Gedanken- und Alltagsschnipsel im Februar

Alltagsschnipsel, Dies & Das

Das erste Schulhalbjahr ist nun vorbei. Am 10. Februar brachte L ihr erstes Zeugnis beziehungsweise ihre erste Halbjahresinformation mit nach Hause … und diese war überraschend ehrlich geschrieben.

Den Kindern wurde kein Honig ums Maul geschmiert. Es wurde klar und deutlich formuliert, was schon gut klappt und woran sie in Zukunft arbeiten sollen, um sich zu verbessern.

L macht Sachkunde, Deutsch, Sport, Englisch und Kunst am meisten Spaß. Wir nutzten für Mathe nun die Winterferien, um das Rechnen im Zahlenraum bis zehn zu festigen, indem L jeden Tag ein paar Übungen entweder über die Anton App oder mithilfe eines Aufgabenblattes absolvierte. Sie gab sich (fast immer) große Mühe und ich konnte mich davon überzeugen, dass sie den Unterrichtsstoff verstanden hat.

Im zweiten Schulhalbjahr wird es kleinere Änderungen, aus meiner Sicht zu Gunsten der Motivation der Kinder, geben. Ich bin gespannt, was L in den nächsten Monaten noch alles lernen wird. Mir ist wichtig, dass sie weiterhin mit Freude zur Schule geht und sich in jedem Fach anstrengt.


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Den Februar nutzte ich intensiv für die Vereinbarung von sämtlichen Arztterminen (inklusive Krebsvorsorgen) sowohl für mich als auch für L. Darüber bin ich wirklich sehr stolz, denn ich lasse dies gern schleifen. In den nächsten Monaten werde ich mich also bei vertrauten und neuen Ärztinnen vorstellen. Das fühlt sich sehr erwachsen an.


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In dem von mir als Scrum Master betreuten Projekt fand Anfang des Monats die erste Retrospektive in Person in unserem Erfurter Büro statt. Das war für alle aus dem Team einschließlich mir eine ganz neue Erfahrung. 

Schaffe ich es full remote locker, fünf Methoden in meiner Retrospektive einzubauen, musste ich diesmal aufgrund der vorangeschrittenen Zeit eine Methode komplett streichen und eine andere stark abwandeln und verkürzen.

Wir hatten dennoch viel Spaß, viel gelacht und zudem wertvolle Informationen für unsere zukünftige Arbeit im Projekt gesammelt.

Hallo Februar!

Dies & Das

Im Februar werde ich …

… meine Sportroutine ausbauen
… mehrmals wöchentlich Klavier spielen
… mit meinem Kollegen/Freund M weitere Mitarbeitergespräche führen
… drei Thai Massagen genießen
… mit L, ihrer Klassenkameradin L, deren Mama M und noch einigen anderen ins Kitupiland Leipzig gehen
… an den Wochenenden selbst gemachte Smoothies trinken
… den 60. Geburtstag meines Papas in einem Erfurter Restaurant feiern
… und dort unter anderem meinen Bruder und seine Verlobte J treffen
… am zweiten Elterninformationsnachmittag in Ls Schule teilnehmen
… mich mit L über ihr ersten Zeugnis freuen
… zwei Mal einige Tage am Stück in Erfurt verbringen
… und dort an einem Nachmittag Kuchen bei C & A essen
… aufgrund der Winterferien morgens eine Stunde länger schlafen
… öfter im Büro anwesend sein
… mich hoffentlich mit einer erst kürzlich aus Berlin zurückgekehrten Freundin treffen
… den 3. Geburtstag von Ls Cousin M feiern
… mit L an einem Wochenende nach Merseburg fahren
… am zweiten Open Space Friday teilnehmen
… bei Ls Oma M und meinen Eltern übernachten
… gemeinsam mit L den ersten Termin bei einer Kinderpsychotherapeutin wahrnehmen

Gedanken- und Alltagsschnipsel im Januar

Alltagsschnipsel, Dies & Das

Dieser Januar war mindestens genauso grau und dunkel wie der im vergangenen Jahr, würde ich behaupten. An den zwei oder maximal drei Tagen, an denen in diesem Monat die Sonne schien, fühlte ich mich gleich wie ein anderer Mensch. Ich habe mir diese Tage sogar in meinem Terminkalender „Ein guter Plan“ positiv hervorgehoben. Obwohl ich das Vitamin D3 täglich einnehme, bin ich unfassbar müde und beende meine Tagesaktivitäten meist schon gegen 18 Uhr. Die Luft ist dann einfach raus. Ich habe zudem meinen abendlichen Heißhunger resignierend zur Kenntnis genommen. Ich esse dann stellenweise so viele (ungesunde) Dinge, dass mein Kalorienbedarf pro Tag erheblich überschritten wird. Es grenzt an ein Wunder, dass ich mein Gewicht seit Wochen halten kann und immer noch im mittleren Normalgewichtsbereich liege.


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Ich bin in (Sommer-)Urlaubsstimmung.

Im Juli fliegen L, J und ich für eine Woche nach Irland und besuchen S, R, T und J. Eine Woche Mama-L-Urlaub wird es im August wieder in der Nähe des Senftenberger Sees geben. Es gefiel uns beiden dort so gut, dass wir wieder hinfahren wollen. Diese beiden Wochen sind die größeren geplanten Unternehmungen in diesem Jahr.

Zur Hochzeit im Herbst 2019 bekamen M und ich zwei Wochenend-Auszeiten geschenkt. Diese Gutscheine verlängerte ich Ende letzten Jahres um ein weiteres Jahr. Die erste kleine Auszeit werden L und ich in gut drei Wochen in Merseburg nehmen. Ich hoffe, dass ich noch ein Hotel finde, bei dem wir den zweiten Gutschein einlösen können. Durch die Pandemie sind nämlich nicht mehr allzu viele Hotels übrig geblieben, bei denen ich den Gutschein einlösen kann.

Nach München fahre ich in diesem Jahr sogar drei Mal, einmal im März, einmal im Oktober zur Hochzeit meines Bruders und nochmals im November, um mir ein Konzert anzuhören und -schauen.

Gemeinsam mit Ls Oma M, ihrer Tante M und ihrem Cousin M schauen wir gerade nach einer Ferienunterkunft in der Nähe des Harzes. Für vier oder fünf Tage wollen wir im Juli zusammen Urlaub machen.

Weil ich mich schon sehr lange danach sehne, mal wieder zwei Wochen am Stück in einem warmen Land Urlaub zu machen, buchte ich kurzentschlossen über Airbnb eine bezahlbare, hübsch gelegene und eingerichtete Unterkunft am Gardasee für nicht einmal achthundert Euro. Ich kann und will es mir nicht leisten, Tausende von Euro in „nur“ sieben oder zehn Tage Urlaub zu investieren. Im Juli 2024 verbringen L und ich unseren Urlaub somit in Italien. Ich bin jetzt schon voller Vorfreude.


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Seit dem Jahr 2013 lese ich mindestens zehn Bücher pro Jahr. Spitzenrekord stellte das Jahr 2019 mit 54 gelesenen Büchern dar.

Im Januar las ich bereits drei Bücher. Eines war richtig richtig gut, durch die anderen beiden habe ich mich stellenweise ein wenig gequält. Zudem habe ich noch vier oder sogar fünf Bücher angefangen zu lesen, musste aber nach einigen Seiten oder spätestens nach der Hälfte aufhören, weil sie wirklich unfassbar schlecht waren. Ich werde wohl das Genre wechseln müssen, um neuen Lesestoff zu erschließen. Ich liebäugle mit Kriminalromanen.


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Mitte des Monats verspürte ich große Lust, erneut die Folgen der BBC-Serie „Sherlock“ zu sehen. Ich tänzelte einige Tage umher, konnte mich aber nicht so richtig durchringen, Folge 1 der ersten Staffel zu beginnen. (Ich lese viel lieber und greife eher zu einem Buch als eine Serie zu schauen.) Bei einem Nachmittagsspaziergang sah ich bei einem parkenden Fahrzeug plötzlich einen Aufkleber am Fenster, auf dem „Sherlock“ stand. Da das ganz mein Humor ist und das Schicksal offenbar sehr deutlich zu mir sprach, schaute ich noch an diesem Abend die erste Folge. Mittlerweile bin ich in Staffel drei angekommen und habe mich wieder herrlich unterhalten gefühlt. Die Serie ist wirklich toll.

Hallo Januar!

Dies & Das

Im Januar werde ich …

… fokussiert auf meine Gesundheit achten
… und langsam in den (Arbeits-)Alltag starten
… mich intensiv mit dem neuen Terminkalender „Ein guter Plan“ beschäftigen
… eine Sportroutine aufbauen
… und mich gesünder ernähren
… zwei oder drei Thai Massagen genießen
… L zu einer Kindergeburtstagsfeier bringen (oder begleiten)
… vielleicht mit L den Winter Freizeitpark in Leipzig besuchen
… Mitarbeitergespräche nach dem SMART-Prinzip führen
… den 65. Geburtstag von Ls Oma M feiern
… vielleicht an einem Sonntag mit L zum Frühstücksbuffet ins Kitupiland in Leipzig gehen

Hallo Dezember!

Dies & Das

Im Dezember werde ich …

… weiterhin die kranke L gesund pflegen
… meine Sportroutine aufrechterhalten und ausbauen
… mit L Tag für Tag die Fälle im Die drei ???-Adventskalender in Buchform enträtseln 
… Plätzchen und Lebkuchen essen
… mit L hoffentlich zur Aufführung “Der kleine Rabe Socke feiert Weihnachten” gehen können 
… viele Weihnachtsvorbereitungen treffen
… an Brettspieleabenden teilnehmen 
… mein Auto zur Wartung und hoffentlich auch zur Innenraumreinigung in die Werkstatt bringen 
… beim Verpacken und Versenden der Firmenweihnachtsgeschenke helfen
… ein Wichtelgeschenk besorgen 
… und an der Firmenweihnachtsfeier teilnehmen 
… hoffentlich die ein oder andere Thai Massage bekommen 
… Weihnachtsmärkte besuchen
… eventuell auf ein Konzert gehen
… viele Weihnachtsbesuche machen und mit Familie und Freunden Weihnachten feiern
… zur Feier anlässlich des 80. Geburtstags meiner Oma gehen
… den Silvesterabend mit L und Freunden verbringen 

Gedanken- und Alltagsschnipsel im November

Alltagsschnipsel, Dies & Das

Sehr zu Ls Freude hatten wir am zweiten Novemberwochenende das Klassenmaskottchen Wolfi zu Besuch. Mit ihm besuchten wir das Martinsfest beim Torhaus Dölitz mit Lagerfeuer und Stockbrot, den Leipziger Zoopark (siehe 12 von 12 im November) und das Kino. Wir schauten den Film “Die Schule der magischen Tiere 2” ein weiteres Mal. 


Wolfi bekommen wir im zweiten Schulhalbjahr bestimmt noch mal mit nach Hause.


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In Sachsen war am 16. November der Feiertag Buß- und Bettag. Die zwei darauffolgenden Tage waren schulfrei. Aus diesem Grund befanden L und ich uns fast die gesamte Woche zu Besuch in Erfurt. 

Wir übernachteten eine Nacht bei C und ihrem Sohn M. Ich nahm mir am sächsischen Feiertag Urlaub, sodass wir mit den Kindern nach Gotha in den Indoorspielplatz fahren konnten. Abends trafen L und ich uns mit Ls Opa D im Waldcasino zum Abendessen.

Die folgenden zwei Nächte schliefen wir bei Ls Oma M. Während ich am Donnerstag und Freitag arbeiten ging, kümmerte sich M um L und ging mit ihr unter anderem ins Theater Erfurt in die Vorstellung “Pünktchen und Anton”. Ls Tante, Onkel und Cousin statteten wir ebenfalls einen Besuch ab.

Das Wochenende verbrachten wir bei meinen Eltern. Am Samstag trafen wir sehr zu Ls Freude für ein paar Stunden ihren Kindergartenfreund K. Bevor wir am Sonntag wieder nach Hause fuhren, gingen wir zu Ms Grab und legten unser Gesteck ab, das L selbstgestaltet hat.


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Ein paar Wochen lang stand L morgens und abends vor dem Spiegel und überlegte, wie sie wohl mit kurzen Haaren aussehen würde. 

Während unseres längeren Erfurt-Aufenthaltes war es schließlich soweit: Gemeinsam mit ihrer Oma M ging sie zum Friseur und ließ sich ihre Haare um etwa zwanzig Zentimeter kürzen und eine schicke modische Frisur verpassen.


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Der November war sowohl privat als auch beruflich unglaublich voll. 

Ich sprach in den letzten Wochen mit all unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Gespräche liefen wirklich ausgesprochen gut und alle sind mit den geplanten Änderungen ab nächstem Jahr einverstanden. Ich möchte die Gesprächsstruktur nämlich verbessern und den drei im Jahr stattfindenden Treffen ab sofort mehr Sinn verleihen. Unser Unternehmen hat mittlerweile die großen Probleme gelöst, sodass wir uns nunmehr der Mitarbeiterentwicklung widmen können. (Wir hatten seit dem Neustart vor etwas mehr als zwei Jahren erst andere Aufgaben zu lösen.)

Mein eigenes Mitarbeitergespräch wird voraussichtlich Mitte Dezember stattfinden. Ich bin sehr neugierig, ob meine geplanten Ideen Anklang finden werden.


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Nun dürfte mir nahezu jeder Lieferant mitgeteilt haben, dass sich die Preise ab Januar 2023 erhöhen werden. Ich habe meine Finanztabelle brav aktualisiert und mir jeden Ausgabenposten erneut angeschaut. Es gibt nur sehr wenig, was ich wirklich noch einsparen könnte, es im Moment aber nicht möchte (Duolingo, Kindle Unlimited, Amazon Prime, Netflix, Spotify – das sind in Summe knapp fünfzig Euro).

L und ich werden klarkommen. Ich werde auch weiterhin ganz genau darauf achten, für was wir unser monatlich zur Verfügung stehendes Taschengeld ausgeben (vermutlich wieder zu 90 Prozent für Unternehmungen für und mit Laura).

Auch bei unseren Urlauben in diesem und im letzten Jahr waren wir äußerst sparsam unterwegs. Das werde ich 2023 ganz genauso machen.

Hallo November!

Dies & Das

Im November werde ich …

… weniger und gesünder essen 
… Sport in den Alltag integrieren
… mindestens drei Thai Massagen genießen 
… Mitarbeitergespräche führen
… zu einer Wohnungseinweihungsfeier gehen
… L zu einem Kindergeburtstag begleiten 
… den Geburtstag meiner Mama bei einem leckeren Abendessen feiern
… mein Auto zum Räderwechsel und zur Wartung in die Werkstatt bringen
… mit L auf den Friedhof gehen
… den Leipziger Weihnachtsmarkt besuchen
… am Open Space Friday im Büro teilnehmen 
… den Weihnachtsmarkt in Ls Schule besuchen 
… die Wohnung weihnachtlich dekorieren
… die ersten Weihnachtsplätzchen backen und verzieren
… vielleicht den GenussPark im EGApark Erfurt besuchen

Hallo Oktober!

Dies & Das

Im Oktober werde ich …

… Besuch von Ls Oma M haben
… mit L den Kinofilm „Die Schule der magischen Tiere 2“ ansehen
… ein weiteres Mal mit L zur Kleinmesse in Leipzig gehen
… vielleicht einen Indoorspielplatz besuchen
… einige Thai-Massagen genießen 
… Besuch von meinem Bruder und meinen Eltern haben 
… mit L zweimal nach Erfurt fahren
… und einmal bei meinen Eltern und bei Ls Oma M übernachten 
… mit L das Erfurter Oktoberfest besuchen 
… L in den Herbstferien für zwei Tage in den Ferienhort schicken
… an einem Teamfrühstück im Büro teilnehmen 
… mit L und J für eine Woche nach Albanien fliegen 
… und dort U, E, K und M besuchen 
… mit L an der Geburtstagsfeier meines Bruders teilnehmen 
… und deshalb für zwei Nächte nach München fahren 
… vielleicht mit L an Halloween um die Häuser ziehen

Hallo September!

Dies & Das

Im September werde ich …

… mehrmals mit meiner Freundin J und meinem Bruder telefonieren 
… wieder häufiger Klavier üben 
… mit L die Schuleinführungsfeier von Ls Klassenkameradin besuchen
… mit L in den Zirkus gehen
… einige Thai-Massagen genießen
… erstmals seit zwei Jahren mit meinem Alt-Saxophon wieder an zwei Orchesterproben teilnehmen 
… und deshalb mit L zwei Nächte bei meinen Eltern schlafen 
… Ms Grab pflegen
… am ersten Elterninformationsnachmittag in Ls Schule teilnehmen 
… eventuell Besuch von meinen Eltern bekommen 
… mit L zum Puppentheaterfest gehen
… an unserem Open Space Friday im Büro teilnehmen 
… mindestens einmal wöchentlich ins Büro nach Erfurt pendeln 
… eventuell Jahreskarten für den Leipziger Zoo kaufen
… vielleicht den Belantis Freizeitpark mit L und ihrem Kindergartenfreund K besuchen

Gedanken- und Alltagsschnipsel im August

Alltagsschnipsel, Dies & Das

Einen großen Vorteil hat unser Umzug in eine größere Stadt definitiv gehabt: In Leipzig und Umgebung gibt es Psychologinnen, die sich mit tiefenpsychologischer Psychotherapie und Traumabehandlung bei Kindern auskennen. In Erfurt gibt es tatsächlich niemanden auf diesem Gebiet.

Als L nach unserem wunderbaren Tag im Zoo am Abend schlimme Sachen äußerte und ich fast zwei Tage brauchte, um mit ihrer Aussage klarzukommen, habe ich beschlossen, mich um eine Behandlung für sie und somit auch irgendwie für mich, denn Kinder und Eltern werden gemeinsam therapiert, zu bemühen. Es geht so einfach nicht weiter. Sie tut mir unendlich weh mit ihren Äußerungen. Ich selbst kann nicht einschätzen, ob sie das Gesagte ernst meint oder ob sie weiß, dass ich darauf anspringe. Im Moment hat L „nur“ drei Jahre aufzuarbeiten. Je älter sie wird, desto schwieriger und schlimmer könnte eine Therapie emotional für sie werden.

L muss unbedingt trauern. Denn das hat sie nicht getan. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich es in den letzten zwei Jahren so wirklich getan habe. Ich fühle mich aber zum jetzigen Zeitpunkt psychisch stabil, wenn ich von den hin und wieder auftretenden Stresssymptomen, die in Richtung Depression gehen, einmal absehe. Aber auch hier bin ich schon deutlich weiter gekommen und höre noch genauer hin, was mir mein Körper mitteilt.


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Sie haben es geschafft! Sie haben mich so stark verunsichert, ja fast schon in den Wahnsinn getrieben, dass ich nun intensiv schaue, irgendwie noch mehr Geld beiseite zu legen oder ungenutzte, aber noch gut erhaltene Gegenstände und Dinge zu verscherbeln. Ich rede von den steigenden Nebenkosten, die uns Bürgerinnen und Bürger vor allem ab nächstem Jahr überrollen sollen.

Ich führe seit Anfang dieses Jahres sehr streng eine Finanztabelle. Aufgelistet habe ich dort alle monatlichen Ausgaben und die Einnahmen. Sicherlich gibt es bei den Ausgaben Kleinigkeiten, die sich noch einsparen ließen, wie z. B. mein Spotify Abonnement, Netflix, Amazon Prime oder Kindle Unlimited. Alles genannte nutze ich aber sehr häufig, genauso wie mein Duolingo Abonnement. Fest steht: Ich würde lieber diese Kleinigkeiten einsparen, als an Ls oder meinen Altersvorsorge-Fond zu gehen. Ls Fond läuft seit ihrer Geburt. Ich habe aber erst vor zwei Jahren damit angefangen, Geld für das Alter beiseite zu legen. Das nun wieder einstampfen zu müssen, träfe mich (vermutlich später) hart. Ich hoffe irgendwie immer noch auf ein Wunder. Vielleicht wird es ja auch gar nicht soooo teuer wie überall angedeutet. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.


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Es war die absolut richtige Entscheidung, aus der Wohnung, in der M vor über zwei Jahren starb, auszuziehen. Dass L und ich nicht innerhalb Erfurts umgezogen, sondern vor etwas über einem Monat hier in Markkleeberg gelandet sind, hätte ich mir vermutlich niemals träumen lassen. Und doch ist es jetzt so. Und es fühlt sich sehr gut und richtig an.

L schläft in ihrem neuen Zimmer wesentlich ruhiger und länger durch als zuvor. Sie kommt im Laufe der Nacht zwar immer noch in mein Bett gekrochen, aber oftmals nur eine Stunde vor dem Aufstehen. Das ist unglaublich. Zudem spielt sie hin und wieder längere Zeit am Stück in ihrem Kinderzimmer, ohne mich mit in ihr Spiel einzubinden. Das ist definitiv auch ungewohnt und neu für uns beide.

Im Ferienhort der neuen Schule hat es ihr sehr gut gefallen. Das ein oder andere Kind aus ihrer neuen Klasse besuchte im August ebenfalls die Einrichtung, sodass sie vor dem gestrigen ersten Schultag schon drei oder vier Kinder näher kennenlernen konnte. Ich genieße es sehr, morgens und nachmittags mit der S-Bahn und Tram statt mit dem Auto fahren zu können. Für mich wirkt es entschleunigend. Zusätzlich lernt L, wie sie sich im Straßenverkehr zu verhalten hat und wie sie von A nach B kommt. Und ich komme endlich wieder auf mindestens zehntausend Schritte am Tag.

Ich bin gespannt, wie sich unser Leben und der Alltag in den kommenden Wochen gestalten und entwickeln wird. Ich bin zuversichtlich, dass es uns auch im Herbst und Winter sehr gut gefallen wird. Für L wünsche ich mir, dass sie sich mit einigen Kindern in ihrer Klasse so intensiv anfreundet, dass sie Spielkameraden und Spielkameradinnen mit nach Hause nehmen mag oder selbst nach der Schule oder am Wochenende zum Spielen eingeladen wird. (Ich gebe zu, dass ich davon auch sehr stark profitieren würde. 😉 )