Unser Winterurlaub – Anreisetag   

Reisen & Ausflüge

Geschlafen habe ich heute bis kurz vor sieben Uhr. L wurde kurz nach halb acht wach.
Belegte Toastbrotscheiben frühstückte ich im Auto. Dazu gab es einen mit Schokocappuccino gefüllten Thermobecher. Mittags pausierten wir bei einer McDonald’s Filiale. Dort gab es leider keine Veggieburger, sodass ich lediglich eine mittlere Portion Pommes mit Mayonnaise aß. Am Abend schaufelte ich Nudeln mit Veggie-Bolognese in mich hinein. Ich war ziemlich ausgehungert. 

Beim Zusammenpacken am Morgen war ich etwas gestresst. Ich wollte nichts wichtiges zu Hause vergessen. Die Thermostate an unseren Heizkörpern drehte ich etwas herunter, aber nicht so viel wie im Dezember. Ich habe keine Lust, nächste Woche in eine eiskalte Wohnung zurückzukehren.
Kurz nach halb zehn war das Auto mit unserem Gepäck beladen und wir startklar. Ein letztes Mal fuhren wir zu den Katern Bo und Purzel, um sie mit Frischfutter zu beglücken. Heute wurden wir nicht an der Tür empfangen. Gefressen haben beide aber sehr gut.

Pünktlich zur Mittagszeit erreichten wir die erste von zwei von mir im Vorfeld ausgesuchten Ladestationen inklusive Rastplatz. An der Ladesäule verzweifelte ich zusehends. Die Minuten verstrichen und es war nicht ersichtlich, was ich falsch mache. Ich sprach kurzerhand einen Mann an seinem E-Fahrzeug an, nachdem mir das Personal der Tankstelle nicht weiterhelfen konnte. Dieser war sehr hilfsbereit und gab mir einen wichtigen Tipp, wie ich zumindest den Ladestecker wieder aus meinem Fahrzeug ziehen kann. Auch ihm gelang es nicht, mein Fahrzeug zum Laden zu bringen. Ich fuhr kurzerhand zwei Meter weiter an eine andere Ladesäule … und der Ladevorgang klappte auf Anhieb. Im Nachhinein stellte sich also heraus, dass genau dieser eine von mir erwählte Ladestecker defekt war. Innerlich maßregelte ich mich, da ich wieder einmal von meiner eigenen Dummheit und nicht von der Möglichkeit eines technischen Defekts ausging. Ich sollte wirklich netter über mich denken.
Wegen zwei hintereinander befindlichen Unfallstellen auf der Autobahn A7 – zum Glück jeweils „nur“ Blechschäden – erreichten wir kurz nach fünfzehn Uhr mit einer Dreiviertelstunde Verspätung die zweite Ladestation. Das Laden des Fahrzeugs klappte unkompliziert. L und ich vertraten uns eine Viertelstunde lang die Beine bzw. suchten den Spielplatz bei der Raststätte auf.

Im Center Parcs Park Nordseeküste kamen wir schließlich um Viertel vor fünf an. Im letzten Februar waren wir auch schon in diesem Park, auf den ich dank des Blogs Frische Brise im Jahr davor aufmerksam wurde. Wir checkten ein, brachten unser Gepäck vom Auto ins Apartment, verräumten alles in die entsprechenden Schränke, schnappten uns die Badetasche und machten uns auf ins Aqua Mundo. In den anderthalb Stunden schwammen und rutschten wir viel. Der tägliche Aqua Fitness Kurs findet wie im letzten Jahr auch wieder mit dem Weihnachtsmann statt. Er geht sogar noch mehr ab als im letzten Februar. In den nächsten Tagen kann ich mein Wissen bezüglich sämtlicher Ballermann-Hits ausbauen. 

Was heute schön war: 

– länger schlafen
– Katerfütterung
– kurzzeitiger Sonnenschein
– unfallfreie Autofahrt
– geglückte Ladevorgänge
– Aqua Mundo
– Schwedischübungen

Eindrücke des Tages:

Ein Wochenende im November

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

An diesem Wochenende hatten L und ich ein letztes Mal vor Weihnachten Besuch von meiner Schwiegermama.


Samstag, 23. November 2024


Am Morgen wachte ich neben L auf ihrer Matratze, die neben meiner am Boden lag, auf. In der Nacht bin ich auf diese gewechselt, da meine beiden die Kälte des Bodens nicht abhielten, sondern an mich weitergaben. Ich habe unendlich gefroren. Ich muss einsehen, dass die als Bodenmatratze Deklarierte ein absoluter Fehlkauf war.
Schon in der Nacht stellte ich bei einem kurzen Toilettengang fest, dass Elli und Waltraud aus dem Gehege ausgebüxt waren. Walli schlief auf dem gemütlichen Sofa, Elli unter dem Couchtisch.  

Für uns drei bereitete ich nach dem Aufstehen ein leckeres Frühstück zu. Die Kaninchen bekamen natürlich auch etwas zu fressen. Danach packte ich für L und mich eine kleine Reisetasche und einen Rucksack mit Reiseproviant. Wir machten uns schließlich alle nacheinander im Bad fertig. Als ich das Gehege der Kaninchen gesäubert und Frischfutter für zwei weitere Mahlzeiten bereitgestellt hatte, fuhren wir im Auto in Richtung des Schlosses in Moritzburg.

Wir kamen gut durch und hatten in Moritzburg großes Glück. Auf dem übervollen Parkplatz fuhr genau in dem Moment, als wir ankamen, ein Auto aus einer Parklücke. So konnten wir diesen Platz einnehmen und mussten keine Extrarunden im Ort drehen.

Halb zwei liefen wir durch die schöne Ausstellung zum Märchenfilm “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel”. Wir schlüpften in das ein oder andere Kostüm, bestaunten die Kulissen und erfuhren einige interessante Details und Filmtricks. Erst anderthalb Stunden später waren wir wieder draußen.


Um dem eisigen Wind und den niedrigen Temperaturen zu trotzen, aß jede von uns eine warme Waffel am Stiel. L und ich teilten uns zudem eine Heiße Schokolade. Meine Schwiegermama holte sich einen Kaffee.
Danach fuhren wir zwanzig Minuten mit dem Auto und checkten schließlich im Hotel in Radebeul ein.


Unsere beiden Zimmer waren sehr schön und gemütlich eingerichtet. Wir fühlten uns auf Anhieb wohl.
Nach einer einstündigen Ruhepause begaben wir uns gemeinsam auf die Suche nach einem schönen Restaurant. Wir kehrten schließlich beim Griechen ein und ließen uns jede ein leckeres Gericht schmecken.

Abends spielten wir in unserem Zimmer gemeinsam mehrere Runden des Neinhorn-Kartenspiels und eine Partie Skip-Bo.
Vor dem Schlafengehen machte ich noch ein paar Italienischübungen. 


Sonntag, 24. November 2024


Heute Morgen wachte ich gemeinsam mit L kurz nach halb neun auf. Wir blieben noch eine Weile im gemütlichen Hotelbett liegen, ehe wir uns umzogen und im Bad zurechtmachten. 
Gemeinsam mit meiner Schwiegermama aßen wir eine Stunde später Frühstück. Das Buffet im Hotel war sehr vielfältig und reichhaltig. Für jeden Geschmack war etwas Leckeres dabei.

Wir schauten uns anschließend den Spa-Bereich an. Ich fragte die Mitarbeiterin des hoteleigenen Hallenbads, ob es möglich sei, auf unser Gepäck aufzupassen, während wir baden. Denn so könnten wir schon auschecken und hätten keinen Zeitdruck. Die Mitarbeiterin meinte, dies sei kein Problem.
Wir kehrten also auf unsere Zimmer zurück, um das Gepäck zu holen. L und ich verließen unser Zimmer als erstes und verabredeten uns für halb eins mit meiner Schwiegermama. Wir checkten wie geplant aus und gingen hinunter zum Tresen des Hallenbads, nur um von derselben Mitarbeiterin zu hören, dass die Nutzung doppelt so teuer ist, wenn man kein Hotelgast (mehr) ist. Da wir nur eine Stunde baden und uns anschließend auf die Heimreise begeben wollten, hätte sich der doppelte Preis von insgesamt zwanzig Euro absolut nicht gelohnt. Unverrichteter Dinge verließen wir den Spa-Bereich. L war todtraurig und weinte noch lange in der Hotellobby, in der wir auf meine Schwiegermama, die ich über die Planänderung informierte, warteten. Diese Situation war sehr schade.  

Im Nieselregen brachten wir gemeinsam unser Gepäck zum Auto. Wir beschlossen, die in Sichtweite befindliche Kirche aufzusuchen, um für M zum Totensonntag eine Kerze anzuzünden. Der Gottesdienst war gerade erst zu Ende gegangen. Wir trafen zwar noch vereinzelte Menschen vor der Kirche an, diese war aber bereits verschlossen und wir kamen nicht mehr hinein.

Nach diesem merkwürdigen Vormittag fuhren wir mit dem Auto zurück nach Markkleeberg. Als wir mittags ankamen, verabschiedeten wir meine Schwiegermama sogleich, die noch eine spannende Reise vor sich hatte. Aus irgendeinem Grund fuhr heute keine einzige Regionalbahn direkt nach Erfurt. Sie musste mindestens zweimal umsteigen. Erst nach halb sechs war sie wieder zu Hause.

L und ich begrüßten zuerst Elli und Waltraud. Danach räumte ich unsere Tasche und den Rucksack leer und stellte die Waschmaschine an. Für L bereitete ich ein kleines Mittagessen zu. Ich selbst trank bei Kerzenschein in Gedenken an M und all die anderen bereits verstorbenen Familienmitglieder nur einen Schokocappuccino, da ich noch satt vom Frühstück war.
Weil mir trotz Koffein fast die Augen zufielen, legte ich mich eine halbe Stunde hin und schlief ein. Der Mittagsschlaf war herrlich.
Nach der Ruhepause ging es im Haushalt weiter. Die frisch gewaschene Wäsche wollte aufgehangen und der morgige Schul- und Arbeitstag vorbereitet werden. Zwischendrin gab es noch einen Anfall von L, weil wir vermutlich Material für den morgigen Kunstunterricht falsch zugeschnitten haben. Auch die Elterngruppe auf WhatsApp konnte uns nicht weiterhelfen. 

Den Abend werde ich nun mit dem Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ausklingen lassen. Schließlich muss ich die neu erworbenen Informationen gleich überprüfen, ehe ich die Details wieder vergessen habe. L hat leider keine Lust mitzuschauen. Schwedischlektionen stehen heute auch noch auf dem Plan.

Unser Herbsturlaub – Deutsches Hygiene-Museum Dresden

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Ich bin gestern Abend zu einer okayen Zeit ins Bett gegangen und schnell eingeschlafen. Kurz vor drei Uhr wachte ich auf und konnte zweieinhalb Stunden lang nicht mehr einschlafen. Ich dachte in der Zeit über alles Mögliche nach. Irgendwann fand ich zurück in den Schlaf und hatte direkt einen Albtraum. Ich träumte, dass L und ich erst nachmittags halb drei aufwachten. Zerknirscht sah ich auf meinem Telefon mehrere Anrufe in Abwesenheit und musste Dresden-J mitteilen, dass wir verschlafen haben und erst gegen halb vier bei ihr aufschlagen können. Somit war unsere Tagesplanung hinfällig. Die vorgegebene Zeit für den Hotelcheckout hatten wir auch verpasst. Glücklicherweise wachte ich heute vor um neun auf, L kurze Zeit später. Alles war somit in Ordnung.   
Bei einer Bäckerei in der Nähe des Hotels holten L und ich uns Frühstück. Für mich gab es ein Körnerbrötchen, belegt mit Tomate und Mozzarella. Am Nachmittag aß ich eine Portion Gebratenen Reis, die ich mir mit L teilte. Abends gab es eine Brotzeit.  

Vormittags trafen wir uns mit Dresden-J und liefen gemeinsam zum Hygiene-Museum. L hatte zwischendurch immer mal wieder keine Lust, noch länger zu Fuß zu gehen, hielt aber dennoch gut durch. Im Museum selbst waren die müden Beine schnell vergessen und wir hatten viel Freude an den Ausstellungsstücken in der Dauerausstellung und im Kindermuseum. Vieles davon darf berührt werden. Experimente gibt es ebenfalls zuhauf. Einer Doktorantin halfen wir bei der Vorbereitung ihrer Doktorarbeit, indem wir ihr als Testpersonen zum Thema Geruch zur Verfügung standen. Die Stunden verflogen nur so. Dresden-J und ich stimmten darin überein, dass der Name des Museums unglücklich gewählt wurde und ein bisschen langweilig klingt. 
Nachmittags verließen wir das Museum in Richtung Dresdener Innenstadt und nahmen bei einem asiatischen Imbiss in der Centrum-Galerie ein spätes Mittagessen ein. L bekam danach einen Bubble Tea.
Abends kamen L und ich mit einem Hauch Resthelligkeit wieder gut zu Hause an und freuten uns über ein Wiedersehen mit Elli und Waltraud. 

Seit wenigen Tagen wiege ich Ellis und Waltrauds Futter ab, nachdem uns die Tierärztin mitteilte, dass Elli ein paar Gramm zu viel auf ihren Rippen hat. Pro Kilogramm Körpergewicht soll ein Kaninchen zweihundert Gramm Futter erhalten. Da beide in etwa zwei Kilogramm wiegen (sollten), macht das pro Tag vierhundert Gramm Futter pro Tier. Nun stelle ich vierhundert Gramm Grünfutter morgens und vierhundert Gramm abends bereit. Vierhundert Gramm Grünfutter sind viel weniger als ich dachte. Die Rationen sehen jetzt sehr wenig aus. Ich habe Elli und Waltraud in den letzten Monaten wirklich viel zu viel Futter gegeben. Gut gemeint und gut gemacht sind wirklich nicht immer dasselbe.  

Was heute schön war: 

– Treffen mit Dresden-J
– Spaziergang
– Museumsbesuch
– unfall- und staufreie Autofahrt
– Italienischübungen in der Duolingo App
– netflixen

Eindrücke des Tages:

Unser Herbsturlaub – Besuch in Dresden

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Ich habe gar nicht mal so gut geschlafen und befand mich die meiste Zeit über eher in einem leichten Schlaf. Komischen Quatsch träumte ich auch. Kurz nach halb neun wachte ich auf und blieb es gleich, obwohl ich noch sehr müde war. 
Zum Frühstück gab es mein leckeres Beerenmüsli mit Weintrauben und Pflanzenmilch, mittags bereitete ich uns Nudeln mit Tomatensoße zu und abends teilte ich mir mit L eine Riesenpizza.

Wir starteten entspannt in den Vormittag. Ich mag das sehr.
Den Kaninchenstall und das -gehege säuberte ich gründlich und stellte abgewogenes, frisches Grünfutter für Elli und Waltraud bereit. Waltraud bekam ihr Antibiotikum, das ich ihr ins rechte Ohr tröpfeln ließ, während L sie (mit allen nur erdenklichen Tricks) festhalten musste. 
Gegen halb drei fuhren wir im Auto nach Dresden. Wir kamen gut durch. Einzig die letzten zehn Kilometer auf der Bundesstraße kurz vor unserer Abfahrt waren unschön, da ein Lkw so dicht an unser Auto auffuhr, dass ich schon einen Unfall auf uns zukommen sah. Falsch gemacht habe ich nichts. Beide Spuren waren voll von Autos und ich hielt mich wie alle anderen auch an das vorgegebene Tempo. Wäre ich schneller gefahren, wäre ich dem Auto vor mir aufgefahren. 
Lustigerweise trafen wir bei Ankunft und Parkplatzsuche direkt Dresden-J, mit der ich zwar regelmäßig telefoniere, die ich aber seit über zwei Jahren nicht mehr gesehen habe. Wir wechselten ein paar Sätze, verabredeten uns für den frühen Abend und machten uns erstmal auf den Weg in unser Hotel. Das Einchecken ging problemlos vonstatten und L und ich machten es uns eine Dreiviertelstunde lang im Hotelzimmer bequem.  
Zu viert fuhren wir am Abend mit dem Auto in die Dresdener Innenstadt. Erster kurzer Halt war die Carolabrücke, die vor wenigen Wochen in sich zusammengefallen ist. Zum Glück ist damals niemandem etwas passiert. Dann ging es weiter ins Restaurant L’Osteria. L und ich teilten uns eine sehr große Pizza, die wir auf jeder Hälfte mit anderen Zutaten belegen ließen. Die Pizza war sehr lecker. Sehr zu meiner großen Freude wurden wir zum Abendessen eingeladen.   

Ich habe mich entschieden, ein Abonnement für eine sechs Kilogramm schwere Kaninchenkiste abzuschließen. So dürfte ich in Zukunft etwas günstiger davonkommen und brauche nicht mehr alle zwei, drei Tage in den Supermarkt flitzen, um für Elli und Waltraud Nachschub an frischem Grünfutter zu besorgen. Abwechslungsreicher dürfte es ebenfalls werden, denn ab und an sind Salate, Kräuter und Gemüsesorten dabei, die nur unter größerem Aufwand beschafft werden können. Die Kiste wird wöchentlich geliefert. Ich freue mich. 

Was heute schön war:

– Kaninchenkiste abonniert
– unfall- und staufreie Autofahrt
– gemütliches Hotelzimmer 
– Treffen mit den beiden Dresden-Js
– Pizza zum Abendessen
– Französischübungen in der Duolingo App

Eindrücke des Tages: 

Unser Familienwochenende

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

L und ich haben gemeinsam mit meiner Schwiegermama, meiner Schwägerin M und meinem Neffen M zwei Nächte auf dem Campingplatz in Großbreitenbach mitten im Thüringer Wald verbracht.


Samstag, 31. August 2024


Ich habe bis acht Uhr ausgeschlafen. Das war wunderbar. 

Zum großen Entsetzen aller mussten wir auf engstem Raum im Bungalow frühstückten. Es regnete unaufhörlich und war mit vierzehn Grad Celsius Außentemperatur nicht nur so kalt wie an einem Herbsttag, sondern auch um die vierzehn Grad Celsius kälter als am Vortag. Ich hatte für L und mich zwar warme Kleidung eingepackt, dachte allerdings, dass wir diese lediglich an den Abenden benötigen werden.

Vormittags fuhren wir im dichten Nebel zur Talstation Obstfelderschmiede. Normalerweise wird mir auf kurvigen Strecken nicht übel, wenn ich das Auto selbst fahre. Diesmal war das anders. Verwundert war ich über drängelnde Fahrer*innen, denen ich offenbar zu langsam fuhr.

Wir kauften uns Fahrscheine und stiegen mit sehr vielen Menschen in die Thüringer Bergbahn ein. Wir saßen über eine halbe Stunde lang, ehe sich diese endlich in Bewegung setzte. Uns wurde mitgeteilt, dass eine technische Antriebsstörung vorlag. Dank der offenen Fenster und dem Fahrtwind kehrte allmählich Sauerstoff in die Kabine zurück.



Als wir mittags an der Bergstation Lichtenhain ankamen, stiegen wir in die Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn um und fuhren bis Cursdorf. Wir liefen eine Weile in dem Ort herum und entdeckten einen öffentlichen Bücherschrank. Jede*r von uns fand ein oder mehrere Bücher. Ich nahm mir insgesamt drei Bücher mit. Allmählich klärte es auf, die Wolkendecke lockerte sich und die Sonne kam zum Vorschein.  



Mit selbiger Bahn fuhren wir einen Ort weiter nach Oberweißbach-Deesbach. Dort ließen wir die Kinder auf dem schönen Spielplatz spielen und entschieden, ein spätes Mittagessen in einem in der Nähe befindlichen italienischen Restaurant einzunehmen. Für mich gab es einen leckeren hausgemachten Mango-Eistee und Gnocchi mit Tomate-Mozzarella-Soße.


Es war bereits Nachmittag, als wir zur Bergstation Lichtenhain zurückkehrten. Diesmal fuhren wir im strahlenden Sonnenschein mit dem Capriowagen der Bergbahn zurück zur Talstation Obstfelderschmiede. L genoss die Fahrt und wäre am liebsten erneut hoch- und heruntergefahren. 


Mit den Autos fuhren wir schließlich zu unserem Bungalow zurück. Meine Schwägerin M und ich begleiteten die Kinder auf den Spielplatz des Campingplatzes und ließen meine Schwiegermama ausruhen. Danach gab es Abendessen.

Gegen halb sieben am Abend machten wir uns auf den Weg zum Feuerwehrfest in Großbreitenbach. Dort entdeckten wir hinter dem Feuerwehrgebäude einen weiteren schönen Spielplatz für die Kinder. Am Fackelumzug selbst nahmen wir zwar nicht teil, schauten den Menschen allerdings beim Losmarschieren und Ankommen zu.


Bevor es schlafen ging, wollte L duschen. Da dieser Wunsch nicht allzu oft geäußert wird, nutzte ich gleich die Gunst der Stunde. Kurz nach halb zehn wollte sie dann schließlich schlafen gehen. Ich absolvierte nur noch meine Italienischübungen in der Duolingo App, ehe auch mir die Augen zufielen.


Sonntag, 1. September 2024 


Auch heute schlief ich wunderbar, wachte allerdings schon Viertel nach sieben Uhr auf.

Genau wie gestern frühstückten wir in Etappen im kleinen Wohnzimmer des Bungalows und machten uns anschließend daran, sämtliches Zeug zusammenzuräumen und das Bungalow besenrein zu hinterlassen. Um zehn Uhr sollten wir dieses nämlich geräumt haben.  


Da das Wetter sehr schön und sonnig war, hielten wir in Gehren im Ilmkreis und spazierten gemütlich durch den Schlosspark. Als Kind war ich mit meinem Bruder und meinen Eltern öfter hier, da wir einen Garten gepachtet hatten.


Am späten Vormittag fuhren L und ich im Auto zurück nach Markkleeberg. Die Autobahnen waren sehr voll. Es waren etliche Raser*innen unterwegs. Mit einer Kolonne Polizeiwagen fuhren wir einen kurzen Teil der Strecke. In Erfurt fuhren die Fahrzeuge schließlich ab und versammelten sich vor dem Landtag. Auch die Vollsperrung auf der A38 in Richtung Göttingen aufgrund der Explosion vor ein paar Tagen hatte noch Bestand. 

Zur Mittagszeit waren wir wieder zu Hause und begrüßten Elli und Waltraud. Ich räumte unsere Tasche und den Rucksack aus, stellte eine Waschmaschine an und bereitete Mittagessen zu. Danach reinigte ich den Kaninchenstall und das -gehege und hing die Wäsche im Gartenbereich zum Trocknen auf. 

Den restlichen Tag versackte ich größtenteils auf der gemütlichen Couch. Ich las in meinem Buch weiter oder schaute eine Serie über Netflix. 
Abends kümmerte ich mich nochmals um den Haushalt. Ich holte die trockene Wäsche wieder hoch und bereitete Ls Frühstück für den morgigen Schultag vor. Meine Schwedischübungen machte ich im Anschluss daran.

Vor dem Schlafengehen verfolgte ich mit zunehmender Sorge die Hochrechnungen der Wahlergebnisse für die Bundesländer Thüringen und Sachsen. Mit jedem Blick auf die Stimmenverteilung wurde mir übler. Ich bemühte mich, Ls berechtigte Sorgen abzuschwächen und erklärte ihr so kindgerecht wie möglich, was die Wahlergebnisse bedeuten und was in den nächsten Tagen und Wochen passieren wird (Gespräche zwischen den Parteien, Regierungsbildung). Ihre Wut auf die und ihre Angst vor der AfD, die vor einiger Zeit ohne mein Zutun von heute auf morgen entstanden sind, kann ich sehr gut nachvollziehen. Auch ich mache mir große Sorgen um die Zukunft. Umso trauriger bin ich über die Schuldzuweisungen der alten Bundesländer und die geäußerte Reue zum damaligen Beitritt der neuen Bundesländer zur Bundesrepublik. Meiner Meinung nach sollten sich die alten Bundesländer nochmals ihre Zweitstimmen bei den letzten Wahlen anschauen. Dann können wir gern weiterreden.

Freitag, 30. August 2024 – Großbreitenbach

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Ich habe gut geschlafen, nachdem sich L gestern Abend schließlich doch von mir knuddeln ließ und allmählich zur Ruhe kam. Eine Mücke hörte ich diesmal zum Glück nicht.
Mein Beerenmüsli mit Apfelstücken und Pflanzenmilch aß ich zum Frühstück. Zum Mittag gab es Salat und abends Nudeln mit Tomatensoße.
Heute schaffte ich es endlich, wieder ins Fitnessstudio zu gehen. Nach der kurzen Erwärmung auf dem Crosstrainer konnte ich sogar alle Muskelgruppen trainieren.

Mein Arbeitstag war sehr ruhig. Einige Kolleg*innen hingen nach wie vor ziemlich durch.
Der eine Punkt, den ich gestern beim Anschauen des Mathetests gefunden hatte, reichte tatsächlich für die Note 1. Das kam für L und mich unerwartet und freute uns natürlich sehr. In der Hortzeit am Nachmittag arbeiteten einige Kinder an einem Tauschheft, eine Art Stickerheft. L nahm im Rahmen des FREIdays am Projekt Mitfahrgelegenheiten teil, fand den ersten Teil dazu ein wenig langweilig, den zweiten, bei dem es um konkrete Lösungsvorschläge ging, dann wesentlich interessanter.

Nach dem Abholen aus der Schule fuhren L und ich direkt nach Großbreitenbach, das mitten im Thüringer Wald liegt, auf den Campingplatz. Dort trafen wir auf meine Schwiegermama, meine Schwägerin M und meinen Neffen M. Die drei zeigten uns das Bungalow und den tollen Spielplatz. Abends spielten wir gemeinsam.

Direkt vor unserem Bungalow zeigte sich am Abend ein niedliches Eichhörnchen. 

Was heute schön war: 

– Fitnessstudio
– unfall- und staufreie Autofahrt
– frische Luft
– lesen
– Französischübungen in der Duolingo App

Eindrücke des Tages:


Unser Sommerurlaub – Zweiter Besuch in München

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Gestern Abend kamen L und ich in München an. Bei meinem Bruder und meiner Schwägerin J verbrachten wir erneut zwei Nächte, um uns von der ersten langen Autofahrt zu erholen und Zeit miteinander zu verbringen.


Samstag, 13. Juli 2024


Ich habe bis halb neun geschlafen. Nachts lag ich allerdings eine Stunde wach.

Zum Frühstück gegen halb elf aßen alle ein Nutella Croissant, für L und mich gab es zudem ein Ei.
Nach dem Essen suchten wir einen Bubble Tee Shop auf, der nun auch Soda verkauft. Ich trank ein Strawberry Soda mit Watermelon Babos. 


Danach ging es zum Einkaufen ins Edeka. Für unser Müslifrühstück ab kommendem Montag holte ich – clever wie ich bin – eine Pflanzenmilch und normale Milch.

Während meine Schwägerin J und L einen Kuchen backten, ich ihnen dabei zusah und nebenbei die Ausgabenliste aktualisierte, hielt mein Bruder Mittagsruhe.

Am frühen Nachmittag gab es Nudelsalat, ehe wir beschlossen, einen Spaziergang durch die Münchner Innenstadt zu machen. Wegen Ls Weinerlichkeit aus Gründen, die nur sie kennt, kehrten wir recht schnell in die Wohnung zurück. Das war ein bisschen schade.

Im italienischen Restaurant “La Vecchia” aßen mein Bruder, L und ich je eine Pizza. Zum Nachtisch gab es ein Eis, das L nicht schaffte und somit “leider” von mir aufgegessen werden musste. Meine Schwägerin J war währenddessen auf einer Geburtstagsfeier und wurde abends mit einem eigens für sie komponierten Quatschsong von uns begrüßt.

Vor dem Schlafengehen las ich L ein paar Seiten einer Geschichte vor und machte meine Französischübungen in der Duolingo App.


Sonntag, 14. Juli 2024


Nach einer traumreichen Nacht wachte ich heute Morgen Viertel vor acht auf.

Nach unserem gemeinsamen Frühstück räumte ich Ls und meine Sachen zusammen. Kurz nach elf Uhr fuhr uns mein Bruder zu unserem Auto, das wir im Münchner Umland geparkt hatten.

Herz für L


Gegen zwölf Uhr machten L und ich uns auf den Weg nach Markkleeberg. Nach einer Tank-, einer Mittags- und einigen kleineren Pausen kamen wir schließlich siebzehn Uhr an. Sehr zu meiner Freude war der Sperrpfosten unten, sodass ich das Auto direkt bis vor das Haus fahren konnte. Innerhalb kürzester Zeit war das Auto ausgeräumt.

Als ich beruhigt feststellte, dass unser Keller das Unwetter vor zwei Tagen ohne Schäden überstanden hatte und in unserer Wohnung alles beim Alten war, säuberte ich das Bad, bezog unsere Betten und räumte einen Teil des Gepäcks aus. Nebenbei stellte ich einen der Kühlschränke aus, damit dieser Abtauen kann. Parallel liefen zwei Waschmaschinenladungen.

Abends machte ich meine Italienischübungen und schaute etwas fern. Irgendwann gegen zweiundzwanzig Uhr schaute ich nach, wer Europameister geworden ist: Spanien.

Unser Sommerurlaub – Letzte entspannte Tage

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Dienstag, 9. Juli 2024, bis Donnerstag, 11. Juli 2024


Ich glaube, der italienische Sommer nimmt nun allmählich Fahrt auf. In den letzten Tagen war es sehr warm. So gelang es mir kaum, das Apartment in den Nächten auf eine angenehme Temperatur herunterzukühlen. In einer Nacht war es sogar so warm, dass L und ich nicht tief einschlafen konnten und uns am Morgen gerädert und nicht ausgeschlafen fühlten.

Da in diesem Urlaub die Erholung und Entspannung im Vordergrund stand und meine einzige Bedingung war, den Gardasee zu sehen, verbrachten wir unsere letzten Tage am und im Pool. Gelesen habe ich auch viel. Den ein oder anderen Spieleabend auf der Terrasse mit Blick auf den Gardasee führten L und ich ebenfalls durch.

Einen kurzen Ausflug nach San Felice del Benaco zu einem Campingplatz, den Ls ehemalige Klassenkameradin LS letzte Woche mit ihrer Familie bewohnt hat, machten wir am Dienstag. Leider wollte L die Familie nicht treffen, sodass ich keinen Kontakt aufgenommen und ein Treffen herbeigeführt habe.
Neugierig waren wir aber dennoch. Der Campingplatz hat eine angenehme Größe, sah sehr gepflegt und sauber aus, befindet sich in einer ruhigen Lage und weist optisch sehr hübsche neuwertige Unterkünfte auf. Beim Erkunden stellten wir fest, dass hier etliche (und für meinen Geschmack zu viele) deutsche Touristen ihren Urlaub verbringen. Der Pool war im Vergleich zu unseren in der Apartmentsiedlung sehr voll. Hier hätte L allein schon aus Platzgründen nicht so ohne weiteres tauchen können.
Auch wenn wir den Campingplatz sehr hübsch fanden, glauben wir, es mit unserem Apartment etwas besser und vor allem ruhiger getroffen zu haben.

Ein großes Thema stellte für mich das Betanken des Autos dar. Ich schob diese Tätigkeit soweit vor mir her wie möglich. Auch wenn ich tief in mir drin wusste, dass ich das schaffe, hatte ich etwas Respekt davor. 
Im Endeffekt hatte ich mir im Vorfeld mal wieder zu viele Sorgen gemacht. Kurz vor Ende des Bezahlprozesses am Automaten stellte ich fest, dass sich dieser auf die deutsche Sprache umstellen lässt. So verstand ich dann auch den letzten Satz, der mir mitgeteilt wurde, der da lautete: „Sie können jetzt mit dem Tankvorgang beginnen.“ 

Was in den letzten drei Tagen schön war:

– ausschlafen
– lesen
– Schwimmen und Spaß im Pool
– Ballspiele
– Spieleabende

Eindrücke der letzten drei Tage:

Unser Sommerurlaub – Pool, Shopping & Gute Nachricht

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge


Samstag, 6. Juli 2024, bis Montag, 8. Juli 2024


Mit einer Ausnahme habe ich in den letzten Nächten sehr gut geschlafen. L schläft in unserer Unterkunft und dem bequemen Bett ohnehin schnell ein, durch und lange.

Ausreichend Erholung und Zerstreuung fand ich durch das Lesen von Kriminalromanen. Ich suchte mir ein drittes Buch dieses Genres heraus. Diesmal wurde auf der Insel Sylt jemand ermordet.
L und ich besuchen mindestens einmal am Tag einen der Pools. Sie hat nach wie vor Freude am Tauchen, ich am Brust- und Rückenschwimmen. Zwischendurch spielen wir mit dem Ball auf der Tischtennisplatte. Wir mögen dieses Spiel beide sehr gerne.
Die Serie „Geek Girl“ haben wir mittlerweile beendet.

Am Samstag suchten wir erneut den Strandbereich am Gardasee im Ort Manerba del Garda auf. Es war dreimal so voll wie am Tag zuvor. Wir fanden dennoch ein gemütliches Plätzchen, aßen unser mitgebrachtes Picknick, gingen einmal baden und spielten noch das Kartenspiel UNO.

Für den Sonntag wurden Regenschauer und Gewitter angesagt. Über den Tag verteilt grummelte es immer mal wieder über unseren Köpfen. Auch Regen ließ nicht lange auf sich warten. Ich bin stolz auf L, denn trotz ihrer panischen Angst vor Unwetter begleitete sie mich ins Il Leone Shopping Center. In Italien haben sämtliche Geschäfte täglich geöffnet.
Ich fand nach über einem Jahr intensiver Suche endlich zwei Kleider, die nicht schwarz sind. Eines ist orange, das zweite rot. Letzteres kann ich sogar als Businesskleid tragen. Nach fast zwanzig Jahren erstand ich auch zwei neue Bikinis. Ich wählte einen in Safarigrün und einen in grün-blau. Ich bin mehr als zufrieden mit meiner Ausbeute.

Auch die beiden Rechnungen meines Stromanbieters wurden mir am Sonntag zur Verfügung gestellt. Mit leichtem Herzklopfen schaute ich mir beide Rechnungen an. Sowohl für den Strom als auch für die Nachtspeicherheizung ist eine Nachzahlung fällig. Erstere fällt verschwindend gering aus, letztere ist fast eintausend Euro günstiger als im Juni von mir errechnet. Mir fiel ein unglaublich großer Stern vom Herzen. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie glücklich ich bin, insgesamt „nur“ etwa fünfhundert Euro nachzahlen zu müssen. Somit bleibt nun doch ein Notfallgroschen auf dem Sparbuch stehen.

Was in den letzten drei Tagen schön war:

– ausschlafen
– lesen
– Baden im Gardasee
– Filmabend 
– Shoppingtour
– Schwimmen und Spaß im Pool
– Ballspiele
– Sprachübungen in der Duolingo App

Eindrücke der letzten drei Tage:



#WMDEDGT Juli 2024

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Ich habe wieder sehr gut geschlafen. Diesmal träumte ich ziemlich viel lustiges und merkwürdiges Zeug zusammen. Um sechs Uhr heute Morgen wurde ich kurz wach, konnte aber schnell wieder zurück in den Schlaf finden. Aufgewacht bin ich schließlich um neun Uhr. 
Weiterhin gemütlich im Bett liegend, recherchierte ich, was L und ich in den nächsten Tagen am Gardasee noch so Schönes erleben könnten. Ich schmiedete erste Pläne. Anschließend las ich in meinem neuen Ostseekrimi weiter, den ich mir gestern gekauft hatte.
Erst kurz vor zehn Uhr wachte L auf. 

Nach einer kurzen Badrunde machte ich mich an den Abwasch, für den ich gestern Abend zu faul war. Viel schmutziges Geschirr und Besteck ist nicht zusammengekommen, wir sind ja auch nur zu zweit, sodass ich innerhalb weniger Minuten damit fertig war. 
Ich bereitete unser Müsli- und Kornflakes-Frühstück vor, das L und ich auf der Terrasse mit herrlichem Blick auf den Gardasee einnahmen.  


Während L mit ihren mitgebrachten Playmobilsachen spielte, setzte ich mich mit meinem Laptop auf die Terrasse und arbeitete wenige Minuten. Ich wollte der Finanzbuchhalterin für den Monatsabschluss Juni noch die restlichen Belege zukommen lassen. 
Danach machte ich es mir auf dem Liegestuhl gemütlich und las im Buch weiter.

Mit Beginn der Siesta entschieden L und ich, einen kleinen Ausflug zu machen. Wir fuhren mit dem Auto in den Ort Manerba del Garda. Auf einem großen Parkplatz stellten wir unser Fahrzeug ab. Per App zahlte ich die geringen Parkgebühren. Nur wenige Minuten vom Parkplatz entfernt lag ein versteckter Kiesstrand, der bereits gut besucht, jedoch nicht überfüllt war. Schnell fanden wir einen passenden Platz im Halbschatten. In den nächsten zweieinhalb Stunden badeten wir mehrmals im angenehm temperierten Gardasee, spielten Frisbee und das Kartenspiel UNO. Einen kleinen Snack für zwischendurch hatte ich ebenfalls eingepackt. 
Dieser Strandbereich gefällt uns so gut, dass wir sehr wahrscheinlich morgen wieder hierherkommen werden. 


Zurück in unserem Ferienapartment schnitt ich die restliche Melone auf und aß mit L einige Scheiben Toast mit Marmelade.
Während L erneut mit ihren Playmobilsachen spielte, las ich in meinem Krimi weiter. Es ist erfrischend, zur Abwechslung mal ein anderes Genre zu lesen. Meine Lieblingsgenres haben mich in letzter Zeit stellenweise arg gelangweilt. So viele Bücher wie in den letzten zwölf Monaten hatte ich noch nie zuvor abbrechen müssen.

Am frühen Abend machten L und ich uns auf den Weg zum Pool. Da das Wochenende vor der Tür steht, scheinen viele in der Nähe wohnende Italiener*innen wieder zur Erholung angereist zu sein. Der Poolbereich war gut besucht. Dennoch konnte L tauchen und ich in Ruhe ein paar Bahnen schwimmen.
Auf dem Gelände befindet sich auch eine Tischtennisplatte. Diese nutzten wir nach dem Baden für unser Ping Pong Spiel mit Ls Ball.

Zum Abendessen bereitete ich L Tagiatelle und mir Gnocchi zu. Dazu gab es eine der kürzlich gekauften Tomatensoßen. 

Ich bin gespannt, wie das gegen Spanien stattfindende Fußballspiel für die deutsche Nationalmannschaft ausgehen wird. Verfolgen kann ich das Spiel wegen der Ländersperre und meiner mangelnden Motivation, diese per VPN zu umgehen, nicht.

Den restlichen Tag werde ich gemütlich ausklingen lassen. Neben dem Abwasch, den ich in Kürze erledigen werde, möchte ich noch duschen, meine Französischübungen in der Duolingo App absolvieren, lesen und mit L die Serie „Geek Girl“ weiterschauen.