Montag, 8. April 2024 – Erfolgreiches Telefonat 

Alltagsschnipsel

Geschlafen hatte ich zunächst bis kurz vor vier Uhr. Dann lag ich eine Weile wach und fand nicht so schnell zurück in den Schlaf. Vom Weckerklingeln wurde ich morgens ziemlich überrascht und mitten aus einem Traum gerissen. Ich habe absoluten Unsinn zusammengeträumt. Gemeinsam mit unseren beiden Geschäftsführern „restaurierte“ ich ein riesengroßes Hochzeitsfoto auf Leinwand von Susan Sideropoulos und ihrem Mann. Ich weiß nicht mal, wie dieser überhaupt aussieht. Ich habe keinen Schimmer, wie mein Unterbewusstsein auf diesen Trauminhalt kam.
Zum Frühstück aß ich Beerenmüsli mit Heidelbeeren, Apfel und Pflanzenmilch, mittags bereitete ich mir einen Salat mit Gurke, Paprika, Tomaten, roten Bohnen und Fleischersatz zu, nachmittags futterte ich etwas Mango-Sojajoghurt mit Heidelbeeren und abends hatten L und ich Appetit auf Nudeln mit Tomatensoße.
Ich hätte heute so gern eine Laufrunde eingelegt. Da ich aber leichten Schnupfen habe und stellenweise kaum Luft durch die Nase bekomme, handelte ich vernünftig und ließ es bleiben. Nächste Woche klappt es ganz sicher.
Eine Beinübung integrierte ich in den abendlichen Zähneputzprozess.

Der Start in meinen Arbeitstag war entspannt. Ich sichtete zunächst meine Aufgabenliste und beantwortete E-Mails. Heute standen sehr vielseitige organisatorische und managende Tätigkeiten in sämtlichen Bereichen an. Auch der Ablauf nebst Inhalt der morgen beginnenden Gehaltsgespräche wollte vorbereitet werden. 
Für L fand heute der erste Schultag nach den Osterferien statt. Ihr Ranzen war mega schwer, da alle Deutsch- und Mathehefte mit in den Unterricht genommen werden mussten. Als ich sie nachmittags abholte, fand ich in ihrer Postmappe den letzten Deutschtest und freute mich sehr über ihre 2+. Es fehlte sogar nur ein halber Punkt zur Note 1.

Abends setzten L und ich uns ziemlich lange an den Tisch, um Schulaufgaben nachzuarbeiten. L zog super mit und hielt durch ohne zu meckern oder jammern. Ich ließ sie die wenigen Rechtschreibfehler in ihrem Deutschtest korrigieren, da dies sonst leider niemand macht, und den kurzen Bericht über ihre Osterferienerlebnisse zu Ende schreiben. Anschließend löste sie zehn Minusaufgaben im Zahlenraum bis zehn und eine Seite mit sehr einfachen Malaufgaben. Übermorgen wird im Fach Sachunterricht ein Test zum Thema Kalender geschrieben, auf den ich sie vorbereitete.

Vormittags rief ich in einer Ergotherapiepraxis, die auf Lese-Rechtschreibschwäche spezialisiert ist, an und hatte unfassbares Glück: Schon in zwei Wochen kann ich zu einem Erstgespräch vorbeikommen. Sowie es aussieht, wird L ab Mai einmal wöchentlich dort hingehen können.
In unserem Briefkasten liegt ein Ei, das definitiv von der Kohlmeise verlassen wurde, weil über Ostern leider doch Post eingeworfen wurde. Als ich vorhin jedoch einen vorsichtigen Blick in den Briefkasten war, hatte ich den Eindruck, als hätte sich das Nest verändert. Vielleicht kommt die Kohlmeise nochmal zurück.

Was heute schön war:

– Morgenspaziergang
– Erfolg bei einer Ergotherapiepraxis
– Nachmittagsspaziergang
– schulische Nachhilfe ohne Streit
– sonnengetrocknete Wäsche
– Französischübungen in der Duolingo App
– Sportübung

Sonntag, 7. April 2024 – Wer fragt, gewinnt!

Alltagsschnipsel

L und ich sind gestern Abend eine Stunde eher ins Bett gegangen als sonst. Schließlich müssen wir ab kommender Woche wieder zeitiger aufstehen. Da war es gut, dem schon entgegenzusteuern. Geschlafen habe ich bis halb neun. L wachte kurz nach mir auf.
Gefrühstückt hatte ich Beerenmüsli mit Heidelbeeren, Erdbeeren und Pflanzenmilch, mittags gab es eine Portion Nudeln mit Tofu und abends eine Brotzeit.
Beim Zähneputzen am Abend integrierte ich ein paar Wiederholungen einer Beinübung.

Der heutige Sonntag war eine Mischung aus Erholung und Hausarbeit. Neben zwei schönen Telefonaten fand ich auch Zeit zum lesen und mit L im Garten vor unserem Wohnhaus spielen.
Handtücher und Bettwäsche wusch die Maschine für mich, die ich anschließend draußen aufhing. Das erste Mal in diesem Jahr.
Aufgrund der Sommertemperaturen schaute ich Ls Kleiderschrank durch und nahm die Kleidungsstücke heraus, die ihr bereits zu klein geworden sind. Nun ist wieder viel mehr Platz im Schrank. Zum Anziehen hat sie aber immer noch mehr als genug.
Am späten Nachmittag verschaffte ich uns in der Wohnung Platz, in dem ich fünf Kisten in den Keller räumte. Dort nutzte ich die Gelegenheit und räumte so um, dass ich zum einen leichter an besagte Kisten herankomme, zum anderen mit meiner Aufräumaktion jederzeit weitermachen kann.

Morgens schrieb ich in die Nachbarschaftsgruppe „nebenan“ ein paar Zeilen und bat um gelegentliche Unterstützung bei der Versorgung unserer zukünftigen Kaninchen. Innerhalb der ersten halben Stunde hatte ich bereits eine liebe Nachricht auf dem Telefon, kurz darauf meldete sich noch eine zweite Frau. Sogar meine Eltern, denen ich vormittags von unserem Plan erzählte, boten an, auf die Kaninchen aufzupassen, wenn wir mal verreisen.
Ich fühle eine tiefe Dankbarkeit. Nun sind auch meine letzten Zweifel verschwunden. L und ich haben Zeit für die Tierchen, dennoch hatte ich ein flaues Gefühl, da wir ab und an über das Wochenende in Erfurt sind oder eben auch mal in den Urlaub fahren wollen. Ich freu mich schon sehr auf die Kaninchen und hoffe, dass wir die beiden Zwergwidder Weibchen aus dem Tierheim zu uns holen dürfen.

Was heute schön war: 

– ausschlafen
– lesen
– Telefonat mit meinen Eltern
– Zeit für den Terminkalender “Ein guter Plan”
– Telefonat mit Albanien-U
– sonnen- und windgetrocknete Wäsche
– Wohnungs- und Kelleraufräumaktion
– Englischübungen in der Duolingo App
– Sportübung

Samstag, 6. April 2024 – Sommerwetter

Alltagsschnipsel

Geschlafen habe ich bis kurz vor acht Uhr. Ich erinnere mich, nachts einmal wach geworden zu sein, da mein Mund komplett ausgetrocknet war. Ich habe seit ein paar Tagen leichten Schnupfen und muss wohl durch den Mund statt der Nase geatmet haben. 
Zum Frühstück formten L und ich aus dem restlichen Stockbrotteig kleine Brötchen, ließen diese im Ofen backen und futterten sie mit Marmelade. Als frühes Abendessen gab es eine Portion Eat Happy Sushi.


Den Vormittag verbrachte ich im Wohnzimmer. Einige Möbelstücke mussten einen anderen Platz finden. Es klappte alles so wie erhofft. Mit dem Ergebnis sind L und ich sehr zufrieden. 
Um die Mittagszeit fuhren wir zuerst zu Fressnapf und anschließend zu Dehner. Wir schauten uns Kaninchenkäfige an, wurden aber nicht zufriedenstellend fündig, holten uns aber Anregungen. 

L war am Nachmittag auf eine Kindergeburtstagsfeier im Indoorspielplatz eingeladen. Für mich bedeutete das vier freie Stunden für mich allein. Ich betankte zunächst das Auto, kaufte mir eine leckere Portion Sushi und fuhr zum Cospudener See. Dort lief ich eine ganze Weile direkt am Seeufer auf der Suche nach einem ruhigen Platz entlang. Das war gar nicht so einfach. Schließlich war es sonnig und die Temperaturen lagen bei 27 Grad Celsius. Ungefähr jeder Mensch auf der Welt hatte die gleiche Idee wie ich. Irgendwann wurde ich fündig, genoss die Ruhe, aß mein Sushi und ließ eine Weile die Seele baumeln. 

Was heute schön war: 

– länger schlafen 
– selbstgemachte Brötchen 
– Umräumen im Wohnzimmer 
– Sonnenschein 
– kindfreie Stunden
– Nachmittagsspaziergang
– Sushi essen mit Blick auf den See
– Schwedischübungen in der Duolingo App
– lesen

#WMDEDGT April 2024

Alltagsschnipsel

Der Wecker holte mich heute Morgen Viertel vor acht aus dem Schlaf. Kurz darauf startete ich in meinen Arbeitstag und begann mit dem Sichten der E-Mails und ersten für heute vorgenommenen Aufgaben.

L hatte sich gestern im Spielzeugladen von ihrem Taschengeld eine Hasenmama gekauft, die innerhalb von sechzig Minuten drei bis vier Hasenbabys bekommt … wenn man denn alles richtig gemacht und einen längeren Blick in die Anleitung geworfen hätte. Als L kurz nach halb neun in die Küche kam, lagen leider immer noch keine Babys bei ihrer Mama. Wir fanden mithilfe eines YouTube-Videos schnell heraus, was wir falsch gemacht hatten. Innerhalb von Sekunden wurden schließlich drei Babys „geboren“.

Wegen seit Tagen sehr verspannter Schultern legte ich eine kurze Pause ein und ließ mir mit dem Massagegerät Rücken-, Schulter- und Nackenbereich massieren.
Anschließend bereitete ich für L und mich das Frühstück vor. Für mich gab es ein Beerenmüsli mit Erdbeerstückchen, Heidelbeeren und Pflanzenmilch. Da wir nachmittags verabredet waren, half L mir nach dem Essen bei der Zubereitung des Stockbrotteigs. 

Mit L, die abwechselnd entweder um die Anschaffung zweier Kaninchen bat oder Videos auf dem iPad schaute, arbeitete ich im Homeoffice weiter. Nebenbei telefonierte ich mit Dresden-J. 

Mittags nahmen L und ich uns wieder Zeit, um weiter Rechnen zu üben. Wir starteten mit Aufgaben aus der ersten Klasse, machten mit Übungen aus der zweiten Klasse weiter und landeten schließlich beim Mathe-Ferienheft, das insgesamt aus siebzehn Aufgabenblättern besteht. Nun fehlen nur noch zweieinhalb Seiten. Ich bin froh, dass es bald geschafft ist. 
Aus Zeit- und Erholungsgründen haben wir es in den Ferien allerdings kaum geschafft, auch etwas für Deutsch zu machen. Eigentlich bräuchten wir noch eine weitere Woche „frei“, um in den Deutschheften voranzukommen.

Am späteren Nachmittag fuhren wir mit dem Auto in den Garten von Ls Schulfreundin LK, ihrer Mama und Hund Sukhi. Während die Mädels miteinander spielten, bereiteten Leipzig-S und ich alles für unser geplantes nachträgliches Osterfeuer aka Ostergrillen vor. Wir tauschten uns dabei über alles Mögliche, so auch Ls Hasenwunsch und das Ergebnis ihrer LRS-Testung nebst Fördermöglichkeiten aus. Leipzig-S gelang es, mir bei letzterer Thematik viel Druck zu nehmen und aufgrund ihrer beruflichen Erfahrungen wertvolle und vor allem stressarme Tipps zu geben. Ich fühle eine tiefe Dankbarkeit, so tolle Menschen in unserem Umfeld zu kennen.


Erst halb neun verließen wir abends gut gesättigt vom Stockbrot, den Würstchen und den Marshmallows den Garten und machten uns auf den Heimweg.
L und ich schlüpften zu Hause gleich in unsere Schlafsachen und kuschelten uns ins Bett. L durfte noch etwas auf dem iPad schauen, ich machte meine Italienischübungen in der Duolingo App.

Donnerstag, 4. April 2024 – Wiedersehensfreude

Alltagsschnipsel

Geschlafen hatte ich heute bis Viertel vor acht und wurde wieder durch das Weckerklingeln geweckt. L schlief bis halb zehn und wurde erst wach, als ich meinen ersten und zugleich letzten Call des Arbeitstages hatte.
Gefrühstückt hatte ich Beerenmüsli mit Pflanzenmilch, Heidelbeeren und klein geschnippelte Erdbeeren. Nachmittags aß ich von Ls Teller einige Pommes weg und spät abends futterte ich ein Eis am Stiel.  

Der Arbeitstag begann ruhig. Gegen Vormittag trudelte allerdings in einem Kundenprojekt eine E-Mail unseres größten Kunden ein. Obwohl ich weder als Product Owner tätig bin noch das Projekt inhaltlich kenne, konnte ich dem Kunden nach Rücksprache mit dem Teil des Entwicklungsteams, das nicht im Urlaub ist, eine (hoffentlich zufriedenstellende) Antwort zukommen lassen.

L löste am Vormittag einige Matheaufgaben. Wir mischten diese inhaltlich aus Klasse eins und zwei. Sie hatte viele Aha-Effekte. Heute war sie sogar einem anderen Rechenweg aufgeschlossen, bei dem sie erfreut feststellte, wie viel schneller sie nun an die Lösung kommt. 
Nachmittags trafen wir Ls Urlaubsbekanntschaft F aus den Winterferien (Center Parcs Park Nordseeküste) und ihre Mama beim Indoorspielplatz. Die Kinder freuten sich sehr, sich wiederzusehen, und waren nahezu die gesamte Zeit unseres Aufenthalts verschwunden.
Einen kurzen Halt machten wir anschließend in Paunsdorf Center. Dort entdeckten wir einen neuen Bereich mit lustigen Attraktionen für Kinder.


Was heute schön war: 

– länger schlafen 
– Playdate für L
– Französischübungen in der Duolingo App
– Unterhaltungsserie „LOL“

Mittwoch, 3. April 2024 – Schockierende Erkenntnis

Alltagsschnipsel

Halb acht wurde ich heute Morgen durch das Klingeln des Weckers geweckt. Ich blieb noch etwa zehn Minuten liegen und las auf einigen Seiten im Internet, ehe ich aufstand und mich im Bad meiner Schwiegermama zurechtmachte. L schlief weiter.  
Im Tegut kaufte ich mir Knuspermüsli mit Joghurt und pürierten Erdbeeren zum Frühstück, mittags aß ich einen Salat aus Tomaten, Gurke, Möhre, Paprika und zwei veganen Würstchen und abends gab es eine Brotzeit.

Den Arbeitstag verbrachte ich gemeinsam mit unserem Werkstudenten im Büro in Erfurt. Ich gab ihm nach dem Mittag eine Einführung in das Scrum Framework. Er war diesbezüglich mein Versuchskaninchen, denn bisher hatte ein ehemaliger Kollege diese Aufgabe inne. Da wir uns währenddessen inhaltlich austauschen konnten, war mein Onboarding vermutlich nicht das schlechteste. 

Nachmittags machten L und ich uns auf angenehm gefüllten Autobahnen auf den Weg zurück nach Markkleeberg. Im Auto hörten wir ihre Playlist.
Meine Französischübungen konnte ich nicht machen, da die Duolingo App Probleme hatte. Sie stürzte beim Start jedesmal ab. Deshalb schaute ich die erste Staffel der Unterhaltungsserie „LOL“ zu Ende.  

Dass L in Mathe einige Lücken hat, die vor allen den einfachen Stoff aus Klassenstufe eins betreffen, ist nichts Neues. Seit ich vor gut einem Jahr damit begonnen habe, nicht mehr auf die Versprechungen der Schule zu setzen, sondern aktiv am Schulleben von L teilzunehmen und ihr zu Hause Nachhilfe zu geben, konnten wir schon einiges an Wissen aufbauen. Aus diesem Grund hat sie in Klasse zwei nun kaum noch Verständnisprobleme beziehungsweise kann diese schnell mit meiner Hilfe lösen. Ihre Noten sind gut und sie kann logisch nachvollziehen, was sie wie und warum rechnet.
Nun frage ich mich allerdings, wie ich erst diese Woche mitbekommen konnte, dass sie im Zahlenraum bis zehn (!) keine Ahnung hat, was beispielsweise 9 – 4 ist. Sie überlegt seeehr lange und fängt dann aus Verzweiflung an, irgendein Ergebnis zu raten. Ich bin wirklich schockiert. Wir sind nun also parallel zum Unterrichtsstoff von Klasse zwei dabei, im Zahlenraum bis zwanzig vorrangig Minusaufgaben zu üben. Das klappte die letzten beiden Tage schon sehr gut. L lernt zum Glück sehr schnell. (Ich habe mich nach unserem Streit wieder beruhigt und werde sie natürlich trotz wüster Beschimpfungen und Tränen weiterhin unterstützen.)  

Was heute schön war: 

– länger schlafen
– Ruhe
– unfall- und staufreie Autofahrt
– Unterhaltungsserie „LOL“

Dienstag, 2. April 2024 – Sommerräder

Alltagsschnipsel

Ich wachte am Morgen durch das Weckerklingeln um halb acht nach einer traumreichen Nacht auf und fühlte mich relativ ausgeschlafen. Als ich bereits im Badezimmer war, huschte L rüber in Omas Bett und schlief weiter. 
Für mein spätes Frühstück kaufte ich mir im Tegut einen Vanillequark mit Heidelbeeren. Mittags aß ich einen Salat, bestehend aus Gurke, Tomaten, Heidelbeeren, einem veganen Würstchen und pflanzlichem Hirtenkäse-Ersatz. Ein belegtes Brötchen gab es zum Abendessen.

Etliche Kolleg*innen haben diese Woche Urlaub. Somit war mein Arbeitstag, den ich im Erfurter Büro verbrachte, sehr ruhig. Außer mir waren noch zwei Kollegen anwesend. Da wir Monatsanfang haben, kümmerte ich mich vorrangig um Überweisungen, die Rechnungslegung sowie um Zuarbeiten für unsere Finanzbuchhalterin. 

Wegen des gestrigen Streits mit L fühlte ich mich einen Großteil des Tages noch tief verletzt, hilflos und traurig. Ich habe wieder einmal das Gefühl, keine gute Mama zu sein und alles falsch zu machen. Ich weiß im Moment nicht, welcher Weg für L richtig ist. Gleichzeitig frage ich mich, ob ich das jetzt überhaupt schon zu wissen brauche, und habe doch permanent das Gefühl, mir rennt die Zeit davon.
Nach der Arbeit fuhren L, meine Schwiegermama und ich in den Thüringen Park. Dort kaufte sich meine Schwiegermama einiges für ihre anstehende Reha. Vor einem der Geschäfte traf ich eine ehemalige Kollegin, die mit mir vor zig Jahren ihre Ausbildung beim Amtsgericht Gotha gemacht hat. Wir plauderten ein bisschen.
Abends schauten wir wieder gemeinsam einen Film.


Morgens fuhr ich mein Fahrzeug für den Räderwechsel zum Autohaus. Im letzten Frühjahr klappte dieser leider aufgrund von Ls Erkrankung nicht, sodass ich jetzt anderthalb Jahre mit den Winterrädern durch die Gegend gefahren bin. Und weil ich solange nicht zum Räderwechsel vor Ort war, musste der Mitarbeiter des Autohauses erst einmal schauen, wo sich meine Reifen überhaupt befinden. Im letzten Jahr wurde nämlich das Einlagerungssystem umgestellt. Ich hatte aber Glück und meine Räder lagen mit der alten Nummer versehen im Bereich „nicht zuordenbar“, befanden sich also noch nicht in der externen Lagerung, und konnten heute montiert werden.

Was heute schön war: 

– länger schlafen
– Ruhe
– erfolgreicher Räderwechsel
– Thüringen Park
– Filmabend 
– Englischübungen in der Duolingo App

Hallo April!

Dies & Das

Im April werde ich …

… den Ostermontag mit meiner Schwiegerfamilie verbringen 
… das Auto zum Räderwechsel fahren
… eventuell Karls Erlebnis-Dorf in Döbeln besuchen 
… L zu einer Kindergeburtstagsfeier bringen
… zum Bowling gehen
… zur Thai Massage gehen
… mit der Klassenlehrerin über Ls schulische Entwicklung und LRS-Fördermöglichkeiten sprechen
… L ins Schwimmlager verabschieden
… und einige Tage kindfrei haben 
… zur Friseurin gehen
… am Open Space Friday teilnehmen 
… eventuell in den Freizeitpark Belantis gehen
… Sportübungen in den Alltag integrieren
… entschleunigen und das Leben genießen 

Unser Osterfest – Mein Fauxpas

Alltagsschnipsel

Da L und ich gestern spät im Bett lagen, wachte sogar ich heute Morgen erst neun Uhr auf. L schlief noch. Geweckt wurde sie (sehr unsanft) von meiner Schwiegermama, der es Viertel vor zehn offenbar reichte, allein im Wohnzimmer zu sein. Sie klopfte sehr laut an die Tür des Gästezimmers, kam direkt herein und plapperte drauflos. L fand die Störung nicht sonderlich toll, hatte nach diesem unschönen Start in den Tag aber die Ruhe weg und trödelte beim Anziehen herum.

In etwas gedrückter Stimmung saßen wir schließlich Viertel nach zehn am Frühstückstisch und aßen nur eine Kleinigkeit.

L und meine Schwiegermama buken nach dem Essen Osterbrot. Während meine Schwiegermama das Mittagessen zubereitete, spielten L und ich eine Runde Memory.
Danach sollte L ein Aufgabenblatt in Mathe lösen. Es kam wie immer zum Streit, weshalb ich mich zurückzog und lieber im Gartenbereich der Wohnanlage Osterkörbchen und Kleinigkeiten für meinen Neffen M und L versteckte. Dummerweise hatte L mich vom Fenster aus beobachtet, wie ich etwas aus dem Beutel hervorholte und versteckte. 
Ich denke, mit acht Jahren wird sie die Wahrheit verkraften, dass der Osterhase genauso wenig existiert wie der Weihnachtsmann. Dennoch bin ich ein wenig traurig darüber, dass sie nicht wie versprochen die wenigen Aufgaben gelöst, sondern sich selbst den Zauber am Fest genommen hat.

Mittags kamen meine Schwägerin M, mein Neffe M und mein Schwippschwager S zu Besuch. Wir aßen gemeinsam und ließen die Kinder anschließend im Regen die versteckten Osterkörbchen und Süßigkeiten suchen. 
Den Nachmittag verbrachten wir mit Gesellschaftsspielen. Während die anderen Memory spielten, füllte L eine Seite im Freundebuch ihres Cousins aus. Ich spielte danach bei „Malefiz“ mit, während die Kinder unter und neben dem Tisch mit Autos spielten.

Nach dem Besuch durfte sich L mit dem iPad ins Gästezimmer zurückziehen. Ich machte es mir mit meiner Schwiegermama auf der Couch bequem, aktualisierte die Finanzplanung und löste ein paar Sudoku-Rätsel.

Das am Vormittag angefangene Matheaufgabenblatt beendete ich am Abend mit L. Ich wollte ihr danach einen anderen, für sie vielleicht einfacheren Rechenweg anhand von zwei oder drei Aufgaben erklären. Sie hörte mir allerdings nicht zu und es gab eine sehr große Eskalation. Ich ließ sie daraufhin in Ruhe.
Ich bin nun leider an dem Punkt angekommen, es generell gut sein zu lassen. L will meine Hilfe nicht. Ich habe mit meiner freien Zeit ohnehin besseres zu tun, als Lehreraufgaben auszuüben, und auch absolut keine Lust mehr, mich permanent von ihr beschimpfen und beleidigen zu lassen.

Dieser Streit hat mich wirklich sehr verletzt. Mir war es den restlichen Tag nicht mehr möglich, auch nur ein nettes Wort an L zu richten. Auch wenn das nicht sonderlich erwachsen von mir war, ging ich ihr bis zum Schlafengehen weitestgehend aus dem Weg.
Beim Abendessen musste sich L mit ihrer Oma unterhalten. Während unseres Filmabends, bei dem wir „25 km/h“ schauten, brauchte ohnehin keine zu reden.

Was heute schön war:

– ausschlafen 
– Familienzeit
– Filmabend
– Schwedisch in der Duolingo App

Eindrücke des Tages:

Unser Osterfest – Osterbesuche

Alltagsschnipsel

Ich wünsche allen, die hier mitlesen, ein frohes und erholsames Osterfest! 🙂 


Geschlafen haben L und ich heute bis neun Uhr neue Zeit. 
Eine halbe Stunde später saßen wir gemeinsam mit meinen Eltern am liebevoll gedeckten Frühstückstisch. Danach machten wir uns auf die Suche nach den Osterkörbchen, die zuvor überall im Wohnzimmer versteckt wurden.

Mit wenig Lust setzte sich L an eines der Matheaufgabenblätter. Ich hatte irgendwann keine Geduld mehr und verschwand im Badezimmer, um zu duschen, ehe ich geplatzt wäre. Wie unfassbar langsam und demotiviert kann ein Kind nur sein?!
Nachdem wir gemeinsam eine zweite (noch einfachere) Seite im Matheferienheft bearbeitet hatten, gingen L und ich auf den Spielplatz. Dort war so gut wie nichts los, sodass ich unbeobachtet je zwei Übungen für die Arm- und Beinmuskulatur machen konnte.

Ein kurzer Mittagsschlaf nach dem leckeren Mittagessen war auch heute wieder möglich. L schaute in der Zeit YouTube-Videos auf ihrem iPad.

Nachmittags besuchten wir meine Großeltern, die nur wenige hundert Meter von meinen Eltern entfernt wohnen. Obwohl unser Besuch angekündigt war, hatten die beiden ihn scheinbar vergessen, freuten sich aber dennoch, dass wir da waren. Auf dem Balkon im Sonnenschein wurde Kuchen gegessen und Cappuccino beziehungsweise Kakao getrunken. L war es irgendwann zu warm, sodass wir ins Wohnzimmer wechselten und mit meiner Oma „Mensch ärgere Dich nicht“ spielten. Mit dem halben Inhalt von Omas Modeschmuckkästchen brachen wir anderthalb Stunden später wieder auf.

Mit dem Auto fuhren wir zu meiner Schwiegermama, sammelten sie an einer Straßenecke ein und fuhren zum Hauptfriedhof. Wir spazierten zu Ms Grab, lasen einige Kiefernnadeln auf, gossen und stellten einen kleinen Tulpenstrauß hin. Auf dem Weg zum Ausgang kam uns eine kleine, sehr zutrauliche Katze entgegen, die mir sofort auf den Schoß sprang und sich von L lange und geduldig streicheln ließ. Leider dankte es die Katze L mit einem Biss in die Hand.

Nach dem Abendessen bei meiner Schwiegermama machten wir es uns auf der Couch gemütlich und schauten den Film „Catweazle“. Irgendwie sind wir drei anschließend auf der Couch versackt. Über die ZDF Mediathek wurde uns nämlich der Film „La Boum – Die Fete“ angezeigt, in den wir nur mal fünf Minuten reinschauen wollten. Wir haben den Film natürlich zu Ende geschaut. L dürfte einiges fürs Leben gelernt haben.

Was heute schön war:

– ausschlafen 
– Osterkörbchen suchen
– Sportübungen
– Mittagsschlaf 
– Filmabend
– Italienischübungen in der Duolingo App

Eindrücke des Tages: