Acht Stunden Schlaf bekam ich in dieser Nacht. Ich war zwar bereits halb acht wach, fühlte mich aber wesentlich ausgeschlafener und fitter als die Tage zuvor. L schlief noch über eine Stunde länger, sodass ich die freie Zeit zum Lesen nutzte.
L und ich bummelten in den Vormittag hinein. Wir machten es uns zwischenzeitlich draußen (mit Eis) gemütlich, da sie Handstand und Radschlag üben wollte.
Ich mag es überhaupt nicht, wenn ich für Ls Bespaßung viel Geld ausgebe und sie aus verschiedensten Gründen den halben Ausflug lang mies drauf ist. Das fand ich nachmittags sehr schade.
Was heute schön war:
Circus Atlantik. Am Nachmittag trafen wir uns mit S und L vor dem Zirkuszelt. Die Vorführung lief noch keine zehn Minuten, als die beiden Mädels ihre Schulfreundin Y entdeckten. Das war eine schöne Überraschung. Neben kleinen Snacks durften sich die Mädchen in der Pause die Tiere anschauen und am Ende der Veranstaltung auf dem Pony reiten.
Abendessen. Mit Ls Klassenkameradin Y und ihrer Mama W machten wir uns am Abend auf die Suche nach etwas Essbarem und landeten in der Filiale eines Markkleeberger Lieferservices, in der es auch Tische und Sitzmöglichkeiten im Innenbereich gab. Die Mädels waren schon ziemlich durch, sprachen lauter als nötig und hörten auch nicht mehr allzu gut auf uns. Das war ein wenig anstrengend. Die Bedienung war zudem leider von allem genervt: von uns als Gästen, von den Kindern, vom Einpacken der Pizzareste und von der von uns gewählten Bezahlmethode. Dennoch war es sehr schön, mit W und Y etwas außerhalb der Schule gemacht zu haben. Und das Essen schmeckte ebenfalls.
Ich schlief wieder wunderbar und wachte erst mit dem Klingeln des Weckers auf. Ich erinnerte mich daran, wieder viel geträumt zu haben, aber an nichts konkretes mehr. Auch L ließ sich relativ schnell wecken. Wir konnten somit entspannt, stress- und streitfrei in den Freitag starten.
Den Arbeitstag ließ ich etwas ruhiger angehen. Seit Mittwoch fühle ich mich nämlich unfassbar müde und ein bisschen ausgelaugt. Für einen studentischen Praktikanten, der im August vier Wochen freiwillig in einige Bereiche unseres Unternehmens reinschnuppern will, fertigte ich den Praktikumsvertrag. Zwischenzeitlich teilte ich einer Kollegin unserer Muttergesellschaft per E-Mail mit, dass ich seit gestern Nachmittag keine Möglichkeit habe, in unser gemeinsames Online-Banking-Tool hereinzukommen. Sie ließ mich wissen, dass sich dieser Problematik am Montag jemand annehmen wird. An einer kleinen (längst überfälligen) Präsentation, die ich in zwei Wochen dem Team zeigen möchte, arbeitete ich ebenfalls.
Da L keine Lust hatte, heute das zweite Mal in dieser Woche zum Kindertanz zu gehen, fuhren wir nach dem Eiscafé zum Einkauf und hielten uns im Anschluss eine Dreiviertelstunde vor unserer Tür auf. L schlug ein Rad nach dem anderen und zeigte mir ihren Handstand, während ich es mir auf der Bank gemütlich machte.
Was heute schön war:
Morgenspaziergang. Im Moment gefällt mir der Weg durch die in der Nähe von Ls Schule befindliche Kleingartenanlage am besten. Auch mein heutiger zehnminütiger Spaziergang als Start in den neuen Tag führte mich dorthin. Als ich an der Stelle ankam, bei der ich gestern den Mann hab weinen sehen, blieb ich stehen und schaute mich um. Es waren wirklich keine Anzeichen getrockneten Blutes zu sehen. Der Mann hatte vermutlich andere Probleme.
Thai Massage. Die Massage war großartig. Ich war seit Tagen im Schulter- und Rückenbereich unfassbar verspannt und schwebte nach der heutigen Anwendung ein paar Meter über dem Boden. Die Masseurin schaffte es nämlich wieder, neben meinem Körper auch meine Seele glücklich zu machen. Ich spürte während der Massage sehr deutlich, wie mein Stresslevel sank und ich entspannte.
Eiscafé. Nach dem Abholen aus der Schule fuhr ich mit L in ein Eiscafé. Wir hatten beide so unglaublich großen Appetit auf Eis. Ich gönnte mir einen Erdbeer-Schoko-Cup. L ließ es auch richtig krachen: Sie bestellte sich eine Waffel, auf der sich Spaghettieis befand. Als zusätzliches Topping wählte sie noch warme Kirschen. Zwei Drittel ihrer Portion schaffte sie problemlos. Beim letzten Drittel musste ich „leider“ unterstützen.
Ich schlief in der Nacht sehr gut, träumte schon wieder unfassbar viel und wachte heute Morgen vier Minuten vor dem Klingeln des Weckers auf. Sogar L ließ sich kurz darauf für ihre Verhältnisse schnell wecken, sodass wir wenig später pünktlich unsere Wohnung in Richtung Schule verlassen konnten.
Der heutige Arbeitstag bereitete mir wieder einiges an Kopfzerbrechen und gegen Mittag auch unangenehme Gefühle. Mit einer Kollegin führten M und ich ein Fortsetzungsgespräch zum Thema Gehaltserhöhung. Wir kamen mit ihr tatsächlich auf keinen gemeinsamen Nenner. Ich halte mich für einen sehr verständnisvollen und emphatischen Menschen, aber in diesem Punkt kann ich meine Kollegin einfach überhaupt nicht verstehen. Sie erhielt zum 1. Januar diesen Jahres (wie alle anderen auch) ein um zweihundert Euro höheres Bruttogehalt. Nun wollten wir ihr weitere mehrere hundert Euro oben drauf legen. Das ist ihr aber zu wenig. Sie bat um Bedenkzeit. Ich bin sehr gespannt, wie diese Thematik nun weitergeht. Ein wenig angefressen recherchierte ich im Anschluss an das Gespräch nach den Durchschnittsgehältern in Erfurt für ihre beiden Rollen, die sie in unserer Firma ausübt. Das half mir tatsächlich sehr, da wirklich ausnahmslos jede*r überdurchschnittlich gut bei uns verdient. Ich weiß nicht, auf welchem Tripp unsere Kollegin aktuell unterwegs ist.
Am Abend fühlte ich mich sehr müde und erschöpft. Zum Glück nähert sich die Urlaubszeit.
Was heute schön war:
Spaziergänge. Wie gestern auch lief ich am Morgen und am Nachmittag eine Runde durch die in der Nähe von Ls Schule befindliche Kleingartenanlage. Das waren zwar nur jeweils zehn Minuten Bewegung, taten mir aber gut. Am Nachmittag sah ich einen Landschaftsgärtner weinend auf einer Treppe sitzen. Der Rasenmäher lag ein paar Meter weiter im Gras. Das verunsicherte mich sehr. Da ich allerdings weder Blut noch abgetrennte Gliedmaßen noch beides sah, sprach ich ihn nicht an. Ich zweifelte aber mit jedem Schritt, den ich mich von dem Mann entfernte, daran, richtig gehandelt zu haben.
Saxophon spielen. Zwanzig Minuten meiner Mittagspause nutzte ich zum Üben des Stücks, das ich auf der Hochzeit meines Bruders und J spielen werde. Mittlerweile bin ich mit dem Ablauf sehr zufrieden. Nun werde ich die nächsten Monate nutzen, um mehr Dynamik und Spannung mit einfließen zu lassen. Während des Spielens kam mir der Gedanke, in einer Gartenlaube oder im Freien lauter als Zimmerlautstärke spielen zu können. Sofort schrieb ich S, der Mama von Ls Schulfreundin L, eine Nachricht. Sie fand meinen Vorschlag, in ihrem Garten ab und an zu üben, während die Mädels spielen und sie Gartenarbeit verrichtet, sehr gut. Ich kann nicht in Worte fassen, wie dankbar ich ihr für diese Möglichkeit bin.
Ich schlief endlich wieder wunderbar. Gestern Abend fand ich schnell in den Schlaf und wachte heute Morgen erst mit dem Klingeln des Weckers auf. Das darf jetzt gern wieder einige Nächte so bleiben. Ich erinnerte mich direkt nach dem Aufwachen an den letzten meiner Träume. Ich durfte die Rechnung an einen unserer Neukunden nicht so schreiben wie sonst, sondern sollte bei der Rechnungslegung unbedingt Europäisches Recht beachten. Ich habe absolut keine Ahnung, weshalb ich von so etwas träumte.
Der heutige Arbeitstag war unglaublich produktiv. Am Vormittag bereitete ich die beiden Mitarbeitergespräche, die M und ich in der nächsten Woche führen werden, vor. Nebenbei bestellte ich meiner Kollegin ein neues MacBook, wickelte diesbezüglich den Leasingvertrag ab, klärte hier und da Anfragen von Kolleginnen und Kollegen und schrieb einen Änderungsvertrag zum Arbeitsvertrag. Dazwischen nahm ich an zwei kürzeren Terminen teil. Nach meiner Mittagspause leitete ich eine Retrospektive in dem Projekt, das ich als Scrum Master betreue. Wegen Urlaubs- und Krankheitsabwesenheiten fand diese nur in kleiner Runde statt. Dennoch kamen nützliche und für die nächsten Wochen hilfreiche Ergebnisse zum Vorschein. Nach der Urlaubsrückkehr unseres Hauptentwicklers werde ich den Prozess noch mal „strenger“ überwachen. Ein, zwei Ideen hierfür habe ich bereits. Nach dem Scrum Meeting bereitete ich die Retrospektive nach. Da diese heute full remote stattfand, kam ich schnell voran.
Gestern hatte L ihr Zeugnisgespräch mit ihrer Klassenlehrerin. Diese gab L zunächst einen Zettel, auf dem sie ankreuzen oder schreiben sollte, worauf sie stolz ist und worin sie sich gern verbessern möchte. Gemeinsam werteten L und ihre Lehrerin im Anschluss die Punkte aus. L war nach dem Gespräch sehr happy und erzählte mir auch begeistert alles, woran sie sich noch erinnern konnte. Heute erfuhr die Klasse, dass ein Kind das Schuljahr wiederholen und nicht in Klassenstufe zwei versetzt wird. Die Kinder reagierten laut L mit sehr lieben Worten an den Jungen. Es wird auch noch eine kleine Abschiedsparty für ihn geben. Eventuell verstärkt ein russischer Junge im neuen Schuljahr die Klasse. Nächste Woche ist er zum Schnuppern in der Schule da.
Was heute schön war:
Spaziergänge. Sowohl am Morgen als auch am Nachmittag lief ich ein paar Minuten in der Nähe von Ls Schule umher und steuerte nach langer Zeit mal wieder die Kleingartenanlage an. Ich genoss die Ruhe und erfreute mich an den zahlreichen blühenden und duftenden Rosen.
McFlurry. Am späten Nachmittag beziehungsweise frühen Abend fuhren L und ich das zweite Mal in dieser Woche zu McDonald’s. L hatte unglaublich großen Hunger (oder doch nur Gefallen an den neuen Schleich-Figuren im Happy Meal gefunden?). Ich holte mir einen McFlurry mit Erdbeersoße und Schokolinsen. Ich glaube, meinen letzten McFlurry kaufte ich im Jahr 2010 oder 2011.
Eine sehr traumreiche Nacht lag hinter mir, in der unter anderem ein Auto, welches ich vor einigen Jahren fuhr, vorkam. Direkt im Traum wurde mir das sogar bewusst, da ich an der Tankstelle darauf achten musste, Diesel statt Benzin zu tanken. Auch M und Prinzi spielten in einem meiner Träume eine Rolle. Wir hatten wieder so etwas wie einen gemeinsamen Alltag. Irgendwo in einem Zwischengespräch kam allerdings zur Sprache, dass M sich wegen seiner Erkrankung ausruhen soll. Viel zu früh wachte ich heute Morgen weit vor dem Weckerklingeln auf. Ich fand leider auch nicht mehr zurück in den Schlaf und merkte die Müdigkeit sehr deutlich. L musste ich später einige Male bitten, sich anzuziehen, damit wir pünktlich die Wohnung verlassen konnten. Gestritten hatten wir zum Glück nicht. Wir lagen auch noch gut in der Zeit.
Kurz nach um sieben fuhr ich gemeinsam mit meinem Kollegen A ins Büro nach Erfurt. Wir unterhielten uns unter anderem über den aktuellen Skandal rund um Till Lindemann. Die Rückfahrt nutzte ich nachmittags für zwei Hörspiele von „Die drei ???“. Die Autofahrten waren recht unspektakulär. So leer wie heute waren die Autobahnen sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt schon lange nicht mehr.
Im Büro erwarteten meinen Kollegen/Freund M und mich drei Mitarbeitergespräche. Ich merkte im zweiten Gespräch deutlich, dass ich bei den uns um die Ohren fliegenden (für ein kleines mittelständiges Unternehmen wirklich unfassbar realitätsfernen) Gehaltsforderungen abstumpfe. Es wird mir von Mal zu Mal egaler. Vor der Inflation war eine jährliche Anpassung des Bruttogehalts zwischen drei und acht Prozent die Regel. Mit der Inflation hat sich das komplett geändert. Wir sehen uns mit Forderungen ab zehn Prozent aufwärts konfrontiert – stellenweise für Tätigkeiten, die seit Jahren unverändert ausgeübt werden. Ich weiß aktuell noch nicht wie, aber M und ich müssen eine einheitliche Regelung finden, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht zu verlieren UND die Ausgaben nicht die Einnahmen übersteigen zu lassen.
Als ich nachmittags in Leipzig ankam, war mir ein wenig schwindelig. Ich hatte riesengroßen Hunger und spürte die Unterzuckerung sehr deutlich. Offenbar hatte ich zum Frühstück und zum Mittagessen viel zu wenig Kalorien zu mir genommen. Gegen Abend war ich unfassbar müde und hätte auf der Stelle einschlafen können.
Was heute schön war:
Eis essen. Um schnell etwas im Magen zu haben, kaufte ich mir am Nachmittag nach dem Abholen von L aus der Schule zwei Kugeln Eis. Die reichten aus, um noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen zu können und gut nach Hause zu kommen.
Pizza. Bevor ich am späten Nachmittag weiterarbeiten konnte, musste ich mir eine Pizza in den Backofen schieben. Die war heute meine Rettung.
Erst gegen halb elf legte ich gestern Abend das Telefon nach meinen Schwedischübungen in der Duolingo App und dem Lesen einiger Beiträge im Internet beiseite. L schlief zu der Zeit mindestens schon eine Stunde. Unsere Nacht war ruhig und störungsfrei, für mich aber definitiv zu kurz. So richtig tief fand ich nicht in den Schlaf. Erst gegen Morgen begann ich wirres Zeug zu träumen.
Guten Morgen neue Woche! Guten Morgen sonniger Montag! Nach dem Aufstehen räumte ich zuerst das Wasserglas in die Küche und warf dabei einen Blick aus dem Dachgeschossfenster, um ein Gefühl für die Temperatur und einen Eindruck vom Wetter zu bekommen. Die Sonne schien bereits und es war angenehm warm. L und ich konnten somit Sommersachen aus unseren Kleiderschränken holen.
Nachdem wir uns beide für den Arbeits- und Schulalltag angezogen und anschließend unsere Badrunde mit Zähne putzen, Gesicht waschen und Haare kämmen gedreht hatten, war es Zeit, Ls Frühstück zuzubereiten und die Wohnung zu verlassen. Auf dem Weg zum Auto, das einige Meter von unserem Haus entfernt parkt, erfreuten L und ich uns an dem Grün des Rasens (dank der Regentage in der letzten Woche), den Blumen, dem Vogelgezwitscher und dem Sonnenschein.
Als ich L wenig später an der Ampel vor ihrer Schule verabschiedet hatte, ging ich im Rewe Markt ein paar Lebensmittel einkaufen. Nachmittags ist es mittlerweile so voll, dass ich den Supermarkt meide. Sehr zu meiner Überraschung und Freude waren die Regale heute Morgen reichlich gefüllt. Bis auf ein Produkt konnte ich alle Dinge auf meiner Einkaufsliste abhaken.
Wenig später setzte ich mich mit meinem Frühstück inklusive eines Schokocappucchinos an den Schreibtisch und begann den heutigen Arbeitstag. Zuerst bereitete ich die übermorgen stattfindende Retrospektive in dem Projekt, das ich als Scrum Master betreue, vor. Ich war viel schneller fertig als erwartet. So konnte ich mich der Hotelbuchung für meine Kollegen für den Ende Juli stattfindenden Kongress WeAreDevelopers in Berlin widmen. Die einzelnen Positionen der Kreditkartenabrechnungen und den Kontoauszug für Mai übertrug ich anschließend in unsere Geschäftsjahres-Finanzübersicht. Mit dem Ergebnis des Arbeitstags bin ich sehr zufrieden.
In meiner Mittagspause wollte ich laufen gehen. Allerdings meldete sich mein Kreislauf am Vormittag öfter zu Wort, sodass ich vernünftig handelte und stattdessen ein paar Rücken- und Bauchübungen absolvierte. Die sind auch wichtig. Während mein Essen in der Bratpfanne brutzelte, räumte ich das saubere Geschirr aus dem Geschirrspüler aus und die wenigen schmutzigen Teile kurz darauf wieder ein. Nach dem Essen widmete ich mich ein paar Minuten meinem Terminkalender „Ein guter Plan“, ehe ich mich wieder an die Arbeit machte. Am Nachmittag telefonierte ich mit meiner Freundin J aus Dresden.
Nachdem ich L von der Schule abgeholt hatte, fuhr ich mit ihr zurück nach Markkleeberg zum Kindertanz. Wir kamen gut durch den Verkehr und waren pünktlich in der Tanzschule. Auf dem Weg dorthin schlug L mehrere Räder. Die klappen mittlerweile richtig gut.
Kaum hatte ich bei der Sparkasse in der TriGaleria etwas Bargeld für das kommende Wochenende abgehoben, fragte S, die Mama von Ls Schulfreundin L, wo ich genau sei. Ihre Tochter L und sie sind aktuell auf der Suche nach einer näher zur Schule gelegenen Tanzschule und wollten heute beim Kindertanz vorbeischauen. Ich fand die beiden und ihren Hund Sukhi schnell. Allerdings waren sie zu spät dran, weshalb L nur die Möglichkeit hatte, mit mir kurz vor Ende von Ls Tanzstunde beim Vortanzen für die Eltern mit dabei zu sein, um einen ersten kleinen Eindruck zu gewinnen. Bis dahin vertrieben wir uns gemeinsam die Zeit auf den Feldern. Vor allem Sukhi hatte viel Spaß und hüpfte freudig herum.
Die beiden Ls hatten großen Appetit und baten uns, zu McDonald’s zu fahren. S und ich hatten nichts dagegen, zumal wir alle länger nicht mehr dort waren. Wir steuerten kurz darauf den Globus Markt in Wachau an. Die beiden Mädchen holten sich je ein Happy Meal, in dem endlich mal wieder wunderschöne Figuren von Schleich als Extra beigelegt werden. Für S gab es eine kleine Portion Pommes, für mich vegane Nuggets und ebenfalls eine kleine Portion Pommes.
Als L und ich am Abend wieder zu Hause ankamen, packten wir den Schulranzen für den morgigen Tag. Da ich nach Erfurt fahren werde, holte ich meinen Rucksack hervor und räumte ebenfalls alle notwendigen Sachen für den Arbeitstag ein.
Den Abend werden wir nun gemütlich ausklingen lassen. Ich möchte unbedingt noch eine (oder wenigstens eine halbe) Folge aus der zweiten Staffel „Game of Thrones“ gucken. Ein paar Englischübungen warten später ebenfalls auf mich.
Gestern beendete ich die erste Staffel der Serie Game of Thrones. Das ging dann doch ziemlich schnell. Obwohl ich die Thematik und die einzelnen Folgen interessant und spannend fand, bin ich momentan nicht einhundertprozentig sicher, ob ich tatsächlich bis zum Ende der Serie durchhalte. Wir werden sehen.
Ich schlief gestern Abend gegen halb elf ein und wachte heute Morgen halb acht auf. Ich fühlte mich noch ein wenig müde, konnte aber gut in den Tag starten. L schlief über elf Stunden und erwachte erst kurz vor neun Uhr. Die gestrige Kindergeburtstagsfeier war demnach wirklich anstrengend für sie.
Apropos Kindergeburtstagsfeier. Am Nachmittag war L zur nächsten Feier ihrer Schulfreundin L, die bisher hier im Blog noch keine Erwähnung fand, im Kinderland Taucha eingeladen. Ich hatte somit wieder drei Stunden kindfrei.
Was heute schön war:
Entspannter Vormittag. Wie gestern auch bummelten L und ich durch den Vormittag. Wir aßen spät Frühstück und zum Mittag nur eine kleine Suppe. Im Gegensatz zu gestern bestand meine einzige Hausarbeit im Ausräumen des sauberen Geschirrs aus dem Geschirrspüler und anschließend im Einräumen des schmutzigen Geschirrs. Sogar eine halbe Stunde Mittagsschlaf war mir vergönnt.
Kaffeeklatsch. Nachdem L den Geburtstag ihrer Freundin L feierte, nahm mich R, der Papa ihrer anderen Schulfreundin L, mit zu sich nach Hause. Dort warteten Ls Mama M und ihr kleiner Bruder J. Wir tranken in Ruhe einen Kaffee, aßen ein Eis und plauderten. Bevor wir die Mädchen wieder abholten, gingen wir noch auf einen Spielplatz. Auf dem Weg dorthin ließ ich mir ein paar schöne Ecken in der Wohngegend zeigen.
Pizza. Ein wenig ausgehungert kam ich am Abend mit L nach Hause. Während L in der Badewanne die Spuren ihres Tages beseitigte, ließ ich im Backofen eine Pizza und ein paar Pommes backen. Das war ein wunderbarer Tagesausklang.
Eine Nacht mit über neun Stunden Schlaf lag hinter mir. Ich hatte zwar immer mal wieder Ls Füße im Gesicht und komische Träume, fühlte mich am Morgen aber wunderbar erholt und ausgeschlafen.
Am Nachmittag war L beim Kindergeburtstag ihrer Schulfreundin K eingeladen. Ich brachte sie zur genannten Adresse in Leipzig und winkte kurz darauf dem Bus hinterher. Die Feier fand nämlich auf einem Waldgrundstück etwa eine Stunde von Leipzig entfernt statt. Sechs kindfreie Freizeit-Stunden durfte ich nur für mich gestalten. Als L am Abend gegen 21 Uhr zurückkehrte, war sie fix und fertig, aber glücklich.
Was heute schön war:
Entspannter Vormittag. Nach dem Ausschlafen frühstückten L und ich in Ruhe. Mit dabei war wie immer mein heiß geliebter Schokocappuccino. Nach dem Essen blieb ich noch am Tisch sitzen und widmete mich meinem Terminkalender “Ein guter Plan”, der in den letzten Tagen etwas zu kurz kam. Durch die Zeit zu Hause konnte ich einiges im Haushalt erledigen. So brachte ich zum Beispiel fix Ordnung in Ls Kinderzimmer und bezog das Bett neu, ehe ich das Geburtstagsgeschenk für K einpackte. L spielte währenddessen.
Dogsitting. S, die Mama von Ls Schulfreundin L, fragte mich am Donnerstag, ob ich heute auf ihren Hund Sukhi aufpassen könne. Da ich noch nichts konkretes geplant hatte, sagte ich ihr zu. Da L nicht gern (lange) mit mir spazieren geht, musste Sukhi heute dran glauben. Als am Nachmittag dunkle Wolken aufzogen und es ordentlich grummelte, sah ich meinen Plan, über den Wald zu einem der Seen zu laufen, schon gefährdet. Doch nach einer Stunde schien die Sonne wieder und der Himmel war strahlend blau. Sukhi und ich machten uns auf den Weg in den Wald und wurden bereits freudig von etlichen Mücken empfangen, die sich ausgehungert auf uns stürzten. Zum Cospudener See schafften wir es dennoch und verbrachten dort einige Zeit am und im Wasser. Insgesamt war ich in den sechs Stunden drei mal mit Sukhi draußen. (In meiner Wohnung fand er nur schwer und/oder kurzzeitig zur Ruhe. Er kannte mich bisher nur flüchtig und meine Wohnung noch gar nicht.) Meine Fitbit-Uhr zeigte am Abend vierundzwanzigtausend Schritte an. Im Gegensatz zu meinem Prinzi ist Sukhi ein sozialverträglicher Hund. Das machte mir die Spaziergänge ungemein leicht. Es war wunderbar, mal wieder mit einem Hund Zeit zu verbringen.
SukhiCospudener See
Sushi. Zum Abendessen aß ich eine mittelgroße Portion Eat Happy Sushi. Ich könnte Sushi oder Reis im Allgemeinen wirklich täglich essen, ohne dass es mir irgendwann zu den Ohren herauskommen würde.
Ls und meine Nacht war sehr gut. Ich hatte zwar einige Male Ls Füße im Gesicht oder wurde von ihr getreten, konnte aber immer wieder schnell einschlafen. Ich erinnerte mich zudem daran, dass ich von Zugticketbuchungen für meine Kollegin S und meinen Kollegen A träumte. Unser Morgen startete streitfrei. L zog sich zeitnah an und wir konnten pünktlich die Wohnung verlassen. Wenn es doch immer so wäre …
Am heutigen Arbeitstag buchte ich tatsächlich Zugtickets für meine Kollegin S und meinen Kollegen A. Das ging alles unkompliziert von statten. Ich weiß also nach wie vor nicht, weshalb mich das in der Nacht bis in meine Träume verfolgt hatte. Ansonsten standen einige To-dos für die Lohnbuchhaltung Juni auf dem Programm. Zum Beispiel waren einige Abrechnungen im Mai nicht korrekt. Für den Juni gibt es zudem einige personelle Veränderungen. Die Liste an Dingen, die es zu beachten gilt, war sehr lang.
Bevor am späteren Nachmittag das Sommerfest der Schule startete, holte ich L gemeinsam mit ihren Klassenkameradinnen L und L ab. Wir fuhren zu uns nach Hause. L hatte endlich die Gelegenheit, den beiden ihr Kinderzimmer zu zeigen. Weshalb wir gestern aufgeräumt hatten, weiß ich nicht mehr, denn das Kinderzimmer sieht nun schlimmer aus als zuvor. Die ersten fünfzehn Minuten nach dem Abholen aus der Schule brauchten die Mädchen ein wenig, um sich aufeinander einzustellen. Danach war die gemeinsame Zeit aber sehr entspannt.
Was heute schön war:
Joggen. Ich brauchte am Vormittag frische Luft und den Kopf frei. Also zog ich meine Laufsachen an und drehte eine kleine Runde. Ich dachte über eine geäußerte Gehaltsforderung einer Mitarbeiterin nach. Wenn sich die Welt da draußen weiterhin so kapitalistisch entwickelt, zahlen wir bald mehr als überdurchschnittlich gut für Thüringer Verhältnisse … oder gehen vorher pleite. So gern ich allen Kolleginnen und Kollegen ihr Wunschgehalt zahlen möchte, so falsch fühlt sich das Ganze für mich an. Wir sind nun mal ein kleines Unternehmen und müssen für die monatlichen Umsätze hart arbeiten. Nach dem Lauf fühlte ich mich jedenfalls besser.
Sushi. Mittags aß ich eine minikleine Portion Eat Happy Sushi. Das war wieder sehr lecker.
Sommerfest. Mit den drei Ls fuhr ich nachmittags zurück zur Schule, um an dem für uns ersten Schulfest teilzunehmen. Es war unglaublich heiß. Ein richtiger Sommertag. Das Schulfest war sehr liebevoll gestaltet: es gab eine Boulderwand, etliche Spieltische und ein Fotomobil. Das Kuchenbuffet war so vielfältig, dass ich gar nicht wusste, welchen lecker aussehenden Kuchen ich zuerst probieren soll. Gegrillt wurde auch. Besonderes Highlight waren der Freiday-Song und die Modenschau, an der L teilnahm. Erst am Abend kehrten L und ich nach Hause zurück.
Gestern Abend legte ich bereits kurz vor halb zehn das Telefon beiseite und mich schlafen. Die Nacht war ruhig und störungsfrei. Die knapp eine Stunde mehr Schlaf merkte ich heute Morgen nach dem Aufwachen deutlich. Ich fühlte mich ausgeschlafener, ausgeruhter und allgemein fitter für den bevorstehenden Tag. Sehr zu meiner Freude gab es am Morgen weder unnötige Hektik noch Streit. L zog sich recht schnell nach dem Wecken an und drehte ihre Badrunde. Wir konnten pünktlich die Wohnung verlassen.
Nachdem ich L bis zur Ampel vor der Schule brachte, fuhr ich mit dem Auto ins Büro nach Erfurt. Da dies mittlerweile zu meiner Routine geworden ist, hörte ich dabei ein Hörspiel von „Die drei ???“ und anschließend Musik. Die Autobahnen waren angenehm gefüllt, sodass ich gut vorankam. Nachmittags waren nur einige Autos mehr auf den Straßen unterwegs. Ich kam somit auch auf dem Rückweg gut vorwärts. Diesmal hörte ich nur ein Hörspiel von „Die drei ???“ und keine Musik. Ich wäre beinahe Zeugin eines Unfalls geworden. Der Fahrer oder die Fahrerin eines Auto schlingerte auf der Überholspur umher, fuhr kurz darauf seitlich gegen die Leitplanke, schliff mit dem Fahrzeug einige Meter an dieser entlang, verursachte dadurch eine enorme Staubwolke, bekam das Auto aber wieder in den Griff und fuhr normal weiter. Glück gehabt!
Meinen Arbeitstag konnte ich entspannt beginnen. Ich hatte eine Stunde Zeit, um in Ruhe Dokumente auszudrucken, andere Unterlagen zu scannen und diese anschließend in die entsprechenden Ordner abzuheften. Die zwei von meinem Kollegen/Freund M und mir geführten Mitarbeitergespräche liefen sehr gut. Wir bekamen wieder interessanten und nützlichen Input, konnten uns gemeinsam über aktuelle berufliche Themen austauschen und die Arbeit in den einzelnen Projekten auswerten. Ich merke immer wieder, wie unglaublich wichtig es ist, an unseren Kolleginnen und Kollegen dranzubleiben. Das mit dem zweiten Geschäftsführer am späten Vormittag anberaumte Management Weekly verlief ebenfalls positiv. Dazu beigetragen hat natürlich auch, dass die nächsten Monate umsatztechnisch wirklich sehr gut aussehen.
Am Abend half ich L beim Aufräumen ihres Kinderzimmers. Morgen bekommt sie nämlich Besuch von zwei Klassenkameradinnen und wollte unbedingt ein ordentliches Zimmer präsentieren. Während ich nach einer Weile den Rest alleine aufräumte, übte L in der Küche in ihrem Deutschheft das Schreiben einiger Buchstaben, die ihr noch Probleme bereiten. Aufräumen und das Erledigen von Schulaufgaben fand freiwillig und ohne (großes) Genöle statt. Ich bin begeistert.
Gerade zieht ein Gewitter auf. Es grummelt und blitzt bereits. Zu regnen hat es ebenfalls begonnen. Ich bin gespannt, ob es dabei bleibt oder ob es draußen noch ordentlich abgehen wird.
Was heute schön war:
Kleidung nach Maß. Um die Mittagszeit kam meine Schwiegermutter, also Ls Oma M, im Büro vorbei und brachte mir drei meiner Kleidungsstücke zurück. Sie war so lieb und änderte mithilfe ihrer Nähmaschine eine Hose und zwei Kleider, die mir zu weit waren. Dafür nahm sie vor ein paar Tagen sogar extra Maß.
Pizza. Seit Tagen habe ich schon großen Appetit auf eine Pizza Funghi. Aus verschiedenen Gründen gab ich dem Verlangen bisher nicht nach. Zum heutigen Abendessen war es aber endlich soweit. Es handelte sich zwar lediglich um eine Tiefkühlpizza, aber lecker schmeckte sie dennoch.