Unser Himmelfahrtsurlaub

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Mit Ls ehemaligem Klassenkameraden LK und seiner Mama fuhren wir gemeinsam für zwei Nächte in Richtung Norden zum Serengeti-Park. 


Donnerstag, 29. Mai 2025


Mittwochabend lagen wir zeitig im Bett. Obwohl ich morgens bis kurz nach halb acht geschlafen hatte, war ich immer noch müde.

Nach dem Frühstück packte ich die restlichen Sachen zusammen und hüpfte unter die Dusche. Anschließend reinigte ich das Kaninchenzimmer und bereitete alles für den Aufenthalt von meiner Schwägerin M, meinem Neffen M und meiner Schwiegermama in unserer Wohnung vor.

Elf Uhr dreißig wurden wir von Markkleeberg-C und LK abgeholt. Da mein Fahrzeug an den Schnellladesäulen oft ein Kommunikationsproblem hat und nicht lädt, fuhren wir mit Cs Auto. Auf ein unzuverlässiges Fahrzeug hatte ich nämlich keine Lust. 
Vor uns lag eine etwa dreistündige Autofahrt, die stau- und unfallfrei verlief. Nach einer kurzen Mittagspause bei McDonald’s trudelten wir gegen fünfzehn Uhr im Serengeti-Park ein.

Da wir vierzig Minuten zu früh eingecheckt hatten, wurden leider alle unsere Tickets für den Folgetag für den Ankunftstag gezählt, sodass wir erneut je circa einhundert Euro für die Eintrittstickets für den Folgetag bezahlen durften. Hätten wir das nicht gemacht, hätten wir am Tag darauf das Gelände zwischen zehn und sechzehn Uhr verlassen müssen. Irgendwo auf der Webseite steht das vermerkt. Ich habe diese Information trotz mehrmaliger Recherche nicht entdeckt. C und ich waren nicht sehr begeistert, da uns das beiden finanziell schon weh getan hat und auch nicht eingeplant war. Es dauerte einige Stunden, ehe wir uns hiervon wieder erholt hatten. Ich spürte direkt leichte Stresssymptome aufkommen.

Wir stellten unser Gepäck in der gebuchten Tongasoa-Lodge ab und sahen uns kurz um. Wir waren sehr begeistert von der schönen Unterkunft und einigten uns schnell, wer in welchem Zimmer übernachten soll.


Im Nieselregen gingen wir für etwa anderthalb Stunden in den Park und fuhren unter anderem mit dem Fahrgeschäft Aqua-Safari. Die Kinder waren leider nur mittelgut gelaunt. Richtige Freude und Spaß kam nicht auf.


Im Mini-Markt holten L und ich uns eine Tütensuppe und zwei Terrinen für das Abendessen. Gerade als wir unsere Unterkunft kurz vor sechs Uhr wieder betraten, fing es stark an zu regnen und hörte den restlichen Tag auch nicht mehr auf.

Wir verkrümelten uns alle zeitig in die Betten. Mir war unendlich kalt. Ich absolvierte meine Englischübungen und las in meinem Buch weiter, ehe mir irgendwann die Augen zufielen.


Freitag, 30. Mai 2025


Gegen drei Uhr morgens hörte ich Geräusche vom Tonband aus dem Serengeti-Park. Ob das wirklich so sein soll, wage ich zu bezweifeln. Es war auf jeden Fall unheimlich.
Aufgewacht bin ich um Viertel nach sieben. Ich kümmerte mich um die Beantwortung einiger Textnachrichten und um die sieben Textfragmente des Freitagsfüllers.

Nach einer Dusche gingen wir zum Frühstücksbuffet. Der Frühstücksraum war maßlos überfüllt. Wir standen in einer endlos langen Schlange an und fanden mit Ach und Krach einen Sitzplatz. Das Buffet war sehr vielfältig. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Gut gesättigt verließen wir eine halbe Stunde später das Restaurant.

Vormittags unternahmen wir eine etwa einstündige Bustour durch den Wildpark. Wir saßen ganz oben und hatten so einen sehr guten Blick auf alle Tiere. Es waren unglaublich viele Autos im Park. Mir taten die Tiere sehr leid, auch wenn sie dieses Verkehrsaufkommen bereits gewöhnt sind. Viele Tiere schauten direkt durch die heruntergelassenen Autofenster ins Wageninnere hinein.  


Mittags betraten wir den Abenteuerpark und fuhren mit etlichen Fahrgeschäften. Sehr zu meiner Freude konnte ich mit nahezu jedem Fahrgeschäft mitfahren. So saß ich unter anderem auf der Wildwasserbahn, auf einem Jet- und Speedboot und in einem Monster Truck. Ich ließ nur die Fahrgeschäfte aus, bei denen ich ganz genau weiß, dass mir übel werden könnte. Anfangs war die Stimmung der Kinder nicht gut. Glücklicherweise fingen sie sich recht schnell wieder und wir hatten doch noch viel Spaß.


Meine Kopfschmerzen, die kurz nach dem Frühstück einsetzten, wurden im Laufe des Tages immer stärker. Ich versuchte, diese mit einer Flasche Coca Cola in den Griff zu bekommen. Ich trinke kaum Cola und hoffte, dass mir das Koffein Linderung verschafft. Leider half das genauso wenig wie eine einstündige Pause in der Unterkunft am Nachmittag.

Per E-Mail wurde ich darüber informiert, dass sich Ls Klavierstunden ab dem kommenden Schuljahr erhöhen werden. Bis Ende Juni können wir deshalb von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Ich bat L, intensiv darüber nachzudenken, ob sie in Zukunft weiter Unterricht nehmen möchte, denn meiner Ansicht nach besteht zwischen ihr und dem Klavier eher eine Art Hassliebe.
Etwas versöhnt von unserem gestrigen Fauxpas bei Ankunft im Serengeti-Park war ich beim Anblick der Rückzahlung vom Finanzamt auf meinem Konto aufgrund meiner Ende März abgegebenen Einkommenssteuererklärung für letztes Jahr.

Bis zur Schließung des Parks fuhren wir am späten Nachmittag mit weiteren Fahrgeschäften. Das Abendessen nahmen wir anschließend im Restaurant ein, in dem auch das Frühstücksbuffet angeboten wird.

C und LK gingen zeitig zurück in die Unterkunft. L und ich drehten noch eine Runde durch den immer leerer werdenden Park, nutzten die Spielplätze und telefonierten nebenbei mit meiner Schwiegermama und meinem Neffen M, die uns unter anderem ein Update über unsere Kaninchen gaben.

Ich machte abends meine Französischübungen, las in meinem Buch weiter und schlief mit leichten Hals- und stärkeren Kopfschmerzen ein.


Samstag, 31. Mai 2025


Gegen fünf Uhr morgens hörte ich erneut Geräusche eines Tonbands, die aus dem Abenteuerbereich des Serengeti-Parks kamen. Heute zog sich diese nächtliche Störung ganz schön in die Länge.
Mit leichten Halsschmerzen startete ich halb acht in den Tag.

C, LK, L und ich waren am Morgen zeitiger beim Frühstück. Wir mussten kaum anstehen und fanden sehr schnell einen schönen Sitzplatz. Die Stimmung beim Frühstück unter uns vieren war merkwürdig. 

Über eine Stunde warteten wir anschließend, dass der Park öffnet und die Kinder noch mit zwei Fahrgeschäften fahren können, die sie bisher aus den verschiedensten Gründen ausgelassen hatten. Leider merkten wir erst gegen zehn Uhr, dass die meisten Fahrtgeschäfte erst elf Uhr ihre erste Fahrt starten. Da C am Nachmittag einen Termin in Markkleeberg hatte, fuhren wir deshalb halb elf zurück nach Hause.

Die Stimmung im Auto war komisch. Über drei Stunden lang, die glücklicherweise stau- und unfallfrei verliefen, unterhielt sich kaum jemand. Wir machten nur eine sehr kurze Pause, um für die Kinder ein belegtes Brötchen bei einer Tankstelle zu kaufen, und saßen ansonsten im unangenehm warmen Auto.

Gegen vierzehn Uhr betraten L und ich unsere Wohnung. Meine Schwiegermama, meine Schwägerin M und mein Neffe M waren bereits abgereist. 
Wir begrüßten zuerst unsere süßen Kaninchen. Anschließend räumte ich unser Gepäck aus und hüpfte unter die Dusche.

Da wir von Ls Schulfreundin LK und ihrer Mama Leipzig-S in den Garten eingeladen wurden, bereitete ich ein kleines Picknick mit Knabbereien und Obst vor. Von halb vier an verbrachten wir etwa fünf Stunden dort. Die Mädels wurden mehrmals mit dem Wasserschlauch nass gespritzt und wir Erwachsenen tauschten uns über etliche Themen aus. Sämtliche angekündigte Gewittergebiete sind an uns vorbeigezogen. Wir hatten die ganze Zeit über bestes Wetter.

Als wir wieder zu Hause waren, gab es für L und mich noch ein kleines Abendessen. Die Kaninchen bekamen ebenfalls frisches Grünfutter.
Ich nahm aufgrund meiner Halsschmerzen etwas Medizin, machte meine Italienischübungen, las L ein Kapitel in einem Buch vor und ging zeitig schlafen. 

Ein Wochenende im Mai 

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

L und ich verbrachten das Muttertagswochenende bei meinen Eltern in Erfurt. Eine kleine Aufmerksamkeit für meine Mama hatte ich ihr bereits am Freitagabend überreicht.


Samstag, 10. Mai 2025


Bereits Viertel nach sieben wachte ich am Morgen auf. Obwohl ich noch bis um acht im Bett liegen blieb und im Internet las, war ich die Erste, die aufgestanden war.

Gegen neun begleitete ich meine Mama zur Bäckerei. Sie kaufte Gebäck für das Frühstück ein, ich fuhr das gegenüber der Filiale geparkte Auto einige Straßen weiter zur Ladesäule. Der Ladevorgang funktionierte auf Anhieb.

Zurück in der Wohnung hüpfte ich unter die Dusche und setzte mich anschließend an den liebevoll gedeckten Frühstückstisch.

Vormittags fuhren wir vier gemeinsam im fast voll geladen Auto zum Freizeit- und Erholungspark Possen in Sondershausen in Thüringen.
Wir holten uns zuerst ein Erfrischungsgetränk und erkundeten die weitläufige Gegend. Während L abwechselnd auf den Spielplätzen und Hüpfburgen tobte, fanden wir einen großen Tisch für unser mitgebrachtes Picknick. Nach einem Abstecher zu den Blockhütten und dem Kletterparcours für Kinder machten wir uns mit geschmiedeten Plänen nachmittags wieder auf den Heimweg. Zuvor gab es noch ein kleines Softeis.


Zurück in Erfurt wollte L auf den Spielplatz gehen. Ich begleitete sie dahin, lief aber kurz darauf in die Wohnung meiner Eltern, um mich für meine Verabredung fertigzumachen.

Kurz nach siebzehn Uhr kam ich am Erfurter Hauptbahnhof an, vor dessen Eingang Grundschul-J bereits wartete. Nachdem Grundschul-B wenig später aus nachvollziehbaren Gründen unser Treffen absagte, spazierten wir gemeinsam durch den Park zu Grundschul-Js Zuhause. Dort hatte ihr Mann N bereits den Grill angeschmissen und erzählte uns ausführlich von seiner schönen Betriebsfeier am Vortag.


Mit der Tram und einer Menge Gedanken im Kopf fuhr ich gut gesättigt abends zurück in die Wohnung meiner Eltern.

Die drei fand ich im Schlafzimmer vor. Sie schauten sich sehr alte Videos aus meiner Kindheit an, unter anderem von meiner Schuleinführung vor einunddreißig Jahren. L mag diese Videos immer sehr gern. Entzückt waren wir alle vier von der süßen Schnute meines kleinen, fast noch Baby-Bruders.

Bevor es an meine Französischübungen und zum Schlafen ging, wurde noch eine Weile im Wohnzimmer gequatscht.


Sonntag, 11. Mai 2025 


Heute Morgen wachte ich gegen acht Uhr auf. L schlief eine Stunde länger. Ich nutzte die Zeit wieder für mich, schaute auf einigen Seiten im Internet und las in meinem Buch weiter.

Am liebevoll gedeckten Frühstückstisch trafen wir uns alle kurz vor zehn Uhr. L überraschte mich mit einer Packung Toffifee. Eine süße Karte bekam ich bereits am Donnerstag von ihr. Anschließend telefonierten wir eine Weile mit meinem Bruder und verkündeten meinen Eltern, dass sie von uns zum Essen eingeladen werden. Den restlichen Vormittag ließen wir entspannt angehen.

Kurz vor dem Mittagessen war ich plötzlich sehr müde. Ich legte mich hin und schlief eine gute halbe Stunde lang. Gegen halb zwei gab es schließlich Mittagessen. 

Danach packte ich unsere Tasche, verabschiedete mich von meinen Eltern und brachte mit L die Sachen in den Kofferraum des Autos. L durfte noch eine Viertelstunde lang auf dem Spielplatz spielen, ehe wir die Fahrt zurück nach Markkleeberg antraten.


Zu Hause wurden wir gleich von Elli, Waltraud und Gerda begrüßt. Es muss am Wochenende eine Kaninchenparty stattgefunden haben. Ein Sofakissen war zerfetzt, die Schaumstofffüllung lag drumherum und auf dem Boden vor der Couch verteilt. Alle drei schauten aber sehr unschuldig drein. 😉 

Nachdem die Ordnung wiederhergestellt war, räumte ich unsere Tasche und den Rucksack aus, kümmerte mich um frisches Grünfutter für die Kaninchen und bereitete Ls Brotdose für den morgigen Schultag und unser heutiges Abendessen zu.

Abends machte ich es mir auf der Couch gemütlich, schaute meine Serie und las in meinem Buch weiter und machte kurz vor dem Schlafengehen ein paar Italienischübungen. 

Donnerstag, 1. Mai 2025 – Mit dem Tretmobil um den Cossi

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Aufgewacht bin ich heute Morgen halb acht und war ausgeschlafen. L schlief etwa eine Stunde länger, sodass ich die Zeit zum Lesen in meinem aktuellen Buch – das mittlerweile zweiundzwanzigste in diesem Jahr – nutzen konnte.
Gefrühstückt habe ich eine Schüssel voll Beerenmüsli mit Weintrauben. Mittags bereitete ich auf Ls Wunsch hin Basmatireis mit Tomatensoße zu, zum Vesper aß ich einen Crêpe mit Zucker, Zimt und Apfelmus und abends gab es eine große Portion Spargel mit Kartoffeln und Sauce Hollandaise. 

Nach dem Frühstück bestellte ich gemeinsam mit L ihre Schulmittagessen bis in den Juni hinein. Währenddessen ließ ich unseren Staubsaugerroboter Miro den Fußboden im Bad säubern. Danach reinigte ich das Badezimmer und hing frisch gewaschene Handtücher und Decken im Außenbereich zum Trocknen auf.

Gegen Mittag trudelten unsere ehemaligen Vermieter C und A ein. Wir zeigten ihnen, wie und wo wir wohnen und stellten die drei Kaninchen Elli, Waltraud und Gerda vor. 
Kurz darauf war es bereits Zeit, zum Cospudener See aufzubrechen. Die Parkplätze waren maßlos überfüllt. Wir hatten allerdings Glück und fanden ganz in der Nähe im Anwohnerbereich eine kostenlose Parkmöglichkeit. Gegen vierzehn Uhr starteten wir unsere Runde um den Cossi mit unserem zuvor gemieteten 4er Tretmobil und einer Snacktüte. Eine erste Pause machten wir bei der Bistumshöhe, von der aus ein wunderschöner Ausblick genossen werden kann, wenn man zuvor die einhundertachtzig Stufen bewältigt. Dass es einen Imbissstand gibt, wusste ich nicht. Umso schöner war es, dass L und ich uns dort einen Crêpe holen konnten. Eine zweite Pause machten wir gegen Ende unserer Fahrt. Wir tauchten unsere Füße in den See. Mir war das Wasser noch viel zu kalt zum Baden. Ich bewunderte somit alle Leute, die heute mutig genug waren, komplett unterzutauchen. 
Am frühen Abend fuhren wir C und A ins Hotel. Die beiden checkten ein und wir besichtigten gemeinsam das geräumige Zimmer.
Nach einer halben Stunde ging es auf Ls Wunsch hin weiter zum Festanger in Markkleeberg. Sehr zu ihrer Freude fuhr C mit ihr einige Fahrgeschäfte, während A und ich uns einig waren, lieber zu warten und Beweisfotos zu machen.
Den Abend ließen wir gemütlich im seit November letzten Jahres wieder eröffneten Ratskeller „Zur Linde“ bei drei Spargelportionen und einem Burger ausklingen.

Heute war es bereits so warm wie an einem Sommertag.

Was heute schön war: 

– lesen
– Sonnenschein
– Reinigung des Badezimmers
– Besuch von C und A
– Fahrt mit dem Tretmobil
– Blick auf den Cospudener See
– Crêpe zum Vesper
– Rummelplatz auf dem Festanger
– Restaurantbesuch
– Englischübungen 

Eindrücke des Tages:


Unser Osterurlaub – Besuch in München

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Meine vier Urlaubstage im Anschluss an das Osterfest verbrachten L und ich größtenteils in München bei meinem Bruder, meiner Schwägerin J und meiner Baby-Nichte O.


Dienstag, 22. April 2025


L und ich starteten Viertel nach elf in Richtung München. Vier Stunden Autofahrt lagen vor uns. 
Die meiste Zeit vertrödelten wir an den Ladesäulen in Bayern. Die ersten vier funktionierten nicht. Erst fünfundzwanzig Kilometer weiter klappte es schließlich nach ewigem Herumprobieren per Zufall. Glücklicherweise sind wir jedesmal auf nette und hilfsbereite Menschen getroffen. Ich vermute, mein Fahrzeug ist das Problem und nicht die einzelnen Ladesäulen.

Als wir Viertel nach fünf in der Straße meines Bruders, meiner Schwägerin J und meiner Baby-Nichte O ankamen, holten wir leckere Sachen für das Abendessen. Später wurden wir durch das Haus geführt, in dem die drei erst seit kurzem wohnen.
Ein erstes Kennenlernen mit meiner kleinen Nichte fand abends statt. Mein Finger wurde fest umklammert. So eine süße kleine Maus.



Mittwoch, 23. April 2025


Ich habe im nigelnagelneuen Gästebett sehr gut geschlafen. Nach einer erfrischenden Dusche aßen wir kurz darauf gemeinsam am liebevoll gedeckten Frühstückstisch. Für mich gab es ein Croissant mit gesalzener Butter und eine kleine Portion Müsli.

Mein Bruder warf vormittags einen Blick in die Einstellungen meines Auto und veränderte hier und da etwas. Ich installierte mir endlich die entsprechende App und habe nun eine gute Übersicht über das Fahrzeug.

Wir kauften noch Proviant im Supermarkt ein und besuchten ab mittags den Wildpark Poing. Ferienbedingt war der Parkplatz zwar sehr voll, aber im Park selbst waren die Menschen gut verteilt. Meine Baby-Nichte O hielt gut durch. Besonders schön fand ich die zahlreichen Spielplätze und großen Gehege für die Tiere. Bei der Flugshow schauten wir eine ganze Weile zu.

Den Tag beendeten wir mit leckerem Essen vom Grill.



Donnerstag, 24. April 2025


Ich schlief nicht so gut wie am Vortag, war aber dennoch wach und fit genug.
Gefrühstückt wurden mit Aprikosenmarmelade gefüllte Croissants. Dazu gab es für mich eine Tasse Schokocappuccino.

Mittags schlenderten wir durch einen Pflanzen Kölle Markt. Während mein Bruder und meine Schwägerin J auf der Suche nach Terrassenmöbeln waren, schauten L und ich uns ebenfalls um. Gekauft haben wir allerdings nur einen Trinkbecher für L.
Unser Mittagessen nahmen wir im Restaurantbereich des Marktes ein. L durfte anschließend noch im dazugehörigen kleinen Indoorspielplatz toben. Ein Streit zwischen zwei Familien eskalierte zusehends. Wir fühlten uns alle an ein Trash TV Format erinnert. Das Vokabular der Erwachsenen war jedenfalls kein Vorbild für die anwesenden Kinder.

Am späten Nachmittag machten sich mein Bruder und ich spontan auf den Weg zu Jysk. Dort begutachteten wir ebenfalls einige Gartenmöbel. Anschließend fuhren wir einkaufen.
Zum Abendessen gab es drei selbstbelegte Pizzen. Mit der dritten Folge der sechsten LOL-Staffel beendeten wir schließlich den Abend. Es war spät geworden.



Freitag, 25. April 2025


Nach dem leckeren gemeinsamen Frühstück packte ich unsere Sachen zusammen. Halb zwölf machten L und ich uns auf den Rückweg zu meinen Eltern. 
Statt der geplanten zwei Stunden bis zur ersten Lade- und Mittagspause brauchten wir dreieinhalb Stunden. Wenigstens ließ sich das Fahrzeug problemlos laden, sodass L und ich währenddessen in Ruhe essen konnten. Die letzten zwei Stunden bis Erfurt vergingen staufrei und zügig.

Halb sechs kamen wir schließlich in der Wohnung meiner Eltern an. Kurz darauf gab es Abendessen. Meine Mama hatte extra Sushi gekauft. 
Unsere drei Kaninchen Elli, Waltraud und Gerda durften abends noch lange im Flur hoppeln. Geknuddelt haben wir sie natürlich auch.

Unser Osterfest – Hexentanzplatz 

Reisen & Ausflüge

Ich habe sehr gut geschlafen und wieder viel geträumt. Dieses Mal kamen einige ehemalige Schulkamerad*innen aus der Oberstufe in meinen Träumen vor. Kurz vor halb acht wachte ich heute Morgen auf, war noch müde und hätte gern weitergeschlafen. Wegen unseres geplanten Ausflugs war dies allerdings nicht möglich. 
Im Auto auf dem Weg nach Thale aß ich eine kleine Brotzeit. Mittags holte ich mir eine Portion Pommes mit Falafel und einer Art Senfsoße und am späten Nachmittag gab es einen Veggie Burger im Restaurant zur Goldenen Möwe.

Nach unserer Badrunde heute Morgen packte ich unser Picknick für den Ausflug in den Rucksack.
Anschließend fuhren wir mit dem Auto zu LK und Markkleeberg-C und starteten gemeinsam kurz vor neun Uhr in Richtung Thale zum Hexentanzplatz. Gegen elf Uhr kamen wir auf dem großen Parkplatz an.
Wir machten uns auf den Weg zur Kabinenbahn und fuhren mit dieser hinauf zum Hexentanzplatz. Dort begaben wir uns zuerst zur Sommerrodelbahn Harzbob. LK fuhr alleine, L und ich fuhren zusammen und Markkleeberg-C passte auf meinen Rucksack auf.
Dem auf dem Kopf stehenden Hexenhaus mitsamt seinem Hexenpfad statteten wir ebenfalls einen Besuch ab. Nach einem leckeren Mittagessen stöberten wir in den verschiedenen Souvenirshops. Die Kinder holten sich je eine Kleinigkeit. L hatte dafür extra ihr Taschengeld mitgenommen.
Nach einer weiteren Fahrt mit dem Harzbob und dem Genuss einer Zuckerwatte fuhren wir mit der Kabinenbahn zurück ins Tal. Die Kinder durften noch mit einigen Fahrgeschäften in der Erlebniswelt Thale fahren, ehe es merklich frischer wurde, zu tröpfeln begann und wir uns allmählich zurück zum Parkplatz machten.
Da wir das Auto unbedingt laden mussten, um zurück nach Markkleeberg zu kommen, hielten wir kurz vor sechzehn Uhr bei McDonald’s, in dessen Nähe es eine Ladesäule gab, und wärmten uns eine halbe Stunde lang im Innenbereich auf, während das Fahrzeug draußen um einige Prozent geladen wurde.
LK und Markkleeberg-C fuhren wir wieder nach Hause und hielten dann mit dem Auto erneut an einer Ladesäule, damit es morgen für unseren Osterbesuch in Erfurt wieder fahrbereit ist.

Was heute schön war:    

– unfall- und staufreie Autofahrten
– Ausflug zum Hexentanzplatz
– leckeres Mittagessen
– Zuckerwatte
– Serienabend
– Schwedischübungen

Eindrücke des Tages: 



Unser Winterurlaub – Abreisetag    

Reisen & Ausflüge

Ich habe ziemlich schlecht geschlafen. So sehr ich es auch versuchte, es gelang mir nicht einzuschlafen. Ich schaute immer wieder auf die Uhr. Es wurde halb eins, halb zwei, um zwei … Ich lag mit leichtem Halskratzen und stärker werdendem Schnupfen neben einer schlafenden L. Irgendwann fand ich zur Ruhe und die Blicke auf die Uhr wurden weniger. Am Morgen fühlte ich mich zwar erkältet(er), aber dennoch ganz gut.
Gefrühstückt habe ich ein belegtes Kürbiskernbrötchen vom Bäcker, mittags aß ich bei McDonald’s einen Veggie Burger und abends gab es eine Brotzeit.

L und ich verließen vormittags überpünktlich unser Apartment, beluden das Auto mit unserem Gepäck und machten uns auf die Fahrt zurück nach Hause.
Eine erste Ladepause machten wir gegen zwölf Uhr. Das Laden klappte problemlos und L und ich vertrieben uns die Zeit bei McDonald’s.
Nachmittags hielten wir bei einer Ladestation in der Nähe einer Burger King Filiale. Nachdem das Laden beim ersten Anbieter zweimal nur für jeweils eine Minute funktionierte, gab ich nach einigen Versuchen entnervt auf und fuhr zu einem glücklicherweise direkt daneben befindlichen Anbieter. Dort klappte der Ladevorgang auf Anhieb. Für L holte ich neues Essen bei Burger King. Ich war noch satt.

Kurz vor siebzehn Uhr kamen wir in Markkleeberg an. Damit es morgen bei unseren Vorhaben nicht so stressig wird, sollte das Auto ein letztes Mal an der von mir bekannten Ladesäule laden. Ich brauchte acht oder mehr Anläufe, ehe das Fahrzeug geladen werden wollte. Das hatte ich bisher noch nicht. Während der Akku irgendwann mehr Prozente erhielt, kauften L und ich im Supermarkt für das Wochenende ein.
Gegen achtzehn Uhr war das Gepäck aus dem Fahrzeug ausgeladen und hoch in die Wohnung getragen. Ich räumte anschließend alles in die dafür vorgesehenen Plätze in den jeweiligen Zimmern.
Abends machte ich es mir mit einer Wärmflasche und einem Buch im frisch bezogenen Bett gemütlich. Ich war ganz schön geschafft. 

Was heute schön war:

– unfall- und staufreie Autofahrt
– lesen
– Italienischübungen 

Unser Winterurlaub – Die letzten drei Tage 

Reisen & Ausflüge

Ausgeschlafen war ich durchschnittlich um Viertel nach acht Uhr. L schlief meist bis um neun. Wir starteten somit immer sehr gemütlich in unsere Vormittage.
Gefrühstückt wurde Paula Müslispaß. Ich schnitt mir Apfelstücke mit in meine Schüssel hinein. Mittags und abends aßen wir je nach Lust und Laune Nudeln oder Reis mit Tomatensoße oder Veggie-Bolognese, Pommes oder Pizza.

Einen Großteil der Tage verbrachten wir rutschend im Aqua Mundo. L probierte zwei weitere Rutschen aus, bei denen sie im letzten Februar noch ihre Bedenken hatte. An einem Abend machte ich beim täglichen Aqua Fit mit dem Weihnachtsmann mit.

Ich genoss weiterhin das Nichtstun und werde vermutlich bis zur Abreise auch ein zweites Buch ausgelesen haben. Ich fühle mich sehr gut erholt.
Heute Mittag fuhren wir unser Auto an eine der vielen Ladesäulen. Das Laden funktionierte problemlos, sodass wir morgen gleich nach dem Aufstehen die lange Heimreise antreten können.

Zwei von drei im Preis inbegriffene Gutscheine lösten wir für Haarschmuck ein. L trägt nun Hairbeads. Das sieht sehr schick aus.
Die sonnigen Nachmittage nutzten wir, um den kompletten Park nebst aller Spielplätze zu erkunden. Die Ferienhäuser sehen sehr einladend aus. Da bekomme ich direkt Lust auf einen Sommerurlaub.
Dem kleinen Indoorspielplatz statteten wir ebenfalls einen längeren Besuch ab.

Was in den letzten drei Tagen schön war:

– ausschlafen
– Aqua Mundo mit Aqua Fit
– Spaziergänge bei Sonnenschein
– lesen
– Sprachübungen

Eindrücke der letzten drei Tage:

Unser Winterurlaub – Die ersten drei Tage

Reisen & Ausflüge

Ich habe täglich bis mindestens halb acht ausgeschlafen, meist sogar etwas länger. L wurde frühestens halb neun wach.
Gefrühstückt haben wir Müsli, das ich mit Apfelstücken aß. Beim Einkauf holten wir auf Ls Wunsch hin eine Packung Paula Müslispaß. Mittags und abends gab es im Wechsel Reis oder Nudeln mit Tomatensoße, Veggie-Bolognese oder Pesto, Pommes oder Pizza.

Wie schon im letzten Jahr verbringen L und ich die meiste Zeit unseres Aufenthalts im Erlebnisbad Aqua Mundo. Besondere Freude bereiten uns das Wellenbad, der Außenbereich und die Rutschen. Ein paar Bahnen am Stück kann ich mittlerweile auch schwimmen, ohne Sorge zu haben, dass L ertrinkt. Diese studiert währenddessen eine Choreographie nach der nächsten ein und präsentiert mir diese sehr stolz. Am Samstag wurde L von einem Mädchen angesprochen und konnte für ein paar Stunden mit dieser im Wasser spielen.  

Ich genieße das Nichtstun und die Stille um mich herum. Mein erstes Buch ist fast ausgelesen. Ich habe dieses Mal auf E-Books verzichtet und wieder richtige Bücher eingepackt. Zwei längere Telefonate mit unserer Familie haben wir geführt und dabei unter anderem ausführlich erklärt, wie es war, mit einem E-Fahrzeug angereist zu sein. Heute konnte ich sogar einen Mittagsschlaf genießen.

Obwohl wir einige Lebensmittel von zu Hause mitgenommen haben, kauften wir noch fehlende am Samstag im nur einen Kilometer entfernten, sehr großen Supermarkt ein. Ein bisschen haben L und ich es dabei übertrieben.
Den beiden Souvenirshops haben wir auch schon einen ersten Besuch abgestattet. Mir ist aufgefallen, dass L sich verändert hat und ihr üblicher Kaufrausch ausgeblieben ist. Natürlich gefallen ihr nach wie vor einige der angebotenen Dinge, gekauft hat sie sich aber lediglich einen Plüsch-Wurm für unter zehn Euro vom Zeugnisgeld ihrer Tante M. Sie mag sich von ihrem Taschengeld nicht mehr sofort trennen. Das ist eine schöne Entwicklung. 

Eine halbe Stunde Kids Safari bei bestem Wetter habe ich L ermöglicht. Ich spazierte währenddessen neben oder hinter ihr her. 
Den Sonnenschein nutzten wir auch, um einen Blick auf die Nordsee zu werfen. Es war sogar noch etwas Ebbe. Die Luft ist am Wasser unvergleichlich sauber.
Einen unserer drei Gutscheine, die im Unterkunftspreis inbegriffen sind, lösten wir für eine Stunde Squash ein. Das wollte ich schon immer mal ausprobieren. L und ich hatten viel Spaß, waren aber gar nicht mal so gut darin. 

Was in den letzten drei Tagen schön war:

– ausschlafen
– Aqua Mundo
– Playdate für L
– Nordseebesuch
– Squash
– lesen
– Telefonate
– Sprachübungen

Eindrücke der letzten drei Tage:   

Unser Winterurlaub – Anreisetag   

Reisen & Ausflüge

Geschlafen habe ich heute bis kurz vor sieben Uhr. L wurde kurz nach halb acht wach.
Belegte Toastbrotscheiben frühstückte ich im Auto. Dazu gab es einen mit Schokocappuccino gefüllten Thermobecher. Mittags pausierten wir bei einer McDonald’s Filiale. Dort gab es leider keine Veggieburger, sodass ich lediglich eine mittlere Portion Pommes mit Mayonnaise aß. Am Abend schaufelte ich Nudeln mit Veggie-Bolognese in mich hinein. Ich war ziemlich ausgehungert. 

Beim Zusammenpacken am Morgen war ich etwas gestresst. Ich wollte nichts wichtiges zu Hause vergessen. Die Thermostate an unseren Heizkörpern drehte ich etwas herunter, aber nicht so viel wie im Dezember. Ich habe keine Lust, nächste Woche in eine eiskalte Wohnung zurückzukehren.
Kurz nach halb zehn war das Auto mit unserem Gepäck beladen und wir startklar. Ein letztes Mal fuhren wir zu den Katern Bo und Purzel, um sie mit Frischfutter zu beglücken. Heute wurden wir nicht an der Tür empfangen. Gefressen haben beide aber sehr gut.

Pünktlich zur Mittagszeit erreichten wir die erste von zwei von mir im Vorfeld ausgesuchten Ladestationen inklusive Rastplatz. An der Ladesäule verzweifelte ich zusehends. Die Minuten verstrichen und es war nicht ersichtlich, was ich falsch mache. Ich sprach kurzerhand einen Mann an seinem E-Fahrzeug an, nachdem mir das Personal der Tankstelle nicht weiterhelfen konnte. Dieser war sehr hilfsbereit und gab mir einen wichtigen Tipp, wie ich zumindest den Ladestecker wieder aus meinem Fahrzeug ziehen kann. Auch ihm gelang es nicht, mein Fahrzeug zum Laden zu bringen. Ich fuhr kurzerhand zwei Meter weiter an eine andere Ladesäule … und der Ladevorgang klappte auf Anhieb. Im Nachhinein stellte sich also heraus, dass genau dieser eine von mir erwählte Ladestecker defekt war. Innerlich maßregelte ich mich, da ich wieder einmal von meiner eigenen Dummheit und nicht von der Möglichkeit eines technischen Defekts ausging. Ich sollte wirklich netter über mich denken.
Wegen zwei hintereinander befindlichen Unfallstellen auf der Autobahn A7 – zum Glück jeweils „nur“ Blechschäden – erreichten wir kurz nach fünfzehn Uhr mit einer Dreiviertelstunde Verspätung die zweite Ladestation. Das Laden des Fahrzeugs klappte unkompliziert. L und ich vertraten uns eine Viertelstunde lang die Beine bzw. suchten den Spielplatz bei der Raststätte auf.

Im Center Parcs Park Nordseeküste kamen wir schließlich um Viertel vor fünf an. Im letzten Februar waren wir auch schon in diesem Park, auf den ich dank des Blogs Frische Brise im Jahr davor aufmerksam wurde. Wir checkten ein, brachten unser Gepäck vom Auto ins Apartment, verräumten alles in die entsprechenden Schränke, schnappten uns die Badetasche und machten uns auf ins Aqua Mundo. In den anderthalb Stunden schwammen und rutschten wir viel. Der tägliche Aqua Fitness Kurs findet wie im letzten Jahr auch wieder mit dem Weihnachtsmann statt. Er geht sogar noch mehr ab als im letzten Februar. In den nächsten Tagen kann ich mein Wissen bezüglich sämtlicher Ballermann-Hits ausbauen. 

Was heute schön war: 

– länger schlafen
– Katerfütterung
– kurzzeitiger Sonnenschein
– unfallfreie Autofahrt
– geglückte Ladevorgänge
– Aqua Mundo
– Schwedischübungen

Eindrücke des Tages:

Ein Wochenende im November

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

An diesem Wochenende hatten L und ich ein letztes Mal vor Weihnachten Besuch von meiner Schwiegermama.


Samstag, 23. November 2024


Am Morgen wachte ich neben L auf ihrer Matratze, die neben meiner am Boden lag, auf. In der Nacht bin ich auf diese gewechselt, da meine beiden die Kälte des Bodens nicht abhielten, sondern an mich weitergaben. Ich habe unendlich gefroren. Ich muss einsehen, dass die als Bodenmatratze Deklarierte ein absoluter Fehlkauf war.
Schon in der Nacht stellte ich bei einem kurzen Toilettengang fest, dass Elli und Waltraud aus dem Gehege ausgebüxt waren. Walli schlief auf dem gemütlichen Sofa, Elli unter dem Couchtisch.  

Für uns drei bereitete ich nach dem Aufstehen ein leckeres Frühstück zu. Die Kaninchen bekamen natürlich auch etwas zu fressen. Danach packte ich für L und mich eine kleine Reisetasche und einen Rucksack mit Reiseproviant. Wir machten uns schließlich alle nacheinander im Bad fertig. Als ich das Gehege der Kaninchen gesäubert und Frischfutter für zwei weitere Mahlzeiten bereitgestellt hatte, fuhren wir im Auto in Richtung des Schlosses in Moritzburg.

Wir kamen gut durch und hatten in Moritzburg großes Glück. Auf dem übervollen Parkplatz fuhr genau in dem Moment, als wir ankamen, ein Auto aus einer Parklücke. So konnten wir diesen Platz einnehmen und mussten keine Extrarunden im Ort drehen.

Halb zwei liefen wir durch die schöne Ausstellung zum Märchenfilm “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel”. Wir schlüpften in das ein oder andere Kostüm, bestaunten die Kulissen und erfuhren einige interessante Details und Filmtricks. Erst anderthalb Stunden später waren wir wieder draußen.


Um dem eisigen Wind und den niedrigen Temperaturen zu trotzen, aß jede von uns eine warme Waffel am Stiel. L und ich teilten uns zudem eine Heiße Schokolade. Meine Schwiegermama holte sich einen Kaffee.
Danach fuhren wir zwanzig Minuten mit dem Auto und checkten schließlich im Hotel in Radebeul ein.


Unsere beiden Zimmer waren sehr schön und gemütlich eingerichtet. Wir fühlten uns auf Anhieb wohl.
Nach einer einstündigen Ruhepause begaben wir uns gemeinsam auf die Suche nach einem schönen Restaurant. Wir kehrten schließlich beim Griechen ein und ließen uns jede ein leckeres Gericht schmecken.

Abends spielten wir in unserem Zimmer gemeinsam mehrere Runden des Neinhorn-Kartenspiels und eine Partie Skip-Bo.
Vor dem Schlafengehen machte ich noch ein paar Italienischübungen. 


Sonntag, 24. November 2024


Heute Morgen wachte ich gemeinsam mit L kurz nach halb neun auf. Wir blieben noch eine Weile im gemütlichen Hotelbett liegen, ehe wir uns umzogen und im Bad zurechtmachten. 
Gemeinsam mit meiner Schwiegermama aßen wir eine Stunde später Frühstück. Das Buffet im Hotel war sehr vielfältig und reichhaltig. Für jeden Geschmack war etwas Leckeres dabei.

Wir schauten uns anschließend den Spa-Bereich an. Ich fragte die Mitarbeiterin des hoteleigenen Hallenbads, ob es möglich sei, auf unser Gepäck aufzupassen, während wir baden. Denn so könnten wir schon auschecken und hätten keinen Zeitdruck. Die Mitarbeiterin meinte, dies sei kein Problem.
Wir kehrten also auf unsere Zimmer zurück, um das Gepäck zu holen. L und ich verließen unser Zimmer als erstes und verabredeten uns für halb eins mit meiner Schwiegermama. Wir checkten wie geplant aus und gingen hinunter zum Tresen des Hallenbads, nur um von derselben Mitarbeiterin zu hören, dass die Nutzung doppelt so teuer ist, wenn man kein Hotelgast (mehr) ist. Da wir nur eine Stunde baden und uns anschließend auf die Heimreise begeben wollten, hätte sich der doppelte Preis von insgesamt zwanzig Euro absolut nicht gelohnt. Unverrichteter Dinge verließen wir den Spa-Bereich. L war todtraurig und weinte noch lange in der Hotellobby, in der wir auf meine Schwiegermama, die ich über die Planänderung informierte, warteten. Diese Situation war sehr schade.  

Im Nieselregen brachten wir gemeinsam unser Gepäck zum Auto. Wir beschlossen, die in Sichtweite befindliche Kirche aufzusuchen, um für M zum Totensonntag eine Kerze anzuzünden. Der Gottesdienst war gerade erst zu Ende gegangen. Wir trafen zwar noch vereinzelte Menschen vor der Kirche an, diese war aber bereits verschlossen und wir kamen nicht mehr hinein.

Nach diesem merkwürdigen Vormittag fuhren wir mit dem Auto zurück nach Markkleeberg. Als wir mittags ankamen, verabschiedeten wir meine Schwiegermama sogleich, die noch eine spannende Reise vor sich hatte. Aus irgendeinem Grund fuhr heute keine einzige Regionalbahn direkt nach Erfurt. Sie musste mindestens zweimal umsteigen. Erst nach halb sechs war sie wieder zu Hause.

L und ich begrüßten zuerst Elli und Waltraud. Danach räumte ich unsere Tasche und den Rucksack leer und stellte die Waschmaschine an. Für L bereitete ich ein kleines Mittagessen zu. Ich selbst trank bei Kerzenschein in Gedenken an M und all die anderen bereits verstorbenen Familienmitglieder nur einen Schokocappuccino, da ich noch satt vom Frühstück war.
Weil mir trotz Koffein fast die Augen zufielen, legte ich mich eine halbe Stunde hin und schlief ein. Der Mittagsschlaf war herrlich.
Nach der Ruhepause ging es im Haushalt weiter. Die frisch gewaschene Wäsche wollte aufgehangen und der morgige Schul- und Arbeitstag vorbereitet werden. Zwischendrin gab es noch einen Anfall von L, weil wir vermutlich Material für den morgigen Kunstunterricht falsch zugeschnitten haben. Auch die Elterngruppe auf WhatsApp konnte uns nicht weiterhelfen. 

Den Abend werde ich nun mit dem Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ausklingen lassen. Schließlich muss ich die neu erworbenen Informationen gleich überprüfen, ehe ich die Details wieder vergessen habe. L hat leider keine Lust mitzuschauen. Schwedischlektionen stehen heute auch noch auf dem Plan.