Ein Wochenende im September

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

An diesem sonnig-warmen Wochenende hatte L drei Tanzauftritte bei den Highland Games in Trebsen.


Samstag, 20. September 2025


Ich wurde am Morgen vor dem Weckerklingeln wach. 
Ich drehte gemeinsam mit L meine Badrunde und bereitete ihr anschließend ein Frühstück und ein Picknick für den bevorstehenden Tag zu. Bevor wir beizeiten das Haus verließen, frisierte ich Ls Haare. (Vormittags wurde L nochmal umgestylt, da EBs Aussage sie dermaßen verunsicherte, dass sie mit meiner Frisur nicht mehr auftreten wollte. Vielen Dank EB!)

Ich fuhr L im Auto zu ihrer Schulfreundin EB. Dort stieg sie gegen neun Uhr in das Auto von EBs Großeltern um. Diese begleiteten die Mädels zum Tanzauftritt bei den Highland Games im Schloss und dazugehörigen Park in Trebsen.

Ich genoss während Ls mehrstündiger Abwesenheit den Sonnenschein, machte einen langen Spaziergang, aß ein thailändisches Mittagessen und anschließend ein Eis.

Am frühen Abend holte ich L wieder ab und gewann EB als Schlafgast.
Auf der Fahrt zurück nach Markkleeberg schliefen mir beide Kinder im Auto ein.

Während ich für die Mädels Spaghetti mit Tomatensoße zubereitete, kümmerten sich die beiden um das Gästebett in Ls Kinderzimmer. So brauchte ich das nicht machen und konnte mich stattdessen der Reinigung des Kaninchenzimmers widmen.

Die Kinder waren bis etwa einundzwanzig Uhr mit der Aufnahme lustiger Videos beschäftigt. Ich erledigte vor dem Schlafengehen noch meine Schwedischübungen und schaute eine Folge der Serie „The Big Bang Theory“, ehe mir allmählich die Augen zufielen.


Sonntag, 21. September 2025


Auch heute wurde ich kurz vor dem Weckerklingeln wach.
In aller Ruhe ging ich ins Bad und weckte erst danach L und EB. Während sich die beiden für den Tag fertigmachten, bereitete ich ihnen ein kleines Frühstück zu. Getränke, Snacks und einige andere Dinge packte ich für L und mich in einen Rucksack. Unsere drei Kaninchenmädels Elli, Waltraud und Gerda bekamen frisches Grünfutter.

Bevor wir zu dritt im Auto Richtung Trebsen fuhren, stritten L und ich uns sehr heftig. Mir missfällt derzeit ihr Umgangston mir gegenüber. L schafft es in letzter Zeit sehr oft, die schlechteste Seite in mir zum Vorschein zu bringen.

Halb neun morgens parkte ich das Auto auf einer der Wiesen. Wir trafen auf Leipzig-A, die gleichzeitig mit uns ankam.
Während die Mädels mit ihrem Tanzverein nochmal einige Tanzschritte probten, schauten Leipzig-A und ich uns auf dem noch ruhigen Gelände um. Der Aufbau der Stände war identisch zu letztem Jahr.


Vormittags fand der erste von zwei Tanzauftritten statt. Für meine (Schwieger-)Familie machte ich einige Fotos und Videos. Insgesamt vier Tänze durften die Kinder zeigen. Das haben sie sehr gut gemacht.

Die mehrstündige Pause nutzten EB und L, um ihr Taschengeld unters Volk zu bringen. Wir gaben jeder ihre Kids Smart Watch mit. So konnten wir uns jederzeit gegenseitig anrufen und problemlos auf dem großen Gelände wiederfinden.
Auch Leipzig-A und ich liefen umher und holten uns hier und da etwas Leckeres zu essen.

Etwa zwei Stunden vor dem zweiten Tanzauftritt hatten wir alle einen Durchhänger. Zudem zogen Wolken auf und es nieselte ein wenig. Glücklicherweise war das schnell wieder vorbei und es blieb für den Rest unseres Aufenthalts trocken.

Nachmittags fuhr ein Rolls Roys umgeben von Personenbegleitschutz aufs große Gelände der Highland Games. Es kursierten erste Gerüchte, Queen Camilla oder der schottische Botschafter könnten angereist sein.
Letztendlich war es tatsächlich Queen Camilla … beziehungsweise Barbara Schöneberger, die sich als eben diese verkleidet hatte. 😀 


Viertel vor vier fand der zweite und somit letzte Tanzauftritt für heute statt. Obwohl die Kinder schon müde waren, machten sie das erneut großartig und sehr diszipliniert. 
Während des Auftritts wurde im Hintergrund bereits abgebaut. So konnten wir alle schneller nach Hause fahren.

Ich fuhr L und EB zu EBs Zuhause. Beide schliefen mir während der halbstündigen Fahrt im Auto ein. Heute wollte L bei ihrer Freundin übernachten. Den Schulranzen und Wechselkleidung hatten wir bereits im Kofferraum verstaut. So verabschiedete ich mich am frühen Abend von L und wünschte ihr eine gute Nacht.

Neben einem leckeren Abendessen ließ ich den restlichen Tag mit meinen Englischübungen und einem Film ausklingen.

Sonntag, 17. August 2025 – Weinfest in Bad Sulza

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Ich bin sehr spät eingeschlafen und heute Morgen viel zu früh aufgewacht. Ich war zwar noch müde, aber dennoch fit genug, um den Tag zu überstehen.
Frühstück aß ich bei meiner Schwiegermama und L. Hierfür holte ich extra frische Brötchen und Croissants vom Bäcker. Zum Vesper aß ich eine sehr leckere Zimtschnecke. Abends bereitete ich L und mir eine Brotzeit zu.

L hat die Nacht ohne Heimweh und Tränen bei meiner Schwiegermama überstanden. Ich bin sehr stolz auf sie. Zur Belohnung bekam sie von ihrer Oma eine kleine selbstgenähte Maus, die tatsächlich schon einige Jahre auf sie gewartet hat. Beide nähten gestern Abend ein kleines Katzenkissen für L, das sie heute ebenfalls mit nach Hause nehmen durfte.

Mittags fuhren wir zu dritt nach Bad Sulza. Wir wollten ursprünglich ins Gradierwerk gehen, stellten vor Ort aber fest, dass dieses bereits geschlossen hatte. Wir erfuhren schnell, dass an diesem Wochenende ein Weinfest stattfindet. Gemütlich schlenderten wir durch den Park in die Bad Sulzaer Innenstadt und schauten uns die Stände, Buden und Sachen auf dem aufgebauten Flohmarkt an.

Nachmittags fuhren L und ich zurück nach Hause. Meine Schwiegermama fuhr mit dem Zug zurück nach Erfurt.
Ich kümmerte mich um unsere drei Kaninchenmädels, bereitete den morgigen Schultag vor und machte es mir abends gemütlich.

Was heute schön war:  

– Ls Übernachtungserfolg
– Weinfest in Bad Sulza
– unfall- und staufreie Autofahrt
– Italienischübungen
– Serienabend

Eindrücke des Tages:

Ein Wochenende im August

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Das Wochenende verbrachten L, meine Eltern und ich im Freizeit- und Erholungspark Possen. Wir übernachteten in einem der dort befindlichen Ferienhäuser.


Samstag, 9. August 2025


Ich habe sehr gut geschlafen und wachte am Morgen kurz nach acht Uhr auf. L schlief mit im selben Raum, aber in einem anderen Bett. Das klappte sehr gut.

Nach einer erfrischenden Dusche frühstückten wir im Außenbereich des Ferienhauses. 


Während meine Eltern noch einen Moment in der Unterkunft verweilten, ging ich mit L zur Murmelbahn, für die wir ihr gestern eine Holzmurmel gekauft haben.
Vormittags durfte L in den Kletterwald gehen. Das nächste Mal werde ich sie begleiten. Heute hatte ich keine Lust und war froh, ihr von der Bank aus zusehen zu dürfen. 
Nach zweieinhalb Stunden war ihre Kletterzeit vorbei und sie bekam ein Eis.


Im Außenbereich nahmen wir vier ein spätes Mittagessen ein. Meine Mama hat hierfür extra Kartoffelsalat zubereitet. Dazu gab es Wiener Würstchen.
Mit Ausnahme von L hielten alle danach Mittagsruhe. Ich nickte sogar für eine halbe Stunde ein.

Als wir nachmittags zur Hüpfburgenlandschaft gingen, stellte L schnell fest, dass diese aufgrund der starken Sonneneinstrahlung zu heiß zum Hüpfen war. So waren meine Eltern und ich für gut eine Stunde Ls schlechter Laune ausgesetzt.
Wir machten das Beste daraus und aßen ein Softeis, schauten uns die Tiere an, statteten dem Souvenirshop einen kurzen Besuch ab und holten uns ein kühles Erfrischungsgetränk im Biergarten.


Als L den Slush-Stand entdeckte, wurde ihre Laune schlagartig besser. Nach ihrem kühlen Getränk ging sie auch auf die (immer noch heißen) Hüpfburgen.

Abends gingen wir erneut ins Restaurant. Ich bestellte mir diesmal einen Veggieburger mit Süßkartoffelpommes. Vor, während und nach dem Abendessen spielte L auf dem Spielplatz.


Nach meinen Schwedischübungen verschwand ich abends zeitig im Bett. Die anderen taten es mir gleich.


Sonntag, 10. August 2025


Geschlafen habe ich heute bis kurz nach acht Uhr.

Nach einer kurzen Badrunde frühstückten wir im Essbereich des Ferienhauses. Anschließend packten wir unsere Sachen zusammen und checkten kurz vor zehn Uhr aus.


Etwa eine Stunde später kamen wir wieder in der Wohnung meiner Eltern in Erfurt an. Diese stellten erleichtert fest, dass es ihren beiden Rosellasittichen gut geht. Wir blieben nur wenige Minuten bei ihnen und machten uns schließlich eine halbe Stunde später auf den Weg zu unserer alten Wohnung.

Dort waren wir mit unseren ehemaligen Vermietern verabredet. Ebenfalls anwesend waren ihre beiden erwachsenen Kinder und deren Kinder. L war keine fünf Minuten lang schüchtern und taute sehr schnell auf. Der Pool wurde für die Kinder mit Wasser befüllt und eine erbarmungslose Wasserschlacht nahm seinen Anfang. Zwischendrin gab es leckeren Kuchen und Kaffee.

Da morgen Ls erster Schultag nach den Ferien ist, machten wir uns bereits gegen sechzehn Uhr auf die Rückfahrt nach Markkleeberg. Ich hatte noch einiges vorzubereiten, unter anderem Ls Frühstück und Mittagessen.

Den Abend ließ ich mit meinen Englischübungen ausklingen und verschwand wieder zeitig im Bett.

Freitag, 8. August 2025 – Freizeit- und Erholungspark Possen 

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

L sollte heute Nacht wieder in ihrem eigenen Bett im Kinderzimmer einschlafen. Um Viertel vor eins gab ich es auf – vorrangig mit Rücksicht auf die Nachbarn, da L zwei Stunden lang lautstark durchbrüllte, und weil ich selbst den Schlaf dringend brauchte. Ich bin überzeugt, dass sie sich konsequent bis zur Aufstehzeit wachgehalten hätte. Darüber bin ich sehr traurig. Weitere negative Gedanken erspare ich uns allen besser.
Gefrühstückt habe ich mein knuspriges Schokomüsli mit Nektarinenstücken. Mittags aß ich zwei Brotscheiben mit Babybel, nachmittags gab es einen Pfannkuchen (auch Krapfen genannt) und abends bestellte ich mir im Restaurant ein leckeres Thai Curry mit Lachsfilet.

Mit unserer Lohnbuchhalterin telefonierte ich am Vormittag und tauschte mich zu einer unglücklich gelaufenen Personalangelegenheit aus. Der Arbeitstag verlief ansonsten ziemlich ruhig.
L blieb an ihrem letzten Ferientag bei mir zu Hause.

Bevor wir nachmittags nach Erfurt fuhren, um meine Eltern für das bevorstehende Wochenende abzuholen, reinigte ich das Kaninchenzimmer gründlich und versorgte unsere drei Kaninchenmädels mit ausreichend Trinkwasser und Grünfutter für die Zeit unserer Abwesenheit.
Wir fuhren zu viert von Erfurt aus zum Possen in Sondershausen weiter, bezogen unser schönes Ferienhaus, besichtigten das weitläufige Gelände und ließen den Abend gemütlich im Restaurant ausklingen. Zuvor telefonierten wir mit meinem Onkel und ließen uns bezüglich meiner Oma, die gestern operiert wurde, auf den aktuellen Stand bringen.

Was heute schön war:

– unfall- und staufreie Autofahrten
– Familienzeit
– Restaurantbesuch
– Italienischübungen

Eindrücke des Tages:

Unser Sommerurlaub – Der Tag der Abreise

Reisen & Ausflüge

L und ich haben sehr gut und lange im Gästehaus geschlafen. 
Bevor wir uns vormittags hinunter ins Haupthaus zu einem leckeren Pancakes-Frühstück begaben, packte ich unsere beiden Rucksäcke für den bevorstehenden Flug.
Nach dem Essen verschwanden L und K für lange Zeit im Pool.

Nachdem wir eine Kleinigkeit zum Mittagessen zu uns genommen hatten, wurde es Zeit, zum Flughafen Tirana zu fahren.
L und ich standen kurz in der Warteschlange des Check-ins an. Innerhalb weniger Minuten bekamen wir unsere Bordkarten. Auch hier interessierte es niemanden, dass L einen neuen Reisepass mit einer anderen Nummer hatte. Sämtliche Aufregung im Vorfeld hätte ich mir also sparen können. Ich konnte sogar ein paar Sätze in Englisch sprechen und bin überzeugt, dass die Frau mich gut verstanden hat.
Wir verabschiedeten uns von U und ihren Kindern K und M und machten uns auf den Weg zur Sicherheitskontrolle. Diese ging ebenfalls super schnell vonstatten.

Im Wartebereich des Gates aßen wir einen Teil des von U für uns zubereiteten Reiseproviants. Kurze Zeit darauf fand bereits das Boarding statt. Diesmal startete der Flieger pünktlich. Der Rückflug war für mich – wie jedes Mal – wesentlich angenehmer als der Hinflug. Zudem gab es keine Turbulenzen in der Luft. Auch die Landung am Flughafen Leipzig-Halle verlief erfolgreich.
L und ich passierten die Passkontrolle. L erzählte dem Polizisten, dass wir einen schönen Urlaub in Albanien bei vierzig Grad Celsius hatten.

Wir hatten keine Lust, zur S-Bahn-Haltestelle zu rennen. Vermutlich hätten wir die Bahn ohnehin verpasst. Also liefen wir gemütlich durch das Flughafengebäude, holten uns ein Eis und fuhren eine halbe Stunde später mit der nächsten S-Bahn.

Viertel nach sieben kamen wir in unserer Wohnung in Markkleeberg an. Ich begann gleich, einen Teil unseres Gepäcks auszuräumen. Nach kurzer Zeit fühlte ich mich allerdings von den zig anstehenden To-dos völlig erschlagen: Die Wohnung ist unordentlich und schmutzig. Der Kühlschrank ist leer. Hier und da könnte/müsste ich … Mein Körper meldete sich sofort mit ersten Stresssymptomen. Offenbar haben die zweieinhalb Wochen Urlaub nicht für eine vollständige Erholung ausgereicht.

Abends erledigte ich nur noch meine Italienischübungen und ging relativ zeitig schlafen.

Unser Sommerurlaub – Sommerzeit ist Badezeit

Reisen & Ausflüge

Montagabend kamen wir am Meer an. Die letzten Urlaubstage in Albanien ließen wir gemütlich und ruhig am Strand ausklingen.


Dienstag, 29. Juli 2025


In der Nacht gab es mehrere heftige Regenschauer. Ich bin am Morgen zeitig aufgewacht und konnte nicht mehr einschlafen.

Nach einem Kaffee und Frühstück für die Kinder cremten wir uns alle mit Sonnencreme ein.
Zuerst gingen wir am frühen Vormittag Obst einkaufen, das wir während unseres Strandaufenthalts aßen.


Im Laufe der nächsten Stunden ging ich mehrmals im Meer baden. Das Salzwasser tat meiner Haut sehr gut. Die Wassertemperatur war super angenehm. 


Die Siesta verbrachten wir in der Unterkunft, um der Mittagshitze zu entgehen. Wir aßen eine Kleinigkeit zum Mittag und ruhten uns anschließend aus.

Obwohl wir vorrangig wegen der Kinder Halt am Meer gemacht haben, brauchte es am Nachmittag einiges an Überredungskunst, um sie für einen erneuten Strandaufenthalt zu begeistern. Als wir dann aber wieder dort waren, hatten sie ihren Spaß und waren nicht mehr aus dem Wasser zu bekommen. 

Während U das Abendessen – Nudeln mit Pesto – zubereitete, ging ich mit den Kindern noch mal auf den Spielplatz. Abends schauten wir gemeinsam den Disneyfilm „Wall-E“. Der kleine M ist kurz vor Ende immer wieder weggenickt.

Ich absolvierte noch einige Englischübungen und ging mit L schlafen.


Mittwoch, 30. Juli 2025


Auch heute wachte ich beizeiten auf.

Bis zur späten Mittagszeit waren wir am Strand. Heute war es wesentlich wärmer als gestern. Wir kauften zuerst am Obststand frisches Obst ein. Durch den stark wehenden Wind waren die Wellen viel höher und stärker. Die Kinder warfen sich freudig hinein. Wir mussten sie dennoch hin und wieder daran erinnern, dass sie den kleinen Turm am Strand im Auge behalten sollen, da die Wellen sie immer weiter von unserem Bereich davontrugen. Ich ging ebenfalls ins Meer, das sehr warm war. Die Außentemperatur war wegen des Windes deutlich kühler.


Parallel zu unserem Strandbesuch ließen wir die Waschmaschine in der Ferienwohnung einige Mal mit Bettwäsche und Handtüchern durchlaufen.
Wir packten nachmittags unsere Taschen zusammen und säuberten die Ferienwohnung für die nächsten Besucher.

Vor unserer Rückfahrt aßen wir leckere Pizzen in der Pizzeria.
Gegen halb acht waren wir zurück im Dorf in der Nähe von Tirana. K und L waren kaum aus dem Auto ausgestiegen, da sah ich sie bereits im Pool baden.

L und ich verabschiedeten uns kurz nach halb neun und kehrten in das Gästehaus zurück. Nach meinen Französischübungen gingen wir beizeiten schlafen.

Unser Sommerurlaub – Albanische Alpen

Reisen & Ausflüge

Wir haben das Dorf bei Tirana verlassen und uns mit dem Auto in Richtung Norden zu den Albanischen Alpen begeben.


Samstag, 26. Juli 2025


Nach dem Ausschlafen, einer erfrischenden Dusche und einem gemeinsamen Frühstück packte ich Ls und meine Kleidung für einige Nächte zusammen. 

Kurz nach Start unserer mehrstündigen Autofahrt standen wir sehr lange im Stau. Irgendwo vor uns gab es einen Unfall. Dieser Stau hatte leider zur Folge, dass die den drei Kindern versprochene Badezeit in einem See gecancelt werden musste. Wir hätten es zeitlich nicht mehr geschafft.
In Shkodër legten wir eine späte Mittagspause ein. Wir saßen im Außenbereich des Restaurants und hatten einen wunderschönen Blick auf den Fluss.


Wir fuhren nachmittags weiter nach Nordalbanien. Irgendwann lagen die zu passierenden Serpentinen vor uns. Ich bin sehr stolz auf mich. Mir wurde während der Fahrt zwar leicht übel, aber ich musste nicht erbrechen.


Da wir auf albanischer Seite keine geeignete Unterkunft für die Nacht fanden, verließen wir das Land und machten uns auf den Weg nach Montenegro.
Am Grenzübergang machte uns ein Polizist durch lautes Schimpfen, Herumfuchteln und Zurechtweisen sehr deutlich, dass wir einen Fehler begangen und das Stoppschild ignoriert haben. Die Schranke stand allerdings auch offen und es war weit und breit kein Polizist zu sehen. Zudem sind wir im Schritttempo gefahren, da wir uns unsicher waren. Glücklicherweise verschwand der Polizist in der Polizeistation und schickte seinen Kollegen zu uns, um die Pässe zu kontrollieren.
In Montenegro fuhren wir noch etwa zwanzig Minuten bis zu unserer Unterkunft.

Dort angekommen, bezogen wir unsere Zimmer. Ich ging erneut duschen. Gegen acht Uhr gab es ein sehr großes Abendbuffet für uns sechs Personen, das locker für doppelt so viele Menschen gereicht hätte.


Den restlichen Abend ruhten L und ich uns im Zimmer aus. Ich machte vor dem Schlafengehen noch meine Französischübungen.


Sonntag, 27. Juli 2025


L und ich wachten kurz nach halb sieben und somit ein bisschen sehr früh von einem heranziehenden Gewitter auf. Angesagt war das nicht. Aber in den Bergen ändert sich ohnehin oft das Wetter.

Ich packte erst unsere Kleidung zusammen, ehe es zu einem reichhaltigen Frühstück ging. Auch diese Speisen hätten wieder locker für zwölf Leute gereicht. 

Blick aus dem Frühstücksraum


Mit dem Auto fuhren wir auf einer holprigen Straße den Berg hinauf. Direkt neben uns befand sich sehr oft ein steiler Abhang. Ich betete innerlich einige Male. Die Kinder hatten allerdings sehr viel Spaß im schaukelnden Auto.

Wir wanderten schließlich gegen Mittag zu sechs Gletscherseen. Dort war es uns allen zwar zu kalt zum baden, aber ein leckeres Picknick zur Stärkung für den Rückweg nahmen wir ein. L begutachtete immer wieder misstrauisch die Wolken am Himmel und fürchtete sich vor dem Wind, der mal mehr, mal weniger stark wehte. Das Wetter war uns allerdings die gesamte Wanderung über hold.
Die drei Kinder haben sehr gut durchgehalten. Insgesamt sind wir sieben Kilometer gewandert und haben dabei fünfhundert Höhenmeter bewältigt. 


Spontan suchten wir uns für die Nacht eine andere Unterkunft in Montenegro. Dort ging ich duschen, ehe wir noch vor dem Abendessen in den Ortskern spazierten, um ein Eis zu essen.


Trotz meiner immer stärker werdenden Kopfschmerzen absolvierte ich vor dem Schlafengehen noch meine Englischübungen.


Montag, 28. Juli 2025


Nach dem Frühstück packte ich heute Morgen unsere Rucksäcke.

Blick von der Terrasse auf den Ort


Im Auto fuhren wir wenig später zurück nach Albanien. Die Grenzkontrolle verlief dieses Mal ereignislos und ohne wütenden Polizisten.


Da die Kinder keine Lust auf eine zweite, allerdings wesentlich kleinere Wanderung hatten, machten wir einen kleinen Spaziergang in den Bergen, vorrangig um uns vor der heutigen langen Autofahrt noch einmal die Beine vertreten zu können. Zuerst war L aufgrund der dunkleren Wolken am Himmel und ihrer Unlust ängstlich-ätzend, anschließend drehte K etwas durch.


Wir ließen im Laufe des Tages die Berge hinter uns und begaben uns in Richtung Meer. Dabei passierten wir wieder die endlos langen Serpentinen. Auch heute hielt ich tapfer durch.
Eine längere Pause machten wir irgendwo im Nirgendwo bei einem wunderschönen See. Eine Stunde vor Ankunft am Meer standen wir wieder einmal lange im Stau.


Am Abend kamen wir in der Ferienwohnung, die sich Ls und meine ehemaligen Vermieter gekauft haben und die wir alle nutzen dürfen, an. Wir besichtigten diese, bezogen unser Zimmer und machten uns schließlich auf den Weg zu einer Pizzeria. Gegenüber dieser konnten die Kinder auf den Spielplatz gehen. L kam jedoch schnell zurück, da in der Ferne über dem Meer Blitze zu sehen waren. 


Vor dem Schlafengehen machte ich meine Schwedischübungen, während L noch ein paar Minuten auf dem iPad ihren Film gucken durfte.

Unser Sommerurlaub – Ankunft in Albanien

Reisen & Ausflüge

L und ich sind gestern Abend gut in Tirana gelandet.


Donnerstag, 24. Juli 2025


Aufgewacht bin ich kurz vor sieben Uhr. Für unsere Nachtspeicherheizung hatte sich bereits vor einigen Wochen ein Monteur ab halb acht angekündigt. Diesem wollte ich nicht im Schlafanzug die Tür öffnen, weshalb ich mir ausnahmsweise auch im Urlaub den Wecker stellte.
Ich räumte nach dem Aufstehen zuerst sämtliche Heizkörper frei. Nach einigen Überlegungen, ob es sinnvoll ist, noch schnell duschen zu gehen, setzte ich den Plan in die Tat um. Ich hatte Glück und konnte mich sogar noch bis halb zehn zu L ins Bett kuscheln.

Nach dem Frühstück setzte ich mich an die private Finanzplanung für August. Für meine Kolleg*innen und mich überwies ich noch die Gehälter. Kurz nach halb elf klingelte es schließlich und der Monteur wartete unsere Heizkörper.
Zehn Minuten, bevor wir mit unseren beiden Handgepäck-Rucksäcken die Wohnung in Richtung S-Bahn zum Flughafen Leipzig-Halle verlassen mussten, beendete der Mann seine Arbeit. Perfektes Timing.

Halb eins kamen wir mit drei Stunden Vorlauf am Flughafen an. Da L noch keine Bordkarte hatte, stellten wir uns im Check-in-Bereich an. Wir warteten etwa eine Stunde lang, ehe die Schalter endlich besetzt wurden. L nutzte die Wartezeit zum Nörgeln und Verbreiten von schlechter Laune. Die Warteschlange hinter uns wurde ebenfalls länger und länger.
Dank des neuen Reisepasses bekamen wir schnell und problemlos unsere Bordkarten ausgehändigt und konnten weiterziehen.
Bevor wir die Sicherheitskontrolle absolvierten, aßen wir zur Mittagszeit im Sitzbereich einer Bäckerei belegte Brötchen. Unser Gepäck und wir wurden kurz darauf durchleuchtet. Alles war in Ordnung und wir durften passieren.
Auch das Boarding verlief schnell und unkompliziert. Im Flugzeug saßen wir mittig. L durfte direkt am Fenster sitzen, ich neben ihr. Die Flugbegleiter*innen sprachen in einem sehr schnellen Englisch ihr Standardprogramm und alle Passagiere glaubten, gleich geht es in die Luft. Plötzlich kam allerdings die Mitteilung, dass wir erst eine Stunde später abheben werden. Grund unbekannt.

Der Flug selbst war okay. Der Start war für mich wesentlich angenehmer als die wenigen Male zuvor. Dafür wurde mir diesmal wegen der Turbulenzen in der Luft, bei denen das Flugzeug schaukelte und wackelte, leicht übel. Dennoch gelang es mir, für eine Viertelstunde die Augen zu schließen. Die Landung verlief glücklicherweise reibungslos.


Bei der Passkontrolle in Albanien erwischten L und ich offenbar genau die Warteschlange, bei der es mehrere Minuten lang keinen Zentimeter vorwärts ging. L war mittlerweile durch und nörgelte lautstark herum. Ein deutsches Paar vor uns schmunzelte bereits über ihr nerviges Verhalten. Ich hätte ihr am liebsten direkt ein Rückflugticket organisiert und sie in den nächsten Flieger zurück nach Hause gesetzt.

Albanien-U und ihre beiden Kinder K und M holten uns vom Flughafen in Tirana mit dem Auto ab. Wir fanden uns glücklicherweise trotz der Menschenmassen auf Anhieb.
Wir fuhren ins Dorf in der Nähe von Tirana und wurden mit einer großen Platte selbstgemachten Sushis überrascht. Nach dem Essen bezogen wir allmählich das Gästehaus, das nur wenige Meter vom Haupthaus entfernt steht. Dieses werden L und ich bewohnen.
Abends räumte ich nur noch unsere Rucksäcke leer und machte meine Schwedischübungen, ehe es schlafen ging.


Freitag, 25. Juli 2025


L wachte heute Morgen bereits zehn Minuten nach halb fünf auf und konnte nicht mehr einschlafen. Am liebsten wäre sie zum Haupthaus gelaufen, um mit K und M zu spielen. Wenigstens war sie so lieb und ließ mich noch zwei Stunden länger schlafen. Die letzte halbe Stunde bis um sieben war dann allerdings nicht mehr ganz so entspannt.

Der Stromausfall, der öfter am Tag für wenige Minuten auftritt, war glücklicherweise genau dann vorbei, als ich beschloss, duschen zu gehen. Andernfalls hätte es kein Wasser gegeben. So konnte ich frisch geduscht in den ersten Tag in Albanien starten.

Die drei Kinder verschwanden noch vor dem Frühstück für mehrere Stunden im Pool. U und ich machten es uns in der Nähe gemütlich. Ich aß viel Obst und trank einen Cappuccino.
Plötzlich raschelte es hinter mir. Ich schaute nach der Ursache des Geräuschs und sah eine Schildkröte frei durch den Garten laufen. Ich war sehr begeistert und machte sofort ein Foto.
L ging leicht gebräunt in den Pool und kam drei Stunden später brutzelbraun wieder heraus. Wahnsinn!


Die Mittagshitze verbrachten wir im angenehm gekühlten Haupthaus. Mit U konnte ich mich sehr lange über alles Mögliche unterhalten. Die Kinder spielten die allermeiste Zeit lieb miteinander. Wir aßen gemeinsam Mittagessen, danach Wassermelone. Eis gab es auch.
Als schließlich die größte Hitze vorüber war, durften die Kinder wieder in den Pool gehen. 

Gegen Abend wurde das Abendessen vorbereitet. Die Kinder durften in der Zeit etwas gucken. Nach dem Abendessen verschwanden L und K wieder im Pool, obwohl wir es ihnen nicht erlaubt hatten. Die Ohren funktionierten heute nicht immer ganz so gut.

Bevor es gleich schlafen geht, mache ich nur noch meine Englischübungen.

Unser Sommerurlaub – Besuch in München

Reisen & Ausflüge

L und ich haben für einige Tage meinen Bruder, meine Schwägerin J und meine Baby-Nichte O in München besucht.


Donnerstag, 17. Juli 2025


Mit überschaubarem Gepäck starteten L und ich gegen zehn Uhr unsere Fahrt in Richtung München. Gefrühstückt wurde im Auto. Da L auf ihrem iPad Filme und Serien schaute, konnte ich ungestört Musik hören.
Eine Mittags- und Ladepause machten wir bei einem Autohof mit einer McDonald’s Filiale. Der Ladevorgang klappte auf Anhieb, sodass wir eine halbe Stunde lang entspannen konnten und nicht um unser Auto herumtanzen mussten.

Nachmittags kamen wir in München an und ergatterten direkt vor dem Haus einen Parkplatz. Wir wurden von meinem Bruder und meiner Schwägerin J mit einem Eis begrüßt und ruhten uns alle anschließend ein paar Minuten aus.

Gegen späten Nachmittag spazierten wir zum BeerenCafé und deckten uns mit leckeren Erdbeeren und Kirschen ein. Eine kurze Runde durch den Rewe Markt machten wir im Anschluss.
Abends aßen wir (vegane) Schnitzel und Süßkartoffelpommes, während uns meine Baby-Nichte O dabei zuschaute. Davor und danach konnten L und ich mit ihr spielen.  

Freitag, 18. Juli 2025


Im Gästezimmer konnte ich wunderbar schlafen. 
Als schließlich alle wach waren und ihre Badrunde gedreht hatten, wurde in Ruhe gefrühstückt. 

Am späten Vormittag fuhren wir zu fünft mit der U-Bahn in die Münchener Innenstadt. Ich wurde zu einem Kosmetikstudio gebracht und durfte eine anderthalbstündige Gesichtsbehandlung einschließlich Massage genießen. Das war wunderbar. Danke für das tolle Geburtstagsgeschenk. ❤ 
Die anderen fuhren in Richtung Sendlinger Tor weiter und gingen shoppen. Mittags gesellte ich mich zu meinem Bruder und meiner Baby-Nichte O, die es sich in einem Biergarten gemütlich gemacht hatten und auf meine Schwägerin J und L warteten.

Den Nachmittag und Abend verbrachten wir im großen Garten bei einem mit meinem Bruder und meiner Schwägerin J befreundeten Pärchen mit Kind. FJ und L spielten sofort sehr lieb miteinander. L bespaßte zwischendurch aber auch immer wieder ihre kleine Cousine.
Der Grill wurde angeschmissen und ich trank super leckeren alkoholfreien Hugo und hatte eine schöne Zeit.


Als meine Baby-Nichte O ins Bett gebracht wurde, gingen L und ich noch auf einen Spielplatz.


Samstag, 19. Juli 2025


Nach dem Ausschlafen und einem leckeren Frühstück waren wir den Großteil des Tages mit den Vorbereitungen für die Party am nächsten Tag beschäftigt. Salate wurden zubereitet, die Wohnung aufgeräumt und gesäubert, der Rasen gemäht …


Nach einer langen Ruhepause am Nachmittag spazierten wir zu fünft zum Feldmochinger See. So viele Menschen auf einem Haufen habe ich schon lange nicht mehr gesehen. L konnte sich auf dem großen Spielplatz austoben. An einem der Kioske holten wir uns zum Abendessen Currywurst mit Pommes, Obazda und Brezn. Auf dem Rückweg begleiteten uns dunkle Regenwolken.


Sonntag, 20. Juli 2025


Ich habe wieder ausgeschlafen, war aber dennoch viel zeitiger wach als L. Sie schafft es in den letzten Tagen, erst halb zehn rum aufzuwachen. 
Nach dem Frühstück holten L und ich vom Bäcker dreißig Brezn ab. Ein paar kleinere Handgriffe wurden in der Wohnung derweil noch vorgenommen.

Zur Mittagszeit startete die Einweihungsfeier meines Bruders und meiner Schwägerin J. Eingeladen waren die Nachbar*innen sowie Freund*innen und Bekannte.
Nach einer halben Stunde waren die Terrasse und das Wohnzimmer bereits gut besucht. Es wurde sich gleich am leckeren Buffet, das auf dem Esstisch aufgebaut wurde, bedient. Ich aß im Laufe der nächsten Stunden viel zu viel, da ich mir jedes Mal, wenn ich am Buffet vorbeilief, irgendetwas schnappte und in den Mund steckte. Am Abend war ich super satt.
L kümmerte sich sehr lieb um einige der anwesenden Kinder. Mein Bruder und meine Schwägerin J konnten einige Leute aus ihrer unmittelbaren Nachbarschaft kennenlernen und wissen nun, wer in welches Haus gehört. 


Montag, 21. Juli 2025


Wir starteten entspannt und gemütlich in die neue Woche. 
Nach dem Ausschlafen und einem leckeren Frühstück fuhren wir mit den Autos zum Olympiapark. Dort befindet sich das Sea Life, dem wir einen langen Besuch abstatteten. Meine Baby-Nichte O war völlig fasziniert von den Fischen. L begab sich auf die Suche nach den Stempelstationen und war ebenfalls gut beschäftigt.


Nachmittags wollte ich die Gunst der Stunde nutzen und das Auto für die Heimreise am kommenden Tag laden. Leider funktionierte der Ladevorgang nicht. Nach dreimaligem Probieren gab ich schließlich auf und fuhr das Auto unverrichteter Dinge wieder weg. Wie nervig.

Den Abend ließen wir mit einer leckeren Sushibestellung ausklingen. 


Dienstag, 22. Juli 2025 


Heute packte ich nach dem Aufstehen zuerst Ls und meine Sachen zusammen, ehe es ins Badezimmer ging.

Nach dem Frühstück am Vormittag belud ich das Auto mit unserem Gepäck. Mein Bruder und L schafften zwischenzeitlich die leere Brezn-Kiste zurück zur Bäckerei.  

Gegen Mittag machten L und ich uns schließlich auf den Weg zurück nach Hause. Zwei Ladepausen mit optionalen McDonald’s-Besuchen hatte ich für uns eingeplant. Das Laden klappte an beiden Standorten problemlos, sodass wir unsere Pausen wirklich genießen konnten. So muss das sein.
Der Verkehr durch ganz Bayern zog sich allerdings wie zäher Kaugummi. Erst in Thüringen wurde es angenehmer und die Autobahnen sichtlich leerer.

Achtzehn Uhr kamen wir in Markkleeberg an. Wir schafften es gerade noch so in unsere Wohnung, ehe ein Gewitter mit Regen aufzog.
Ich nutzte die Zeit zum Auspacken des Koffers und Wäsche waschen. Einige Kleidungsstücke brauchen wir für unseren Urlaub in Albanien, in den wir bereits übermorgen starten.


Der Besuch in München war wieder sehr schön. Meine Baby-Nichte O ist ein sehr freundliches und liebes Kind, das sehr viel lächelt. L hat sich super lieb um sie gekümmert und konnte sogar schon ein bisschen mir ihr spielen. ❤

Samstag, 21. Juni 2025 – Treffen im Ilm-Kreis

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Geweckt wurde ich heute gegen acht Uhr von laut gurrenden Tauben, die auf dem Sims direkt vor dem Fenster des Gästezimmers meiner Eltern saßen. L ließ sich davon nicht stören und ratzte weiter. Das war auch gut so, hatte sie gestern Abend wegen Übermüdung doch erneut eine kleine Meise und wollte nicht zur Ruhe kommen. Ich muss mit der Zubettgehzeit strenger werden.
Gefrühstückt habe ich am liebevoll gedeckten Tisch ein Croissant mit Frischkäse. Mittags gab es Kirschkuchen an einem schattigen Plätzchen unter einer großen Linde und am späten Nachmittag wurde gegrillt.

Vormittags fuhren L und ich nach einem kurzen Aufenthalt auf dem Spielplatz in den Ilm-Kreis und besuchten meinen Schwiegerpapa. Ich dürfte das letzte Mal vor neun oder zehn Jahren in der kleinen Stadt gewesen sein. Wir bestaunten die Veränderungen in den Häusern und den Gärten. Der Wehrturm, der ein Teil der Stadtmauer ist, hätte mit seinen darin befindlichen historischen Gegenständen durchaus Potential als kleines Museum. Wir machten es uns zur Mittagszeit draußen bei einem Stück Kuchen gemütlich. Nach einem Spaziergang durch die Stadt mit Halt auf dem Spielplatz und einem Wasserlauf spielte L mit einer Puppenstube und Ritterburg.

Nachmittags wurde im zum Wohnhaus meiner Eltern gehörenden Hof gegrillt. Mein Onkel O, der auch beim Frühstück kurz vorbeischaute, kam ebenfalls dazu. Das Wetter war sommerlich heiß und L konnte uns, die Pflanzen und das angebaute Gemüse mit den Wasserspritzpistolen nass spritzen.

Auf einem alten Foto aus den 60er Jahren erkannte ich, dass mein Schwiegerpapa als Kind fast genauso aussah wie jetzt mein kleiner Neffe M. Das ist sehr faszinierend.

Was heute schön war:   

– Zeit mit der Familie
– langer Aufenthalt im Ilm-Kreis
– Grillen am Nachmittag
– Wasserschlacht mit L
– kulinarische Köstlichkeiten 
– Italienischübungen      

Eindrücke des Tages: