Ich wurde wieder vom Weckerklingeln aus dem Traum gerissen. Ich war gerade dabei, mit L gemeinsam Blumenerde für meinen Papa einzukaufen. Wir warteten nur noch auf einen freien Einkaufswagen und sahen einer Frau dabei zu, wie sie einen zum Kauf angebotenen Grill vor Ort in einem geschlossenen Raum ausprobierte und eine große Stichflamme erzeugte. Beim Aufwachen fühlte ich mich noch unendlich müde und nicht ausgeschlafen.
Zum Frühstück gab es Beerenmüsli mit Milch und Erdbeeren, mittags eine italienische Gemüsepfanne mit Chicken-Fleischersatz und abends einen Salat mit Gurke, Tomaten, Paprika, Möhren, Räuchertofu und einem Feta-Ersatz.
Beim Zähneputzen machte ich eine Übung für die Beine. Immerhin.
Mein heutiger Arbeitstag war sehr produktiv. Ich konnte einige Probleme klären, viele Aufgaben in unterschiedlichen Bereichen erledigen und mich mit der Vorbereitung unserer ersten Firmenretrospektive beschäftigen, die nächste Woche im Büro stattfinden wird.
Nachmittags war Ls Lehrerin zur Abholzeit noch anwesend. Sie erklärte mir kurz ein Arbeitsblatt im Fach Deutsch und verteilte direkt wieder eine kleine Spitze gegen L. L sei noch beim Abschreiben des Satzes gewesen, als ein Großteil der anderen Kinder schon damit beschäftigt war, die zum Satz gehörenden Aufgaben zu lösen. Abends setzte sich L an den Tisch und konnte diese Aufgaben auch innerhalb weniger Minuten fehlerfrei lösen. (Zuvor hatten wir aber mal wieder einen heftigen Streit.) Sie erklärte mir zudem, weshalb sie in der Schule so langsam ist. Ihr Körper erwacht allmählich zum Leben und sie lässt sich davon sehr ablenken. Ein Hoch auf die Vorpubertät!
Als ich morgens darauf wartete, dass L mit ihrer Runde im Badezimmer fertig wurde, las ich ein paar Zeilen in meinem Buch.
Nachmittags unternahmen wir etwas mit Ls Schulfreundin EB. Ich ließ die beiden Mädchen zunächst auf einem Spielplatz toben, ehe wir uns nach Hause begaben. Die beiden spielten mit Ls Pferd Felix und dem zu Weihnachten geschenkt bekommenen Playmobilhaus. Sehr gefreut habe ich mich über EBs Aussage, dass ihr unsere Wohnung sehr gut gefällt. Immerhin ist sie anderes gewohnt und lebt in einem großen Haus mit Garten und Außenpool.
Beim Zähneputzen kam am Abend heraus, dass L noch nicht die Monate in der richtigen Reihenfolge aufsagen kann und sie sich deshalb sehr dumm fühlt. Wir nutzten gleich die Zeit und übten die Jahresuhr. Und siehe da: Bis zum August lief es schon sehr flüssig. Den Rest bekommen wir auch noch hin.
L weiß, dass ich ihre Geburtstagsgeschenke in meinem Kleiderschrank lagere. Da mir das nun doch etwas zu heiß war, nutzte ich meine Mittagspause und packte alle Geschenke ein. Nun kann sie meinetwegen einen Blick hineinwerfen.
Was heute schön war:
– lesen
– Sonnenschein
– Playdate für L
– Französischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“
– Sportübung
Autor: Martin
#WMDEDGT März 2024
AlltagsschnipselDer Wecker klingelte heute Morgen Viertel nach sechs beziehungsweise Viertel sieben. Um richtig wach zu werden, las ich auf einigen Seiten im Internet und war kurz darauf erschrocken, dass bereits eine Viertelstunde vergangen war. Ich trabte in die Küche, um L und mir Heißgetränke für die Schule und die bevorstehende Autofahrt zuzubereiten. Unser jeweiliges Frühstück hatte ich schon gestern Abend vorbereitet.
Danach weckte ich L. Wir drehten gemeinsam unsere Badrunde, die bei mir in etwa doppelt so schnell beendet war wie bei L. Ich nutzte mal wieder meine Kontaktlinsen, die ich sehr oft einfach vergesse, weil ich auch ohne sie noch mehr als genug sehen kann.
Wie nahezu jeden Morgen wartete ich darauf, dass auch L aus dem Bad kam, damit wir endlich die Wohnung in Richtung Schule verlassen können. Die morgendliche Bummelei beziehungsweise das ständige Warten ist so überhaupt nicht mein Ding. Je nach Tagesform kann mich das in den Wahnsinn treiben. Während ich wartend auf der Couch saß, zog draußen ein leichter Nebel auf.
Nachdem ich L wenig später an der letzten Ampel vor der Schule verabschiedet hatte, machte ich mich mit dem Auto auf den Weg ins Büro nach Erfurt. Unterwegs hörte ich das 66. Hörspiel der Reihe „Die drei ???“ und anschließend Musik der 90er Jahre, zu der ich lautstark trällerte. Begleitet wurde ich einen Großteil der Fahrt über von sehr dichtem Nebel und einer Sicht von unter zehn Metern.
An der Arbeit nahm ich kurz nach meiner Ankunft an einem Daily teil, wohnte mit Unterbrechung einer Mittagspause insgesamt drei Mitarbeitendengesprächen bei, bereitete den Arbeitsplatz für unseren neuen Werkstudenten, der morgen seinen ersten Tag haben wird, vor und kümmerte mich um die eingegangene Post nebst Ordnerablage.
Am frühen Nachmittag trat ich schon wieder die Rückfahrt an. Ich hörte das nächste Hörspiel der drei Detektive. Unterwegs kämpfte ich nicht nur gegen starken Regen an, sondern auch gegen meine extreme Müdigkeit. Ich musste sehr aufpassen, nicht am Steuer einzuschlafen. Wenigstens war kaum noch Nebel vorhanden.
In Erfurt fuhr ich bei zehn Grad Celsius los, in Leipzig kam ich anderthalb Stunden später bei vier Grad Celsius an. Den Temperaturunterschied merkte ich sofort. Mir war extrem kalt.
Ich betrat das Schulgebäude auf der Suche nach L und mit dem Ziel, diese abzuholen, und verließ dieses kurze Zeit später nur mit ihrem Ranzen. Sie wollte lieber gemeinsam mit ihrer Schulfreundin EB spielend den Nachmittag verbringen. EBs Mama war ebenfalls anwesend und hatte nichts dagegen, die beiden Kinder mit zu sich nach Hause zu nehmen.
Ich nutzte die spontan frei gewordene Zeit zum Betanken des Autos und zum Einkauf von einigen Lebensmitteln. Parallel dazu überlegte ich mir eine Liste mit kleinen Geschenkideen für Ls Kindergeburtstagsfeier, die ich an die Eltern weiterleiten kann. Zudem entdeckte ich erste Dinge für die Osterkörbchen.
Als ich zu Hause ankam, verräumte ich den Einkauf und setze mich anschließend wieder an den Rechner, um weiterzuarbeiten. Ich bereitete unter anderem die Mitarbeitergespräche nach. Zwischendrin gab es ein frühes Abendessen. Ich hatte mir vom Einkauf eine Portion Eat Happy Sushi mitgebracht. Ls Frühstück für den morgigen Schultag bereitete ich ebenfalls schon vor.
Abends holte ich L von ihrer Freundin EB ab. Da diese am anderen Ende von Leipzig wohnt, war ich insgesamt eine Stunde unterwegs. Ich merkte vor allem auf der Hinfahrt, dass ich ungeeignet für Nachtfahrten bin. Es ist super anstrengend für mich, im Dunkeln zu fahren, und ich habe sehr stark das Gefühl, ein Verkehrshindernis und eine Gefahr für die Allgemeinheit zu sein.
Jetzt mache ich noch meine Englischübungen in der Duolingo App, schaue noch eine, zumindest aber eine halbe Folge der zweiten Staffel der Serie „The Wire“ und dann geht’s ab ins Bett.
Montag, 4. März 2024 – Dichter Nebel
AlltagsschnipselIch hatte geträumt, dass ich mich für eine Polizeiausbildung interessierte und kurz davor war, diesen Weg neben meinem aktuellen Job zu gehen. (Man muss dazu wissen, dass es mein größter Berufswunsch seit der Grundschule war, Polizistin zu werden. Leider machte mir später meine Körpergröße oder vielmehr das Nichtvorhandensein ebendieser einen Strich durch die Rechnung.)
Ich hatte gut geschlafen und wurde durch das Klingeln des Weckers wach. Bei unserer morgendlichen Routine zog L gut mit, sodass wir pünktlich die Wohnung verlassen konnten.
Zum Frühstück aß ich Beerenmüsli mit Milch und Banane, mittags gab es den restlichen Salat von gestern Abend und nachmittags futterte ich einen Snack, bestehend aus zwei Orangen, einer Kiwi und einem Apfel mit Mango-Sojajoghurt und Walnusstücken oben drauf. Abends entschieden L und ich uns für selbstbelegte Pizza und dekorierten diese neben Tomatensoße mit Champignons.
Eine Übung für die Beine machte ich kurz vor dem Schlafengehen. Eine richtige Routine ist nach wie vor noch nicht entstanden.
Der Montag wartete mit den üblichen Terminen auf mich. Ich nahm an zwei Dailys, der PO Runde und dem Weekly teil, ehe ich mich weiter der Messeplanung und der Vorbereitung der Mitarbeitergespräche widmete.
Nach vierwöchiger Krankheit war Ls Klassenlehrerin nach einer Lungenentzündung wieder da. Die Klasse startete in Mathe nun mit der Multiplikation.
Nach der Schule fuhr ich L zu ihrer Ballettstunde und nutzte die Zeit zum Einkaufen und Lesen. Als wir abends wieder zu Hause waren, schaute ich meine Serie weiter.
Seit ein paar Tagen liest mir L wieder vor. Gestern haben wir mit dem ersten Harry Potter Band begonnen. Dieses lud ich in der Kindle App auf das iPad und vergrößerte für L die Schrift.
Um weiter mein Cholesterin zu senken, suchte ich gestern Abend nach möglichen Ursachen. Ich mache durchaus schon sehr vieles richtig, sodass viele der genannten Punkte gar nicht auf mich oder meinen Lebensstil zutreffen. Was mir aber durchaus fehlen könnte, sind Mikronährstoffe. Diese werde ich in Kürze mithilfe des LaVita-Safts, den M und ich vor zig Jahren fleißig eingenommen hatten und der mir deshalb noch positiv in Erinnerung geblieben ist, aufnehmen. Ich bestellte direkt eine Flasche.
Morgens war so dichter Nebel, dass ich die Häuserfront gegenüber nicht mehr sehen konnte.
Was heute schön war:
– lesen
– Pizza zum Abendessen
– Schwedischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“
– Sportübung
Sonntag, 3. März 2024 – Inline Skating
AlltagsschnipselAusgeschlafen hatte ich heute gegen acht Uhr. Auch L war in etwa um diese Zeit wach.
Meine heutige Speisenauswahl war wesentlich gesitteter als gestern. Gefrühstückt hatte ich Beerenmüsli mit Pflanzenmilch und Apfelstücken. Mittags hatte ich Appetit auf Asia-Nudeln in Gemüsebrühe und abends bereitete ich mir einen Salat, bestehend aus Gurke, Möhre, Tomaten, Linsen und Kidneybohnen, zu.
Statt mit Schlittschuhen auf dem Eis fuhr ich nachmittags umgeben von herrlicher Frühlingsluft mit meinen Inline Skates umher.
Nach dem Frühstück goss ich unsere Pflanzen. Die hatten es bitternötig und freuten sich sehr darüber. Danach startete ich hoch motiviert mit meiner Kelleraufräumaktion. Zwar werden in nächster Zeit einige große durchsichtige Boxen im Wohnzimmer stehen, da es eine Weile dauern wird, alle Keller-Kartons nach und nach zu sichten und die Inhalte umzuräumen, aber langfristig gesehen wird es in unserem Keller sehr ordentlich sein. Ich freu mich. Ehe ich mehrere Beutel mit Kleidung, die L stellenweise vor einem Jahr von lieben Menschen geschenkt bekam, durchsah und endlich in ihrem Kleiderschrank verräumte, nahm ich getrocknete Wäsche vom Wäscheständer ab und hing später frisch gewaschene wieder auf. Ich mistete danach noch einen Küchenschrank aus und warf einen Blick auf unsere Gewürze, von denen ich ebenfalls einige entsorgte. Mit anderen Worten: Ich war heute wirklich sehr fleißig. Es hatte schon ein wenig von Frühjahrsputz.
Nachmittags wollte L draußen Rollschuh fahren. Ich durfte dabei an ihrem Rollenspiel, in das sie über eine Stunde vertieft war, nicht teilhaben. Ich zog mir dennoch meine Inline Skates an und fuhr selbst in unserem Wohngebiet herum. Zwischendrin machte ich es mir auf einer der zahlreichen Bänke gemütlich und las in meinem Buch weiter.
In wenigen Wochen wird Ls Kindergeburtstagsfeier stattfinden. L schrieb heute alle Einladungskarten und wird diese morgen in der Schule an die Kinder verteilen.
Abends startete ich mit Folge eins der zweiten Staffel der Serie „The Wire“.
Was heute schön war:
– ausschlafen
– lesen
– Großeinsatz in Wohnung und Keller
– Mittagsschlaf
– Telefonat mit meinen Eltern
– Inline Skating
– Italienischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“
Samstag, 2. März 2024 – Zeit zum Quatschen
AlltagsschnipselGeschlafen hatte ich nur bis halb acht. Ich war zwar noch ein wenig müde, wollte aber unbedingt wissen, wie es in meinem Buch weitergeht. L wachte erst gut eine Stunde nach mir auf.
Gefrühstückt hatten wir am Morgen beide Beerenmüsli. Bei L kam Mango-Sojajoghurt oben drauf, bei mir Pflanzenmilch und eine Banane. Die Ernährung des restlichen Tages hülle ich in einen großen Mantel des Schweigens.
Zum dritten Mal infolge steuerten L und ich nach dem Frühstück den Indoorspielplatz an. Dort trafen wir wie verabredet auf ihre Schulfreundin LS in Begleitung ihres Bruders und ihrer Mama. Viereinhalb Stunden später verließ Leipzig-M, mit der ich viel Zeit zum Reden hatte, mit ihrem Sohn die Halle. LS, L und ich blieben noch eine Stunde länger, ehe auch wir aufbrachen. L und ich fuhren LS noch nach Hause, ehe wir uns auch auf den Weg zurück in unsere Wohnung machten.
Am späten Nachmittag beendete ich das aktuellste Buch meiner Lieblingsautorin. Wenige Stunden später schaute ich die letzte Folge der ersten Staffel meiner aktuellen Serie. Ich freue mich schon darauf, mit Staffel zwei weiterzumachen.
Erkenntnis des Tages: Ich kann keine Pommes mehr sehen!
Was heute schön war:
– länger schlafen
– lesen
– Playdate für L
– Serie „The Wire“
– Französischübungen in der Duolingo App
Freitag, 1. März 2024 – Lesezeit
AlltagsschnipselEine gute Nacht liegt hinter mir. Ich lag zwar in den frühen Morgenstunden eine Weile wach, fand aber bis zum Weckerklingeln wieder in den Schlaf. Mein Gedankenkarussell sprang nämlich nicht an.
Gefrühstückt hatte ich wieder mein leckeres Beerenmüsli mit Pflanzenmilch und Banane. Zum Mittagessen futterte ich eine französische Gemüsepfanne und ergänzte diese mit einem Chicken-Fleischersatz.
Gleich am Morgen machte ich eine Übung für die Beine, die ich im Tagesverlauf mehrfach wiederholte. Das scheint mir in Zukunft ein sinnvoller und guter Weg zu sein, Sport in den Alltag zu integrieren.
An der Arbeit schaffte ich heute sehr viel. Es gab viele kleinteilige Aufgaben, die ich alle erledigen konnte. Ein wenig genervt war ich vom Tool Unternehmen online. Ich mag es nicht, wenn Software für mehrere Tage nicht funktioniert.
Für das heute vor den Vorschüler*innen und Erstklässler*innen aufgeführte Theaterstück konnten alle Rollen normal besetzt werden, da nun doch alle Kinder anwesend waren. L spielte also ihre Katzenrolle in einer modernen Version von „Frau Holle“.
Auf Wunsch eines einzelnen Kindes fuhr ich direkt nach dem Abholen aus der Schule mit L in den Indoorspielplatz, den wir bereits gestern mit ihrer Schulfreundin EB aufgesucht hatten. Wir blieben dort bis zum Abend. Ich nutzte die Zeit, um in aller Ruhe in einem Buch meiner Lieblingsautorin, das heute erschienen ist, zu lesen.
Der neueste Artikel im Blog Mausloch trifft es genau auf den Punkt. Ich fühlte mich beim Thema Versacken auf Social Media ertappt. Seit einer Weile merke ich nämlich, dass ich grundlos auf Facebook gehe und mich erst nach etlichen Minuten des sinnlosen Herumscrollens und Lesen fieser Kommentare unter furchtbaren Beiträgen wieder lösen und etwas sinnvolles mit meiner Zeit anfangen kann. Dieses Verhalten möchte ich wieder in den Griff bekommen. Als ersten Schritt habe ich Facebook wieder aus meiner Vorauswahl herausgelöscht.
Was heute schön war:
– Sportübung
– Telefonat mit Dresden-J
– lesen
– Englischübungen in der Duolingo App
Hallo März!
Dies & DasIm März werde ich …
… das neue Buch meiner Lieblingsautorin lesen
… L einmal wöchentlich zur Ballettstunde bringen
… die letzten Mitarbeitergespräche führen
… zur Thai Massage gehen
… unsere erste Firmenretrospektive (mit)gestalten
… L viel Glück für die LRS-Testung wünschen
… und eine Woche später die Diagnose erfahren
… Ls achten Geburtstag feiern
… und ihre Kindergeburtstagsfeier ausrichten
… einige Tage in Erfurt bei meinen Eltern verbringen
… dort meinen Bruder und meine Schwägerin J wiedersehen
… und den Erfurter Altstadtfrühling besuchen
… die täglichen Sportübungen wieder aufnehmen
… entschleunigen und das Leben genießen
Donnerstag, 29. Februar 2024 – Kindermund
AlltagsschnipselGestern Abend ging ich zeitiger ins Bett, schlief somit auch zeitiger ein und fühlte mich morgens, als ich das Weckerklingeln hörte, deutlich fitter und ausgeschlafener. Geträumt hatte ich von einer Orchesterprobe, die in einer Art Universitätshörsaal stattfand. Aber wenigstens wurde diesmal gemeinsam musiziert und nicht Sport gemacht.
Zum Frühstück gab es Beerenmüsli mit Pflanzenmilch, einer Banane und ein paar Erdbeeren. Mittags hatte ich Appetit auf etwas Warmes. Ich aß eine asiatische Gemüsepfanne und fügte dieser Edamame hinzu.
Das Etablieren einiger Sportübungen in den Tagesverlauf klappte heute nicht. Ich machte leider keinen Sport.
In einem der beiden Projekte, die ich aktuell mehr schlecht als recht als Scrum Master betreue, wurde im morgendlichen Daily großer Unmut laut. Ich kann diesen total nachvollziehen. Ich habe selbst große Lust auf einen ordentlichen Prozess in beiden meiner Projekte, doch aktuell sind mir die Hände gebunden und ich fühle mich ausgebremst und machtlos. Das ist sehr schade. Allerdings erhoffe ich mir in Kürze aufgrund von internen Umstrukturierungen eine Verbesserung.
Beschäftigt hatte ich mich mit dem Umsatz- und Cashflow-Forecast, der Messeplanung und finanzbuchhalterischen Aufgaben.
L teilte mir mit, dass die ursprüngliche Frau Holle heute wieder in der Schule war. Somit spielt L morgen die Katze. Allerdings wissen wir, dass die Pechmarie nicht an der Theateraufführung teilnehmen kann. Schauen wir mal, ob es bei der Katzenrolle bleibt.
Gemeinsam mit Ls Klassenkameradin EB fuhren wir am Nachmittag in den Indoorspielplatz. Mein absoluter Lieblingssatz von der achtjährigen EB während der Autofahrt war: „Dieses Lied habe ich immer als Kind gehört.“ Sie haut öfter solche Sätze raus, als wäre sie bereits in ihren Zwanzigern.
Was heute schön war:
– Sonnenschein
– Lieferung aller Geburtstagsgeschenke für L
– Playdate für L
– Schwedischübungen in der Duolingo App
Mittwoch, 28. Februar 2024 – Langsam wird es Frühling
AlltagsschnipselGestern bin ich viel zu spät eingeschlafen. Ich hatte einiges geträumt, konnte mich aber am Morgen, als mich der Wecker aus dem Schlaf riss, an nichts mehr erinnern. Ich brauchte ein paar Minuten, um richtig wachzuwerden und aufstehen zu können.
Zum Frühstück gab es Beerenmüsli mit Pflanzenmilch und einem Apfel. Mittags und abends aß ich einen selbst zubereiteten Gnocchisalat. Der war sehr lecker und so sättigend, dass mein abendlicher Heißhunger nicht aufkam.
Bis auf wenige bench dips am Abend passierte heute im Sportprogramm leider nicht allzu viel. Ich will ab morgen schauen, dass ich die Sportübungen in den Tagesverlauf integrieren kann und nicht bis zum späteren Abend damit warte.
An der Arbeit nahm ich einige wenige Termine wahr und hatte ansonsten Zeit, um viele Aufgaben in vielen verschiedenen Bereichen zu erledigen. Wir nähern uns dem Monatsende und -anfang, da fallen oft viele Aufgaben mit ähnlicher Gewichtung zusammen.
Für L fand am Nachmittag wieder ihre Theater AG statt. Aufgrund der Krankheit einer Mitschülerin darf sie am Freitag vor den Vorschüler*innen und den Erstklässler*innen die Rolle der Frau Holle übernehmen. (Zuvor war sie eine Katze. Und davor die aufmüpfige Tochter von Frau Holle, die sie nicht mehr spielen wollte.) Sie hat sich sehr darüber gefreut.
Da L am späten Nachmittag große Lust hatte, draußen mit ihren Rollschuhen zu fahren, nutzte ich die Gunst der Stunde, um sämtliche Weihnachtsdekoration, verpackt in Kartons und Tüten, in den Keller zu räumen. Wer weiß, wie lange ich das Zeug sonst in der Wohnung hätte stehen lassen. Nun haben wir wieder sehr viel Platz und Ordnung im Wohnzimmer.
Abends telefonierte ich mit meinem Bruder und schaute anschließend die elfte Folge der ersten Staffel meiner Serie.
Was heute schön war:
– Sonnenschein
– Thai Massage
– Italienischübungen in der Duolingo App
– Telefonat mit meinem Bruder
– Serie „The Wire“
Dienstag, 27. Februar 2024 – Ende der Weihnachtsdekozeit
AlltagsschnipselIch hatte wunderbar geschlafen. In meinem Traum war ich auf dem Weg zu einem Orchesterauftritt. Damit das Einspielen vor Ort nicht allzu lange dauert, hatte ich mein Saxophon zu Hause bereits ein wenig warm gespielt. Ich fand mich kurz darauf allerdings nicht in einem Konzertsaal, sondern im Park bei einem Sportfest mit zig Stationen wieder. Mit einigen Leuten aus dem Orchester machte ich somit Sport und nicht Musik. Geweckt wurde ich heute Morgen vom Klingeln des Weckers und damit endete auch mein Traum.
Mittags aß ich mit einigen Kolleg*innen im Büro eine selbstgekaufte und sehr leckere Salatbowl mit Falafel.
Abends konnte ich mich für einige wenige Liegestütze motivieren. Aber besser als nichts!
Mit meinem Kollegen A fuhr ich morgens auf nahezu leeren Autobahnen ins Büro nach Erfurt. (Auf dem Rückweg einige Stunden später war es genauso.) Dort warteten unter anderem zwei Mitarbeitergespräche auf mich. Eines der beiden Gespräche hatte einen überraschenden und unvorhergesehenen Ausgang. Ansonsten erledigte ich vor Ort nur kleinere To-dos. Als ich am späten Nachmittag wieder zu Hause war, konnte ich noch einen Großteil des Liegengebliebenen und neu Hinzugekommenen aufarbeiten.
L hatte heute ihren zweiten Tag der Methodenwoche, bestehend aus Deutsch- und Matheunterricht. Begrüßt wurde ich bei der Abholung mit unterirdischer Laune – wie gestern auch schon. Wir schwiegen uns bis zur Ankunft zu Hause an.
Nach der Arbeit nutzte ich das Fünkchen Lust und Energie, um endlich unseren Weihnachtsbaum abzuschmücken. Nun haben wir wieder richtig viel Platz im Wohnzimmer. Danach schaute ich meine aktuelle Serie weiter.
Gestern Abend kam noch heraus, dass sich L das Kopfjucken nur ausgedacht hatte, weil sie das Gefühl hatte, ihr merkwürdiges Verhalten bei der Abholung aus der Schule irgendwie begründen zu müssen. Was soll ich dazu sagen?!
Was heute schön war:
– unfall- und staufreie Autofahrten
– Sportübung
– Telefonat mit meinen Eltern
– Telefonat mit meiner Schwiegermama
– weihnachtsdekofreie Wohnung
– Französischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“
