Montag, 26. Februar 2024 – Rückkehr in den Alltag

Alltagsschnipsel

Die Nacht war zu kurz. Erst nach dreiundzwanzig Uhr legte ich gestern das Telefon beiseite und mich schlafen. In den frühen Morgenstunden wachte ich mal wieder wegen eines leichten Hustenreizes auf. Geträumt hatte ich von M, der aufgrund einer positiven Gesundheitsprognose das Krankenhaus verlassen und wieder dauerhaft bei L und mir leben durfte. Ich erinnere mich, dass ich zwar froh, aber auch ein wenig überfordert war. Es fiel mir nicht leicht, M wieder in unsere seit Jahren funktionierenden Abläufe zu integrieren, zumal er sich auch direkt in die Arbeit stürzte und kaum zu Hause war. Erlöst wurde ich schließlich vom Weckerklingeln. Ich freute mich sehr über die Helligkeit, die es mir leichter machte aufzustehen. L wurde auch schnell wach und war sogar eher fertig mit ihrer Badrunde als ich.
Zum Frühstück aß ich Beerenmüsli mit Pflanzenmilch und einer Banane, mittags gab es einen Salat, bestehend aus schwarzen Bohnen, Möhren, Gurke, Tomaten, Paprika und einem Gyros-Fleischersatz, und zum Abendessen futterte ich belegte Zwiebelbrotscheiben.
Ich machte nach etlichen Tagen Pause am Abend einige Squats und Beinheber.

Heute war mein erster Arbeitstag nach meinem Urlaub. Ich startete mit der Sichtung und Bearbeitung der wichtigsten Slack-Nachrichten und E-Mails, tätigte Überweisungen, erstellte die Auslagenlisten der Mitarbeitenden und lud etliche Belege im Unternehmen online für unsere Finanzbuchhalterin hoch. Den Vormittag über nahm ich zudem an meinen montäglichen Meetings teil.
Auch Ls Ferien sind nun vorbei. Heute war ihr erster Unterrichtstag im zweiten Schulhalbjahr. Ihre Lehrerin ist weiterhin krank und wird voraussichtlich am Freitag wieder unterrichten. Bis dahin übernimmt die Erzieherin alle Aufgaben in der Methodenwoche, die überwiegend aus Deutsch und Mathe bestehen wird.

Großes Drama beim Abholen aus der Schule: L wollte heute nicht zum Ballettunterricht gehen und auch generell aufhören. Ich fuhr mit ihr dennoch in die Tanzschule. Zum einen fand ferienbedingt zwei Wochen lang kein Unterricht statt, zum anderen läuft der Vertrag noch ein Vierteljahr. Ich würde es extrem schade finden, drei Monate umsonst zu bezahlen. In der Umkleidekabine der Tanzschule teilte L mir den wahren Grund mit: Es juckt schon den ganzen Tag auf ihrem Kopf und sie hat Angst, Läuse zu haben. Ein erster Blick zeigte, dass sie keine hat. Meine Vermutung ist, dass ihre Kopfhaut und Haare förmlich darum betteln, endlich vom Chlor befreit und gewaschen zu werden. Deshalb ging es für L am Abend gleich in die Badewanne.

Nach etlichen Tagen stieg ich am Morgen auf die Waage und war über den angezeigten Wert sehr erfreut. Ich werde weiterhin daran arbeiten, mein Körperfett zu reduzieren, indem ich mich gesünder ernähre.
Abends war ich endlich motiviert genug, um die Weihnachtskisten aus dem Keller zu holen. Die Dekoration, die wochenlang auf der Couch lag, habe ich bereits verstaut. Diese Woche schmücke ich noch den Weihnachtsbaum ab und dann ist auch in unserem Haushalt die Weihnachtszeit offiziell beendet.

Was heute schön war:

– Helligkeit am Morgen
– entspannter Start in die Arbeitswoche
– lesen
– Sportübungen
– Englischübungen in der Duolingo App

Himmelspost an M

Dies & Das, Persönliches

Mein lieber M,

in wenigen Tagen endet bereits der zweite Monat im neuen Jahr und ich habe immer noch Husten, der ab und an einen nervigen Hustenreiz, vor allem in der Nacht, auslöst. Im letzten Jahr hatte es L so schlimm erwischt. Ich bin froh, dass ihr das in diesem Winter bisher erspart geblieben ist. Mein Husten ist locker, kommt eher aus dem Halsbereich, will aber trotz Literweise Hustensaft einfach nicht verschwinden. Ich sehne den Frühling und die damit verbundene Wärme herbei. 

Nachdem ich mich sehr darüber geärgert hatte, dass L zu einem IQ-Test geschickt wurde, anstatt wie von ihrer Klassenlehrerin gesagt den Bundes-/Pisatest zu wiederholen, spürte ich eine sehr große Erleichterung nach dem LRS-Informationselternabend an der Grundschule, die LRS-Klassen und LRS-ausgebildetes Personal hat. Keine der dort genannten Dinge trifft auch nur ansatzweise auf L zu. Ich werde sie dennoch an der LRS-Testung teilnehmen lassen, gehe aber davon aus, dass ihre LRS eher leicht ausfallen wird oder sogar gar nicht vorhanden ist.

Wir hatten einen sehr tollen Urlaub im kinderfreundlichen Center Parcs Park Nordseeküste. Die meiste Zeit verbrachten wir im dortigen Spaßbad Aqua Mundo. L fand sehr schnell Gefallen am Tauchen und machte kaum etwas anderes. 
In zwei Monaten wird sie mit ihrer Klasse ins Schwimmlager fahren. Ich freue mich für sie, dass sie nun auch ihre Bedenken und Ängste hinsichtlich des Tauchens und Springens ins Wasser überwinden konnte. 
Weil uns der Park so gut gefiel, buchte ich uns direkt für die nächsten Winterferien wieder ein Appartement. Da wir Selbstversorger sind und keinerlei weiteren Schnickschnack benötigen, kostet uns eine Woche Urlaub inklusive freiem Eintritt im Aqua Mundo nur etwa dreihundert Euro. Das finde ich nach wie vor sehr günstig.

Obwohl ich grundsätzlich nichts mitbekomme, ist sogar an mir nicht vorbeigegangen, dass sich alle Welt über die Generation Z aufregt, die allmählich in den Arbeitsmarkt kommt. 
Ich kann die ganze Aufregung ehrlich gesagt überhaupt nicht verstehen. Ich finde es sogar sehr gut, dass die jungen Leute mutig genug sind, Missstände bei den Arbeitgeber*innen aufzuzeigen, sich zu beschweren, nichts gefallen und sich vor allen Dingen nicht ausbeuten zu lassen. 
Die Generation Z ist erst der Anfang eines großen Wandels. Ich nehme schon jetzt bei L und ihren Klassenkamerad*innen, die zur Generation alpha gehören, sehr starke Meinungen wahr, die hartnäckig vertreten werden, und eine Unlust und Demotivation an der Art und Weise der schulischen Bildung, die mich stellenweise selbst überfordert. Die Kinder wollen lernen und in die Schule gehen, aber eben nicht so, wie es derzeit gang und gäbe ist. 
Ich glaube fest daran, dass die jüngeren Menschen auch in Zukunft ihren Teil zum gesellschaftlichen Leben beitragen werden. Dieser wird nur eben so ganz anders sein als wir es bisher gewohnt sind. Wir sollten mehr Vertrauen haben. 

Deine Katja

Samstag, 24. Februar 2024 – Indoorspielplatz

Alltagsschnipsel

L und ich konnten ein vorletztes Mal ausschlafen und wachten am Morgen gegen halb neun auf. Es wird uns morgen Abend sicherlich schwerfallen, früher schlafen zu gehen und am Montag wieder beizeiten aufzustehen. 
Gefrühstückt hatten wir auf Ls Wunsch hin Pfannkuchen, nachmittags futterte ich ein Stück Kuchen und abends aß ich etwas Sushi.
Meine Sportroutine hat durch den Urlaub gelitten. Ich hoffe, ich finde in Kürze wieder in meinen Rhythmus. Heute machte ich leider keine Sportübung.  

Spontan verabredeten wir uns am Nachmittag mit Ls Schulfreundin LS und ihrer Familie in einem der drei Indoorspielplätze in der Leipziger Umgebung. Während die drei Kinder wirklich schön und lieb miteinander tobten, konnten wir Erwachsenen die Seele baumeln lassen und uns auf den neuesten Stand bringen.

Abends stornierte ich unsere vor gut einem Jahr gebuchte Unterkunft am Gardasee. Für denselben Zeitraum fand ich in dem Ort, in dem LS und ihre Familie eine Woche Urlaub machen werden, eine neue Unterkunft für nahezu denselben Preis. L und ich fahren also dennoch wie geplant für zwei Wochen an den Gardasee, allerdings an einen anderen Ort. Ich freue mich, dass das heute so problemlos geklappt hat und wir im Sommerurlaub für ein paar Tage nicht alleine sein werden. 

Was heute schön war:

– ausschlafen 
– lesen
– Schulter- und Rückenmassage mit dem Massagegerät 
– Indoorspielplatz
– Italienischübungen in der Duolingo App
– Urlaubs(um)planung

Unser Winterurlaub – Heimreise

Reisen & Ausflüge

Gestern Abend zog von jetzt auf gleich ein Orkan heran, der die ganze Nacht wütete und mich nur schwer einschlafen ließ. Irgendwann fand ich aber in den Schlaf.
Ein Blick aus dem Fenster zeigte am Morgen lediglich umgewehte Stühle auf der Terrasse und kleinere Zweige und Äste, die von den Bäumen herabgefallen sind. Ansonsten hinterließ der Orkan zum Glück keinerlei nennenswerte Schäden.  

Nach dem Frühstück packte ich unsere letzten Habseligkeiten zusammen. Zwei Minuten vor zehn Uhr verließen wir unser Appartement, das spätestens um zehn geräumt werden sollte. Das nenne ich mal eine Punktlandung.

An unserer Windschutzscheibe am Auto fanden L und ich wenig später einen lieben Brief von Ls Urlaubsbekanntschaft F. Darüber freuten wir uns beide sehr. F wohnt mit ihrer Mama auch in Sachsen und nur etwa vierzig Autominuten von uns entfernt. Wir können uns somit auch in Zukunft ab und an treffen. 

Viertel nach zehn Uhr traten wir unsere Heimreise an. Wir machten mittags eine einzige Pause bei McDonald’s, sahen unterwegs einen sehr schweren Unfall auf der Gegenfahrbahn, kamen aber selbst zum Glück gesund und munter kurz nach sechzehn Uhr wieder zu Hause an. Im Briefkasten wartete eine schöne Postkarte von meinem Schwiegerpapa auf uns. 

Die Waschmaschine wusch im Laufe des Abends zwei Ladungen Handtücher und Bettwäsche für uns, die ich aufhing, ansonsten passierte außer einem Abendessen, meinen Französischübungen und Lesen nicht mehr viel. 

Was heute schön war:

– länger schlafen 
– Brief an der Windschutzscheibe
– unfall- und staufreie Autofahrt
– Französischübungen in der Duolingo App
– lesen

Eindruck des Tages:

Unser Winterurlaub – Spielscheune

Reisen & Ausflüge

Ich konnte ewig nicht einschlafen. Ein Vorfall am gestrigen Abend ließ meine Gedanken einfach nicht zur Ruhe kommen. Zwischendrin hatte ich erneut einen nervigen Hustenreiz, den ich erst nach einigen Minuten in den Griff bekam. Ich schaute das letzte Mal halb zwei auf die Uhr.
Aufgewacht bin ich heute Morgen kurz nach um neun (und war noch sehr müde). L schlief noch eine Stunde länger.

An unserem letzten Tag im Center Parcs Park Nordseeküste hatten L und ich noch schöne Aktivitäten geplant.

Nach unserem späten Frühstück stiefelten wir hinüber ins Haupthaus. Für L hatte ich im Crea Café ein Glitzertattoo gebucht. Sie wählte sich das Motiv aus und hatte keine zehn Minuten später ein schickes glitzerndes Tattoo auf dem Arm.
Anschließend suchten wir ein letztes Mal den Souvenirshop auf. Dort kaufte ich uns einen süßen Robbenmagneten für unseren Kühlschrank, in den ich mich bereits Anfang der Woche verliebt hatte.

Im Appartement packte ich alle Sachen, die wir bis zur morgigen Abreise nicht mehr benötigen, zusammen und räumte den Koffer und die ersten Taschen bereits ins Auto. So haben wir morgen weniger Stress.

Nach einem schnellen Mittagessen fuhren wir eine Viertelstunde mit dem Auto zum Indoorspielplatz „Spielscheune“. Dort angekommen warteten nicht nur Ls Urlaubsbekanntschaft F und ihre Mama auf uns, sondern auch etliche Feuerwehrfahrzeuge. Da wir nach nur wenigen Minuten das Gebäude betreten durften, gehe ich von einem Fehlalarm aus. Ein bisschen mulmig war mir bei Ankunft aber schon. Die Mädels spielten miteinander und wir Mamas machten es uns im Sitzbereich gemütlich.

Abends gingen L und ich ein letztes Mal in das Spaßbad Aqua Mundo. Danach futterten wir Pizza Margherita. Ich kaufte uns diesmal zwei. Die Stücke, die wir nicht schafften, werden wir morgen auf der Fahrt essen.

Mit einer Wärmflasche für die Füße machte ich es mir anschließend im Bett gemütlich, absolvierte die Englischübungen und schaute die achte Folge der ersten Staffel meiner aktuellen Serie.

Was heute schön war:

– länger schlafen 
– Glitzertattoo für L
– Spielscheune
– Aqua Mundo
– Pizza zum Abendessen 
– Englischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“

Eindrücke des Tages:

Unser Winterurlaub – Urlaubspost

Reisen & Ausflüge

Aufgewacht bin ich heute Morgen nach einer traumreichen Nacht um kurz nach halb neun. L schlief noch anderthalb Stunden länger.

Nach unserem leckeren Frühstück beschrieb ich die gestern gekauften Postkarten. L dachte sich ebenfalls einen kurzen Text für ihre Freundin aus und übertrug diesen anschließend auf die Postkarte.

Wir bummelten ansonsten sehr gemütlich in den Tag hinein und machten nur das, worauf wir Lust hatten. Am Anfang unseres Aufenthalts im Center Parcs war mir unser Pace zu hoch. Mit der seit vorgestern herrschenden Gemütlichkeit komme ich besser zurecht und merke, wie ich herunterfahre und entspanne.

Ab dem Nachmittag verbrachten wir vier Stunden im Aqua Mundo. L traute sich, die Reifenrutsche zu rutschen, schaute mir beim Rutschen der Turborutsche zu und tauchte und spielte gemeinsam mit einem anderen Mädchen, mit der sie sich vorgestern angefreundet hatte.

Nach dem Abendessen schnappte ich mir eine Wärmflasche, machte meine täglichen Sprachübungen und schaute die nächste Folge meiner Serie.

Was heute schön war:

– ausschlafen 
– Pfannkuchen zum Frühstück 
– Postkarten schreiben 
– Aqua Mundo
– Schwedischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“

Unser Winterurlaub – Nordsee

Reisen & Ausflüge

Ich hatte erneut sehr gut geschlafen und wachte am Morgen halb neun auf. L schlief eine halbe Stunde länger.
Geträumt hatte ich unendlich viel. Leider blieb mir nur eine kleine Sequenz in Erinnerung. Die Menschheit kam auf die großartige Idee, die Flugzeuge, so wie wir sie heute kennen, nicht mehr in der Luft, sondern als U-Boote im Wasser einzusetzen, um die Menschen von A nach B zu transportieren.

Nach einem leckeren Müslifrühstück widmete ich mich erneut meinem Terminkalender „Ein guter Plan“. Leider reagierte L auf meinen Wunsch, vormittags zur Nordsee zu laufen, nicht sonderlich begeistert. Es kam zu einem Streit und einer anschließenden Funkstille, in der ich einige Sudoku Rätsel löste.

Natürlich liefen wir wenig später die zehn Minuten zur Nordsee. Immerhin haben wir heute das zweitbeste Wetter unseres Aufenthalts und ich bin vor allem hierhergefahren, um das Meer zu sehen.
Als wir ankamen, war es gar nicht so blöd wie von L befürchtet. Sie erkundete den schönen Spielplatz und watete mit mir im Wattenmeer herum. Es war gerade Ebbe.

Bevor es mittags den restlichen Kartoffelsalat gab und ich anschließend in den Genuss eines erholsamen Mittagsschlafs kam, machten wir einen kurzen Abstecher in den Souvenirshop, um einige schöne Postkarten zu kaufen.

Für kinderleichte Wiederholungsaufgaben in Mathe mit einem Zeitaufwand von etwa zehn Minuten benötigte L aufgrund von massiver Unlust und Hippeligkeit am späten Nachmittag eine Stunde. Dass sie diese drei Aufgabenblöcke, die noch Bestandteil ihres letzten Wochenplans sind, heute lösen soll, wusste sie bereits seit gestern. Ich verstehe dieses hohe Maß an Unlust auf alles Schulische (egal ob Ferien sind oder nicht) wirklich überhaupt nicht.

Abends tauchte L im Aqua Mundo nach Ringen und rutschte mit mir gemeinsam. Wir hatten während unseres Aufenthalts einen größeren Streit, vertrugen uns irgendwann aber wieder. Das war alles in allem ein sehr emotionaler Tag heute.

Zum Abendessen gönnten wir uns ein zweites Mal eine leckere Pizza Margherita. Danach kuschelte ich mich mit Wärmflasche ins Bett, machte Italienischübungen und schaute eine weitere Folge der Serie „The Wire“.

Was heute schön war:

– ausschlafen 
– Spaziergang zur Nordsee
– Mittagsschlaf 
– Aqua Mundo
– Pizza zum Abendessen 
– Italienischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“

Eindrücke des Tages:


Unser Winterurlaub – Urlaubsplanung

Reisen & Ausflüge

L und ich wachten heute Morgen beide um neun auf. Ich hätte noch wesentlich länger schlafen können.
Geträumt hatte ich wieder sehr viel. Ich erinnere mich, dass L und ich uns in einem stattlichen Herrenhaus befanden. Während L mit den Kindern des sehr attraktiven Hausherren spielte, erkundete ich mit diesem das Anwesen. Aus irgendeinem Grund konnte ich ihm das versteckt gelegene Zimmer der Madame du Barry zeigen. Weshalb die Mätresse des französischen Königs in diesem Haus ein Quartier hatte, vermochte aber niemand zu sagen.

Nach dem Frühstück nahm ich mir Zeit für meinen Terminkalender „Ein guter Plan“. Aus meiner Bitte an L, ein paar Buchstaben und Wörter im Schreibschriftheft zu schreiben, eskalierte ein Streit. Als L sich eine halbe Stunde später wieder beruhigt hatte, setzte sie sich an den Tisch und war zehn Minuten später auch schon fertig. Es ist ja nicht so, dass ich sie in ihren wohlverdienten Ferien zu stundenlangen Schularbeiten verdonnern würde. Ich nutzte die zehn Minuten zum Checken und Weiterleiten meiner Arbeitsmails.

Die nächsten zweieinhalb Stunden verbrachten wir im Aqua Mundo. L tauchte nach Ringen und ich schwamm eine Bahn nach der anderen. Unser Mittagessen nahmen wir im Imbiss ein. Diesmal hatte ich extra Bargeld mitgenommen. Auf den Chip im Armband wollte ich mich nicht nochmal verlassen.
Nach dem Baden fuhren wir mit dem Auto zum drei Autominuten entfernten Supermarkt und kauften wenige Lebensmittel ein.

Wieder im Appartement angekommen, bereitete ich einen Kartoffelsalat zu, nachdem ich mich ausgeruht und unseren einwöchigen Aufenthalt im Park Nordseeküste für die Winterferien 2025 gebucht hatte. Uns gefällt es hier so gut und wir haben bei Weitem noch nicht alles gesehen, dass wir im nächsten Jahr wieder hierher kommen wollen. L telefonierte derweil mit meiner Schwiegermama und schrieb noch ein paar Wörter im Schreibschriftheft.

Weil wir ewig nicht baden waren, ging es am späten Nachmittag ins Aqua Mundo. Gemeinsam mit einem anderen Mädchen tauchte L im tieferen Wasser nach Ringen. Bevor wir das Bad abends wieder verließen, rutschten wir ein paar Mal.

Gegen zwanzig Uhr gab es den Kartoffelsalat zum Abendessen. Danach machte ich es mir mit Wärmflasche und Snacks im Bett gemütlich, absolvierte Französischübungen und schaute meine Serie weiter.

Was heute schön war:

– länger schlafen 
– Schokocappuccino
– Zeit für meinen Terminkalender „Ein guter Plan“
– Aqua Mundo
– Urlaubsplanung 2025
– Kartoffelsalat zum Abendessen 
– Französischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“

Unser Winterurlaub – Erste Tauchversuche

Reisen & Ausflüge

Aufgewacht bin ich heute Morgen halb neun nach einer sehr traumreichen Nacht. L ratzte sogar noch eine ganze Stunde länger. 
In einem meiner Träume organisierte mein Bruder eine Party mit höchst interessanten Programmpunkten. Leider erinnere ich mich nur noch an das Erzählen absolut schlechter Witze. L und ich befanden uns definitiv bei ihm in München, auch wenn unsere Umgebung Hamburg auffällig ähnlich sah. In einem anderen Traum hatte meine ehemalige Englischlehrerin zu Oberstufenzeiten die Hauptrolle. Sie unterrichtete diesmal allerdings Mathe und ich war ihre Grundschülerin.

Nach dem Frühstück und einer langen Badrunde, bei der ich dezenten Muskelkater am gesamten Körper wahrnahm, machten wir uns auf den kurzen Weg in den Market Dome des Central Parcs. Dort bekam L zwei Haarsträhnen mit vorgefertigten Beads. Wir entdeckten danach einen Spielturm, den L sogleich erkundete.

Mittags machten wir uns mit dem Auto auf den Weg zum nahegelegenen Supermarkt.  Kurz vor der Ankunft fiel mir ein, dass heute Sonntag ist und sämtliche Geschäfte außerhalb des Central Parcs geschlossen haben. Wir drehten also direkt wieder um. Ich sehe es als gutes Erholungszeichen an, wenn ich keine Ahnung mehr habe, welcher Wochentag ist.

Wir ruhten uns im Appartement aus und aßen Mittagessen. Danach schnappten wir uns die am Vormittag gepackte Badetasche und liefen ins Haupthaus, in dem sich das Aqua Mundo befindet. Diesmal sind wir kaum gerutscht. Stattdessen entdeckte L ihre Leidenschaft fürs Tauchen. Als wir uns eine Eispause gönnen wollten, funktionierte die Zahlung per Armbandguthaben nicht. Bargeld oder eine EC-Karte hatte ich nicht mitgenommen. Ls Eis, das bereits zur Hälfte aufgegessen war, wurde uns geschenkt.
Nach dem Baden schilderte ich an der Rezeption mein Problem mit der fehlgeschlagenen Zahlung im Aqua Café. Nach Scannen meines Chips wurde dort jedoch sofort das Restguthaben angezeigt. Wir probierten den Chip in einem Shop durch Kauf eines Minikuscheltiers und Tauchringe für L aus. Die Zahlung per Armband klappte. Somit lief wirklich irgendetwas am Imbiss im Schwimmbad falsch.

Wieder im Appartement angekommen, machte ich meine Englischübungen und bereitete L und mir ein frühes Abendessen zu. Es gab Nudeln mit Tomatensoße.
Nach dem Essen ging es ein zweites Mal ins Aqua Mundo. L tauchte ohne Pause nach den Ringen, die ich ihr immer ins Wasser warf. Wir freuten uns beide wieder über die gezeigte Lebensfreude des Weihnachtsmanns vor und während seines Aqua Fitness Kurses. Wir sind uns nach wie vor einig, dass er den meisten Spaß an seinem Job hat. Einige Übungen machte ich heute wieder mit.

Abends kuschelte ich mich mit einer Wärmflasche ins Bett und schaute meine aktuelle Serie „The Wire“ weiter.

Was heute schön war:

– ausschlafen
– Ls Haarverschönerung
– Aqua Mundo
– Ls erste Tauchversuche
– Englischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“

Eindrücke des Tages: 

Unser Winterurlaub – Kids Safari

Reisen & Ausflüge

Aufgewacht bin ich am Morgen nach einer wunderbaren, erholsamen Nacht gemeinsam mit L um halb neun. Kopfschmerzen hatte ich auch keine mehr. Wir blieben noch eine Weile kuschelnd im gemütlichen Bett liegen, ehe wir unser Beerenmüsli frühstückten. 
Nach dem Frühstück konnte ich L sogar für ein paar Übungen in zwei ihrer Deutschhefte überzeugen. Eines davon ist nun komplett ausgefüllt.

Drei Stunden lang besuchten wir anschließend das Spaßbad Aqua Mundo. L traute sich nun, eine Rutsche zu rutschen, vor der sie gestern noch großen Respekt hatte. Sie war danach nicht mehr aufzuhalten und rutschte und rutschte. Das Wellenbad nahmen wir gleich zweimal mit. Mittagessen gab es ebenfalls im Bad.

Gegen vierzehn Uhr waren wir wieder in unserem Appartement und ruhten uns eine gute halbe Stunde lang aus. Wir waren beide ganz schön geschafft.
Dann war es Zeit für Ls Kids Safari. Während sie im Auto neben mir durch den Park fuhr, kam ich in den Genuss eines halbstündigen Spaziergangs. Und das auch noch im Sonnenschein. L hatte Spaß, ich sowieso.

Sehr zu Ls Unmut wollte ich danach mit ihr die wenigen Meter bis zur Nordsee laufen. Einen Teil des Weges begleitete sie mich, dann blieb sie einfach stehen und weigerte sich mitzukommen. Also lief ich alleine weiter, staunte über den schönen Spielplatz und warf einen ersten Blick auf die Nordsee, die schon wieder fast vollständig geflutet war.

Bevor wir uns eine weitere halbe Stunde im Zimmer ausruhten, in der ich meine Schwedischübungen absolvierte, machten wir einen Abstecher in den Souvenir- und Spielzeugladen. Ich fühlte mich von dem riesigen Angebot erschlagen. L kaufte sich von ihrem Taschengeld eine kleine Robbenfigur.

Abends besuchten wir erneut das Aqua Mundo. Ich verbrachte einen Großteil unseres Aufenthaltes in mein Handtuch eingewickelt am Rand. Mir war ein wenig schwindlig und ich wollte mich lieber ausruhen. L fand schnell zwei Freundinnen, mit denen sie rutschte und am heutigen Aqua Fitness Kurs teilnahm. Geleitet wurde der Kurs wieder vom Weihnachtsmann, der das wirklich sehr gut macht.

Zum Abendessen teilten wir uns eine Pizza Margherita. Danach kuschelten wir uns mit einer Wärmflasche für die Füße ins Bett. Ich schaute die dritte Folge der ersten Staffel der Serie „The Wire“.

Was heute schön war:

– ausschlafen 
– Aqua Mundo
– Spaziergang im Sonnenschein
– Blick auf die Nordsee
– Schwedischübungen in der Duolingo App
– Pizza zum Abendessen
– Serie „The Wire“

Eindrücke des Tages: