Alles ist wie immer. Zum Glück. Ls und meine Nacht war wieder normal. Der Spuk der letzten Nacht scheint somit vorbei zu sein. Aufgewacht bin ich am Morgen gegen sieben Uhr. L schlief noch knapp zwei Stunden länger.
Gefrühstückt hatte ich Beerenmüsli und Erdbeeren, dazu Pflanzenmilch, mittags aß ich den Rest Nudeln mit Tomatensoße von gestern Abend und abends gab es eine Pizza Margherita.
Einige Wiederholungen einer Übung für die Oberschenkelmuskulatur machte ich gegen Nachmittag.
Die Zeit bis zum Mittag verbrachte ich fernsehend. Über Facebook fand ich nach einem Dreivierteljahr ungeduldigen Wartens endlich die YouTube-Links zweier Filme, die ich unbedingt sehen wollte und die nach wie vor nicht in Deutschland lizensiert wurden. Ich schaute sie somit im Originalton mit (sehr schlechten) deutschen Untertiteln. Ich hoffe dennoch, dass es die beiden Filme irgendwann nach Deutschland schaffen. Schließlich sind diese bereits überall auf der Welt verfügbar.
Nachmittags begann ich ein neues Buch und löste einige Sudoku-Rätsel. (Vor Jahren habe ich festgestellt, dass mir das Rätseln besonders gut beim Nachdenken, Pläne schmieden, Abschalten und Verarbeiten des Alltags hilft.)
Bevor wir spontan am späten Nachmittag die Wohnung in Richtung Indoorspielplatz verließen, übte L einige Multiplikationsaufgaben in ihrem Matheheft und die Wortarten mit Fokus auf die Verben im Fach Deutsch. Und das sogar ganz ohne Murren.
Was heute schön war:
– länger schlafen
– Rückkehr der Gesundheit
– Filme am Vormittag
– Badewannenzeit
– lesen
– Schwedischübungen in der Duolingo App
Autor: Martin
Freitag, 15. März 2024 – Unwohlsein
AlltagsschnipselDie Schlafphasen in der letzten Nacht waren sehr zerstückelt. L und ich hatten insgesamt auch sehr schlecht geschlafen und fühlten uns morgens nicht fit.
Ich frühstückte aufgrund einer leichten Übelkeit erst sehr spät und aß lediglich eine kleine Portion meines Beerenmüslis mit Pflanzenmilch und Erdbeeren. Mittags kochte ich mir eine Gemüsebrühe mit Asia-Nudeln und abends, als L endlich auch wieder Appetit hatte, gab es Nudeln mit Tomatensoße.
Ich nahm vormittags an zwei Dailys teil und kümmerte mich den Rest des Tages um Organisatorisches. Mehr war am heutigen Arbeitstag leider nicht drin.
L konnte ich nicht zur Schule schicken. Sie hatte sich im Vorfeld sehr darauf gefreut, im Rahmen des Unterrichts mit ins Kino gehen zu können. Das fiel nun für sie aus. Da sie den Film bereits mit mir gesehen hatte, war sie zum Glück nicht übermäßig traurig darüber.
Einen Großteil meines Feierabends verbrachte ich lesend auf der Couch. Ab und an nickte ich kurz weg.
Da die Sonne lachte und es draußen auch sehr warm war, holten wir am Nachmittag den Bollerwagen aus dem Keller. L und ich drehten daraufhin eine große Runde in unserem Wohngebiet. Der Frühling hat einen ganz wunderbaren Duft.
Gestern Abend kurz vor dem Schlafengehen hatte L von jetzt auf gleich Bauchschmerzen, die immer stärker wurden. Wir dachten beide zunächst an Vorfreude-Bauchschmerzen wie im vergangenen Jahr wegen ihres bevorstehenden Geburtstags, aber als L schließlich die halbe Nacht lang vor der Toilette kniete und ihren Mageninhalt entleerte, wussten wir, dass es das diesmal nicht ist. Irgendwann in den frühen Morgenstunden wurde mir selbst übel und ich lief heute einen Großteil des Tages mit diesem Gefühl durch die Gegend.
Was heute schön war:
– Spaziergang
– lesen
– Italienischübungen in der Duolingo App
Donnerstag, 14. März 2024 – Kelleraufräumaktion
AlltagsschnipselFünf Minuten vor dem Klingeln des Weckers wachte ich heute Morgen auf und hatte noch etwas Zeit, um der ein oder anderen Internetseite einen Besuch abzustatten.
Gefrühstückt hatte ich Beerenmüsli mit Erdbeeren, Heidelbeeren, Banane und Pflanzenmilch. Mittags bereitete ich mir einen Salat aus Gurke, Tomaten, Paprika, Möhre und Räuchertofu zu. Da L und ich nachmittags je ein Stück Papageienkuchen aßen, war ich für den Rest des Tages gut gesättigt und brauchte kein Abendbrot mehr.
Mein Arbeitstag war erneut sehr produktiv. Ich konnte viele Aufgaben auf meiner To-do-Liste abhaken. Am meisten Spaß bereitete mir die Nachbereitung der vorgestern stattgefundenen Retrospektive.
L hatte vergessen, in ihrem Hausaufgabenheft zu vermerken, dass heute statt Deutsch Ethik unterrichtet wurde. Ihr Hefter befand sich somit zu Hause und sie konnte nur bedingt mitmachen.
Am frühen Abend nutzte ich meine Energie und Motivation und sichtete drei weitere Kartons, die ich vergangenes Wochenende vom Keller in die Wohnung getragen hatte. Einen Großteil des Inhalts säuberte ich, bevor alles in die entsprechenden Kisten umgelagert wurde. Nun kann ich sogar zwei vollgepackte Kisten zurück in den Keller schaffen und mich über den zurückgewonnenen Platz in der Wohnung freuen. Es geht gut voran.
L wünscht sich, mit mir an ihrem Geburtstag in ein Sushi Restaurant mit Fließband zu gehen. Ich suchte uns deshalb ein schönes in Leipzig heraus und reservierte uns direkt an der Bar für nächste Woche zwei Plätze.
Für Ende April vereinbarte ich auch einen Friseurtermin für mich. Meine Haarspitzen haben ein wenig Aufmerksamkeit und Pflege bitternötig.
Was heute schön war:
– Fortschritte bei der Kelleraufräumaktion
– lesen
– Französischübungen in der Duolingo App
– Serie “The Wire”
Mittwoch, 13. März 2024 – Kleines Einmaleins
AlltagsschnipselIch hatte wunderbar geschlafen und gefühlt durchgängig geträumt. Leider reichen meine Erinnerungsfetzen nicht aus, um die Inhalte meiner Träume zu rekonstruieren. Mit dem Klingeln des Weckers wurde ich wach.
Mein Beerenmüsli peppte ich heute neben Pflanzenmilch mit Apfelstücken und Heidelbeeren auf. Mittags aß ich eine asiatische Gemüsepfanne und abends teilten L und ich uns ein Reisgericht vom asiatischen Imbiss.
Trotz einiger Meetings am Vormittag schaffte ich über den Arbeitstag verteilt sehr viel und war zum Feierabend mit dem Erreichten zufrieden.
Weil die Kinder im (sehr kurzen) zweiten Schulhalbjahr natürlich ebenfalls Noten brauchen und die Lehrerin es allen offenbar so angenehm wie möglich machen will, hat L bereits in den Fächern Deutsch und Sachunterricht je eine Aufgabe zur Benotung abgegeben. Am vorletzten Tag vor den Osterferien schreiben die Kinder noch einen Mathetest zum Thema Multiplikation. Es darf gern auch nach Ostern so entspannt bleiben.
Mit L übte ich beim Abendessen mündlich ein Dutzend Aufgaben des kleinen Einmaleins. Das klappt bisher ziemlich gut. Sie versteht die Bedeutung hinter einer Aufgabe und kann sich den Rechenweg herleiten. Ich bin sehr zufrieden.
Abends las ich in meinem Buch, löste Sudokurätsel und schaute die neunte Folge der zweiten Staffel der Serie “The Wire”. Allmählich nähere ich mich dem Staffelfinale.
Meine Thai Massage war heute wunderbar. Ich konnte richtig gut abschalten und entspannen. Da ich diesmal in einem anderen Raum mit weniger Platz für die Masseurin war, war auch die Massage viel intensiver und besser, da sie einen Großteil stehend und kniend auf der Liege verbrachte.
Was heute schön war:
– Morgenspaziergang
– Thai Massage
– Eis essen
– lesen
– Englischübungen in der Duolingo App
– Serie “The Wire”
12 von 12 im März
AlltagsschnipselHeute ist der 12. Tag des Monats. Es heißt somit wieder 12 von 12. Im Verlauf des Tages werden viele Bilder geknipst, von denen zwölf am Abend im Blog präsentiert werden.
Mit dem Weckerklingeln wurde ich Viertel nach sechs am Morgen mitten aus einem merkwürdigen Traum gerissen. Leider bekomme ich nicht mehr zusammen, worum es genau ging. Lediglich der komische Beigeschmack blieb mir in Erinnerung.


Da ich meinen Arbeitstag heute im Büro in Erfurt verbrachte, trank ich die morgendliche Dosis des LaVita Safts noch vor dem Verlassen der Wohnung und nicht wie sonst beim Frühstück. Ich habe mir angewöhnt, Ms ehemaligen Mixbecher, den er damals für die Zubereitung seines HUEL-Proteinpulvers verwendete, zu benutzen.
Mit zwei vollen Rucksäcken und meinen Plakaten steuerten L und ich wesentlich später als gestern den Weg zum Auto an. Ich hatte leider unterschätzt, dass auch bei einer nächtlichen Tiefsttemperatur von vier Grad plus die Frontscheibe vom Eis befreit werden will.


Auf meinem Schreibtisch warteten Pralinen und zwei süße kleine Pflanzen auf mich. Alles sind Aufmerksamkeiten zum Frauentag.
Mein Kollege A, den ich morgens im Auto mit auf den Weg nach Erfurt genommen hatte, gab seinen Ausstand. Er versorgte uns Anwesenden mit leckeren selbstgebackenen Zitronenmuffins.

Nachdem wir für alle Anwesenden vormittags gegen zehn Uhr die Bestellung für das Mittagessen aufgenommen und abgeschickt hatten, starteten wir in ein neues Format unseres einmal monatlich stattfindenden Teammeetings. Bei diesem hier ging es gedanklich und inhaltlich um das letzte Quartal. Mit verschiedenen Methoden, die genauso auch in einer Retrospektive nach einem Sprint in einem Projekt genutzt werden können, ließen wir die letzten Ereignisse und Wochen Revue passieren.
Mit Pizza, Sushi oder vietnamesischen Gerichten klang die Veranstaltung um die Mittagszeit aus.

Gegen halb eins verließ ich das Büro. Ich hatte meinen Eltern, die offenbar im Clinch mit einem Teil der Familie liegen, versprochen, mit meinem Papa in den Gartenmarkt zu fahren. Zuvor gab es für mich ein zweites Mittagessen: Eine von meiner Mama selbstgekochte Nudelsuppe.


Um seine zum Geburtstag geschenkt bekommenen Gutscheine vor allem gegen etliche Säcke Blumenerde eintauschen zu können, fuhren mein Papa und ich nach dem Essen in den Gartenmarkt Dehner. Der Einkaufswagen war innerhalb kürzester Zeit beladen und wir waren keine halbe Stunde später zurück in der Wohnung meiner Eltern.

Da L von der Mama ihrer Schulfreundin EB von der Schule abgeholt wurde, hatte ich hinten raus weniger Stress und konnte ohne Zeitdruck am Nachmittag die Heimfahrt antreten. Auf der anderthalbstündigen Fahrt hörte ich das 68. Hörspiel der Reihe „Die drei ???“.

Nachdem ich das Auto auf unserem Stellplatz geparkt hatte und mich mit meinem ganzen Krempel auf den Weg zu unserem Wohnhaus machte, entdeckte ich, dass einige Nachbar*innen bereits österlich geschmückt haben. Das sieht sehr hübsch aus und wirkt gleich noch frühlingshafter.
Da ich L erst am Abend von ihrer Freundin abholen brauchte, setzte ich mich zu Hause gleich wieder an den Rechner, um weiterzuarbeiten.

Seit einigen Wochen bereite ich Ls Frühstück für die Schule am Abend vorher anstatt am Morgen des Schultags vor. Das hat mir seit der Umstellung einiges an Stress erspart, weshalb ich mich manchmal frage, weshalb ich nicht schon eher auf diese Idee gekommen bin.

In dieser Straße in Leipzig sammelte ich L am späteren Abend wieder ein und fuhr mit ihr nach Hause. Sie hatte mir auf der Heimfahrt einiges zu erzählen. Ich schätze mich sehr glücklich, dass sie mir so ziemlich alles anvertraut, was sie beschäftigt und was sie erlebt hat. Ich weiß von zahlreichen anderen Mädels-Mamas, dass sie niemals auch nur irgendetwas von ihren Kindern erfahren.
L und ich sind nun wieder in Markkleeberg. Sie darf sich noch ein paar Minuten mit ihrem iPad verkrümeln, während ich gemütlich auf der Couch sitze, meine Schwedischübungen in der Duolingo App mache und entweder noch ein paar Seiten lese oder eine halbe Folge der zweiten Staffel der Serie „The Wire“ schaue.
Montag, 11. März 2024 – Laufrunde
AlltagsschnipselGeschlafen hatte ich sehr gut und wurde morgens mit dem Weckerklingeln geweckt. Ich fühlte mich erstmals seit zwei Wochen trotz der frühem Stunde wieder ausgeschlafen.
Zum Frühstück gab es wie üblich Beerenmüsli mit Apfel und Milch, mittags aß ich eine asiatische Gemüsepfanne mit Chicken-Fleischersatz und abends genoss ich seit langer Zeit frische Scheiben eines mit L gekauften Bäckerbrots.
Das zweite Mal in diesem Jahr ging ich Laufen. Es war herrlich, überhaupt nicht anstrengend und tat mir sehr gut. Ich hatte im Vorfeld ein wenig Bedenken, da mein Husten zwar deutlich besser geworden ist, aber ab und an noch auftaucht. Bisher ist aber alles in Ordnung.
Ich startete in den Arbeitstag mit der Sichtung und Organisation der anfallenden Aufgaben, ehe ich meine Liste sukzessive verkleinerte. Vormittags fanden die üblichen montäglichen Meetings statt. Am Nachmittag konnte ich die morgen im Büro stattfindende Firmenretrospektive fertigstellen. Ich bin gespannt, wie viele letztendlich daran teilnehmen können und werden. Dei Deutsche Bahn hat erneut einen Streiktag angekündigt.
L bekam einen neuen Wochenplan ausgehändigt und konnte sich direkt zwei Haken von ihrer Klassenlehrerin hinter den entsprechenden Aufgaben geben lassen. Unter anderem sollen die Kinder in dieser Woche das ABC und die Monate in der richtigen Reihenfolge aufsagen.
Statt an der Ballettstunde teilzunehmen, die am späten Nachmittag stattfand, gingen L und ich Eis essen und anschließend ein paar Lebensmittel einkaufen. Zeit, um ein wenig zu bummeln, nahmen wir uns auch. Ich fürchte, Ballett war die längste Zeit Ls Hobby. Sie teilte mir beim Abholen aus der Schule erneut mit, dass sie kein Interesse mehr daran hat.
L zog am Morgen im Badezimmer so schön mit, dass sie in diesem Jahr einen neuen Rekord aufgestellt hat. So früh wie heute hatte sie nämlich in 2024 noch nicht in der Schule eingecheckt.
Was heute schön war:
– Ls gute Laune am Morgen
– Morgenspaziergang
– Laufrunde
– Eis essen
– lesen
– Italienischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“
Sonntag, 10. März 2024 – Tierpark Eilenburg
AlltagsschnipselAuch heute schlief ich nur bis kurz nach um sieben und war dann wach. Ich nutzte die Zeit zum Lesen, bis L eine Dreiviertelstunde später aufwachte.
Von meinem täglichen Frühstück wich ich selbst am Sonntag nicht ab. Es gab Beerenmüsli mit Milch, Banane und Kiwi. Mittags holten L und ich uns was vom Tierpark-Imbiss und abends aß ich Kartoffelsalat.
Weil L seit Donnerstag sehr fleißig und größtenteils ohne Gemecker einige Schulaufgaben erledigte, brauchte sie heute nur eine Zeile das kleine D in Schreibschrift im dafür vorgesehenen Heft üben.
Auf Empfehlung von Leipzig-M fuhren L und ich am späten Vormittag in den Tierpark Eilenburg, der etwa eine halbe Stunde von uns entfernt liegt. L und ich verbrachten bei angenehm milden Temperaturen und gerade so vielen Besucher*innen, dass es nicht nervig war, zweieinhalb tolle Stunden auf dem Gelände. Wir schauten uns die süßen Tiere an, aßen zu Mittag und lernten Neues aus der Tierwelt anhand der spielerisch bereitgestellten Wissenstafeln. Auf dem schönen Spielplatz konnte L sich zudem austoben. Schon beim Betreten des Parks überkam mich eine Ruhe, die sich im ganzen Körper ausbreitete und für Entspannung und Erholung sorgte.
Was heute schön war:
– länger schlafen
– lesen
– Tierpark Eilenburg
– Telefonat mit meinen Eltern
– Französischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“
Eindrücke des Tages:









Samstag, 9. März 2024 – Kino
AlltagsschnipselObwohl ich in den letzten zwei Wochen morgens immer sehr müde war und mich demzufolge besonders auf das Ausschlafen an den Wochenende freute, beschloss mein Körper heute, kurz nach sieben Uhr wach zu werden. L schlief auch nur eine Dreiviertelstunde länger.
Zum Frühstück gab es Beerenmüsli mit Milch, Banane und Himbeeren, mittags aß ich den Rest der Kartoffel-Blumenkohl-Zwiebel-Pfanne und abends Kartoffelsalat, den sich L wieder gewünscht und ich am Mittag zubereitet hatte.
Vormittags räumte ich drei Kartons, die ich vor circa einer Woche vom Keller in die Wohnung getragen hatte, aus, sichtete den Inhalt und sortierte diesen in die bereitstehenden Kisten ein. Das ging super schnell.
Danach setzten L und ich uns wieder hin, um einige Aufgaben in Deutsch und Mathe zu lösen. Hausaufgaben gibt es an ihrer Schule nicht. Mit diesen Übungen verschaffe ich mir hin und wieder einen Überblick, ob sie gut mitkommt und die Themen versteht.
Gestern Abend beschlossen L und ich, heute mal wieder ins Kino zu gehen. Wir schauten uns am Nachmittag im Cinestar den Film „Ella und der schwarze Jaguar“ an. Dieser Abenteuerfilm war sehr gut und informativ und hatte glücklicherweise einen guten Ausgang. Um mich nicht im Popcorn zu verlieren, bereitete ich mir zu Hause eine Dose mit Obst und Walnüssen vor, deren Inhalt ich während des Films verputzte. So musste ich nur hin und wieder in Ls salzige Popcorntüte greifen.
Das erste Mal seit gut einem Vierteljahr fuhren L und ich wieder mit der S-Bahn. Da ich mich im Vorfeld nicht darüber informiert hatte, dass heute in Leipzig ein Fußballspiel stattfand, war der Zug dermaßen überfüllt, wie ich es bisher noch nicht erlebt hatte. Sofort bereute ich die Entscheidung, nicht das Auto genommen zu haben. L und ich hatten die gesamte Fahrt in die Stadt über null Zentimeter Platz um uns herum – die anderen zig Hundert Fahrgäste aber auch nicht.
Was heute schön war:
– länger schlafen
– lesen
– Telefonat mit meiner Schwiegermama
– Kinofilm „Ella und der schwarze Jaguar“
– Serie „The Wire“
– Englischübungen in der Duolingo App
Freitag, 8. März 2024 – Ansturm auf die Eisdiele
AlltagsschnipselIch hatte sehr gut geschlafen. Ich erinnere mich, wegen eines lustigen Traums laut gelacht zu haben, und wurde dadurch fünfzig Minuten vor dem Weckerklingeln wach.
Meine Ernährung lief heute richtig gut. Gefrühstückt hatte ich wieder Beerenmüsli mit Milch und Himbeeren, mittags gab es einen Salat, bestehend aus Gurke, Tomaten, Paprika und Möhren, und abends eine Kartoffel-Blumenkohl-Zwiebel-Pfanne.
Gleich am Morgen führte ich ein langes Telefonat mit unserer Lohnbuchhalterin. Wir konnten sehr viele Sachverhalte besprechen und klären beziehungsweise Dinge in die Wege leiten. Das war ein sehr gutes Gefühl zum Start in den Arbeitstag.
L wurde ausgelost und darf nächste Woche mit sieben weiteren Kindern aus ihrer Klasse ins Kino gehen. Sie schauen den aktuellen Checker Tobi Film, den L zwar bereits kennt, aber gern noch mal sehen möchte. Sie freut sich sehr darüber, hatte sie bisher doch nur wenig Glück beim Auslosen.
Nach der Schule besuchten wir mit Leipzig-S, Hund Suhki und Ls Schulfreundin LK eine Eisdiele. Diese Idee hatte auch ein Drittel der Bewohnenden der Stadt Leipzig. Wir standen lange in der Schlange an, genossen dann aber das erste Eis der Saison bzw. die Kinder ihre erste Waffel mit Puderzucker.
Alle Frauen in unserem Team erhielten am Morgen eine liebe, positive Nachricht mit Zitaten starker Frauen von einem Kollegen. Zudem warten auf jedem Schreibtisch eine Pflanze und eine Süßigkeit. Diese Geste zeigt, wie ich finde, dass immer mehr Männer Frauen und ihre Leistungen wertschätzen. Es geht allmählich voran in unserer Gesellschaft, auch wenn der Weg bis zur finalen Gleichberechtigung noch ein langer ist.
Während L morgens im Badezimmer herumtrödelte, machte ich es mir auf der Couch bequem und las ein paar Seiten in meinem Buch. Das soll zukünftig verhindern, dass ich vor Wut über diese unfassbare Langsamkeit platze. Heute klappte es leider nur so mittel.
Was heute schön war:
– Telefonat mit Dresden-J
– Eis essen
– lesen
– Schwedischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“
Donnerstag, 7. März 2024 – LaVita Saft
AlltagsschnipselIch hatte wieder gut geschlafen, wurde aber viel zu früh vom Weckerklingeln aus dem Schlaf geholt. In meinem Traum war ich bereits junge Erwachsene, wohnte noch bei meinen Eltern und hing nach wie vor mit den Leuten aus der zwölften Klasse ab. Ich erinnere mich, dass ich draußen vor dem Wohnhaus meiner Eltern auf einer Sitzmauer auf ein paar Leute gewartet habe, damit wir was auch immer mit dem Spielplatz im Hinterhof, auf dem ein Piratenschiff steht, tun können. Weder existiert besagte Sitzmauer vor dem Wohnhaus meiner Eltern noch gibt und gab es je im Hinterhof ein Spielplatz.
Gefrühstückt hatte ich mein Beerenmüsli mit Milch und einer klein geschnippelten Banane, mittags gab es den restlichen Salat von gestern Abend und nachmittags, als mich der Appetit auf etwas Süßes packte, bereitete ich einen Snack, bestehend aus Pfirsich-Sojajoghurt mit Mandarine und Banane, zu. Abends aß ich gemeinsam mit L eine Portion Sushi.
Den Großteil des Tages widmete ich der Vorbereitung der in der kommenden Woche stattfindenden ersten Firmenretrospektive. Ich bin fast fertig geworden und warte nur noch auf eine Zuarbeit. Ansonsten hatte ich Zeit, viele organisatorische Dinge rund um den neuen Werkstudenten zu erledigen. Unser Management Weekly fand um die Mittagszeit statt. Ab heute sind wir in dieser Runde zu viert.
Es war gestern Abend die richtige Entscheidung, L das Arbeitsblatt in Deutsch noch fertigstellen zu lassen, denn entgegen der Aussage der Lehrerin, sie kümmere sich heute darum, dass alle Kinder, die gestern zu langsam im Unterricht waren, ein vollständig ausgefülltes Arbeitsblatt haben, erfuhr ich beim Abholen von L, dass das Arbeitsblatt nicht mehr angefasst wurde.
Mit L übte ich am Morgen im Badezimmer weiter an der Jahresuhr. Nun kann sie alle Monate in der richtigen Reihenfolge und hat auch immer weniger Stocker beim Aufsagen.
Sehr zu meiner Freude traf heute die Lieferung von LaVita ein. Ich begann direkt mit der empfohlenen Aufbaukur. Ich freue mich mit Blick auf die Inhaltsstoffe wirklich sehr, dass ich in Kürze wieder ausreichend mit Mikronährstoffen versorgt sein werde. Denn ich brauche mir nichts vormachen: Selbst jetzt, wo ich wieder vermehrt darauf achte, mich gesund und abwechslungsreich zu ernähren, gelingt es mir dennoch nicht, alle Nährstoffe aufzunehmen.
Was heute schön war:
– Lieferung von LaVita
– Vorbereitung der Retrospektive
– Thai Massage
– lesen
– Italienischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“
