Sonntag, 28. Dezember 2025 – Winterleuchten

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Ich habe gut geschlafen, lag in den frühen Morgenstunden allerdings erneut eine Weile wach. Halb neun war ich ausgeschlafen genug, um aufzustehen.
Gefrühstückt habe ich ein Hörnchen mit Frischkäse und Kräuterquark. Dazu gab es ein Ei. Mittags aßen wir die restlichen selbstgemachten Klöße mit Rotkraut. Zum Abendbrot gab es eine Nudel-Ei-Brühe und eine Pizza, die wir uns zu viert teilten.

Vormittags bekamen unsere drei Kaninchen mehrere Stunden Freilauf im Flur meiner Eltern. Gehoppelt und erkundet wurde wenig. Die drei gingen sich allerdings für eine Weile aus dem Weg und lagen jede in einem gesonderten Ein-/Ausgang eines Spieltunnels und dösten vor sich hin.

Spontan begleiteten L und ich am Nachmittag unsere ehemalige Vermieterin C und ihre Enkelkinder K und M in den egapark Erfurt. Zuerst wurde auf dem großen Spielplatz getobt. Anschließend liefen wir bei Dunkelheit herum und bestaunten die Winterleuchten. 
Durchgefroren waren L und ich kurz nach halb sieben wieder in der Wohnung meiner Eltern.

Was heute schön war:

– ausschlafen
– Sonnenschein
– entspannter Vormittag
– Mittagsruhe
– Winterleuchten im egapark
– Französischübungen

Eindrücke des Tages:

Ein Wochenende im November

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Das erste Mal seit Januar 2017 verbrachte ich ein entspanntes Wellness-Wochenende in einem schönen Hotel in ländlicher Gegend in Sachsen-Anhalt.


Samstag, 15. November 2025


Erschöpft und ziemlich müde vom langen Tag schlief ich am Freitagabend kurz vor Mitternacht ein.
Wach wurde ich am Morgen gegen sieben Uhr, blieb aber noch eine ganze Weile im Bett liegen.

Nach einer warmen Dusche ging es zum reichhaltigen Frühstücksbuffet, bei dem ich ausreichend aß und zwei Cappuccino trank. 

Anschließend spazierte ich bei frischen Temperaturen, grauem Himmel und gelegentlichem Nieselregen durch den Wörlitzer Park. Das Wetter tat der Schönheit dieses Parks allerdings keinen Abbruch.


Nach dem Spaziergang ruhte ich mich auf dem Zimmer aus.

Am Nachmittag ging ich in die hoteleigene Badelandschaft nebst Sauna. Zuerst saunierte ich einige Minuten lang. Ich bin stolz auf mich, die anfänglich aufsteigende Panik aufgrund der hohen Temperatur weggeatmet zu haben. So konnte ich das Saunieren sogar genießen. Anschließend begab ich mich ins beheizte Außenbecken und schwamm ein paar Bahnen, ehe ich den warmen Whirlpool aufsuchte.

Ein sehr spätes Mittagessen nahm ich in Form einer Falafel im Brot im Ort Oranienbaum ein, währenddessen mein Auto an einer Ladesäule für die Abreise am Folgetag geladen wurde.


Ich ruhte mich danach weiterhin im Hotelzimmer aus und machte meine Französischübungen.
Als es abends um halb acht Zeit für das Vier-Gänge-Menü wurde, fühlte ich mich immer noch sehr gesättigt vom späten Mittagessen. Dennoch genoss ich mein großes Menü.
Mit einem kugelrunden Bauch (und einer leichten Übelkeit) ließ ich den Abend ganz gemütlich im Hotelzimmer ausklingen.


Sonntag, 16. November 2025


Ich habe gut, aber zu wenig geschlafen. Ich bin gestern Abend eindeutig zu spät ins Bett gegangen. Als ich kurz vor acht Uhr aufwachte, fühlte ich mich nicht ausgeschlafen.

Nach meiner kurzen Badrunde räumte ich mein Gepäck zusammen und ging anschließend hinunter zum Frühstücksbuffet. Großen Appetit hatte ich nicht, weshalb ich nur Kleinigkeiten aß und zwei Cappuccino trank.

Da die Sonne so schön schien, checkte ich aus und lief erneut eine große Runde durch den Wörlitzer Park.


Um die Mittagszeit fuhr ich zurück nach Erfurt. Während das Auto geladen wurde, ließ ich L und meine Schwiegermama von ihrem gemeinsamen Wochenende erzählen und ging mit beiden zu einem Spielplatz in der Nähe.

Gegen sechzehn Uhr war die Reichweite des Autos hoch genug, um zurück nach Markkleeberg fahren zu können. Einen Teil der Strecke fuhr ich wieder in der Dunkelheit. Ich möchte das Fahren im Dunkeln unbedingt weiter trainieren, um sicherer und geübter zu werden. Und dadurch langfristig auch flexibler in der dunklen Jahreszeit. 

Halb sechs waren L und ich schließlich wieder zu Hause. 
Ich räumte unsere Taschen aus, bereitete uns und den Zwergkaninchen Abendbrot zu und kümmerte mich um Ls Frühstücksdose für den kommenden Schultag, während L ihren Ranzen packte und in die Badewanne ging.

Den Abend ließ ich mit meinen Italienischübungen und einer Serie gemütlich im Bett ausklingen.

Freitag, 14. November 2025 – Kleine Auszeit

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Ich habe sehr gut geschlafen. Trotzdem hatte ich morgens keine allzu große Lust aufzustehen. Im Bett war es einfach schön warm und gemütlich.
Gefrühstückt habe ich das letzte große Stück des vergangene Woche gebackenen Apfelkuchens. Mittags aß ich eine kleine Portion Sushi und abends ließ ich mir ein Vier-Gänge-Menü schmecken.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich mit einem wichtigen Telefonat und den sich daraus ergebenden organisatorischen Aufgaben.
An Ls Schule fand heute ein Tag der offenen Tür statt. Die Viertklässler*innen durften die Eltern durch das Schulhaus führen. L machte das sehr viel Spaß. Ihren Lehrer hat sie nach der Note in ihrem Mathetest gefragt. Dieser teilte ihr zumindest mit, dass es eine gute Note sei.

Direkt nach der Schule fuhren L und ich nach Erfurt zu meiner Schwiegermama. L wird bei ihr das Wochenende verbringen.
Am späten Nachmittag machte ich mich auf den Weg in ein Hotel in Wörlitz für eine kleine Auszeit.

Der Kellner im zum Hotel gehörenden Restaurant verhielt sich abends sehr merkwürdig. Vermutlich wollte er lustig rüberkommen, allerdings ist ihm das nicht sonderlich gut gelungen. Ich fühlte mich nicht sonderlich willkommen.

Was heute schön war:        

– unfall- und staufreie (Nacht)Autofahrten
– Hörspiel 176 der Reihe “Die drei ???”
– gemütliches Hotelzimmer
– kulinarische Köstlichkeiten 
– Englischübungen 

Eindrücke des Tages:

Samstag, 8. November 2025 – Gespensternacht

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Ich habe okay geschlafen und definitiv geträumt, auch wenn ich keine Erinnerungen an meine Träume habe.
Gefrühstückt habe ich ein Brötchen und zwei Spiegeleier. Mittags gab es Ls restlichen gebratenen Reis mit Gemüse. Zum Vesper gönnte ich mir einen Kinderpunsch und einen Nutella- Crêpe und abends aß ich eine Miniportion Nudeln in Rahmsoße.

Vormittags gingen L und ich Kleinigkeiten für das Wochenende einkaufen. Danach ruhte ich mich ein wenig aus und kümmerte mich anschließend um die Reinigung des Kaninchenzimmers.

Am Nachmittag machten L und ich uns auf den Weg zum Schloss Rochlitz. Dort fand heute die Gespensternacht statt. Vor Ort trafen wir auf Ls Schulfreundin CE und ihre Familie.
Wir lauschten zuerst dem Vortrag eines Okkultisten, bei dem eine Frau Percht saß, die wir erweckten. Glücklicherweise war keines unserer Kind ein Wechselbalg, wie sich kurz darauf nach Frau Perchts prüfendem Blick herausstellte.
Der anschließende Gruselrundgang durch das liebevoll-schaurig dekorierte Schloss machte seinem Namen alle Ehre. Es wurde gekreischt und gewimmert, als Spinnen von der Decke kamen, Hände unter dem Tisch hervorschnellten und gruselige Gestalten in der Ecke standen und sehr schnell viel zu nahe kamen.
Die Kinder absolvierten im Laufe des Abends ihr Gruseldiplom und schauten beim Mitmachen-Märchen, der Gauklershow und der Lichter- und Feuershow zu.

Besonders stolz bin ich auf mich, da ich mich traute, eine längere Strecke über die Landstraße und Autobahn zu fahren.

Was heute schön war:        

– ausschlafen 
– entspanntes Frühstück
– Gespensternacht im Schloss Rochlitz
– unfall- und staufreie Nachtautofahrt
– lesen
– Italienischübungen
– Serienabend

Eindrücke des Tages:

Freitag, 26. September 2025 – Teamevent

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Gestern Abend sind L und ich früh schlafen gegangen. Kurz vor dem Weckerklingeln bin ich heute Morgen aufgewacht.
Im Auto aß ich eine Brotzeit. Dazu gab es Weintrauben und Tomaten. Mittags holte ich mir Essen vom Buffet. Angeboten wurden ein Salat, zwei Hauptgerichte und ein Dessert. Am Abend bestellte ich für L und mich etwas Sushi.

Auf Schloss Beichlingen fand unser Teamevent statt. Wir starteten mit einer fast zweistündigen Suche nach dem Schlosstestament und betraten Orte des Schlosses, die für normale Besucher*innen nicht zugänglich sind. Nach dem leckeren Mittagessen verschanzten wir uns für zwei Stunden in einem Tagungsraum und erhielten Updates zur Projektakquise und weiteren Ausrichtung des Unternehmens. 
Das Vorlesen für die Vorschulkinder fiel leider aus. Dafür schrieb L an einer eigenen Geschichte, die sie mir abends zeigte. Sie hat sich von Gregs Tagebuch inspirieren lassen.

L ging nachmittags eine Stunde früher aus der Schule. Ich hatte ihr am morgen etwas anderes empfohlen. So war sie schlussendlich erstmals dreieinhalb Stunden ganz alleine zu Hause. Glücklicherweise klappte das sehr gut. Ich bin unendlich stolz auf sie.

Bei mir kam nachmittags so einiges dazwischen. Auf der Fahrt vom Schloss zurück ins Büro nach Erfurt leuchtete unentwegt die 12-Volt-Batterie-Warnleuchte. Kurz vor der Abfahrt von der Autobahn gerieten meine Kollegen und ich in einen Stau mit Unfall-Sichtweite. Dieser „Unfall“ entpuppte sich glücklicherweise nach zehn Minuten als kurze Übung von sämtlichen Einsatzkräften. Meinen Nerven tat das allerdings nicht gut. Als ich mich eine Dreiviertelstunde später bereits auf der Heimfahrt befand, fuhr ich zu mehreren Ladesäulen an einer Autobahn-Raststätte. Diese waren natürlich alle belegt. Ich musste zum Glück nur einige Minuten warten, bis eine Ladesäule frei wurde. Da das Ladekabel dieser Schnellladesäule allerdings zu kurz war, musste ich mit meinem Fahrzeug auf dem Gehweg parken. Große Erleichterung verspürte ich nach dem Ladevorgang: Die 12-Volt-Batterie-Warnleuchte war wieder verschwunden und tauchte auch nicht mehr auf. Dafür setzte bis zur Ankunft zu Hause ein Dauerregen ein, der mir die Sicht nahm und mich stellenweise mit achtzig km/h über die Autobahn fahren ließ.

Als ich abends halb sieben völlig erschöpft zu Hause ankam, bestellte ich für L und mich Sushi, das wir wenig später gemeinsam vor dem Fernseher aßen. Was für ein Tag.

Was heute schön war: 

– unfall- und (fast) staufreie Autofahrten
– Hörspiel 163 der Reihe “Die drei ???”
– Suche nach dem Schlosstestament
– Mittagsbuffet
– Telefonate
– Französischübungen 
– Sushi zum Abendessen 
– Film- und Serienabend

Eindrücke des Tages: 




Ein Wochenende im September

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

An diesem sonnig-warmen Wochenende hatte L drei Tanzauftritte bei den Highland Games in Trebsen.


Samstag, 20. September 2025


Ich wurde am Morgen vor dem Weckerklingeln wach. 
Ich drehte gemeinsam mit L meine Badrunde und bereitete ihr anschließend ein Frühstück und ein Picknick für den bevorstehenden Tag zu. Bevor wir beizeiten das Haus verließen, frisierte ich Ls Haare. (Vormittags wurde L nochmal umgestylt, da EBs Aussage sie dermaßen verunsicherte, dass sie mit meiner Frisur nicht mehr auftreten wollte. Vielen Dank EB!)

Ich fuhr L im Auto zu ihrer Schulfreundin EB. Dort stieg sie gegen neun Uhr in das Auto von EBs Großeltern um. Diese begleiteten die Mädels zum Tanzauftritt bei den Highland Games im Schloss und dazugehörigen Park in Trebsen.

Ich genoss während Ls mehrstündiger Abwesenheit den Sonnenschein, machte einen langen Spaziergang, aß ein thailändisches Mittagessen und anschließend ein Eis.

Am frühen Abend holte ich L wieder ab und gewann EB als Schlafgast.
Auf der Fahrt zurück nach Markkleeberg schliefen mir beide Kinder im Auto ein.

Während ich für die Mädels Spaghetti mit Tomatensoße zubereitete, kümmerten sich die beiden um das Gästebett in Ls Kinderzimmer. So brauchte ich das nicht machen und konnte mich stattdessen der Reinigung des Kaninchenzimmers widmen.

Die Kinder waren bis etwa einundzwanzig Uhr mit der Aufnahme lustiger Videos beschäftigt. Ich erledigte vor dem Schlafengehen noch meine Schwedischübungen und schaute eine Folge der Serie „The Big Bang Theory“, ehe mir allmählich die Augen zufielen.


Sonntag, 21. September 2025


Auch heute wurde ich kurz vor dem Weckerklingeln wach.
In aller Ruhe ging ich ins Bad und weckte erst danach L und EB. Während sich die beiden für den Tag fertigmachten, bereitete ich ihnen ein kleines Frühstück zu. Getränke, Snacks und einige andere Dinge packte ich für L und mich in einen Rucksack. Unsere drei Kaninchenmädels Elli, Waltraud und Gerda bekamen frisches Grünfutter.

Bevor wir zu dritt im Auto Richtung Trebsen fuhren, stritten L und ich uns sehr heftig. Mir missfällt derzeit ihr Umgangston mir gegenüber. L schafft es in letzter Zeit sehr oft, die schlechteste Seite in mir zum Vorschein zu bringen.

Halb neun morgens parkte ich das Auto auf einer der Wiesen. Wir trafen auf Leipzig-A, die gleichzeitig mit uns ankam.
Während die Mädels mit ihrem Tanzverein nochmal einige Tanzschritte probten, schauten Leipzig-A und ich uns auf dem noch ruhigen Gelände um. Der Aufbau der Stände war identisch zu letztem Jahr.


Vormittags fand der erste von zwei Tanzauftritten statt. Für meine (Schwieger-)Familie machte ich einige Fotos und Videos. Insgesamt vier Tänze durften die Kinder zeigen. Das haben sie sehr gut gemacht.

Die mehrstündige Pause nutzten EB und L, um ihr Taschengeld unters Volk zu bringen. Wir gaben jeder ihre Kids Smart Watch mit. So konnten wir uns jederzeit gegenseitig anrufen und problemlos auf dem großen Gelände wiederfinden.
Auch Leipzig-A und ich liefen umher und holten uns hier und da etwas Leckeres zu essen.

Etwa zwei Stunden vor dem zweiten Tanzauftritt hatten wir alle einen Durchhänger. Zudem zogen Wolken auf und es nieselte ein wenig. Glücklicherweise war das schnell wieder vorbei und es blieb für den Rest unseres Aufenthalts trocken.

Nachmittags fuhr ein Rolls Roys umgeben von Personenbegleitschutz aufs große Gelände der Highland Games. Es kursierten erste Gerüchte, Queen Camilla oder der schottische Botschafter könnten angereist sein.
Letztendlich war es tatsächlich Queen Camilla … beziehungsweise Barbara Schöneberger, die sich als eben diese verkleidet hatte. 😀 


Viertel vor vier fand der zweite und somit letzte Tanzauftritt für heute statt. Obwohl die Kinder schon müde waren, machten sie das erneut großartig und sehr diszipliniert. 
Während des Auftritts wurde im Hintergrund bereits abgebaut. So konnten wir alle schneller nach Hause fahren.

Ich fuhr L und EB zu EBs Zuhause. Beide schliefen mir während der halbstündigen Fahrt im Auto ein. Heute wollte L bei ihrer Freundin übernachten. Den Schulranzen und Wechselkleidung hatten wir bereits im Kofferraum verstaut. So verabschiedete ich mich am frühen Abend von L und wünschte ihr eine gute Nacht.

Neben einem leckeren Abendessen ließ ich den restlichen Tag mit meinen Englischübungen und einem Film ausklingen.

Sonntag, 17. August 2025 – Weinfest in Bad Sulza

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Ich bin sehr spät eingeschlafen und heute Morgen viel zu früh aufgewacht. Ich war zwar noch müde, aber dennoch fit genug, um den Tag zu überstehen.
Frühstück aß ich bei meiner Schwiegermama und L. Hierfür holte ich extra frische Brötchen und Croissants vom Bäcker. Zum Vesper aß ich eine sehr leckere Zimtschnecke. Abends bereitete ich L und mir eine Brotzeit zu.

L hat die Nacht ohne Heimweh und Tränen bei meiner Schwiegermama überstanden. Ich bin sehr stolz auf sie. Zur Belohnung bekam sie von ihrer Oma eine kleine selbstgenähte Maus, die tatsächlich schon einige Jahre auf sie gewartet hat. Beide nähten gestern Abend ein kleines Katzenkissen für L, das sie heute ebenfalls mit nach Hause nehmen durfte.

Mittags fuhren wir zu dritt nach Bad Sulza. Wir wollten ursprünglich ins Gradierwerk gehen, stellten vor Ort aber fest, dass dieses bereits geschlossen hatte. Wir erfuhren schnell, dass an diesem Wochenende ein Weinfest stattfindet. Gemütlich schlenderten wir durch den Park in die Bad Sulzaer Innenstadt und schauten uns die Stände, Buden und Sachen auf dem aufgebauten Flohmarkt an.

Nachmittags fuhren L und ich zurück nach Hause. Meine Schwiegermama fuhr mit dem Zug zurück nach Erfurt.
Ich kümmerte mich um unsere drei Kaninchenmädels, bereitete den morgigen Schultag vor und machte es mir abends gemütlich.

Was heute schön war:  

– Ls Übernachtungserfolg
– Weinfest in Bad Sulza
– unfall- und staufreie Autofahrt
– Italienischübungen
– Serienabend

Eindrücke des Tages:

Ein Wochenende im August

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Das Wochenende verbrachten L, meine Eltern und ich im Freizeit- und Erholungspark Possen. Wir übernachteten in einem der dort befindlichen Ferienhäuser.


Samstag, 9. August 2025


Ich habe sehr gut geschlafen und wachte am Morgen kurz nach acht Uhr auf. L schlief mit im selben Raum, aber in einem anderen Bett. Das klappte sehr gut.

Nach einer erfrischenden Dusche frühstückten wir im Außenbereich des Ferienhauses. 


Während meine Eltern noch einen Moment in der Unterkunft verweilten, ging ich mit L zur Murmelbahn, für die wir ihr gestern eine Holzmurmel gekauft haben.
Vormittags durfte L in den Kletterwald gehen. Das nächste Mal werde ich sie begleiten. Heute hatte ich keine Lust und war froh, ihr von der Bank aus zusehen zu dürfen. 
Nach zweieinhalb Stunden war ihre Kletterzeit vorbei und sie bekam ein Eis.


Im Außenbereich nahmen wir vier ein spätes Mittagessen ein. Meine Mama hat hierfür extra Kartoffelsalat zubereitet. Dazu gab es Wiener Würstchen.
Mit Ausnahme von L hielten alle danach Mittagsruhe. Ich nickte sogar für eine halbe Stunde ein.

Als wir nachmittags zur Hüpfburgenlandschaft gingen, stellte L schnell fest, dass diese aufgrund der starken Sonneneinstrahlung zu heiß zum Hüpfen war. So waren meine Eltern und ich für gut eine Stunde Ls schlechter Laune ausgesetzt.
Wir machten das Beste daraus und aßen ein Softeis, schauten uns die Tiere an, statteten dem Souvenirshop einen kurzen Besuch ab und holten uns ein kühles Erfrischungsgetränk im Biergarten.


Als L den Slush-Stand entdeckte, wurde ihre Laune schlagartig besser. Nach ihrem kühlen Getränk ging sie auch auf die (immer noch heißen) Hüpfburgen.

Abends gingen wir erneut ins Restaurant. Ich bestellte mir diesmal einen Veggieburger mit Süßkartoffelpommes. Vor, während und nach dem Abendessen spielte L auf dem Spielplatz.


Nach meinen Schwedischübungen verschwand ich abends zeitig im Bett. Die anderen taten es mir gleich.


Sonntag, 10. August 2025


Geschlafen habe ich heute bis kurz nach acht Uhr.

Nach einer kurzen Badrunde frühstückten wir im Essbereich des Ferienhauses. Anschließend packten wir unsere Sachen zusammen und checkten kurz vor zehn Uhr aus.


Etwa eine Stunde später kamen wir wieder in der Wohnung meiner Eltern in Erfurt an. Diese stellten erleichtert fest, dass es ihren beiden Rosellasittichen gut geht. Wir blieben nur wenige Minuten bei ihnen und machten uns schließlich eine halbe Stunde später auf den Weg zu unserer alten Wohnung.

Dort waren wir mit unseren ehemaligen Vermietern verabredet. Ebenfalls anwesend waren ihre beiden erwachsenen Kinder und deren Kinder. L war keine fünf Minuten lang schüchtern und taute sehr schnell auf. Der Pool wurde für die Kinder mit Wasser befüllt und eine erbarmungslose Wasserschlacht nahm seinen Anfang. Zwischendrin gab es leckeren Kuchen und Kaffee.

Da morgen Ls erster Schultag nach den Ferien ist, machten wir uns bereits gegen sechzehn Uhr auf die Rückfahrt nach Markkleeberg. Ich hatte noch einiges vorzubereiten, unter anderem Ls Frühstück und Mittagessen.

Den Abend ließ ich mit meinen Englischübungen ausklingen und verschwand wieder zeitig im Bett.

Freitag, 8. August 2025 – Freizeit- und Erholungspark Possen 

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

L sollte heute Nacht wieder in ihrem eigenen Bett im Kinderzimmer einschlafen. Um Viertel vor eins gab ich es auf – vorrangig mit Rücksicht auf die Nachbarn, da L zwei Stunden lang lautstark durchbrüllte, und weil ich selbst den Schlaf dringend brauchte. Ich bin überzeugt, dass sie sich konsequent bis zur Aufstehzeit wachgehalten hätte. Darüber bin ich sehr traurig. Weitere negative Gedanken erspare ich uns allen besser.
Gefrühstückt habe ich mein knuspriges Schokomüsli mit Nektarinenstücken. Mittags aß ich zwei Brotscheiben mit Babybel, nachmittags gab es einen Pfannkuchen (auch Krapfen genannt) und abends bestellte ich mir im Restaurant ein leckeres Thai Curry mit Lachsfilet.

Mit unserer Lohnbuchhalterin telefonierte ich am Vormittag und tauschte mich zu einer unglücklich gelaufenen Personalangelegenheit aus. Der Arbeitstag verlief ansonsten ziemlich ruhig.
L blieb an ihrem letzten Ferientag bei mir zu Hause.

Bevor wir nachmittags nach Erfurt fuhren, um meine Eltern für das bevorstehende Wochenende abzuholen, reinigte ich das Kaninchenzimmer gründlich und versorgte unsere drei Kaninchenmädels mit ausreichend Trinkwasser und Grünfutter für die Zeit unserer Abwesenheit.
Wir fuhren zu viert von Erfurt aus zum Possen in Sondershausen weiter, bezogen unser schönes Ferienhaus, besichtigten das weitläufige Gelände und ließen den Abend gemütlich im Restaurant ausklingen. Zuvor telefonierten wir mit meinem Onkel und ließen uns bezüglich meiner Oma, die gestern operiert wurde, auf den aktuellen Stand bringen.

Was heute schön war:

– unfall- und staufreie Autofahrten
– Familienzeit
– Restaurantbesuch
– Italienischübungen

Eindrücke des Tages:

Unser Sommerurlaub – Der Tag der Abreise

Reisen & Ausflüge

L und ich haben sehr gut und lange im Gästehaus geschlafen. 
Bevor wir uns vormittags hinunter ins Haupthaus zu einem leckeren Pancakes-Frühstück begaben, packte ich unsere beiden Rucksäcke für den bevorstehenden Flug.
Nach dem Essen verschwanden L und K für lange Zeit im Pool.

Nachdem wir eine Kleinigkeit zum Mittagessen zu uns genommen hatten, wurde es Zeit, zum Flughafen Tirana zu fahren.
L und ich standen kurz in der Warteschlange des Check-ins an. Innerhalb weniger Minuten bekamen wir unsere Bordkarten. Auch hier interessierte es niemanden, dass L einen neuen Reisepass mit einer anderen Nummer hatte. Sämtliche Aufregung im Vorfeld hätte ich mir also sparen können. Ich konnte sogar ein paar Sätze in Englisch sprechen und bin überzeugt, dass die Frau mich gut verstanden hat.
Wir verabschiedeten uns von U und ihren Kindern K und M und machten uns auf den Weg zur Sicherheitskontrolle. Diese ging ebenfalls super schnell vonstatten.

Im Wartebereich des Gates aßen wir einen Teil des von U für uns zubereiteten Reiseproviants. Kurze Zeit darauf fand bereits das Boarding statt. Diesmal startete der Flieger pünktlich. Der Rückflug war für mich – wie jedes Mal – wesentlich angenehmer als der Hinflug. Zudem gab es keine Turbulenzen in der Luft. Auch die Landung am Flughafen Leipzig-Halle verlief erfolgreich.
L und ich passierten die Passkontrolle. L erzählte dem Polizisten, dass wir einen schönen Urlaub in Albanien bei vierzig Grad Celsius hatten.

Wir hatten keine Lust, zur S-Bahn-Haltestelle zu rennen. Vermutlich hätten wir die Bahn ohnehin verpasst. Also liefen wir gemütlich durch das Flughafengebäude, holten uns ein Eis und fuhren eine halbe Stunde später mit der nächsten S-Bahn.

Viertel nach sieben kamen wir in unserer Wohnung in Markkleeberg an. Ich begann gleich, einen Teil unseres Gepäcks auszuräumen. Nach kurzer Zeit fühlte ich mich allerdings von den zig anstehenden To-dos völlig erschlagen: Die Wohnung ist unordentlich und schmutzig. Der Kühlschrank ist leer. Hier und da könnte/müsste ich … Mein Körper meldete sich sofort mit ersten Stresssymptomen. Offenbar haben die zweieinhalb Wochen Urlaub nicht für eine vollständige Erholung ausgereicht.

Abends erledigte ich nur noch meine Italienischübungen und ging relativ zeitig schlafen.