#WMDEDGT Mai 2024 

Alltagsschnipsel

Eine erholsame und schlafreiche Nacht liegt hinter mir. Aufgewacht bin ich heute Morgen Viertel vor neun. Ich hatte sehr viel geträumt. In einem Traum teilte mir eine Kollegin sogar eine tolle Idee für unser nächstes Teammeeting mit. Leider werden in zwei Wochen nicht alle an diesem Event teilnehmen, sodass ich diese Methode vermutlich nicht realisieren kann.
Ich las noch im Bett liegend aktuelle Einträge auf den Blogs, denen ich folge. Halb zehn wachte schließlich auch L auf. 

Mein erster Gang nach dem Aufstehen war zum Kaninchengehege, das ich an einer Stelle einen Spalt breit öffnete. Sofort schossen Elli und Waltraud hinaus und machten ihre Umgebung unsicher. Beide haben sich mittlerweile richtig gut bei uns eingelebt.
In der Küche bereitete ich zunächst das Frühstück der beiden Kaninchen zu. Bevor ich ihnen ihre großen Salatportionen ins Gehege stellte, kehrte ich den gröbsten Dreck weg. Anschließend machte ich L und mir ein leckeres Frühstück. Wir aßen beide eine Portion Müsli. Meinen Schokocappuccino trank ich während eines zwanzigminütigen Telefonats mit meinen Eltern. Mittlerweile hat sich der Sonntag als Anruftag etabliert. 

Da das Wetter sehr wechselhaft war und es immer wieder zu starken Regenfällen kam, machte ich es mir vormittags mit dem Sudoku-Rätselblock und meinem aktuellen Buch auf der Couch gemütlich. Nach einem gelösten Rätsel und einigen gelesenen Seiten packte es mich und ich arbeitete an meinem kleinen Privatprojekt weiter. Ich kam ein gutes Stück voran. Währenddessen spielte L mit ihren zahlreichen Playmobilfiguren und nahm in der Badewanne ein Bad. Ich tat ihr Letzteres gegen Mittag gleich. 
Zum Mittagsvesper machte ich für L und mich Pancakes, ehe ich mich denselben Beschäftigungen wie am Vormittag widmete.

Eine Stunde vor Ende der Eröffnungsaktion fuhren wir im Auto wenige Kilometer zum neuen Fitnessstudio. Dieses ist klein, aber fein und bietet für meine Zwecke alles, was ich brauche. Nachdem ich die mir brennendsten Fragen vor Ort klären konnte, meldete ich mich direkt an. Nun darf ich zwei Monate lang kostenlos trainieren, ehe mein günstiger Vertrag mit einer recht langen Laufzeit startet. Ich habe mehrere Nächte über diese lange Laufzeit geschlafen und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich diese als Eigenmotivation nutzen will, regelmäßig trainieren zu gehen. Denn kündigen kann ich jetzt so schnell sowieso nicht.

Am späten Nachmittag hatte L Lust, draußen noch ein paar Runden auf ihren Rollschuhen zu drehen. Ich nutzte die Zeit und richtete die neue App des Fitnessstudios ein. Leider war es noch nicht möglich, mir einen entsprechenden ersten Trainingsplan erstellen zu lassen. Sollte das morgen auch nicht funktionieren, wende ich mich direkt an den Support.
Nach unserem Aufenthalt im Freien bereitete ich Ls und mein Abendessen sowie Frühstück und Mittagessen für den kommenden Schul- und Arbeitstag zu. Mit meinem Bruder telefonierte ich ebenfalls, ehe ich Ellis und Waltrauds Kaninchenstall und -gehege reinigte. L gab ihnen im Anschluss daran frisches Futter, auf das sie sich wie ausgehungerte Kaninchen stürzten.

Erst kurz vor zwanzig Uhr war L motiviert genug, um ein paar Rechenaufgaben in ihrem Arbeitsheft zu lösen. Dafür ging das dann aber schnell und schmerzlos über die Bühne. Ich glaube, L hatte sogar ein bisschen Freude dabei. Ich behaupte, sie ist gut für die Klassenarbeit in Mathematik, die übermorgen geschrieben wird, vorbereitet.

Mit Elli konnten wir noch eine Weile auf der Couch kuscheln. Sie ist im Gegensatz zu Waltraud wesentlich zutraulicher.
Nun wird es allmählich Zeit, sich bettfertig zu machen. Vor dem Schlafengehen werde ich meine Englischübungen in der Duolingo App absolvieren. Eventuell lesen L und ich uns noch gegenseitig vor.

Samstag, 4. Mai 2024 – Stadtfest Markkleeberg

Alltagsschnipsel

Durch den gestrigen Konzertbesuch bin ich viel zu spät im Bett gelandet. Ich schlief in der Nacht nur mittelgut, hatte erneut das Gefühl, mich die ganze Zeit über eher im Halbschlaf zu befinden, und konnte ab um acht nicht mehr weiterschlafen. Dafür schlief L bis halb zehn. 
Zum Frühstück gab es wie jeden Morgen eine Schüssel mit etwas Beeren-Schokomüsli mit Erdbeeren und Pflanzenmilch. Als spätes Mittagessen hatte ich mir ein Handbrot, das stundenlang sättigte, gekauft und abends aß ich nur ein kleines Stück von Ls Pizza Funghi.

Neben einem schnellen Einkauf verbrachten L und ich den gesamten Nachmittag über auf dem Stadtfest in Markkleeberg. Dort waren wie letztes Jahr auch einige Stände von Parteien und Krankenkassen zwischen Ess- und Getränkebuden sowie sonstigen Marktständen aufgebaut. Einen Kinderflohmarkt und etliche Bereiche für die sportliche Betätigung gab es ebenfalls. L wurde bei ersterem fündig. Im Laufe unseres Aufenthalts gesellten sich Ls Schulfreundin LS, ihr kleiner Bruder sowie Leipzig-M und Leipzig-R zu uns. Gemeinsam schlenderten wir mehrere Runden über den Rummelplatz. Mit LS konnte L sogar ein Karussell fahren, das ich zwar auch gern mit ihr fahren würde, es aber wegen garantierter Übelkeit im Anschluss nicht machen kann. Das Stadtfest war sehr gut besucht, aber nicht überlaufen.

Was heute schön war: 

– länger schlafen 
– lesen
– liebevolles Stadtfest
– Schwedischübungen in der Duolingo App

Eindrücke des Tages:

Freitag, 3. Mai 2024 – Konzert im Haus Auensee

Alltagsschnipsel

Ich hatte sehr gut geschlafen und auch einiges geträumt. Viertel nach sieben wachte ich auf. L ließ ich weiterschlafen. 
Zum Frühstück gab es Beeren-Schokomüsli mit Erdbeeren und Pflanzenmilch und mittags aßen L und ich Nudeln mit Tomatensoße. Abends gab es eine Brotzeit und vor dem Konzert einen Crêpe. 

Mein Arbeitstag war ziemlich zerstückelt, dennoch produktiv. Ich kümmerte mich um finanzbuchhalterische Themen und um Aufgaben in der Teampflege.
L blieb zu Hause und ging heute nicht zur Schule. Gestern Abend vor dem Schlafengehen weinte sie sehr stark, da sie nicht am FREIday und dem damit verbundenen Tag der offenen FREIday-Tür mit zahlreichen Besucher*innen teilnehmen wollte. So eine Reaktion in der Heftigkeit ist neu und gibt mir zu denken. Über den FREIday an sich hat sich L schon oft bei mir beklagt, ist bisher aber immer zur Schule gegangen. Wir haben nun ausgemacht, dass wir gemeinsam schauen, wie für L der FREIday ab Klasse drei wieder spannender werden kann. Ich werde mich diesbezüglich mit der verantwortlichen Lehrerin in Verbindung setzten. Vielleicht hat sie Ideen.  

Vor eineinhalb Wochen war ich überzeugt, nicht auf das Konzert von Ville Valo gehen zu können. Da die Übernachtungen im Schwimmlager für L nur so mittelerfolgreich verlaufen sind, wollte ich ein Auswärtsschlafen bei einer Schulfreundin nicht riskieren, zumal es mir erst mitten in der Nacht möglich gewesen wäre, L von irgendwo abzuholen. Dann brachte mich aber Leipzig-S, die erst kürzlich mit ihrer Tochter LK auf einem Konzert war, auf die Idee, mit L gemeinsam hinzugehen. Über eBay-Kleinanzeigen gelang es mir, für L eine weitere Karte zu erstehen. 
Heute fuhren L und ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Haus Auensee. Das Konzert war wunderbar. Auch wenn ich natürlich nicht gewusst hätte, was ich verpasse, kann ich mit dem jetzigen Wissen sagen, dass ich wirklich sehr traurig gewesen wäre, hätte ich nicht auf das Konzert gehen können. Die Stimmung im Saal, die Lautstärke der Musik und der Stehplatz waren ausgezeichnet. L und ich hatten unverschämtes Glück und konnten während des gesamten Konzerts auf der Rampe zur Erhöhung für die im Rollstuhl sitzenden Personen mit bestem Blick auf die Bühne stehen. L hat ebenfalls gut durchgehalten und fand die Musik nicht ansatzweise so schlimm wie anfangs befürchtet. Sie hat mir wirklich einen sehr großen Gefallen getan.


Der Heimweg gestaltete sich hingegen sehr abenteuerlich. Wider Erwarten stand nach dem Konzert nicht ein einziges Taxi vor dem Haus Auensee. Dafür kam innerhalb weniger Minuten des Wartens der Bus, der uns zumindest zurück zu einem S-Bahnhof brachte. Dort allerdings hatten sämtliche S-Bahnen Verspätung oder fuhren gar nicht. Ein Anruf bei einer Taxi-Zentrale war überaus frustrierend, da sich kein einziges Taxi auch nur annähernd in der Nähe befand. L, die sichtlich übermüdet war, steigerte sich in die Tatsache, dass wir im Nirgendwo gestrandet waren, hinein und schrie und zeterte lautstark herum, wie beschissen unsere Lage jetzt ist. An der Stelle merkte ich deutlich, wie unterschiedlich wir beide sind. Auch ich war nur mäßig begeistert, bin in solchen Situationen aber die Ruhe selbst und kümmere mich lieber um eine Lösung. Einer Eingebung folgend, installierte ich mir eine Taxi-App. Und wir hatten großes Glück: Nur fünf Minuten später saßen wir im Taxi und ließen uns über zwanzig Minuten entspannt und sicher nach Hause fahren.
Ich dachte bisher, nur in Erfurt ist es am sehr späten Abend schwierig, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zu kommen. Leipzig hat sich diesbezüglich leider auch nicht mit Ruhm bekleckert. Dabei wohnen hier drei Mal so viele Menschen. Ich hatte andere Erwartungen. 

Mittags fuhren L und ich kurz in die Kinderarztpraxis in Markkleeberg, die angeblich neue Patient*innen aufnimmt. Ich durfte sämtliche Unterlagen abgeben. Die Ärztin wird sich diese anschauen und anhand des Untersuchungshefts und des Impfpasses mitteilen, ob ihr „unsere Nasen passen“ und L als Patientin aufgenommen wird. So klang jedenfalls die Information am Telefon, die uns die Arzthelferin durchgab. Ich bekam auch sofort die Information, dass mir ein Rezept für Ls Ergotherapie nur ausgestellt wird, wenn L dort als Patientin aufgenommen wird. Ich spürte direkt wieder ein graues Haar wachsen. L und ich haben beide kein gutes Gefühl. Wir fühlten uns nicht willkommen. Ich bin gespannt, zu welcher Meinung die Ärztin nächste Woche kommen wird. Es ist und bleibt frustrierend. 

Was heute schön war: 

– länger schlafen
– lesen
– Italienischübungen in der Duolingo App
– Konzertbesuch
– rettendes Taxi

Donnerstag, 2. Mai 2024 – Auf der Jagd nach dem Rezept

Alltagsschnipsel

Ich hatte nur mittelgut geschlafen. Gestern Abend war ich nicht müde genug und konnte ewig nicht einschlafen. In den frühen Morgenstunden befand ich mich lediglich in einem leichten Schlaf. 
Gefrühstückt hatte ich Beeren-Schokomüsli mit Erdbeeren, Apfelstücken und Pflanzenmilch, mittags gab es eine kleine Portion Sushi, zum Vesper Eis und abends eine Brotzeit.

Zum Monatsanfang haben in unserem Unternehmen zwei neue Mitarbeiter begonnen. Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit. Einer von beiden wird in einem der Projekte, das ich als Scrum Master betreue, als Entwickler eingesetzt.
L hatte heute viel Spaß beim Rechnen im Matheunterricht. Die Kinder bereiten sich derzeit auch in der Schule auf die Klassenarbeit vor. Der Bestellzettel für die Schulhefte für Klasse drei war in der Postmappe. Auf diesem stehen ganze vier Arbeitshefte für vier Unterrichtsfächer. 

Nach dem Abholen aus der Schule gingen L und ich rüber zur Eisdiele und kauften uns ein leckeres Eis. 
Zu Hause angekommen, ließen wir die Kaninchen Elli und Waltraud wieder freilaufen. Seit gestern Abend ist nun auch Elli bereit, das Gehege zu verlassen und das Wohnzimmer zu erkunden. Besonderes Interesse zeigt sie für die Couch.

Ich fühle mich ganz schlimm veralbert. War ich vor wenigen Tagen noch total happy, weil sich eine Kinderarztpraxis bereit erklärte, L das Rezept für die Ergotherapie auszustellen und sie eventuell sogar als Patientin aufzunehmen, bekam ich heute eine E-Mail mit der Mitteilung, dass man uns nun doch nicht weiterhelfen könne. Man habe allerdings Rücksprache mit einer Kinderarztpraxis in Markkleeberg gehalten. Dort wurde mitgeteilt, dass neue Patienten aufgenommen werden. Das traurige an dieser Information ist, dass es sich genau um die Kinderarztpraxis handelt, die mir bereits mehrfach mitteilte, dass sie L aus Kapazitätsgründen nicht aufnehmen können. Da am späten Nachmittag niemand mehr ans Telefon ging, werde ich dort morgen aufschlagen und um Aufnahme als Patientin und um das Rezept bitten. Ich bin gespannt, ob ich weggeschickt werde.
Diese Absage per E-Mail hat mich geknickt. Ich brauchte etwa zwei Stunden, um das zu verdauen. Zum Glück gelang es Leipzig-S, die selbst mal als Ergotherapeutin gearbeitet hatte, mich wieder aufzubauen und mir mögliche Lösungen zu präsentieren.

Was heute schön war: 

– Sonnenschein 
– Thai Massage
– Eis essen
– Nachmittagsspaziergang
– Französischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“
– lesen

Mittwoch, 1. Mai 2024 – Badespaß

Alltagsschnipsel

Dank des Feiertags konnten L und ich heute ausschlafen. Ich hatte in der Nacht einen Albtraum, den ich im Blog festhalten wollte, allerdings habe ich die Einzelheiten wieder vergessen. Vielleicht ist das auch besser so.  
Zum Frühstück gab es ein Beeren-Schokomüsli mit Erdbeeren und Pflanzenmilch. Zur späten Mittagszeit aß ich eine große Portion Pommes.

L und ich schauten uns in Vorbereitung auf die nächste Woche stattfindende Klassenarbeit in Mathe einige Aufgaben in ihrem Arbeitsheft an. L hatte bei einem Rechenweg einen Aha-Effekt und konnte nun wesentlich leichter zur jeweiligen Lösung der Aufgaben kommen. Das freute mich sehr für sie. Auch schön war, dass wir uns beim gemeinsamen Üben nicht stritten.
Den frühen Nachmittag verbrachten wir in der Sachsentherme. Diesmal blieben wir aber „nur“ zwei Stunden dort und übten weiter das Rückenschwimmen.
Da Ls Schulfreundin EB ganz in der Nähe wohnt, statteten wir ihr im Anschluss einen Besuch zu Hause ab. Auch LK, eine Schulfreundin der beiden, war mit ihrer Mama da. Ich wurde mit einem Eiskaffee verwöhnt. Etwa zwanzig Minuten herrschte im Pool Harmonie und Spaß, dann stritten sich die drei Mädels und L wollte wieder nach Hause fahren. Immerhin konnte ich sie dazu bewegen, insgesamt eine Stunde zu bleiben, damit ich noch ein bisschen der spannenden Unterhaltung von Leipzig-A und Leipzig-S lauschen konnte.


Elli betrat am Abend erstmals die Buddelkiste, die aktuell voller Sand ist. Ihre Freundin Waltraud nutzt diese bereits seit gut einer Woche. 


Was heute schön war: 

– ausschlafen
– Sonnenschein
– lesen
– Sachsentherme
– kurzes Playdate für L
– Englischübungen in der Duolingo App

Hallo Mai!

Dies & Das

Im Mai werde ich …

… das neue Buch meiner Lieblingsautorin lesen
… zur Thai Massage gehen
… beim Tag der offenen Freiday-Tür vorbeischauen
… auf ein Konzert gehen
… das Stadtfest Markkleeberg besuchen
… zur Zahnärztin gehen
… L zur Ergotherapie begleiten
… L eine Probestunde Klavierunterricht ermöglichen
… eine Retrospektive und das Teammeeting leiten
… am Open Space Friday teilnehmen
… zwei Wochenenden in Erfurt verbringen
… Ms Grab bepflanzen 
… Sportübungen in den Alltag integrieren
… mich gesünder ernähren
… entschleunigen und das Leben genießen 

Dienstag, 30. April 2024 – Walpurgisnacht

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut geschlafen. Ich erinnere mich aber an einen Traum, in dem mir die Frau vom Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst, mit der ich gestern telefonierte, einen Streich gespielt hat. Ich fand das heraus, da ich dieser Frau zufällig begegnete und sie mir das direkt mitteilte. Wenn ich bereits so einen Unsinn träume, ist wirklich offensichtlich, wie dringend ich eine Kinderarztpraxis finden will. 
Zum Frühstück aß ich Beeren-Schokomüsli mit Weintrauben, Erdbeeren und Pflanzenmilch, mittags bereitete ich mir eine Gemüsepfanne mit Chicken-Fleischersatz  zu, zum Vesper aß ich ein Eis und abends holte ich L und mir etwas Leckeres auf dem Rummelplatz.
Morgen eröffnet in Markkleeberg ein neues Fitnessstudio. Ich liebäugle sehr mit einer Mitgliedschaft und werde mich am Wochenende dort mal umsehen. 

Den heutigen Arbeitstag verbrachte ich vorrangig mit finanzbuchhalterischen Themen, der Rechnungslegung und Supportanfragen.
Bevor ich L am späten Nachmittag aus der Schule abholte, nahm ich gemeinsam mit einigen anderen Eltern am Austausch mit dem Elternrat teil. Wir sammelten Themen, die dieser bei der nächsten Besprechung mit der Schul- und Hortleitung ansprechen wird.

Mit Ls Schulfreundin YW und ihrer Mama gingen wir am späten Nachmittag zur Eisdiele, die sich ganz in der Nähe der Schule befindet. Danach machten L und ich uns auf den Weg nach Hause und kümmerten uns gemeinsam um das Säubern des Kaninchengeheges und -stalls sowie um die Fütterung von Elli und Waltraud.
Abends machten wir uns auf den Weg zum Festanger in Markkleeberg. Dort fand die Feierlichkeit zur Walpurgisnacht mit kleinem Rummelplatz statt. Zufällig trafen wir auf Ls Klassenkameraden LK und seine Mama. Gemeinsam liefen wir mehrere Runden über den Rummel und schauten später dem Maifeuer zu.

Nun ist die Heizsaison bei uns offiziell vorbei. Bereits am Freitag drehte ich alle Heizkörper herunter, heute legte ich sämtliche Schalter im Stromkasten unserer Nachtspeicherheizung um. 
Wie ein Sechser im Lotto fühlte ich mich, als mir die gestern angeschriebene Kinderarztpraxis mitteilte, dass sie mir das Rezept für Ls Ergotherapie ausstellen werden und ich zu den Öffnungszeiten einfach vorbeikommen kann. Also wurde ich von der Frau am Telefon doch nicht verarscht. 😉  

Was heute schön war: 

– kooperative Kinderarztpraxis
– Eis essen
– Rummelbesuch
– Maifeuer
– Schwedischübungen in der Duolingo App
– lesen

Eindrücke des Tages:

Montag, 29. April 2024 – Telefontag

Alltagsschnipsel

Ich habe gut geschlafen, einiges zusammengeträumt und wurde am Morgen vom klingelnden Wecker aus einem Traum gerissen. Ls Begeisterung hinsichtlich des frühen Aufstehens hielt sich in Grenzen.
Gefrühstückt habe ich Beeren-Schokomüsli mit Erdbeeren und Pflanzenmilch, mittags aß ich eine Gemüsepfanne mit Linsen und Falafel und abends gab es eine sehr kleine Brotzeit und Ls Reisreste.
Meinem Fuß geht es seit Tagen gut, das Wetter war optimal und es war weder zu kalt noch zu heiß. Somit gab es keine Ausrede für eine Laufrunde entlang des Flusses.

Die Arbeitswoche startete ruhig. Neben den montäglichen Abstimmungsterminen lief ich den gesamten Tag unserer Payroll für die Gehaltszahlung hinterher. Am späten Nachmittag erhielt ich diese und konnte die Sammelüberweisung einstellen.
Die Klasse wertete heute gemeinsam die Zeit im Schwimmlager aus. Ansonsten trugen sich die Kinder zwei Klassenarbeiten im Hausaufgabenheft ein. Ich denke, eine wird dann Anfang Juni noch folgen. Dann dürften alle Noten vergeben sein und die Zeugnisse können geschrieben werden.

Übliches Szenario beim Abholen: Die halbe Klasse möchte gern mit zu uns nach Hause kommen. YWs Mama war es zu spontan, aber EB hatte Glück. Also nahmen wir sie mit und hörten auf der Fahrt im Auto unter anderem einen Song von Milli Vanilli. Die Mädels spielten die meiste Zeit draußen, sodass ich in der Wohnung Zeit zum Durchatmen hatte. 

Einen Großteil des Tages verbrachte ich am Telefon. Ich telefonierte mir die Finger wund wegen eines Datenschutzvorfalls bezüglich des LRS-Feststellungsverfahrens. Zudem brauche ich dringend ein Rezept für die Ergotherapie, habe hier in Markkleeberg und Umgebung aber noch keine Kinderarztpraxis gefunden. Ich wählte somit die Nummer des Kassenärztlichen Notdienstes und wurde an eine Praxis in Zwenkau verwiesen, die ich sogleich anschrieb.

Was heute schön war:

– Sonnenschein 
– Laufrunde
– Playdate für L
– sonnen- und windgetrocknete Wäsche
– Italienischübungen in der Duolingo App
– lesen

Sonntag, 28. April 2024 – Rückenschwimmen 

Alltagsschnipsel

Gestern Abend bin ich todmüde und mit etwas Sonnenbrand im Gesicht sowie Anzeichen, die mich doch sehr an einen leichten Sonnenstich erinnerten, ins Bett gegangen. Ich habe in dieser Nacht viel besser geschlafen und wachte heute Morgen halb acht auf. L schlief zehn Stunden. 
Gefrühstückt hatte ich wieder mein Beeren-Schokomüsli mit Banane und Pflanzenmilch, nachmittags gab es einen leckeren Veggieburger.
Das erste Mal nach fünfundzwanzig Jahren übte ich Rückenschwimmen. Ich konnte die Schwimmtechnik noch, erinnerte mich aber wieder daran, warum ich es nicht mag, in dieser Position zu schwimmen. Ich mag es nicht, wenn meine Ohren komplett unter Wasser sind.

Vier Stunden lang verbrachten L und ich in der Sachsentherme. Lose verabredet waren wir mit Leipzig-S und ihrer Tochter LK, die etwa eineinhalb Stunden nach uns eintrudelten. L übte wie eine Besessene das Rückenschwimmen, das ihr im Schwimmlager so gar keinen Spaß gemacht hatte. Nach kurzem Zögern legte sie ihre Schwimmhilfe beiseite, überwand ihre Angst und schwamm auf dem Rücken. Von Mal zu Mal gelang ihr das besser. Sogar ein anwesender Schwimmmeister bestätigte unaufgefordert, dass sie die korrekte Technik anwendet. Ich bin froh, dass L ihre Lust am Schwimmen nicht verloren hat.

Was heute schön war: 

– ausschlafen
– Sonnenschein
– lesen
– Telefonat mit meinen Eltern
– Sachsentherme
– sonnen- und windgetrocknete Wäsche
– Französischübungen in der Duolingo App

Samstag, 27. April 2024 – Belantis

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

In der Nacht oder den frühen Morgenstunden wurde ich mehrmals wach, denn unsere beiden Kaninchen im Nebenzimmer waren sehr laut. Ich vermute, eine von beiden, sehr wahrscheinlich Waltraud, hatte nun den Sandkasten, den wir als Buddelmöglichkeit im Gehege aufgestellt haben, entdeckt und ausgiebig genutzt. Halb acht wurde ich erneut wach und blieb es. L schlief insgesamt elf Stunden. 
Zum Frühstück aß ich Beeren-Schokomüsli mit Banane und Pflanzenmilch, mittags und nachmittags gab es viele Muffins und eine halbe Portion Pommes und abends futterte ich Leckeres vom Grill. Kurzum: Viel zu viel gegessen heute.

Fünf Stunden verbrachten L und ich im Freizeitpark Belantis bei Leipzig. Mit dabei waren meine Schwägerin M, die ihren heutigen Geburtstag dort feierte, mein Neffe M, mein Schwippschwager S und zwei befreundete Pärchen der beiden. Eines brachte auch ihre kleine Tochter mit. So war es möglich, dass L alle Karussells, die sie fahren wollte, auch fahren konnte. Mir wird nämlich bei nahezu allem, was sich im Kreis dreht, übel. L war glücklich, dass wir nun endlich den Freizeitpark besucht haben. Schließlich wohnen wir bald zwei Jahre ganz in der Nähe und hatten es bisher nicht geschafft. 
Spontan fuhren L und ich am späten Nachmittag in den Garten von Leipzig-S. Ich half ihr ein wenig bei der Gartenarbeit, während die Mädels gemeinsam spielten. Zum Abendessen schmissen wir den Grill an.
Als wir spät abends wieder zu Hause waren, kümmerte ich mich um die zwei Kaninchen, deren Gehege noch gereinigt werden musste. Gleich verkrümele ich mich ziemlich fertig vom schönen Tag ins Bett.

Elli und Waltraud werden von Tag zu Tag mutiger. Waltraud hat mittlerweile alle Zimmer, in denen sie Freilauf von uns erhält, erkundet. Elli kribbelt es auch in den Pfoten, aber sie hat sich bisher noch nicht getraut, das sichere Gehege zu verlassen.

Was heute schön war: 

– Sonnenschein
– lesen
– Freizeitpark Belantis
– Gartenarbeit 
– Playdate für L
– grillen 
– Englischübungen in der Duolingo App

Eindrücke des Tages: