Hallo 2024! Hallo Januar!

Dies & Das

Im Januar werde ich …

… kleinere Änderungen im Blog vornehmen 
… noch einige freie Tage genießen 
… Ls Lehrerin meine Wünsche, Sorgen und Ängste mitteilen 
… ruhig in das neue Arbeitsjahr starten
… die Wohnung abschmücken
… mein Jahresgespräch haben
… L einmal wöchentlich zur Ballettstunde bringen 
… zweimal zur Thai Massage gehen 
… ein Wochenende in Erfurt bei meiner Schwiegermama verbringen 
… mir das diesjährige Winterschaulaufen ansehen
… in einem meiner Scrum Projekte einen Jahresauftakt organisieren 
… unser Teammeeting (mit)gestalten
… am Open Space Friday teilnehmen 
… erste Mitarbeitergespräche führen 
… mit L gesund und lecker kochen
… die täglichen Sportübungen wieder aufnehmen 
… entschleunigen und das Leben genießen 

Gedanken- und Alltagsschnipsel im Dezember 

Alltagsschnipsel, Dies & Das

Seit einigen Wochen wechsle ich täglich meine vier Sprachen ab, die ich mithilfe der Duolingo App erlerne. Ich hatte in diesem Jahr so einiges ausprobiert und bin mit dieser Variante derzeit am zufriedensten. So kommt keine Sprache mehr zu kurz und ich merke schneller, wenn Übungen erneuert oder ganz verändert werden.


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Was für ein Jahr. Es ist unfassbar viel passiert. Schönes wie trauriges. 

Meine Erlebnisse waren sehr emotional, herausfordernd und stellenweise anstrengend, aber auch lustig, herzerwärmend und (ent)spannend. 

Nicht nur einmal fühlte ich mich überfordert und in meiner Rolle als Mama deplatziert. L und ich haben gelacht, geweint, viel zu oft gestritten und uns dennoch wieder vertragen. Sie hat einen sehr starken Charakter, dem ich oft nicht gewachsen bin.

Ich litt in diesem Jahr zum Glück nicht einmal unter psychosomatischen Rückenschmerzen aus der Hölle. Nicht ein einziges Mal. Ich habe trotz einiger Rückschläge sehr deutlich gespürt, dass mein Körper und meine Seele allmählich heilen. 

So viel wie in diesem Jahr habe ich schon lange nicht mehr vom Leben gelernt. Und das sowohl privat als auch beruflich. Diese wertvollen neuen Erkenntnisse mögen mich auch im kommenden Jahr begleiten und zur richtigen Zeit bei anstehenden Entscheidungen unterstützen.


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Mein jährlich gesetztes Ziel, mindestens zehn Bücher zu lesen, habe ich mit zweiundvierzig gelesenen definitiv geschafft.


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Ins kommende Jahr werden mich einige Fragen begleiten. Was ist wirklich wichtig im Leben? Enden wir früher oder später nicht alle im gesellschaftlichen Hamsterrad? Ist es vor diesem Hintergrund wirklich erstrebenswert, Leistungsdruck auf unsere Kinder auszuüben? Was wünsche ich mir für L? Was wünscht sie sich selbst? Wie soll unser Leben weitergehen?

Erste Antworten auf einige der obigen Fragen schwirren bereits durch meinen Kopf. Fakt ist: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten und ich bin gespannt, was 2024 für uns bereithält. 


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Ich wünsche euch einen ruhigen Jahresausklang, ein schönes Silvesterfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Hallo Dezember!

Dies & Das

Im Dezember werde ich …

… den schulischen Weihnachtsmarkt besuchen
… L zur Geburtstagsfeier von J begleiten
… mit L ins Puppentheater gehen
… zwei Thai Massagen genießen
… das Auto zur Wartung und zum TÜV in die Werkstatt bringen
… den Leipziger und Erfurter und vielleicht kleinere Weihnachtsmärkte besuchen
… ein Wochenende bei meinen Eltern verbringen
… ein Gespräch mit Ls Lehrerin und Erzieherin führen
… L zu einer Kindergeburtstagsfeier bringen
… L zur Hautärztin begleiten
… zur Weihnachtsfeier gehen
… das Weihnachtsfest in Erfurt verbringen
… und viele liebe Menschen treffen
… ein gemütliches Silvester mit L feiern
… vielleicht den Weihnachtszirkus besuchen
… Weihnachtsplätzchen backen

Gedanken- und Alltagsschnipsel im November

Alltagsschnipsel, Dies & Das

Ich habe beschlossen, das Leben im kommenden Jahr mehr zu genießen.

Ich werde auch weiterhin monatlich etwas Geld zur Seite legen, will aber in Zukunft nicht mehr so streng zu mir sein, wenn ich auf Erspartes zurückgreifen muss. L und ich leben jetzt. Es tut uns nicht gut, wenn wir im Alltag auf schöne kleine Dinge, die uns sehr glücklich machen, verzichten müssen, nur weil das Geld für den Monat aufgebraucht ist.


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Auf das im Dezember stattfindende Gespräch mit Ls Lehrerin und ihrer Erzieherin zu ihren schulischen Leistungen bin ich gespannt wie ein Flitzebogen.

Ich vertrete nach wie vor die Meinung, dass L die Klasse nächstes Jahr nicht wiederholen muss, wenn wir weiterhin fleißig für Mathe und Deutsch üben. Die bisher von L mit nach Hause gebrachten Noten im Einser- und Zweierbereich geben mir zudem Recht.


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Ich bin in diesem Monat über etwas sehr interessantes gestolpert. Ich gehöre zu den Menschen, die schon lange auf der Suche nach ihrem persönlichen Sinn des Lebens sind. Richtig fündig geworden bin ich trotz all der Jahre des Nachdenkens nicht.

Nun wurde ich damit konfrontiert, dass der eigene Sinn des Lebens nicht zwangsläufig ein bestimmter Beruf, ein Talent oder eine Sache, für die man brennt, sein muss. Der Sinn des Lebens kann auch in anderen Menschen gefunden werden.

Darüber habe ich viel nachgedacht. Ich empfinde Freude und Begeisterungsfähigkeit bei vielen verschiedenen Dingen, fand jedoch bisher nichts, das mich langfristig in seinen Bann ziehen und mich in Flammen der Hingabe aufgehen lassen konnte.

Die allergrößte Freude bereitet es mir, für andere Menschen da zu sein, ihnen zuzuhören, sie zu beschenken und mich um sie zu kümmern. Das wurde mir bisher nie langweilig und ich gehe mit all meinem Herzblut voll darin auf. (Ab und an vielleicht sogar ein wenig zu viel.)

Ich würde also soweit gehen zu sagen, dass mein Sinn des Lebens darin besteht, von anderen Menschen gebraucht zu werden und ihnen Liebe und Unterstützung zu schenken.

Hallo November!

Dies & Das

Im November werde ich …

… Dehnübungen in mein Sportprogramm integrieren
… L für eine Routineuntersuchung zur Zahnärztin begleiten
… mindestens zwei Thai Massagen genießen
… den Geburtstag meiner Mama feiern
… L zur Geburtstagsfeier ihrer Schulfreundin L begleiten
… einen bunt gefüllten Schuhkarton im Rahmen der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ abgeben
… das Martinsfest-Wochenende bei Ls Oma M verbringen
… und dabei symbolisch Ms vierzigsten Geburtstag feiern
… einer Lesung der Erfurter Herbstlese beiwohnen
… mit L nach München fahren
… und dort unter anderem dem Konzert der Band SHRX in der Olympiahalle lauschen
… mit L ein Wochenende im Südharz verbringen
… weihnachtlich dekorieren
… und erste Weihnachtsplätzchen backen
… ein paar kindfreie Stunden haben
… und vielleicht den Leipziger Weihnachtsmarkt besuchen

Gedanken- und Alltagsschnipsel im Oktober

Alltagsschnipsel, Dies & Das

Weil mich die Thematik Geld (wieder einmal) sehr stark beschäftigte, fand ich nach kurzer Recherche im Internet heraus, dass von dem gesamten zur Verfügung stehenden Haushaltsnettoeinkommen, hier zählen neben meinem Nettolohn also auch Ls Kindergeld und ihr Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt mit hinein, fünfzig Prozent die Fixkosten, dreißig Prozent die Freizeit und zwanzig Prozent das Sparen ausmachen sollten.

Das wollte ich für L und mich natürlich genauer wissen und so nahm ich mir Mitte des Monats die Zeit und rechnete die prozentuale Verteilung aus.
Unsere monatlichen Fixkosten machen 69 Prozent unseres Haushaltsnettoeinkommens aus, die Kosten für die Freizeit (hier zählen auch Abonnements wie Netflix, Kindle Unlimited und Duolingo, Kulturkosten wie Kino und Schwimmbad, aber auch Urlaube und Geschenke/Aufmerksamkeiten für Dritte hinzu) etwa 19,5 Prozent und gespart werden 11,5 Prozent. Von dem Sparbetrag, der bei uns 11,5 Prozent ausmacht, wandert etwa die Hälfte in Ls Fonddepot. Das soll auch so bleiben.

Ich bin nun am überlegen, wie ich es schaffe, unsere Fixkosten zu reduzieren. Es gibt nur sehr wenige Positionen auf meiner Finanzübersicht, die sich in den nächsten Jahren einsparen lassen. Darunter finden sich Ls Schulgeld, ihre Hortgebühren und mein „Strafkredit“, den ich seit mittlerweile dreieinhalb Jahren abzahle, ohne je etwas davon gehabt zu haben. Von unseren Freizeitausgaben könnte ich einige Abonnements wie Netflix, Duolingo oder Kindle Unlimited kündigen. Die beiden Letztgenannten nutze ich täglich. Diese Abonnements zu kündigen, würde mich sehr traurig stimmen. Das Netflix-Abonnement teile ich mir mit einer anderen alleinerziehenden Mama.

Als ich bei meiner Recherche auch noch über mehrere Seiten stolperte, die meinten, ein Mensch von dreißig Jahren (und da bin ich ja bereits einige Jahre drüber) sollte etwa fünfundvierzig Tausend Euro angespart haben, musste ich schlucken. Mit Ach und Krach habe ich fünfundzwanzig Prozent dieses Betrags erreicht, der hauptsächlich für ein angenehmes Leben im Alter nach Eintritt der Rente gedacht ist.

Ich würde mich nach wie vor als sehr sparsamen, aber nicht geizigen Menschen bezeichnen. Ich tue mich unfassbar schwer damit, mühevoll erspartes Geld für das (Über)Leben im Alltag auszugeben. Gleichzeitig sehe ich es (noch) nicht ein, auf die kleinen Freuden im Alltag zu verzichten. L und ich gehen sehr gerne ins Kino oder in die Schwimmhalle. Zudem schlägt ein sehr reise- und abenteuerlustiges Herz in mir. Ein Leben ohne Reisen wäre für mich ein sehr trostloses. Großartigen Luxus benötige ich im Urlaub nicht, weshalb es mir bisher oft gut gelungen ist, günstig zu verreisen.

In den letzten Monaten spüre ich (unter anderem Dank der Inflation) so deutlich wie noch nie, dass das L und mir zur Verfügung stehende Geld hinten und vorne nicht mehr ausreicht. Ich schaue nahezu täglich meine sehr diszipliniert geführte Finanzübersicht durch, um herauszufinden, wo wir Geld einsparen könnten, finde aber keine zufriedenstellende Lösung. Die allermeisten unserer Fixkosten lassen sich nicht (so einfach) kündigen. Was schließe ich also daraus? Ich werde weiterhin unsere Ausgaben bei Freizeitaktivitäten und ab und an (in weniger guten Monaten) auch beim Sparen kürzen müssen.

Um den Monat nicht mit allzu deprimierenden Gedanken zum Thema Geld zu beenden, möchte ich festhalten, dass ich trotz des immer weniger werdenden Geldes sehr froh bin, mit L schöne Freizeitaktivitäten machen und im Notfall auf einen kleinen Betrag auf dem Sparkonto zurückgreifen zu können. Ich weiß, dass sehr viele andere Menschen weder die eine noch die andere Möglichkeit haben. Dennoch wünsche ich mir eine gerechtere Umverteilung des der gesamten Welt zur Verfügung stehenden Geldes.

Hallo Oktober!

Dies & Das

Im Oktober werde ich …

… meine tägliche Sportroutine beibehalten
… ein neues Buch meiner Lieblingsautorin lesen
… mit L ins Kino gehen
… die Herbst-Kleinmesse in Leipzig besuchen
… ein paar Tage bei Ls Oma M verbringen
… meinen ersten Storymap Workshop leiten
… ein Wochenende in Erfurt bei meinen Eltern verbringen
… das Erfurter Oktoberfest besuchen
… mit L nach München fahren
… und dort bei der standesamtlichen Trauung und Hochzeitsfeier meines Bruders und J dabei sein
… vor sechzig Gästen Saxophon spielen
… zwei Thai Massagen genießen
… mit meinem Kollegen/Freund M Mitarbeitergespräche führen
… am Open Space Friday im Büro teilnehmen
… mit L an Halloween um die Häuser ziehen

Gedanken- und Alltagsschnipsel im September 

Alltagsschnipsel, Dies & Das

Für mich hatte die wochenlang angespannte, nervenaufreibende und schwierige Situation an der Arbeit einen großen Lerneffekt. ich weiß jetzt nämlich sehr genau, was ich beruflich will und was nicht.

Ich mag die Gespräche und den Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen sehr. Ich höre mir gern ihre Sorgen und Nöte an und habe Freude daran, mir zu überlegen, wie diese Themen aus der Welt geschafft oder verbessert werden können. Ich mag es, Prozesse zu planen, zu organisieren und zu coachen.

Das alles ist meins. Damit kann ich mich gut identifizieren. Darauf möchte ich meinen Fokus legen.

Ich sehe mich hingegen nicht als knallharte Geschäftsfrau oder Managerin, der es bereits so in Fleisch und Blut übergegangen ist, Hiobsbotschaften an ihre Mitarbeiter*innen zu kommunizieren, dass keine Gefühlsregung im Gesicht mehr zu erkennen ist.

Die letzten Wochen haben mir gezeigt, dass dies weder mein Geist noch mein Körper lange aushalten könnte. Ich denke an die Bauchschmerzen, den Stein auf dem Herzen und die Appetitlosigkeit. Mich würde diese Art von Arbeit über kurz oder lang zermürben.


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Bei meinem Check-up 35 wurde Blut entnommen und untersucht. Bei der Auswertung kam heraus, dass mein Cholesterinwert leicht erhöht ist. 

Besonders übel ist das, da ich mich bereits vegetarisch mit vielen veganen Mahlzeiten ernähre. Auch an Bewegung mangelt es bei mir eher nicht.

Ich hoffe, dass dieser Wert im Moment nur wegen des wochenlangen Stresses erhöht ist. In drei Jahren wird beim nächsten Check-up wieder auf diesen Wert geschaut. Bis dahin brauche ich mir wohl erst mal keine Sorgen zu machen. (Als ob ich so funktionieren würde.)

Hallo September!

Dies & Das

Im September werde ich …

… entschleunigen und herunterfahren
… viele schöne Telefonate führen
… einen vor zig Wochen vereinbarten Arzttermin wahrnehmen
… einige Thai Massagen genießen
… mit L wegen eines Leberflecks zur Hautärztin gehen 
… den zehnten Hochzeitstag von und mit A und M feiern
… den Elternabend in Ls Schule besuchen
… ein Wochenende in Erfurt bei meinen Eltern verbringen
… Ls Opa D treffen
… einen freien halben Tag für mich haben
… einen Tag der offenen Tür einer weiterführenden Schule besuchen
… am Open Space Friday im Büro teilnehmen
… Ls Oma M besuchen

Gedanken- und Alltagsschnipsel im August

Alltagsschnipsel, Dies & Das

Neunzehn Bücher habe ich bis einschließlich heute ausgelesen. Mein Jahresziel sind zehn Bücher. Nun, das dürfte ich für 2023 erneut geschafft haben.

Besonders glücklich bin ich allerdings, dass unter diesen neunzehn gelesenen Büchern eines war, das mich inspirierte, ermutigte, Neues auszuprobieren, und in meiner persönlichen Entwicklung ein Stückchen weiterbrachte. Ich bin sehr gespannt, wohin meine (Lebens-)Reise noch gehen wird.


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Sabine schrieb vor einiger Zeit in ihrem Blog Mausloch, dass immer weniger Interesse besteht, neue Musik zu entdecken, je älter man wird. Ich fühlte mich direkt angesprochen. Ich kann nicht genau sagen, warum das bei mir so ist, aber am liebsten höre ich immer dieselben Bands oder Songs.

Um diesem Muster ein Stück weit zu entfliehen, wähle ich in letzter Zeit auf Spotify einen Song aus, den ich sehr mag. Da ich die Einstellung aktiviert habe, dass automatisch weitere Songs abgespielt werden sollen, nachdem der von mir ausgewählte endet, komme ich mittlerweile in den Genuss, neue Bands und somit auch neue Songs kennenzulernen. Und das ist einfach nur toll. Ich spüre richtig, wie glücklich es mich macht, mir bis dato unbekannte Musik zu entdecken. Manchmal frage ich mich dennoch, warum ich nicht schon eher Neues ausprobiert habe …