Tagebuch – 10. November 2023

Alltagsschnipsel

Heute hätte M, mein verstorbener Ehemann und Ls Papa, seinen vierzigsten Geburtstag gefeiert. L und ich sind uns ziemlich sicher, dass er das heute auch getan hat. Vielleicht gemeinsam mit Prinzi, unserem Hund, der nur ein Vierteljahr nach Ms Tod von uns gegangen ist.
Ich bin mir sehr sicher, dass viele Menschen heute an ihn gedacht und sich an den schönen gemeinsamen Erinnerungen erfreut haben.
Alles Gute zum runden Geburtstag, lieber M, wo auch immer du gerade bist. Wir denken jeden Tag an dich und werden dich niemals vergessen. ❤

Wieder viel zu früh und nicht im Einklang mit unserem Biorhythmus starteten L und ich in den Morgen und durchliefen unseren Schul- beziehungsweise Arbeitsalltag. 
Große Freude herrschte allerdings beim Abholen aus der Schule am Nachmittag: Das Klassenmaskottchen Wolfi darf das Wochenende bei uns verbringen. (Letztes Jahr bekam L Wolfi ebenfalls zum Martini-Wochenende mit nach Hause.)

Wir fuhren nachmittags entspannt im Auto nach Erfurt und hörten während der Fahrt ein Conni-Hörspiel. Als dieses endete, schliefen L und Wolfi ein. Wir quartierten uns anderthalb Stunden später für zwei Nächte bei meiner Schwiegermama aka Ls Oma M ein.

Was heute schön war:

Telefonat mit J.
Am Vormittag telefonierte ich mit meiner Freundin J aus Dresden, während ich parallel dazu die letzten finanzbuchhalterischen Unterlagen im Unternehmen online für die Buchhalterin bereitstellte. Das nächste Mal werden J und ich uns vermutlich erst gegen Ende des Monats hören.

Martinsfest.
Den Abend verbrachten Ls Oma M, L und ich auf dem Erfurter Domplatz. Dort versammelten sich viele Menschen mit wunderschönen selbstgebastelten und -gekauften Laternen vor dem Erfurter Dom und der Severikirche und lauschten ab achtzehn Uhr dem Gottesdienst zu Ehren Martin Luthers und Martin von Tours‘. Bevor wir uns im Anger 1, einem Kaufhaus in der Innenstadt, ein paar Martinshörnchen kauften, durfte L noch eine Runde mit dem Karussell fahren.


Filmabend.
Aus der Stadt brachten wir uns zwei leckere Gerichte vom asiatischen Imbiss für das Abendessen mit. Anschließend machten wir es uns zu dritt auf der Couch gemütlich und schauten den ersten Teil von “Die Schule der magischen Tiere”. 

Tagebuch – 9. November 2023

Alltagsschnipsel

Der Wecker riss mich am Morgen mitten aus einem spannenden Traum, der ein reinster Krimi war. Ich erinnere mich, dass unter anderem mein Kollege L vorkam. Irgendjemand in unserer Nähe beschmierte sämtliche Schilder und verteilte schleimigen Glibber an Wänden und Türen. Gerade als wir schlussfolgerten, dass der Täter oder die Täterin vermutlich aus den eigenen Reihen stammt, war meine Nacht vorbei und ich startete leicht verbimmelt in den neuen Tag. 

Am späten Nachmittag mussten L und ich wegen einer kleinen Dummheit meinerseits eine gute halbe Stunde im Stau ausharren. Auf der B2 fand den ganzen Tag über durch die Sächsische Polizei eine Drogenkontrolle statt. Es wurden zahlreiche Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen und kontrolliert. Trotz Navi übersah ich im Dunkeln die richtige Ausfahrt, umfuhr den Stau also nicht wie geplant, sondern landete mittendrin. Ls Begeisterung hielt sich in Grenzen.

Was heute schön war:

Morgenspaziergang.
Ein paar Minuten am Morgen lief ich in aller Ruhe in Schulnähe herum und spazierte durch die vom Laub bunt gefärbte Kleingartenanlage.

Massage.
Mit schmerzenden und verspannten Schultern betrat ich am Mittag das Massagestudio. Die Masseurin fand während der wunderbaren Massage irgendwo im Rückenbereich einen Ausschalter, denn ich fühlte mich nach der Behandlung müde und wie auf Wolken schwebend.

Einkaufstour.
In einem Nebensatz erzählte mir L am Morgen, dass ihre Hausschuhe, die sie in der Schule trägt, zu klein geworden sind. Da wir für eine Schultheateraufführung ohnehin noch ein schwarzes Oberteil für sie benötigten, fuhren wir am Nachmittag in den Pösna Park. Wir mussten uns nicht lange auf die Suche nach den gewünschten Artikeln begeben und konnten kurze Zeit später erfolgreich das Einkaufscenter verlassen.

Tagebuch – 8. November 2023

Alltagsschnipsel

L und ich hatten wieder sehr gut geschlafen.
Ich bin froh darüber, dass die Tage im Jahr, an denen ich nicht gut schlafe, immer weniger werden. Mein Körper einschließlich meines Geistes scheinen sich allmählich von den Schlafstörungen, denen ich in den letzten Jahren ausgesetzt war, erholt zu haben.  

L schien heute einen richtig schönen Schultag gehabt zu haben. Beim Abholen am Nachmittag strahlte sie richtig und erzählte ausnahmslos positiv von ihren Erlebnissen. Ihre Theater AG fand auch statt. Sie werden in wenigen Wochen eine moderne Version des Märchens „Frau Holle“ aufführen. L wird Frau Holles Tochter spielen.
Mein Arbeitstag verlief auch angenehm. Ich war sehr produktiv.

Was heute schön war:

Freizeit mit Erholung.
Da es bereits nach sechzehn Uhr dämmerte, fuhren L und ich nach der Schule direkt nach Hause. Ich machte es mir auf der Couch gemütlich, puzzelte zuerst vor mich hin, las dann in meinem Buch weiter und schaute anschließend noch ein paar Folgen einer neuen Serie. Zwischendrin machte ich zwei Sportübungen, räumte bereits getrocknete Wäsche in unsere Kleiderschränke und hing die frisch gewaschene Kleidung auf den Wäscheständer.

(Im Titelbild zu sehen sind übrigens viele Wildgänse.)

Tagebuch – 7. November 2023

Alltagsschnipsel

Heute Morgen wurde ich vom Klingeln des Weckers mitten aus einem Traum gerissen. Zum Glück war ich nicht allzu verbimmelt und konnte eine Viertelstunde später in den Tag starten.

Mein Arbeitstag und Ls Schultag waren wieder ruhig und nahezu ereignislos. Das ist im Moment ganz angenehm.

Nach dem Abholen aus der Schule fuhren L und ich direkt nach Hause. Es wurde wenige Minuten später bereits dunkel, weshalb ich mich ohne schlechtes Gewissen gemütlich auf die Couch begeben und in meinem aktuellen Buch lesen konnte. L spielte abwechselnd im Wohnzimmer mit ihren Puppen oder schaute im Schlafzimmer Videos auf dem iPad.

Was heute schön war:

Morgenspaziergang.
Es war deutlich frischer als in den letzten Tagen, dennoch genoss ich meinen kurzen Spaziergang am Morgen in der Nähe von Ls Schule. Es riecht immer noch wunderbar herbstlich.

Treffen mit A.
Als ich meine ehemalige Orchesterfreundin A neulich zufällig im Supermarkt traf, waren wir beide nicht nur überrascht von einem Wiedersehen nach all den Jahren an diesem ungewöhnlichen Ort, sondern tauschten auch unsere Telefonnummern aus. Wir verabredeten uns und trafen uns heute auf ein Heißgetränk, um uns zu unterhalten.

Treffen mit D.
Meine Mittagspause verbrachte ich mit D. Wir ließen uns ein Essen in einem vietnamesischen Restaurant schmecken, gingen anschließend im Park spazieren und genossen danach noch ein Heißgetränk und ein Stück Kuchen. D hatte sehr viel zu erzählen. Ich bin vor allem traurig darüber, dass sie Leipzig in Kürze verlassen und nach Berlin ziehen wird. Ihre Beweggründe kann ich aber vollkommen nachvollziehen.

Tagebuch – 6. November 2023

Alltagsschnipsel

L und ich hatten sehr gut geschlafen, waren beide aber nur mäßig vom Klingeln des Weckers und dem damit verbundenen Aufstehen im Dunkeln begeistert.

Nachdem ich L an der letzten Ampel auf dem Weg zur Schule verabschiedet hatte, kaufte ich einige Lebensmittel im nahegelegenen Rewe Markt ein. Danach fuhr ich im Auto zur Musik singend nach Hause und begann wenig später meinen Arbeitstag, der außer einigen wenigen Terminen ruhig und ereignislos verlief.

Im Laufe des Vormittags informierte mich meine Mama, dass ihr Bruder, also mein Onkel W, der kürzlich seinen zweiten Schlaganfall erlitten hatte, in der Nacht erneut ins Krankenhaus musste. Weitere Informationen hatte sie zu dieser Zeit noch nicht. Gegen Abend, als mitgeteilt wurde, dass sein Blutdruck viel zu hoch und seine Nieren unterversorgt waren, fühlte ich eine gewisse Erleichterung. Ich hatte schon mit dem Schlimmsten gerechnet. Dennoch sind wir alle sehr besorgt.

Als ich L am Nachmittag von der Schule abholte, traf ich auf dem Schulflur zwei ihrer Klassenkameradinnen, die zunächst ein wenig herumdrucksten, mir dann aber Löcher in den Bauch bezüglich des Todes von Ls Papa fragten. Auch als L dabei stand, hörten sie mit ihrer Fragerei nicht auf. Unter anderem wollten sie auch wissen, wie viel Geld wir haben. (Eine sehr merkwürdige Frage wie ich finde. Ich habe darauf auch nicht geantwortet.) L waren diese Fragen sichtlich unangenehm und sie verkrümelte sich.

Bevor wir am späten Nachmittag zu Hause ankamen, kauften L und ich noch einige wenige Dinge im Marktkauf ein. Ich fand weitere kleine Geschenke, die ich in den Schuhkarton im Rahmen der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ legen werde.

Was heute schön war:

Nachmittagsspaziergang.
Da ich heute Morgen keine Zeit für einen Spaziergang hatte, holte ich diesen am Nachmittag nach. Ich genoss die herbstlichen Düfte um mich herum und das Rascheln des Laubes unter meinen Füßen.

Ordnung.
Jeder einzelne Raum in der Wohnung wurde heute von mir aufgeräumt. In einigen ließ ich auch gleich unseren Staubsaugerroboter Miro fahren. Zwei Ladungen Wäsche wurden in der Waschmaschine gewaschen, die ich nur noch zum Trocknen aufzuhängen brauchte. Jetzt bin ich mit dem Zustand in unserer Wohnung wieder zufrieden.

#WMDEDGT November 2023

Alltagsschnipsel

Nach einer mittelguten Nacht wachte ich heute Morgen bereits um sieben Uhr auf. Ich war noch sehr müde, fand aber nicht zurück in den Schlaf. Ich nutzte deshalb die eine Stunde, in der L noch schlief, um in meinem aktuellen Buch zu lesen. Kurz nach acht Uhr wechselte ich auf die Couch im Wohnzimmer und las weiter, während L mit ihren Spielsachen spielte.

Irgendwann an diesem Vormittag wurde es Zeit für unser gemeinsames Frühstück.
Obwohl jeder einzelne Raum in unserer Wohnung im absoluten Chaos versunken ist und die Wäsche seit gut einer Woche darauf wartet, ihre Runde in der Waschmaschine zu drehen, blendete ich diese Zustände den ganzen Tag über aus, hatte deshalb ausnahmsweise mal absolut kein schlechtes Gewissen und las einfach in meinem Buch im Wohnzimmer auf der Couch weiter. Erholung und Stressvermeidung stand an diesem Sonntag nämlich an allererster Stelle.

Vor dem Mittagessen probierte L die ihrer Schulfreundin L zu klein gewordenen Kleidungsstücke an. Darunter befinden sich auch zwei Prinzessinnenkostüme. L ist darüber sehr glücklich. Ich auch. Denn so brauche ich diese überteuerten Kleider nicht selbst kaufen.

Nach einer leichten Suppe am Mittag drehte ich eine kurze Runde im Bad und wechselte meinen Schlafanzug gegen Kleidung, die für einen Besuch in der Draußenwelt geeignet ist. Mit meinem Bruder telefonierte ich anschließend eine halbe Stunde lang über ein sehr ernstes Thema, welches mich den restlichen Tag über immer wieder beschäftigte.

Nachmittags halb drei schafften L und ich es endlich, die Wohnung zu verlassen. Wir fuhren mit dem Auto zum Eiszirkus Leipzig. Die erste Viertelstunde unseres Aufenthalts auf dem Eis lief nicht sonderlich gut. Ich hatte vergessen, L, die eigentlich schon Schlittschuhlaufen kann, eine Lauflernhilfe auszuleihen. Sie hatte ohne diese sehr offenkundig absolut keinen Spaß. Um meine Nerven zu schonen und den Ausflug zu einem schönen Erlebnis zu machen, holte ich ihr schließlich eine. Für die nächsten zwei Stunden hatten wir beide Spaß und genossen die Fahrt auf dem Eis.

Als wir abends wieder zu Hause ankamen, ging L in die Badewanne. Parallel schob ich Tiefkühlpizzen in den Backofen, die wir wenig später gemeinsam in der Küche aßen.
Neben einigen Englischübungen in der Duolingo App las ich danach weiter in meinem Buch. L durfte auf dem iPad fernsehen.

Bevor es schlafen ging, probierten wir beide die gestern eingetroffenen Zahnseide Sticks aus. Ich hatte extra nachhaltige und umweltfreundliche gekauft. Obwohl es sich um Wegwerfprodukte handelt, bin ich von diesen Sticks absolut begeistert. Es macht mir viel mehr „Spaß“, meine Zahnzwischenräume zu säubern als mit einem Faden, bei dem ich mich immer so abmühe.
L benutzte heute erstmals Zahnseide und setzte sich selbst so massiv unter Druck, dass sie in Tränen ausbrach, weil sie mit dem Stick nicht alle Zahnzwischenräume erwischte. Ich werde dieses Verhalten, das sich auch ab und an in der Schule zeigt, beobachten. Mir gefällt es gar nicht, dass sie sich so benimmt, als ginge die Welt unter, wenn sie etwas nicht (gut und sofort) kann.

Dank der schönen Wochenenderlebnisse und des heutigen Ruhetages sind meine Stresssymptome wieder abgeklungen.



Tagebuch – 4. November 2023

Alltagsschnipsel

Ich hatte sehr gut geschlafen und wachte gegen acht Uhr gemeinsam mit L auf. Wir blieben noch eine halbe Stunde gemütlich im Bett liegen. Ich las in meinem aktuellen Buch weiter, L durfte auf ihrem iPad Videos auf YouTube schauen.

Nach einem kurzen gemeinsamen Frühstück machten L und ich uns ausgehbereit. Zwischendrin bekam L sehr schlechte Laune und wurde nölig, da sie ein Accessoire für eine Playmobil Figur nicht wiederfand, obwohl dieses „eben“ noch da war. Obwohl ich ihr beim Suchen half, fand ich es auf die Schnelle auch nicht.

Mit entsprechend gedrückter Stimmung machten wir uns eine Viertelstunde später als geplant auf den Weg zur Kindergeburtstagsfeier von Ls Schulfreundin L. Dass wir nicht pünktlich um zehn Uhr beim Indoorspielplatz eintrudelten, war allerdings überhaupt nicht problematisch. Als wir ankamen, standen die anderen noch draußen in der Warteschlange.

Bevor L und ich uns am Abend auf den Weg nach Hause machten, drückte mir M, die Mama von Ls Schulfreundin L, einen großen Beutel mit Kleidung, die ihrer L zu klein geworden ist, in die Hand. Morgen darf L die Sachen anprobieren. Auf den ersten Blick sind sehr schöne Kleidungsstücke dabei.

Halb neun waren wir wieder zu Hause. Den Abend werden wir mit Fernsehen (L), Lesen und Sprachübungen (ich) ausklingen lassen.

Was heute schön war:

Indoorspielplatz.
Mehr als drei Stunden lang konnte das Geburtstagskind mit ihren sechs geladenen Gästen im Monkey Town toben. Wir Erwachsenen behielten die beiden Kleinkinder im Blick und kümmerten uns darum, dass immer genügend Essen und Trinken auf dem Tisch stand. Sehr zu meiner Freude kam unser mitgebrachtes Geschenk gut an. Die Kinder waren sehr lieb. Wir hatten somit eine tolle Zeit im Indoorspielplatz.

Wednesday Party.
Nachmittags durften L und ich mit in die Wohnung des Geburtstagskindes kommen. Wir bestaunten zunächst die Wednesday Dekoration und die lecker aussehende Torte, ehe wir uns auf letztere stürzten. Die beiden Ls waren nach dem Vesper die meiste Zeit über im Kinderzimmer verschwunden und kaum zu sehen. Ich machte es mir auf der Couch im Wohnzimmer gemütlich und verbrachte den Rest des mehrstündigen Aufenthalts mit Völlerei, denn nur kurze Zeit nach der Torte gab es für mich eine Falafel im Fladenbrot.

Tagebuch – 3. November 2023

Alltagsschnipsel

L und ich hatten zwar eine ruhige Nacht, beide am Morgen aber absolut keine Lust aufzustehen und uns für den bevorstehenden Schul- und Arbeitstag fertigzumachen. Die Luft ist komplett raus. Ich hoffe, wir finden sie vor der Weihnachtspause noch mal wieder.

Mein Arbeitstag war überraschend produktiv und ich schaffte einiges von meiner To-do-Liste. Das hatte ich nicht erwartet.

Als ich L am Nachmittag aus der Schule abholte, war diese komplett aufgelöst und nicht sonderlich gut drauf. Ihr Chamäleon, ein Spielzeugextra aus einem Kindermagazin, war verschwunden, obwohl es „eben“ noch da war. Mit einem entsprechend nöligen Kind machte ich mich kurz darauf auf den Weg zur S-Bahn. An der Haltestelle angekommen tastete ich Ls Jacke ab und wurde fündig. Durch ein Loch in der Jackentasche konnte das Chamäleon ins Innenleben der Jacke gelangen. Wenige Minuten später war das Chamäleon befreit und L glücklich.  

Müde und geschafft kamen wir um zehn Uhr am Abend wieder zu Hause an. Nun drehen wir noch eine kurze Badrunde und werden anschließend direkt in unsere Betten wandern.

Was heute schön war:

Telefonat mit J.
Am Vormittag telefonierte ich mit meiner Freundin J aus Dresden. Wir tauschten uns über aktuelle Geschehnisse aus, hatten aber zudem auch tiefgründige Gedanken zu einigen Themen und sehr schöne Erkenntnisse, die wir daraus zogen.

Thai Massage.
Meine Mittagspause nutzte ich für eine Nacken-, Schultern- und Rückenmassage. Gerade im mittleren Rücken- und im Schulterbereich scheinen aktuell die meisten Verspannungen zu sein. Es tat gut, als diese Verspannungen heute zumindest gelockert wurden. Ich mag mir weiterhin nicht vorstellen, wie ich mich fühlen würde, ginge ich nicht mehr regelmäßig zur Massage.  

Pünktliche Züge.
Das hatten L und ich lange nicht mehr: Sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt stand der Zug pünktlich bereit, fuhr pünktlich weiter und kam am gewünschten Zielbahnhof pünktlich an. Während den Fahrten spielten L und ich viele Partien UNO und Double. Auf der Hinfahrt sogar mit einem alleinreisenden achtjährigen Mädchen. Das machte uns dreien großen Spaß.

Chinesisches Buffet.
Den Geburtstag meiner Mama feierten wir gemeinsam mit ihr, meinem Papa, meinem Bruder, meiner Schwägerin J und L in einem chinesischen Restaurant. Das vielfältige Essen war wie immer sehr lecker und die Zeit verging wie im Fluge.

Tagebuch – 2. November 2023

Alltagsschnipsel

Ich hatte wieder gut geschlafen und wachte am Morgen Punkt sechs Uhr von selbst auf. Ich blieb noch eine Weile im kuschelig warmen Bett liegen und las auf einigen Seiten im Internet. Ich mag solche entspannten Starts in den Tag.

Über den Arbeitstag verteilt, an dem ich nur ein längeres Meeting hatte, schaffte ich sehr viel von meiner To-do-Liste. Obwohl ich mir viel Zeit für die Abarbeitung nahm, beunruhigten mich die zunehmenden körperlichen Stresssymptome immer mehr. Schon seit Wochen spüre ich sehr deutlich, dass ich dringend eine Auszeit brauche. Mein Kopf ist unendlich voll und kommt nicht richtig zur Ruhe. Kein Wunder also, dass der Körper nun wieder auf sich aufmerksam macht und Erholung einfordert.

Am Nachmittag hatte L einen Zahnarzttermin. Wir waren eine Viertelstunde früher da als bestellt und hatten großes Glück, denn L kam sofort dran. Ihre Zähne sind nach wie vor gesund und brauchten lediglich gründlich gereinigt werden. Ihr wurde zudem empfohlen, ab sofort Zahnseide zu benutzen. Das ist schön für mich, denn so muss ich abends vor dem Spiegel nicht alleine stehen (und teilweise lustige Verrenkungen machen). In einem halben Jahr wird unser nächster Kontrolltermin stattfinden – dann wieder gemeinsam.

Was heute schön war:

Morgenspaziergang.
Auch heute Morgen spazierte ich einige Minuten in der Nähe von Ls Schule umher und schlenderte diesmal sogar durch die schöne Gartenanlage.

Weihnachtsserie.
Am Abend schaute ich in einem Rutsch die sechsteilige Serie „Ein Sturm zu Weihnachten“ auf Netflix und wurde gut unterhalten. Jetzt im November fühlt es sich auch nicht mehr ganz so merkwürdig an, bereits Weihnachtsfilme und -serien zu schauen.

Tagebuch – 1. November 2023

Alltagsschnipsel

Ich hatte sehr gut geschlafen, viel (komisches Zeug) geträumt und wurde heute Morgen Viertel nach sechs, also Viertel sieben, durch das Klingeln des Weckers aus einem dieser Träume gerissen.  

L und ich bummelten ein wenig herum, kamen aber dennoch überpünktlich an der Schule an. Seitdem der morgendliche Stau, ausgelöst durch eine Baustelle, nicht mehr existent ist, dürfen wir uns wieder ein wenig Trödelei und einen stressfreieren Start in den Tag erlauben.

Mein heutiger Arbeitstag bestand aus einigen Meetings und meinen To-dos, die jeder Monatsanfang so mit sich bringt. Ich werde leider nach wie vor das Gefühl nicht los, dass es gerade an jeder Ecke brennt. Das ist so schade.

Abends hatte ich unglaublich viel Lust, erste Weihnachtsvorbereitungen zu treffen. So kniete ich eine ganze Weile vor dem Sofa im Wohnzimmer und werkelte glücklich vor mich hin.
Da ich Weihnachten und die Adventszeit so sehr liebe, beginne ich möglichst zeitig im Jahr (spätestens im Oktober) mit den Vorbereitungen. Erstens kann ich so die Ausgaben auf mehrere Monate verteilen, zweitens vermeide ich dadurch sehr viel Stress und mir bleibt mehr Zeit, die Weihnachtszeit zu genießen.

Was heute schön war:

Morgenspaziergang.
Weil der heutige Morgen ein so schöner war, spazierte ich noch ein paar Minuten in der Nähe der Schule umher, bewunderte die bunten Blätter an den Bäumen und auf den Wegen und erfreute mich generell am schönen Herbst. Kurz darauf saß ich zur Musik singend im Auto auf dem Weg ins Homeoffice.

Joggen.
Meine Mittagspause nutzte ich für ein kleines Ründchen an der frischen Luft. Während der ersten beiden Kilometer meinten meine Gedanken, lautstark ihren Unmut über diese Sportaktivität kundtun zu müssen, danach fiel mir das Laufen glücklicherweise leichter. Das Gefühl hinterher nach der erfrischenden Dusche war wieder unbeschreiblich schön.

Poké Bowl.
Zum Abendessen, das aufgrund großen Hungers bei L und mir bereits siebzehn Uhr stattfand, gab es eine zuvor im Rewe Markt selbstgekaufte Poké Bowl für mich, und Sushi für L. Dazu tranken wir je eine Tasse Kinderpunsch.