Hochzeit in München 2/2

Alltagsschnipsel

Ich hatte nachts sehr gut geschlafen und wachte gegen acht Uhr gemeinsam mit L auf.

Wir bummelten nach dem gemeinsamen Frühstück durch den Vormittag. Ich hatte Zeit, meinen Terminkalender „Ein guter Plan“ zu aktualisieren sowie eine Sportübung und meine Französischübungen in der Duolingo App zu machen. Ich verräumte anschließend bereits einen Teil unseres Gepäcks und legte unsere Kleidung für den morgigen Abreisetag bereit.
Dann wurde es Zeit für meine Dusche. Ich zog vorerst normale Alltagskleidung an und packte mein Kleid für die Hochzeitsfeier ein. Ich half L beim Anziehen der Strumpfhose und frisierte ihre Haare, ehe ich mich den Papilloten in meinen Haaren und der Lockenpracht insgesamt widmete.


Mit dem Taxi fuhren L und ich zur Mittagszeit zum Wirtshaus „Paulaner am Nockherberg“. Mein Bruder, J und die anderen Trauzeugen sowie die Fotografen waren bereits anwesend.
Ich spielte ein paar Töne auf meinem Saxophon und war wenig später bereit für einen Probedurchlauf. Dieser war überraschend gut. Alles lief wie am Schnürchen. Im Gegensatz zu den anderen Tagen klang mein Saxophon heute vom ersten Ton an super. Das freute mich sehr und gab mir Selbstvertrauen.
Ich half danach noch beim Aufbau mit und zog mich schließlich kurz vor der freien Trauung um.


Um halb drei begann die Trauung mit dem Einmarsch der Braut J an der Seite ihres Papas, begleitet von meinem Saxophonspiel. (Ich hatte mich nicht verspielt und es klang wirklich gut.) Die nächste Dreiviertelstunde hielt eine Freundin der Braut eine freie Rede, die wunderschön und sehr emotional war. Die Trauzeremonie war sehr gelungen.

Der Nachmittag wurde durch den Fassanstich und das Reichen von Canapés eingeläutet. Mein Papa hielt kurz darauf seine Rede. (Er war mächtig aufgeregt, erhielt aber aufgrund seines schrägen Humors etliche Lacher.)
In den darauffolgenden zwei Stunden hatten alle Gäste die Möglichkeit, sich mit den Anwesenden auszutauschen, die Fotobox für lustige Fotos zu nutzen, Telefonansagen für das Brautpaar aufzunehmen und professionelle Fotos gemeinsam mit dem Brautpaar machen zu lassen. L hatte in dieser Zeit großen Spaß.


Der Saal durfte schließlich halb sieben betreten werden. Vor und während des Drei-Gänge-Menüs fand jeweils ein gelungener und lustiger Programmpunkt statt. Das Brautpaar stand natürlich immer im Mittelpunkt und sah sich etlichen Herausforderungen und Aufgaben gegenüber.

Etwa zweiundzwanzig Uhr wurde die Hochzeitstorte angeschnitten. Diese sah unfassbar lecker aus. Leider waren nahezu alle Gäste noch vom Abendessen satt, weshalb niemand so wirklich Appetit auf diese schöne Torte hatte. L und ich teilten uns ein Stück.

Mein Bruder ist Mitglied in der Band SHRX. Diese haben in gut einem Monat einen großen Auftritt in der Olympiahalle in München. Heute kamen alle Anwesenden in den Genuss zweier Songs, die an das Brautpaar gerichtet waren.

Die Tanzfläche und somit die Zeit der ausgelassenen Party wurde Viertel vor elf vom Brautpaar mit einem sehr professionellen Walzer mit verschiedenen Elementen freigegeben. Der Tanz war wunderschön anzusehen und jede*r merkte, dass das Brautpaar seit einigen Monaten einmal wöchentlich zum Tanzen geht.


Nachdem auch L und ich zu einigen vom DJ aufgelegten Songs ausgiebig getanzt hatten, verließen wir gegen halb zwölf gemeinsam mit meinen Eltern und anderen Verwandten die Party.
Kurz vor Mitternacht lagen L und ich in unserem Bett.

Meinem Bruder und meiner Schwägerin wünsche ich eine glückliche, leid- und sorgenfreie Ehe voller Liebe, Respekt und glücklicher Momente.

Hochzeit in München 1/2

Alltagsschnipsel

L und ich legten uns gestern Abend zeitig schlafen. Ich war auch sehr müde.
Bis halb zwei schlief ich durch, lag dann aber für die darauffolgenden zwei Stunden wach und machte mir sehr viele Gedanken über meine Zukunft. Ich habe das Gefühl, dass derzeit einiges schief läuft. Mein Kopf war trotz allem ruhiger als in der Nacht zuvor. Irgendwann schlief ich wieder ein und wachte kurz vor acht Uhr wieder auf.

Nach einem eher dürftigen Frühstück gemeinsam mit L schmissen wir beide uns in Schale. L trug ein rotes Festkleid mit Spitze, dazu glitzernde Silberschuhe mit leichtem Absatz, eine dazu passende silberfarbene Tasche und eine kuschelige rosafarbene Jacke. Ich zog ein altrosafarbenes Festkleid mit Spitze, Pumps mit leichtem Absatz und einen weißen Blazer an. Bevor wir die Unterkunft in Richtung U-Bahn verließen, holte ich die Papilloten aus meinen Haaren, freute mich über die vielen wilden Locken und war allgemein vom Ergebnis sehr begeistert.

Kurz nach halb elf waren fast alle Gäste, die an der Trauung im Standesamt in München teilnahmen, dort eingetroffen. Mein Bruder, J und einige andere Gäste trugen ihre Tracht, der Rest, zu dem L und ich gehörten, festliche Kleidung.

Um Viertel nach elf war es schließlich soweit und das Brautpaar nebst einem guten Dutzend Gästen durfte den Trausaal betreten. Als Trauzeugin meines Bruders saß ich neben ihm in der ersten Reihe, L direkt dahinter. Während der Ansprache der Standesbeamtin und dem Moment des Ja-Wortes kochten bei vielen die Emotionen hoch und es flossen etliche Tränen.

Nach der kurzen, aber sehr schönen Trauung begaben sich alle Gäste und einige neu hinzu gekommene Arbeitskolleginnen und -kollegen auf die zum Standesamt gehörende Dachterrasse zum Sektempfang und Bejubeln des frisch vermählten Brautpaares. Mein Bruder und J durften ein großes Herz ausschneiden und wurden von Seifenblasen eingehüllt, da das Werfen von Blumenblüten oder Reiskörnern nicht gestattet war.


Im Restaurant „Goldmarie“ gingen wir anschließend Mittagessen. Ich dachte lediglich bei meiner Vorspeise, einem leckeren Kräutercouscoussalat, daran, ein Foto zu machen. Der Hauptgang und das kleine Dessert waren ebenfalls sehr gut.


Nachmittags waren L und ich wieder zurück in unserer Unterkunft. Ich machte eine halbe Stunde „Mittagsschlaf“. L schaute ein paar Minuten auf dem iPad Videos, beschäftigte sich dann aber mit ihren Playmobilfiguren.

Am Abend trafen wir uns mit meinen Eltern am Sendlinger Tor und aßen in einer Tapas Bar Abendbrot. Bevor wir mit der U-Bahn zurück zu unserer Airbnb-Wohnung fuhren, kauften L und ich im Rewe Markt unser morgiges Frühstück ein. Meine Eltern verabschiedeten sich zuvor von uns und gingen auf ihr Hotelzimmer.

Als ich mir abends vor dem Schlafengehen erneut Papilloten ins Haar drehte, stellte ich fest, dass dieses immer noch leicht gewellt war.

12 von 12 im Oktober

Alltagsschnipsel

Eine unfassbar schlechte und schlafarme Nacht lag hinter mir. Meine Gedanken wollten einfach nicht zur Ruhe kommen und waren gefühlt die ganze Zeit über präsent. Ich war sogar ein bisschen glücklich, als ich kurz vor um acht dem Elend ein Ende bereiten und aufstehen konnte.

Die erste Stunde meines neuen Tages verbrachte ich mit Anziehen nebst Badrunde, dem Vorbereiten des Reiseproviants und dem Packen des Rucksacks mit den letzten Dingen, die wir in München benötigen werden. L zog super gut mit und war sehr schnell ausgehfertig. 



Da wir ein paar Tage nicht zu Hause sein werden, brachten wir zuerst die Müllbeutel zu den Mülltonnen.



Anschließend schnappten wir uns das Gepäck und machten uns im Regen auf den Weg zur naheliegenden S-Bahn-Haltestelle. Mit dieser fuhren wir zwanzig Minuten zum Leipziger Hauptbahnhof. Dort angekommen, kauften wir eine Butterbrezel und eine Kinderzeitschrift für L.



Während der Zugfahrt spielten L und ich nach einem ausgiebigen Frühstück unzählige UNO-Runden und zweimal Double. Die restliche Zeit über löste ich ein Sudoku-Rätsel nach dem anderen, während L mit ihren Playmobilfiguren spielte und zwanzig Minuten lang YouTube Videos schaute.
Wegen einer Reparatur am Zug konnte unser Zug ab dem Erfurter Hauptbahnhof nur noch mit einer Höchstgeschwindigkeit von einhundertzwanzig Stundenkilometern weiterfahren. Das hatte zur Folge, dass L und ich statt dreizehn Uhr erst eine Stunde später am Münchener Hauptbahnhof ankamen.



Mein Bruder holte L und mich am Bahnhof ab. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zu ihm und J nach Hause und holten unterwegs ein spätes Mittagessen, welches wir gemeinsam aßen.
Anschließend wurde das Stück, welches ich am Samstag während der freien Trauung auf dem Alt-Saxophon spielen werde, mehrmals hintereinander aufgenommen. Das soll mir am Samstag zum einen die Nervosität nehmen, zum anderen klingt der Song dann wesentlich voller, da „mehrere“ Saxophone spielen werden. Toller Einfall meines Bruders.



Mit dem Taxi statt wie geplant mit der U-Bahn fuhren L und ich zu unserer Airbnb-Unterkunft, die in einer ruhigen Seitenstraße unweit des Kolumbusplatzes gelegen ist. Wir wurden sehr nett vom Vermieter empfangen. Dieser zeigte uns das Studio mit Küchenzeile und Badezimmer.
Ich räumte einen Teil unseres Gepäcks aus. Zuerst wollte ich sichergehen, dass unser Hochzeitsgeschenk die Reise überlebt hat. Zufrieden stellte ich fest, dass nichts beschädigt oder beschmutzt wurde.



Da L bereits großen Hunger verspürte, machten wir uns auf den Weg in einen Aldi Markt, der sich ganz in der Nähe der Unterkunft befindet. Dort deckten wir uns mit einigen (total ungesunden) Lebensmitteln ein und liefen zurück.



Nach dem Essen machte es sich L mit dem iPad auf der Schlafcouch gemütlich, während ich mich an die Fertigstellung des Hochzeitsgeschenks für meinen Bruder und J machte. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden.



Bevor auch ich mich zu L auf die Schlafcouch gesellte, um meine Englischübungen in der Duolingo App zu absolvieren und weiter in meinem Buch zu lesen, hüpfte ich unter die Dusche und drehte meine frisch gewaschenen Haare auf Papilloten. Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis. Das letzte Mal hatte ich mich sechzehn Jahren Locken.

Tagebuch – 11. Oktober 2023

Alltagsschnipsel

Mitten in der Nacht wurde ich wegen Ls (Alb)Traum wach. Sie war nicht ansprechbar, redete stattdessen wirres Zeug und hatte zudem eine schweißnasse Stirn und schwitzige Hände. Ein paar Minuten später legte sie sich wieder hin, als ob nichts gewesen wäre, und schlief weiter.
Heute wachte ich kurz vor acht Uhr auf. L schlief sogar noch eine Stunde länger.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich größtenteils wieder auf dem Sofa. Einige Abstimmungsmeetings standen auf dem Plan.

Nachmittags packte ich unseren Koffer für den München-Aufenthalt zu Ende. Ich war sehr glücklich, da auch das Hochzeitsgeschenk für meinen Bruder und J hineinpasste. Nun hoffe ich sehr, dass ich morgen Vormittag kurz vorm Verlassen der Wohnung nichts Wichtiges vergessen werde.

Was heute schön war:

Saxophon spielen.
Ein weiteres Mal probte ich nachmittags das Stück, welches ich am Samstag vor sechzig Gästen beim Einmarsch der Braut J spielen werde. Meine Aufregung steigt merklich.

Tagebuch – 10. Oktober 2023

Alltagsschnipsel

Kurz nach dem Einschlafen wachte L gestern Abend desorientiert und mit kalten, schwitzigen Händen wieder auf. Seit ihrer Erkältung vor zwei Wochen hat sie nun nahezu täglich komische Träume und befindet sich in einem Zustand irgendwo zwischen Halbschlaf und bei vollem Bewusstsein.

Heute Morgen wurde ich erstmals seit Wochen wieder vom Klingeln meines Weckers auf dem Telefon geweckt. In der kommenden Woche wird dies wieder Ls und meine Realität sein. Die Herbstferien hier in Sachsen neigen sich allmählich dem Ende entgegen.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich auf Wunsch eines einzelnen Kindes wie gestern auch größtenteils auf dem Sofa im Wohnzimmer. So konnte L in mehreren Räumen ihrem Spiel nachgehen und fühlte sich nicht so alleine. Mir war das auch recht. Bei meinen Calls störte sie nicht und bei den anderen zu erledigenden Tätigkeiten sowieso nicht.
Dennoch zieht bei uns allmählich der Lagerkoller ein. Die anfängliche Harmonie zwischen L und mir lässt immer mehr nach.

Nachmittags konnte ich mich endlich motivieren und den Koffer für unsere bevorstehende Reise nach München packen. Morgen kommt noch der restliche Teil hinzu.
Wir haben uns vor wenigen Tagen entschieden, mit dem Zug statt dem Auto anzureisen. Ich bin gespannt, ob ich alles, was zwingend mit muss, gut verstaut und transportiert bekomme.

Was heute schön war:

Einkaufstour.
L und ich fuhren am Nachmittag ins Paunsdorf Center in Leipzig, da L noch Kleidung für die Hochzeit fehlte. Wir betraten ein Bekleidungsgeschäft, wurden innerhalb kürzester Zeit fündig, probierten die Sachen an und waren wenige Minuten später wieder draußen. Solche Einkaufstouren mag ich besonders gern.

Anprobe.
Während vermutlich alle Hochzeitsgäste vor Monaten ihre Kleidung ausgewählt und anprobiert haben, machten L und ich das heute Abend nach unserem Einkauf. Sonderlich überrascht war ich zwar nicht, dass uns alles passte und gut aussah, aber so konnte ich die Outfits guten Gewissens im Koffer verstauen.

Tagebuch – 9. Oktober 2023

Alltagsschnipsel

Ich hatte gut geschlafen, wachte im Vergleich zu den anderen Tagen aber früher auf.

Heute war es den gesamten Tag über sehr dunkel und regnete stellenweise wie aus Eimern. Für L also optimale Bedingungen, um sich Sorgen wegen einer Überschwemmung zu machen. Mich wunderte es, dass sie mit mir trotz ihrer Ängste freiwillig die Wohnung verließ, um essen und einkaufen zu gehen.

Mein Arbeitstag startete mit den montäglichen Terminen, bei denen wir uns in den Projekten auf den aktuellen Stand brachten. Ansonsten hatte ich Zeit, mich den Aufgaben, die zum Monatsanfang anfallen, zu widmen.

Mit dem Umlegen des Hauptschalters für die Nachtspeicherheizung eröffnete ich am Nachmittag die neue Heizsaison. Morgen dürften wir erstmals davon profitieren und bei Bedarf die Räume heizen können. Eine mögliche (hohe) Nachzahlung im kommenden Jahr hin oder her: Frieren werden L und ich in diesem Herbst und Winter nicht mehr. Die lange Erkältungszeit im Dezember letzten Jahres war mir eine Lehre.  

Was heute schön war:

Vietnamesisches Essen.
L und ich ließen uns je ein leckeres vietnamesisches Essen schmecken. L hatte sich die richtige Mahlzeit ausgesucht und schwärmte die ganze Zeit über von ihrer leckeren Soße. Auch mein Gericht war sehr gut.

Tagebuch – 8. Oktober 2023

Alltagsschnipsel

Ich startete heute ausgeschlafen gegen acht Uhr mit dem Lesen auf einigen Internetseiten in den Tag.
Etwa eine Stunde später saßen wir zu viert am Frühstückstisch. Für L und mich gab es wieder Croissants.

Nachmittags machten wir uns auf den Weg nach Hause. Während der anderthalbstündigen Autofahrt schlief L die meiste Zeit. So konnte ich meinen Gedanken nachhängen, musste zwischendurch aber aufpassen, selbst nicht einzuschlafen. Allzu viel los war in unsere Richtung zum Glück nicht.

Kaum hatten wir unsere Wohnung betreten, verschwand L im Kinderzimmer und spielte mit ihren Playmobilfiguren. Ich verräumte unser Gepäck und stellte die Waschmaschine an.

Seit knapp einer Woche habe ich nun leichte Halsschmerzen. Ich bin gespannt, wann diese wieder verschwinden.

Was heute schön war:

Entspannung.
Den gesamten Vormittag über verbrachte ich mit dem Lösen von Sudoku-Rätseln. Zwischendrin spielten meine Mama, L und ich “Mensch ärgere dich nicht”.
Nachmittags und abends machte ich es mir mit einem Buch auf der Couch gemütlich.

Tagebuch – 7. Oktober 2023

Alltagsschnipsel

L und ich schliefen bis um acht aus. Wir blieben nach dem Aufwachen noch im Gästebett liegen und lasen im Internet (ich) oder schauten Videos auf dem iPad (L).
Ohne Überschwemmungen im Badezimmer befürchten zu müssen, ging ich vor dem Frühstück duschen.

Zu viert nahmen wir halb zehn Platz am liebevoll gedeckten Frühstückstisch. Ich aß ein Croissant und Ei und trank eine Tasse meines geliebten Schokocappuccinos.

Den gesamten Vormittag über hatte L große Lust, Matheaufgaben in Form meiner Übungstests zu lösen. Unsere vielen Übungen der letzten Wochen zahlten sich heute erstmals richtig aus. L hatte alles richtig gerechnet und endlich die Rechenwege und -strategien verstanden. 
Zeit für das Lösen etlicher Sudoku-Rätsel fand ich auch. Das entspannt mich immer sehr.

Zum Mittagessen gab es von meiner Mama (aufwendig) selbstgekochte Kartoffelsuppe. Die ist jedesmal unglaublich lecker. So auch heute.
Nach dem Essen kamen meine Tante K und meine Cousine J vorbei. Sie werden nächste Woche für ein paar Tage die Prachtrosellas meiner Eltern versorgen und wurden von meinem Papa sehr genau instruiert. Es war schön, die beiden mal wieder gesehen zu haben.

Was heute schön war:

Rummelbesuch.
Nachmittags gingen wir zu viert auf das Erfurter Oktoberfest. Es war sehr gut besucht, sodass wir nur langsam vorankamen. Mein Papa schoss das erste Mal nach dreißig Jahren wieder an der Schießbude und zeigte große kindliche Begeisterung. L fuhr mit einigen Karussells, angelte Enten und warf Dosen um und hatte auch ihren Spaß.


Chinesisches Buffet.
Spontan entschieden wir, abends in einem chinesischen Restaurant zu essen.
Ich futterte mich durch die große Auswahl am Buffet und verließ später kugelrund und pappsatt die Location. Ich liebe solches Essen.

Tagebuch – 6. Oktober 2023

Alltagsschnipsel

Gegen drei Uhr morgens wurde ich von L mit den Worten “Oh Mama, ich habe ganz doll geschwitzt” geweckt. Es brauchte nicht lange, um festzustellen, dass ihr eher ein kleines Malheur passiert war. Nachdem wir das Gästebett wieder schlafbereit hergerichtet hatten, lag ich für die nächsten zwei Stunden wach. Als es am Morgen Zeit zum Aufstehen war, fühlte ich mich unglaublich müde und ein wenig gerädert.

Heute schaffte ich an der Arbeit wesentlich mehr To-dos als am Vortag. Zwischendurch wurde ich von einigen Kolleginnen und Kollegen um Gespräche gebeten. Mein Arbeitstag ging wieder sehr schnell vorbei.

Am späten Nachmittag verabschiedeten L und ich uns von meiner Schwiegermama und siedelten zu meinen Eltern über, bei denen wir nun das Wochenende verbringen werden. 

Gegen Abend fühlte ich mich ziemlich ausgelaugt und krank. Die Halsschmerzen wollen irgendwie auch nicht so richtig verschwinden.

Was heute schön war:

Friseurtermin.
Seit einigen Tagen war ich mit meinen Haaren unzufrieden. Vor der Hochzeit wollte ich zwar nicht mehr zum Friseur gehen, entschied mich letztendlich aber um. So ließ ich mir heute circa drei Zentimeter von den Spitzen abschneiden und einen Haarschnitt verpassen. Ein Unterschied zu vorher ist zwar kaum sichtbar, dafür aber fühlbar. Ich bin zufrieden.

Filmabend.
Gemeinsam mit meinen Eltern schauten wir abends das DEFA-Märchen “Schneewittchen”.

#WMDEDGT Oktober 2023

Alltagsschnipsel

Obwohl ich noch gut eine Dreiviertelstunde hätte länger schlafen können, wachte ich heute Morgen um kurz nach halb sieben im Gästezimmer meiner Schwiegermama auf. Ich blieb noch eine Weile neben der schlafenden L liegen und las auf einigen Seiten im Internet.

Keine halbe Stunde später hatte ich es während des Duschens geschafft, das Badezimmer komplett zu fluten. Mir ist das bei Ms Dusche schon einmal passiert und ich wusste auch heute nicht, was ich falsch gemacht hatte. Die Duschtür war jedenfalls ordnungsgemäß verschlossen. 

Nachdem ich den Boden im Badezimmer trockengewischt und mich angezogen hatte, fuhr ich mit dem Auto zur Ärztin, bei der ich zuletzt vor einem Monat vorstellig war. Um kurz nach acht Uhr warteten bereits einige Menschen bei der Anmeldung. Ich reihte mich ein, durfte trotz der Tatsache, heute keinen Termin zu haben, im Wartezimmer Platz nehmen, las in meinem Buch weiter und wurde neun Uhr ins Behandlungszimmer gebeten.
Etwa zehn Minuten später war ich wieder draußen. Es ist überraschenderweise alles gut verheilt. Meine noch bestehenden Beschwerden haben eine (harmlose) andere Ursache. Ich bekam eine Creme verschrieben und verließ die Praxis mit dem Gefühl, eine Hypochonderin zu sein. Dennoch war ich sehr erleichtert.

Bevor ich mich auf den Weg ins Büro machte, kaufte ich im „neuen“ Rewe Markt am Anger in Erfurt mein Frühstück und Mittagessen ein.

Den Arbeitstag verbrachte ich größtenteils mit dem Führen von klärenden Gesprächen. Es ist sehr offensichtlich, dass das Team derzeit großen Redebedarf hat, stark verunsichert und stellenweise auch sehr wütend ist. Zu meinen für heute geplanten Aufgaben, die am Monatsanfang anfallen, kam ich heute kaum.

Nach der Arbeit fuhr ich zu meiner Schwägerin M und meinem Neffen M. L und ihre Oma M warteten bereits dort auf mich. Wir nutzen das windige Herbstwetter, um gemeinsam auf dem Feld um die Ecke einen Drachen steigen zu lassen. Die beiden Kinder spielten die ganze Zeit über sehr schön miteinander. Zum Abendessen bestellten wir uns Pizzen, ehe wir zurück in Oma Ms Wohnung fuhren.

Ich schaute die gestern von mir erstellten und heute von L (und M) gelösten Matheaufgaben durch und bereitete für morgen einen neuen Übungstest für L vor. Anschließend spielten wir zu dritt eine Runde Skip-Bo. (Ich gewann.)

L und ich machten uns danach bettfertig und putzten Zähne. Heute verwendete ich wieder Zahnseide. (Täglich mache ich das wegen meines empfindlichen Zahnfleischs nicht mehr, aber mehrmals wöchentlich.)

Nun werde ich noch meine Italienischübungen auf Duolingo absolvieren, ehe ich den Tag für beendet erkläre und schlafen gehe.