Donnerstag, 6. Juni 2024 – Vorkehrungen

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut geschlafen und glücklicherweise keine verstopfte Nase mehr. Der Wecker riss mich mitten aus einem Traum, sodass ich etwas müde in den Tag startete. Ich fühlte mich beim Aufstehen nach wie vor schlaff. Auch das Halskratzen war noch da und begleitete mich einen Großteil des Tages.
Gefrühstückt habe ich Beerenmüsli mit Erdbeeren und Pflanzenmilch, mittags gab es eine Brotzeit und abends holte ich mir ein Reisgericht bei einem vietnamesischen Imbiss.

Unser heutiges Management Weekly wurde kurzfristig abgesagt. Das kam mir gelegen, konnte ich mich so vollends in die Vorbereitungen der in der kommenden Woche stattfindenden Retrospektiven stürzen.
In der Schule wurde Ls Plakat zum Thema Garten von ihrer Lehrerin lobend erwähnt und der Klasse gezeigt. Das war ihr wohl ein wenig unangenehm. Ich teilte ihr mit, dass sie sich durchaus freuen darf, wenn sie gelobt wird, und auch das Annehmen von Komplimenten erlernt sein will. (Das ist ja eine meiner Baustellen.)

Da Leipzig-J ihr Telefon nicht in der Nähe hatte und mein Anruf und meine Nachricht an sie somit ins Leere gingen, konnten wir Ls Schulfreundin CE nicht mit von der Schule abholen. Lange war L jedoch nicht traurig darüber, da ich vorschlug, in den Pösna Park für einen kleinen Einkaufsbummel zu fahren. Ich hatte mich zuvor im Internet belesen, wie wir das Urinproblem, ausgelöst durch die Kaninchen, in unserer Wohnung in den Griff bekommen können. Und hierfür benötigte ich ein paar Dinge, die ich am Abend in der Wohnung anbrachte beziehungsweise aufstellte. 

Die liebe Elli knabbert sogar die Tapete trotz des angebrachten Tapetenschutzes an. Als ich am Morgen bemerkte, dass sie nun auch noch beginnt, das Holz und die Blätter meiner Pflanze anzukauen, wurde mir klar, dass ich nun schnell handeln muss. Keine Ahnung, ob die Pflanze giftig ist. Ich hoffe es nicht. Nun steht sie jedenfalls nicht mehr auf dem Boden. 
Ich googelte mittags nach allen staatlichen Schulen in unserer Stadt und schaute mir an, ob welche dabei sind, die Kinder mit einer Teilleistungsstörung – wie L mit der LRS – aufnehmen und im Schulalltag unterstützen. Ich habe direkt eine Grundschule und sogar eine weiterführende Schule, die ich sowieso im Auge hatte, gefunden. Nun steht mein Plan B. Wird das dritte Schuljahr an der jetzigen Schule furchtbar, wechselt L.

Was heute schön war: 

– Eis essen
– Einkaufsbummel
– sonnengetrocknete Wäsche
– lesen
– Serie „Bridgerton“
– Englischübungen in der Duolingo App

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