Tagebuch – Wanderung zum Rodelhaus

Alltagsschnipsel

Heute wurden wir kurz vor acht wegen eines merkwürdigen Geräuschs wach. Es stellte sich heraus, dass ein Hotelgast im Zimmer über uns gerade duschte und das Geräusch von den Rohren in der Wand kam. Kurze Zeit darauf standen L und ich auf, zogen uns an und ich begann, unsere Sachen zu packen. M ging derweil ins Bad und anschließend zum Frühstück ins zum Hotel gehörende Restaurant.

Nachdem auch ich im Vitalhotel am Stadtpark gefrühstückt hatte, räumten wir unsere gepackten Taschen ins Auto, zahlten die Rechnung und machten uns auf den Weg nach Braunlage.

Wir parkten vier Kilometer von der Stadtmitte entfernt beim Parkplatz des Gasthauses „Hexenritt-Alm“. Auf dem dazugehörigen Hang mit Lift fuhren bereits zahlreiche Leute Ski oder Snowboard. Obwohl weder M noch ich Ski fahren können, verspürten wir große Lust, selbst den Abhang herunterzufahren. Sobald L alt genug ist, besuchen wir mit ihr zusammen eine Skischule 😉

Wir wanderten vom Parkplatz aus etwa zweieinhalb Kilometer zur Waldgaststätte „Rodelhaus“, mussten zuvor aber den Weg wegen nicht eindeutiger Beschilderung suchen. M und ich waren im Februar 2013 schon einmal hier und rodelten damals rechts neben dem Haus den Hang hinunter. Im Rodelhaus angekommen, bestellten wir Getränke und Essen sowie eine Hundemahlzeit, bestehend aus einem Würstchen und einem Napf Wasser ❤ Ls Brei wurde erwärmt und auf einem kleinen Teller zu uns gebracht. Das Rodelhaus ist wirklich sehr hunde- und kinderfreundlich.

Wir fanden direkt gegenüber des Rodelhauses einen anderen Weg zurück zum Parkplatz. Allerdings führte dieser uns trotz ordnungsgemäßer Beschilderung direkt auf die Piste. Wir mussten die wenigen hundert Meter bis zum Auto an der Seite des Hangs herunterlaufen, während dicht an uns Ski- und Snowboardfahrer vorbeifuhren.

Nachmittags halb drei traten wir die Rückfahrt nach Hause an. Kurz bevor L für eine halbe Stunde eingeschlief und gleich nachdem sie aufwachte, weinte sie. Ursache hierfür ist, dass L ihren Autositz nicht mehr mag. Allerdings bekommt sie bereits nächste Woche einen neuen 🙂

Zu Hause angekommen, aßen wir den kurz zuvor beim Bäcker gekauften Kuchen und packten die Taschen aus. M fuhr abends um sechs ins Büro, um sein neues am Montag Nachmittag geliefertes iPhone zu holen, während ich L fütterte, meine Eltern anrief und L ins Bett brachte.

Kurz vor halb zehn kam M wieder. Obwohl er sich leise verhielt und Prinzi zur Begrüßung nicht bellte, wachte L auf. Wir teilten uns ein chinesisches Essen und schauten nebenbei alte Youtube-Videos mit Stefan Raab, während L uns von ihrem Laufgitter aus dabei zusah. Um zehn brachte ich sie erneut ins Bett und kurz darauf schliefen wir alle ein.

Tagebuch – Goslar und Clausthal-Zellerfeld

Alltagsschnipsel

Die Nacht war weder für L noch für mich erholsam. Vermutlich befindet sich unsere kleine Schnute mitten in einem Schub und wacht deshalb ständig weinend wieder auf. Wir konnten sie im Gegensatz zu gestern Nacht aber schnell beruhigen. Unglücklicherweise klingelte Ms Wecker, den er auch gestern schon vergessen hatte auszustellen, halb acht und L war putzmunter.

Halb neun stand ich auf, ging duschen, stellte fest, dass der Ausschlag von der Gesichtsbehandlung nicht besser geworden ist, und machte mich als erste auf zum Frühstück. Während M sich nach meiner Rückkehr im Bad zurechtmachte und zum Frühstücksbuffet ging, zog ich L an, ließ sie frühstücken und schlüpfte in den Hotelbademantel.

Um zehn begann die erste Ganzkörpermassage meines Lebens. Ein Mann um die fünfzig hatte einige Probleme, sich meinen Nachnamen zu merken, sodass gelegentlich ein paar lustige Kreationen in den Raum geworfen wurden 🙂 Ich wäre zwar am liebsten von einer Frau massiert worden, muss aber sagen, dass er es sehr gut gemacht hat und die Massage angenehm und wohltuend war.

Eine Stunde später machte sich M mit Prinzi auf den Weg in den Stadtpark, während ich die vor Müdigkeit weinende L dick eingemummelt in die Manduca packte. Wir beide suchten den nur zwei Gehminuten entfernten Laden „Naturkind Biomode“ auf, den wir am Montag gleich nach unserer Ankunft entdeckt hatten. Alle Kleidungsstücke werden hier in Bad Harzburg selbst genäht. Gefreut habe ich mich darüber, dass sie sogar einen Onlineshop haben ❤

Nach unserem kleinen Einkaufsbummel suchten wir Prinz und M, liefen noch gemeinsam ein paar Meter, kehrten aber alle aufgrund des eisigen Windes recht schnell zum Vitalhotel Bad Harzburg zurück. L bekam ihren Mittagsbrei und durfte ein wenig Schlaf von der Nacht nachholen 😉

Am Nachmittag fuhren wir spontan in die fünfzehn Kilometer entfernte Stadt Goslar. Im leichten Regen liefen wir durch die Straßen, kauften uns beim Bäcker eine Kleinigkeit zu essen und bewunderten ein Fachwerkhaus nach dem anderen. Als wir viertel vor fünf wieder am Auto ankamen, begann es sehr stark zu regnen.

M schlug vor, kurz durch die Innenstadt von Clausthal-Zellerfeld zu fahren. Unterwegs dorthin fing es plötzlich heftig an zu schneien. Es dauerte nur wenige Minuten und die Straßen waren weiß. Zum Glück war vor uns ein Räumfahrzeug, sodass wir trotz Ls lautem Weinen einigermaßen entspannt vorwärts kamen. Leider war die Zufahrt zur Innenstadt wegen Bauarbeiten gesperrt, sodass wir uns diese nicht ansehen konnten. M kaufte noch ein paar Getränke, während ich L im Auto stillte und wir traten die Rückfahrt nach Bad Harzburg an.

Nach wenigen Kilometern kam unser Fahrzeug ins schlittern und M verlor die Kontrolle. Wir steuerten direkt auf die Leitplanke der gegenüberliegenden Fahrbahn zu und ich sah uns bereits mit dieser kollidieren, als M es schaffte, das Auto wieder unter seine Kontrolle zu bringen. Mit starkem Herzklopfen und laut weinender L setzten wir unsere Fahrt fort. Irgendwann schlief sie zum Glück ein.

Abends holte M uns Essen vom Chinesen. Die Suppe und unser Tofugericht waren wirklich ausgezeichnet. Um acht brachte ich L ins Bett, die allerdings erst um einiges später einschlief. Leider war ich dann auch schon so müde, dass ich mit ihr liegen blieb. Der arme M musste den restlichen Abend bei Chips und einer ARD-Serie alleine verbringen.

Tagebuch – Wanderung zum Brocken

Alltagsschnipsel

Um eins in der Nacht schrie L uns aus dem Schlaf. Es dauerte gut eine halbe Stunde bis M und ich sie wieder beruhigen und wir alle weiterschlafen konnten.

Kurz nach neun ging M frühstücken – da Hunde im Restaurant nicht erwünscht sind, konnten wir es leider nicht gemeinsam genießen. Ich zog in der Zwischenzeit L an, kochte unseren Tee für die Wanderung, duschte und stellte mit Entsetzen fest, dass ich etwas Ausschlag im Gesicht von der Gesichtsbehandlung bekommen hatte. Als M wiederkam, ging ich zum Frühstück. Das Buffet des Hotels war sehr abwechslungsreich und bot meiner Meinung nach alles an, was zur ersten Mahlzeit des Tages gehört.

Wir fuhren gleich nach dem Essen in den zehn Minuten entfernten Ort Torfhaus und starteten um elf unsere Wanderung zum Brocken. Wir liefen durch eine atemberaubend schöne Schneelandschaft und machten gelegentlich Halt, um Fotos zu knipsen oder Prinzi von kleinen Eis- und Schneeklümpchen unter seinen Pfoten zu befreien. Wir wählten dieses Mal den Goetheweg aus, der von Torfhaus bis zum Brocken etwa neun Kilometer lang war. Etwa anderthalb Kilometer vor Erreichen unseres Ziels wachte L in der Manduca auf und signalisierte deutlich, dass sie nicht mehr getragen werden will.

Als wir kurz nach halb zwei in der Gaststätte „Der Brockenwirt“ eintrafen, stellten wir erleichtert fest, dass nur ein weiterer Hund anwesend war. M holte uns Getränke und etwas zu essen, während ich Prinz beaufsichtigte und nebenbei L fütterte. Ihr Essen war durch die Wanderung aber eiskalt, sodass M es unter einem heißen Wasserstrahl in der Herrentoilette erwärmen musste. Prinzi war wieder der liebste Gaststättenhund der Welt. Er ließ sogar einen anderen Hund mit nur einem Meter Abstand an sich vorbeilaufen ❤

Gestärkt machten wir uns halb drei auf den Rückweg. Prinz hatte zunächst keine große Lust, uns auf den neun Kilometern zu begleiten. Wir konnten ihn aber doch noch davon überzeugen mitzukommen 😉 Die letzten zweieinhalb Kilometer waren schrecklich. Unsere arme L weinte die ganze Zeit. Wir waren froh, als wir viertel vor fünf wieder am Auto in Torfhaus ankamen und die zehnminütige Fahrt bis zum Vitalhotel am Stadtpark in Bad Harzburg hinter uns brachten.

In der Juniorsuite angekommen, stillte ich L und taute ihre eiskalten Füße im warmen Wasser im Waschbecken auf. M organisierte uns derweil etwas zum Abendessen. Wir gingen beide noch abwechselnd duschen und lagen alle vier knülle und geschafft um sieben im Bett. M und ich schauten noch eine halbe Folge Dirk Gentlys Holistische Detektei.

Tagebuch – Der 5. Jahrestag

Alltagsschnipsel

Heute sind L, Prinzi und ich halb neun aufgestanden. M war schon etwas zeitiger wach, nahm ein Bad und machte sich anschließend auf den Weg ins Büro, da er vormittags noch zwei Termine hatte.

Ich zog L an, ging etwas länger als sonst duschen, frühstückte gemeinsam mit ihr, packte unsere Taschen und räumte die Wohnung auf. Um zehn verließen wir drei das Haus für einen ausgiebigen Spaziergang im Schnee. Als wir zurückkamen, war M wieder da. Wir verbrachten noch ein paar Minuten in der Wohnung über uns und verabschiedeten uns dann von S und R sowie ihren Kindern T und J. Der einmonatige Aufenthalt in Deutschland ging wieder viel zu schnell vorbei und die vier machten sich auf den Rückflug nach Irland.

Um eins fuhren auch wir los, nachdem ich zuvor unser Gepäck im Auto verstaut hatte. M und ich hatten heute unseren fünften Jahrestag. Damit dieser in unserem Alltag nicht untergeht, schenkte mir M zu Weihnachten einen Kurzurlaub im Harz ❤

Halb vier am Nachmittag waren wir im Vitalhotel am Stadtpark in Bad Harzburg eingecheckt, bewunderten kurz unsere Juniorsuite und begaben uns auf der Suche nach einem Bäcker in die niedliche Innenstadt. Am Abend hatte ich die erste Gesichtsbehandlung meines Lebens mit Peeling, Augenbrauen zupfen, Gesichtshärchen entfernen – mit Wachs!, Gesichtsmassage und Gesichtsmaske. Es war eine wunderbare Stunde ganz für mich allein. Im Anschluss meinte M, ich sehe frisch und um einige Jahre jünger aus 😉

Während ich L bettfertig machte, holten M und Prinzi bei einer drei Gehminuten entfernten Pizzeria unser Abendessen ab. M hatte zuvor angerufen und für jeden eine Pizza Funghi bestellt. Meine hatte sogar zusätzlich Ananasstückchen drauf ❤

Um kurz nach acht brachte ich L ins Bett. Sie schlief auch sofort ein. Dummerweise musste M nochmals ans Auto, um unsere letzte Reisetasche mit unserer Kleidung zu holen. Als er wieder ins Zimmer kam, bellte Prinz kurz vor Freude und weckte dadurch L wieder auf. Wir kuschelten uns zu dritt ins Bett und L begann plötzlich zu krabbeln. Es war allerdings vielmehr eine Mischung aus krabbeln und in die Hocke gehen. Natürlich waren wir von diesem Fortschritt so begeistert, dass wir sie ein paar Mal von einer Bettseite zur anderen krabbeln ließen.

Wir schauten noch eine halbe Folge unserer neuen Serie Dirk Gentlys Holistische Detektei, mussten aber vorzeitig aufhören, da L nicht zur Ruhe kommen wollte.

Tagebuch – Es schneit, es schneit …

Alltagsschnipsel

Es war noch dunkel draußen, als M aufstand und sich ein Bad einließ. Wir drei schliefen noch bis halb neun weiter, standen dann auf und frühstückten in Ruhe. Ab morgen werde ich L auch eine Kleinigkeit zum Frühstück anbieten, denn ich habe das Gefühl, dass sie auch gern etwas essen möchte 🙂 Anschließend ging ich duschen, während M zur Arbeit fuhr.

Es war erst kurz nach neun und somit etwas früh für unseren ersten Spaziergang. Lustigerweise kam in diesem Moment S runter und nahm Prinzi und L mit nach oben zu ihren Kindern. Ich räumte in der Zeit einen Großteil der Weihnachtsdekoration weg und machte in der Wohnung Ordnung.

Halb elf verließen wir das Haus. Da es seit gestern Abend mehr oder weniger durchgeschneit hatte, lag eine beachtliche Schneedecke vor uns. T und J schnappten sich ihre Schlitten und ich begleitete S und ihre Jungs bis zum Rodelhügel. Prinzi, L und ich machten einen schönen Schneespaziergang und holten die drei nach über einer Stunde wieder vom Rodeln ab.

Während ich mein Mittagessen zubereitete – es gab Nudeln mit Tomatensoße – schippten S, T und J auf dem Grundstück Schnee und spielten nebenbei noch mit Prinz Ball. Heute aßen L und ich das erste Mal gemeinsam Mittag. Das war ein sehr schönes Erlebnis ❤ Sobald sie Zähne hat, können wir sogar das gleiche essen.

Ich las das Märchen „Die drei Spinnerinnen“ vor. Als die Aufmerksamkeit nachließ, war die Zeit für unseren Mittagsschlaf gekommen.

Um vier gab es Ls Vesper. Bevor ich mit Prinzi und ihr einen zweiten Spaziergang machte, bereitete ich einen Teil unseres Abendessens vor. Meine Freundin J und ich beginnen in diesem Jahr mit einer Rezeptesammlung. Das heutige Abendessen wird von mir mit Zutatenliste und Foto definitiv in der Dropbox hinterlegt 🙂

Nach unserer Gassirunde setzte ich L in den Hochstuhl, gab ihr Reiswaffeln zu essen und kochte unser Abendessen fertig. Kurz nach dem Telefonat mit meinen Eltern kam M nach Hause und wir aßen gemeinsam.

Halb sieben statteten wir T und J noch einen Besuch ab, spielten Looping Louie und leisteten ihnen sowie unseren Vermietern beim Abendessen Gesellschaft.

Halb acht brachte ich L ins Bett und schaute bei einem Apfeleis noch zwei Folgen Magic Kaito, während M sich mit zwei Freunden in der Stadt traf.

Nudel-Grünkohl-Pfanne

Rezepte

Ab diesem Jahr gehört das Einkaufen wieder zu meinen Aufgaben. Ich war gestern Vormittag nach langer Zeit endlich wieder in einem Supermarkt und kaufte auch eine große Packung tiefgefrorenen Grünkohl. Den möchte ich in der Winterzeit nun öfter auf unseren Tellern sehen.

Da ich mir bereits gestern Abend Gedanken über unser heutiges Abendessen machte, konnte ich mit den Vorbereitungen gleich heute Morgen beginnen. Nach dem Aufstehen gab ich Kichererbsen in eine kleine Schale und füllte diese anschließend mit Wasser.

Am späten Nachmittag ließ ich die Kichererbsen, den Grünkohl und vier geschälte Möhren eine Stunde mithilfe unseres geliebten Thermomix‘ unter Betätigung der Varoma-Taste dampfgaren.

Zur Abwechslung erhitzte ich heute die große Pfanne nicht mit Olivenöl, sondern mit pflanzlichem Zwiebelschmalz. Kurz darauf gab ich ein paar Waldpilze, dann die Kichererbsen, den Grünkohl und die zuvor von mir zerkleinerten Möhren hinzu.

Die mittlerweile gekochten Hartweizennudeln kamen zum Schluss in die Pfanne, wurden untergehoben und das Ganze noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Das heute Essen war nicht nur gesund, sondern auch super lecker. Sogar M, der sich gern mit Gemüse schwertut, schmeckte es. Beim nächsten Mal müssen die Kichererbsen am Vorabend eingeweicht werden, damit sie nicht mehr so bissfest sind 😉

Tagebuch – Der erste Schnee des Jahres

Alltagsschnipsel

Ms Wecker klingelte bereits um sieben. Da es aber draußen noch dunkel war, schliefen wir drei weiter. Halb neun – M hatte kurz zuvor die Wohnung verlassen und machte sich auf den Weg zur Arbeit – stand ich auf, ließ Prinzi und L aber noch schlafend im Bett zurück.

Ich räumte etwas auf und begann mit meinem Shred-Workout Level 1. Zwischendrin wurde L wach. Ich zog sie an und setzte sie in das Laufgitter, von welchem aus sie mir glücklich beim Training zusah. Nach dem Frühstück ging ich noch fix duschen.

Um zehn verließen wir mit Prinzi die Wohnung und stellten fest, dass es geschneit hatte ❤ Ich genoss unseren ersten Schneespaziergang des Jahres und lief eine besonders große Runde, während L in der Manduca ein Nickerchen hielt.

Als wir zu Hause ankamen, waren T und J gerade dabei, einen Schneemann zu bauen. Prinzi und ich spielten noch ein wenig mit seinem Ball. Ein Blick in den Briefkasten genügte, um festzustellen, dass endlich das von mir lang ersehnte Buch „Mama & Papa erzählen über dich“ eingetroffen ist. Nun kann ich damit beginnen, für L alle Erinnerungen und Erlebnisse festzuhalten.

Nach dem Mittagsschlaf hatte S ein paar vegane Pfannkuchen für alle zubereitet. Ich aß einen mit Zucker und Zimt, L bekam ihren Hafer-Apfel-Mango-Brei.

Abends sind S, J, Prinzi und ich spazieren gegangen, während T, M, U und ihr albanischer Freund ihre Zeit in der Kletterhalle Nordwand Erfurt verbrachten. S war so lieb und zauberte für uns alle noch ein tolles Abendbrot. Halb neun brachte ich L ins Bett.

Als M um neun vom Klettern nach Hause kam, war L noch wach. Er ging erst mal nach oben zum Abendbrot essen, während ich mir Gedanken machte, wie ich die einzelnen Fragen in Ls neuem Buch beantworten will.

Hallo Januar!

Dies & Das

Im Januar werde ich …

… mit T und J Zeit verbringen, ehe sie wieder nach Dublin fliegen
… meinen Schilddrüsenwert überprüfen lassen
… mindestens drei Mal wöchentlich ein Krafttraining absolvieren
… mindestens ein Mal wöchentlich joggen
… mit M, L und Prinzi in den Urlaub fahren
… mich massieren lassen
… mich erstmals einer Gesichtspflege unterziehen
… wandern
… schwimmen
… mit L wieder am Weltentdecker-Kurs im Geburtshaus Erfurt teilnehmen
… einen Geburtstag feiern

Gesehen bei den Blogs Frische Brise und Erdbeerkönigreich, für gut befunden, hier übernommen 😉

Meine Pläne für 2017

Persönliches

Es ist Wahnsinn, wie die Zeit rast. Das Jahr 2016 ging für mich gefühlt schneller vorbei, als die Jahre zuvor. Natürlich habe ich auch für 2017 konkrete Vorstellungen und Pläne. Fest steht aber bereits jetzt, dass es für M und mich wieder ein ruhigeres und weniger ereignisreiches Jahr werden wird.

Mittlerweile unser Klassiker: Gesunde Ernährung

Unser guter alter Vorsatz wird uns auch weiterhin begleiten. Ich werde ihm in diesem Jahr besondere Aufmerksamkeit schenken, da wir uns die letzten anderthalb Jahre immer mal wieder von ihm abbringen lassen haben 😉 Es kam mir also gerade Recht, als meine Freundin J im November vorschlug, Rezepte zu sammeln. Ich freue mich seitdem schon sehr darauf, auch auf diesem Blog neue Kreationen festhalten zu können.

Auch wieder mit dabei: Sport

Ein weiteres Augenmerk lege ich dieses Jahr auf den Kraftsport. Die Workouts von Jillian Michaels und Mark Lauren sind wirklich gut und effektiv. Vielleicht macht L in der zweiten Jahreshälfte bei der ein oder anderen Übung schon mit 😀

Zufrieden war ich letztes Jahr mit dem Laufen. Dass ich nach Ls Geburt so schnell wieder joggen konnte, freute mich sehr. Mit unserem Thule Chariot, in dem L Platz nimmt, und Prinz im Schlepptau möchte ich 2017 wenigstens einmal die Woche, besser aber zweimal, laufen gehen.

Sehr wichtig: Bildung

Im Jahr 2016 hat es wirklich einwandfrei geklappt: Ich habe so viele Bücher gelesen, wie in den drei Jahren zuvor zusammen 🙂 Stolz bin ich, dass sich darunter nicht nur Romane und andere zeitvertreibende Werke befanden, sondern auch viele Fachbücher.

Dieses Jahr möchte ich wieder mindestens zehn Bücher lesen, darunter fünf, die mich intellektuell weiterbringen, meine Sicht auf die Dinge ändern und zum Nachdenken anregen.

Ich möchte nun auch endlich mit meinem Englisch-CD-Kurs beginnen. Unser halber Freundeskreis arbeitet stellenweise in den Staaten oder lebt mittlerweile dort, sodass wir früher oder später Besuche abstatten werden. Zudem kommt es auch immer mal wieder vor, dass R oder U uns englisch sprechende Freunde vorstellen.

Realisierung eines Traums

Im November habe ich endlich begonnen, das erste Kapitel eines Kinderbuchs zu schreiben. Schon seit vielen Jahren begleitet mich dieser Wunsch. Für 2017 erhoffe ich mir, weitere Kapitel fertigzustellen, damit ich eines Tages für L ein kleines Buch kreieren kann.

Mehr Abwechslung in Prinz‘ Alltag

Unser armer Prinz musste im letzten Jahr lernen, seinen Thron mit L zu teilen. M und ich gaben uns alle Mühe, ihm dennoch das gleiche Maß an Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen.

In diesem Jahr werde ich versuchen, seinen Alltag wieder ein bisschen spannender zu gestalten. Zu Weihnachten hat er ein Buch betreffend Hundespiele geschenkt bekommen. Da wird sich sicher das ein oder andere für ihn finden lassen 😉

Tagebuch – Silvester

Alltagsschnipsel

Gegen halb drei am Morgen kam M von der LAN-Party nach Hause. Unglücklicherweise war L Punkt sechs für gut eine Stunde hellwach, zappelte im Bett herum und erzählte viel. Irgendwann muss sie aber wieder eingeschlafen sein. Halb neun waren alle außer M wach.

Kurz darauf stand ich auf, zog L an, bereitete unser Frühstück vor, packte warme Kleidung in einen Rucksack und schlüpfte in meine Laufsachen. Wir brachten Prinzi und L zu S und U, die sich bereit erklärt hatten, mit den beiden während unseres Laufs spazieren zu gehen ❤

Viertel nach zehn trafen M und ich bei der Leichtathletikhalle ein, suchten Ms Schwester und S, befestigten unsere Startnummern und stellten uns am Start auf. Halb elf startete mein 4-Kilometer-Lauf, um elf Ms 10-Kilometer-Lauf.

Kurz vor ein Uhr war ich wieder zu Hause und erkundigte mich nach Ls Befinden. Da ihre Laune nach wie vor sehr gut war – sie hatte nicht ein einziges Mal in den knapp drei Stunden meiner Abwesenheit geweint – nutzte ich die Gelegenheit und ging unter die warme Dusche. Wenig später wurde ich sehnlichst von Prinzi an der Wohnungstür im 1. Stock in Empfang genommen, während L mir von S‘ Arm aus zulächelte.

M war zwischenzeitlich auch nach Hause zurückgekehrt. Er fuhr nach der Laufveranstaltung erst mich und dann seine Mama, die uns angefeuert hatte, nach Hause, holte Ls neuen Lauflernwagen von ihr ab und brachte uns Pizzen mit. Dann machten wir vier erst mal Mittagsschlaf.

Am Nachmittag nahm ich mir ein paar Minuten Zeit und bürstete Prinz‘ Fell, während L im Laufgitter stand und M und J ein Autorennspiel auf der Playstation spielten.

Am Abend aßen wir zusammen mit U, ihrem albanischen Freund, S, J und A selbstgemachtes veganes Sushi und Burger. Um neun brachte ich L runter ins Bett. Ich konnte mich ein paar Mal aus dem Bett in die Wohnung über uns stehlen und entgegen meiner Erwartung mit den anderen um Mitternacht anstoßen, jedoch wurde L immer wieder von den lauten Böllern geweckt.