Kolleginnen und Kollegen hatten vormittags offenbar keine Lust auf unsere Abstimmungstermine und blieben einfach fern. Nach dem Mittagessen nahm ich noch an einem sehr zähen Gespräch mit einem Mitarbeiter, mit dessen Arbeitsleistung wir nicht hundertprozentig zufrieden sind, teil. Ich musste mir mehrfach ein Augenverdrehen und lautes Aufstöhnen verkneifen.
L und ihre Klassenkamerad*innen schrieben sich selbst ein Zeugnis und ließen so das zweite Schuljahr Revue passieren. Im zweiten Block schauten sie sich eine Vorstellung des Tanztheaters zur Thematik „Umgang mit Ängsten“ an. Gerade das Thema Angst ist ja auch eine von Ls Baustellen.

Nachmittags traf sich ein Großteil der Kinder aus Ls Klasse mit den Eltern auf einer der Wiesen beim Torhaus Dölitz. Auf mitgebrachten Tischen wurde das Buffet aufgebaut. Zwei der insgesamt drei Kinder, welche die Schule wechseln werden, wurden liebevoll und mit kleinen selbsterstellten Geschenken verabschiedet. Das Beisammensein war sehr schön, dennoch habe ich den Eindruck, dass dieses im vergangenen Jahr lockerer und allgemein fröhlicher war. Anwesend waren überwiegend die Eltern, mit denen ich ohnehin schon in Kontakt stehe. 


Spannend fand ich die Info einer Mama, deren älteste Tochter nun die fünfte Klasse auf dem Gymnasium absolviert und unsere Grundschule vor einem Jahr mit einem Notendurchschnitt von 1,0 verlassen hat. Abgesehen davon, dass ihre Leistungen enorm abgesackt sind, hatte das Mädchen im ersten Deutschtest auf ihre Rechtschreibung die Note sechs erhalten. Die Mama meinte, nahezu jedes Wort war rot unterstrichen und falsch geschrieben. Die Gymnasiallehrerin empfahl sogar eine Überprüfung auf LRS. Mittlerweile hat sich das Ganze wieder entspannt und eine LRS liegt nicht vor, dennoch bestätigt mich dieses weitere Beispiel in meiner Vermutung, dass zumindest an unserer Grundschule einiges schief läuft und die derzeit vermeintlich schwächeren Kinder an anderen (staatlichen) Grundschulen bessere Fortschritte erzielen würden. 
Ich bin froh, diese Information erhalten zu haben. L hat bis zum Wechsel auf eine weiterführende Schule (für sie definitiv Oberschule) ohnehin noch zwei (oder drei) Jahre Zeit. Da lässt sich noch einiges reißen.

Obwohl ich nicht in Stimmung war, rief ich vormittags beim Finanzamt an. Meine Sachbearbeiterin war glücklicherweise sehr nett. Sie nahm direkt per Telefon meine versehentlich doppelt geltend gemachten Werbungskosten aus meiner Einkommenssteuererklärung heraus, gab allerdings noch einen Hinweis für den Arbeitgeber mit auf den Weg. Dieser soll noch ein Erklärungsschreiben beibringen.
Ich bin froh, dass sich das Ganze so positiv für mich entwickelt hat. Leider ist nach all den Jahren meine Panik in solchen Bereichen immer noch sehr hoch. Sobald ich merke, es könnten horrende Kosten auf mich zukommen, würde ich am liebsten losheulen und den Kopf in den Sand stecken. Sollte ich es jemals schaffen, einen größeren finanziellen Puffer aufzubauen, werde ich hoffentlich gelassener sein.

Was heute schön war:

– Schuljahresausklang 
– lesen
– Schwedischübungen in der Duolingo App

Sonntag, 16. Juni 2024 – Waldhaus

Alltagsschnipsel

Gestern Abend ging es für L und mich etwas zeitiger ins Bett. Heute Morgen wurde ich bereits kurz nach halb acht wach, fühlte mich ganz gut, war aber definitiv noch nicht ausgeschlafen. L ratzte bis um neun weiter.
Gefrühstückt habe ich ein halbes Croissant mit Frischkäse. Dazu trank ich meinen geliebten Schokocappuccino. Mittags aß ich eine Pizza Funghi, die ich mir mit L teilte.

Vormittags machte L ihr vierminütiges Sehtraining. In wenigen Tagen wird erneut geschaut, ob sich ihre Augachse positiv verändert hat. Anschließend schrieb sie einen Großteil des Gedichts im Füllerführerscheinheft in Schreibschrift ab. Da die Stimmung irgendwann hochkochte, brach ich ab und ließ es für den Moment gut sein. Abends machte L ihren Füllerführerschein fertig. Sie teilte mir mit, dass sie sich nicht traut, diesen morgen bei ihrer Lehrerin abzugeben.
Mittags trafen sich meine Eltern, mein Bruder, meine Schwägerin J, ihre Eltern und wir beim Waldhaus in Erfurt, um gemeinsam das schöne Wochenende bei einer leckeren Pizza ausklingen zu lassen, ehe jede Familie wieder seiner Wege geht.
Bereits am Nachmittag trudelten L und ich zu Hause in Markkleeberg ein. Glücklicherweise waren die Autobahnen nicht allzu voll. Ich hatte ganz schön gegen meine Mittagsmüdigkeit und den Schlafmangel der letzten Tage anzukämpfen.
Wir freuten uns sehr über den Anblick von Elli und Waltraud, die erst einmal geknuddelt wurden. Ich befreite danach den gesamten Fußboden in Flur, Wohnzimmer und Küche von etlichen Stellen Kaninchenurin, reinigte anschließend den Stall und das Gehege, stellte frisches Futter bereit und versackte schließlich für den restlichen Sonntag auf der Couch. Die letzten drei Folgen der dritten Staffel der Serie „Bridgerton“ warteten schließlich auf mich. 

Was heute schön war:

– ausschlafen 
– lesen
– Pizza zum Mittagessen 
– Eis essen
– unfall- und staufreie Autofahrt 
– Italienischübungen in der Duolingo App
– Serie “Bridgerton”

Samstag, 15. Juni 2024 – Krämerbrückenfest

Alltagsschnipsel

Erst gegen Mitternacht bin ich schlafen gegangen. Das bin ich gar nicht mehr gewöhnt. Aufgewacht bin ich heute Morgen demzufolge erst halb neun. 
Ein leckeres Frühstück wartete bei meinen Eltern auf mich. Ich trank meinen geliebten Schokocappuccino und aß ein Croissants mit Frischkäse und anschließend ein Ei. Im Tagesverlauf gab es ein paar gebrannte Mandeln, ehe ich mir abends im Restaurant Spargel, Kartoffeln und Fischfilet schmecken ließ. Zum Nachtisch holte ich mir erneut ein leckeres Eis von Goldhelm. 

Nach Ls Sehtraining und dem Schreiben dreier Sätze in Schreibschrift trafen wir vier meinen Bruder, meine Schwägerin J und ihre Eltern zur Mittagszeit auf dem Domplatz wieder.
Gemeinsam bestaunten wir zuerst das Innere der Severikirche. L und ich zündeten für M eine Kerze an. Nach einer kurzen Pause im Biergarten und der Gelegenheit für L, vor Bildung einer immens langen Warteschlange auf dem Trampolin zu springen, betraten wir den Mariendom und bewunderten dessen Pracht.
Obwohl ich vierunddreißig Jahre lang in Erfurt lebte, nahm ich heute Nachmittag erstmals an einer Stadtrundfahrt in einer historischen Straßenbahn teil. Der Tourleiterin gelang es während der anderthalbstündigen Fahrt, den Fahrgästen mit Witz und Charme die Geschichte Erfurts näherzubringen. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und hatte viel Freude.
Am Abend trafen wir acht uns nach einer kurzen Pause in Wohnung oder Hotel vor einem Restaurant direkt hinter der Krämerbrücke wieder. Mein Onkel W und mein Cousin D stießen ebenfalls hinzu. Nach dem sehr guten Essen schlenderten wir gemeinsam über das Stadtfest, holten uns wieder Eis bei Goldhelm und landeten schließlich erneut bei der Bühne am Domplatz.
L wurde allmählich knatschig, sodass sich meine Eltern und ich halb zehn von den anderen verabschiedeten und nach Hause fuhren. Gegen zweiundzwanzig Uhr schlief L bereits tief und fest. Ich werde es ihr in Kürze gleichtun.

Was heute schön war:

– ausschlafen
– Familientreffen 
– Kirchenbesichtigung 
– Stadtrundfahrt 
– Krämerbrückenfest
– Restaurantbesuch
– Eis von Goldhelm
– Französischübungen in der Duolingo App

Eindrücke des Tages:



Freitag, 14. Juni 2024 – Familientreffen

Alltagsschnipsel

Ich bin spät ins Bett gegangen, habe in der Nacht aber gut geschlafen. Ich wachte am Morgen sogar wieder vor dem Weckerklingeln gegen sechs Uhr von selbst auf und fühlte mich fit für den bevorstehenden Tag.
Zum Frühstück gab es Beerenmüsli mit Nektarine und Pflanzenmilch, mittags aß ich eine kleine Brotzeit, zum Vesper etwas Laugenbrezel und abends ließ ich mir den Rest von Ls Essen schmecken, ehe es noch leckeres Eis von Goldhelm gab.
Auf dem Crosstrainer, den ich aktuell dem Joggen vorziehe, verbrannte ich innerhalb einer halben Stunde vierhundert Kalorien. Ich kam ordentlich ins Schwitzen und legte dabei 2,77 Kilometer zurück.

Heute führte ich ein langes Telefonat mit unserer Lohnbuchhalterin. Sie bestätigte mir alles, was mein Bruder gestern für mich herausfinden konnte. Montag kontaktiere ich das Finanzamt. Während des Gesprächs erledigten wir zig, stellenweise lang liegengebliebene Aufgaben. Es war ein schönes Gefühl, die To-do-Liste schrumpfen zu sehen.
Ein letztes Mal in Klasse zwei hatte L vormittags die Fächer Deutsch und Mathe, ehe dann die Viertklässler*innen verabschiedet wurden.

Am Nachmittag machten L und ich uns auf den Weg zu meinen Eltern. 
Kurz nach unserer Ankunft und einem kleinen Obstsnack trafen wir uns in der Stadt mit meinem Bruder, meiner Schwägerin J und ihren Eltern. Die vier sind von München beziehungsweise einem Dorf bei Erding aus angereist. Wir schlenderten gemeinsam über das Krämerbrückenfest in Erfurt, bewunderten vom Petersberg aus die Aussicht über die Stadt und verweilten am längsten in der Nähe der Bühne auf dem Domplatz.
Zu Hause schaute ich mit meinen Eltern das EM-Auftaktspiel und freute mich über den Sieg unserer Nationalmannschaft. Ich fand das Spiel gut.

Beim Abendessen in der Stadt erfuhren wir alle eine schöne Nachricht von meinem Bruder. Über diese habe ich mich sehr gefreut.

Was heute schön war:

– Fitnessstudio
– unfall- und staufreie Autofahrt
– Familientreffen
– Besuch des Krämerbrückenfests
– Eis von Goldhelm
– gewonnenes EM-Auftaktspiel 
– Englischübungen in der Duolingo App

Eindrücke des Tages:



Donnerstag, 13. Juni 2024 – Sorge

Alltagsschnipsel

Gestern Abend lagen L und ich zeitiger im Bett. Ich bin schnell eingeschlafen und konnte die Nacht über ohne Unterbrechungen durchschlafen. Heute Morgen fühlte ich mich nicht nur fit und ausgeschlafen, sondern wachte von selbst fünf Minuten vor dem Weckerklingeln auf.
Zum Frühstück gab es eine Brotzeit im Auto, mittags aß ich eine Pizza Funghi, die aufgrund eines lang ersehnten Projektabschlusses spendiert wurde, und abends hatte ich erneut Appetit auf Brot.

Am späten Vormittag fand das Management Weekly statt, das recht zügig vonstatten ging. Direkt nach dem Mittagessen startete die Retrospektive, die ich als Scrum Master vorbereitet und geleitet habe. Vor, zwischen und nach den beiden Terminen konnte ich mich etlichen kleineren To-dos auf meiner Liste widmen. Heute war alles in allem ein produktiver Arbeitstag.  
L fragte ich am Abend nach ihrem Schultag. Dieser war wie immer „okay“. Mit Blick in den Ranzen konnte ich sehen, dass sie am Füllerführerschein weitergearbeitet hat. Es ist in diesem kleinen Heftchen sehr deutlich erkennbar, dass ihr noch die Übung bei der Schreibschrift fehlt. Die Zeilen reichen nicht aus, um beispielsweise einen darüber stehenden Satz vollständig abzuschreiben. L schreibt wirklich sehr groß. In den Ferien werden wir gemeinsam das Schreiben in Schreibschrift mit dem Füller üben. Ganz entspannt. Vermutlich beim Schreiben unserer Urlaubspost. 

Von der Schule wurde L von CEs Papa abgeholt. So konnte sie den Nachmittag und Abend bei ihrer Schulfreundin verbringen.
Für mich hatte das den Vorteil, dass ich nach der Arbeit nicht hetzen brauchte, um schnell von Erfurt nach Markkleeberg zu kommen. Ich konnte länger im Büro bleiben und abends in Ruhe Unmengen an Grünfutter für die Kaninchen einkaufen. 
Als wir gegen zwanzig Uhr beide wieder zu Hause waren, schaute ich die fünfte Folge der dritten Staffel der Serie „Bridgerton“ und schämte mich irgendwie ein bisschen fremd.

Mein Bruder hat mir bei einer Rückfrage des Finanzamts zur eingereichten Einkommenssteuererklärung für letztes Jahr sehr geholfen. Er hat sogar seinen Steuerberater um Rat gefragt. Ich hatte bis zu unserem Telefonat am Mittag wirklich sehr große Sorge, dass ich sehr viel Geld nachzahlen muss. Gerade mit Blick auf das nun komplett leere Sparbuch löste das ein starkes Unbehagen in mir aus. Sehr wahrscheinlich liegt lediglich ein kleiner nachvollziehbarer Fehler meinerseits vor, der sich hoffentlich leicht beheben lässt. Morgen hole ich mir noch die Meinung unserer Lohnbuchhalterin dazu ein. 

Was heute schön war:

– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiele 90 und 91 der Reihe „Die drei ???“
– Support bei Steuerthemen
– Pizza zum Mittagessen
– Playdate für L
– Serie „Bridgerton“
– Schwedischübungen in der Duolingo App

12 von 12 im Juni

Alltagsschnipsel

Heute ist der 12. Tag des Monats. Es heißt somit wieder 12 von 12. Das bedeutet, dass im Verlauf des Tages viele Bilder gemacht werden, von denen zwölf abends im Blog präsentiert werden.

Das letzte Mal schaute ich gestern Abend kurz nach halb zwölf auf mein Telefon. Durch nicht zur Ruhe kommen wollende Gedanken über alle möglichen Themen, dem nach wie vor unangenehmen Halskratzen und einem nervigen Hustenreiz fand ich nicht zeitiger in den Schlaf.
Geweckt wurde ich Viertel nach sechs vom Weckerklingeln. Ausgeschlafen hatte ich nicht, dennoch war ich fit genug für den bevorstehenden Tag, den ich relativ entspannt angehen wollte.



L ließ ich noch zwanzig Minuten weiterschlafen und betrat das Wohnzimmer. Begrüßt wurde ich von Elli, die sich auf der Couch befand, und Waltraud, die auf dem Boden inmitten zahlreicher Köttelchen lag. Als erstes kehrte ich das Dutzend Köttelchen auf und stellte dabei sehr erfreut fest, dass sich lediglich eine kleine Urinpfütze auf dem Boden befand, die ich wegwischte. (Es gab noch vor wenigen Tagen Momente, in denen ich aus Angst, nasse Socken zu bekommen, nirgends hintreten konnte.)
Im Verlaufe des Vormittags entdeckte Elli eine neue Lieblingsbeschäftigung: Wühlen und Zernagen von Kuscheldecken. Das ist mir sogar viel lieber als Anknabbern unserer Tapete oder des Tapetenschutzes. Allerdings klafft nun in einem unserer gemütlichen Sofakissen ein großes Loch, aus dem bereits die Füllung herausquillt.



Nachdem L und ich gemeinsam unsere Badrunde gedreht hatten, verließen wir die Wohnung in Richtung Schule. Seitdem L auf die Idee kam, den Weg von der Wohnung bis zu unserem Parkplatz mit dem Roller zu fahren, ist ihre Stimmung am Morgen wesentlich besser. Und in einem für mich angenehmen Tempo kommen wir fortan am Auto an. Nun sind wir beide glücklich und haben weniger Stress.



Bevor ich in meinen Arbeitstag startete, bereitete ich mir mein Frühstück zu. Es gab eine Schüssel voll Beerenmüsli mit Pfirsichstücken und Pflanzenmilch, eine Tasse Schokocappuccino und einen Becher LaVita Saft.
Für Elli und Waltraud stellte ich frisches Grünfutter und Trinkwasser bereit, auf das sie sich freudig stürzten.



Nach einigen teilweise ungeplanten, aber sehr informativen Terminen am Vormittag widmete ich mich der finalen Vorbereitung der Retrospektive in einem zweiten Projekt, das ich als Scrum Master betreue. Ziel der morgigen Veranstaltung ist das Aufarbeiten des bisher Geschehenen, vor allem aber das gemeinsame Finden von Lösungen zur Verbesserung des zukünftigen Prozesses. Das Projekt wird in einer ähnlichen Art und Weise nämlich weitergeführt.



Am Nachmittag hatte L eine Stunde Ergotherapie. Hierfür holte ich sie zeitiger von der Schule ab. Diesmal merkte ich deutlich, dass in einer Woche der letzte Schultag ist: Die Kinder befanden sich bereits im Hortzimmer und hatten freie Spielzeit.
Gemeinsam mit den Hunden durfte L heute im Sportzimmer der Praxis sein. Zwischendrin kam der gute alte LÜK-Kasten zum Einsatz. (Den habe ich als Kind sehr geliebt. Das tue ich auch heute noch.) Ich erhielt nach der Stunde direkt das Feedback, dass L sehr konzentriert mit diesem gearbeitet hat.



Da Ls Klavierstunde bereits gestern stattfand, konnten wir uns in aller Ruhe ein Eis am Automaten, der vor der Eisdiele in der Nähe unserer Wohnung steht, holen. Ich aß meines sitzend auf einer Wildblumenwiese umgeben von herrlich grüner Natur hinter unserem Wohnkomplex.
Mit L spielte ich danach noch mit dem Ball. Sie dachte sich wieder zwei Spiele für uns aus.



Zum Abendessen machte ich für uns Sandwiches. Die gab es jetzt eine Weile nicht mehr.

Bevor ich den Abend mit der Serie „Bridgerton“ und meinen Sprachübungen ausklingen lassen werde, reinige ich den Kaninchenstall und das -gehege und beglücke Elli und Waltraud mit frischem Grünfutter. Ich habe mir fest vorgenommen, zeitig im Bett zu liegen, um den fehlenden Schlaf der letzten Tage nachzuholen.

Dienstag, 11. Juni 2024 – Teamabstimmung

Alltagsschnipsel

Die Nacht war gut. Ich bin aber erneut sehr spät eingeschlafen. Um sechs Uhr wurde ich wach. Da der Wecker ohnehin wenige Minuten später geklingelt hätte, blieb ich es auch gleich.
Zum Frühstück gab es eine Brotzeit im Auto, mittags ließ ich mir ein fünfzehn Zentimeter langes Sub von Subway schmecken und abends hatte ich erneut Appetit auf Brot.

Im Büro in Erfurt waren zahlreiche Kolleg*innen wegen unseres Quartalsmeetings versammelt. Thematisch ging es um die Zukunft sämtlicher Teammeetings. Wir erarbeiteten gemeinsam inhaltliche Möglichkeiten der einzelnen Meetings, betrachteten den Turnus und stimmten anschließend darüber ab. Obwohl zwei Stunden angesetzt waren, schafften wir nicht alles. Auf einem Whiteboard kann nun jede*r bis Donnerstag abstimmen, welche Informationen aller Art in welchem zeitlichen Abstand benötigt werden. Aus dieser Übersicht erstelle ich anschließend eine Zusammenfassung. 
Für L stand heute Sachunterricht und Sport auf dem Plan. Im ersten Block konnten die Kinder an ihrem Plakat zum Thema Garten weiterarbeiten, welches bereits die erste Note für Klasse drei sein wird.

Wegen einer schulischen Veranstaltung wurde Ls Klavierunterricht von morgen auf heute vorgezogen. Allerdings war L ziemlich müde. Ihrem Spiel merkte man deutlich an, dass die Luft raus ist und sie lieber nach Hause möchte.
Mir erging es nicht anders. Zu Hause angekommen, versackte ich auf der Couch. Erst abends konnte ich mich motivieren, den Kaninchenstall zu reinigen, Wohnzimmer, Flur und Küche zu wischen, das Futter für Elli und Waltraud bereitzustellen, unser Abendessen zuzubereiten und alles für den morgigen Tag vorzubereiten. Danach fühlte ich mich ausgelaugt und ziemlich erschöpft. 

Vor allem abends habe ich seit einigen Tagen Halskratzen und leichten Husten. Beides hält sich äußert hartnäckig und nervt allmählich. 

Was heute schön war:

– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiele 88 und 89 der Reihe „Die drei ???“
– Eis essen
– frisch gewischte und duftende Fußböden
– Französischübungen in der Duolingo App
– Serie „Bridgerton“

Montag, 10. Juni 2024 – Besuch der Kaninchensitterin

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut geschlafen, viel merkwürdigen Unsinn geträumt und wurde wie sooft in letzter Zeit vom klingelnden Wecker mitten aus dem Traum gerissen.
Zum Frühstück aß ich Beerenmüsli mit Apfelstücken und Pflanzenmilch, mittags gab es eine italienische Gemüsepfanne und abends eine Brotzeit.
Trotz immer noch leichten Halskratzens ging ich nach einer Woche Pause ins Fitnessstudio, powerte mich auf dem Crosstrainer aus und nutzte anschließend zahlreiche Geräte für nahezu alle Muskelgruppen.

Mein Arbeitstag startete entspannt mit der Sichtung und Beantwortung von E-Mails und Slack-Nachrichten. Vormittags fanden die üblichen montäglichen Abstimmungsmeetings statt.
L und ihre Klasse besuchten vormittags eine Wildnisschule. Dort wurde den Kindern unter anderem gezeigt, wie ein Nest gebaut wird. Der Ausflug war für L nicht annähernd so schlimm wie anfangs befürchtet. Sie fand ihn sogar ganz okay, was bei ihr schon ein großes Lob bedeutet.   

Nachmittags nahmen wir Ls Schulfreundin CE mit zu uns nach Hause. Die Mädels spielten entweder draußen oder verzogen sich in Ls Zimmer.
Abends kam eine Kaninchensitterin vorbei, die am kommenden Wochenende Elli und Waltraud füttern und nach dem Rechten sehen wird. Sie machte einen sehr lieben und netten Eindruck. Ich habe ein gutes Gefühl.

Ab sofort wird meine Finanzplanung nochmal strenger sein. Ich habe nun ein wöchentliches, uns zur Verfügung stehendes Budget errechnet, das ich akribisch im Blick behalten werde. So soll in Zukunft verhindert werden, dass nicht zu viel Geld ausgegeben wird und verfügbares Geld gleichmäßig auf den gesamten Monat verteilt ist.  

Was heute schön war:

– Sonnenschein 
– Fitnessstudio 
– Thai Massage
– Playdate für L
– Kennenlernen einer Kaninchensitterin
– lesen
– Serie “Bridgerton”
– Englischübungen in der Duolingo App

Sonntag, 9. Juni 2024 – Und noch einmal!

Alltagsschnipsel

Ich habe besser geschlafen als in der Nacht zuvor, wurde allerdings bereits halb acht wach und konnte nicht mehr weiterschlafen. Ich nutzte die gute Stunde, bis L wach wurde, zum Lesen einiger Beiträge auf den Blogs, denen ich folge, und meines aktuellen (wirklich unglaublich schlecht geschriebenen) Buches.  
Einen Großteil meines Beerenmüslis mit Banane und Pflanzenmilch musste ich entsorgen. Ich kann nicht genau sagen, welche der Komponenten schlecht war, aber mein Frühstück war ungenießbar. Mittags aßen L und ich sehr leckere Pommes und abends gab es Nudeln mit Tofubolognese.   

Wieder ohne zu murren schrieb L am Vormittag für circa dreißig Minuten in ihrem Füllerführerscheinheft. Ich bin optimistisch, dass sie dieses in den verbleibenden acht Schultagen fertigstellen wird. In den Sommerferien werde ich mit ihr die Schreibschrift und das Schreiben mit dem Füller weiter üben, damit sie beides in Klasse drei sicher beherrscht. Meine Bauchschmerzen bezüglich des nächsten Schuljahres sind bereits weniger geworden. L ist hartnäckig. Ich mache mir vermutlich zu viele Sorgen.
Nach ihrem vierminütigen Sehtraining spielte L noch die Tonleiter auf dem Klavier. 
Mittags fuhren wir erneut mit dem Auto in Karls Erlebnis-Dorf. L hatte gestern so viel Freude mit der Murmelbahn, dass wir heute einen Großteil unseres Aufenthalts dort verbrachten. Mit der Treggerbahn fuhren wir auch noch einmal. Bevor wir uns am späten Nachmittag auf den Weg nach Hause machten, kaufte ich ein kleines Geburtstagsgeschenk für meine Grundschulfreundin J, die wir in Kürze wieder besuchen werden.


Die liebe Elli macht auch vor meinem mühsam angebrachten Tapetenschutz keinen Halt. Ich werde in Kürze für die Ecken an den Wänden einen Leistenschutz organisieren. Immerhin zeigen meine zwei zusätzlich aufgestellten Toiletten einen kleinen Erfolg: Es befindet sich deutlich weniger Pipi in den Zimmern.

Was heute schön war: 

– lesen
– Sonnenschein
– Karls Erlebnis-Dorf
– Schwedischübungen in der Duolingo App

Samstag, 8. Juni 2024 – Wiedersehen macht Freude

Alltagsschnipsel

Ich habe nicht sonderlich gut geschlafen, dennoch einiges zusammengeträumt. Es waren allerdings merkwürdige Träume. Aufgewacht bin ich erst halb neun. Diesmal sogar gemeinsam mit L.
Zum Frühstück gab es misslungene Pfannkuchen. Ich hatte das Rezept nicht richtig gelesen und gehofft, dass es dennoch irgendwie funktionieren würde. Zur späten Mittagszeit aßen L und ich jede eine große Portion Nudeln mit Tomatensoße beziehungsweise Bolognese und Fleischbällchen.

Nach dem Frühstück telefonierte ich mit meinen Eltern.
Danach lies ich L ein paar Seiten in einem Buch vorlesen, vier Reihen des Einmaleins mithilfe der Multiplikationstafel lösen und Wörter legen. Ihr Sehtraining und Üben der aktuellen Klavierstücke machte sie auf eigenen Wunsch hin direkt im Anschluss. Und das alles ganz ohne Streit oder ein böses Wort.

Weil es uns vergangene Woche so gut in Karls Erlebnis-Dorf mit Erdbeerhof gefallen hatte, fuhren wir mittags erneut nach Döbeln. Es war deutlich voller als bei unserem ersten Besuch und wir fanden nur mit Ach und Krach einen Parkplatz. Diesmal fuhren wir mit der Treggerbahn, bei der L Gas geben durfte, und probierten die Dinge aus, die wir beim letzten Mal nicht gesehen oder geschafft hatten. Besondere Freude hatte L bei der Murmelbahn. Hier verbrachten wir die meiste Zeit des Tages. Bevor wir abends nach Hause fuhren, kauften wir uns buntes Popcorn und leckere Erdbeerkekse, von denen wir bereits im Auto naschten.    


Was heute schön war:

– ausschlafen
– Sonnenschein
– Telefonat mit meinen Eltern
– Karls Erlebnis-Dorf
– Italienischübungen in der Duolingo App
– lesen