Unser Sommerurlaub – Sommerzeit ist Badezeit

Reisen & Ausflüge

Montagabend kamen wir am Meer an. Die letzten Urlaubstage in Albanien ließen wir gemütlich und ruhig am Strand ausklingen.


Dienstag, 29. Juli 2025


In der Nacht gab es mehrere heftige Regenschauer. Ich bin am Morgen zeitig aufgewacht und konnte nicht mehr einschlafen.

Nach einem Kaffee und Frühstück für die Kinder cremten wir uns alle mit Sonnencreme ein.
Zuerst gingen wir am frühen Vormittag Obst einkaufen, das wir während unseres Strandaufenthalts aßen.


Im Laufe der nächsten Stunden ging ich mehrmals im Meer baden. Das Salzwasser tat meiner Haut sehr gut. Die Wassertemperatur war super angenehm. 


Die Siesta verbrachten wir in der Unterkunft, um der Mittagshitze zu entgehen. Wir aßen eine Kleinigkeit zum Mittag und ruhten uns anschließend aus.

Obwohl wir vorrangig wegen der Kinder Halt am Meer gemacht haben, brauchte es am Nachmittag einiges an Überredungskunst, um sie für einen erneuten Strandaufenthalt zu begeistern. Als wir dann aber wieder dort waren, hatten sie ihren Spaß und waren nicht mehr aus dem Wasser zu bekommen. 

Während U das Abendessen – Nudeln mit Pesto – zubereitete, ging ich mit den Kindern noch mal auf den Spielplatz. Abends schauten wir gemeinsam den Disneyfilm „Wall-E“. Der kleine M ist kurz vor Ende immer wieder weggenickt.

Ich absolvierte noch einige Englischübungen und ging mit L schlafen.


Mittwoch, 30. Juli 2025


Auch heute wachte ich beizeiten auf.

Bis zur späten Mittagszeit waren wir am Strand. Heute war es wesentlich wärmer als gestern. Wir kauften zuerst am Obststand frisches Obst ein. Durch den stark wehenden Wind waren die Wellen viel höher und stärker. Die Kinder warfen sich freudig hinein. Wir mussten sie dennoch hin und wieder daran erinnern, dass sie den kleinen Turm am Strand im Auge behalten sollen, da die Wellen sie immer weiter von unserem Bereich davontrugen. Ich ging ebenfalls ins Meer, das sehr warm war. Die Außentemperatur war wegen des Windes deutlich kühler.


Parallel zu unserem Strandbesuch ließen wir die Waschmaschine in der Ferienwohnung einige Mal mit Bettwäsche und Handtüchern durchlaufen.
Wir packten nachmittags unsere Taschen zusammen und säuberten die Ferienwohnung für die nächsten Besucher.

Vor unserer Rückfahrt aßen wir leckere Pizzen in der Pizzeria.
Gegen halb acht waren wir zurück im Dorf in der Nähe von Tirana. K und L waren kaum aus dem Auto ausgestiegen, da sah ich sie bereits im Pool baden.

L und ich verabschiedeten uns kurz nach halb neun und kehrten in das Gästehaus zurück. Nach meinen Französischübungen gingen wir beizeiten schlafen.

Unser Sommerurlaub – Albanische Alpen

Reisen & Ausflüge

Wir haben das Dorf bei Tirana verlassen und uns mit dem Auto in Richtung Norden zu den Albanischen Alpen begeben.


Samstag, 26. Juli 2025


Nach dem Ausschlafen, einer erfrischenden Dusche und einem gemeinsamen Frühstück packte ich Ls und meine Kleidung für einige Nächte zusammen. 

Kurz nach Start unserer mehrstündigen Autofahrt standen wir sehr lange im Stau. Irgendwo vor uns gab es einen Unfall. Dieser Stau hatte leider zur Folge, dass die den drei Kindern versprochene Badezeit in einem See gecancelt werden musste. Wir hätten es zeitlich nicht mehr geschafft.
In Shkodër legten wir eine späte Mittagspause ein. Wir saßen im Außenbereich des Restaurants und hatten einen wunderschönen Blick auf den Fluss.


Wir fuhren nachmittags weiter nach Nordalbanien. Irgendwann lagen die zu passierenden Serpentinen vor uns. Ich bin sehr stolz auf mich. Mir wurde während der Fahrt zwar leicht übel, aber ich musste nicht erbrechen.


Da wir auf albanischer Seite keine geeignete Unterkunft für die Nacht fanden, verließen wir das Land und machten uns auf den Weg nach Montenegro.
Am Grenzübergang machte uns ein Polizist durch lautes Schimpfen, Herumfuchteln und Zurechtweisen sehr deutlich, dass wir einen Fehler begangen und das Stoppschild ignoriert haben. Die Schranke stand allerdings auch offen und es war weit und breit kein Polizist zu sehen. Zudem sind wir im Schritttempo gefahren, da wir uns unsicher waren. Glücklicherweise verschwand der Polizist in der Polizeistation und schickte seinen Kollegen zu uns, um die Pässe zu kontrollieren.
In Montenegro fuhren wir noch etwa zwanzig Minuten bis zu unserer Unterkunft.

Dort angekommen, bezogen wir unsere Zimmer. Ich ging erneut duschen. Gegen acht Uhr gab es ein sehr großes Abendbuffet für uns sechs Personen, das locker für doppelt so viele Menschen gereicht hätte.


Den restlichen Abend ruhten L und ich uns im Zimmer aus. Ich machte vor dem Schlafengehen noch meine Französischübungen.


Sonntag, 27. Juli 2025


L und ich wachten kurz nach halb sieben und somit ein bisschen sehr früh von einem heranziehenden Gewitter auf. Angesagt war das nicht. Aber in den Bergen ändert sich ohnehin oft das Wetter.

Ich packte erst unsere Kleidung zusammen, ehe es zu einem reichhaltigen Frühstück ging. Auch diese Speisen hätten wieder locker für zwölf Leute gereicht. 

Blick aus dem Frühstücksraum


Mit dem Auto fuhren wir auf einer holprigen Straße den Berg hinauf. Direkt neben uns befand sich sehr oft ein steiler Abhang. Ich betete innerlich einige Male. Die Kinder hatten allerdings sehr viel Spaß im schaukelnden Auto.

Wir wanderten schließlich gegen Mittag zu sechs Gletscherseen. Dort war es uns allen zwar zu kalt zum baden, aber ein leckeres Picknick zur Stärkung für den Rückweg nahmen wir ein. L begutachtete immer wieder misstrauisch die Wolken am Himmel und fürchtete sich vor dem Wind, der mal mehr, mal weniger stark wehte. Das Wetter war uns allerdings die gesamte Wanderung über hold.
Die drei Kinder haben sehr gut durchgehalten. Insgesamt sind wir sieben Kilometer gewandert und haben dabei fünfhundert Höhenmeter bewältigt. 


Spontan suchten wir uns für die Nacht eine andere Unterkunft in Montenegro. Dort ging ich duschen, ehe wir noch vor dem Abendessen in den Ortskern spazierten, um ein Eis zu essen.


Trotz meiner immer stärker werdenden Kopfschmerzen absolvierte ich vor dem Schlafengehen noch meine Englischübungen.


Montag, 28. Juli 2025


Nach dem Frühstück packte ich heute Morgen unsere Rucksäcke.

Blick von der Terrasse auf den Ort


Im Auto fuhren wir wenig später zurück nach Albanien. Die Grenzkontrolle verlief dieses Mal ereignislos und ohne wütenden Polizisten.


Da die Kinder keine Lust auf eine zweite, allerdings wesentlich kleinere Wanderung hatten, machten wir einen kleinen Spaziergang in den Bergen, vorrangig um uns vor der heutigen langen Autofahrt noch einmal die Beine vertreten zu können. Zuerst war L aufgrund der dunkleren Wolken am Himmel und ihrer Unlust ängstlich-ätzend, anschließend drehte K etwas durch.


Wir ließen im Laufe des Tages die Berge hinter uns und begaben uns in Richtung Meer. Dabei passierten wir wieder die endlos langen Serpentinen. Auch heute hielt ich tapfer durch.
Eine längere Pause machten wir irgendwo im Nirgendwo bei einem wunderschönen See. Eine Stunde vor Ankunft am Meer standen wir wieder einmal lange im Stau.


Am Abend kamen wir in der Ferienwohnung, die sich Ls und meine ehemaligen Vermieter gekauft haben und die wir alle nutzen dürfen, an. Wir besichtigten diese, bezogen unser Zimmer und machten uns schließlich auf den Weg zu einer Pizzeria. Gegenüber dieser konnten die Kinder auf den Spielplatz gehen. L kam jedoch schnell zurück, da in der Ferne über dem Meer Blitze zu sehen waren. 


Vor dem Schlafengehen machte ich meine Schwedischübungen, während L noch ein paar Minuten auf dem iPad ihren Film gucken durfte.

Unser Sommerurlaub – Ankunft in Albanien

Reisen & Ausflüge

L und ich sind gestern Abend gut in Tirana gelandet.


Donnerstag, 24. Juli 2025


Aufgewacht bin ich kurz vor sieben Uhr. Für unsere Nachtspeicherheizung hatte sich bereits vor einigen Wochen ein Monteur ab halb acht angekündigt. Diesem wollte ich nicht im Schlafanzug die Tür öffnen, weshalb ich mir ausnahmsweise auch im Urlaub den Wecker stellte.
Ich räumte nach dem Aufstehen zuerst sämtliche Heizkörper frei. Nach einigen Überlegungen, ob es sinnvoll ist, noch schnell duschen zu gehen, setzte ich den Plan in die Tat um. Ich hatte Glück und konnte mich sogar noch bis halb zehn zu L ins Bett kuscheln.

Nach dem Frühstück setzte ich mich an die private Finanzplanung für August. Für meine Kolleg*innen und mich überwies ich noch die Gehälter. Kurz nach halb elf klingelte es schließlich und der Monteur wartete unsere Heizkörper.
Zehn Minuten, bevor wir mit unseren beiden Handgepäck-Rucksäcken die Wohnung in Richtung S-Bahn zum Flughafen Leipzig-Halle verlassen mussten, beendete der Mann seine Arbeit. Perfektes Timing.

Halb eins kamen wir mit drei Stunden Vorlauf am Flughafen an. Da L noch keine Bordkarte hatte, stellten wir uns im Check-in-Bereich an. Wir warteten etwa eine Stunde lang, ehe die Schalter endlich besetzt wurden. L nutzte die Wartezeit zum Nörgeln und Verbreiten von schlechter Laune. Die Warteschlange hinter uns wurde ebenfalls länger und länger.
Dank des neuen Reisepasses bekamen wir schnell und problemlos unsere Bordkarten ausgehändigt und konnten weiterziehen.
Bevor wir die Sicherheitskontrolle absolvierten, aßen wir zur Mittagszeit im Sitzbereich einer Bäckerei belegte Brötchen. Unser Gepäck und wir wurden kurz darauf durchleuchtet. Alles war in Ordnung und wir durften passieren.
Auch das Boarding verlief schnell und unkompliziert. Im Flugzeug saßen wir mittig. L durfte direkt am Fenster sitzen, ich neben ihr. Die Flugbegleiter*innen sprachen in einem sehr schnellen Englisch ihr Standardprogramm und alle Passagiere glaubten, gleich geht es in die Luft. Plötzlich kam allerdings die Mitteilung, dass wir erst eine Stunde später abheben werden. Grund unbekannt.

Der Flug selbst war okay. Der Start war für mich wesentlich angenehmer als die wenigen Male zuvor. Dafür wurde mir diesmal wegen der Turbulenzen in der Luft, bei denen das Flugzeug schaukelte und wackelte, leicht übel. Dennoch gelang es mir, für eine Viertelstunde die Augen zu schließen. Die Landung verlief glücklicherweise reibungslos.


Bei der Passkontrolle in Albanien erwischten L und ich offenbar genau die Warteschlange, bei der es mehrere Minuten lang keinen Zentimeter vorwärts ging. L war mittlerweile durch und nörgelte lautstark herum. Ein deutsches Paar vor uns schmunzelte bereits über ihr nerviges Verhalten. Ich hätte ihr am liebsten direkt ein Rückflugticket organisiert und sie in den nächsten Flieger zurück nach Hause gesetzt.

Albanien-U und ihre beiden Kinder K und M holten uns vom Flughafen in Tirana mit dem Auto ab. Wir fanden uns glücklicherweise trotz der Menschenmassen auf Anhieb.
Wir fuhren ins Dorf in der Nähe von Tirana und wurden mit einer großen Platte selbstgemachten Sushis überrascht. Nach dem Essen bezogen wir allmählich das Gästehaus, das nur wenige Meter vom Haupthaus entfernt steht. Dieses werden L und ich bewohnen.
Abends räumte ich nur noch unsere Rucksäcke leer und machte meine Schwedischübungen, ehe es schlafen ging.


Freitag, 25. Juli 2025


L wachte heute Morgen bereits zehn Minuten nach halb fünf auf und konnte nicht mehr einschlafen. Am liebsten wäre sie zum Haupthaus gelaufen, um mit K und M zu spielen. Wenigstens war sie so lieb und ließ mich noch zwei Stunden länger schlafen. Die letzte halbe Stunde bis um sieben war dann allerdings nicht mehr ganz so entspannt.

Der Stromausfall, der öfter am Tag für wenige Minuten auftritt, war glücklicherweise genau dann vorbei, als ich beschloss, duschen zu gehen. Andernfalls hätte es kein Wasser gegeben. So konnte ich frisch geduscht in den ersten Tag in Albanien starten.

Die drei Kinder verschwanden noch vor dem Frühstück für mehrere Stunden im Pool. U und ich machten es uns in der Nähe gemütlich. Ich aß viel Obst und trank einen Cappuccino.
Plötzlich raschelte es hinter mir. Ich schaute nach der Ursache des Geräuschs und sah eine Schildkröte frei durch den Garten laufen. Ich war sehr begeistert und machte sofort ein Foto.
L ging leicht gebräunt in den Pool und kam drei Stunden später brutzelbraun wieder heraus. Wahnsinn!


Die Mittagshitze verbrachten wir im angenehm gekühlten Haupthaus. Mit U konnte ich mich sehr lange über alles Mögliche unterhalten. Die Kinder spielten die allermeiste Zeit lieb miteinander. Wir aßen gemeinsam Mittagessen, danach Wassermelone. Eis gab es auch.
Als schließlich die größte Hitze vorüber war, durften die Kinder wieder in den Pool gehen. 

Gegen Abend wurde das Abendessen vorbereitet. Die Kinder durften in der Zeit etwas gucken. Nach dem Abendessen verschwanden L und K wieder im Pool, obwohl wir es ihnen nicht erlaubt hatten. Die Ohren funktionierten heute nicht immer ganz so gut.

Bevor es gleich schlafen geht, mache ich nur noch meine Englischübungen.

Unser Sommerurlaub – Besuch in München

Reisen & Ausflüge

L und ich haben für einige Tage meinen Bruder, meine Schwägerin J und meine Baby-Nichte O in München besucht.


Donnerstag, 17. Juli 2025


Mit überschaubarem Gepäck starteten L und ich gegen zehn Uhr unsere Fahrt in Richtung München. Gefrühstückt wurde im Auto. Da L auf ihrem iPad Filme und Serien schaute, konnte ich ungestört Musik hören.
Eine Mittags- und Ladepause machten wir bei einem Autohof mit einer McDonald’s Filiale. Der Ladevorgang klappte auf Anhieb, sodass wir eine halbe Stunde lang entspannen konnten und nicht um unser Auto herumtanzen mussten.

Nachmittags kamen wir in München an und ergatterten direkt vor dem Haus einen Parkplatz. Wir wurden von meinem Bruder und meiner Schwägerin J mit einem Eis begrüßt und ruhten uns alle anschließend ein paar Minuten aus.

Gegen späten Nachmittag spazierten wir zum BeerenCafé und deckten uns mit leckeren Erdbeeren und Kirschen ein. Eine kurze Runde durch den Rewe Markt machten wir im Anschluss.
Abends aßen wir (vegane) Schnitzel und Süßkartoffelpommes, während uns meine Baby-Nichte O dabei zuschaute. Davor und danach konnten L und ich mit ihr spielen.  

Freitag, 18. Juli 2025


Im Gästezimmer konnte ich wunderbar schlafen. 
Als schließlich alle wach waren und ihre Badrunde gedreht hatten, wurde in Ruhe gefrühstückt. 

Am späten Vormittag fuhren wir zu fünft mit der U-Bahn in die Münchener Innenstadt. Ich wurde zu einem Kosmetikstudio gebracht und durfte eine anderthalbstündige Gesichtsbehandlung einschließlich Massage genießen. Das war wunderbar. Danke für das tolle Geburtstagsgeschenk. ❤ 
Die anderen fuhren in Richtung Sendlinger Tor weiter und gingen shoppen. Mittags gesellte ich mich zu meinem Bruder und meiner Baby-Nichte O, die es sich in einem Biergarten gemütlich gemacht hatten und auf meine Schwägerin J und L warteten.

Den Nachmittag und Abend verbrachten wir im großen Garten bei einem mit meinem Bruder und meiner Schwägerin J befreundeten Pärchen mit Kind. FJ und L spielten sofort sehr lieb miteinander. L bespaßte zwischendurch aber auch immer wieder ihre kleine Cousine.
Der Grill wurde angeschmissen und ich trank super leckeren alkoholfreien Hugo und hatte eine schöne Zeit.


Als meine Baby-Nichte O ins Bett gebracht wurde, gingen L und ich noch auf einen Spielplatz.


Samstag, 19. Juli 2025


Nach dem Ausschlafen und einem leckeren Frühstück waren wir den Großteil des Tages mit den Vorbereitungen für die Party am nächsten Tag beschäftigt. Salate wurden zubereitet, die Wohnung aufgeräumt und gesäubert, der Rasen gemäht …


Nach einer langen Ruhepause am Nachmittag spazierten wir zu fünft zum Feldmochinger See. So viele Menschen auf einem Haufen habe ich schon lange nicht mehr gesehen. L konnte sich auf dem großen Spielplatz austoben. An einem der Kioske holten wir uns zum Abendessen Currywurst mit Pommes, Obazda und Brezn. Auf dem Rückweg begleiteten uns dunkle Regenwolken.


Sonntag, 20. Juli 2025


Ich habe wieder ausgeschlafen, war aber dennoch viel zeitiger wach als L. Sie schafft es in den letzten Tagen, erst halb zehn rum aufzuwachen. 
Nach dem Frühstück holten L und ich vom Bäcker dreißig Brezn ab. Ein paar kleinere Handgriffe wurden in der Wohnung derweil noch vorgenommen.

Zur Mittagszeit startete die Einweihungsfeier meines Bruders und meiner Schwägerin J. Eingeladen waren die Nachbar*innen sowie Freund*innen und Bekannte.
Nach einer halben Stunde waren die Terrasse und das Wohnzimmer bereits gut besucht. Es wurde sich gleich am leckeren Buffet, das auf dem Esstisch aufgebaut wurde, bedient. Ich aß im Laufe der nächsten Stunden viel zu viel, da ich mir jedes Mal, wenn ich am Buffet vorbeilief, irgendetwas schnappte und in den Mund steckte. Am Abend war ich super satt.
L kümmerte sich sehr lieb um einige der anwesenden Kinder. Mein Bruder und meine Schwägerin J konnten einige Leute aus ihrer unmittelbaren Nachbarschaft kennenlernen und wissen nun, wer in welches Haus gehört. 


Montag, 21. Juli 2025


Wir starteten entspannt und gemütlich in die neue Woche. 
Nach dem Ausschlafen und einem leckeren Frühstück fuhren wir mit den Autos zum Olympiapark. Dort befindet sich das Sea Life, dem wir einen langen Besuch abstatteten. Meine Baby-Nichte O war völlig fasziniert von den Fischen. L begab sich auf die Suche nach den Stempelstationen und war ebenfalls gut beschäftigt.


Nachmittags wollte ich die Gunst der Stunde nutzen und das Auto für die Heimreise am kommenden Tag laden. Leider funktionierte der Ladevorgang nicht. Nach dreimaligem Probieren gab ich schließlich auf und fuhr das Auto unverrichteter Dinge wieder weg. Wie nervig.

Den Abend ließen wir mit einer leckeren Sushibestellung ausklingen. 


Dienstag, 22. Juli 2025 


Heute packte ich nach dem Aufstehen zuerst Ls und meine Sachen zusammen, ehe es ins Badezimmer ging.

Nach dem Frühstück am Vormittag belud ich das Auto mit unserem Gepäck. Mein Bruder und L schafften zwischenzeitlich die leere Brezn-Kiste zurück zur Bäckerei.  

Gegen Mittag machten L und ich uns schließlich auf den Weg zurück nach Hause. Zwei Ladepausen mit optionalen McDonald’s-Besuchen hatte ich für uns eingeplant. Das Laden klappte an beiden Standorten problemlos, sodass wir unsere Pausen wirklich genießen konnten. So muss das sein.
Der Verkehr durch ganz Bayern zog sich allerdings wie zäher Kaugummi. Erst in Thüringen wurde es angenehmer und die Autobahnen sichtlich leerer.

Achtzehn Uhr kamen wir in Markkleeberg an. Wir schafften es gerade noch so in unsere Wohnung, ehe ein Gewitter mit Regen aufzog.
Ich nutzte die Zeit zum Auspacken des Koffers und Wäsche waschen. Einige Kleidungsstücke brauchen wir für unseren Urlaub in Albanien, in den wir bereits übermorgen starten.


Der Besuch in München war wieder sehr schön. Meine Baby-Nichte O ist ein sehr freundliches und liebes Kind, das sehr viel lächelt. L hat sich super lieb um sie gekümmert und konnte sogar schon ein bisschen mir ihr spielen. ❤

Samstag, 21. Juni 2025 – Treffen im Ilm-Kreis

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Geweckt wurde ich heute gegen acht Uhr von laut gurrenden Tauben, die auf dem Sims direkt vor dem Fenster des Gästezimmers meiner Eltern saßen. L ließ sich davon nicht stören und ratzte weiter. Das war auch gut so, hatte sie gestern Abend wegen Übermüdung doch erneut eine kleine Meise und wollte nicht zur Ruhe kommen. Ich muss mit der Zubettgehzeit strenger werden.
Gefrühstückt habe ich am liebevoll gedeckten Tisch ein Croissant mit Frischkäse. Mittags gab es Kirschkuchen an einem schattigen Plätzchen unter einer großen Linde und am späten Nachmittag wurde gegrillt.

Vormittags fuhren L und ich nach einem kurzen Aufenthalt auf dem Spielplatz in den Ilm-Kreis und besuchten meinen Schwiegerpapa. Ich dürfte das letzte Mal vor neun oder zehn Jahren in der kleinen Stadt gewesen sein. Wir bestaunten die Veränderungen in den Häusern und den Gärten. Der Wehrturm, der ein Teil der Stadtmauer ist, hätte mit seinen darin befindlichen historischen Gegenständen durchaus Potential als kleines Museum. Wir machten es uns zur Mittagszeit draußen bei einem Stück Kuchen gemütlich. Nach einem Spaziergang durch die Stadt mit Halt auf dem Spielplatz und einem Wasserlauf spielte L mit einer Puppenstube und Ritterburg.

Nachmittags wurde im zum Wohnhaus meiner Eltern gehörenden Hof gegrillt. Mein Onkel O, der auch beim Frühstück kurz vorbeischaute, kam ebenfalls dazu. Das Wetter war sommerlich heiß und L konnte uns, die Pflanzen und das angebaute Gemüse mit den Wasserspritzpistolen nass spritzen.

Auf einem alten Foto aus den 60er Jahren erkannte ich, dass mein Schwiegerpapa als Kind fast genauso aussah wie jetzt mein kleiner Neffe M. Das ist sehr faszinierend.

Was heute schön war:   

– Zeit mit der Familie
– langer Aufenthalt im Ilm-Kreis
– Grillen am Nachmittag
– Wasserschlacht mit L
– kulinarische Köstlichkeiten 
– Italienischübungen      

Eindrücke des Tages:

Ein Wochenende im Juni

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

L und ich verbrachten ein wunderschönes Wochenende in Erfurt bei einem großen Familientreffen zum 48. Krämerbrückenfest.


Samstag, 14. Juni 2025


Ich lag am Vorabend sehr spät im Bett und bin gleich eingeschlafen. 
Am Morgen wachte ich bereits kurz vor acht Uhr auf. Obwohl ich noch ziemlich müde war, reichte es nicht zum Weiterschlafen. Ich nutzte somit die Ruhe im Gästezimmer meiner Eltern zum Lesen in meinem aktuellen Buch. 

Nach einem leckeren Croissant mit Frischkäse und einer Tasse Schokocappuccino am liebevoll gedeckten Frühstückstisch machte ich mich im Bad fertig.


Mit der Tram fuhren meine Eltern, L und ich am späten Vormittag zum Anger. L und ich gingen fix in eine Sparkassenfiliale, um Bargeld zu holen. Am Vortag musste ich nämlich feststellen, dass sämtliche Getränke- und Essenstände in der Stadt keine Kartenzahlung anbieten. Danach stöberten wir kurz im Erdgeschoss der Hugendubel-Filiale und sahen wenig später durch die Fensterscheibe, dass der Rest der Familie eingetroffen war.

Wir fuhren alle gemeinsam mit der Tram zum Egapark. Dort verbrachten wir über drei Stunden bei bestem Sommerwetter. Wir fanden mit sehr viel Glück noch ein schattiges Plätzchen für unser mitgebrachtes Picknick. Während sich die Erwachsenen unterhielten und über verschiedene Themen austauschten, konnten sich die beiden Kinder im Badebereich abkühlen und auf den Spielplätzen austoben. L hat sich sehr rührend um den kleinen F gekümmert.


Am Nachmittag besuchten wir mit den Kindern die Toggo-Tour, die an diesem Wochenende auf dem Theaterplatz in Erfurt gastierte. Hier und da schaute L in ein Zelt hinein. Alles in allem hatte ich aber das Gefühl, dass sie mit ihren neun Jahren nicht mehr zum Zielpublikum gehört. Der brütenden Hitze und den kaum vorhandenen schattigen Plätzen entkamen wir eine gute Stunde später.


Kaum waren wir in der Wohnung meiner Eltern angekommen, machte ich mich auf den Weg, um das Fahrzeug zur in der Nähe befindlichen Ladestation zu fahren. Als ich zurückkehrte, konnte ich kurz die Beine hochlegen, ehe wir mit der Tram wieder in die Stadt fuhren.

Zu Abend gegessen wurde im Restaurant „Zum Güldenen Rade“. Wir saßen im Innenbereich, der aufgrund seiner dicken Gemäuer angenehm kühl war. Für mich gab es ein leckeres Spargelgericht.


Gegen einundzwanzig Uhr liefen wir zur Krämerbrücke und holten uns eine Kugel Eis von Goldhelm. Es waren jedoch so viele Menschen unterwegs, dass wir uns kurz darauf wieder auf den Heimweg machten.


Viertel vor zehn Uhr kam ich in der Wohnung meiner Eltern an, nachdem ich das mittlerweile voll geladene Fahrzeug umgeparkt hatte. Wir brauchten alle ein paar Minuten, um die Erlebnisse des Tages zu verarbeiten und herunterzufahren.

Kurz vor dem Schlafengehen machte ich meine Englischübungen.
L und ich hatten kaum das Licht im Gästezimmer ausgeschaltet, als sie vor Übermüdung anfing zu weinen. Verbunden war dies mit einer großen Angst vor einem Krieg. An L geht das Weltgeschehen derzeit nicht spurlos vorüber. Es brauchte eine Weile, ehe ich sie getröstet bekam und wir schlafen konnten.


Sonntag, 15. Juni 2025
 


Heute Morgen wachte ich Viertel vor acht Uhr auf. L schlief noch, sodass ich eine halbe Stunde lang ungestört in meinem Buch lesen konnte.

Nachdem ich mich vormittags im Bad fertiggemacht hatte, fuhren meine Eltern, L und ich im Auto zum Gasthof „Schloss Hubertus“. Dort waren wir mit der Familie zum Brunch verabredet. 
Bei einem leckeren Frühstücks- und Mittagsbuffet saßen wir einige Stunden zusammen und ließen das gemeinsame Wochenende entspannt ausklingen. L ging zwischendurch immer wieder auf den Spielplatz und zeigte uns ein kleines Wildschwein-Gehege.


Zur Mittagszeit brachen alle auf. Mein Bruder, meine Baby-Nichte O, meine Schwägerin J, ihre Schwester sowie ihre Eltern fuhren zurück nach München. Meine beiden Onkel und mein Cousin traten den Rückweg durch den Wald an. Ich fuhr meine Eltern nach Hause und brachte L zum Indoorspielplatz im Paunsdorf Center in Leipzig. Sie war zur Kindergeburtstagsfeier von ihrer Schulfreundin LG eingeladen.

Nachmittags war ich zurück in unserer Wohnung. Ich begrüßte und fütterte unsere drei süßen Kaninchenmädels, räumte sämtliches Gepäck aus und säuberte an einigen Stellen die Wohnung.
Weil das Wochenende doch sehr intensiv war, warf ich meine Sportpläne über den Haufen und ruhte mich stattdessen aus. Dabei schaute ich eine Folge einer Serie und las in meinem Buch weiter. Zwischendrin zog ein Gewitter auf, das starke Regenschauer mitbrachte. L bekam von alledem zum Glück nichts mit.

Am Abend holte ich L und ihre Schulfreundin HB vom Kindergeburtstag ab. Im Regen fuhren wir erst HB nach Hause, ehe wir kurz darauf in unsere Wohnung eintrudelten.

Ich bereitete nur noch Ls Brotbüchse für den morgigen Schultag vor und machte meine Französischübungen. Bis zum Schlafengehen in wenigen Minuten werde ich lesen. 

Freitag, 13. Juni 2025 – Sommerfest und Rückwärtssalto

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

L hat gestern vor dem Schlafengehen noch drei weitere Male ihre Buchvorstellung durchgesprochen. Irgendwann konnte ich mitsprechen.
Geschlafen habe ich sehr gut. Dabei habe ich einiges geträumt, konnte mich allerdings an keinen der Träume mehr erinnern. Heute Morgen wachte ich über zehn Minuten vor dem Weckerklingeln auf. Ich war zwar noch müde, aber weiterschlafen hätte sich nicht mehr gelohnt.
Gefrühstückt habe ich mein knuspriges Schokomüsli mit Banane. Mittags aß ich einen Blattsalat, den ich mir unter anderem mit Tomaten und Kichererbsen verfeinerte. Abends gab es auf dem Domplatz einen Crêpe und einen Kartoffelspieß.

Gearbeitet habe ich von zu Hause aus. Ich kümmerte mich vorrangig um die digitale Ablage und räumte diese auf.
Hinsichtlich der Notenvergabe ist Ls drittes Schuljahr nun vorbei. Die Buchvorstellung, die L gemeinsam mit ihrer Banknachbarin LG durchführen wollte, fand nicht statt, da sich die Mädels noch nicht gut genug vorbereitet fühlten. Präsentiert werden sollte von L das zwanzigste Abenteuer der Buchreihe „Lotta-Leben“.

Nachmittags besuchten L und ich das jährliche Sommerfest ihrer Grundschule. Mit der AG Artistik hatte L einen Auftritt. So konnte ich sehen, was die Kinder im Laufe des Schuljahres gelernt haben, und machte zwei Erinnerungsvideos, die wir abends der Familie zeigten.
Am späten Nachmittag fuhren wir mit dem Auto nach Erfurt. Dort findet an diesem Wochenende im Rahmen des Erfurter Krämerbrückenfests ein großes Familientreffen statt. 
Wir trafen gegen Viertel nach sieben Uhr auf dem Domplatz ein und verbrachten bei kühlen Getränken, Fahrgeschäften für die Kinder und Musik von der großen Hauptbühne drei sehr schöne Stunden mit der Familie. Meine Baby-Nichte O ist ganz schön gewachsen, hat mich angelächelt und meinen Finger fest umklammert.

L war abends so müde von dem Tag, dass sie zunächst nicht mit zum Domplatz kommen wollte und mir das lautstark mit entsprechender Laune kundtat. Meine Mama konnte sie schließlich überzeugen. Das war auch gut so, denn sonst hätte L beim Trampolinspringen den Rückwärtssalto nicht gelernt, den sie schon so lange können will. Über diesen Erfolg war sie sehr glücklich.

Was heute schön war:    

– Sonnenschein
– Sommerfest zum Schuljahresende
– Ls akrobatische Darbietung 
– unfall- und staufreie Autofahrt
– Familientreffen beim Krämerbrückenfest
– Crêpe zum Abendessen
– Schwedischübungen  

Eindrücke des Tages:   


Unser Pfingsturlaub

Reisen & Ausflüge

Mit L und meiner Schwiegermama verbrachte ich einen wunderschönen Kurzurlaub in der Sächsischen Schweiz. Das Wetter war zwar wechselhaft, doch wir hatten bei unseren Ausflügen jedes Mal großes Glück, dem Regen entkommen zu sein.


Samstag, 7. Juni 2025


Aufgewacht bin ich gegen halb acht am Morgen und fühlte mich deutlich ausgeschlafener. Ich blieb noch eine knappe Stunde liegen und las auf einigen Seiten im Internet.

Zuerst wurden nach dem Aufstehen unsere drei Kaninchen Elli, Waltraud und Gerda gefüttert.
Anschließend bereitete ich für L und mich ein leckeres Frühstück vor. Zwischendrin hatte ich mit meiner Schwiegermama Kontakt, die uns mitteilte, dass sie aufgrund der zahlreichen Veranstaltungen auf der Strecke mit Ach und Krach einen Sitzplatz in der Regionalbahn auf dem Weg nach Leipzig bekommen hat.

Nach dem Essen packte ich unseren kleinen Koffer und einige Lebensmittel ein. Bevor ich das Kaninchenzimmer gründlich reinigte, ging ich duschen.
L holte derweil meine Schwiegermama vom Bahnsteig ab. Als diese unsere Wohnung betrat, gab es eine kurze Verschnaufpause.
Ich schaffte wenig später den Müll raus und fuhr das Auto vor das Wohnhaus. So konnten wir unser Gepäck schnell in den Kofferraum räumen und in die Sächsische Schweiz aufbrechen.

Gegen fünfzehn Uhr kamen wir ohne große Unterbrechungen im Kurort Gohrisch an. Beim Einparken meines Fahrzeugs unter dem Carport rammte ich mit dem rechten Außenspiegel einen Pfeiler und das Gehäuse flog ab. Etwas halbherzig steckte ich das Gehäuse wieder drauf.
Wir besichtigten zunächst die große Drei-Raum-Ferienwohnung im Dachgeschoss, erfreuten uns an der vielseitigen Ausstattung, verteilten die Schlafzimmer und trugen sukzessive das Gepäck nach oben. Danach machten wir eine kleine Kaffeepause und aßen einen Snack.

Ferienwohnung im Dachgeschoss


Bevor wir uns eine gute Stunde später auf den Weg machten, um den Ort zu erkunden, sprach meine Schwiegermama einen Nachbarn in der Nähe der Ferienwohnung an. Dieser warf einen Blick auf den Außenspiegel. Ihm gelang es dank seiner starken Finger, das Gehäuse wieder richtig festzumachen. Nun brauchte ich mir keine Sorgen mehr zu machen, dass mir das Gehäuse auf der Autobahn abfliegt. 

Wir spazierten an einem ruhig gelegenen, sehr familienfreundlichen Camping-Platz mit Pool (!) vorbei zum Lilienfelsenblick. Auf dem Rückweg kehrten wir in die Panoramagaststätte „Falkensteinblick“ ein und ließen uns sehr leckeres Abendessen schmecken. Das Preis-Leistungsverhältnis war super. Während wir gemütlich im Innenraum saßen und aßen, entkamen wir einer Regenhusche.


Als wir abends zurück in der Ferienwohnung waren, planten wir den nächsten Tag und spielten das Spiel „Kakerlakensalat“. Irgendwann wurde L albern und meine Schwiegermama genervt von ihrem Verhalten, sodass es Zeit wurde, ins Bett zu gehen. Vor dem Schlafengehen machte ich meine Französischübungen und knipste gegen halb elf das Licht aus.


Sonntag, 8. Juni 2025


Ich habe im Doppelbett in der Ferienwohnung hervorragend geschlafen und sehr viel geträumt. Bereits kurz nach um sieben war ich wach und konnte nicht mehr weiterschlafen.

Nach einer kurzen Badrunde bereitete ich gemeinsam mit meiner Schwiegermama ein Picknick für unseren bevorstehenden Ausflug vor und packte alles in meinen großen Rucksack. Gegen neun Uhr frühstückten wir.

Etwa eine Stunde später standen wir an der Bushaltestelle und fuhren dank unserer Gästekarte kostenfrei mit dem Bus einige Kilometer weiter nach Königstein. Von dort wanderten wir eine gute Dreiviertelstunde zur Festung Königstein und genossen den wunderschönen Ausblick auf die Elbe.


Wir hatten kaum die Festung betreten, als es anfing, sehr stark zu regnen. Wir konnten uns zum Glück in der Schatzkammer, einem der Nebengebäude der Festung, unterstellen und nebenbei die Geschichte anhand der Informationstafeln nacherleben. Wir schauten uns viel, aber bei Weitem nicht alles an.
Mittags fanden wir eine ruhige Ecke in der Nähe eines schönen Gartens, um ungestört unser mitgebrachtes Picknick einzunehmen.
Nachdem wir uns über die Größe verschiedener Weinfässer im 18. Jahrhundert informiert hatten, bekam L ein Softeis und wir liefen den Weg zurück zum Königsteiner Marktplatz. Kaum standen wir an der Bushaltestelle, fing es wieder an, sehr stark zu regnen. Der Bus fuhr uns wenig später zurück in den Kurort Gohrisch. Dort hatte es noch nicht geregnet. 


Nachdem wir die Ferienwohnung Viertel nach vier Uhr wieder betreten hatten, ruhten wir uns aus. Ich schlief sogar für einige Minuten ein, schaute anschließend eine Folge einer Serie und las ein paar Seiten in meinem Buch. L und meine Schwiegermama gingen gemeinsam in den in der Nähe befindlichen Hofladen und schauten sich um. So konnte ich in Ruhe eine Tasse Schokocappuccino genießen. 

Am frühen Abend bereitete ich uns Nudeln mit vegetarischer Bolognese zu. Danach schlenderten wir erneut zum Campingplatz, auf dem eine Tanzveranstaltung stattfand. Da es kurz nach unserem Eintreffen zu regnen begann, kehrten wir zeitnah wieder um.

Vor dem Schlafengehen spielten wir erneut das Spiel „Kakerlakensalat“. Als L müde und wieder albern wurde, machten wir uns alle bettfertig. Vor dem Schlafengehen absolvierte ich meine Italienischübungen und las in meinem Buch weiter.


Montag, 9. Juni 2025


Heute wachten L und ich kurz vor acht Uhr auf. Ich hätte gern noch etwas länger geschlafen. 
Bevor ich unseren Koffer und die Stiege mit Lebensmitteln zusammenpackte, duschen ging und gemeinsam mit L und meiner Schwiegermama frühstückte, füllte ich die sieben Textfragmente von Antetannis Montagsstarter aus.

Punkt zehn Uhr verließen wir die schöne Ferienwohnung. Beim Beladen des Autos stellte ich fest, dass mein Außenspiegel etwas mehr beschädigt wurde als gedacht. Ich musste händisch nachhelfen, um ihn während der Fahrt nutzen zu können. Ich werde wohl oder übel nochmal eine Werkstatt aufsuchen müssen.

Wir fuhren nach Pirna. Dort hatte ich eine Schnellladesäule herausgesucht. Nachdem ich den Stecker etwas fester hineindrückte, konnte mein Fahrzeug wieder problemlos geladen werden. 
Wir nutzten die Zeit, um die wunderschöne Altstadt zu erkunden. In einem Café direkt am Markt setzten wir uns an einen Tisch im Außenbereich. Während ich nur eine Eisschokolade trank, aßen L und meine Schwiegermama je ein Stück Kuchen.



Mittags fuhren wir meine Schwiegermama mit dem Auto zum Bahnhof Pirna. Dort verabschiedeten wir sie. Sie hängt noch einige Tage Urlaub dran und fährt in Richtung der tschechischen Grenze. L und ich fuhren zurück nach Markkleeberg.
Dort kamen wir vierzehn Uhr wieder an.

Nach dem Ausladen des Autos begrüßten wir unsere Kaninchen, denen es zum Glück sehr gut geht. Ich beseitigte den wenigen Dreck, den sie während unserer Abwesenheit hinterlassen hatten, und räumte anschließend unsere Taschen aus. Währenddessen telefonierte ich mit meinen Eltern.

Den späten Nachmittag und Abend werden L und ich nun sehr gemütlich ausklingen lassen. Zum Abendessen wird es einen Salat, bestehend aus Gurke, Tomaten und Linsen geben. Nachdem ich später den morgigen Schul- und Arbeitstag vorbereitet habe, werde ich nur noch lesen, eventuell eine Serie gucken und meine Schwedischübungen machen.

Freitag, 6. Juni 2025 – Viktorianisches Picknick

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Ich habe sehr gut geschlafen, auch wenn ich gestern Abend doch wesentlich später im Bett lag als erhofft. Als ich am Morgen einige Minuten vor dem klingelnden Wecker aufwachte, blieb ich noch eine ganze Weile im gemütlichen Bett liegen, weil ich keine Lust hatte aufzustehen.
Zum Frühstück aß ich ein knuspriges Schokomüsli mit Erdbeeren. Für das Mittagessen bereitete ich mir zwei große belegte Dinkelbrotscheiben zu und abends gab es Tagliatelle mit Tomaten, Lachs und Spinat.

Den Arbeitstag verbrachte ich mit der Formatierung eines Arbeitszeugnisses, mit Überweisungen und Zuarbeiten im Unternehmen online sowie der finalen Vorbereitung eines Miro Boards für die am Dienstag stattfindende Retrospektive in Projekt eins.
L und EB arbeiteten an ihrem FREIday-Projekt „Artgerechte Haltung auf dem Bauernhof“ weiter und sind nun Feuer und Flamme, ein kleines Buch darüber zu erstellen. Heute fand der letzte FREIday in diesem Schuljahr statt.

Im Laufe des Tages fragte Leipzig-J spontan an, ob L und ich am spätem Nachmittag Lust und Zeit hätten, mit ihnen und ihrem amerikanischen Besuch in den Clara-Zetkin-Park zum viktorianischen Picknick im Rahmen des jährlichen Wave-Gotik-Treffens zu gehen. L zuliebe checkte ich vor der Zusage den RegenRadar, der für die Abendstunden vielversprechend aussah.
Nach der Abholung aus der Schule kauften L und ich ein paar Lebensmittel für unseren bevorstehenden Kurzurlaub ein. Für zwei kleine Beutel zahlten wir ziemlich viel Geld. Wo soll das denn noch hinführen?!
Eine halbe Stunde Verschnaufpause nach dem Verräumen der Lebensmittel gönnte ich uns, ehe wir uns mit der S-Bahn und zu Fuß zum Clara-Zetkin-Park begaben. Der Park war sehr voll. Sehr viele Menschen trugen wunderschöne und/oder sehr ausgefallene Verkleidungen. Die Stimmung war friedlich. Das Wetter sehr gut. Wir aßen eine sehr leckere Brezel und L und ihre Schulfreundin CE machten auf der Wiese einen Handstand nach dem anderen.
Abends ergatterten wir den letzten Tisch im Außenbereich der Gaststätte „Glashaus im Clarapark“ und aßen in großer, geselliger Runde leckeres Essen. 
Viertel nach neun waren L und ich schließlich wieder zu Hause.

Was heute schön war:          

– viktorianisches Picknick
– Playdate für L
– Abendessen im Restaurant
– Englischübungen

Eindrücke des Tages:

Sonntag, 1. Juni 2025 – Sommerrodelbahn am Kindertag

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Nach einer sehr traumreichen Nacht wachte ich heute Morgen Viertel vor acht auf. L wurde kurze Zeit später wach.
Gefrühstückt habe ich ein Beerenmüsli mit Banane. Mittags aß ich zwei mit Käse belegte Toastbrotscheiben. Zum Vesper gab es die traurigen Reste von Ls Portion Pommes und ihrem Softeis. Abends aß ich einen Joghurt und Obstsalat.

Noch vor dem Frühstück machte ich mich auf den Weg, um das Auto laden zu lassen. An der ersten Schnellladesäule verweigerte mein Fahrzeug zweimal den Vorgang. Ich fuhr einen Meter weiter an eine andere Säule und der Vorgang klappte auf Anhieb. Ich fühle mich wirklich ein wenig an Russisch Roulette erinnert. Dankbar darüber, nicht noch einen Kilometer weiter an eine der langsamen Ladesäulen fahren zu müssen, machte ich mich zurück auf den Heimweg.
Zum Frühstück überreichte ich L das zweite Kindertagsgeschenk. Sie wünschte sich eine neue Brotbüchse, für die eine YouTuberin Werbung gemacht hat, und freute sich sehr darüber. Kurz darauf riefen nacheinander mein Schwiegerpapa, meine Eltern und meine Schwiegermama an, um L einen schönen Kindertag zu wünschen.

Nach unserem vormittäglichen wetterbedingten Planungschaos zwischen Leipzig-S und mir entschieden wir uns schließlich doch dafür, unseren Ursprungsplan umzusetzen. Gegen Mittag fuhren wir in unserem Auto nach Kohren-Sahlis zur Sommerrodelbahn. Bei bestem Wetter und noch angenehmen Preisen durften L und LK etliche Runden fahren, ehe wir für sie am kleinen Kiosk eine Portion Pommes und Eis kauften. Wir spazierten anschließend mit Hund Sukhi noch im Wald umher und besichtigten gemeinsam die Burgruine. Relativ schnell zog dann der Himmel zu. Kaum saßen wir halb fünf im Auto, begann es heftig zu winden und zu regnen. Dem angekündigten Gewitter sind wir allerdings sehr zu Ls Freude entkommen.

Was heute schön war:      

– ladewilliges Fahrzeug
– Vormittagstelefonate
– Sonnenschein zur Mittags- und Nachmittagszeit
– Sommerrodelbahn Kohren-Sahlis
– Barfußlaufen im Wald
– lesen
– Schwedischübungen

Eindrücke des Tages: