Tagebuch – 7. Mai 2023

Alltagsschnipsel

Ich hatte in der letzten Nacht wieder gut geschlafen, einiges geträumt, an das ich mich diesmal jedoch nicht erinnern konnte, und wachte Viertel vor acht – also Dreiviertel acht – gemeinsam mit L ausgeschlafen auf. Genauso wie gestern auch blieben wir noch etwa eine Stunde gemütlich im Bett liegen, ehe wir uns schließlich zum Aufstehen motivieren konnten. Gefrühstückt hatten wir um kurz nach neun Uhr. Mein geliebter Schokocappuccino war natürlich wieder ein wichtiger Bestandteil meines Frühstücks.

Seit Wochen ist Ls Kinderzimmer sehr unordentlich. Mal wieder. Ich nutzte den Vormittag, um es aufzuräumen und anschließend zu saugen. Danach hatte ich Schmerzen im unteren Rückenbereich. Mal wieder. Während ich das Chaos beseitigte, weinte L, denn wir hatten uns wegen der Unordnung gestritten. Mal wieder.
Ich werde nun Aufräumregeln, die aus meiner Sicht leicht einzuhalten sind, aufstellen. Denn ich will nicht, dass es so weiter geht. Sie soll sich ab sofort ihr Taschengeld verdienen.

Was heute schön war:

Sachsen-Therme.
Mittags vertrugen L und ich uns wieder. Nachdem ich mich vorzeigbar hergerichtet hatte, fuhren wir in die Sachsen-Therme. Diesmal buchte ich uns einen Slot für vier Stunden. Mir persönlich war das etwas zu lang, L hingegen fand es „mega“.
L schwamm wieder sehr viel ohne Schwimmhilfe – diesmal sogar einige Zeit mit mir im Schwimmerbecken. Ich kann somit ab sofort mit meiner Tochter schwimmen gehen (und nicht nur planschen). Das finde ich großartig, habe ich schließlich über sieben Jahre auf diesen Moment gewartet.
Heute nutzten wir sehr oft den Whirlpool, der mir dabei half, den unteren Rücken zu massieren, und schwammen auch einige Male in den Außenbereich hinaus.
Im zur Therme gehörenden Bistro aßen wir ein spätes Mittagessen. Nachmittags hatten wir beide Appetit auf etwas Süßes und holten uns ein Stück Kuchen.

Tagebuch – 6. Mai 2023

Alltagsschnipsel

In der Nacht träumte ich sehr viel. Unter anderem sollte ich eine Reihe von Menschen dazu bringen, über meine Witze und Scherze zu lachen. Irgendwie erinnerte mich das ganze bereits im Traum an “Last One Laughing”. So schlecht kam mein Humor nicht an, da ich einige zum Lachen bringen konnte … zumindest in meinem Traum.

Aufgewacht ist L und somit auch ich um halb acht am Morgen. Ich hätte gern noch etwas weitergeschlafen, fühlte mich aber dennoch ausgeschlafen. Wir vertrödelten noch etwas Zeit im Bett, ehe wir aufstanden und frühstückten.

Heute war das Wetter okay, aber nicht so warm und sonnig wie gestern. Die Bewölkung und die Temperaturen erinnerten mich an manche Sommertage an der Ostsee.

Vom Stadtfest in Markkleeberg bin ich sehr begeistert. Es ist seit gestern Nachmittag richtig viel los. An die Kinder wurde auch gedacht. Und zwar so richtig. Auf den insgesamt drei Bühnen war während Ls und meiner sechsstündigen Anwesenheit auf dem Fest immer Programm. An Live-Musik mangelte es ebenfalls nicht. Das kenne ich von Erfurt leider so gar nicht. Meine Geburtsstadt kann sich eine große Scheibe von Markkleeberg abschneiden.

Was heute schön war:

Stadtfest.
Am späten Vormittag fuhren L und ich wieder mit den Fahrrädern in Richtung des Rathauses von Markkleeberg. Wir fanden recht schnell einen Platz, um unsere Räder abstellen und anschließen zu können. 
L durfte sich zuerst schminken lassen.
Danach schauten wir ihrer Tanzschule auf einer der drei Bühnen bei ihrem Programm zu. Das nächste Mal kann sie sicher schon mitwirken. 
Mittags holten wir uns etwas vom Grill.
Beim Kinderflohmarkt – von Kinder für Kinder – schauten wir mehrfach vorbei. L kaufte sich unter anderem Puppenkleidung und ein Buch von ihrem Taschengeld. Ich kaufte für L ein T-Shirt und ein Sweatshirt. 
Bevor wir noch mal auf dem Rummel vorbeischauten, machten wir ein paar Minuten auf dem zum Stadtfest nahegelegenen Spielplatz Pause. Nach dem Karussell fahren bekam L eine Zuckerwatte und ich einen Schokoladenapfel. 
Der Hüpfburg statteten wir kurz vor unserer Heimfahrt auch einen Besuch ab.

#WMDEDGT Mai 2023

Alltagsschnipsel

Die Nacht war sehr gut. Ich träumte aber wieder viel Unsinn zusammen, zum Beispiel von schief stehenden Möbelstücken in meiner Wohnung, die ein ehemaliger Arbeitskollege versuchte, an der Wand festzuschrauben. Mindestens einmal schlief auch meine rechte Hand ein.
Ich wachte heute Morgen etwa fünfzehn Minuten vor dem Weckerklingeln auf. So hatte ich genug Zeit, um richtig wach zu werden und noch ein bisschen im Internet zu lesen.

Ich stand auf und suchte zuerst Kleidung für L und anschließend für mich heraus. Ich drehte eine kurze Badrunde und machte während des Zähneputzens einen Squat Hold. L zog sich währenddessen im Schlafzimmer an. Kurz nachdem ich das Badezimmer verließ, ging L hinein. Ich lief in die Küche, bereitete Ls Frühstück für die Schule vor und stellte die Geschirrspülmaschine an.

Auf dem Weg zum Auto sahen wir eine Amsel im Gras liegen. Ich dachte erst, sie sei bereits tot, merkte aber, dass sie sich leicht bewegte und mit den Augen blinzelte. Ich zog meine Jacke aus und versuchte, dem Tier auf die Beine zu helfen. Dadurch gelang es der Amsel, die kein Küken, aber definitiv auch noch nicht ausgewachsen war, sich ein paar Meter fortzubewegen. Vermutlich sind eine oder beide Flügel oder ihre Beine gebrochen … oder sogar beides. In der Luft kreiste eine weitere Amsel, die ihre verletzte Artgenossin im Blick behielt. Hoffentlich konnte sich das Vögelchen wieder erholen.

Ich fuhr L in die Nähe der Schule und begleitete sie anschließend zu Fuß zur Ampel. Die letzten Meter ging sie alleine.
Ich ging in den Rewe Supermarkt und kaufte ein paar Kleinigkeiten für das Wochenende ein. An den Nachmittagen ist es in diesem Supermarkt mittlerweile so voll, dass mir das Einkaufen keinen Spaß macht.
Mit dem Auto fuhr ich danach weiter in Richtung Leipziger Innenstadt. Am kommenden Dienstag findet unser Firmenwandertag statt, bei dem wir vermutlich etwas Bargeld brauchen werden. Deshalb war ich auf dem Weg, um bei einer der wenigen Commerzbank Filialen mit der Firmenkreditkarte etwas Geld abzuheben. Ich landete schließlich am Hauptbahnhof, parkte das Auto kurz im Parkhaus und holte Bargeld. Nach erfolgreicher Mission quälte ich mich durch den Berufsverkehr zurück nach Hause. Das nächste Mal nehme ich lieber die S-Bahn. Das ist stressfreier und geht vermutlich viel schneller.

Als ich zu Hause ankam, verräumte ich den Einkauf, stellte die gekauften Tulpen in die Blumenvase, bereitete mein Frühstück vor und aß es am Arbeitsplatz, während ich erste leichte Arbeits-To-dos erledigte.
Wir konnten diese Woche einen neuen Mitarbeiter gewinnen. Für ihn bereitete ich einen Arbeitsvertrag im Entwurf vor und sendete ihm diesen per Mail zu. Wenig später kam schon seine Antwort, dass er keine Einwände hat und ich ihm den Vertrag postalisch übermitteln kann. Das war für mich unerwartet, haben viele unserer aktuellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Verträgen doch immer etwas auszusetzen gehabt.

Seit einer Woche habe ich schon vor, das Bett neu zu beziehen. Heute war es dann endlich soweit. Nun ist alles wieder sauber und riecht frisch.
Während die Bettwäsche in der Waschmaschine ihre Runden drehte, scannte ich einige Dokumente und ordnete sie den entsprechenden elektronischen Ordner zu. Danach schrieb ich eine Geburtstagskarte für meine ehemalige Kollegin beim Amtsgericht Gotha. An diesem Wochenende wird sie nämlich sechsundsechzig Jahre alt.
Erstmals in diesem Jahr hing ich gewaschene (Bett)Wäsche draußen auf. Dort ließ ich sie im wärmenden Sonnenschein bei leichten Windgang trocken.
Auf dem Weg zurück in die Wohnung fischte ich einen Brief aus dem Briefkasten. Mein Stromanbieter teilte mir mit, dass der Strompreis wieder sinkt. Über diese Neuigkeit freute ich mich wirklich sehr. Ich bin dennoch schon sehr gespannt auf die Höhe der Nachzahlung für den vergangenen Herbst und Winter. Ich rechne nach wie vor mit einer Unsumme.
Bis zur Mittagspause verbrachte ich meine Arbeitszeit mit der Umstrukturierung unserer Personalakten. Die Änderungen lud ich zudem im „neuen“ Tool Personio hoch. Allmählich ist Land in Sicht.

Meine Mittagspause selbst nutze ich zum Joggen. Es war sehr warm. Ich lief deshalb weniger Distanz als am Dienstag. Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich diese Woche zweimal laufen war und insgesamt 9,5 Kilometer zurücklegte. Nach dem Laufen trank ich ein Glas Wasser mit einer Magnesium-Brausetablette. Danach war ich soweit akklimatisiert, dass ich duschen gehen konnte. Großen Hunger verspürte ich gar nicht, weshalb ich mir nur eine Kleinigkeit zubereitete, die ich ausnahmsweise vor dem Rechner einnahm, damit ich weiter Dokumente in Personio hochladen konnte.

Nachmittags brachte ich sämtlichen Müll, der sich in der Wohnung befand, nach draußen in die Mülltonnen. Auf dem Weg zum Auto warf ich noch die Geburtstagskarte an meine Kollegin in den gelben Briefkasten ein, ehe ich zu L fuhr, um sie aus der Schule abzuholen.
In der Schule fand wieder ein Flohmarkt statt. L kaufte sich ein Kuscheltier und eine Tasche. Ich war schnell von einigen Mädchen umzingelt, die mir alle ihre Ausbeute zeigen wollten.
L und ich fuhren auf direktem Weg nach Hause. Dort angekommen, nahm ich die unten hängende trockene Wäsche ab, legte sie zusammen und verräumte sie wenig später in der Wohnung in die entsprechenden Schränke.

Nun begann unser Wochenende. Ich holte Ls und mein Fahrrad aus dem Keller und fuhr mit ihr die wenigen Kilometer bis zum Stadtfest Markkleeberg, das an diesem Wochenende stattfindet.
Wir verbrachten einen Großteil des Abends auf dem Rummelplatz. L durfte Karussell fahren und an verschiedenen Buden ihr Glück versuchen. Wir aßen dort auch Abendbrot. Für mich gab es zudem noch ein Eis-Slush.


Abends radelten wir zurück nach Hause. Auch wenn wir die Fahrräder morgen und übermorgen wieder brauchen, trug ich sie hinunter in den Keller und schloss sie an. Sicher ist sicher.
Den restlichen Abend werden wir uns beim Fernsehen ausruhen. Ich mache mir gleich noch einen Bubble Tea, denn da habe ich gerade Lust drauf. Bevor wir nachher das Licht ausmachen, lesen wir uns gegenseitig ein bisschen was vor. Auch meine Italienischübungen auf Duolingo werde ich noch absolvieren, ehe es Zeit wird, schlafen zu gehen.

Tagebuch – 4. Mai 2023

Alltagsschnipsel

Mein nächtlicher Traum, an den ich mich noch gut erinnern kann, war … interessant. Ich befand mich gemeinsam mit L, meinen Eltern und weiteren einhundertsechsundachtzig Personen auf einer großen Bühne und wartete auf meinen Auftritt. Vor der Jury von Deutschland sucht den Superstar wollte ich Elsas Lied aus dem ersten Frozen Kinofilm zum Besten geben. Bevor ich die Jury jedoch mit meinem Gesang verzaubern konnte, wachte ich auf. Im Übrigen saß die Jury so weit weg, dass ich nicht ein Mitglied erkennen konnte. Ich kann somit nicht sagen, ob Dieter Bohlen mit dabei war.
Ich bin mir noch unsicher, was mir der Traum sagen will. Ich habe zuletzt vor zwölf (?) oder noch mehr Jahren die Castingshow im Fernsehen verfolgt. Wer weiß, wer weiß …

Nach meinem kleinen Morgenspaziergang mit Winterjacke bei drei Grad Celsius ging ich kurz in den Rewe Supermarkt. Direkt am Eingang wurden die ersten Erdbeeren aus Deutschland zum Verkauf angeboten. Ich lachte kurz über den Kilopreis von vierzehn Euro und ging erst mal kopfschüttelnd weiter. In den nächsten Wochen werde ich mit Sicherheit Erdbeeren kaufen, aber eher mal für einen besonderen Anlass.

Der heutige Arbeitstag war ruhig, terminarm und somit sehr produktiv. Ich schaffte sehr viel. Lang ist meine To-do-Liste aber immer noch. Zum Glück eilen die wenigsten Aufgaben, sodass ich mir keinen unnötigen Stress machen brauche. Ich bin nach wie vor sehr dankbar darüber, einen Arbeitgeber gefunden zu haben, der nicht in regelmäßigen Abständen auf die Idee kommt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Schnecke zu machen.

Mein Bruder meinte, ich solle mich beim Zahnarzttermin nächste Woche für das Bohren und Auffüllen unbedingt betäuben lassen. Er macht das seit einigen Jahren schon so. Das hat die Vorteile, dass er während der Behandlung keine Schmerzen spürt und der Zahnarzt in Ruhe am Zahn arbeiten kann. Ich werde die Zahnärztin auf jeden Fall darauf ansprechen, wie das ihre Patientinnen und Patienten bisher so handhaben und mich anschließend entscheiden.

Was heute schön war:

Bubble Tea.
Nach dem Mittagessen hatte ich großen Appetit auf einen selbst gemachten Bubble Tea. Es waren noch einige Lychee Perlen, die L vom Osterhasen geschenkt bekommen, und Erdbeer Perlen, die ich kurz danach gekauft hatte, übrig. Mit einer Sorte von Fuze Tea schmeckte meine Kreation sehr sommerlich.


Eisbecher essen.
Als ich L von der Schule abgeholt hatte, fragte ich sie, ob sie Appetit auf ein Eis hat. Hatte sie. Wir steuerten die Eisdiele, die sich unmittelbar in Schulnähe befindet, an. Spontan entschieden wir beide uns für Spaghetti-Eis und machten es uns im Außenbereich des Cafés gemütlich. Nach dem Eis war ich so satt, dass ich vermutlich gar kein Abendbrot mehr brauche.


Telefonat mit meine Eltern.
Als wir am späten Nachmittag bzw. frühen Abend wieder zu Hause waren, ging L in die Badewanne. Ich telefonierte in der Zeit zuerst mit meinem Papa und dann mit meiner Mama. Über das Pfingstwochenende wollen wir sie in Erfurt besuchen und haben schon einige Ideen im Kopf, was wir – schönes Wetter vorausgesetzt – unternehmen könnten.

Tagebuch – 3. Mai 2023

Alltagsschnipsel

Die Nacht war gut. Ich schlief ruhig und glaube mich daran zu erinnern, wieder viel geträumt zu haben. Was ich jedenfalls noch mit Sicherheit weiß, ist, dass mein rechter Arm mindestens zwei Mal eingeschlafen ist.
L hatte auch heute Morgen wieder keine Probleme, zeitig aufzuwachen und sich für die Schule fertig zu machen. Das machte es mir bis zum Verlassen der Wohnung sehr viel leichter.

Ich fuhr am Morgen ins Büro nach Erfurt und hörte ein Hörspiel von „Die drei ???“. (Auf der Rückfahrt tat ich dasselbe.) Die Autobahnen waren wenig befahren, sodass ich gut vorankam. Auf dem Rückweg war es aber definitiv windiger als am Morgen.

Kurz vor neun Uhr betrat ich das Büro und hatte noch eine gute halbe Stunde Zeit, ehe meine lange Serie von Terminen, darunter ein Sprintplanning, ein Daily, ein Treffen mit einer Arbeitsgruppe und ein Abstimmungsmeeting für das morgige Management Weekly, losging. Diese halbe Stunde nutzte ich für kleinere To-dos, die natürlich auch irgendwann erledigt werden wollen.


Am Nachtmittag hatten L und ich unseren ersten Zahnarzttermin seit unserem Umzug von Erfurt nach Markkleeberg. Die Zahnärztin nahm sich sowohl bei L als auch bei mir sehr viel Zeit. Während bei L alles soweit in Ordnung ist und sie lediglich ein bisschen an einem Zahn herum wackeln soll, damit er bald herausfällt, fand die Zahnärztin bei mir eine gut versteckte Stelle mit ersten Anzeichen von Karies. Von außen ist absolut nichts sichtbar. Anhand von Röntgenaufnahmen, die in dieser Zahnarztpraxis offenbar standardmäßig angefertigt werden, erkannte sie die braune Stelle. Sie empfahl mir, diese baldmöglichst entfernen zu lassen.
Generell war ich komplett überfordert und überwältigt von der vielen Technik. Meine Zahnarztbesuche in Erfurt kommen mir dagegen sehr hinterwäldlich vor. Am meisten irritiert mich das Angebot einer Betäubung, wenn ich mir die braune Stelle schon nächste Woche entfernen lasse. Bei mir wurde in den vergangenen Jahrzehnten natürlich schon das ein oder andere Mal gebohrt und aufgefüllt, aber betäubt wurde ich bisher nie (außer beim Ziehen der Weisheitszähne). Ist das heutzutage üblich oder sogar sinnvoll? Hier werde ich die Zahnärztin nächste Woche noch mal direkt darauf ansprechen.

Was heute schön war:

Retrospektive.
Mit einer von mir klar formulierten Ansage direkt zu Anfang der Retro, dass diese eine Stunde bitte aufmerksam zugehört und mitgearbeitet werden soll und „wichtige“ Arbeits-E-Mails im Anschluss immer noch gelesen und beantwortet werden können, startete heute nach dem Mittagessen das Meeting zum Sprintabschluss. Diese dritte Retro in Person vor Ort im Büro war wirklich sehr schön, zielführend und produktiv – zumindest meinem Gefühl nach. Das Team sollte unter anderem eine kleine Geschichte über den letzten Sprint schreiben und dabei alle auf dem Bild ersichtlichen Begriffe mindestens einmal verwenden. Es kamen interessante Stories dabei heraus.

Tagebuch – 2. Mai 2023

Alltagsschnipsel

Meine Nacht war gut, aber nicht so erholsam wie in den letzten drei Nächten. Genügend Schlaf bekam ich aber trotzdem. L schlief auch störungsfrei durch. Heute Morgen hatte sie sogar sehr gute Laune, obwohl sie nicht ausschlafen durfte und in die Schule gehen musste.

Am späten Nachmittag bzw. frühen Abend hatte L ihre zweite Tanzstunde. Es schien ihr wieder sehr gut gefallen zu haben. Sie erzählte mir auf dem Heimweg von einem lustigen Lied, zu dem die Kinder heute tanzten. Gemeinsam hörten wir es uns im Auto an. Ich kannte das Lied „Mein Lieblingstier ist die Bratwurst“ bis vorhin nicht. Jetzt habe ich einen Ohrwurm.

Was heute schön war:

Morgenspaziergang.
Die Natur ist über Nacht noch mal grüner geworden. Das ist zumindest mein Eindruck, denn Bäume, die gestern eindeutig noch weniger Blätter trugen, waren heute Morgen wesentlich voller. Auf meinem kleinen Spaziergang erfreute ich mich an den Grüntönen und dem herrlichen Frühlingsduft. So darf das Wetter nun gern bis in den Oktober hinein bleiben.

Joggen.
Lust, laufen zu gehen, hatte ich absolut keine. Allerdings hatte ich noch weniger Gründe, es nicht zu tun. Ich bin stolz, meinen inneren Schweinehund bezwungen zu haben. Ich nutzte die Mittagspause, um fünf Kilometer zu joggen. Im Vergleich zum Lauf letzte Woche war dieser wunderbar. Vor allem psychisch merkte ich, wie gut mir die Bewegung tat. Ich spürte sogar während des Laufens die Glückshormone, die meinen Körper durchströmten.

Tagebuch – 1. Mai 2023

Alltagsschnipsel

Ich schlief in der Nacht wunderbar und träumte sehr viel. An einzelne Träume kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Meine Fitbit-Uhr meldete heute Morgen nach dem Aufwachen fast neun Stunden Schlaf. Auch L war ausgeschlafen, als sie wenige Zeit nach mir aufwachte.

Unser verlängertes Wochenende war sehr erholsam. L und ich hatten viel unternommen und waren die meiste Zeit draußen an der frischen Luft. Für Schulaufgaben hatten wir gar keine Zeit. Diese sind ohnehin freiwillig. Ob L das kleine M dieses oder nächstes Wochenende leserlich(er) in Schreibschrift schreiben kann, ist mir persönlich nicht so wichtig. In Mathe kommt sie ebenfalls mit. Auch hier haben wir keine Eile mit der Wiederholung der Rechenaufgaben. Kurz bevor wir heute Abend das Licht ausmachen werden, wird sie mir aber wieder zehn Minuten aus einem Buch vorlesen.

Was heute schön war:

Sachsen-Therme.
Weil es uns vorletzte Woche in der Therme so gut gefiel, fuhren L und ich nach dem Frühstück wieder zum Baden dorthin. Heute war L richtig mutig. Schwamm sie letzte Woche noch überwiegend mit ihrem Schwimmreifen, lag dieser heute die meiste Zeit bei unseren Handtüchern oder am Schwimmbeckenrand. Mittags teilten wir uns einen vegetarischen Burger und eine Portion Pommes. Da wir am Nachmittag verabredet waren, blieben wir „nur“ drei Stunden. Beim nächsten Mal wollen wir aber vier Stunden in der Therme sein.

Rummelbesuch.
Gemeinsam mit Ls Schulfreundin L, ihrem Bruder und ihrer Mama schlenderten wir am Nachmittag nochmals über den Rummelplatz auf dem Festanger in Markkleeberg. Zuvor holten L und ich Bargeld bei der sich in der Nähe befindlichen Sparkassenfiliale. Ich genoss den kurzen Spaziergang im Sonnenschein und die Ruhe.
Die Mädchen durften und wollten zwei Mal mit dem Kettenkarussell fahren. In die Villa Kunterbunt gingen sie auch. Zum Abschluss bekam jede und jeder, der wollte, noch ein Eis-Slush.


Spielplatz.
Bevor wir am frühen Abend alle den Heimweg antraten, liefen wir zum Spielplatz hinter dem Rathaus in Markkleeberg. Hier konnten sich die drei Kinder noch ein wenig austoben.

Hallo Mai!

Dies & Das

Im Mai werde ich …

… mit L in der Sachsen-Therme baden
… ein neues Buch meiner Lieblingsautorin lesen
… laufen gehen
… und meine tägliche Sportroutine aufrechterhalten 
… L einmal wöchentlich zum Kindertanz bringen
… mit L einen Zahnarzttermin wahrnehmen 
… drei Thai Massagen genießen 
… das Stadtfest in Markkleeberg besuchen 
… am Firmenwandertag teilnehmen 
… L zu einer Kindergeburtstagsfeier bringen
… die Kleinstadtmesse in Leipzig besuchen
… mit Ls Oma M und L ein paar Tage in den Urlaub fahren
… zur Friseurin gehen
… mit L das Pfingstwochenende in Erfurt bei meinen Eltern verbringen
… Klavier und Saxophon spielen 
… viel Eis essen

Tagebuch – 30. April 2023

Alltagsschnipsel

Nach meinen Französischübungen auf Duolingo schlief ich gestern Abend gleich ein. Ich war schon während der Rückfahrt vom Hanamifest nach Hause sehr müde. Die Nacht war wieder erholsam und ruhig. Ich träumte allerdings sehr viel. (Der Vollmond steht unmittelbar bevor, richtig?) Ich erinnere mich an einen langen Traum, in dem ich wie ein Crewmitglied bei Star Trek lebte. Das Raumschiff war allerdings mein Auto. Auch L träumte wildes Zeug zusammen. Sie erzählte mir am Morgen nach dem Aufwachen, ich hätte im Laden etwas, das sie sich von ihrem Taschengeld kaufen wollte, in Brand gesetzt.

Zum Frühstück aß L dasselbe wie gestern. Ich hingegen kümmerte mich um die Picknickreste. Obwohl es erst kurz nach um neun war, futterte ich genüsslich Kappa Maki Sushi und Kartoffelsalat. (Ich gehöre zu den Menschen, die auch morgens nach dem Aufstehen kein Problem damit haben, deftige Speisen zu essen. Ich würde auch Klöße, Rotkraut und (veganen) Braten mit Genuss verspeisen.)

Was heute schön war:

Vormittagsspaziergang.
L wollte spazieren gehen. Freiwillig. Diese Chance konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen. Anfang der Woche entdeckte ich einen uns noch unbekannten Spielplatz in Markkleeberg in sehr ruhiger Lage. Wir machten uns am späten Vormittag auf den Weg dorthin. L spielte eine Weile mit ihrer Puppe, während ich die Wärme der Sonne genoss.
Da L ihren Roller dabeihatte, stimmte sie einem kleinen Spaziergang im Sonnenschein zu. Dieser endete rein zufällig vor der Eisdiele. Jede von uns holte sich eine Kugel Kiwieis, die unglaublich lecker schmeckte.


Walpurgisnacht.
Am Nachmittag brachen L und ich zum Festanger in Markkleeberg auf. Dort fand eine Veranstaltung zur Walpurgisnacht statt – mit Rummel, Live-Musik und Maifeuer. Was soll ich sagen?! Wir wurden nicht enttäuscht. So eine liebevolle und vor allen Dingen kinderfreundliche Veranstaltung kenne ich aus Erfurt zur Walpurgisnacht gar nicht. Es war wunderbar und L und ich genossen jede einzelne Minute unserer Anwesenheit. Wir aßen abends noch ein Softeis und schauten ein wenig ins Maifeuer, bei dem sogar eine Hexe verbrannt wurde. Da ich sehr durchgefroren war und wir morgen auch einiges vorhaben, machten wir uns kurz vor 20 Uhr auf den Heimweg. Im nächsten Jahr kommen wir auf alle Fälle wieder hierher!

Hanamifest

Alltagsschnipsel

Ich schlief in dieser Nacht wunderbar, träumte viel und wachte erholt um halb acht am Morgen auf. L schlief noch eine halbe Stunde länger und hatte beim Aufwachen sehr gute Laune. Wir blieben noch bis kurz vor um neun gemütlich im Bett liegen, ehe es Zeit wurde, das Frühstück vorzubereiten.

Während sich L bereits anzog und Zähne putzte, erfüllte ich ihre Frühstückswünsche. Sie aß kurz darauf ein Brötchen mit Margarine. Auf die eine Hälfte kam Sauerkirsch-, auf die andere Heidelbeermarmelade. Ich aß zwei kleine herzhaft belegte Brotscheiben und trank meinen Schokocappuccino.

Nach dem Frühstück widmete ich mich meinem Terminkalender „Ein guter Plan“. Ich schloss darin bereits den Monat April ab und bereitete den Mai im Allgemeinen und die erste Woche im Speziellen vor.

Dann wurde es Zeit, das Picknick für das Hanamifest am Nachmittag vorzubereiten. Ich räumte zunächst das saubere Geschirr aus der Geschirrspülmaschine aus und anschließend das schmutzige Geschirr wieder ein. Während ich Teewasser für die Autofahrt und die Thermoskanne aufsetzte, machte ich ein paar Liegestütze und Kniebeuge. Um mir Arbeit zu erleichtern, kaufte ich dieses Mal einen Großteil des Picknicks ein. Das Auge isst bekanntlich mit, weshalb ich die selbst gekauften Lebensmittel in ansprechend aussehende Schüsseln und (Brot-)Dosen umfüllte. Einzig Kappa Maki Sushi, das L am allerliebsten isst, bereitete ich selbst zu. Gegen elf Uhr war alles für unsere Abfahrt bereit: Picknickdecke, Campingtisch und Campingstuhl, Springseile, Ball, Wurfscheibe, (Regen-)Jacken, Pullover, Matschhose, ein schwerer Beutel voller Getränke und eine Stiege mit Campinggeschirr, Campingbesteck und zahlreichen Lebensmitteln.

Ich versuchte vergebens, ein wenig Mittagsschlaf zu halten, war aber offenbar nicht müde genug. Ich nutzte die freie Zeit deshalb für ein Bad in der Badewanne.

Kurz nach halb eins fuhr ich das Auto direkt vor unser Haus, trug unser Gepäck nach unten und belud den Kofferraum. Gegen 13 Uhr machten L und ich uns auf den Weg nach Erfurt. Das Hanamifest fand in diesem Jahr auf der Schwedenschanze statt. Die Autobahnen waren nahezu leer. Wir kamen sehr gut voran. Wir hörten ein Hörspiel von „Die Schule der magischen Tiere“.

Nur wenige Minuten nach halb drei parkten wir das Auto auf der Schwedenschanze. Meine ehemalige Kollegin A kam etwa fünf Minuten später mit ihrer Familie an. Gemeinsam suchten wir uns einen hübschen Fleck auf der Kirschplantage, um unser Picknick aufzubauen. Nach und nach stießen immer mehr Leute dazu. Ich glaube, ich hatte jede Einzelne und jeden Einzelnen bereits im letzten Jahr zum Hanamifest schon einmal getroffen. Der Picknicktisch war reichlich gefüllt mit unglaublich viel Sushi, vier Salaten, Muffins, Kuchen, Süßigkeiten, Weintrauben-Käse(-Wurst)-Spießen, Obst … Ich behaupte, es war für jeden Geschmack etwas dabei. Für die Kurzweile war mit Pfeil und Bogen, LARP-Schwertern, Bällen … ebenfalls gesorgt. L hielt mich die Zeit unseres Aufenthalts über ganz schön auf Trab. Wir spielten sehr viel mit der Wurfscheibe, zwischendurch Ball und probierten Pfeil und Bogen aus. Auch mit den Schwertern kämpften wir gegeneinander. Hin und wieder konnte ich ein paar Sätze mit A und den anderen wechseln.


Halb sieben herrschte Aufbruchsstimmung. Das kam mir sehr gelegen, wollte ich ohnehin spätestens 19 Uhr die Rückfahrt antreten. Ich fahre nicht gern im Dunkeln und hatte mir im Vorfeld angeschaut, wann die Sonne untergehen wird. Auf der Heimfahrt waren die Autobahnen noch leerer. Wir hörten wieder ein Hörspiel von „Die Schule der magischen Tiere“. Ich merkte trotz starker Bewölkung während des gesamten Hanamifests mein erhitztes und leicht brennendes Gesicht. Die Sonne hatte somit doch ihre Spuren hinterlassen.

Als L und ich um halb neun am Abend wieder zu Hause waren, räumten wir nur die Lebensmittel und Kleidung in die Wohnung und fielen wenig später erschöpft, aber glücklich ins Bett. Wir freuen uns auf das nächste Hanamifest.