Hallo Februar!

Dies & Das

Im Februar werde ich …

… einen Geburtstag zwei Mal feiern
… meinen Bruder sehen
… mindestens zwei Mal wöchentlich ein Krafttraining absolvieren
… mindestens ein Mal wöchentlich joggen
… Rechnungen bei Versicherung und Beihilfe einreichen
… M bei der Buchhaltung helfen
… eine Nacht ohne M verbringen, da er zur Messe ISE Integrated Systems Europe nach Amsterdam fährt
… mit L am Weltentdecker-Kurs im Geburtshaus Erfurt teilnehmen
… ehemalige Kolleginnen besuchen
… Prinzis Fell trimmen
… meinen Schilddrüsenwert überprüfen lassen
… das zweite Kapitel meines Kinderbuchs schreiben

Gesehen bei den Blogs Frische Brise und Erdbeerkönigreich, für gut befunden, hier übernommen 😉

Gefüllte Paprikaschoten mit Basmatireis

Rezepte

Heute Nachmittag war ich mit L einkaufen. Auf dem Weg zum Edeka beschloss ich, heute Abend gefüllte Paprikaschoten zu machen, denn dieses Gericht wollte ich unbedingt mal ausprobieren.

Die Füllung bestand aus wenigen Zutaten. Eine Zucchini sollte unbedingt mit enthalten sein. Da M und ich keinen Salat essen, wir aber noch Salatherzen von unseren Burgern vergangene Woche im Kühlschrank hatten und ich in diesem Jahr besonders darauf achten will, kein Essen wegzuschmeißen, wurden auch diese Bestandteil der Füllung. Die beiden Zutaten wurden zusammen mit zwei roten Zwiebeln kleingeschnitten. In eine Pfanne gab ich etwas Olivenöl, briet Zucchini, Salatherzen und Zwiebeln kurz an und fügte veganes Hack hinzu. Die Füllung würzte ich mit Salz und Pfeffer.

Drei große Paprikaschoten waren vom letzten Einkauf noch im Haus. Ich entfernte die Oberseite, hüllte die Paprikaschoten aus und stellte sie in einer kleinen Auflaufform nebeneinander. Nachdem ich die Füllung hineingegeben hatte, legte ich die Oberseiten wieder auf die Schoten.

Für unsere Soße, die mit in die Auflaufform kam, verrührte ich auf höchster Herdplattenstufe zunächst drei Esslöffel Weizenvollkornmehl und vier Esslöffel Olivenöl in einem Topf. Anschließend gab ich 300 Milliliter Gemüsebrühe sowie etwas Soya Cuisine hinzu und würzte mit Salz, Pfeffer und Knoblauch.

Während die gefüllten Paprikaschoten für zwanzig Minuten bei 200 Grad in den Backofen kamen, bereitete ich den Basmatireis im Topf zu, indem ich eine Tasse mit Reis und anderthalb Tassen Wasser für zwei Minuten zum Kochen brachte, die Herdplatte ausstellte und den Reis auf dieser quellen ließ.

Ich bin nach wie vor überrascht, wie schnell dieses Gericht zubereitet werden kann. Da es M und mir sehr gut geschmeckt hat, wird es gefüllte Paprikaschoten nun öfter geben. Da glücklicherweise noch etwas übrig geblieben ist, habe ich morgen ein fertiges Mittagessen 🙂

Tagebuch – Sushi-Buffet

Alltagsschnipsel

Viertel vor sieben machte L Anstalten aufzuwachen. Wir konnten sie zum Glück dazu bringen, noch weiterzuschlafen. M und ich waren gegen acht Uhr wach und ich machte für uns beide Kaffee. M schmiss sich in seine Laufsachen, da er halb neun mit seinem Schwager zum Joggen verabredet war. Da L so fest schlief, konnte ich ihr Mittagessen und ihren Nachmittagssnack für die nächsten Tage zubereiten, die Wohnung aufräumen und duschen.

Ein paar Seiten in meinem aktuellen Manga konnte ich noch lesen, ehe L viertel nach neun erwachte. Ich zog sie an und kurz darauf kam M mit frischen Brötchen nach Hause. Nachdem die Suche nach meinem Portemonnaie, welches M zuletzt in der Hand hatte und spurlos verschwunden zu sein schien, gut ausging, konnten wir frühstücken 😉

Wir gingen nach dem Essen mit Prinzi spazieren und holten unterwegs für M einen Kaffee im Espachcafé. Da wieder Plusgrade waren und die Sonne schien, war der Park unglaublich voll. M fuhr mich anschließend zum Domplatz, wo ich mich mit meiner Kollegin A und ihrem Mann zum Sushi essen verabredet hatte. M besuchte in der Zwischenzeit mit L und Prinz seine Mama.

A, ihr Mann und ich betraten viertel nach zwölf die Asia Food – Sushi Bar in der Marktstraße. Ab um zwölf sollte dort das Sushi-Buffet beginnen. Da wir die ersten waren, wurde das Drehband erst auf unsere Nachfrage hin angestellt. Wir bestellten Getränke und zwanzig Minuten später landeten die ersten Speisen auf dem Band. Ich aß drei Teller von dem leckeren Algensalat und nahezu alle vegetarischen Sushi. Die fischlastigen Sushi gab ich an A und ihren Mann weiter 😉

Halb drei machte ich mich auf den Weg zu Ms Mama. M hatte mir zuvor geschrieben, dass L gern schlafen würde und allmählich die Stimmung kippt. Da L zum Schlafen noch gestillt wird, sind M in diesem Fall die Hände gebunden.

Bis viertel nach vier machten wir Mittagsschlaf. Wir aßen nach dem Aufwachen vegane Waffeln mit Kirschen – L bekam Haferflocken mit Kiwi und Banane – und machten uns wieder auf den
Heimweg. Da M beim Abbau auf der Automobilmesse Erfurt helfen musste, ging ich mit Prinzi und L, die nach der Hälfte des Weges in der Manduca einschlief, spazieren.

Zu Hause angekommen, bereitete ich Prinzis Abendessen vor, räumte die Spülmaschine aus und ein und schaute noch eine Folge aus der neunten Staffel von The Big Bang Theory, während L im Laufgitter spielte. Kurz nach sieben kam M nach Hause. Während er unser Abendessen zubereitete, bekam L ihre Mahlzeit.

Nach dem leckeren Essen brachte ich L ins Bett. M und ich schauten abends den Film „Elsterglanz und der Schlüssel für die Weibersauna“.

Tagebuch – Automobilmesse Erfurt

Alltagsschnipsel

Heute Morgen war L und somit auch M und ich halb acht wach. Ich brachte uns Kaffee ans Bett und wir schauten zwei Videos von „Gute Arbeit“ sowie ein paar Minuten einer Folge unserer ARD-Serie.

Kurz nach neun riefen wir Ms Mama an, die gestern am Knie operiert und heute Vormittag aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Sie bot uns bereits gestern an, heute für ein paar Stunden Prinzi zu betreuen, damit wir auf die Automobilmesse gehen können ❤

Ich ging nach dem Frühstück ausgiebig duschen und räumte die Wohnung auf. M, der vor mir im Bad war, machte in der Zwischenzeit mit Prinz einen Spaziergang und fuhr ihn anschließend zu seiner Mama. L und ich zogen uns an und liefen die zwanzig Gehminuten zum Messegelände. Schon nach kurzer Zeit schlief L ein und bekam nicht mit, dass wir M auf der Hälfte des Weges einsammelten.

Vor dem Eingang der Messe warteten bereits Ms Kollege und dessen Schwager auf uns. Wir reihten uns in der langen Schlange ein, waren eine halbe Stunde später drinnen und stellten fest, dass L aufgrund der Geräuschkulisse wieder aufgewacht war. So konnte ich ihr den dicken Skianzug ausziehen.

Wir suchten in Halle 1, in der sich ausschließlich Tuning-Aussteller befanden, zuerst den Stand von Exclusive Car Design auf, bei welchem M seinen NextScreen aufstellen konnte. Es war unglaublich voll und laut, aber die ausgestellten Fahrzeuge machten das wieder wett. L saß in ihrem Kinderwagen und schaute sich begeistert um.

In Halle 2 zogen vor allem die Elektroautos unsere Aufmerksamkeit auf sich. Bei Russ & Janot trafen wir auf Ms Papa und dessen Lebensgefährtin, die sich für ein neues Fahrzeug interessierten. Plötzlich entdeckte ich einen Stand von ETL Kanzlei Voigt. Ich schaute noch mal genauer hin und erkannte meine ehemalige Kollegin sowie einen unserer Rechtsanwälte. Wir plauderten eine Weile über die guten alten Zeiten, ehe M und ich uns in Halle 3 begaben.

Halb zwei verabschiedeten sich Ms Kollege und dessen Schwager. M, L und ich kehrten nochmals zum Stand meiner ehemaligen Kollegin in Halle 2 zurück. Gegen halb drei verließen wir die Automobilmesse, machten uns auf den Heimweg, holten dort ein paar Sachen und fuhren zu Ms Mama. Unterwegs hielten wir bei einem Bäcker und kauften Kuchen. Es war Ls erste Fahrt im neuen Kindersitz, der ihr gut zu gefallen scheint. L und Prinzi waren heute die liebsten (Hunde-)Kinder der Welt ❤

L aß nachmittags mit großem Appetit ihre Haferflocken mit Banane und schlief gegen um fünf für eine halbe Stunde ein, während M seiner Mama das neue Handy einrichtete. Um sechs waren wir wieder zu Hause und zogen uns für den Abendspaziergang mit Prinzi an. Dieser hatte aber nach wenigen Metern keine Lust weiterzulaufen, weshalb unser Ausflug recht kurz ausfiel 😉

M fuhr ins Real und kaufte ein paar Kleinigkeiten ein. L aß währenddessen ihren Brei und etwas Brot. Nebenher lief eine Folge aus der neunten Staffel von The Big Bang Theory.

Als M nach Hause kam, zündete er uns im Kachelofen ein Feuer an. Viertel nach neun aßen wir beide etwas, während L im Laufgitter spielte. Ich brachte sie gleich danach ins Bett und sie schlief sofort ein. M und ich schauten abends anderthalb Folgen unserer ARD-Serie.

Tagebuch – Einladung zum Mittagessen

Alltagsschnipsel

Heute Morgen sind wir erst halb neun aufgewacht. M ließ sich kurz darauf ein Bad ein und genoss seinen Kaffee in der Badewanne. Ich trank meinen im Bett, während L neben mir spielte. Eine halbe Stunde später standen wir auf und bereiteten das Frühstück vor.

Nach dem Essen räumte ich die Wohnung auf, verabschiedete mich von M, der zur Arbeit fuhr, und badete mit L. Sie planschte diesmal mit viel Freude im Wasser und spielte im Wechsel mit Mister Schildkröte – einem Badethermometer 😉 – und einem Becher ❤

Viertel vor elf machten wir uns auf den Weg zu meinen Eltern, die uns zum Mittagessen eingeladen hatten. Prinz war so schlimm aufgeregt, die beiden wiederzusehen, dass es eine Weile brauchte, ehe er zur Ruhe kam. Zu essen gab es Miniklöße zu einer Pilz-Zucchini-Pfanne. Sogar L ließ sich zwei dieser Klößchen schmecken. Nach dem leckeren Menü skypten wir kurz mit meinem Bruder und machten uns anschließend gemeinsam mit meinen Eltern auf den Weg nach Hause.

Gegen halb fünf erwachte L vom Mittagsschlaf und verputzte sogleich anderthalb Portionen Dinkelgrieß-Beeren-Brei sowie eine Reiswaffel. Unseren Abendspaziergang machten wir zum dreißig Gehminuten entfernten Bäcker, bei dem ich ein Jagdbrot kaufte. Unterwegs kam mir die Idee, veganes Mett für das Abendessen zuzubereiten.

Zu Hause angekommen, bekam erst Prinzi etwas zu fressen, ehe ich meinen leckeren Plan in die Tat umsetzte. L ließ ich im Laufgitter, später bei mir in der Küche spielen. M teilte per iMessage mit, dass er sich verspäten wird, weshalb L und ich kurz nach sieben ohne ihn aßen.

Gegen um acht kam M von der Arbeit nach Hause und bespaßte erst Prinzi, dann L. Zwischendurch aß er noch eine Kleinigkeit. Viertel vor neun brachte ich L ins Bett, während M noch etwas arbeitete. Später machten wir es uns noch auf dem Sofa bequem und schauten die aktuelle Folge einer ARD-Serie.

Veganes Mett

Rezepte

Auf dem Rückweg vom Bäcker kam mir die Idee, veganes Mett für unser heutiges Abendessen zuzubereiten. Die Zutaten hierfür hatte ich glücklicherweise noch im Haus.

Zuerst habe ich über einer Schüssel 100 Gramm Reiswaffeln per Hand zerbröselt. Anschließend kamen 160 Milliliter lauwarmes Wasser und zwei kleingeschnittene rote Zwiebeln hinzu. Den Inhalt habe ich unter Hinzugabe von drei Esslöffeln Tomatenmark vermengt. Zuletzt wird das vegane Mett mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Knoblauch abgeschmeckt und im Kühlschrank kalt gestellt.

Ich habe dieses Rezept schon sehr oft ausprobiert und bin nach wie vor begeistert. Ein Unterschied zu normalem Mett ist bei richtiger Würzung nicht gegeben. Auch M hat es wieder gut geschmeckt.

Tagebuch – FEP-Kurs

Alltagsschnipsel

Viertel vor acht wachte L und somit auch wir auf. Während ich duschte und unser Müsli zubereitete, machte M sein 7-Minuten-Workout. Als er zur Arbeit fuhr, frühstückten L und ich. Anschließend räumte ich unsere Wohnung auf und machte mit der sehr weinerlichen L und Prinzi einen langen Spaziergang. Da das Thermometer minus zehn Grad zeigte, gab es für L eine Wärmflasche nebst dicke Decke mit in den Kinderwagen. Sie schlief nach wenigen Minuten ein.

Viertel vor zwölf gab es heute bereits Mittagessen. Halb eins machten wir drei uns auf den Weg in Ms Büro, um Prinz zwei Stunden von ihm betreuen zu lassen. L und ich liefen die zehn Gehminuten weiter zum Geburtshaus Erfurt, in dem heute das dritte Mal unser zweiter FEP-Kurs stattfand.

Am ersten Kurs, der kurz vor Weihnachten endete, nahmen sieben Babys teil. Da krankheitsbedingt selten alle anwesend waren, herrschte immer eine angenehme Stimmung. In unserem jetzigen Kurs, der in der zweiten Januarwoche startete, sind nunmehr elf (!) Babys. Ausgelegt sind solche Kurse für acht.

Heute waren „nur“ neun Babys – drei Mädels und sechs Jungs – und ihre Mütter da. Aufgebaut war eine Wiege, ein Bällebad sowie Treppen mit Rutsche. L gab sich die meiste Zeit mit dem Nuckeln an einem Baustein zufrieden 😉 Gegen Ende des Kurses wurde es immer wärmer und ich immer schläfriger. Auch L rieb sich mehrfach über die Augen und wurde wieder weinerlich. Auf dem Rückweg schlief sie sofort ein und wachte erst kurz vor unserer Wohnung wieder auf. Sie bekam nicht mal mit, dass wir Prinz von M abgeholt hatten.

Zu Hause aß ich etwas Kuchen, L Dinkelgrieß-Beeren-Brei. Während ich mich danach auf dem Bett ausruhte, spielte L erst, ehe sie sich ein paar Minuten später an mich kuschelte und einschlief.

Kurz vor um sechs wachte L weinend auf und hörte erst wieder auf, als eine halbe Stunde später ihr Papa nach Hause kam. M war so lieb, unser Abendessen – selbstgemachte Döner – zuzubereiten, während L, Prinzi und ich ihm dabei zusahen.

Halb acht brachte ich die müde L ins Bett. M und Prinzi gingen spazieren, kehrten aber keine zehn Minuten später zurück, da Prinz keine Lust hatte 😉 M nutzte stattdessen die Zeit, um unsere Pfandflaschen abzugeben und neue Getränke zu kaufen. Abends schauten wir noch eine Folge einer ARD-Serie.

Tagebuch – Sonntagsbrunch

Alltagsschnipsel

Gegen acht Uhr waren wir heute wach. M holte sich einen Kaffee ans Bett, während ich duschte, mich anzog und unseren Rucksack packte. Als er sich anschließend im Bad zurechtmachte, kleidete ich L an und ließ sie frühstücken.

Viertel nach neun liefen wir mit Prinzi den einstündigen Weg zu Ms Mama, die heute ihren 59. Geburtstag feiert und zum Brunch eingeladen hatte. Ms Schwester sowie sein Onkel und dessen Frau – M hat die beiden über zehn Jahre nicht mehr gesehen – waren bereits da. Etwas später traf noch Ms Tante ein.

Zu essen gab es reichlich. Neben einem großzügigen Frühstücksbuffet mit verschiedenen Brotsorten, Brötchen, veganem Gehacktes, Käseaufschnitt und mehreren Aufstrichen gab es noch vier Salate, Kuchen, eine Suppe und Chili Sin Carne. L aß eine große Reiswaffel und mittags ihren Kartoffel-Möhren-Spinat-Brei.

Mit Ms Onkel und dessen Frau konnten wir gute Unterhaltungen führen, da sie bereits selbst drei Enkelkinder haben. Als uns Ms Tante vorwarf, L zu versauen, weil wir sie in unserem Bett schlafen lassen anstatt in einem eigenen, war unsere Stimmung jedoch etwas getrübt. Zum Glück machten wir uns kurz darauf auf den Heimweg. Ms Schwester war so lieb und fuhr uns nach Hause. Noch im Auto schlief L ein, wachte bei unserer Ankunft kurz auf, schlief aber mit mir im Familienbett gleich wieder ein 😉

Um drei war L bereits wieder wach. M kuschelte sich noch mal zu uns ins Bettchen und zockte auf dem iPhone Game Royal 2. Für die kommenden Tage bereitete ich für L nebenbei einen Dinkelgrieß-Beeren-Brei zu. Diesen Brei gab es auch gleich für sie zu essen. M absolvierte in der Zwischenzeit ein 7-Minuten-Workout.

Um fünf machten wir einen anderthalbstündigen Spaziergang und kamen beim Espachcafé vorbei. Dort holte sich M einen Kaffee und ein Stück Kuchen, ich mir einen Kinderpunsch. Wieder zu Hause angekommen, spielte M mit L, während ich Prinz‘ und unser Abendessen zubereitete.

Nach dem Abendessen brachte ich L ins Bett. Leider bin ich mit ihr eingeschlafen und erst halb elf wieder aufgewacht. M befand sich zu dieser Zeit in der Badewanne, da er nicht mehr wusste, was er noch machen sollte. Zum Glück konnten wir anschließend doch noch bis halb eins Zeit miteinander verbringen 🙂

Tagebuch – Ein produktiver Samstag

Alltagsschnipsel

Aufgewacht bin ich heute bereits kurz nach halb acht, während der Rest meiner Familie noch schlief. Bereits eine halbe Stunde später waren alle wach. M brachte uns Kaffee ans Bett und wir hörten ein paar Songs eines Hit-Mix‘ von 1997, während L zwischen uns sitzend spielte.

Gegen viertel nach neun standen wir auf. Ich zog L an, ließ sie im Laufgitter spielen und räumte derweil die Wohnung auf, kochte Ls Mittagessen für die nächsten Tage und bereitete unser Müsli-Frühstück zu. M war so lieb und saugte in der Zwischenzeit durch die Wohnung ❤

Nach dem Frühstück brachte uns der Postbote drei große Pakete. In einem befanden sich zwölf Packungen Feuchtetücher meiner Lieblingsmarke Naty, im zweiten das Geburtstagsgeschenk für meinen Papa und im dritten Windelfrei-Zubehör für L. Seit einigen Wochen signalisiert sie mir, dass sie keine Lust mehr auf ihre Windel hat, weshalb wir jetzt gemeinsam den nächsten Schritt gehen werden 🙂

Unseren Morgenspaziergang machten wir bewaffnet mit Rucksack, Kinderwagen und Wärmflasche für L – es waren minus drei Grad Celsius, als wir die Wohnung verließen – in das zwanzig Gehminuten entfernte Edeka. Hier kaufte ich allerlei leckere Sachen für die nächste Woche ein ❤

Zu Hause angekommen, räumte ich den Einkauf aus und aß mit L zusammen zu Mittag. Sie verputzte heute anderthalb Portionen! M hatte sich bereits beim zum Edeka gehörenden Bäcker Rückwegproviant gekauft und somit keinen Hunger mehr.

Während Ls und meinem Nickerchen machte M eine kleine Radtour. Nach dem Nachmittagssnack packte ich die Geschenke für das morgige Geburtstagskind sowie meinen Papa ein. Halb sechs gingen wir vier spazieren und kauften uns zwei Getränke für den Rückweg bei unserem Lieblingsgetränkestützpunkt Youbottle.

Abends aßen wir selbstgemachte Burger und schauten dabei eine Folge Ducktales 😉 Viertel nach acht brachte ich die müde L ins Bett und schaute mit M anschließend eine Folge unserer Serie Dirk Gentlys Holistische Detektei.

Hirse-Grünkohl-Bratlinge

Rezepte

Letzte Woche kam mir bei der Zubereitung von Ls Mittagessen die Idee, lediglich aus Hirse und Grünkohl Bratlinge zu kreieren. Ursprünglich dachte ich an Spinat, aber M ist von diesem Gemüse kein allzu großer Freund.

Unser heutiges Abendessen, bestehend aus Kartoffelgesichtern, einem Erbsen-Möhren-Blumenkohl-Mais-Mix sowie dunkler veganer Bratensoße sollte unbedingt um die Bratlinge ergänzt werden.

In einen kleinen Topf gab ich eine halbe Tasse gefüllt mit Hirse sowie eine Tasse voll Wasser, ließ das Ganze zwei Minuten kochen und stellte anschließend die Herdplatte aus, damit die Hirse quellen konnte.
Unser geliebter Thermomix kam ebenfalls zum Einsatz. Zwei Hände voll Grünkohl wurden fünfundzwanzig Minuten lang unter Betätigung der Varoma-Taste gegart.

Mit einem kleinen Rest Grünkohlwasser, etwas Rapsöl sowie Salz und Pfeffer ließ ich Hirse und Grünkohl im Thermomix mischen.

In eine mittelgroße Pfanne gab ich Becel Öl. Ich formte mit der Hand zwölf Bratlinge und ließ sie von beiden Seiten solange braten, bis sie leicht bräunlich aussahen.

M und mir haben die Hirse-Grünkohl-Bratlinge ganz hervorragend geschmeckt. Bei nächster Gelegenheit werden sie unseren Fleischersatz für selbst gemachte Burger darstellen 🙂