Unsere Zeit in der Sächsischen Schweiz 1/3

Reisen & Ausflüge

Gestern Abend wollte ich noch etwas fernsehen. Wollte. Ich war allerdings während meiner Sprachübungen bereits so müde, dass mir immer wieder die Augen zufielen. Ich gab dem Drang nach und legte mich gegen 22 Uhr schlafen.
Wir schliefen alle bis kurz nach acht Uhr durch. Meine Fitbit-Uhr zeigte mir heute Morgen etwas mehr als neun Stunden Schlaf an. Ich fühlte mich nach dem Aufwachen auch sehr ausgeschlafen und fit.

In jedem Dorf, in dem L, ihre Oma M und ich bisher waren, gibt es mitten im Ortskern (große) öffentliche Bücherschränke. Das finde ich wunderbar. L schnappte sich heute ein Weihnachtsliederbuch.

Die vielen Bäume, die hier jeden einzelnen Ort umgeben, sorgen für sehr saubere und frische Luft. Als Stadtmensch konnte ich sofort den Unterschied erschnuppern. Zudem herrscht sehr wenig Verkehr. Die Kinder können unbesorgt auf den Straßen spielen.

Am Abend schauten wir uns das Grundstück der Vermieter genauer an. Ich schätze, dieses ist mindestens zweitausend Quadratmeter groß. Auf dem Grundstück befinden sich ein Wohnhaus, eine alte, baufällige Scheune, ein Sommerhaus, ein großes Lagerhaus, ein Spielplatz und Wiese ohne Ende.

Was heute schön war:

Wanderung.
Nach dem Frühstück machten L, ihre Oma M und ich mich auf den Weg zum Kleinen Zschirnstein.
Der Wanderweg startete und endete direkt hinter dem Haus, in dem wir unsere Unterkunft haben. Auf dem steinigen Weg bergauf suchten sich L und ihre Oma je einen Wanderstock. L nölte anfangs herum, weil sie wandern musste, fand aber nach und nach Gefallen daran. Wir beschäftigten sie mit dem Aufsagen des Alphabets und zahlreichen anderen Spielen. Die Aussicht auf dem Kleinen Zschirnstein vor und während unseres mitgebrachten Picknicks war grandios. Ich machte viele Bilder und hätte am liebsten noch tausende gemacht.
Vier Stunden, über fünfzehntausend Schritte und zehn Kilometer später waren wir wieder in unserer Unterkunft.

Flohmarkt.
Am Nachmittag machten wir uns mit dem Auto auf den Weg in den Nachbarort Reinhardtsdorf.
Zum Männertag fand dort bei der Freiwilligen Feuerwehr ein kleines Fest mit Bier, Bratwurst, Hüpfburg und Fahrt im Feuerwehrauto statt, wie wir bei unserer Ankunft feststellten.
Wir liefen aber fünfzig Meter weiter auf einen kleinen Hofflohmarkt. Dort kaufte ich mir ein eintausendteiliges Puzzle und einen kleinen Grill. L gab einen Teil ihres Taschengeldes für ein Eisbär-Kuscheltier und eine Ziegenfigur aus. Leckeren Kuchen gab es auch. Wir entdeckten später noch einen schönen Spielplatz, auf dem wir noch eine Weile blieben.

ABC.
Seit heute kann L das Alphabet vollständig und in der richtigen Reihenfolge. (Ich weiß, dass viele Kinder das bereits können, bevor sie in die erste Klasse kommen. L hatte bisher aber kein großes Interesse gezeigt, es zu lernen.) Das war heute schon vor unserer Wanderung anders. Eifrig und mehrfach hintereinander sagte sie es immer wieder auf. Nun kann sie es.

Eindrücke des Tages:



Tagebuch – 17. Mai 2023

Alltagsschnipsel

L und ich hatten eine ruhige und ungestörte Nacht. Da L heute bereits schulfrei hatte, brauchte ich gestern Abend keinen Wecker stellen. Somit schliefen wir beide länger als sonst. Ich wachte um sieben auf und fing direkt mit dem Laptop auf dem Schoß im Bett an zu arbeiten. L schlief sogar bis acht Uhr.

Den Arbeitstag verbrachte ich somit im Homeoffice gemeinsam mit L. Heute hatte ich einige Termine und erledigte zwischendurch kleinere Aufgaben, die vor allem mit der Finanzbuchhaltung zu tun hatten. Am Vormittag trudelte Ls Oma M ein und kümmerte sich bis zu unserer Abfahrt am Nachmittag um L.

Zu dritt fuhren wir am Nachmittag in die Gemeinde Reinhardtsdorf-Schönau. Das Navigationsgerät zeigte etwas weniger als zwei Stunden Fahrtzeit an. Unterwegs gab es allerdings einen Unfall, aus dem ein Stau hervorging. Wir brauchten somit circa zweieinhalb Stunden bis zu unserer Unterkunft. Wir wurden von der Vermieterin sehr nett begrüßt und fühlten uns sofort wohl.

Was heute schön war:

Abendspaziergang.
Bevor wir noch gemeinsam das Spiel Schwarzer Peter spielten, drehten wir nach meiner Abendarbeitszeit eine kleine Runde durch den Ort, erfreuten uns an den Fachwerkhäusern, der Ruhe, den ersten Felsen und der frischen Luft. Mit wir meine ich vor allem M und mich. L brauchte ein paar Minuten, um ihre Freude am Spaziergang zu entdecken. 😉

Tagebuch – 16. Mai 2023

Alltagsschnipsel

Ich habe gut und viel geschlafen. Ich erinnere mich zwar nicht mehr konkret an die Geschehnisse in meinem Träumen, weiß aber, dass ich vier oder fünf verschiedene hatte. L erging es vermutlich ähnlich. Irgendwann in den frühen Morgenstunden brabbelte sie nämlich im Schlaf und lachte über irgendetwas.

Unser Start in den Morgen war ein wenig anstrengend. L bummelte ganz schön und ich musste sie mehrmals auffordern, sich doch endlich anzuziehen, sich die Haare zu kämmen und Zähne zu putzen. Es gibt Tage und da zählt der heutige dazu, da nerven mich meine immer wiederkehrenden Schallplatten-Ansagen an L wirklich sehr. L sprang natürlich sofort negativ auf meine ständigen Wiederholungen an und quietschte mich mit ihrem Genöle voll.

Auf einen Morgenspaziergang verzichtete ich heute dankend. Es war unglaublich kalt und windig und ich war viel zu dünn angezogen. So fuhr ich gleich ins Home Office und arbeitete konzentriert an vielen Dingen. Ich schaffte wirklich einige To-dos. Das fühlte sich am Abend sehr gut an.

Bevor wir nachmittags von der Tanzschule zurück nach Hause fahren konnten, musste ich Ls Gejammer und Geheule wegen eines Helium-Diskokugel-Ballons über mich ergehen lassen. Grund hierfür war nicht etwa, dass ich ihr diesen nicht kaufen wollte. Nein, im Gegenteil. Sie weinte bitterlich, weil der Ballon nicht prall aufgefüllt war und eine Delle besaß. Da sie selbst sagte, der Ballon sei nicht perfekt, nutzte ich diesen Moment, um ihr zu verdeutlichen, dass es Perfektion in unserer Welt a) gar nicht gibt und b) todlangweilig ist. Vielleicht blieb ja ein wenig von meinen Worten bei ihr hängen.

Was heute schön war:

Rückenübungen.
Mittags wollte ich laufen gehen. Mir war es aber viel zu kalt und viel zu windig. Ich nutzte somit einen Teil meiner Pause für sechs verschiedene Rückenübungen. Schon während der Ausübung spürte ich, wie sehr sich mein unterer Rücken darüber freute. Nächste Woche möchte ich aber mal wieder Laufen gehen.

Nette Unterhaltung.
Die Schwester M von Ls Schulfreund K tanzt in derselben Altersgruppe in derselben Tanzschule wie L. Sehr zur Freude der beiden Mädchen trafen sie sich heute Nachmittag zur gemeinsamen Tanzstunde. Ich unterhielt mich während des Kurses sehr lange mit Ks Papa, der gestern seinen Kindersitz aus meinem Auto herausgeholt hatte, nachdem ich es nach etlichen Versuchen nicht hinbekam. Da die Familie nur einen Kilometer von L und mir entfernt wohnt, werden wir uns in Zukunft häufiger unterstützen. So wie es scheint, konnte ich wieder zwei Menschen gewinnen, die in besonderen (Ausnahme-)Situationen für L da sein können. Und umgekehrt stehe ich natürlich auch gern zur Verfügung, wenn bei ihnen Not am Mann/an der Frau sein sollte.

Tagebuch – 15. Mai 2023

Alltagsschnipsel

Ich schlief nachts gut, aber nicht so tief und fest wie in den Nächten davor.
Ich wachte um 06:04 Uhr und somit genau eine Minute vor dem Klingeln des Weckers auf. Als ich den Wecker auf dem Telefon ausstellen wollte, merkte ich, dass ich diesen gestern gar nicht aktiviert hatte. Da hatten L und ich aber noch mal Glück gehabt.

Ich fuhr am Morgen gemeinsam mit meinem Kollegen A nach Erfurt. Sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt waren die Autobahnen sehr voll. Wir kamen dennoch gut voran, aber im Vergleich zum Freitag war wirklich viel los. Als ich am Nachmittag nach Leipzig zurückfuhr, hörte ich wieder ein Hörspiel von „Die drei ???“ (Folge 22). Das Navi empfahl mir erstmals in meiner Zeit als Pendlerin die zweite Autobahnverbindung. Offenbar gab es auf meiner üblichen Strecke einen Stau oder Unfall. Ich bin sehr dankbar, dass ich zwei Möglichkeiten habe, nach Erfurt beziehungsweise nach Leipzig zu kommen.

Meine Bürozeit bestand heute ausschließlich aus Terminen. Es waren zu meiner Freude sehr viele Kolleginnen und Kollegen anwesend. Der Mittagstisch war schon lange nicht mehr so gut besetzt.
Meine Arbeits-To-dos erledigte ich dann erst am späten Nachmittag und Abend im Home Office.

Was heute schön war:

Besuch bei K.
Da ich weder am Samstag noch gestern den Kindersitz aus meinem Auto bekam, fuhren L und ich am Nachmittag zu ihrem Schulfreund K und seinen Eltern nach Hause. Ks Papa brauchte keine fünf Minuten und löste den Kindersitz aus der Halterung. Ein Glück. Er meinte, es lag nicht an meinem Auto, sondern an der Vorrichtung des Kindersitzes.
Während ich danach noch ein paar Minuten mit Ks Mama R quatschte, tobten die Kinder auf dem Trampolin herum und verschwanden kurz darauf im Haus, um sich zu schminken.

Sushi.
Zum Abendessen futterten L und ich etwas Sushi, das wir aus dem Supermarkt mitgenommen hatten. Lecker lecker.

Ein Wochenende im Mai

Alltagsschnipsel

Ein sehr schönes und erholsames Wochenende liegt hinter L und mir. Wir haben viel unternommen, hatten aber auch Zeit, uns auszuruhen und zu entspannen.


Samstag, 13. Mai 2023


Aus unerklärlichen Gründen waren sowohl L als auch ich bereits halb sieben wach. Wir fühlten uns beide ausgeschlafen. Aufstehen wollte aber noch keine von uns, also blieben wir gemütlich im Bett liegen und lasen etwas.

Gegen acht Uhr gab es Frühstück. So zeitig sind wir am Wochenende normalerweise nicht dran. L probierte eine neue Sorte Müsli aus, ich aß ein belegtes Eiweißbrot. Nach dem Essen spielte L in ihrem Kinderzimmer. Ich nutzte ein paar Minuten und aktualisierte meinen Terminkalender „Ein guter Plan“. Dabei trank ich meinen heiß geliebten Schokocappuccino. Dieses kleine Ritual am Wochenende mag ich sehr.

Als die Waschmaschine unsere Handtücher frisch gewaschen hatte, hing ich sie zum Trocken draußen auf. Ich liebe sonnengetrocknete Wäsche und freue mich sehr, dass das jetzt wieder öfter möglich sein wird.
Für diesen Samstag Vormittag hatte ich mir nur Hausarbeit vorgenommen. Dieser war auch bitternötig. Ich konnte mich nämlich nicht mehr daran erinnern, wann zuletzt gesaugt oder Staub gewischt wurde. Ich räumte jedes Zimmer auf, wischte den Staub weg und saugte durch. Die Küche und das Bad bekamen eine intensivere Behandlung. Sogar unsere Zimmerpflanzen durften sich über frisches Wasser freuen.
Zwischendrin telefonierte ich mit Ls Oma M. Wir werden kommende Woche ein paar Tage gemeinsam verreisen und sprachen uns diesbezüglich kurz ab.

Zum Mittagessen teilten L und ich uns die Reste von Ls Essen aus dem vietnamesischen Restaurant. Zum Nachtisch bekam jede noch ein Stück Benjamin Blümchen Torte.
L verzog sich nach dem Essen in ihr Kinderzimmer, machte es sich auf ihrem Bett gemütlich und hörte eine CD. Ich hielt im Schlafzimmer etwas Mittagsruhe, ehe ich eine Stunde später unter die Dusche hüpfte und mich ausgehfertig machte. Bevor L und ich das Haus verließen, holte ich die mittlerweile getrocknete Wäsche wieder hoch.

Wir fuhren nur einen Kilometer. Dann waren wir bereits bei K, Ls Freund aus der Schule. Auch er war bei der gemeinsamen Schulfreundin Y zur Kindergeburtstagsfeier eingeladen. Wir nahmen ihn im Auto auf dem Weg zum Indoorspielplatz mit. Es war sehr interessant für mich, dem Gespräch der beiden Kinder auf der Rücksitzbank zuzuhören.
Als die Kinder längst im Indoorspielplatz verschwunden waren, stand ich mit den beiden Mamas S und M noch eine Dreiviertelstunde draußen und quatschte.

Mit M, ihrem Mann R und dem kleinen Sohn J traf ich mich anschließend im Paunsdorf Center. Dort setzten wir uns in ein Café und unterhielten uns weiter. Ich futterte dabei ein Stück Torte und trank einen Kakao.


Gegen 18 Uhr war ich wieder zu Hause. L kam eine halbe Stunde später. Ks Mama holte die beiden Kinder vom Indoorspielplatz ab. Die Übergabe des von ihr geliehenen Kindersitzes klappte leider nicht. Es war mir nicht möglich, den Sitz aus der Isofix-Halterung herauszuholen. Ich vermute, es ist Dreck in die Vorrichtung gekommen. Denn Ls Kindersitz auf der anderen Seite lässt sich absolut problemlos ein- und ausbauen. K und seine Mama fuhren somit ohne ihren Kindersitz nach Hause.

Den Abend ließen L und ich beim Fernsehen ausklingen. Kurz vor dem Schlafengehen absolvierte ich meine täglichen Duolingo-Übungen. Diese Woche ist mal wieder Schwedisch an der Reihe.


Sonntag, 14. Mai 2023


Um Viertel nach sieben, also Viertel acht, wachten L und ich auf. Wir waren ausgeschlafen. Kaum hatte L ihre Augen geöffnet, lief sie auch schon in ihr Kinderzimmer. Dort hatte sie vor über einer Woche zwei selbst gebastelte Muttertagsgeschenke für mich versteckt. In das Herz darf ich einen oder mehrere Wünsche eintragen. Ich habe mich sehr über die Basteleien gefreut.


Da die Sonne bereits schien, zog ich unsere Bettwäsche ab, ließ sie in der Waschmaschine waschen und hing sie etwa eine Stunde später wieder draußen zum Trocknen auf. Zwischendrin wurde gefrühstückt. Ich bereitete nach dem Essen unser Picknick vor, welches wir für unseren geplanten Zoobesuch mitnehmen wollten.

Am Vormittag verband ich die Entsorgung des Mülls mit einem Gang zum Auto. Ich versuchte etwa zwanzig Minuten lang, Ks Kindersitz aus der Halterung zu lösen. Mal ließ sich die linke Seite herausholen, mal die rechte. Nur beide zusammen wollten nicht. Mit leicht schlechter Laune gab ich schließlich auf. Mit Ks Mama bin ich nun so verblieben, dass wir morgen Nachmittag zu ihnen nach Hause fahren werden. Ihr Mann wird sich der Sache annehmen. Vielleicht hat er eine Idee.

Mit der S-Bahn fuhren L und ich kurz vor 10 Uhr in Richtung Leipziger Innenstadt. Bei der Kontrolle ließ ich mir das Deutschland-Ticket freischalten. Nun kann ich guten Gewissens in jeder Stadt mit Bus und Bahn fahren.
Im Zoopark angekommen, steuerten L und ich (wie immer) zuerst das Gondwanaland an. Dort fuhren wir wieder mit dem Boot. So viele Tiere wie heute bekamen wir dort bisher noch nicht zu Gesicht. Das war sehr erfreulich.
Die meiste Zeit verbrachten wir vermutlich wieder auf den Spielplätzen. Das stört mich aber überhaupt nicht. Solange ich ein wenig Bewegung bekommen und mir das ein oder andere Tier anschauen kann, bin ich zufrieden. Wir statteten heute den Koalas, den Wellensittichen, den Flamingos und den Giraffen einen längeren Besuch ab. Ein Eis und später einen Eis-Slush gab es für jede auch.


Als wir halb fünf wieder zu Hause waren, ging L gleich in die Badewanne. Ich holte die getrocknete Bettwäsche hoch, packte den Ranzen und meinen Rucksack (morgen fahre ich wieder nach Erfurt ins Büro) und ließ im Backofen drei Mini-Pizzen für L erwärmen. Ob und was ich zum Abendessen futtern werde, weiß ich noch nicht. Ich bin noch satt.

Den Abend werden wir mit fernsehen und lesen verbringen. Meine Schwedisch-Übungen auf Duolingo werde ich selbstredend auch noch absolvieren, ehe ich irgendwann einschlafe.

12 von 12 im Mai

Alltagsschnipsel

Gegen 22 Uhr beendete ich gestern schweren Herzens meinen Tag. Gern hätte ich noch weiter in meinem Buch gelesen, aber die Vernunft siegte. L schlief bereits.
Unsere Nacht war ruhig. Bis kurz nach sechs am Morgen schlief ich durch. An meine Träume kann ich mich nicht erinnern.


Als dieses erste Bild des heutigen Tages entstand, waren L und ich bereits aufgestanden und hatten unsere Badrunde mit Zähne putzen, anziehen und Haare kämmen gedreht. Da ich ins Büro nach Erfurt fahren wollte, bereitete ich nicht nur L, sondern auch mir Frühstück vor.


Wie gestern auch faszinierten mich die Wolken am Himmel. Ich mag diesen morgendlichen Anblick sehr, der sich L und mir nahezu täglich auf dem Weg zum geparkten Auto bietet. Die vielen verschiedenen Farben und Gerüche, die der Frühling mit sich bringt, finde ich wunderbar. Ich bin immer wieder dankbar, an keiner Allergie zu leiden. So kann ich den Frühling und Sommer in vollen (Atem-)Zügen genießen.


Nachdem ich L bis zur letzten Ampel in der Nähe ihrer Schule begleitet hatte, fuhr ich mit dem Auto los in Richtung Erfurter Büro. Sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt hörte ich wieder je ein Hörspiel von „Die drei ???“ und im Anschluss daran Musik, bei der ich wie immer mitsang. Hinwärts waren die Autobahnen nahezu leer. Rückwärts war es sehr windig und es fuhren einige Autos mehr mit mir auf den Autobahnen als am Morgen.
(Auf diesem Bild ist nun wirklich nicht zu übersehen, dass ich im Auto mal wieder saugen und Staub wischen könnte.)


Direkt bei unserem Büro fließt die Gera entlang. Immer wenn ich in der Nähe des Büros in Erfurt angekommen bin, gilt mein erster Blick den Enten. Leider konnte ich noch keinen Nachwuchs entdeckten. Ich hoffe, dass es in diesem Jahr kleine Entenküken geben wird. Im vergangenen Jahr lagen die gelegten Eier irgendwann mit Rissen und aufgebrochen in den Nestern.


Die Rückseite des Doms bekam ich am Vormittag auch zu Gesicht, als ich gemeinsam mit meinem Kollegen/Freund M nach einem informativen Gespräch mit unserer Kollegin S in der HR-Abteilung das Bürogebäude unserer Muttergesellschaft verließ. Wir hatten drei Anliegen und konnten diese innerhalb einer Stunde besprechen und aus meiner Sicht auch gute Lösungen finden. Nun gilt es „nur“ noch, diese umzusetzen.


Viertel nach elf, also Viertel zwölf, machte ich mich auf den Weg zu einer Postannahmestelle und passierte auf dem Weg dorthin den Theaterplatz mit meinem Lieblingsbaum, den Petersberg, den Erfurter Domplatz, auf dem unter anderem die Severikirche und der Maibaum stehen, und die Marktstraße.
Ein Kollege, der heute Geburtstag hat, wird einen Gutschein von einem Outdoorladen erhalten. Dieser wurde vorgestern nicht wie erwartet im Briefkasten unserer Firma zugestellt. Angeblich traf der Postbote/die Postbotin niemanden im Büro an. Als ich wenig später das riesige Paket öffnete, zog ich einen kleinen Gutschein heraus, der locker in den Briefkasten gepasst hätte. Sinnlos.


Bevor ich ins Büro zurückkehrte, kaufte ich im Supermarkt beim Domplatz Milchalternativen und verschiedene Sorten Eis. Beides war uns wieder ausgegangen. Die Freude meiner Kolleginnen und Kollegen über das Eis war riesig.
Ich fand es toll, heute mal wieder selbst Büroeinkäufe tätigen zu können. Durch meinen Umzug sind diese weniger geworden.
Ich nutzte meine Büroanwesenheit auch, um Briefmarken, Getränke und den Obstkorb nachzubestellen.


Normalerweise ist dieser Parkplatz, auf dem mein Auto steht, wenn ich ins Büro gehe, gegen Mittag an einem Freitag viel leerer als hier ersichtlich.
Kurz vor 14 Uhr fuhr ich nach Leipzig zurück. Ich wollte nicht allzu spät bei L an der Schule sein.


Bevor ich am späten Nachmittag noch ein Stündchen arbeitete, fuhren L und ich noch kurz auf einen Spielplatz. Wir fuhren einfach drauflos und landeten schließlich auf diesem Spielplatz, der auf dem Bild zu sehen ist. Im Sommer lässt es sich hier prima mit Picknickdecke und entsprechendem Picknick verweilen.
Am Abend hatte L die Idee, essen zu gehen. So machten wir uns nochmals auf den Weg. Wir aßen in einem vietnamesischen Restaurant. Uns schmeckte es beiden sehr gut. Ich überlege, mit L an meinem Geburtstag auch wieder hierher zu kommen.

Tagebuch – 11. Mai 2023

Alltagsschnipsel

Als L und ich uns gestern Abend kurz vor halb neun allmählich bettfertig machen wollten, klingelte es an der Wohnungstür. Eine Nachbarin aus einem der angrenzenden Häuser war so lieb und brachte uns zwei Pakete, die sie am späten Nachmittag für uns entgegengenommen hatte, persönlich vorbei. So viel Aufmerksamkeit hatte ich gar nicht erwartet und mich sehr darüber gefreut. Vermutlich hätte ich die Pakete heute im Laufe des Tages bei ihr abgeholt. So darf ich mir den (kurzen) Weg sparen.

Meine Nacht war okay. Aus irgendeinem Grund wachte ich gegen zwei Uhr morgens auf und lag dann leider anderthalb Stunden wach. Meinen Kopf bekam ich nämlich nur schwer wieder zur Ruhe. Dieser machte sich Gedanken über die bevorstehende Zahnbehandlung, die Betäubungsspritze, die Zuzahlung … Angst vor einer Zahnbehandlung – mit Ausnahme der Weisheitszahn-OPs – hatte ich bisher noch nie. Für mich war es eine Premiere, Schiss vor dem Termin zu haben.

Am Vormittag war es dann soweit: Mit pochendem Herzen betrat ich die Zahnarztpraxis.
Ich fragte zunächst am Empfang nach, weshalb mich eine Zuzahlung erwartet. Mir wurde erklärt, dass das Füllungsmaterial für den Zahn das neueste auf dem Markt ist und die Krankenkassen dieses aktuell noch nicht bezahlen. Mit neunzig Euro sollte ich rechnen.
Im Behandlungszimmer selbst stand die Frage nach einer Betäubungsspritze nicht zur Debatte. Im Vorfeld hatte ich mich mit meinem Bruder und kurz vor dem Termin mit meinem Kollegen/Freund M ausgetauscht, die ihre Behandlungen nur noch mit Betäubungsspritzen machen. Ich tendierte also sowieso bereits zum Ja. Den Einstich der Spritze habe ich überhaupt nicht gemerkt und war sogar überrascht, dass es das schon gewesen sein soll. Die Betäubung wirkte auch sofort.
Äußerst unangenehm war die Kopfüberbehandlung. Mir sind zwischendrin die Füße eingeschlafen. Nach der Hälfte der Behandlung verfiel ich zudem in leichte Panik, da mir sehr schwindelig wurde und ich Angst hatte, deshalb in Ohnmacht zu fallen. Leichte Kopfschmerzen hatte ich auch schon, die nochmals verstärkt wurden, als die Geräusche der verschiedenen Bohrer in meinem Kopf vibrierten.
Als der Karies entfernt, der Zahn aufgefüllt und die Behandlung schließlich beendet war, brauchte ich im Wartezimmer ein paar Minuten, um das Schwindelgefühl und die Übelkeit loszuwerden. Ich zahlte gleich meine Zuzahlung und machte mich wieder auf den Weg ins Homeoffice.

Blick aus dem Fenster im Treppenhaus auf der Etage der Zahnarztpraxis


In der Postmappe wartete der Bestellschein für die Schulbücher für die zweite Klasse auf uns. Ich füllte ihn abends bereits aus, freute mich über die Vergangenheits-Katja, die diese Ausgabe bereits für den Juli in der privaten Haushaltsbuchübersicht vorgemerkt hatte, passte den Geldbetrag an und war gleichzeitig ein bisschen traurig, weil L in wenigen Monaten schon in die nächste Klassenstufe kommt. Die Zeit fliegt nur so davon.

Was heute schön war:

Kariesentfernung.
Trotz meiner Angst vor dem Zahnarzttermin bin ich natürlich trotzdem sehr froh, den Karies am Zahn entfernt lassen zu haben. Laut der Zahnärztin war es nur eine kleine Stelle, die mehr als rechtzeitig entfernt wurde. Ich bin über die moderne Technik dankbar, denn ohne die Röntgenaufnahme hätte sie die braune Stelle am Zahn nicht mal erkannt. Ich hoffe dennoch, dass ich jetzt wieder sehr lange Zeit Ruhe vorm Bohren habe.

Massage.
Am Nachmittag ließ ich mir meine Verspannungen, die vor allen Dingen im Schulterbereich zu finden waren, wegmassieren. Durch den leichten nächtlichen Schlafmangel konnte ich heute besonders gut entspannen. Danach fühlte ich mich wie in Trance.

Tagebuch – 10. Mai 2023

Alltagsschnipsel

L und ich sind gestern Abend beizeiten eingeschlafen. Wir waren abends ganz schön platt und geschafft. Da merkt man, dass wir es nicht gewöhnt sind, so früh aufzustehen.
Die Nacht war ruhig und wir schliefen beide sehr gut. Ls Schnupfen ist glücklicherweise deutlich besser geworden.
Ich erinnerte mich nach dem Aufwachen noch an meinen Traum, bei dem meine ehemaligen Vermieter C und A eine Mischung aus Wohnmobil und Tiny House gekauft hatten. Dieses bestand aus drei Stockwerken. In der mittleren Etage wohnten L und ich, in der unteren C und A. Da die beiden oft (im Ausland) unterwegs sind, konnten bei dem Mobil die oberen beiden Etagen abgebaut, also quasi zurückgelassen werden. Voll praktisch.

Mein Arbeitstag war produktiv. Ich schaffte trotz des ein oder anderen Termins viel. So konnte ich am Nachmittag mit einem guten Gefühl in den Feierabend starten.

Neben einer erneuten Vollstreckungsankündigung zu einer Forderung aus dem März 2020, als ich für den todkranken M den Rettungswagen rief, war die wunderschön gestaltete Einladung zur Hochzeit meines Bruders mit J im Briefkasten.
Der Stadtkasse Erfurt antwortete ich per E-Mail, dass sie sich bitte an das Nachlassgericht wenden mögen. Im vergangenen Jahr erhielt ich von dort ein Schreiben, in dem mir zugesichert wurde, dass sich alle Gläubiger fortan an das Amtsgericht wenden sollen und ich mit keinen weiteren Zahlungen zu rechnen habe. Gäbe es dieses Schreiben nicht, könnte ich vermutlich nicht so gelassen mit der Vollstreckungsankündigung umgehen. Es belastet mich nach wie vor. Aber ich merke deutlich, dass es besser geworden ist.
Große Freude bereitete mir hingegen das Lesen der Hochzeitseinladung. Ich ging direkt auf die von meinem Bruder und J erstellte Hochzeitswebsite und meldete L und mich offiziell zur Hochzeit im Oktober an. Ich freue mich schon sehr darauf.

Was heute schön war:

Morgenspaziergang.
Bevor am späten Vormittag Wolken aufzogen, die ab mittags Regen brachten, konnte ich heute Morgen tatsächlich zehn Minuten im Sonnenschein spazieren gehen. Um mich herum duftete es wieder herrlich nach gemähtem Rasen. Ich mag diesen Geruch sehr.

Rückenübungen.
Geplant war, heute in der Mittagspause laufen zu gehen. Ich schaute jedoch aus dem Fenster. Es regnete. Ich erinnerte mich an meine Rückenschmerzen, die noch nicht lange zurücklagen, und kam zu der Überzeugung, dass Laufen noch nicht die richtige Sporteinheit für meinen Körper ist. Also machte ich die sechs Rückenübungen, die ich bereits vorgestern absolvierte, noch mal. Heute erhöhte ich die Anzahl an Wiederholungen. Ich merkte, wie sehr sich mein unterer Rücken danach über diese Form der Aufmerksamkeit freute. Ich hatte mich also richtig entschieden.

Tagebuch – 9. Mai 2023

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Ich habe gut geschlafen, aber nicht so tief wie in den letzten Nächten.
Zum einen wachte ich in der Nacht mehrfach auf, um Ls Körpertemperatur zu überprüfen. Seit Sonntagabend hat sie nämlich leichten Schnupfen. Sie hatte aber die ganze Schlafenszeit über zum Glück Normaltemperatur.
Zum anderen war ich ein wenig aufgeregt, weil heute ein Firmenwandertag anstand, an dem ich unbedingt teilnehmen wollte. Hätte L nachts Fieber bekommen, hätte ich zu meinem Bedauern nicht mitfahren können. So musste ich „nur“ bewerkstelligen, dass L und ich am Morgen die Wohnung über eine halbe Stunde eher als sonst verlassen.

Kurz nach sieben Uhr war L in der Schule und ich gemeinsam mit meinen Kollegen L und A auf dem Weg zur Gemeinde Geraberg Ortsteil Geratal in Thüringen. Wir kamen pünktlich kurz vor um neun an. Den ganzen Tag über hatten wir bestes Wetter. Es war wunderbar warm und sonnig, es duftete an jeder Ecke und die Stimmung unter den achtzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern war ebenfalls sehr gut.


Wir hatten eine geführte Wanderung. Da wir für diesen Klimaweg in naher Zukunft eine App entwickeln werden, diente der heutige Ausflug nicht nur zur Bespaßung, sondern war auch ein Auftakt in unser neues Projekt, bei dem ein Teil des heute anwesenden Teams mitwirken wird. Wir haben quasi ein Teamevent daraus gemacht.

Für die ersten zwei Kilometer brauchten wir ungelogen über zwei Stunden, weil wir an jeder Informationstafel stehen blieben, höchst Interessante Informationen über die Region, das Klima und Sagen aus dem Umkreis erfuhren, und uns (zu) detailliert über mögliche Features in der App oder Besonderheiten auf dem Weg unterhielten.
Der Ausblick war die ganze Zeit über wunderschön.
Große Sorge bereitet dem Wald aktuell der Borkenkäfer, der bereits zahlreiche Bäume getötet hat. Das Ausmaß des Befalls sahen wir heute mit eigenen Augen.


Nach unserem Halt beim Goethefelsen (Wo war Goethe eigentlich nicht?!) liefen wir die restlichen Kilometer zügiger. Wir fuhren mit unseren Autos direkt zum Deutschen Thermometermuseum, in dessen Außenbereich wir zunächst unsere mitgebrachten belegten Brötchen im Rahmen einer Mittagspause verspeisten, ehe wir um kurz nach 13 Uhr eine Führung durch das Museum erhielten.


Deutsches Thermometermuseum … klingt erst mal nicht so spannend. Ähnlich voreingenommen waren wir im Team auch. Doch ein Großteil merkte schnell, dass die Geschichte des Thermometers höchst interessant ist. Für jede und jeden, der das Museum besucht, empfehle ich eine Führung, da die Mitarbeiterinnen unglaublich viel Fachwissen haben, das die Informationstafeln nicht hergeben. Zudem gaben sie ihr Wissen mit so viel Freude und Liebe weiter, dass man sich danach um einiges schlauer fühlt. Besonders beeindruckend war die Vorführung einer sechsundachtzigjährigen Frau, die zu tiefsten DDR-Zeiten gemeinsam mit hunderten anderen Frauen im Akkord Thermometer herstellte. Thüringen war nämlich einst Europas Martkführer in der Herstellung von Thermometern. Die alte Frau zeigte uns die Arbeitsschritte, um ein Thermometer herzustellen. Das war unglaublich spannend. Viele wussten danach jedenfalls, dass das heutzutage keine geeignete Arbeit für sie wäre.

Gegen 15 Uhr verließen wir Geratal und machten uns auf den Heimweg.

Was heute schön war:

Wanderung und Museumsbesuch.
Ein wirklich gelungenes kleines Teamevent. Die Mitglieder der Gemeinde und die Mitarbeiterinnen des Museums haben unfassbar viel Lust, ihre Region bekannter zu machen und positive Veränderungen herbeizuführen. Allerdings werden viele Ideen vermutlich an den Entscheidungen einzelner Gremien scheitern. Es klang jedenfalls alles unfassbar bürokratisch, langwierig und ernüchternd. Schauen wir mal, ob und was sich in den nächsten Jahren so tut.

Eis essen.
Die Mama von Ls Schulfreundin L holte L mit von der Schule ab. So hatte ich auf der Heimfahrt weniger Zeitdruck und Stress. Wir trafen uns kurz nach halb fünf am Nachmittag in der Eisdiele in der Nähe der Schule. Bei dem schönen Wetter konnte ich natürlich nicht widerstehen und kaufte mir ein Eis.
L und ich gingen im Anschluss noch ein paar Minuten auf den Spielplatz, ehe auch wir den Heimweg antraten.

Tagebuch – 8. Mai 2023

Alltagsschnipsel

L und ich haben nachts gut und störungsfrei geschlafen. An (lustige) Träume erinnerte ich mich nach dem Aufwachen nicht mehr.

Als ich am Samstag Bargeld bei der Sparkasse holte, sprach mich in der Filiale ein älterer Mann um die siebzig Jahre (oder älter) an. Offenbar ging seine getätigte Überweisung über das Terminal nicht durch und ich sollte mal mit schauen. Über diese Begegnung dachte ich auch heute nach, denn der Mann kann froh sein, an mich geraten zu sein. Allmählich verstehe ich, weshalb es immer noch (ältere) Menschen gibt, die auf den Enkel*in-Trick hereinfallen. Hätte ich mich nicht wegen meiner guten Erziehung weggedreht, hätte ich problemlos seine Pin-Eingabe mitverfolgen können. So fiel mein Blick lediglich auf die Kontostände seiner beiden angezeigten Konten. Mir ist nun ebenfalls klar, wie der durchschnittliche (Spar-)Betrag auf dem Konto eines Deutschen/einer Deutschen zustande kommt. Ich wünschte, ich hätte so viel Geld auf meinen Konten liegen. Nun denn … jammern ändert daran auch nichts. Ich riet dem Mann jedenfalls, sich am besten am Montag noch mal hierher zu begeben und mit einer Sparkassen-Mitarbeiterin zu sprechen.

Mein heutiger Arbeitstag bestand vor allem am Vormittag aus einigen Terminen. Den Rest der Zeit widmete ich mich unseren monatlichen Auslagen und dem Tool Personio, bei dem mir erneut Unstimmigkeiten und fehlende Informationen auffielen, die ich weiterleitete. Teilweise muss ich warten, bis mir die Informationen zur Verfügung stehen, ehe ich unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weitere Daten zur Einsicht hochladen kann.

Nachmittags ging L das dritte Mal zum Kindertanz. Es war wohl sehr anstrengend, machte aber Spaß.

Was heute schön war:

Rückenübungen.
Gestern Abend und heute Morgen rieb ich meinen unteren Rücken mit einem Schmerzgel ein. Das half schon viel. Ein paar Minuten meiner Mittagspause widmete ich heute ebenfalls meinem Rücken, in dem ich sechs verschiedene Übungen machte, die genau diesen Bereich des Rückens stärken sollen. Ich werde nun versuchen, wenigstens ein-, besser zweimal wöchentlich diese Übungen durchzuführen.

Eis essen.
Es war sonnig. Es war warm. Ich hatte eine Viertelstunde Zeit. Und rein zufällig befand sich in unmittelbarer Nähe eine Eisdiele.

Nachmittagsspaziergang.
Während L tanzte, lief ich im Sonnenschein entspannt durch die Gegend. Die Gerüche, die Farben, die Wärme … mein kleiner Spaziergang war herrlich. Nebenbei trank ich aus meinem Thermobecher eine Heiße Schokolade.