Tagebuch – Alltag ohne M – Montag, 24. Juni 2019

Alltagsschnipsel

Unsere Nacht war nur so mittel. Um eins morgens hat L geweint. Dass sie auf ihren Papa Rücksicht nehmen und ihn bitte nicht aufwecken sollte, hat sie nicht interessiert.

Heute Morgen bin ich früher aufgestanden, um bei der Verabschiedung von M dabei zu sein. Die Müdigkeit hielt den Tag über an.

L erwachte ein bis zwei Stunden früher als erwartet. Ihre Stimmung war eher weinerlich. Ich bangte um ihren Tag/Ausflug mit unserer Vermieterin C und den Jungs. L fing sich aber wieder.

L aß ein zweites Frühstück bei C und den Jungs. Prinz und ich fuhren kurz nach neun ins Büro. Ein großer weißer Transporter stand vor der leeren Wohnung beim Büro, sodass ich nicht vor der Garage parken konnte und mir woanders einen Parkplatz suchen musste. Mööp.

Morakel und Daily entfielen, weil mein Kollege M beim Kundentermin war. Ich hab schnell Kuchen anlässlich meines Geburtstages vor zwei Tagen organisiert beim Bäcker. Alle haben sich darauf gestürzt.

Von meinen Kollegen M und E habe ich einen schönen Blumenstrauß bekommen. Mittags gab es was vom Asiaten dank J, B und H. Ich hab am Platz gegessen und weitergearbeitet, um schneller auf meine Stunden zu kommen.

Schnappatmung wegen der Lohnkosten für Juni gehabt. Beruhigter war ich durch die Mitteilung, dass noch Geld von einem Kunden kommt.

Kurz nach halb vier hab ich mit Prinz das Büro verlassen und bin nach Hause gefahren. C und die Kinder waren schon da. Mit Prinz bin ich schnell zum Briefkasten gelaufen und habe anschließend oben Kaffee getrunken und Kuchen/Melone gegessen. A kam nach Hause.

Anschließend bin ich mit den Kindern in den Garten gegangen und habe weitergearbeitet. Waschmaschine mit zahlreichen Bürohandtüchern lief derweil.

Gegen halb sieben habe ich mit T Schach gespielt. Meine „Ich mach irgendwas-Strategie“ funktioniert bei T noch gut. Hätten wir zu Ende gespielt, hätte ich sicher gewonnen. Ich habe seeehr lange kein Schach mehr gespielt.

L kippte Saft über mich und sich, sodass wir in die Badewanne gingen. Nach dem Bad haben wir oben Abendbrot gegessen. Danach schauten die Kinder „abwechselnd“ Peppa Wutz (10 %) und Beyblade (90 %). Ich hatte kurz Angst, in die „Deutschland ist scheiße“-Unterhaltung von C und A mit reingezogen zu werden.

Kurz nach halb zehn mit L ins Bett verkrümelt, eine kurze Geschichte erzählt und zehn Minuten später war Ruhe. Jetzt ist Feierabend! Ich bin aber schon müde!

Gefühlsmäßig war ich heute stabiler als gestern. Heute Morgen beim Verabschieden musste ich mir aber eine Träne verkneifen. Der Vermissen-Faktor ist viel höher als von mir zunächst erwartet. Das wird noch lustig in den nächsten Wochen. Ansonsten war ich heute stellenweise sehr nervös und aufgeregt wegen der ersten Chemotherapie.

M hat nur noch 28 Bestrahlungen und 9 Chemotherapien vor sich!

Hallo Mai!

Dies & Das

Im Mai werde ich …

… mit L einmal wöchentlich an Max & Mia machen Musik im MusikWerk teilnehmen
… 2,5 Kilometer beim 14. Jenaer Teamlauf zurücklegen
… unser neues Bett in Empfang nehmen
… eine Nacht ohne M, der sich in Berlin aufhält, verbringen
… einen Arzttermin wahrnehmen
… Cs Geburtstag feiern
… entspannte Tage auf dem Campingplatz Meyersgrund bei Ilmenau verbringen
… eventuell ein Faszien-Seminar besuchen
… mich ein paar Tage um die zwei Rosellasittiche kümmern, während meine Eltern im Urlaub sind
… eventuell ein verlängertes Wochenende bei einem Campingplatz an der Mosel verbringen

Gesehen beim Blog Frische Brise, für gut befunden, hier übernommen 😉

Tagebuch – Maifeuer

Alltagsschnipsel

Nach zwei anstrengenden und kräftezehrenden Vormittagen – L wollte partout nicht in den Kindergarten, da ihre Lieblingserzieherin Urlaub hat – sehnten wir alle den heutigen Abend und den morgigen freien Tag herbei.

Gemeinsam mit unseren Vermietern C und A machten wir uns kurz nach neunzehn Uhr auf den Weg zum Maifeuer in unserem Ortsteil. L lief ein paar Meter allein und wurde den Rest des Weges von mir getragen.

Als wir ankamen, brannte das Feuer bereits. Wir fanden eine schöne Stelle in der Nähe des Feuers. A organisierte für uns alle Getränke. L und ich holten uns wenig später ein Stockbrot und hielten es über die Glut einer gesonderten Feuerstelle. Diese befand sich in einer ausgebauten Wäschetrommel. Eine hervorragende Idee! E, Ls Kindergartenfreundin, war mit ihrer Familie auch beim Maifeuer und leistete uns beim Stockbrot-Grillen Gesellschaft. L war anfangs geschockt, bekannte Gesichter auch außerhalb des Kindergartens zu treffen, taute aber schnell auf. Das Stockbrot war super lecker, auch wenn ich nur ein kleines Stück probieren durfte 😉

M stieß nach seinem langen Lauftraining und einem kurzen Aufenthalt zu Hause zu uns. Er hatte sich zuvor eine Pizza im Dorf gekauft und wurde glatt darauf angesprochen, ob er denn keine Bratwurst möge 😉 Zu dieser Zeit zog L bereits mit E „um die Häuser“. Nach einer Weile schauten wir, wohin sich die beiden verzogen hatten und fanden zwei lieb miteinander spielende Kinder vor. E und L kamen wenig später auf uns zu und fragten, ob sie zu dem nahegelegenen Spielplatz gehen dürfen. Das war ein neues Gefühl für mich, denn L ist oftmals anhänglich und schüchtern. Ich freute mich heute Abend sehr für sie ❤

C und A holten eine zweite Getränkerunde für alle und eine Portion Pommes für mich. Seit Ende Dezember habe ich keinen Alkohol mehr getrunken. Heute ließ ich mir ein kühles Radler schmecken. Einen Unterschied zu einem alkoholfreien konnte ich nicht erkennen, weshalb dieses Radler eine Ausnahme bleiben wird.

Wir rückten näher an das Feuer heran, um uns zu wärmen. Mittlerweile war es dunkel. E brachte L zu uns zurück, verabschiedete sich und ging mit ihrer Familie nach Hause. L bekam ein Brötchen, setzte sich vor uns auf den Rasen und schaute dem Feuer zu.

Gegen halb zehn liefen wir gemütlich nach Hause zurück. L lief fast den gesamten Weg allein.

Zu Hause begrüßte uns Prinzi. Nur wenig später lagen wir zu viert im Bett, lasen noch eine Geschichte und schliefen ein.

Osterspaziergang durch die Drachenschlucht

Reisen & Ausflüge

Mindestens fünf Jahre ist es her, seit M, Prinzi und ich durch die Drachenschlucht, eine Klamm bei Eisenach, gewandert sind. Heute machten wir zum Ausklang unseres Osterurlaubs bei herrlichstem Wetter erneut einen Ausflug zu diesem wunderschönen Fleckchen Erde.

Ich muss zugeben, dass sich L und ich hinsichtlich unserer Kleiderwahl heute nicht mit Ruhm bekleckert haben. L zog sich alleine an und bestand auf einem Sommerkleidchen. Darunter trug sie glücklicherweise eine kurze Hose, denn wie wir am späten Vormittag feststellen mussten, war es in Eisenach noch ziemlich frisch. Nur ihre neuen roten Wandersandaletten waren dem Anlass angemessen. Auch ich hatte Lust, ein Kleid mit langer Leggins zu tragen. Dies hielt mich nicht davon ab, meine Barfuß-Wanderschuhe anzuziehen. Ich sah sicher etwas merkwürdig aus, denn das Kleid passte absolut nicht zu meinen Schuhen. Um aber meine neuen Schuhe einlaufen und nebenbei ein Barfuß-Gefühl haben zu können, nahm ich das gern in Kauf 😉

Die Fahrt nach Eisenach ging schnell vorbei. Wir hatten jedoch große Mühe, einen Parkplatz zu finden. Dass es am Ostermontag voll sein wird, ahnten wir bereits. Unsere Erwartungen wurden jedoch noch übertroffen. M ließ mich mit Prinz und L auf einem Privatparkplatz aussteigen und suchte alleine weiter. Ich lief derweil in einem entspannten, soll heißen sehr langsamen Tempo Richtung Drachenschlucht-Tor. L, die ich überreden konnte, ihre Jacke anzuziehen, sammelte unterwegs zahlreiche Stöcke. Nach einer Viertelstunde holte uns M ein, bekam von L einen Stock in die Hand gedrückt und setzte mit uns gemeinsam die Wanderung fort.

Etwas über einen Kilometer später erreichten wir das Tor zur Drachenschlucht. Vor uns lagen 2,6 Kilometer unberührte, wunderschöne Natur. Einziger Wermutstropfen waren die vielen Menschen. Es war unglaublich voll. So viele Hunde auf einem Haufen habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Obwohl wir nur schleppend vorwärts kamen, versuchten M und ich den Ausflug zu genießen und unsere aufkommende Gereiztheit zu unterdrücken. Denn ändern konnten wir es ohnehin nicht, dass L abwechselnd Schokolade essen, etwas trinken, getragen werden, sich die Jacke ausziehen, balancieren oder ihren Rucksack selbst tragen wollte. Prinz schlug sich ebenfalls tapfer. Wäre er ein Mensch, wäre er bereits über achtzig Jahre alt. Glücklicherweise war der Weg nicht allzu steil und er konnte hin und wieder aus dem kleinen Bächlein trinken. Er hat sich von keinem einzigen Hund provozieren lassen. Ich bin wirklich sehr stolz auf ihn ❤

Gegen Ende des Weges durch die Drachenschlucht wurde es etwas matschiger. Sowohl Ls Kleid und Schuhe als auch meine Leggins und Barfuß-Schuhe hatten ihre Farbe gewechselt. M, der dummerweise ein Paar Turnschuhe mit eingerissener Sohle trug, bekam eine nasse Socke.

Die letzten Meter trug M L auf seinen Schultern. Am frühen Nachmittag erreichten wir Hohe Sonne, eine Waldsiedlung mit Imbiss direkt an der Bundesstraße. Für L und mich gab es jeweils ein Eis, welches wir zwischendrin tauschen mussten, da L ihr Eis zu kalt war. M, der bereits seit Dezember 2018 eine Zahnfleischentzündung und seit kurzem auch eine wunde Zunge hat, aß ein Stückchen Kuchen. Die ungewürzten Pommes musste er schmerzbedingt zum Großteil L und mir überlassen. Anfangs ließ sich Prinz von den anderen Hunden nicht aus der Ruhe bringen und genoss die Pause. Gerade als wir Bekannte mit ihren drei Kindern entdeckten, bemerkte er unter unserem Tisch einen anderen Hund und bellte laut drauf los. Das war uns sehr unangenehm.

Kaum hatten wir die Bundesstraße überquert, um auf einem anderen Wanderweg den Rückweg anzutreten, bemerkten wir, dass Prinz ungewöhnlich langsam lief. Kurz darauf zog er sein linkes Hinterbein hinter sich her. Wir konnten ihm seine Schmerzen ansehen. M entschied, die knapp 4,5 Kilometer allein zum Auto zurückzulaufen und uns beim Imbiss Hohe Sonne abzuholen.

Ich lief mit Prinz und L die wenigen Meter zum Parkplatz Hohe Sonne zurück. Unterwegs spielten L und ich Rumpelstilzchen, indem L mich fragte, ob ich Stroh zu Gold spinnen könne. Immer wenn ich dies verneinte, bot sie mir ihre Hilfe an und fragte, was sie dafür bekäme. Nach einer Weile wechselte sie zum Märchen Schneewittchen und fragte ihren imaginären Spiegel, wer denn die Schönste sei.

Abseits des Imbiss’ standen zwei Bänke, auf denen ich es mir mit L und Prinz gemütlich machte. L und ich aßen Schokolade, gingen gefühlt zehn Mal auf die Toilette und genossen bis zu Ms Eintreffen die Sonne. Auf der Rückfahrt schief L sofort ein. Auch Prinz, der auf der Hinfahrt gelegentlich seinen Unmut mit uns teilte, gab keinen Mucks mehr von sich ❤

Ls erster Tag im Kindergarten

Kind

Obwohl wir heute recht früh wach waren, schafften L und ich es geradeso, pünktlich um zehn im Kindergarten anzukommen. Ich hatte den Berufsverkehr um diese Uhrzeit schlichtweg unterschätzt.

Ls Eingewöhnung in der Marienkäfergruppe des Kindergartens sollte im Freien beginnen. Ein Blick heute Morgen aus dem Fenster ließ mich jedoch vermuten, dass daraus nichts wird. Es regnete wie bereits gestern in Strömen.

Wir zogen unsere nassen Jacken und Schuhe aus, legten diese auf eine kleine Bank an der Seite der großen Garderobe und betraten den Gruppenraum. Ein Dutzend Kinder zwischen ein und sechs Jahren saß am Tisch und malte. Der Geräuschpegel war der Situation angemessen.

Wir wurden von den Erzieherinnen flüchtig begrüßt. L wollte auf meinen Arm. Ich wusste jedoch auch nicht so recht, wohin mit uns, und setzte mich erst mal auf einen Stuhl direkt neben der Tür. Die Erzieherin L brachte uns wenig später Lego Duplo Bausteine, mit denen L sogar spielte.

Wir folgten nach einer Weile der Einladung von Ls zukünftiger Haupterzieherin S und begaben uns gemeinsam an den Maltisch. Mit verschiedenen Farben malte L ein Bild zum Thema Instrumente 😉

S zeigte uns in der Garderobe Ls Platz mit dem dazugehörigen Bild. In ihrer Kindergartenzeit wird L fortan ein Kuchen-Bild begleiten. Wir räumten unsere Sachen von der kleinen Bank an Ls Haken.

Der Wintergarten, in dem bereits einige Kinder spielten, weckte Ls Neugier und Interesse, sodass wir uns die restliche Zeit dort aufhielten. L baute mit großen Holzbausteinen einen Turm nach dem anderen. S gesellte sich zu uns und stellte mir ein paar Fragen zu L, beobachtete sie und knüpfte erste Kontakte.

Um elf war Zeit für uns zu gehen. So viel zur Theorie. Als L hörte, dass die Kinder jetzt Mittagessen bekommen, teilte sie lautstark mit, dass sie auch essen möchte ❤ Obwohl wir das komplette Essen für diesen Monat auf S’ Anraten hin abbestellt hatten, durfte L mitessen. Ich nahm während des Essens wieder meinen Platz auf dem Stuhl direkt neben der Tür ein und freute mich, dass L anderthalb volle Teller verputzte.

Wir gingen nach dem Essen Hände waschen. L hätte am liebsten sogar noch ihre Zähne mit geputzt. Ich staunte nur.

Um zwölf verabschiedeten wir uns allerdings endgültig für heute von S und den Kindern. Diese machten nun Mittagsschlaf und wir fuhren ins Büro, um unseren Prinz abzuholen. Wir freuen uns auf morgen 🙂

Hallo September!

Dies & Das

Im September werde ich …

… weiterhin am Qualifizierungskurs zur Kindertagespflegeperson teilnehmen
… L im Kindergarten eingewöhnen
… mit L einmal wöchentlich an Max & Mia erleben Musik im MusikWerk Fränzel teilnehmen
… As Geburtstag feiern
… an meinem Tagesmama-Konzept schreiben
… einen Praktikumshefter für den Qualifizierungskurs erstellen
… die dritte Einsendeaufgabe meines ILS Fernlehrgangs zur Benotung verschicken
… an einem Elternnachmittag im Kindergarten teilnehmen

Gesehen bei den Blogs Frische Brise und Erdbeerkönigreich, für gut befunden, hier übernommen 😉

Eintausend Fragen an mich selbst – Teil 14

Persönliches

Ein Viertel der Fragen liegt nun hinter mir. Einige Fragen helfen mir dabei herauszufinden, wer ich bin und was ich wirklich will.

Ich genieße trotz kleiner Blogpause sehr, mich mit jeder einzelnen Frage auseinanderzusetzen. Hier kommen nun die Antworten auf die Fragen zweihunderteinundsechzig bis zweihundertachtzig.

Frage 261
Über welche Themen unterhältst du dich am liebsten?
Am liebsten unterhalte ich mich über Themen, die mich aktuell beschäftigen und die ich gern mit anderen diskutieren oder teilen will. Dauerbrenner sind allerdings das deutsche Schulsystem, Reisen und die Umsetzung von geschmiedeten Plänen.

Frage 262
Kannst du leicht Fehler eingestehen?
Ich bin gerade dabei, es wieder zu lernen. Fehler machen ist menschlich und nicht schlimm. Leider war der Umgang selbst mit den belanglosesten Fehlern bei meiner letzten Arbeitsstelle nicht richtig. Das hat bei mir deutliche Spuren hinterlassen und benötigt Zeit, um sich wieder zu normalisieren.

Frage 263
Was möchtest du nie mehr tun?
Ich will nie mehr für das Amtsgericht Gotha arbeiten.

Frage 264
Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?
Ich bin ein fröhlicher, lustiger und überwiegend ausgeglichener Mensch. Ich nehme das Leben mit Humor.

Frage 265
Sagst du immer die Wahrheit?
Grundsätzlich oder überwiegend ja. Unehrlichkeit bringt niemandem was und kommt früher oder später sowieso ans Tageslicht. Es gibt allerdings auch Menschen, da ist es zu deren eigenem Seelenfrieden besser, wenn sie nur die halbe Wahrheit kennen 😉

Frage 266
Was bedeutet Musik für dich?
Seit der ersten Grundschulklasse bin ich mit der Musik verbunden. Ich habe ein Jahr Notenlehre absolviert und spiele drei Instrumente: Blockflöte, Saxophon und Klavier. Musik ist deshalb so wichtig für mich, da durch sie alle Themen, die unsere Gesellschaft in den letzten Jahrhunderten bewegte, ausgedrückt werden können.

Frage 267
Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?
Nein.

Frage 268
Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?
Ich arbeite lieber allein. Wenn das Team allerdings aus klugen, engagierten und kreativen Menschen besteht und ich das Gefühl habe, dass etwas Gutes daraus wird, arbeite ich auch gern mit anderen zusammen.

Frage 269
Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht?
Es war nichts so schwerwiegend, dass ich es mir nicht verzeihen könnte.

Frage 270
Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selber nicht?
Da fällt mir nichts ein. Alle Verliebtheiten, die ich empfinde, haben ihre Berechtigung.

Frage 271
Denkst du intensiv genug über das Leben nach?
Oh ja. Seit August 2012 hat das Nachdenken noch mal zugenommen und hält bis jetzt an. Meine Gedanken sind aber größtenteils positiver Natur.

Frage 272
Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher?
Ja leider. Auch daran arbeite ich gerade, da es oftmals keinen Grund für diese Unsicherheit gibt.

Frage 273
Bist du autoritätsgläubig?
Nein. Jeder Mensch darf Fehler machen und macht auch welche.

Frage 274
Bist du gern allein?
Gelegentlich. Ich genieße es, Zeit mit mir und mit Dingen zu verbringen, die (nur) ich mag. Ich nenne das Pflege des eigenen Ichs. Wenn meine Akkus leer sind, nehme ich mir eine solche Auszeit, um wieder zu Kräften zu kommen.

Frage 275
Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?
Ich habe meinen unliebsamen Job gekündigt und den Qualifizierungskurs zur Kindertagespflegeperson begonnen. Seit kurzem mache ich wieder regelmäßig Lauf- und Krafttraining.

Frage 276
Welchen guten Zweck förderst du?
Ich bemühe mich derzeit eine reformpädagogische Schule in Gründung zu unterstützen. Leider gab es noch keine Rückmeldung seitens der drei Gründer.

Frage 277
Wie sieht dein Traumhaus aus?
Mein Traumhaus sieht wie das große schöne Haus in Plumfield auf dem Lande aus 😉

Frage 278
Machst du leicht Versprechungen?
Vor Ls Geburt habe ich mich schon an meine gemachten Versprechungen gehalten, nach Ls Geburt achte ich darauf sogar noch mehr. Meine L merkt sich wirklich alles, was ich ihr erzähle. Ich gebe ihr nur die Versprechungen, die ich auch wirklich halte.

Frage 279
Wie weit gehst du für Geld?
Obwohl ich meinen unverschämt gutbezahlten Job gekündigt habe, ist mir Geld wichtig. Ich habe einen Geldbetrag im Kopf, den ich monatlich zum Überleben brauche. Ich will allerdings Geld nur noch mit Arbeit verdienen, die mir auch Spaß macht.

Frage 280
Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?
Eher nicht.

Eintausend Fragen an mich selbst – Teil 13

Persönliches

Ich erkläre meine diesjährige Blogpause für beendet 😉

Das Jahr verläuft bisher positiv aufregend und spannend. Ich konzentriere mich derzeit voll und ganz auf die Absolvierung meines Qualifizierungskurses zur Kindertagespflegeperson, sodass nicht nur mein ILS-Fernlehrgang hintenansteht, sondern auch dieses Blog.

Ich habe jedoch nicht nur privat viel vor, sondern auch hier. Es wird demnächst (vermutlich erst Ende des Jahres/im nächsten Jahr) eine Umstrukturierung geben. Ich freue mich schon drauf 🙂

Hier kommen nun die Antworten auf die nächsten zwanzig Fragen.

Frage 241
Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen?
Die Beantwortung dieser Frage fällt mir sehr schwer. Ich habe sehr viele verschiedene (berufliche) Interessen und Vorstellungen, die ich nun seit November letzten Jahres versuche, zu strukturieren und in die Tat umzusetzen. Ich weiß nicht, ob ich mich wirklich zu etwas „berufen“ fühle. Vielleicht finde ich es noch heraus 😉

Frage 242
Bist du nach etwas süchtig?
Da fällt mir sofort Sushi ein. Ich liebe Sushi und könnte es mehrmals wöchentlich essen. Besonders schlimm war für mich die Zeit der Schwangerschaft, als der Anblick von vegetarischem/veganem Sushi in mir Übelkeit hervorrief.

Frage 243
Wessen Tod hat dich am meisten berührt?
Ich habe glücklicherweise noch nicht viele mir nahestehende Menschen verloren. Bisher war das Ende des Lebens immer abzusehen, weshalb ich mich im Vorfeld darauf einstellen konnte.
Der Tod eines geliebten Tieres berührt mich jedenfalls immer sehr.

Frage 244
Wie würde der Titel deiner Autobiographie lauten?
Spontan fällt mir folgender Titel ein: „Katja – Im Wandel der Zeit“. Dieser Titel eignet sich hervorragend zur Unterteilung in entsprechende Kapitel, die alle andere Lebensphasen und Einstellungen zum Leben thematisieren würden.

Frage 245
In welchem Maße entsprichst du bereits der Person, die du sein willst?
Ich bin im Moment auf der Suche. Ich würde es sogar als Selbstfindungsphase bezeichnen. Ich befinde mich erst am Anfang des Weges, habe aber das Gefühl, in die richtige Richtung zu laufen. Vieles gelingt mir gut, an anderen Dingen muss ich noch an mir arbeiten.

Frage 246
Wann muss man eine Beziehung beenden?
Wenn man sich unglücklich fühlt, wenn man auf der Stelle tritt oder in seiner Entwicklung vom anderen gebremst wird und vor allen Dingen wenn einem der Kontakt zu jemandem nicht guttut, sollte eine Beziehung wenigstens hinterfragt werden.

Frage 247
Wie wichtig ist dir deine Arbeit?
Ich bin mit der Einstellung aufgewachsen, dass ein sicherer Job und ein geregeltes monatliches Einkommen sehr wichtig sind. Diesem Vorbild habe ich bis Mitte zwanzig nachgeeifert, obwohl ich seit Jahren unzufrieden und unglücklich mit meiner beruflichen Situation und einem Burnout sehr nahe war.
Seit April diesen Jahres bin ich frei. Ich arbeite ein paar Stunden die Woche für die Firmen meines Mannes, absolviere nebenbei den Qualifizierungskurs zur Kindertagespflegeperson und einen ILS-Fernlehrgang. Das alles habe ich mir freiwillig ausgesucht und bin dabei erstmals meinen beruflichen Wünschen und Neigungen gefolgt. Arbeit ist mir wichtig, aber für mich nur noch mit Freude und Spaß verbunden.

Frage 248
Was würdest du gern gut beherrschen?
Da gibt es so einiges, das ich gern gut beherrschen würde. Ich bin zuversichtlich, dass sich manches davon noch realisieren lässt. Klavier spielen fällt mit spontan ein.

Frage 249
Glaubst du, dass Geld glücklich macht?
Ich weiß, dass kein Geld haben unglücklich macht. Diese Erfahrung habe ich in meiner länger als einjährigen Elternzeit machen müssen. Es ist kein schönes Gefühl, auf Kosten eines anderen zu leben. Ich hätte monatlich gern so viel Geld, dass meine Ausgaben gedeckt sind und ein kleines Polster angelegt werden kann.

Frage 250
Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden?
Ja. Wir passen wirklich gut zusammen, spornen uns immer wieder an, unterstützen den anderen bei jeder noch so verrückten Idee und halten uns ab und an den Spiegel vors Gesicht.

Frage 251
In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?
Aktuell jogge ich gern und will bis Ende des Jahres wieder problemlos zehn Kilometer laufen können. Volleyball spielen mag ich seit der Grundschule sehr gern, bin aber leider etwas eingerostet. In einigen Jahren würde ich gern einer Volleyballmannschaft beitreten.

Frage 252
Heuchelst du häufig Interesse?
Nein. Ich höre mit allerdings auch Themen an, die mich weniger interessieren, einfach weil mir die Person wichtig ist. Durch gezielte Nachfragen versuche ich mich mit dem Thema zu identifizieren.

Frage 253
Kannst du gut Geschichten erzählen?
Ich übe mich seit geraumer Zeit darin 🙂 Es gut und spannend zu können, ist mir jedenfalls ein großes Anliegen.

Frage 254
Wem gönnst du nur das Allerbeste?
Ich gönne jedem Menschen das Allerbeste. Jeder hat sein Säckchen zu schleppen und andere Gründe, weshalb so oder so gehandelt wurde. Es ist falsch zu sagen, jemand hätte etwas mehr verdient als andere.

Frage 255
Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?
Mir fällt nichts ein, was ich jetzt – auch wenn der Weg schwieriger sein mag – nicht nachholen könnte.

Frage 256
Kannst du dich gut ablenken?
Es gibt nichts, wovon ich mich ablenken müsste. Ich versuche seit Ls Geburt vermehrt im Hier und Jetzt zu leben und Ablenkungen zu vermeiden.

Frage 257
In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?
Seit Juni trage ich nur noch Kleider, Röcke mit T-Shirt, darunter Leggins in unterschiedlichen Längen und meine Barfußschuhe ❤

Frage 258
Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde?
Ich hätte nie gedacht, dass ich jahrelang gemobbt werden könnte, ohne es zu merken. Ich hätte nie geglaubt, meinen sicheren und sehr gut bezahlten Job zu kündigen und einer ungewissen, aber äußerst spannenden beruflichen Zukunft entgegenzusehen.

Frage 259
Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören?
Nein. Ich fühle mich wohl so wie ich bin.

Frage 260
Wer nervt dich gelegentlich?
Prinz, L, M, Ms Mama, meine Eltern 😉 Ich denke aber, dass dies zum Familienleben dazugehört.

Hallo Mai!

Dies & Das

Im Mai werde ich …

… weiter an meinem ILS Fernlehrgang arbeiten
… einen Beratungstermin bei der LEB Thüringen e. V. wahrnehmen
… mit L einmal wöchentlich an Max & Mia erleben Musik im MusikWerk Fränzel teilnehmen
… Markus Krebs live sehen
… ein oder zwei Nächte ohne M verbringen, da er seinen Freund in Berlin besucht
… Cs Geburtstag feiern
… meinen Bruder sehen
… mit L zum Impfen gehen

Gesehen bei den Blogs Frische Brise und Erdbeerkönigreich, für gut befunden, hier übernommen 😉

Hallo April!

Dies & Das

Im April werde ich …

… mit M, L, Prinz, Ms Schwester, S und Maya im Urlaub sein
… Ostern in Tisá feiern
… weiter an meinem ILS Fernlehrgang arbeiten
… ein Gewerbe anmelden
… wieder arbeiten
… eine Rennente für das 25. Erfurter Entenrennen bemalen
… brunchen
… am 25. Erfurter Entenrennen teilnehmen
… L weiterhin bei einer ganz tollen Tagesmutter eingewöhnen
… mit L einmal wöchentlich an Max & Mia erleben Musik im MusikWerk Fränzel teilnehmen
… meine Freundin J sehen
… den Geburtstag von Ms Schwester feiern

Gesehen bei den Blogs Frische Brise und Erdbeerkönigreich, für gut befunden, hier übernommen 😉