Unsere Radtour von Jena nach Bad Kösen

Reisen & Ausflüge

Seit Anfang der Woche freuen M und ich uns auf das Wochenende, denn wir planten eine erste größere Radtour seit zwei Jahren. Ms Mama war so lieb und sagte zu, sich in den Stunden unserer Abwesenheit um Prinzi zu kümmern. L nahmen wir mit.

Erst gestern suchte M eine geeignete Strecke für uns heraus und entschied sich für den Saaleradweg. Geplant war, mit dem Zug nach Jena-West zu fahren und im knapp fünfzig Kilometer entfernten Naumburg in den Zug zurück nach Erfurt zu springen. Etwas Sorgen bereitete mir die Wettervorhersage mit leichtem Regen und Gewitter.

Heute wachten wir kurz nach halb acht auf. L war immer noch etwas warm, hatte aber kein Fieber. (Gestern vor dem Einschlafen und in der Nacht wurde sie merklich wärmer.) Allerdings regnete es aus Eimern und in der Ferne hörten wir es donnern. Unsere Motivation geriet ins Wanken und wir überlegten uns beim Frühstück bereits mögliche Alternativen.

M brachte Prinzi erst mal zu seiner Mama. Ich räumte derweil die Wohnung auf. Kurz nach zehn rief M an und fragte, wie hoch die Wahrscheinlichkeit sei, dass wir den 10:52 Uhr-Zug nach Jena erwischen. In Windeseile packte ich die Fahrradtasche – zum Glück hatte ich bereits gestern eine Packliste geschrieben. M, der kurz nach seinem Anruf eintrudelte, machte die Fahrräder startklar. L hatte auch wieder Normaltemperatur.

Halb elf fuhren wir los in Richtung des zweieinhalb Kilometer entfernten Erfurter Hauptbahnhofs. Dort angekommen, kaufte M zwei Minuten vor Abfahrt des Zuges die Fahrkarten am Automaten, während ich mit L zum Gleis gehen sollte. Leider funktionierte das nicht, denn Fahrrad nebst Kinderwagen sind auf der Rolltreppe nicht gestattet. Um den schmalen Aufzug benutzen zu können, hätte der Kinderwagen erst vom Fahrrad abgekoppelt werden müssen. Der Zug fuhr ohne uns nach Jena. Glücklicherweise fuhr keine zehn Minuten später ein weiterer Zug in diese Richtung.

L fand ihre erste Zugfahrt super spannend. Sie schaute aus dem Fenster und lief später mit M herum. Es war zum Glück nicht voll. Das Umsteigen in Weimar funktionierte ebenfalls problemlos.

Viertel vor zwölf kamen wir am Bahnhof Jena-West an. M montierte den Fahrradträger an sein Rennrad, eine Katze wich in dieser Zeit nicht von unserer Seite und L mümmelte in ihrem Kinderwagen zufrieden an ein paar Keksen ❤

Um zwölf ging unsere Tour los. Wir fuhren zum Bahnhof Jena-Paradies, der direkt am Fluss gelegen ist und gelangten so auf den Saaleradweg Richtung Naumburg. Nachdem M endlich zu meckern aufgehört hatte (aufgrund der verwirrenden Wettervorhersagen waren wir gekleidet wie im Herbst), genoss ich das wunderbare Wetter (von wegen Regen und Gewitter), die tollen Aussichten und erlebte wieder das Gefühl von Freiheit und Abenteuer, das mich bereits vor zwei Jahren auf unserer Radtour von Dresden nach Prag begleitete. L schlief irgendwann in ihrem Kinderwagen ein. Sehr gefallen hat mir die kleine Stadt Dornburg an der Saale ❤

Drei Kilometer vor Camburg machten wir eine Pause. Wir aßen Pommes, setzten uns an die Saale und genossen unseren Aufenthalt. L hätte am liebsten im Wasser gebadet.

Viertel nach zwei fuhren wir weiter. Wir kamen nach wenigen Kilometern am Freibad in Camburg vorbei, dass uns aufgrund seiner Angebote für Kleinkinder sehr gut gefiel. Vielleicht schauen wir eines Tages mit L hier vorbei 🙂 Bei Stöben fuhren wir eineinhalb Kilometer in die falsche Richtung. Beim Wenden stürzte M, fiel auf seinen rechten Arm und das Rennrad landete auf ihm. Die nächsten Minuten war seine gute Laune dahin. Ich hoffe, dass er heute Abend oder morgen nicht weitere Folgen des Sturzes spürt.

Einen Kilometer vor Bad Kösen steuerten wir einen Biergarten an, bestellten uns Getränke und Eis und winkten vorbeifahrenden Schlauchboot-Crews zu 😉 Es war bereits halb vier und wir entschieden uns, um 17:12 Uhr den Zug zurück nach Hause zu nehmen. Bis Naumburg sind wir heute also nicht geradelt.

Halb fünf trafen wir am Bahnhof in Bad Kösen ein. M kaufte unsere Zugtickets und stellte dabei fest, dass seine Hauptgeldkarte fehlte. Er hatte diese am Automaten in
Erfurt stecken lassen 😦 Wir besuchten den angrenzenden Kurpark, planschten mit den Füßen im Wasser, montierten den Fahrradträger wieder an mein Fahrrad und brachen 17:08 Uhr zum Bahnhof auf.

Laut Auskunft sollte der Zug drei Minuten Verspätung haben. Dummerweise haben wir uns darauf verlassen. Zehn nach um fünf fuhr der Zug ein und M hatte gerade erst sein Rennrad durch die Unterführung gebracht. Wie es in solchen Momenten bei uns immer ist, hat sich die Koppelung verschoben, weshalb wir den Kinderwagen nicht von meinem Fahrrad lösen konnten. Hektisch trug M mein Fahrrad, ich den dranhängenden Kinderwagen treppab. Treppauf gestaltete sich jedoch äußerst schwierig. Zum Glück half uns ein Mann, in dem er mir beim Tragen des Kinderwagens behilflich war. Dieser Mann war unsere Rettung. Mit Ach und Krach schafften wir es in den Zug.

Die Fahrt ging zügig vorüber. L konnten wir mit einem Buch, einer Puppe, den Fahrgästen und etwas herumlaufen beschäftigen. Kurz vor sechs kamen wir am Hauptbahnhof in Erfurt an. Wir trafen S mit ihrer Tochter R, plauderten kurz und verabschiedeten uns, als wir Ms Mama mit Prinz erblickten. M fragte an der Information, ob jemand seine Geldkarte abgegeben hatte, was verneint wurde.

Beim Italiener gegenüber vom Haupteingang tranken wir noch etwas. L bekam von Ms Mama eine selbstgenähte Puppe geschenkt. M ließ telefonisch seine Geldkarte sperren. Halb sieben holten M und ich uns beim Arkaden-Döner noch etwas zu essen und fuhren dann mit L und Prinzi nach Hause. L schlief ein.

Zu Hause gab es Abendbrot. L, die schon wieder erhöhte Temperatur hatte, bekam Kartoffelbrei mit Spinat zu essen und ging anschließend ins Bett.

Es war trotz der ein oder anderen hektischen Situation eine wunderbare Radtour. M und ich haben dreiundvierzig Kilometer zurückgelegt. Positiv aufgefallen ist uns die Hilfsbereitschaft zahlreicher Leute in unserem Alter. Das hat uns beide nicht nur überrascht, sondern auch sehr gefreut ❤ Beim nächsten Mal nehmen wir jedoch beide Fahrradtaschen mit, damit wir Kleidung für jede Wetterlage mitnehmen können. In langen Hosen und gefütterten Schuhen soll bei über zwanzig Grad in der Sonne keiner mehr radeln müssen 😉

Hallo Juli!

Dies & Das

Im Juli werde ich …

… noch zwei Tage in Potzlow mit M, L, Prinzi und Freunden genießen
… an einem warmen Tag mit L in den EGA-Park gehen
… mir die Räumlichkeiten einer Tagesmutter ansehen
… mit T und J Zeit verbringen
… mit L zum Impfen gehen
… die Wohnung ausmisten
… Sport treiben
… das Hochzeitsgeschenk für B und S basteln
… für T und meine Cousine eine Zuckertüte packen
… mit M und L eine Fahrradtour machen
… weitere Lektionen des New York English Audio Sprachkurses absolvieren
… Prinzis Fell trimmen

Gesehen bei den Blogs Frische Brise und Erdbeerkönigreich, für gut befunden, hier übernommen 😉

Tagebuch – Kleine Bootstour auf dem Oberuckersee

Alltagsschnipsel

L schlief die Nacht etwas unruhig. Beim Aufwachen stellten M und ich fest, dass Prinzi das dritte Bett, welches in unserem Zimmer im Ferienhaus etwas abseits steht, zu seinem eigenen auserkoren hatte ❤

Nach dem leckeren Frühstück, welches wir bei Sonnenschein gemeinsam mit den anderen im Freien einnahmen, telefonierte M noch geschäftsmäßig. Anschließend machten wir vier uns auf den Weg zur Poststelle in Potzlow, die sich im kleinen Supermarkt des Ortes befindet. Ms Paket war leider noch nicht da.

Im Ferienhaus angekommen, gab es für L Mittagessen. Während M L bespaßte und noch eine Tasse Kaffee trank, las ich im Band zwei der Royal-Reihe weiter.

Gegen halb zwei entschieden M, L, Prinzi und ich, uns schon mal auf den Weg zum Campingplatz in Warnitz zu machen. Die anderen wollten kurze Zeit später dorthin aufbrechen. Wir mussten einen Umweg fahren, da in Seehausen gebaut wird.

M kaufte an der Rezeption unsere Tagestickets. Wir liefen anschließend zur Badestelle des Campingplatzes, an der Hunde erlaubt sind, und sahen, wie ein Hund ein Kind biss 😦

C, A, R und die Kinder T und J kamen eine halbe Stunde später. Wir mieteten ein Tretboot und ein Ruderboot. L bekam eine kleine Rettungsweste, die sehr niedlich an ihr aussah ❤ C und A fuhren mit dem Ruderboot, die anderen – außer Prinzi und mir – bestiegen das Tretboot. Ich ging mit Prinz spazieren, der aber wenig später keine Lust mehr hatte und zurück zur Anlegestelle wollte. Ich erfüllte ihm den Wunsch und ging mit ihm stattdessen im Oberuckersee baden. C und A sahen uns auf dem Steg stehen, ruderten noch mal zurück und sammelten Prinzi und mich ein. Prinz war der liebste Bootshund der Welt ❤ Dass er so entspannt in einem Ruderboot fahren würde, hätte ich im Leben nicht gedacht.

Nach der Bootstour wurde noch mal gebadet. T und J waren auf Fischfang, L hatte mit M einfach nur viel Spaß beim Planschen. Wir fuhren wenig später alle zurück in Potzlows Nachbarort Seehausen zum Hotel Huberhof und aßen zu Abend. L bekam Fischstäbchen und haute ordentlich rein.

Halb acht waren wir wieder zu Hause. M, L und ich gingen in die Badewanne. L ging dann ins Bett, schlief aber nur schwer ein, weshalb ich den Abend über bei ihr liegen blieb und im Band drei der Royal-Reihe weiterlas.

Hallo Juni!

Dies & Das

Im Juni werde ich …

… mit meiner Freundin J im Erfurter Steigerwald wandern
… mit L am Mutter-Kleinkind-Yoga-Kurs im Geburtshaus Erfurt teilnehmen
… Sport treiben
… weitere Lektionen des New York English Audio Sprachkurses absolvieren
… Prinzis Fell trimmen
… mit L am Weltentdecker-Kurs im Geburtshaus Erfurt teilnehmen
… am RUN Thüringer Unternehmenslauf teilnehmen
… zum Zahnarzt gehen
… mit L zum Impfen gehen
… am 17. Kirschlauf in Kleinfahner teilnehmen
… zwei Nächte ohne M verbringen, da er in Prag zwei Junggesellenabschiede feiert
… meinen Bruder sehen
… meinen 29. Geburtstag feiern
… auf Cs Sommerfest gehen
… mit M, L, Prinzi und Freunden eine Woche in den Urlaub fahren
… mit T und J Zeit verbringen

Gesehen bei den Blogs Frische Brise und Erdbeerkönigreich, für gut befunden, hier übernommen 😉

Tagebuch – Bleilochtalsperre und Untreuesee

Alltagsschnipsel

Obwohl mitten in der Nacht jemand lautstark „Hallo“ rief, der Verkehr von Stunde zu Stunde immer mehr zunahm und Prinz zwei Mal raus musste, haben wir alle gut geschlafen.

Das Frühstück im Hotel war sehr bescheiden. Die Brötchen waren knüppelhart und obwohl das Buffet noch knapp eine Stunde aufgebaut sein sollte, gab es kaum noch etwas zum Belegen.

Nach dem Auschecken machten wir uns auf den Weg zur Bleilochtalsperre. Der Ausblick und die Umgebung waren super schön. Hunde sind glücklicherweise überall an der Badestelle erlaubt ❤ Wir haben abwechselnd mit L im Wasser geplanscht. Die drei Leute, die sich auf der Nachbardecke befanden, waren mit ihren ständigen Blicken sehr aufdringlich. Das war irritierend. Das Imbissangebot für diese große Talsperre war eher bescheidener Natur. Wir kauften uns daher nur ein Getränk.

Mittags fuhren wir über die Landstraße bis nach Hof, damit L eine Dreiviertelstunde Mittagsschlaf halten konnte. Da heute beim Untreuesee AOK Familientag war, mussten wir ewig nach einem Parkplatz suchen.

Prinz war auch hier wieder der liebste Hund der Welt ❤ Die Umgebung gefiel uns sehr gut. Am Untreuesee befindet sich ein Kletterwald, ein großer Badesee, ein großer Spielplatz und ein großer Imbissbereich. Da sich bereits eine nicht enden wollende Schlange beim Schalter mit den warmen Gerichten gebildet hatte, holten wir uns Kuchen. Nach dieser kleinen Stärkung erkundeten wir weiter die Umgebung und M rutschte, planschte und fuhr Karussell mit L ❤ Die beiden hatten großen Spaß.

Halb vier nachmittags fuhren wir zurück nach Erfurt und kamen um fünf an. Unterwegs hielten wir kurz in der Neuwerkstraße und holten Pizza und Döner, die wir genüsslich zu Hause verspeisten. Anschließend haben wir noch mit C gequatscht und L im Garten spielen lassen.

L wurde nach diesem schönen Tag am Abend ins Bett gebracht. M und ich schauten wenig später eine weitere Folge „Fargo“ aus Staffel drei. Kurz bevor ich ins Bett ging, stellte ich fest, dass ich Sonnenbrand im Nacken- und Schulterbereich habe. Ich sollte mir angewöhnen, an heißen Tagen Sonnenspray dabeizuhaben.

Tagebuch – Übernachtung in Schleiz

Alltagsschnipsel

Am späten Freitagabend durchforstete ich das Internet auf der Suche nach einer bezahlbaren Unterkunft, die möglichst Nahe an einem See liegt. Durch Christi Himmelfahrt, den Brückentag und das Wochenende war das jedoch alles andere als leicht. Nach über einer Stunde Suche fand ich ein kleines Hotel, das auf den Bildern einen sehr netten Eindruck machte und nur zehn Kilometer von der Bleilochtalsperre entfernt lag. M sagte die Unterkunft auch sofort zu und er buchte noch in derselben Nacht.

Am Samstagmorgen waren wir bereits gegen um sieben wach. M joggte eine Runde durch den Park. Wenn ich meine Halsschmerzen wieder los bin, gehe ich auch wieder joggen 🙂 Ich räumte etwas auf und trug die weinerliche L, deren obere Schneidezähne sich nun einen Weg nach draußen bahnen, eine halbe Stunde durch die Wohnung. Als M kam, aßen wir gemeinsam Frühstück, bei dem L für ihre Verhältnisse ordentlich zulangte.

Nachdem ich zwei Rucksäcke für unseren Trip gepackt hatte, machten wir uns auf den Weg zum Espachcafé. Wie bereits am Vortag hatte L keine Lust auf ihren Kinderwagen oder die Manduca. Sie wollte lieber selbst laufen.

L spielte im Sand, lief freudig umher und rutschte ein paar Mal mit meiner Hilfe. M und Prinz machten es sich derweil im Außenbereich des Cafés gemütlich. L und ich gesellten uns später dazu, tranken noch etwas und machten uns mittags auf den Nachhauseweg.

L aß ein paar Nudeln mit Tomatensoße, M und ich einen selbstgemachten Hotdog. Wir warteten noch auf S, der unsere Bose-Box für eine Party abholte, und machten uns dann auf den Weg Richtung Schleiz. Die kurze Fahrt verlief problemlos. L schlief sofort ein, merkte nicht mal, dass wir noch kurz im Fressnapf hielten und erwachte erst wenige Minuten nach halb drei auf dem Hotelparkplatz in Schleiz.

Das Flair-Hotel Luginsland befand sich direkt an einer Hauptverkehrsstraße und war keine fünf Minuten von der Autobahnabfahrt entfernt. Unser Zimmer war jedoch sehr groß und hübsch eingerichtet.

Halb vier machten wir uns auf den Weg in den Park, der vielmehr die Bezeichnung Wald verdient hätte. L lief einen Großteil der Strecke alleine, erfreute sich an der Natur und führte Prinzi an der Leine. Da es sich um einen Trimm-dich-Pfad handelte, hatten auch M und ich großen Spaß. Wir müssen uns jetzt allmählich daran gewöhnen, in Zukunft langsamer vorwärts zu kommen 😉

Wieder beim Hotel angekommen, wollten wir etwas trinken und gemütlich im Hof sitzen. Ich spielte mit L in der Sandkiste. Da auch nach dreißig Minuten niemand kam, um eine Bestellung aufzunehmen, entschieden wir uns, mit dem Auto in den Ortskern zu fahren und dort zu Abend zu essen. Eine Viertelstunde später waren wir wieder im Hotel, da es nichts (!) in unmittelbarer Nähe gab. M bestellte drinnen das einzige vegetarische Gericht und für L Fischstäbchen. Wir ließen uns das Essen rausbringen. So konnte L die Wartezeit mit planschen und spielen verbringen. Das Abendessen war zu meiner großen Überraschung sehr gut. Wir ließen uns noch ein Dessert aufs Zimmer bringen 😀

Ich ging nochmals duschen und brachte halb acht L ins Bett. Wir schauten uns ein Buch an. M gesellte sich zu uns, nachdem auch er duschen war. Die beiden machten auf dem Bett noch etwas Quatsch. Halb neun schliefen wir alle erschöpft ein.

Ich erwachte halb zehn und konnte noch etwas in meinem Buch „Zwischen Spiegel und Macht“ lesen. Auch M wachte wieder auf. Wir schauten bei einem gekühlten Getränk die erste Folge der dritten Staffel Fargo, die unglaublich gut war und sehr empfehlen ist 🙂

Tagebuch – 1. Erfurter Comic- und Mangapark

Alltagsschnipsel

Morgens um drei kam M von einer Veranstaltung nach Hause. Da er am Tag zuvor dem Mitarbeiter seiner neuen Firma gekündigt hatte, musste er den Termin nun selbst wahrnehmen.

L schlief bis halb neun. Wir blieben alle noch eine Weile liegen und entschieden, im Double B zu frühstücken. M duschte, während ich L und mich anzog. L bekam vorab eine Kleinigkeit zu essen. Kurz nach halb elf waren wir startklar und liefen gemütlich die halbe Stunde in Richtung Domplatz.

Wir fanden im Außenbereich des Double B noch ein kleines Plätzchen, gaben unsere Bestellung auf und machten es uns gemütlich. Während M das Kündigungsgespräch mit sämtlichen Leuten auswertete, spielte ich mit L in der Sandkiste und ließ sie rutschen. Ein zweijähriges Mädchen spielte ebenfalls dort und unterhielt sich mit mir. L fand das alles super spannend. Nach unserem Frühstück spielte M mit L. Dummerweise fiel L auf ihren Hinterkopf. Wir konnten sie trösten, stellten fest, dass nichts schlimmes passiert war, bezahlten dennoch schnell die Rechnung und suchten das Weite. M war immer noch sehr blass und machte sich Vorwürfe. L schlief jedoch friedlich in ihrem Wagen ein. Wir liefen zum Büro, tranken noch etwas und fuhren mit dem Auto, dass M gestern hatte stehen lassen, nach Hause.

Wir ruhten uns eine halbe Stunde aus. Dann machte sich M auf den Weg, Prinzi zu seiner Schwester zu bringen, die sich bereit erklärt hatte, ihn ein paar Stunden zu bespaßen. Hunde sind leider auf dem EGA-Gelände nicht gestattet. M und ich waren noch nie gemeinsam im Egapark. Das war heute ein Jubiläum.

Viertel vor drei betraten wir den in verschiedensten Farben blühenden Egapark und bestaunten die liebevoll geschneiderten Cosplay-Kostüme. Wir suchten den Food Truck von Green Republic, aßen jeder einen Burger und liefen weiter in Richtung Japanischer Garten.

Auf dem Weg dorthin kamen wir am Ghostbusters-Stand vorbei. M ließ sich mit einem Ghostbuster und dem Marshmallow-Mann fotografieren. Wir erfuhren, dass Playmobil noch in diesem Monat eine Feuerwache von Ghostbusters herausbringt. M und ich waren ganz aus dem Häuschen. L wird diese sicher eines Tages geschenkt bekommen 😉

Nach etlichen Minuten der Suche fanden wir meine Kollegin A und ihren Mann, die beide tatsächlich immer noch dem Pokémon Go-Fieber verfallen sind, beim Teehaus. Wir unterhielten uns, schauten kurz bei der japanischen Teezeremonie zu und liefen gemeinsam weiter.

Da M und ich auch für die beiden Ausstellungshallen bezahlt hatten, A und ihr Mann allerdings nicht, verabschiedeten wir uns vor Halle 2 voneinander. M und ich erstanden eine Harry Potter- und eine Rick and Morty-Tasse ❤ In Halle 1 kaufte sich M noch ein 80s-T-Shirt und einen Untersetzer.

Wir kauften am Waffel- und Eisstand noch eine Kleinigkeit und machten es uns bei einem Springbrunnen bequem. L durfte planschen, krabbeln und laufen. Um sechs verließen wir die EGA nach dreistündigem Aufenthalt.

Zu Hause angekommen, unterhielten wir uns mit unserer Vermieterin C, die mit A erst am Vortag aus Dublin zurückkehrte. Anschließend fuhren wir zu Ms Schwester, um Prinzi abzuholen. L schlief unterwegs ein. M unterhielt sich noch eine Viertelstunde, während ich bei der schlafenden L blieb. Leider mussten wir den Kindersitz in das andere Auto räumen und L wecken. Unsere Rückfahrt war somit nicht sehr entspannt. Zu Hause ging es aber gleich ab ins Bett.

Abends schauten M und ich bei einem leckeren Getränk die erste Folge der Serie Silicon Valley.

Hallo Mai!

Dies & Das

Im Mai werde ich …

… Sport treiben
… mich gesünder ernähren
… mit L zum Impfen gehen
… die ersten Lektionen des New York English Audio Sprachkurses absolvieren
… mit L am Weltentdecker-Kurs im Geburtshaus Erfurt teilnehmen
… den Comic- und Mangapark auf der EGA besuchen
… mir die Räumlichkeiten einer Tagesmutter ansehen
… einen 60. Geburtstag feiern
… mit L am Mutter-Kleinkind-Yoga-Kurs im Geburtshaus Erfurt teilnehmen
… Rechnungen bei Versicherung und Beihilfe einreichen
… Prinzis Fell trimmen

Gesehen bei den Blogs Frische Brise und Erdbeerkönigreich, für gut befunden, hier übernommen 😉

77. Pizza-Steigerlauf

Sportveranstaltung

Erst Anfang der Woche meldete ich M, meinen Bruder, dessen Freundin K und mich für den Pizza-Steigerlauf an, obwohl wir bereits vor Wochen beschlossen hatten teilzunehmen. Auch unser Kumpel P nahm an der Veranstaltung teil, registrierte sich allerdings für die 13-Kilometer-Strecke. Wir anderen vier entschieden uns aufgrund der zu absolvierenden Höhenmeter für die Distanz von vier Kilometern.

M und ich fuhren mit L im Kinderwagen und Prinz an der Leine mit dem Fahrrad zum Waldkasino. Von dort aus startete und endete der Lauf. Meine Eltern, die sich heute bereit erklärten, Prinzi und L zu bespaßen, trafen nur wenige Minuten nach uns ein. Auch P war schon vor Ort. Während ich für uns alle die Startunterlagen abholte, kam auch mein Bruder mit seiner Freundin K an.

Nachdem wir alle unsere Kleidung und Taschen im Kinderwagen verstaut hatten – dieser war nun bis auf den letzten Fleck bepackt -, machten sich meine Eltern mit einer laut schreienden L und einem unruhigen Prinzi auf den Weg in den ruhigen Wald.

Unser 4-Kilometer-Lauf startete nach Verzögerung um kurz nach elf. M, mein Bruder und K liefen im vorderen Bereich und waren nach dem Startschuss bereits aus meinem Sichtfeld verschwunden. Ich blieb den ganzen Lauf über im mittleren Teil. Wie bereits vor zwei Jahren musste ich beim letzten Kilometer, der fast komplett nur bergauf führte, ein paar Schritte gehen, um wieder zu Atem zu kommen. Dieses Mal ging ich jedoch für längere Zeit.

Nach exakt 24 Minuten traf ich im Ziel ein. Ich belegte bei allen 32 weiblichen Läuferinnen den 13. Platz und gewann als zweite meine Altersklasse. M trudelte schon nach 19 Minuten und 25 Sekunden ein und lieferte sich gegen Ende ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit K, die nach 20 Minuten und 13 Sekunden ins Ziel kam. Mein Bruder war nur ein paar Sekunden langsamer als seine Freundin und benötigte für die vier Kilometer 20 Minuten und 54 Sekunden.

Als wir alle im Ziel angekommen waren, gesellten wir uns zu meinen Eltern, die mit der schlafenden L und Prinzi etwas abseits der lauten Musik standen. L wachte aber wenig später auf. Mein Bruder und K wollten unsere Urkunden holen, kamen aber wegen der langen Schlange nach einer Weile wieder zu uns zurück. Gerade wurden die Siegerinnen des 4-Kilometer-Laufs nach vorn gebeten. Plötzlich fiel zu ihrer großen Überraschung Ks Name. Sie erreichte von allen Frauen den dritten Platz. In ihrer Altersklasse belegte sie sogar den ersten ❤

P lief seine dreizehn Kilometer in unter einer Stunde und erreichte den dritten Platz in seiner Altersklasse. Es ist unglaublich, zu welchen grandiosen Leistungen er momentan fähig ist.

Dieser Lauf war nun der zweite von insgesamt vieren in einer Triple-Serie. An einem müssen wir noch teilnehmen, um Berücksichtigung bei der Gesamtauswertung zu finden.

Tagebuch – Ausflug zum Inselsberg

Alltagsschnipsel

Viertel nach zwei kam M nach Hause. Wir unterhielten uns kurz und schliefen wenig später alle wieder ein. Ein wenig unruhig war L diese Nacht, schlief aber trotzdem recht gut. Heute Morgen waren ihre unteren Schneidezähne wieder ein Stück sichtbarer ❤

Um sieben waren L und ich wach. L bekam eine frische Windel und spielte leise mit mir auf dem Bett. Eine halbe Stunde später schlief sie wieder ein und erwachte erst halb zehn. M und ich konnten in der Zwischenzeit nicht nur duschen, sondern auch einen alten Sessel vom Wintergarten zum Auto tragen.

Als M zum Wertstoffhandel fuhr, zog ich L, die kurz zuvor erwachte, an. Wir bereiteten das Frühstück vor, spielten ein wenig, texteten mit meinem Bruder und überredeten meine Eltern am Telefon, nicht durch den Park spazieren zu gehen, sondern wie ursprünglich geplant zum Inselsberg zu fahren. Das Wetter war wesentlich besser als angesagt.

Als M kurz vor elf mit frischen Brötchen und ein paar Lebensmitteln nach Hause kam, frühstückten wir in Ruhe. M räumte den Tisch ab und saugte das Auto aus. Ich packte unseren Rucksack und begrüßte wenig später meine Eltern und meinen Bruder. Viertel nach zwölf waren wir alle startklar für die fünfundvierzigminütige Fahrt zum Inselsberg.

Wir parkten direkt beim Großen Inselsberg und liefen die wenigen Stufen bis zum höchsten Punkt. Sehr zur Freude meines Bruders hatte nicht nur das Gasthaus geöffnet, es gab ein paar Meter weiter sogar einen Grill. Er kaufte sich gleich zwei Bratwürste 😉 Wir liefen eine kleine Runde um den Inselsberg und kehrten viertel nach zwei in das Gast ein. M und ich waren von dem vegetarischen und veganen Angebot begeistert. Das Essen kam nach angemessener Wartezeit und hat gut geschmeckt. L aß ein wenig von meinem und Ms Teller. Zum Nachtisch verputzten mein Bruder, M, L und ich Eis. Prinzi war heute der liebste Restauranthund der Welt ❤

Am Auto angekommen, war es neblig und regnete. Auch während der Rückfahrt begleitete uns der Regen. Wir hatten wirklich großes Glück gehabt. Zu Hause war es noch trocken. Viertel nach vier waren wir wieder in Erfurt. Ms Hoffnung, L würde ihren Schlaf im Auto im Bett noch etwas fortsetzen, wurde zerschlagen. Unsere kleine Maus wollte lieber spielen.

Am Abend machten wir vier noch einen Spaziergang durch den Park und schauten anschließend per Lifestream das Baskettballspiel Oettinger Rockets gegen Crailsheim Merlins der 2. Bundesliga, welches erstere Mannschaft gewann 🙂 Zwischendrin kochte uns M ein Nudelgericht, welches wir drei während des letzten Quarters genüsslich verspeisten.

Kurz vor neun brachte ich die müde L ins Bett, die eine halbe Stunde später einschlief. M zockte im Wohnzimmer zunächst sein Game Thimbleweed Park, machte sich um zehn jedoch auf den Weg in die Stadt, um sich erneut mit seinen Kumpels zu treffen. Ich guckte die Serie The Crown weiter.