Unsere Zeit in Schweden 2/8

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Die erste Nacht war super und wir schliefen alle tief und fest. L und ich waren zuerst wach und machten noch in Schlafsachen einen kurzen Spaziergang zum See, ehe wir gemeinsam mit den anderen frühstückten.

Zahlreiche Mückenstiche zieren unsere Körper. Beim heutigen Einkauf organisierten wir deshalb Mückenschutz, der vor allem am Abend seinen Einsatz fand. Es juckt trotzdem überall.

Meine Freundin J und ihr Freund J angelten am Nachmittag und am späteren Abend im See, der nur wenige Meter von unserer Unterkunft entfernt liegt. L lief begeistert zwischen den beiden hin und her, half ihnen und verhielt sich sehr ruhig, um die Fische nicht zu verschrecken. Ein paar kleinere Fische (Rotaugen aka Plötze) wurden gefangen.

Wir haben sehr oft den Kuckuck gehört und wieder ein Reh gesehen. ❤

Was heute schön war:

– ausschlafen
– barfuß laufen
– Morgenspaziergang zum See mit L
– Einkauf im riesengroßen Supermarkt ICA Maxi in Oskarshamn mit sehr großer Produktauswahl 
– Zimtschnecken essen
– Chillen am See
– Vorlesen aus Band 5 der Kinderbuchreihe “Die Schule der magischen Tiere”
– dreißig Minuten joggen
– Abendspaziergang zu den von J gefundenen Tierschädeln (Dachsschädeln?)
– ganztägiger Sonnenschein 
– Ls gute Laune (die war in den letzten Tagen wirklich selten vorhanden) und Begeisterung für alles rund ums Angeln

Eindrücke des Tages:

Unsere Zeit in Schweden 1/8

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Wir sind am heutigen Abend in Schweden angekommen! Es ist ruhig und grün und wunderbar. Wir haben Rehe, Hasen, Kühe, Schafe, Pferde, Nacktschnecken, Libellen und einen Frosch gesehen. 

Unser Ferienhaus liegt mitten im Nirgendwo und ist wunderschön. In hundert Metern Entfernung liegt ein See. Das Boot und die Sauna dürfen wir mitbenutzen. 

Ich bin mir sehr sicher, dass wir hier eine tolle Zeit haben werden.

Was gestern und heute schön war:

– pünktliche Ankunft am Skandinavienkai in Travemünde
– sehr guter Spritverbrauch 
– Ls Begeisterung auf der Fähre, als sie einen kleinen Indoorspielplatz entdeckte (ihre tagelange Angst, die Fähre könne sinken, war innerhalb von Sekunden nach unserer Ankunft in Travemünde verschwunden)
– erholsame Nacht auf der Fähre TT-Line Akka
– entspannte Autofahrt auf den Straßen Südschwedens
– Frühstück in der Crêperiet in Lund
– Spaziergang durch Kalmar und Mittagsbuffet im asiatischen Restaurant E.A.T
– Spaziergang in Oskarshamn 
– Besichtigung unseres Ferienhauses in der Nähe von Kristdala und Abendspaziergang
– Wiedersehensfreude (ich telefoniere zwar regelmäßig mit meiner Freundin J, habe sie aber seit mehr als anderthalb Jahren nicht mehr gesehen)
– sehr gutes Internet und WLAN
– ganztägiger Sonnenschein

Eindrücke der letzten zwei Tage:

Osterspaziergang durch die Drachenschlucht

Reisen & Ausflüge

Mindestens fünf Jahre ist es her, seit M, Prinzi und ich durch die Drachenschlucht, eine Klamm bei Eisenach, gewandert sind. Heute machten wir zum Ausklang unseres Osterurlaubs bei herrlichstem Wetter erneut einen Ausflug zu diesem wunderschönen Fleckchen Erde.

Ich muss zugeben, dass sich L und ich hinsichtlich unserer Kleiderwahl heute nicht mit Ruhm bekleckert haben. L zog sich alleine an und bestand auf einem Sommerkleidchen. Darunter trug sie glücklicherweise eine kurze Hose, denn wie wir am späten Vormittag feststellen mussten, war es in Eisenach noch ziemlich frisch. Nur ihre neuen roten Wandersandaletten waren dem Anlass angemessen. Auch ich hatte Lust, ein Kleid mit langer Leggins zu tragen. Dies hielt mich nicht davon ab, meine Barfuß-Wanderschuhe anzuziehen. Ich sah sicher etwas merkwürdig aus, denn das Kleid passte absolut nicht zu meinen Schuhen. Um aber meine neuen Schuhe einlaufen und nebenbei ein Barfuß-Gefühl haben zu können, nahm ich das gern in Kauf 😉

Die Fahrt nach Eisenach ging schnell vorbei. Wir hatten jedoch große Mühe, einen Parkplatz zu finden. Dass es am Ostermontag voll sein wird, ahnten wir bereits. Unsere Erwartungen wurden jedoch noch übertroffen. M ließ mich mit Prinz und L auf einem Privatparkplatz aussteigen und suchte alleine weiter. Ich lief derweil in einem entspannten, soll heißen sehr langsamen Tempo Richtung Drachenschlucht-Tor. L, die ich überreden konnte, ihre Jacke anzuziehen, sammelte unterwegs zahlreiche Stöcke. Nach einer Viertelstunde holte uns M ein, bekam von L einen Stock in die Hand gedrückt und setzte mit uns gemeinsam die Wanderung fort.

Etwas über einen Kilometer später erreichten wir das Tor zur Drachenschlucht. Vor uns lagen 2,6 Kilometer unberührte, wunderschöne Natur. Einziger Wermutstropfen waren die vielen Menschen. Es war unglaublich voll. So viele Hunde auf einem Haufen habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Obwohl wir nur schleppend vorwärts kamen, versuchten M und ich den Ausflug zu genießen und unsere aufkommende Gereiztheit zu unterdrücken. Denn ändern konnten wir es ohnehin nicht, dass L abwechselnd Schokolade essen, etwas trinken, getragen werden, sich die Jacke ausziehen, balancieren oder ihren Rucksack selbst tragen wollte. Prinz schlug sich ebenfalls tapfer. Wäre er ein Mensch, wäre er bereits über achtzig Jahre alt. Glücklicherweise war der Weg nicht allzu steil und er konnte hin und wieder aus dem kleinen Bächlein trinken. Er hat sich von keinem einzigen Hund provozieren lassen. Ich bin wirklich sehr stolz auf ihn ❤

Gegen Ende des Weges durch die Drachenschlucht wurde es etwas matschiger. Sowohl Ls Kleid und Schuhe als auch meine Leggins und Barfuß-Schuhe hatten ihre Farbe gewechselt. M, der dummerweise ein Paar Turnschuhe mit eingerissener Sohle trug, bekam eine nasse Socke.

Die letzten Meter trug M L auf seinen Schultern. Am frühen Nachmittag erreichten wir Hohe Sonne, eine Waldsiedlung mit Imbiss direkt an der Bundesstraße. Für L und mich gab es jeweils ein Eis, welches wir zwischendrin tauschen mussten, da L ihr Eis zu kalt war. M, der bereits seit Dezember 2018 eine Zahnfleischentzündung und seit kurzem auch eine wunde Zunge hat, aß ein Stückchen Kuchen. Die ungewürzten Pommes musste er schmerzbedingt zum Großteil L und mir überlassen. Anfangs ließ sich Prinz von den anderen Hunden nicht aus der Ruhe bringen und genoss die Pause. Gerade als wir Bekannte mit ihren drei Kindern entdeckten, bemerkte er unter unserem Tisch einen anderen Hund und bellte laut drauf los. Das war uns sehr unangenehm.

Kaum hatten wir die Bundesstraße überquert, um auf einem anderen Wanderweg den Rückweg anzutreten, bemerkten wir, dass Prinz ungewöhnlich langsam lief. Kurz darauf zog er sein linkes Hinterbein hinter sich her. Wir konnten ihm seine Schmerzen ansehen. M entschied, die knapp 4,5 Kilometer allein zum Auto zurückzulaufen und uns beim Imbiss Hohe Sonne abzuholen.

Ich lief mit Prinz und L die wenigen Meter zum Parkplatz Hohe Sonne zurück. Unterwegs spielten L und ich Rumpelstilzchen, indem L mich fragte, ob ich Stroh zu Gold spinnen könne. Immer wenn ich dies verneinte, bot sie mir ihre Hilfe an und fragte, was sie dafür bekäme. Nach einer Weile wechselte sie zum Märchen Schneewittchen und fragte ihren imaginären Spiegel, wer denn die Schönste sei.

Abseits des Imbiss’ standen zwei Bänke, auf denen ich es mir mit L und Prinz gemütlich machte. L und ich aßen Schokolade, gingen gefühlt zehn Mal auf die Toilette und genossen bis zu Ms Eintreffen die Sonne. Auf der Rückfahrt schief L sofort ein. Auch Prinz, der auf der Hinfahrt gelegentlich seinen Unmut mit uns teilte, gab keinen Mucks mehr von sich ❤

Unser Caravan-Urlaub – Wanderung zum Stubenfels

Reisen & Ausflüge

L fand vorgestern Abend nur sehr schwer in den Schlaf und wachte gestern Morgen um vier auf. Es dauerte eine Stunde, ehe unsere Nachtruhe fortgesetzt werden konnte.

Den Vormittag verbrachten wir auf dem Spielplatz des Campingplatzes. Da alle müde waren, beschlossen wir, im Caravan Mittagsschlaf zu machen.

Am Nachmittag spazierten wir durch Altensteig und besichtigten das Alte Schloss. L durfte einen Großteil selbst laufen und Prinz an der Leine führen. Da der Weg plötzlich steil bergab ging, Prinz ohne Rücksicht auf Verluste seinen Weg fortsetze und L sich bereits eine sichtbare Beule am Kopf beim Hinfallen zugezogen hatte, nahm M ihr für kurze Zeit die Leine aus der Hand. Trotz Erklärungen unsererseits und der Zusicherung, dass sie die Leine gleich wieder halten darf, war sie so wütend, dass M und ich Zeugen von Ls erstem Wutausbruch wurden.

Zum Abendessen bereitete uns M eine leckere Nudelpilzpfanne zu. L durfte noch bis zum Einbruch der Dunkelheit draußen spielen, ehe es ins Bett ging.

In den frühen Morgenstunden gewitterte es. Während des Frühstücks, welches wir heute wetterbedingt im Caravan einnehmen mussten, konnten wir beobachten, wie die Hälfte der Gäste ihre Sachen packten und vom Campingplatz fuhren.

L durfte am Vormittag auf dem Spielplatz, der nur wenige Meter von unserem Caravan entfernt liegt, spielen. Gegen Mittag fuhren wir nach Bad Tainach-Zavelstein, wanderten einen kleinen Rundweg entlang und bewunderten nach etwa der Hälfte der Strecke den Stubenfels.

Am Nachmittag fuhren wir ins Kinderparadies nach Calw. L und wir hatten viel Spaß im Indoorspielplatz und verbrachten ein paar schöne Stunden. Unglücklicherweise sprang unser Auto nicht an, weshalb wir den ADAC, der erst eine Stunde später eintraf, rufen und um Starthilfe bitten mussten.

Da wir nur noch eine Nacht auf diesem Campingplatz verbringen und sich unser Urlaub allmählich dem Ende entgegen neigt, durfte L heute Abend wieder bis zum Einbruch der Dämmerung mit Jason und seiner Schwester, die mit ihren Großeltern zelteten, spielen.

Unser Caravan-Urlaub – Ausflug zur Stadt Calw

Reisen & Ausflüge

Nach dem Aufwachen beschloss ich, L mit zum duschen zu nehmen. Anfangs war sie etwas ängstlich, fand aber recht schnell Gefallen an dem warmen Wasserstrahl, der aus dem Duschkopf kam.

M und L machten sich anschließend auf den Weg, um Brötchen zu kaufen. Da auch Prinz noch schlief, konnte ich in Ruhe im und vor dem Caravan aufräumen und den Tisch decken. Nach dem Frühstück übernahm M den Abwasch und suchte ebenfalls die Sanitäranlagen auf. L und ich spielten in der Zeit auf dem Spielplatz. Unser Prinz war der liebste Hund der Welt, bellte nicht und platzierte sich in die Nähe der Schaukeln ❤

Nur anderthalb Kilometer vom Campingplatz entfernt, befindet sich eine Kohlsägemühle, zu der wir gemütlich spazierten. Einen Teil des Waldweges lief L selbst. Unterwegs beschlossen wir, am Nachmittag in die Stadt Calw zu fahren.

Erneut gab es auf unserer Route eine Umleitung. Glücklicherweise führte diese durch Ortschaften in der Nähe, sodass wir nur wenige Minuten länger brauchten. Unsere L machte während der Fahrt ihren Mittagsschlaf im Auto.

In Calw aßen wir Eis und kauften eine Packung Nudeln, etwas Gemüse und einige Bücher. In der Buchhandlung zerstörte L eine Schüssel, weshalb M aus schlechtem Gewissen ein weiteres Buch kaufte. Auf unserem Spaziergang bewunderten wir die schöne Innenstadt und ließen L eine Weile auf dem Spielplatz toben. Von etwas älteren russischen Kindern bekam sie sogar ein Eis am Stiel geschenkt 😉

Auf der Rückfahrt zum Campingplatz hielten wir bei einem Kebab Laden in Altensteig und holten uns zwei Döner. M und L spielten nach dem Essen, ich schrieb unterdessen dreizehn Postkarten. Ausklingen ließen wir den Abend am Lagerfeuer, dessen Platz sich direkt hinter unserem Lager befand. Das Holz stand den Gästen des Campingplatzes kostenfrei zur Verfügung.

Unser Caravan-Urlaub – Wanderung zum Brandenkopf

Reisen & Ausflüge

Wir wachten auch heute wieder um neun auf. Nach einem leckeren Frühstück im Freien spielte ich mit L auf dem Spielplatz, während M den Tisch abdeckte, den Abwasch machte und anschließend die Sanitäranlagen aufsuchte. Den Vormittag nutzten wir für Einkäufe in Altensteig.

Wir beschlossen, zum Aussichtsturm Brandenkopf zu wandern und machten uns mittags auf den Weg in den sechzig Kilometer entfernten Ort Oberhammersbach. Bei Freudenstadt gab es jedoch eine Umleitung, sodass wir weitere fünfunddreißig Kilometer unterwegs waren. Zu meinem großen Leidwesen beinhaltete die Umleitungsstrecke etliche Serpentinen. Ich bin stolz, mich nicht übergeben zu haben, obwohl es mir stellenweise gar nicht gut ging.

Nachmittags halb drei kamen wir in Oberhammersbach an. Der von M rausgesuchte Wanderweg zum Brandenkopf war sieben Kilometer lang. Die ersten zwei Kilometer ging es in der prallen Sonne bergauf. Unser armer Prinz litt sehr unter der Hitze und folgte uns nur langsam und mit einigem Abstand. Die nächsten zwei Kilometer führten im schattigen Wald bergauf. Beim Bauernhof Duber machten wir eine kurze Rast, bestellten beim kauzigen Wirt Erfrischungsgetränke und ließen L und Prinz am und im Brunnen spielen.

Da wir Prinz weitere drei Kilometer bergauf nicht zumuten wollten, traten wir den Rückweg zum Auto an. Es war bereits abends um sechs, als wir in Oberhammersbach ankamen.

Wir fuhren mit dem Auto zum Aussichtsturm Brandenkopf. Die Gastronomie hat eigentlich nur am Dienstag Ruhetag, dennoch waren alle Türen verschlossen und keine Personen anzutreffen. Wir waren sehr froh, hochgefahren und nicht hochgelaufen zu sein, denn außer dem Frühstück und einer Kleinigkeit am Nachmittag hatten wir nichts weiter gegessen. Unseren Hunger stillten M, L und ich mit leckerem Flammkuchen bei einer Gaststätte namens Averde Minigolf.

Leider mussten wir auch auf dem Rückweg wegen einer Umleitung fünfundneunzig statt sechzig Kilometer zurücklegen. Erst Viertel nach neun kamen wir beim Campingplatz an.

Unser Caravan-Urlaub – Ankunft im Schwarzwald

Reisen & Ausflüge

Oh je … wir sind alle erst um neun aufgewacht. Dabei soll es heute mit dem Caravan in den Schwarzwald gehen. M und ich überlegten eine halbe Stunde, ob wir verlängern oder weiterziehen sollten.

Zusammen mit den Brötchen brachte M auch die Rechnung vom Campingplatz Klausenhorn mit. Damit war die Entscheidung gefallen: Wir fahren in den Schwarzwald! Halb zwölf verließen wir nach großem Trubel und für uns typischer Aufbruchhektik den Campingplatz.

Da es unterwegs einige Umleitungen gab und wir nur mäßig vorwärts kamen, hielten wir zur Mittagszeit spontan in Rottweil. Den Caravan stellten wir in der Zwischenzeit auf einem Nettoparkplatz etwas außerhalb ab. Wir fanden in der autofreien Innenstadt ein gemütliches italienisches Restaurant, nahmen draußen Platz und sahen L entspannt beim Spielen und Erkunden der Umgebung zu. Nach dem Essen spazierten wir noch ein wenig durch die schöne Stadt.

Um vier kamen wir beim Campingplatz Schwarzwaldcamping in Altensteig an. Ein enger Weg führte uns zu unserer Liegewiese, auf der wir freie Platzwahl hatten. Es war kaum etwas los und noch sehr viel frei. Nach wenigen Minuten fanden wir auf der wunderschönen grünen Wiese den für uns optimalen Platz direkt neben dem Spielplatz. Der nächste Nachbar ist mindestens fünfzehn Meter entfernt. L kann hier rumlaufen und spielen, ohne jemanden zu stören und ohne dass wir ihr ständig hinterherrennen müssen ❤

Leider steht uns ab sofort nur eine Kuscheldecke als Zudecke und ein kleines Kissen als Kopfkissen zur Verfügung, da wir das geliehene Bettzeug beim Campingplatz Klausenhorn wieder abgeben mussten.

Dennoch fiel innerhalb weniger Minuten die komplette Anspannung der letzten Tage, von der ich nicht einmal wusste, dass ich sie habe, von mir ab. Nachdem L eingeschlafen war, verbrachten M und ich den ersten entspannten und schönen Abend draußen und wurden sogar von einer Fledermaus besucht 😉

Unser Caravan-Urlaub – Meersburg

Reisen & Ausflüge

Unseren Vormittag nutzten wir zum Wäsche waschen. Nach dem Aufhängen liefen L und ich zum Strandbad, welches sich unmittelbar an den Campingplatz anschließt, und planschten und spielten im Bodensee. Wir kehrten am späten Mittag zum Caravan zurück, wo M bereits mit einer leckeren Nudelpilzpfanne auf uns wartete.

Nach dem Essen machten wir uns auf den Weg nach Meersburg. L schlief bereits nach wenigen Minuten Autofahrt ein und verpasste so die Fahrt mit der Fähre. Prinz verhielt sich wunderbar und war der liebste Hund der Welt ❤ So konnten M und ich unsere Blicke über den Bodensee schweifen lassen.

Da Prinz beim Rundgang willkommen war, besichtigten wir das alte Schloss und sahen, wie die Menschen ab dem 11. Jahrhundert bis zur Renaissancezeit lebten. Die Dichterin Annette von Droste zu Hülshoff bewohnte die Burg viele Jahre lang. So konnten wir einen Blick in ihre damaligen Gemächer, unter anderem das Sterbe- und Arbeitszimmer erhaschen. Im Souvenirladen erstand ich für L das Wimmelbuch „Ein Jahr auf der Burg“ ❤

Bevor wir abends um sieben mit der Fähre zurückfuhren – L war ganz begeistert -, spazierten wir noch durch die Stadt und liefen die mit Menschen überfüllte Promenade entlang. Den Abend ließen wir mit einer leckeren Familienpizza ausklingen.

Unser Caravan-Urlaub – Insel Mainau

Reisen & Ausflüge

Gestern hatten wir einen ruhigen Tag 🙂 Nach dem Frühstück gingen M und L – ausgestattet mit Ball und Eimer – zum zweihundert Meter entfernten Strandbad. Prinz und ich spazierten ein wenig durch die Gegend. Die verschaffte Freizeit nutzte ich zudem zum Schreiben von fünf Postkarten.

Nach dem Mittagessen wurde im immer wärmer werdenden Caravan Mittagsschlaf gemacht. Am Nachmittag fuhren wir zur Insel Mainau, stellten jedoch fest, dass sich die Höhe des Eintrittsgelds eher für einen Tagesausflug eignet. Zurück zum Campingplatz wollten wir allerdings auch noch nicht. So machten wir uns auf den Weg in den Erlebniswald Mainau und besuchten den nicht weit entfernten St. Katharina-Biergarten. L hatte viel Spaß beim Erkunden des großen Geländes.

Auf dem Rückweg zog ein Gewitter heran. Wir erreichten gerade unser Auto, als es stark zu regnen begann. Glück gehabt!

M kochte uns ein super leckeres Abendessen. Da das Gewitter samt Regen gegen halb acht vorbei war, gingen wir vier auf den Spielplatz und schlenderten ein wenig auf dem Campingplatz herum, ehe für L Zeit zum schlafen war.

Was für eine schreckliche Nacht! Die arme L hatte bereits gestern Abend leicht erhöhte Temperatur. Da sie tagsüber für ihre Verhältnisse so gut wie nichts aß, konnte ich mir schon denken, dass sich ein weiterer Zahn den Weg ins Freie bahnt. Dreimal ist sie in dieser Nacht laut weinend aufgewacht. Es war somit nicht weiter verwunderlich, dass wir heute alle bis halb zehn morgens geschlafen haben.

Den Vormittag verbrachten wir in aller Ruhe auf dem Campingplatz und fuhren erst am späten Mittag zur Insel Mainau. Der kurze Fußweg zur Insel führte uns über eine Brücke, von der aus wir zahlreiche Fische im glasklaren und leicht türkisfarbenen Wasser sehen konnten. L war von den Enten, Möwen und Haubentauchern begeistert. Der Ausblick war wunderschön ❤

Wir suchten erst die Seeterrasse auf und aßen Mittag. Anschließend liefen wir den Inselrundgang entlang und kamen an Spielplätzen für Kinder jeden Alters vorbei. L durfte eine Weile spielen, ehe wir weiter in Richtung der Tiere wie Ponys, Esel, Kaninchen und Ziegen gingen. Bei der Anlegestelle der Fähre machten wir im Biergarten eine weitere Pause. M kaufte L ein kleines Bodensee-Entchen mit ihrem Namen drauf.

Wir verweilten beim Schloss, ehe der Rundweg uns zum Schmetterlingshaus führte. Mit L schaute ich mir die kleinen und großen Falter an. Wir sahen sogar Fische und Schildkröten. Wir waren fast die einzigen, die sich die Schmetterlinge mit ihren Augen und nicht durch eine (Handy-)Kamera ansahen. Nach Umrunden der Insel ließen wir L nochmals auf dem Spielplatz spielen.

Wegen eines dummen Kommentars unseres Freundes R war Ms Stimmung ab um fünf leider für den Rest des Tages auf dem Tiefpunkt 😦 Das war wirklich sehr schade, da der Ausflug zur Insel Mainau sein Eintrittsgeld wirklich wert war.

Unser Caravan-Urlaub – Wild- und Freizeitpark Allersbach

Reisen & Ausflüge

Leider hat es M auch am dritten Urlaubstag nicht geschafft, seine Arbeit ruhen zu lassen und die wenigen freien Tage zu genießen, und beantwortet weiterhin fleißig Mails oder nimmt Anrufe entgegen 😦

Dennoch besuchten wir vier heute Mittag den Wild- und Freizeitpark Allersbach am Bodensee. Das große Gelände war überwiegend der prallen Sonne ausgesetzt und so erkundeten wir mit einem Bollerwagen bei knapp dreißig Grad die Umgebung.

Wir steuerten zuerst einen Imbiss an und aßen Pommes und ein Stück Kuchen. L und M gingen sich anschließend etwas abkühlen und L konnte ein wenig planschen. Da die Attraktionen sehr nah beieinander liegen, konnten M und L ihr Talent auf einem Hüpfberg unter Beweis stellen. Abwechselnd mit M und mir fuhr L schließlich noch zwei Runden auf einer Ponybahn, ehe der Spielplatz das erste Mal aufgesucht wurde.

Natürlich schauten wir uns auch die Tiere an. Zufrieden stellte ich fest, dass sich alle in sehr großen Arealen – überwiegend von den Besuchern abgeschottet – bewegen und verstecken können. Wir bekamen Rehe, Hirsche, Wisents, Steinböcke und Ziegen, Wildschweine, Bären, Hühner, Pfaue sowie einen Luchs und einen Esel zu Gesicht.

Nach dem Rundgang aßen und tranken wir noch eine Kleinigkeiten und machten uns am späten Nachmittag auf den Rückweg zum Campingplatz Klausenhorn.

M kochte am Abend für uns Spaghetti mit Tomatensoße. L, die auf meinem Schoß saß, strampelte so wild mit ihren Beinen, dass mein Essen teilweise auf meiner Hose und im Gras landete. Dies war ein guter Moment, um sie ins Bett zu bringen.

M saß noch eine Weile mit Prinz draußen. Irgendwann lief ein anderer Hund vorbei und Prinz regte sich so sehr auf, dass er den Campingtisch zum wackeln brachte und somit alles herunterfiel. Alles in allem war der heutige Tag wirklich sehr anstrengend.