Geschlafen habe ich sehr gut. Die Nacht war definitiv traumreich, jedoch fehlt mir jegliche Erinnerung an die Geschehnisse. Geweckt wurde ich mit dem Weckerklingeln.
Zum Frühstück gab es Schokomüsli mit Apfel und Pflanzenmilch, mittags einen aus Tomaten, Gurke, Möhren, Paprika, Kichererbsen und einer Handvoll Nüssen bestehenden Salat und abends eine Dreiviertel Pizza Funghi.
Es war weder zu warm noch zu kalt. Somit hatte ich keine Ausrede, heute nicht laufen zu gehen. Diese brauchte ich aber ohnehin nicht, da ich große Lust hatte, mich zu bewegen. (Seit Prinzi nicht mehr bei uns ist, bewege ich mich leider sehr viel weniger.) Meine kurze Laufrunde tat vor allem meinem Kopf sehr gut.
Neben einigen wenigen montäglichen Abstimmungsterminen startete die neue Arbeitswoche ruhig. Ich sichtete und beantwortete E-Mails und Slack-Nachrichten, klärte Finanzbuchhalterisches und kümmerte mich um die Vorbereitung der am Freitag anstehenden Retrospektive in einem Projekt, das ich als Scrum Master begleite.
Im Voraus groß angekündigt wurde vergangene Woche das Holi Fest, welches als Nachmittagsprogramm heute im Hort stattfinden sollte. Aus Zeitgründen und sehr zum Verdruss der Kinder, die sich darauf schon sehr freuten, fand es schließlich nicht statt. Erst nach dem Schwimmlager wird es nachgeholt. Auf eine tägliche Übung bekam L in Mathe die Note eins. Jetzt dürften bis Schuljahresende tatsächlich nur noch je eine Klassenarbeit in Deutsch, Sachunterricht und Mathe geschrieben werden. Reicht auch.
Den späten Nachmittag verbrachten L und ich mit einem Lebensmitteleinkauf. Zudem brachte ich meine Momox-Pakete zur Post.
Abends setzten wir uns gemeinsam hin, um Matheaufgaben für die am Donnerstag anstehende Klassenarbeit zu besprechen und zu lösen. Es kam leider mal wieder zu einem kurzen Streit. Ich bin es so leid.
Was heute schön war:
– Morgenspaziergang
– Laufrunde
– Telefonat mit Dresden-J
– Englischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“
– lesen
Autor: Martin
Sonntag, 14. April 2024 – Besuch im Tierheim
AlltagsschnipselAusgeschlafen hatte ich kurz nach halb acht. Ich fühlte mich wesentlich erholter als gestern Morgen. Die Nacht über hatte L etwas erhöhte Temperatur. Kurz nach dem Einschlafen sah sie im Fieber wieder Gestalten im Schlafzimmer. Das finde ich nach wie vor gruselig. Zum Glück konnte ich sie schnell beruhigen. Als sie morgens aufwachte, war die Körpertemperatur wieder im Normalbereich und blieb es auch den restlichen Tag über.
Gefrühstückt hatte ich Schokomüsli mit Bananenstückchen und Pflanzenmilch, mittags gab es einen selbstgemachten Kartoffelsalat, zum Vesper mithilfe des Thermomix’ selbst hergestelltes Himbeereis und abends Brötchen mit Hummus-Dip.
Eine Arm- und Beinübung machte ich abends. Immerhin.
Wegen hartnäckigen Verspannungen im mittleren Rückenbereich rechtsseitig holte ich nach dem Frühstück das Massagegerät hervor. Nebenbei las ich in meinem Buch weiter.
Im Anschluss an meine Massage übten L und ich ein paar Matheaufgaben in Vorbereitung auf ihre Klassenarbeit.
Nachmittags durften wir im Tierheim vorbeischauen. Die beiden Zwergwiddermädchen Oreo und Bounty sind mittlerweile vermittelt worden, sodass wir da waren, um die beiden Kaninchen Elli und Waltraud, die wir zukünftig Walli rufen werden, zu besuchen. Offenbar war der Eindruck von uns ein guter, denn am Mittwoch dürfen die beiden bei uns einziehen.

Was heute schön war:
– ausschlafen
– lesen
– Rückenmassage mit dem Massagegerät
– Telefonat mit meinen Eltern
– Besuch im Tierheim
– Schwedischübungen in der Duolingo App
Samstag, 13. April 2024 – L kränkelt
AlltagsschnipselSchon Viertel vor sieben wachte ich am Morgen auf. Ich probierte, weiterzuschlafen. Das klappte leider nicht. Auch L wurde bereits kurz nach um sieben wach. So hatten wir beide einen zeitigen Start in den Samstag.
Gefrühstückt habe ich Schokomüsli mit Banane und Pflanzenmilch. Mittags teilten L und ich uns ein Reisgericht beim vietnamesischen Imbiss und abends packte ich zwei tiefgefrorene Stockbrotbrötchen in den Ofen, die ich anschließend mit Ketchup und Senf aß.
Ich startete lesend in den Tag. Das Buch, das ich gestern fand, ist sehr spannend und lustig geschrieben. Ich beendete es am späten Nachmittag. Glücklicherweise handelt es sich um eine Reihe, sodass ich mir direkt das nächste Buch auf die Kindle App ziehen und mit dem (Weiter-)Lesen beginnen konnte.
Um für das näherrückende Schwimmlager die letzten fehlenden Dinge zu kaufen, fuhren L und ich um die Mittagszeit ins Paunsdorf Center. Nun haben wir wirklich alles beisammen. Nächstes Wochenende packen wir gemeinsam den Koffer.
Schon während unseres Einkaufsbummels klagte L über Schmerzen im Bein. Zudem hat sie seit Donnerstag einen starken Husten. Ich packte sie erstmal ins Bett und ließ sie ausruhen. Abends hatte sie Lust und Energie, um ein paar Runden auf ihren Rollschuhen zu drehen.
Abends kuschelten L und ich uns gemeinsam ins Bett und schauten den Film „Coco“. L bekam während des Films leicht erhöhte Temperatur.
Am Vormittag rief ich im Tierheim an und erkundigte mich nach unseren Chancen für die beiden Kaninchen. Diese stehen wohl kurz vor einer Vermittlung. Allerdings dürfen wir morgen vorbeischauen, um die beiden anderen Kaninchendamen kennenzulernen.
Eine Frau aus der Nachbarschaft, die uns ihre Unterstützung bei einer gelegentlichen Kaninchenfütterung angeboten hat, meldete sich gestern Abend bei mir. Wir tauschten einige Nachrichten aus und können uns vermutlich in Zukunft mit Katzensitting bei ihr revanchieren. Nun haben wir bereits drei Frauen gefunden. Das ist wirklich wunderbar.
Was heute schön war:
– Sonnenschein
– lesen
– Telefonat mit dem Tierheim
– Einkaufsbummel
– Mittagsschlaf
– Italienischübungen in der Duolingo App
– Filmabend
12 von 12 im April
AlltagsschnipselWillkommen im zweiten Quartal des Jahres! Heute ist der 12. Tag des Monats. Es heißt somit wieder 12 von 12. Im Verlauf des Tages werden viele Bilder gemacht, von denen zwölf abends im Blog präsentiert werden.
Aufgeweckt wurde ich vom Klingeln des Weckers, der es erneut schaffte, mich mitten aus dem Traum zu holen. Ganz so schlimm war das allerdings nicht, träumte ich doch gerade, ich hätte mein Mathebuch vergessen und sollte, ohne die Aufgabe zuvor rechnen zu können, das Ergebnis an der Tafel präsentieren. Bevor es allerdings dazu kommen konnte, fand ich mich mit L und ihrer Schulfreundin EB plötzlich im Kino wieder. Die Mädels konnten sich ewig nicht für einen Film entscheiden, sodass die Leute, die hinter uns warteten, allmählich genervt waren.

Nachdem ich L an der letzten Ampel vor der Schule verabschiedet hatte, spazierte ich ein paar Minuten lang in der Gegend umher und besuchte mal wieder die in der Nähe befindliche Kleingartenanlage. Ich mag den Blick in die Gärten sehr, vor allem, wenn die Tulpen wie hier auf dem Bild so schön blühen.

Auf der kurzen Fahrt zurück nach Hause hörte ich unter anderem „Die Prinzen“. Seit L ein großer Fan des Liedes „Alles nur geklaut“ (als Remake gemeinsam mit „Deine Freunde“) ist, erscheinen in meiner Spotify-Playlist immer öfter neue Bands und Songs. Ich finde es generell großartig, dass wir mittlerweile beim Musikgeschmack von Tweenies angekommen sind.

Um während des Arbeitstags nicht zu verdursten, kochte ich mir eine große Kanne Tee. (Die reicht meist bis zum Mittagessen.) Mein Frühstück, bestehend aus dem LaVita Saft, einer Tasse Schokocappuccino und einer Schüssel mit Schokomüsli, Bananenstückchen und Pflanzenmilch, bereitete ich gleich mit zu und aß beziehungsweise trank vor dem Rechner am Arbeitsplatz.

Da heute den ganzen Tag über die Sonne schien, konnte ich unsere Kleidung draußen aufhängen und vom Wind und den Sonnenstrahlen trocknen lassen. Ich liebe den Geruch frisch gewaschener und draußen getrockneter Wäsche.


Zum Mittagessen bereitete ich mir Nudeln mit Tomatensoße zu. Ich hatte großen Hunger und überhaupt keinen Appetit auf Salat. Das gestern im Briefkasten angekommene Stadtjournal, das die Einwohner*innen alle zwei Wochen über News rund um Markkleeberg, anstehende Veranstaltungen oder geplante Änderungen informiert, schnappte ich mir als Leselektüre beim Essen.


Das letzte Mal hatte ich vor drei Jahren über Momox Bücher verkauft. Ich lud mir nachmittags die App herunter, scannte eines der bereits herausgesuchten Bücher nach dem anderen und verpackte sie anschließend in diese zwei Kartons. Wenn es nach dem Versand keine Beanstandungen gibt, erhalte ich fünfzig Euro.
Bevor ich L von der Schule abholte, warf ich meinen zuvor ausgefüllten Stimmzettel in den Briefkasten. Gewählt wird im Mai die Vertreterversammlung der Genossenschaft, bei der ich Anteile habe. Statt einer Kaution zahlte ich vor dem Einzug in die Wohnung Genossenschaftsanteile. Das witzige an diesen Wahlunterlagen war, dass ich vierundsechzig Stimmen hatte. Zufälligerweise gab es exakt dieselbe Anzahl an Kandidat*innen. Ich verteilte meine Stimmen gleichmäßig. Ich kenne ohnehin niemanden von den aufgelisteten Menschen. Meine Stimmen verfallen lassen wollte ich aber auch nicht.

Spontan besuchten L und ich in Begleitung zweier Mitschülerinnen und Mamas die Eisdiele bei der Schule. Heute probierte ich die Sorte Holunder.

Zu Hause angekommen, schaute ich in Ls Mathearbeitsheft nach, welche Seiten wir am Wochenende in Vorbereitung auf die in der kommenden Woche anstehende Klassenarbeit durcharbeiten können. Vorrang werden vor allem die Aufgaben haben, bei denen L noch etwas Schwierigkeiten hat.

Abends fuhr L mit ihren Rollschuhen um die Häuser. Ich nahm derweil die Wäsche ab und sortierte und faltete sie direkt an Ort und Stelle. So wie ich die Wäsche im Wäschekorb nach Personen sortiere, hänge ich sie übrigens auch auf. Das erleichtert es mir im Nachhinein, Kleidung schneller zu finden. Natürlich sind L und ich nur noch zu zweit, aber auch als M noch lebte, hatte jede*r einen eigenen Platz auf dem Wäscheständer.

Bevor wir nach über einer Stunde wieder in die Wohnung zurückkehren und Abendbrot essen wollten, warf ich vorsichtig einen Blick in den Briefkasten, in dem sich eine Kohlmeise eingenistet hat. Nach wie vor liegt nur ein Ei versteckt im Nest.
Nach dem Abendessen werde ich in einem neuen, hoffentlich fesselnderen Buch lesen. Eventuell schaue ich auch eine weitere (halbe) Folge meiner aktuellen Serie „The Wire“. Ich befinde mich nun in der Mitte der dritten Staffel. Ein paar Übungen in Französisch stehen vor dem Schlafengehen definitiv noch auf dem Plan.
Donnerstag, 11. April 2024 – Rundum zufrieden
AlltagsschnipselHeute war ein schöner Tag.
Geweckt wurde ich kurz vor halb sieben durch den Wecker, der mich mitten aus einem Traum riss. L sprang zwar nicht so schnell wie die letzten drei Tage aus dem Bett, bummelte aber auch nicht herum.
Gefrühstückt hatte ich einen Beeren-/Schokomüsli-Mix mit Erdbeeren und Pflanzenmilch, mittags aß ich eine Brotzeit und zum Vesper gab es sehr viel Eis. Abends futterte ich nochmal Brot, das ich erst frisch gekauft hatte, mit leckeren Hummusaufstrichen.

Mein Arbeitstag war dreigeteilt. Ich las mich einerseits in die Thematik „Agiles Arbeiten in Agenturen“ ein. Ich will herausfinden, warum vor allem das Framework Scrum nur so mittelgut für uns funktioniert. Sobald ich genug Erkenntnisse und vor allem Lösungsansätze zur Verbesserung unserer Prozesse gesammelt habe, werde ich diese dem gesamten Team präsentieren. Denn so wie es derzeit läuft, kann es weder richtig sein noch weitergehen. Parallel dazu bereitete ich die nächste Woche stattfindende Retrospektive in einem der Projekte, die ich als Scrum Master betreue, vor. Den Vormittag verbrachte ich in den unendlichen Weiten des Förderportals. Ich stellte einen ersten Antrag, bearbeitete und lud einen Teil der Unterlagen hoch und sandte zwei Dokumente, die unser Mutterkonzern ausfüllen darf, per Mail dorthin. Wenn diese Unterlagen erst einmal vorliegen, kann ich sie beliebig oft für alle weiteren Anträge verwenden. Der erste Schritt ist also gemacht.
L erzählte mir nachmittags ganz stolz, dass sie im Matheunterricht einer ihrer Freundinnen eine Aufgabe erklären konnte und durfte. Dafür schaffte sie selbst zwar nicht die Bearbeitung der entsprechenden Seite im Arbeitsheft – die werden wir dann am Wochenende lösen -, aber ihr Selbstvertrauen hat enorm davon profitiert. Auf ein „Mein bisheriges Leben“-Projekt im Fach Sachunterricht, das vor allem künstlerisches Geschick benötigte, hat L eine 2- bekommen. Wir sind beide zufrieden, wissen wir ja, dass ihre Skills im Ausschneiden und Gestalten ausbaufähig sind.
Abends fuhren L und ich in den Pösna Park, um im Fressnapf das letzte Equipment für die hoffentlich bald einziehenden Kaninchen zu kaufen.
Als wir zu Hause ankamen, baute ich den vormittags gelieferten Kaninchenstall auf, machte einige Fotos und sendete diese per Mail an das Tierheim. Nun hoffen wir auf eine Einladung zum persönlichen Kennenlernen.

Ls Klassenlehrerin führt ab dieser Woche mit allen Eltern Entwicklungsgespräche. Ich hatte bereits heute Nachmittag einen halbstündigen Termin mit ihr. Es steht nicht nur bei mir, sondern auch bei ihr völlig außer Frage, dass L in der Klasse verbleiben und ganz normal mit in Klassenstufe drei versetzt wird. Sie meinte, dass sich L im letzten halben Jahr sehr sichtbar verbessert hat. Sie hat absolut keine Bedenken mehr diesbezüglich. Wir besprachen auch die schulischen und privaten Fördermöglichkeiten bezüglich Ls LRS-Diagnose. Ich denke, jetzt ist wirklich alles zur Zufriedenheit und Erleichterung aller geklärt und unser (vor allem mein) Leben kann unbeschwerter weitergehen.
Was heute schön war:
– positives Entwicklungsgespräch
– Lieferung und Aufbau des Kaninchenstalls
– Eis essen
– Einkauf bei Fressnapf
– Englischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“
– Unterhaltungsserie „LOL“
Mittwoch, 10. April 2024 – Wochenplan
AlltagsschnipselAuch heute Morgen wurden L und ich fast zur selben Zeit und über eine Viertelstunde vor dem Klingeln des Weckers wach. Seit drei Tagen steht L mit guter Laune und ohne Gemecker auf. Das ist mir fast schon ein wenig unheimlich.
In mein Beerenmüsli mit Pflanzenmilch zum Frühstück schnippelte ich mir frisch gekaufte Erdbeeren hinein, mittags aß ich zwei vegane Burger Patties mit Erbsen- und Möhrengemüse und zum Abendessen wünschte sich L Kartoffeln mit Spinat.
Ich machte einige Wiederholungen von je einer Übung für die Arme und Beine.
Ich hatte trotz einiger Meetings einen überaus produktiven Arbeitstag. Es gab hier und da Organisatorisches zu tun mit viel inhaltlichem Wechsel, der meiner vollen Konzentration bedurfte. Starke Nerven bewies ich auch bei der Registrierung in einem Förderportal.
L hat im Mathetest zum Thema Multiplikation die Note zwei geschrieben. Die Lernzielkontrolle im Fach Sachunterricht über die Thematik Kalender lief wohl ganz okay. Schauen wir mal, was herauskommt.
Während unserer morgendlichen Badrunde fragte ich L fünf Minuten lang über das Thema Kalender aus und wiederholte so mit ihr den Stoff für den heute anstehenden Test. Danach stellte ich ihr noch drei Minusaufgaben im Zahlenraum bis zehn. Die Nennung des richtigen Ergebnisses dauert nun nicht mehr so lange wie noch letzte Woche. Es geht voran. Das tägliche kurze Üben hat sich bereits bezahlt gemacht.
Am späten Nachmittag nutzte ich den Hauch von Motivation und schaute unseren Süßigkeitenschrank durch. Da konnte so einiges weg. Jetzt herrscht wieder Ordnung im Fach.
Fünf Kinder wurden heute laut Aussage der Klassenlehrerin mit ihrem Wochenplan fertig. L gehört nicht zu ihnen, weshalb wir abends gemeinsam (und freiwillig) die fehlenden Aufgaben bearbeiteten. So schön das Konzept des Wochenplans st, so ausbaufähig ist die Umsetzung. Es gab bisher noch keinen Wochenplan, an dessen Fertigstellung wir nicht bis spät abends saßen.
Im gestrigen Gespräch mit Leipzig-A erfuhr ich detaillierter ihre Herausforderungen im Zusammenleben mit ihrer Tochter. Sie hat mit EB so ganz andere Hürden zu überwinden als L und ich, die aber nicht weniger intensiv und kräftezehrend sind. Es war spannend, von ihrem Aufgabenpäckchen zu hören. Ich möchte jedenfalls nicht tauschen.
Gestern wurde das Freigehege, das ich gleich zweimal bestellt hatte, geliefert. Gleich als L und ich zu Hause ankamen, bauten wir eines davon auf. Dieses bietet den beiden Kaninchen, die hoffentlich im Laufe des Aprils bei uns einziehen werden, bereits viel Platz. Ich bin zufrieden. Die für morgen angekündigten Transportboxen kamen heute schon an. Jetzt fehlt uns nur noch der Käfig.
Was heute schön war:
– Ls gute Laune am Morgen
– erkennbare Fortschritte beim Kopfrechnen
– produktiver Arbeitstag
– Thai Massage
– Sportübungen
– Schwedischübungen in der Duolingo App
– Vorankommen im eigenen Projekt
– Serie “The Wire”
– lesen
Dienstag, 9. April 2024 – Bowling
AlltagsschnipselHeute Morgen wurde ich bereits um sechs Uhr und somit über eine Viertelstunde vor dem Klingeln des Weckers wach. Das passiert auch nicht alle Tage.
Zum Frühstück gab es eine Brotzeit während der Autofahrt, mittags aß ich den Salat, den es bereits gestern zum Mittagessen gab, und abends lud uns Leipzig-A zum Essen ein. Ich entschied mich für eine Gnocchipfanne.
Den halben Arbeitstag verbrachte ich im Erfurter Büro. Heute starteten wir in die Gehaltsverhandlungen mit allen Mitarbeitenden. Nach dem Mittag fand unser Teammeeting statt. Da am kommenden Samstag das Entenrennen stattfindet, durfte sich das Team kreativ ausleben und die fünf Enten, die für unsere Firma ins Rennen gehen werden, bemalen.


Ein wenig Bauchschmerzen bekam ich beim Anblick der vielen Streckeneinschränkungen und Baustellen auf den Autobahnen. Ich finde es einerseits sehr gut, dass die Straßen erneuert werden, befürchte andererseits aber, in den nächsten Wochen ewig im Stau zu stehen.
L arbeitete im Unterricht weiter an ihrem Wochenplan, den wir sicherlich morgen zu Hause fertigstellen werden. Diesmal halten sich die unterschiedlichen Aufgaben in Grenzen. Ansonsten teilte sie mir mit, im letzten Unterrichtsblock keine Luft mehr durch die Nase bekommen zu haben. Der leichte Schnupfen, den ich seit dem Wochenende habe, hat nun also auch sie erreicht.
Eines von Ls Geschenken zur Kindergeburtstagsfeier war eine Stunde Bowling. So machten L, ihre Schulfreundin EB, deren Mama und ich uns am Nachmittag auf den Weg zur Bowling Bar. Ich habe das letzte Mal im Jahr 2017 eine Bowlingkugel in der Hand gehalten, L noch nie. Da Leipzig-A so clever war und für die Kinder Bumper hinzugebucht hatte, blieb der Frust, nicht einen Kegel umzuwerfen, glücklicherweise aus. Wir hätten sonst vermutlich nach der ersten Runde wieder gehen können. So hatten die Mädels aber sehr viel Spaß. Ich erzielte bei unserem ersten und einzigen Spiel den ersten Platz von hinten.
Abends setzten L und ich uns noch ein paar Minuten hin und übten stichprobenartig für die morgen anstehende Lernzielkontrolle im Fach Sachunterricht zum Thema Kalender. Ich konnte Ls letztes Verständnisproblem bezüglich des Schreibens des Datums aus der Welt schaffen. Ich denke, sie ist gut vorbereitet.
Wegen drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Temperaturen um die dreißig Grad Celsius ist es in unserer Dachgeschosswohnung bereits so warm wie im Juli. L und ich schlafen schon in kurzen Schlafsachen, was vor allem bei mir, die immer friert, was heißt.
Was heute schön war:
– Bemalung einer Rennente
– Hörspiele 71 und 72 der Reihe „Die drei ???“
– unfall- und staufreie Autofahrten
– Bowling
– Italienischübungen in der Duolingo App
Montag, 8. April 2024 – Erfolgreiches Telefonat
AlltagsschnipselGeschlafen hatte ich zunächst bis kurz vor vier Uhr. Dann lag ich eine Weile wach und fand nicht so schnell zurück in den Schlaf. Vom Weckerklingeln wurde ich morgens ziemlich überrascht und mitten aus einem Traum gerissen. Ich habe absoluten Unsinn zusammengeträumt. Gemeinsam mit unseren beiden Geschäftsführern „restaurierte“ ich ein riesengroßes Hochzeitsfoto auf Leinwand von Susan Sideropoulos und ihrem Mann. Ich weiß nicht mal, wie dieser überhaupt aussieht. Ich habe keinen Schimmer, wie mein Unterbewusstsein auf diesen Trauminhalt kam.
Zum Frühstück aß ich Beerenmüsli mit Heidelbeeren, Apfel und Pflanzenmilch, mittags bereitete ich mir einen Salat mit Gurke, Paprika, Tomaten, roten Bohnen und Fleischersatz zu, nachmittags futterte ich etwas Mango-Sojajoghurt mit Heidelbeeren und abends hatten L und ich Appetit auf Nudeln mit Tomatensoße.
Ich hätte heute so gern eine Laufrunde eingelegt. Da ich aber leichten Schnupfen habe und stellenweise kaum Luft durch die Nase bekomme, handelte ich vernünftig und ließ es bleiben. Nächste Woche klappt es ganz sicher.
Eine Beinübung integrierte ich in den abendlichen Zähneputzprozess.
Der Start in meinen Arbeitstag war entspannt. Ich sichtete zunächst meine Aufgabenliste und beantwortete E-Mails. Heute standen sehr vielseitige organisatorische und managende Tätigkeiten in sämtlichen Bereichen an. Auch der Ablauf nebst Inhalt der morgen beginnenden Gehaltsgespräche wollte vorbereitet werden.
Für L fand heute der erste Schultag nach den Osterferien statt. Ihr Ranzen war mega schwer, da alle Deutsch- und Mathehefte mit in den Unterricht genommen werden mussten. Als ich sie nachmittags abholte, fand ich in ihrer Postmappe den letzten Deutschtest und freute mich sehr über ihre 2+. Es fehlte sogar nur ein halber Punkt zur Note 1.
Abends setzten L und ich uns ziemlich lange an den Tisch, um Schulaufgaben nachzuarbeiten. L zog super mit und hielt durch ohne zu meckern oder jammern. Ich ließ sie die wenigen Rechtschreibfehler in ihrem Deutschtest korrigieren, da dies sonst leider niemand macht, und den kurzen Bericht über ihre Osterferienerlebnisse zu Ende schreiben. Anschließend löste sie zehn Minusaufgaben im Zahlenraum bis zehn und eine Seite mit sehr einfachen Malaufgaben. Übermorgen wird im Fach Sachunterricht ein Test zum Thema Kalender geschrieben, auf den ich sie vorbereitete.
Vormittags rief ich in einer Ergotherapiepraxis, die auf Lese-Rechtschreibschwäche spezialisiert ist, an und hatte unfassbares Glück: Schon in zwei Wochen kann ich zu einem Erstgespräch vorbeikommen. Sowie es aussieht, wird L ab Mai einmal wöchentlich dort hingehen können.
In unserem Briefkasten liegt ein Ei, das definitiv von der Kohlmeise verlassen wurde, weil über Ostern leider doch Post eingeworfen wurde. Als ich vorhin jedoch einen vorsichtigen Blick in den Briefkasten war, hatte ich den Eindruck, als hätte sich das Nest verändert. Vielleicht kommt die Kohlmeise nochmal zurück.
Was heute schön war:
– Morgenspaziergang
– Erfolg bei einer Ergotherapiepraxis
– Nachmittagsspaziergang
– schulische Nachhilfe ohne Streit
– sonnengetrocknete Wäsche
– Französischübungen in der Duolingo App
– Sportübung
Sonntag, 7. April 2024 – Wer fragt, gewinnt!
AlltagsschnipselL und ich sind gestern Abend eine Stunde eher ins Bett gegangen als sonst. Schließlich müssen wir ab kommender Woche wieder zeitiger aufstehen. Da war es gut, dem schon entgegenzusteuern. Geschlafen habe ich bis halb neun. L wachte kurz nach mir auf.
Gefrühstückt hatte ich Beerenmüsli mit Heidelbeeren, Erdbeeren und Pflanzenmilch, mittags gab es eine Portion Nudeln mit Tofu und abends eine Brotzeit.
Beim Zähneputzen am Abend integrierte ich ein paar Wiederholungen einer Beinübung.
Der heutige Sonntag war eine Mischung aus Erholung und Hausarbeit. Neben zwei schönen Telefonaten fand ich auch Zeit zum lesen und mit L im Garten vor unserem Wohnhaus spielen.
Handtücher und Bettwäsche wusch die Maschine für mich, die ich anschließend draußen aufhing. Das erste Mal in diesem Jahr.
Aufgrund der Sommertemperaturen schaute ich Ls Kleiderschrank durch und nahm die Kleidungsstücke heraus, die ihr bereits zu klein geworden sind. Nun ist wieder viel mehr Platz im Schrank. Zum Anziehen hat sie aber immer noch mehr als genug.
Am späten Nachmittag verschaffte ich uns in der Wohnung Platz, in dem ich fünf Kisten in den Keller räumte. Dort nutzte ich die Gelegenheit und räumte so um, dass ich zum einen leichter an besagte Kisten herankomme, zum anderen mit meiner Aufräumaktion jederzeit weitermachen kann.
Morgens schrieb ich in die Nachbarschaftsgruppe „nebenan“ ein paar Zeilen und bat um gelegentliche Unterstützung bei der Versorgung unserer zukünftigen Kaninchen. Innerhalb der ersten halben Stunde hatte ich bereits eine liebe Nachricht auf dem Telefon, kurz darauf meldete sich noch eine zweite Frau. Sogar meine Eltern, denen ich vormittags von unserem Plan erzählte, boten an, auf die Kaninchen aufzupassen, wenn wir mal verreisen.
Ich fühle eine tiefe Dankbarkeit. Nun sind auch meine letzten Zweifel verschwunden. L und ich haben Zeit für die Tierchen, dennoch hatte ich ein flaues Gefühl, da wir ab und an über das Wochenende in Erfurt sind oder eben auch mal in den Urlaub fahren wollen. Ich freu mich schon sehr auf die Kaninchen und hoffe, dass wir die beiden Zwergwidder Weibchen aus dem Tierheim zu uns holen dürfen.
Was heute schön war:
– ausschlafen
– lesen
– Telefonat mit meinen Eltern
– Zeit für den Terminkalender “Ein guter Plan”
– Telefonat mit Albanien-U
– sonnen- und windgetrocknete Wäsche
– Wohnungs- und Kelleraufräumaktion
– Englischübungen in der Duolingo App
– Sportübung
Samstag, 6. April 2024 – Sommerwetter
AlltagsschnipselGeschlafen habe ich bis kurz vor acht Uhr. Ich erinnere mich, nachts einmal wach geworden zu sein, da mein Mund komplett ausgetrocknet war. Ich habe seit ein paar Tagen leichten Schnupfen und muss wohl durch den Mund statt der Nase geatmet haben.
Zum Frühstück formten L und ich aus dem restlichen Stockbrotteig kleine Brötchen, ließen diese im Ofen backen und futterten sie mit Marmelade. Als frühes Abendessen gab es eine Portion Eat Happy Sushi.


Den Vormittag verbrachte ich im Wohnzimmer. Einige Möbelstücke mussten einen anderen Platz finden. Es klappte alles so wie erhofft. Mit dem Ergebnis sind L und ich sehr zufrieden.
Um die Mittagszeit fuhren wir zuerst zu Fressnapf und anschließend zu Dehner. Wir schauten uns Kaninchenkäfige an, wurden aber nicht zufriedenstellend fündig, holten uns aber Anregungen.
L war am Nachmittag auf eine Kindergeburtstagsfeier im Indoorspielplatz eingeladen. Für mich bedeutete das vier freie Stunden für mich allein. Ich betankte zunächst das Auto, kaufte mir eine leckere Portion Sushi und fuhr zum Cospudener See. Dort lief ich eine ganze Weile direkt am Seeufer auf der Suche nach einem ruhigen Platz entlang. Das war gar nicht so einfach. Schließlich war es sonnig und die Temperaturen lagen bei 27 Grad Celsius. Ungefähr jeder Mensch auf der Welt hatte die gleiche Idee wie ich. Irgendwann wurde ich fündig, genoss die Ruhe, aß mein Sushi und ließ eine Weile die Seele baumeln.
Was heute schön war:
– länger schlafen
– selbstgemachte Brötchen
– Umräumen im Wohnzimmer
– Sonnenschein
– kindfreie Stunden
– Nachmittagsspaziergang
– Sushi essen mit Blick auf den See
– Schwedischübungen in der Duolingo App
– lesen

