Tagebuch – 30. November 2023

Alltagsschnipsel

Ich hatte in der Nacht unglaublich viel geträumt. Allerlei verschiedene Menschen, darunter auch M, kamen in meinen (Alb)Träumen vor. Sogar Prinzi tauchte auf.
Ich wurde heute Morgen eine Viertelstunde vor dem Weckerklingeln wach.

Da sich das Auto noch in der Werkstatt befand, fuhren L und ich mit der S-Bahn zur Schule. Da die beiden S-Bahnen zuvor ausgefallen waren, stapelten sich in unserer die Menschen wie Pakete. Zum Glück mussten L und ich nur drei Haltestellen fahren.

Mein Arbeitstag war erneut sehr produktiv und zufriedenstellend. Ich widmete mich vor allem der Rechnungslegung, der Cashflowplanung und dem Finanz- und Projektforecast für das nächste Jahr.

Nachmittags telefonierte ich mit meinem Bruder. Er informierte mich über den Ausgang eines von ihm geführten Gesprächs in einer sehr wichtigen, aber heiklen Privatangelegenheit. Ich bin sehr stolz auf ihn, dass er es trotz möglicher Konsequenzen für uns durchgezogen hat. Im Gegensatz zu ihm bin ich bei solchen Themen absolut feige.

Mit einer aufgeregten L fuhr ich am frühen Abend zurück in die Schule. Heute findet die lang ersehnte Lesenacht statt. Auch die bereits anwesenden anderen Kinder waren unfassbar aufgeregt und aufgedreht. Ich habe extra meinen Bitte-nicht-stören-Modus auf dem Telefon deaktiviert, damit ich mitbekomme, sollte mich die Lehrerin oder Erzieherin anrufen. Ich bin gespannt und drücke L die Daumen, dass sie es schafft, nach so langer Zeit mal wieder alleine woanders zu schlafen.

Was heute schön war:

Innenraumreinigung.
Nachdem ich L in die Schule gebracht hatte, machte ich mich auf den Weg in die Werkstatt, um das Auto abzuholen. Ich freute mich sehr darüber, als ich ein von Innen blitzsauberes und duftendes Auto entgegennehmen konnte. Ich traute mich kaum, mit meinen Stiefeln voller Schneematsch einzusteigen.

Weihnachtsvorbereitungen.
Die kinderfreien Stunden am Abend nutzte ich für das Aufstellen und Anbringen der Adventskalender, für das Sichten von Ls Nikolausaufmerksamkeiten und für das Einpacken eines Weihnachtsgeschenks für L.

Tagebuch – 29. November 2023

Alltagsschnipsel

Am Morgen wurde ich ein paar Minuten vor dem Klingeln des Weckers wach und hatte somit Gelegenheit, noch etwas im Bett liegen zu bleiben und auf einigen Seiten im Internet zu lesen.

Auf dem Weg zur und unmittelbar vor der Schule herrschte großes Drama: Wir hatten Ls Sportrucksack zu Hause vergessen. Leider konnte ich diesen nicht holen und später zu ihr bringen. L steigerte sich unter Tränen so stark hinein, dass andere Menschen in unserer näheren Umgebung vermutlich dachten, jemand sei gestorben. Ich schrieb ihrem Sportlehrer eine kurze E-Mail, erklärte den Sachverhalt und entschuldigte mich für unsere Vergesslichkeit. Mehr konnte ich an der Stelle für L nicht tun.
Nachmittags berichtete mir L, dass alles nur halb so wild war. Ihre Mitschülerin E lieh ihr Sportkleidung und sie durfte in Socken am Unterricht teilnehmen.

Morgens fuhr ich das Auto in die Werkstatt. Nach drei Jahren hatte es sich eine Innenraumpflege mit Polstershampoonierung mehr als verdient. Morgen darf ich das (hoffentlich saubere) Auto wieder abholen.

Der heutige Arbeitstag war sehr produktiv. Neben einigen Terminen widmete ich mich vorrangig zahlreichen büroorganisatorischen Aufgaben und kam gut voran.

Was heute schön war:

Freundlichkeit.
Bevor ich das Auto zur Werkstatt fahren konnte, parkte ich es vor unserem Wohnhaus und räumte es bis auf wenige Dinge komplett leer. In der Zwischenzeit kam ein anderes Fahrzeug herangefahren und wollte vorbei. Ich rechnete schon mit einem Anpfiff, wurde stattdessen aber sehr positiv überrascht. Der Mann fragte freundlich, ob ich noch lange brauche und er mir beim Heruntertragen der Sachen in den Keller helfen könne. Über diese nette Geste freute ich mich den ganzen Tag lang. Mit seiner Hilfe konnte ich schon drei Minuten später zur Werkstatt fahren und ihm automatisch den Weg freimachen.

Tagebuch – 28. November 2023

Alltagsschnipsel

Heute Morgen wurde ich vom Klingeln des Telefonweckers mitten aus einem Traum gerissen. Zum Glück fühlte ich mich danach nicht gerädert, sondern konnte gut in den neuen Tag starten.

Mit Blick aus dem Fenster war sofort ersichtlich, dass es in der Nacht geschneit hatte. Auf den Autos und den Dächern der Häuser lag eine Schneeschicht. Die Straße vor unserem Haus war frei und befahrbar.
Somit gab es für mich keinen Grund, heute nicht ins Büro nach Erfurt zu fahren.
Mit einem Hörspiel von „Die drei Fragezeichen“ machte ich mich auf den Weg. Bis Apolda waren die Autobahnen frei. Ich brauchte ab da allerdings aufgrund von mehreren Unfällen und teils glatter, nicht geräumter Fahrbahnen eine weitere Stunde, bis ich es irgendwie lebend in die Erfurter Innenstadt schaffte. Tausend Dank an meinen Schutzengel. Die Rückfahrt am späten Mittag war hingegen unkompliziert.
Über die wunderschöne Schneelandschaft – vor allem im Bereich des Thüringer Waldes – freute ich mich sehr. Ich liebe ja Schnee in der Weihnachtszeit.

Im Büro führten mein Kollege/Freund M und ich ein Gespräch zu meiner zukünftigen Rollen- und Aufgabenverteilung.

Was heute schön war:

Weihnachtsmarkt.
Bei Eiseskälte gingen L, ihre Schulfreundin L, deren Bruder J, ihre Mama M und ich zur Eröffnung des Leipziger Weihnachtsmarktes. Wir liefen zuerst durch den Märchenwald, ließen die Kinder mit den Karussells fahren, kauften ihnen anschließend etwas zu essen, wärmten uns in einem großen Kaufhaus auf und verließen den Weihnachtsmarkt etwa zwei Stunden später komplett durchgefroren mit einigen Süßigkeiten wieder.

Tagebuch – 27. November 2023

Alltagsschnipsel

Gestern Abend fanden L und ich nach fünf freien Tagen sehr schwer in den Schlaf. Dennoch war meine Nacht gut. Ich fühlte mich am Morgen fit und ausgeruht.

Der heutige Arbeitstag war produktiv und allgemein sehr gut. In einem Gespräch mit meiner Kollegin N erfuhren mein Kollege/Freund M und ich eine schöne Neuigkeit.
Auch Ls Schultag war sehr gut. Sie durfte die vier Strophen des Herbstgedichts vor der Klasse vortragen und bekam darauf die Note eins. (Ich freute mich mal wieder mehr darüber als L.)

Mit meinem Bruder führte ich ein Telefonat zu einer sehr ernsten, aber längst überfälligen privaten Angelegenheit. Nach dem Gespräch hatte ich direkt einen Stein auf dem Herzen und ein unwohles Gefühl in der Magengegend.

Zum Abendessen bereitete ich L und mir eine selbstgemachte Pizza zu. In zwei Märkten fand ich keinen ausrollbaren Pizzateig und wich stattdessen auf eine Backmischung aus. Mir schmeckte die Pizza sehr gut. L hingegen war vom Geschmack der Champignons nicht begeistert und aß kaum mehr als ein Stück.

Was heute schön war:

Morgenspaziergang.
Eine kleine Runde drehte ich am Morgen in der Nähe von Ls Schule, ehe ich mich ins Homeoffice begab.

Probestunde.
Freitag fragte ich bei einer Tanzschule nach einer Probestunde für klassisches Ballett für L. Heute Mittag kam die Antwort, dass wir gern am späten Nachmittag vorbeikommen können. Ich sagte zu, da wir sowieso nichts weiter vorhatten.
Völlig begeistert und glücklich berichtete mir L am Abend von ihrer ersten Ballettstunde. Sie möchte unbedingt wiederkommen. So viel Euphorie versprühte sie im Frühjahr nach ihrer Probestunde beim Kindertanz nicht. Ich werte das mal als gutes Zeichen.

Unser verlängertes Wochenende

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Dank eines weiteren variablen Ferien- und Urlaubstages starteten L und ich bereits am Freitag in ein verlängertes Wochenende im Südharz. Nun konnte ich auch den letzten der beiden Gutscheine, die M und mir vor über vier Jahren zur Hochzeit geschenkt wurden, gegen ein warmes Hotelbett mit Frühstück einlösen. In Gedanken war M die ganze Zeit über bei uns.


Freitag, 24. November 2023


Ich schlief bis halb neun, las auf einigen Seiten im Internet und wünschte L, die um neun aufwachte, einen guten Morgen.

Wir starteten in den Tag mit einem leckeren Pfannkuchen-Frühstück. L bestrich ihre mit Marmelade, ich meine mit Spekulatiusaufstrich. Nach dem Essen spielte L, während ich mich meinem Terminkalender „Ein guter Plan“ widmete und darin den Abschluss des Monats November vorbereitete.

Ich packte anschließend Kleidung für zwei Tage in eine mittelgroße Reisetasche, ließ Handtücher, Badvorleger und Bettwäsche von der Waschmaschine waschen, nahm bereits getrocknete Wäsche ab und hing wenig später frisch gewaschene Wäsche auf den Wäscheständer auf. Nachdem ich unsere Betten frisch bezogen hatte (als Vorfreude für Sonntag), ließ ich mir Badewasser in die Wanne ein und entspannte wenig später für ein paar Minuten.

Vor unserer Abfahrt gegen halb zwei aß ich noch eine kleine Brotzeit. L und ich fuhren hörspielhörend über die wenig befahrene Autobahn und trudelten kurz vor fünfzehn Uhr im Hotel „5 Linden“ in Wickerode im Südharz ein.
Mit Betreten des Hotelzimmers überkam mich eine Müdigkeit, die ich sonst nur bei meinen Eltern oder im Urlaub verspüre. Ich schlief ein paar Minuten, während L über das mitgenommene iPad fernsehen durfte. Als ich wieder wach war, las ich ein paar Seiten in meinem aktuellen Buch.


Die einzige Möglichkeit, in Wickerode etwas Warmes zu essen zu bekommen, ist im hoteleigenen Restaurant. Aus diesem Grund ließ ich meinen Sparzwang Sparzwang sein, redete mir mantraartig ein, dass wir uns diesen Luxus verdient haben und es mir egal ist, dass wir uns Abendessen im Restaurant in diesem Monat eigentlich nicht mehr leisten können, und bestellte mir aus Trotz erst recht den alkoholfreien Cocktail Ipanema und eines der teuersten Gerichte auf der Speisekarte. Ich spürte sehr deutlich, wie unglaublich glücklich mich dieser Restaurantbesuch machte. Ich freute mich über das Getränk, das leckere Hauptgericht und das Dessert (Zimteis mit warmem Pflaumenkompott), das L und ich uns teilten.
L ist im Übrigen genauso komisch wie ich. Wir beide können es nicht leiden, die einzigen Gäste im Restaurant zu sein. Aus diesem Grund trauten wir uns eine Weile nicht, unser Hotelzimmer in Richtung Restaurant zu verlassen. Da irgendwann unser Hunger siegte, sprangen wir beide über unsere Schatten. Und siehe da: Unsere Sorgen waren völlig unbegründet. Das Restaurant war gut besucht und weit davon entfernt, uns als einzige Gäste zu bewirten.


Nach dem leckeren Essen machten wir es uns im Hotelbett gemütlich und schauten über mein MacBook gemeinsam den Film „Der Grinch“. Bevor es gegen zehn Uhr schlafen ging, las ich im Buch weiter und machte meine Italienischübungen in der Duolingo App.



Samstag, 25. November 2023


Der Wecker klingelte am Morgen um acht Uhr. Ich stellte ihn schnell aus, damit L noch etwas weiterschlafen konnte, und las noch eine halbe Stunde lang in meinem Buch. Ich hatte in der Nacht unendlich viel geträumt. So viele verschiedene Träume hatte ich wirklich lange nicht mehr. Ich erinnerte mich zwar nicht mehr an Einzelheiten, wusste aber noch, dass M und mein Kollege/Freund M vorkamen.

Nach dem Duschen und Anziehen gingen L und ich zum Frühstücksbuffet des Hotels. Es war bereits neun Uhr und wir waren die letzten Gäste. (Das Frühstück gibt es dort täglich „nur“ bis halb zehn.) Uns war es ein wenig unangenehm, aber wir waren tapfer und schlugen uns ordentlich die Bäuche voll.

Blick vom Frühstücksraum aus


Nach dem leckeren Frühstück ruhten wir uns noch eine halbe Stunde im Zimmer aus. Bevor wir mit dem Auto nach Nordhausen fuhren, durfte L ein paar Minuten auf dem zum Hotel gehörenden Spielplatz spielen. Es war im Vergleich zum Vortag sehr kalt. Ab und an gab es sogar kurze Schneeschauer.


Auf der Autobahn in Richtung Nordhausen stellten wir fest, dass in der höheren Region und im Gebirge (Harz) in Sachsen-Anhalt bereits Schnee lag. Wenige Kilometer weiter und mit Passieren des Bundeslands Thüringen fehlte vom Schnee plötzlich jede Spur.

Wir parkten das Auto auf dem Parkplatz vor der Südharz Galerie. L und ich hauten in den nächsten Stunden unseres Aufenthalts meine minus einhundert Euro Weihnachtsgeld ordentlich auf den Kopf. (Wir benötigten tatsächlich einige Dinge, weshalb sich mein schlechtes Gewissen in Grenzen hielt und ich etwas Geld vom Sparbuch aufs Girokonto umbuchte.)
Seit einigen Jahren ist es Tradition, dass wir an Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen kitschige Pullover mit Weihnachtsmotiven tragen. L ist aus ihren mittlerweile herausgewachsen und benötigte für das diesjährige Weihnachtsfest dringend neue. Wir wurden sehr schnell fündig. Ich freute mich zudem über den Black Friday Rabatt. In anderen Geschäften kauften wir unter anderem etwas Weihnachtsdekoration und kleine Geburtstagsgeschenke für die beiden Jungen, zu deren Geburtstagsfeier L in Kürze gehen wird. Ein absoluter Impulskauf waren je ein Paar Winterschuhe für L und mich. Ich sah die hellen Schuhe, stellte fest, dass ich seit Jahren nur schwarze trage und das doch ziemlich langweilig ist, und machte mir mit dem Kauf eine wirklich sehr große Freude.
Im Sitzbereich der Bäckerei Feist machten L und ich schließlich eine kleine Pause von unserer Shoppingtour und aßen und tranken eine Kleinigkeit.


Nachmittags waren wir zurück im Hotel und ruhten uns lesend, spielend und fernsehguckend eine Weile aus.

Nachdem ich frisch geduscht (diesmal mit gewaschenen Haaren) und angezogen aus dem Badezimmer kam, durfte mir L einige Male das Gedicht, welches sie am Montag auf Note vor der Klasse vortragen soll, aufsagen. Anschließend schrieb sie etliche Male die Überschrift des Gedichts in ihr Deutschheft. (Ich hatte immer etwas daran auszusetzen.) Die Kinder sollen die ersten beiden Strophen irgendwann in der kommenden Woche fehlerfrei abschreiben und bekommen darauf eine weitere Note.
L schreibt zwar schon wesentlich besser als noch vor einem halben Jahr, allerdings wurde mir deutlich vor Augen geführt, dass die Kinder im Unterricht kaum längere Texte am Stück schreiben. L fehlt es schlichtweg an Übung. Sie schreibt leserlich und relativ ordentlich, ist aber unfassbar langsam.

Die Wartezeit im Restaurant bis zum Eintreffen unserer bestellten Gerichte vertrieb sich L mit dem freiwilligen Lösen von einigen Matheaufgaben. Sie scheint das Heft „Zahlenfuchs“, das ich kürzlich zur Nachhilfe kaufte, sehr zu mögen. Nach dem leckeren Essen kuschelten wir uns wieder ins Hotelbett und schauten gemeinsam den Film „Feel The Beat“.

Etwa halb elf machte ich das Licht aus, nachdem ich meine Schwedischübungen in der Duolingo App absolviert und noch einige Seiten im Buch gelesen hatte.


Sonntag, 26. November 2023


Heute Morgen wachte ich halb acht und somit eine halbe Stunde vor dem Klingeln des Weckers auf. Viertel neun (Viertel nach acht) stand ich auf, um mich anzuziehen und im Bad fertigzumachen. L tat es mir ein wenig mürrisch gleich. (Das wird morgen lustig, wenn sie zwei Stunden zeitiger aufstehen muss.)

Sehr zu unserer Freude frühstückten im Frühstücksraum des Hotels etliche andere Hotelgäste mit uns. Wir aßen uns beide satt und verkrümelten uns anschließend wieder in unser Zimmer. Ich packte unsere Sachen zusammen und genoss danach mit L die letzte Stunde unseres Aufenthalts.

Nach dem Auschecken fuhren wir zurück nach Markkleeberg. Die Autobahn war nahezu leer. Auch heute hörten wir einige Hörspiele. Nur wenige Minuten vor der geplanten Ausfahrt verwarfen wir einvernehmlich unseren heutigen Tagesplan, ins Kino zu gehen, und fuhren stattdessen direkt nach Hause.

Auf Wunsch eines einzelnen Kindes holte ich direkt nach Ankunft sämtliche Kisten mit unserer Weihnachtsdekoration vom Keller in die Wohnung. L liebt seit jeher zwei Weihnachtsfiguren, einen Elch, den sie „Fenn“ getauft hat, und einen Aufsteller, der dem Weihnachtsmann ähnlich sieht und der seit mindestens drei Jahren den Namen „Thomas“ trägt. Während ich mich eine Stunde ausruhte, spielte L vergnügt mit diesen beiden Figuren.

Irgendwann war ich bereit, unsere Reisetasche, den Rucksack und den Einkaufsbeutel auszupacken. Nebenbei wusch ein großer Berg an Wäsche in der Waschmaschine. Parallel dazu kochte ich uns ein Mittagessen. Während ich weiter in der Wohnung herumwuselte, nahm L ein Bad in der Wanne.

Am späten Nachmittag übten wir unter leichtem Murren von L konzentriertes Abschreiben der ersten beiden Strophen des Gedichts.
Ich bin nach wie vor verwirrt über die Nachricht der Lehrerin. Erstens schreibt L leserlich und ordentlich. Zweitens hatte sie heute nur sehr wenige Fehler beim Abschreiben gemacht. Für eine Zwei hätte ihr heutiges Ergebnis locker gereicht. Ich bin sehr gespannt, wie sie sich nächste Woche im Unterricht schlägt. Jedenfalls weiß sie nun, dass zwischen Überschrift und erster Strophe sowie erster und zweiter Strophe eine ganze Zeile frei bleibt und dass jede neue Gedichtzeile auch im Deutschheft bei einer neuen Zeile beginnt.

L wollte und durfte sich Rührei für den morgigen Schultag zubereiten. Das machte sie sehr gut. Ihr scheint die Essenzubereitung derzeit wirklich großen Spaß zu machen.
Ich hatte große Lust, das Geschenk für den Schul-Adventskalender sowie die Geschenke für die beiden Jungen, zu deren Geburtstagsfeiern L in Kürze gehen wird, einzupacken. Danach bereitete ich L und mir Abendessen zu.
Ich fühlte mich irgendwie schon wieder erschöpft und entspannte den restlichen Abend gemütlich auf der Couch.


Auch wenn L und ich an diesem Wochenende in Wickerode im Südharz nichts anderes als sonst unternommen und keine regionale Sehenswürdigkeit mitgenommen haben, tat mir der kurze Tapetenwechsel sehr gut. Ich liebe und genieße es, wenn jemand anderes für das Frühstück und Abendessen sorgt. Ich konnte beide Mahlzeiten sehr genießen. Die Ruhepausen, die ich mir immer wieder im Hotelzimmer gönnte, waren ebenfalls wunderbar.

Tagebuch – 23. November 2023

Alltagsschnipsel

Ich hatte gut geschlafen, wachte allerdings bereits um sieben auf. L schlief noch zwei Stunden länger. An schulfreien Tagen wie heute wird immer besonders deutlich, dass sie seit ihrer Geburt eine Langschläferin ist.

Um zehn standen wir allmählich auf und trotteten gemeinsam für eine kurze Runde ins Bad. Anschließend bereitete L uns das „Frühstück“ zu. Sie hatte großen Appetit auf Makkaroni und wollte diese und die Tomatensoße selbst kochen. Ich nutzte das erneute Interesse und zeigte ihr erstmals, wie die Herdplatten funktionieren.

Abends packte mich der Tatendrang und ließ mich nach zig Tagen der Unordnung die gesamte Wohnung aufräumen. Jetzt ist alles wieder am dafür vorgesehenen Platz.

Um abends deutlich weniger Süßigkeiten in mich hineinzustopfen, will ich vermehrt darauf achten, nach dem Abendessen richtig satt zu sein. Das ist bisher nämlich so gut wie nie der Fall. L und ich überlegen uns nun Gerichte, die wir auf wöchentliche Essenspläne schreiben können.

Was heute schön war:

Folgenmarathon.
Einen Großteil des Tages widmete ich mich meiner aktuellen Serie. Nun habe ich jede Folge und Staffel gesehen und kann wieder in ein normales, fernseharmes Leben zurückkehren.

Einkaufstour.
Mittags fuhren L und ich im Auto zur Tankstelle, um den Reifendruck zu erhöhen. Das war wieder nötig.
Danach machten wir uns auf den Weg in den Pösna Park. Dreißig Minuten und drei Geschäfte später hatte ich alles gefunden, was ich wollte – unter anderem eine Plastikbox für die Herbstdeko und einen Bilderrahmen für mein Puzzle.

Tagebuch – 22. November 2023

Alltagsschnipsel

Ich konnte nachts komplett ohne Nasenspray schlafen. Das ist bei mir ein erstes Zeichen einer gesundheitlichen Besserung. Ansonsten hustete ich wesentlich weniger und hatte insgesamt eine gute Nacht.

In Sachsen ist heute Feiertag (Buß- und Bettag). Da L auch morgen und übermorgen schulfrei hat, nahm ich mir drei Tage Urlaub. Wir haben somit nun fünf freie Tage vor uns. Die Zeit werde ich vorrangig nutzen, um wieder gesund zu werden.
Am Vormittag arbeitete ich dennoch einige Arbeits-To-dos ab, die ich gestern aufgrund meiner Krankheitssymptome nicht mehr schaffte und die unmöglich bis zum kommenden Montag liegen bleiben können.

Ich überlege seit einiger Zeit, wie ich meine Blogbeiträge, die in erster Linie mir und meiner Trauerbewältigung dienen, gleichzeitig aber natürlich eine schöne Erinnerung an den Alltag sind, im nächsten Jahr verändern kann. Ich würde gern das Wirrwarr um die vielen Ls, Js und Ms in meinem Leben auflösen. Das bedeutet, jede betreffende Person benötigt einen Spitznamen. Gern würde ich auch den Aufbau jedes einzelnen Tages ein wenig abändern. Ich bin gespannt, was mir so einfallen wird.

Weil L Interesse zeigte, rechneten wir mittags zehn Minuten lang ein paar Multiplikationsaufgaben. Sie verstand die Aufgaben nach kurzer Erklärung und konnte ihr neu gewonnenes Wissen bei den Folgeaufgaben richtig anwenden. Ich denke, über eine Rechenschwäche brauche ich mir bei ihr erst mal keine Sorgen mehr zu machen.

Was heute schön war:

Bummelei.
L und ich trödelten in den Vormittag und machten nur das, worauf wir wirklich Lust hatten. (Den Fußboden in der Küche kehrte ich dennoch.) Ich hatte Zeit, mich um die Aktualisierung meines Terminkalenders „Ein guter Plan“ zu kümmern und die Seele baumeln zu lassen.

Besuch.
Am Nachmittag besuchten L und ich ihre Freundin L, deren Bruder J und ihre Mama M zu Hause. Bei einem liebevoll gedeckten Vespertisch lachten, quatschten und spielten wir viele Stunden lang. Dieses ungezwungene und entspannte Beisammensein war sehr schön. Ich wünsche mir mehr solcher Tage.

Tagebuch – 21. November 2023

Alltagsschnipsel

Meine Nacht war ganz okay. Ab und an wurde ich wach, um mir die Seele aus dem Leib zu husten, aber ich fand immer wieder schnell zurück in den Schlaf. Das frühe Aufstehen am Morgen tat mir nicht sonderlich gut. Ich hatte Augenringe bis zum Boden und fühlte mich müde und schlapp.

Der heutige Arbeitsvormittag war sehr produktiv. Mein Kollege/Freund M und ich planten, wer in den nächsten drei Monaten in welchen Projekten eingesetzt wird. Das machte mir großen Spaß. Zudem zeigte sich, dass durchaus ein großer Bedarf an einer Rolle als Scrum Master besteht.
Gegen Mittag merkte ich, wie erschöpft ich war und legte eine längere Pause ein, um die Stress- und Krankheitssymptome auf ein Minimum zu reduzieren.

L drückte ich am Morgen ganz fest die Daumen für ihren dritten Mathetest. Als ich sie am Nachmittag von der Schule abholte, teilte sie mir freudestrahlend das Ergebnis ihres Tests, den die Lehrerin offenbar noch vor der halben Woche Ferien korrigieren wollte, mit. Sie hatte eine Eins plus.
Nun fühle ich mich noch mehr veralbert als ohnehin schon. Zum einen frage ich mich, warum ich so stark auf die Nachricht der Lehrerin reagiert habe. Zum anderen verstehe ich die Fehleinschätzung der Lehrerin bezüglich Ls schulischen Leistungen nicht. Wie dem auch sei: L und ich werden in Deutsch und Mathe weiterhin täglich ein paar „Hausaufgaben“ machen. Dann dürfte sich das „Problem“ hoffentlich von selbst lösen.

Den Nachmittag und Abend nutzte ich überwiegend, um meine aktuelle Serie zu suchten und mich auszuruhen. Mein Schnupfen war am Abend schon wieder viel besser.

Was heute schön war:

Morgenspaziergang.
Trotz der deutlich frischeren Temperaturen und einem leichten Nieselregen ließ ich es mir am Morgen nicht nehmen, ein paar Meter in der Nähe von Ls Schule zu spazieren. Durch die Erkältung spürte ich aber deutlich, wie anstrengend das für mich war.

Telefonat mit meinem Bruder.
Mittags telefonierte ich mit meinem Bruder, der sich von mir die Situation mit Ls Lehrerin schildern ließ. Obwohl er mich gut verstehen kann, gab er mir ein paar Gedanken mit auf den Weg, die mich sicherlich noch eine Weile beschäftigen werden.
Schön zu hören war allerdings, dass ich ihn immer anrufen kann, wenn mich etwas beschäftigt. Ich möchte an mir arbeiten und versuchen, dieses Angebot, das ich nicht nur von ihm bekommen habe, in Zukunft anzunehmen. Es ist nicht gut, wenn ich alle Sorgen und Ängste nur mit mir selbst ausmache. Ich möchte mich den Menschen, die mir am Herzen liegen, öffnen und sie an meinem Leben einschließlich meiner Gedankenwelt teilhaben lassen.

Puzzle.
Mein Puzzle mit fünfhundert Teilen habe ich am Nachmittag fertiggestellt. Ich werde mich nun nach einem geeigneten Bilderrahmen umsehen. Das Motiv ist nämlich so schön, dass ich es gern als Bild an der Wand aufhängen möchte.

Tagebuch – 20. November 2023

Alltagsschnipsel

Ich hatte gut, aber viel zu kurz geschlafen. Meine Augen waren am Morgen leicht gerötet und etwas geschwollen. Im Tagesverlauf verstärkten sich zudem Husten und Schnupfen.

Mein Arbeitstag bestand aus den montäglichen Terminen. Ich hatte zudem Zeit, einige Punkte meiner To-do-Liste anzugehen.

Ls Lehrerin schrieb mir vormittags eine Nachricht auf eine Rückfrage meinerseits und teilte mit, dass L neben Mathe auch Schwierigkeiten in Deutsch habe. Wir sollen beim Üben nun Fokus auf eine ordentliche Handschrift und fehlerfreies Abschreiben legen.
So ganz verstehe ich das „Problem“ nicht. Vergleiche ich Ls Schriftbild mit Mai diesen Jahres, ist eine deutliche Verbesserung erkennbar. Sie hält mittlerweile die Zeilen ein und schreibt leserlich. Sie hat allerdings keine typische „Mädchenhandschrift“ wie ich sie hatte und noch immer habe. Laut Doktor Google haben zudem etliche Kinder in ihrem Alter Probleme, Texte korrekt und fehlerfrei abzuschreiben.
Ich bestellte kurz nach der Nachricht dennoch ein Diktat- und Rechtschreibübungsheft, das bereits morgen ankommen soll. Wir werden neben Mathe nun also auch vermehrt für Deutsch üben.

Am Nachmittag zeigte ich L anhand einer täglichen Matheübung, die seit kurzem Teil des Unterrichts zu sein scheint, wie sie die Rechenaufgaben ordentlich und für alle leserlich in ihr Heft schreiben soll. Leerzeichen oder freie Zeilen sucht man in ihrem Heft bisher nämlich vergeblich. Es ist alles aneinander geklatscht.
Unter meiner Aufsicht sollte sie die wenigen Aufgaben erneut abschreiben. Ich erklärte ihr, wo ein Leerzeichen und wo eine freie Zeile Sinn ergeben. Im Anschluss daran sagte sie mir, dass ihr das bisher noch nie jemand gezeigt oder sie darauf angesprochen habe. Das verwunderte mich schon ein wenig.

Was heute schön war:

Morgenspaziergang.
Eine kurze Runde am Morgen in der Nähe von Ls Schule zeigte mir sehr deutlich, dass sich der Herbst allmählich dem Ende nähert. Hingen am Donnerstag noch zig Blätter an den Bäumen, waren die allermeisten Bäume heute bereits kahl.

Massage.
Mit einem schlechten Gewissen wegen meines Schnupfens betrat ich das Massagestudio und ließ mir den Rücken, die Schultern und den Nacken massieren. Das tat gut, auch wenn ich wegen meines Gedankenkarussells nicht so richtig abschalten konnte. Ich hoffe zudem sehr, dass ich die arme Frau nicht angesteckt habe.

Vollumfängliche Vorbereitung.
Nahezu den gesamten Nachmittag und Abend nutzten L und ich zur Vorbereitung des morgigen Mathetests. Wir schafften es, alle Aufgaben zu den Themen Hundertertafel und Zahlenstrahl zu besprechen. L hatte in den letzten Tagen zahlreiche Aha-Effekte und löste auch die heutigen Aufgaben nahezu komplett fehlerfrei.
Als wir nach einem kleinen Einkauf am Nachmittag einen Regenbogen sahen, meinte L, dass ihr den Papa geschickt hat und dieser ein Zeichen dafür ist, dass sie eine gute Note schreiben wird.

Ein Wochenende im November

Alltagsschnipsel

Nach einem wunderbaren Konzert am Freitagabend nutzten L und ich das Wochenende zum Ausruhen und zur Vorbereitung für den bevorstehenden dritten Mathetest.


Samstag, 18. November 2023
 


Ich wachte am Morgen kurz nach acht Uhr im Hotelbett mit starken Kopfschmerzen auf. Ich fühlte mich verkatert, obwohl ich am Vorabend keinen Tropfen Alkohol zu mir genommen hatte. Das konnte somit nur bedeuten, dass ich nun richtig krank geworden war.

Nach einer kurzen Dusche packte ich Ls und meine Sachen zusammen und ging anschließend mit ihr und meinen Eltern, die ihr Hotelzimmer direkt neben unserem hatten, zum Frühstück. Leider war der Frühstücksraum gut besucht, sodass wir vier nicht zusammensitzen konnten. Die Auswahl an Speisen und Getränken war sehr gut. L und ich schlugen uns ordentlich die Bäuche voll.

Gegen zehn Uhr checkten wir aus, ließen uns an der Hotelrezeption ein Taxi rufen, das uns zum Münchener Hauptbahnhof bringen sollte, und verabschiedeten meine Eltern, die erst drei Stunden nach uns mit dem Zug zurück nach Hause fuhren.

Unser Zug stand pünktlich zum Einsteigen bereit. L und ich suchten unsere Plätze, richteten uns häuslich ein und mussten weitere fünfundvierzig Minuten darauf warten, bis die Reise losgehen konnte. Zuerst bestand ein technisches Problem am Zug, das behoben werden konnte. Dann wurde den Fahrgästen mitgeteilt, dass in Ingolstadt ein Stellwerk ausgefallen ist. Wir fuhren somit nicht über Ingolstadt, sondern einen Umweg über Augsburg.
Während unserer viereinhalbstündigen Reise spielten L und ich mehrere Runden UNO und beschäftigten uns mit Matheaufgaben. L durfte auch immer wieder auf meinem Telefon fernsehen, während ich die Augen schloss und versuchte zu schlafen. Meine Kopfschmerzen wurden im Verlauf der Fahrt immer stärker. Ich fühlte mich auch immer elender. Ich kann gar nicht zum Ausdruck bringen, wie dankbar ich bin, dass ich etwas schlafen durfte. Es gab Zeiten, da konnte ich L nicht so einfach „sich selbst überlassen“. Da um mich herum auffallend viel gehustet und geschnieft wurde, hatte ich auch kein allzu schlechtes Gewissen, krank im Zug zu sitzen.

Etwa neunzig Minuten später als geplant kamen wir schließlich am Leipziger Hauptbahnhof an … und verpassten leider unsere S-Bahn. Als wir am Bahngleis ankamen, sahen wir nur noch die Rücklichter des Zuges. Wir warteten zwanzig Minuten auf die nächste und kamen Viertel nach vier am Nachmittag wieder zu Hause an.
Kaum waren wir in der Wohnung, klingelte es und meine Paketlieferung traf ein. Ich war sehr glücklich darüber, denn in diesem Paket befanden sich unter anderem Vitamin C Tropfen für L und mich. Diese nahmen wir auch gleich ein.

Ich fühlte mich zu absolut nichts mehr in der Lage und bestellte uns deshalb ausnahmsweise Abendessen, das etwa eine halbe Stunde später eintrudelte. Nach dem frühen leckeren Abendessen machte ich es mir auf der Couch bequem und schlief, während L spielte. Die Kopfschmerzen wollten trotz Ruhe einfach nicht besser werden. Ich fand im Badezimmerschrank überraschenderweise eine Packung Ibuprofen und nahm eine Tablette ein. Etwa eine Stunde später waren die Kopfschmerzen wesentlich erträglicher und irgendwann sogar ganz weg. Ich konnte sogar noch ein wenig fernsehen.

Kurz vor dem Schlafengehen lasen L und ich uns gegenseitig noch ein paar Zeilen aus dem Buch von Max Mutzke vor.


Sonntag, 19. November 2023


Ich hatte wunderbar bis halb neun am Morgen geschlafen. Zufrieden stellte ich fest, dass meine Kopfschmerzen nicht zurückgekehrt und auch die Halsschmerzen kaum noch spürbar waren. Einzig ein leichter Schnupfen begleitete mich den Tag über.

Nach einer Dusche belud ich die Waschmaschine, stellte diese an und bereitete Ls und mein Frühstück zu. Nach dem Essen telefonierte ich lange mit U, sie sich unter anderem mein Gejammer über die Nachricht von Ls Lehrerin anhören musste. Ich erhielt aber auch viele neue Informationen aus ihrem Leben.

L beschloss, dass es zum Mittagessen Nudeln mit Tomatensoße geben soll, holte selbstständig die Zutaten aus den Schränken, suchte sich die Töpfe zusammen und legte los. Beim nächsten Mal werde ich ihr zeigen, wie sie die Herdplatte bedienen kann. Nach dem leckeren Mittagessen hing ich die Wäsche auf.

Den restlichen Tag verbrachte ich mit puzzeln und fernsehen. L spielte heute sehr viel mit ihrem Puppenhaus.
Zwischendrin übten wir immer wieder Matheaufgaben. Meine Haltung auf die Nachricht der Lehrerin änderte sich merklich von gestresst und panisch hin zu wütend. Ja, ich bin wütend auf die Lehrerin. Sie hätte nicht gleich mit der Keule „Wiederholung des Schuljahres“ um sich schlagen müssen, sondern darauf hinweisen können, dass L mehr Übung und Unterstützung in Mathe benötigt.
Wir üben erst seit wenigen Tagen täglich einige Aufgaben. Mittlerweile löst L einen Großteil dieser ohne eine Erklärung meinerseits fehlerfrei. Bei anderen sage ich ihr nur kurz, was gemeint ist. Sie versteht es sofort und setzt alles in den Übungen richtig und schnell um. Einen Grund, die Klasse zu wiederholen, sehe ich beim besten Willen nicht.

Abends durfte L in die Badewanne gehen. Sie spielte dort lange und zufrieden mit ihren Puppen.
Ich bereitete uns eine Kleinigkeit zum Abendessen zu und merkte, wie Schnupfen und Halsschmerzen wieder stärker wurden.