Der Wecker holte mich heute Morgen Viertel vor acht aus dem Schlaf. Kurz darauf startete ich in meinen Arbeitstag und begann mit dem Sichten der E-Mails und ersten für heute vorgenommenen Aufgaben.
L hatte sich gestern im Spielzeugladen von ihrem Taschengeld eine Hasenmama gekauft, die innerhalb von sechzig Minuten drei bis vier Hasenbabys bekommt … wenn man denn alles richtig gemacht und einen längeren Blick in die Anleitung geworfen hätte. Als L kurz nach halb neun in die Küche kam, lagen leider immer noch keine Babys bei ihrer Mama. Wir fanden mithilfe eines YouTube-Videos schnell heraus, was wir falsch gemacht hatten. Innerhalb von Sekunden wurden schließlich drei Babys „geboren“.
Wegen seit Tagen sehr verspannter Schultern legte ich eine kurze Pause ein und ließ mir mit dem Massagegerät Rücken-, Schulter- und Nackenbereich massieren.
Anschließend bereitete ich für L und mich das Frühstück vor. Für mich gab es ein Beerenmüsli mit Erdbeerstückchen, Heidelbeeren und Pflanzenmilch. Da wir nachmittags verabredet waren, half L mir nach dem Essen bei der Zubereitung des Stockbrotteigs.
Mit L, die abwechselnd entweder um die Anschaffung zweier Kaninchen bat oder Videos auf dem iPad schaute, arbeitete ich im Homeoffice weiter. Nebenbei telefonierte ich mit Dresden-J.
Mittags nahmen L und ich uns wieder Zeit, um weiter Rechnen zu üben. Wir starteten mit Aufgaben aus der ersten Klasse, machten mit Übungen aus der zweiten Klasse weiter und landeten schließlich beim Mathe-Ferienheft, das insgesamt aus siebzehn Aufgabenblättern besteht. Nun fehlen nur noch zweieinhalb Seiten. Ich bin froh, dass es bald geschafft ist.
Aus Zeit- und Erholungsgründen haben wir es in den Ferien allerdings kaum geschafft, auch etwas für Deutsch zu machen. Eigentlich bräuchten wir noch eine weitere Woche „frei“, um in den Deutschheften voranzukommen.
Am späteren Nachmittag fuhren wir mit dem Auto in den Garten von Ls Schulfreundin LK, ihrer Mama und Hund Sukhi. Während die Mädels miteinander spielten, bereiteten Leipzig-S und ich alles für unser geplantes nachträgliches Osterfeuer aka Ostergrillen vor. Wir tauschten uns dabei über alles Mögliche, so auch Ls Hasenwunsch und das Ergebnis ihrer LRS-Testung nebst Fördermöglichkeiten aus. Leipzig-S gelang es, mir bei letzterer Thematik viel Druck zu nehmen und aufgrund ihrer beruflichen Erfahrungen wertvolle und vor allem stressarme Tipps zu geben. Ich fühle eine tiefe Dankbarkeit, so tolle Menschen in unserem Umfeld zu kennen.


Erst halb neun verließen wir abends gut gesättigt vom Stockbrot, den Würstchen und den Marshmallows den Garten und machten uns auf den Heimweg.
L und ich schlüpften zu Hause gleich in unsere Schlafsachen und kuschelten uns ins Bett. L durfte noch etwas auf dem iPad schauen, ich machte meine Italienischübungen in der Duolingo App.
































