Freitag, 14. Juni 2024 – Familientreffen

Alltagsschnipsel

Ich bin spät ins Bett gegangen, habe in der Nacht aber gut geschlafen. Ich wachte am Morgen sogar wieder vor dem Weckerklingeln gegen sechs Uhr von selbst auf und fühlte mich fit für den bevorstehenden Tag.
Zum Frühstück gab es Beerenmüsli mit Nektarine und Pflanzenmilch, mittags aß ich eine kleine Brotzeit, zum Vesper etwas Laugenbrezel und abends ließ ich mir den Rest von Ls Essen schmecken, ehe es noch leckeres Eis von Goldhelm gab.
Auf dem Crosstrainer, den ich aktuell dem Joggen vorziehe, verbrannte ich innerhalb einer halben Stunde vierhundert Kalorien. Ich kam ordentlich ins Schwitzen und legte dabei 2,77 Kilometer zurück.

Heute führte ich ein langes Telefonat mit unserer Lohnbuchhalterin. Sie bestätigte mir alles, was mein Bruder gestern für mich herausfinden konnte. Montag kontaktiere ich das Finanzamt. Während des Gesprächs erledigten wir zig, stellenweise lang liegengebliebene Aufgaben. Es war ein schönes Gefühl, die To-do-Liste schrumpfen zu sehen.
Ein letztes Mal in Klasse zwei hatte L vormittags die Fächer Deutsch und Mathe, ehe dann die Viertklässler*innen verabschiedet wurden.

Am Nachmittag machten L und ich uns auf den Weg zu meinen Eltern. 
Kurz nach unserer Ankunft und einem kleinen Obstsnack trafen wir uns in der Stadt mit meinem Bruder, meiner Schwägerin J und ihren Eltern. Die vier sind von München beziehungsweise einem Dorf bei Erding aus angereist. Wir schlenderten gemeinsam über das Krämerbrückenfest in Erfurt, bewunderten vom Petersberg aus die Aussicht über die Stadt und verweilten am längsten in der Nähe der Bühne auf dem Domplatz.
Zu Hause schaute ich mit meinen Eltern das EM-Auftaktspiel und freute mich über den Sieg unserer Nationalmannschaft. Ich fand das Spiel gut.

Beim Abendessen in der Stadt erfuhren wir alle eine schöne Nachricht von meinem Bruder. Über diese habe ich mich sehr gefreut.

Was heute schön war:

– Fitnessstudio
– unfall- und staufreie Autofahrt
– Familientreffen
– Besuch des Krämerbrückenfests
– Eis von Goldhelm
– gewonnenes EM-Auftaktspiel 
– Englischübungen in der Duolingo App

Eindrücke des Tages:



Donnerstag, 13. Juni 2024 – Sorge

Alltagsschnipsel

Gestern Abend lagen L und ich zeitiger im Bett. Ich bin schnell eingeschlafen und konnte die Nacht über ohne Unterbrechungen durchschlafen. Heute Morgen fühlte ich mich nicht nur fit und ausgeschlafen, sondern wachte von selbst fünf Minuten vor dem Weckerklingeln auf.
Zum Frühstück gab es eine Brotzeit im Auto, mittags aß ich eine Pizza Funghi, die aufgrund eines lang ersehnten Projektabschlusses spendiert wurde, und abends hatte ich erneut Appetit auf Brot.

Am späten Vormittag fand das Management Weekly statt, das recht zügig vonstatten ging. Direkt nach dem Mittagessen startete die Retrospektive, die ich als Scrum Master vorbereitet und geleitet habe. Vor, zwischen und nach den beiden Terminen konnte ich mich etlichen kleineren To-dos auf meiner Liste widmen. Heute war alles in allem ein produktiver Arbeitstag.  
L fragte ich am Abend nach ihrem Schultag. Dieser war wie immer „okay“. Mit Blick in den Ranzen konnte ich sehen, dass sie am Füllerführerschein weitergearbeitet hat. Es ist in diesem kleinen Heftchen sehr deutlich erkennbar, dass ihr noch die Übung bei der Schreibschrift fehlt. Die Zeilen reichen nicht aus, um beispielsweise einen darüber stehenden Satz vollständig abzuschreiben. L schreibt wirklich sehr groß. In den Ferien werden wir gemeinsam das Schreiben in Schreibschrift mit dem Füller üben. Ganz entspannt. Vermutlich beim Schreiben unserer Urlaubspost. 

Von der Schule wurde L von CEs Papa abgeholt. So konnte sie den Nachmittag und Abend bei ihrer Schulfreundin verbringen.
Für mich hatte das den Vorteil, dass ich nach der Arbeit nicht hetzen brauchte, um schnell von Erfurt nach Markkleeberg zu kommen. Ich konnte länger im Büro bleiben und abends in Ruhe Unmengen an Grünfutter für die Kaninchen einkaufen. 
Als wir gegen zwanzig Uhr beide wieder zu Hause waren, schaute ich die fünfte Folge der dritten Staffel der Serie „Bridgerton“ und schämte mich irgendwie ein bisschen fremd.

Mein Bruder hat mir bei einer Rückfrage des Finanzamts zur eingereichten Einkommenssteuererklärung für letztes Jahr sehr geholfen. Er hat sogar seinen Steuerberater um Rat gefragt. Ich hatte bis zu unserem Telefonat am Mittag wirklich sehr große Sorge, dass ich sehr viel Geld nachzahlen muss. Gerade mit Blick auf das nun komplett leere Sparbuch löste das ein starkes Unbehagen in mir aus. Sehr wahrscheinlich liegt lediglich ein kleiner nachvollziehbarer Fehler meinerseits vor, der sich hoffentlich leicht beheben lässt. Morgen hole ich mir noch die Meinung unserer Lohnbuchhalterin dazu ein. 

Was heute schön war:

– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiele 90 und 91 der Reihe „Die drei ???“
– Support bei Steuerthemen
– Pizza zum Mittagessen
– Playdate für L
– Serie „Bridgerton“
– Schwedischübungen in der Duolingo App

12 von 12 im Juni

Alltagsschnipsel

Heute ist der 12. Tag des Monats. Es heißt somit wieder 12 von 12. Das bedeutet, dass im Verlauf des Tages viele Bilder gemacht werden, von denen zwölf abends im Blog präsentiert werden.

Das letzte Mal schaute ich gestern Abend kurz nach halb zwölf auf mein Telefon. Durch nicht zur Ruhe kommen wollende Gedanken über alle möglichen Themen, dem nach wie vor unangenehmen Halskratzen und einem nervigen Hustenreiz fand ich nicht zeitiger in den Schlaf.
Geweckt wurde ich Viertel nach sechs vom Weckerklingeln. Ausgeschlafen hatte ich nicht, dennoch war ich fit genug für den bevorstehenden Tag, den ich relativ entspannt angehen wollte.



L ließ ich noch zwanzig Minuten weiterschlafen und betrat das Wohnzimmer. Begrüßt wurde ich von Elli, die sich auf der Couch befand, und Waltraud, die auf dem Boden inmitten zahlreicher Köttelchen lag. Als erstes kehrte ich das Dutzend Köttelchen auf und stellte dabei sehr erfreut fest, dass sich lediglich eine kleine Urinpfütze auf dem Boden befand, die ich wegwischte. (Es gab noch vor wenigen Tagen Momente, in denen ich aus Angst, nasse Socken zu bekommen, nirgends hintreten konnte.)
Im Verlaufe des Vormittags entdeckte Elli eine neue Lieblingsbeschäftigung: Wühlen und Zernagen von Kuscheldecken. Das ist mir sogar viel lieber als Anknabbern unserer Tapete oder des Tapetenschutzes. Allerdings klafft nun in einem unserer gemütlichen Sofakissen ein großes Loch, aus dem bereits die Füllung herausquillt.



Nachdem L und ich gemeinsam unsere Badrunde gedreht hatten, verließen wir die Wohnung in Richtung Schule. Seitdem L auf die Idee kam, den Weg von der Wohnung bis zu unserem Parkplatz mit dem Roller zu fahren, ist ihre Stimmung am Morgen wesentlich besser. Und in einem für mich angenehmen Tempo kommen wir fortan am Auto an. Nun sind wir beide glücklich und haben weniger Stress.



Bevor ich in meinen Arbeitstag startete, bereitete ich mir mein Frühstück zu. Es gab eine Schüssel voll Beerenmüsli mit Pfirsichstücken und Pflanzenmilch, eine Tasse Schokocappuccino und einen Becher LaVita Saft.
Für Elli und Waltraud stellte ich frisches Grünfutter und Trinkwasser bereit, auf das sie sich freudig stürzten.



Nach einigen teilweise ungeplanten, aber sehr informativen Terminen am Vormittag widmete ich mich der finalen Vorbereitung der Retrospektive in einem zweiten Projekt, das ich als Scrum Master betreue. Ziel der morgigen Veranstaltung ist das Aufarbeiten des bisher Geschehenen, vor allem aber das gemeinsame Finden von Lösungen zur Verbesserung des zukünftigen Prozesses. Das Projekt wird in einer ähnlichen Art und Weise nämlich weitergeführt.



Am Nachmittag hatte L eine Stunde Ergotherapie. Hierfür holte ich sie zeitiger von der Schule ab. Diesmal merkte ich deutlich, dass in einer Woche der letzte Schultag ist: Die Kinder befanden sich bereits im Hortzimmer und hatten freie Spielzeit.
Gemeinsam mit den Hunden durfte L heute im Sportzimmer der Praxis sein. Zwischendrin kam der gute alte LÜK-Kasten zum Einsatz. (Den habe ich als Kind sehr geliebt. Das tue ich auch heute noch.) Ich erhielt nach der Stunde direkt das Feedback, dass L sehr konzentriert mit diesem gearbeitet hat.



Da Ls Klavierstunde bereits gestern stattfand, konnten wir uns in aller Ruhe ein Eis am Automaten, der vor der Eisdiele in der Nähe unserer Wohnung steht, holen. Ich aß meines sitzend auf einer Wildblumenwiese umgeben von herrlich grüner Natur hinter unserem Wohnkomplex.
Mit L spielte ich danach noch mit dem Ball. Sie dachte sich wieder zwei Spiele für uns aus.



Zum Abendessen machte ich für uns Sandwiches. Die gab es jetzt eine Weile nicht mehr.

Bevor ich den Abend mit der Serie „Bridgerton“ und meinen Sprachübungen ausklingen lassen werde, reinige ich den Kaninchenstall und das -gehege und beglücke Elli und Waltraud mit frischem Grünfutter. Ich habe mir fest vorgenommen, zeitig im Bett zu liegen, um den fehlenden Schlaf der letzten Tage nachzuholen.

Dienstag, 11. Juni 2024 – Teamabstimmung

Alltagsschnipsel

Die Nacht war gut. Ich bin aber erneut sehr spät eingeschlafen. Um sechs Uhr wurde ich wach. Da der Wecker ohnehin wenige Minuten später geklingelt hätte, blieb ich es auch gleich.
Zum Frühstück gab es eine Brotzeit im Auto, mittags ließ ich mir ein fünfzehn Zentimeter langes Sub von Subway schmecken und abends hatte ich erneut Appetit auf Brot.

Im Büro in Erfurt waren zahlreiche Kolleg*innen wegen unseres Quartalsmeetings versammelt. Thematisch ging es um die Zukunft sämtlicher Teammeetings. Wir erarbeiteten gemeinsam inhaltliche Möglichkeiten der einzelnen Meetings, betrachteten den Turnus und stimmten anschließend darüber ab. Obwohl zwei Stunden angesetzt waren, schafften wir nicht alles. Auf einem Whiteboard kann nun jede*r bis Donnerstag abstimmen, welche Informationen aller Art in welchem zeitlichen Abstand benötigt werden. Aus dieser Übersicht erstelle ich anschließend eine Zusammenfassung. 
Für L stand heute Sachunterricht und Sport auf dem Plan. Im ersten Block konnten die Kinder an ihrem Plakat zum Thema Garten weiterarbeiten, welches bereits die erste Note für Klasse drei sein wird.

Wegen einer schulischen Veranstaltung wurde Ls Klavierunterricht von morgen auf heute vorgezogen. Allerdings war L ziemlich müde. Ihrem Spiel merkte man deutlich an, dass die Luft raus ist und sie lieber nach Hause möchte.
Mir erging es nicht anders. Zu Hause angekommen, versackte ich auf der Couch. Erst abends konnte ich mich motivieren, den Kaninchenstall zu reinigen, Wohnzimmer, Flur und Küche zu wischen, das Futter für Elli und Waltraud bereitzustellen, unser Abendessen zuzubereiten und alles für den morgigen Tag vorzubereiten. Danach fühlte ich mich ausgelaugt und ziemlich erschöpft. 

Vor allem abends habe ich seit einigen Tagen Halskratzen und leichten Husten. Beides hält sich äußert hartnäckig und nervt allmählich. 

Was heute schön war:

– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiele 88 und 89 der Reihe „Die drei ???“
– Eis essen
– frisch gewischte und duftende Fußböden
– Französischübungen in der Duolingo App
– Serie „Bridgerton“

Montag, 10. Juni 2024 – Besuch der Kaninchensitterin

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut geschlafen, viel merkwürdigen Unsinn geträumt und wurde wie sooft in letzter Zeit vom klingelnden Wecker mitten aus dem Traum gerissen.
Zum Frühstück aß ich Beerenmüsli mit Apfelstücken und Pflanzenmilch, mittags gab es eine italienische Gemüsepfanne und abends eine Brotzeit.
Trotz immer noch leichten Halskratzens ging ich nach einer Woche Pause ins Fitnessstudio, powerte mich auf dem Crosstrainer aus und nutzte anschließend zahlreiche Geräte für nahezu alle Muskelgruppen.

Mein Arbeitstag startete entspannt mit der Sichtung und Beantwortung von E-Mails und Slack-Nachrichten. Vormittags fanden die üblichen montäglichen Abstimmungsmeetings statt.
L und ihre Klasse besuchten vormittags eine Wildnisschule. Dort wurde den Kindern unter anderem gezeigt, wie ein Nest gebaut wird. Der Ausflug war für L nicht annähernd so schlimm wie anfangs befürchtet. Sie fand ihn sogar ganz okay, was bei ihr schon ein großes Lob bedeutet.   

Nachmittags nahmen wir Ls Schulfreundin CE mit zu uns nach Hause. Die Mädels spielten entweder draußen oder verzogen sich in Ls Zimmer.
Abends kam eine Kaninchensitterin vorbei, die am kommenden Wochenende Elli und Waltraud füttern und nach dem Rechten sehen wird. Sie machte einen sehr lieben und netten Eindruck. Ich habe ein gutes Gefühl.

Ab sofort wird meine Finanzplanung nochmal strenger sein. Ich habe nun ein wöchentliches, uns zur Verfügung stehendes Budget errechnet, das ich akribisch im Blick behalten werde. So soll in Zukunft verhindert werden, dass nicht zu viel Geld ausgegeben wird und verfügbares Geld gleichmäßig auf den gesamten Monat verteilt ist.  

Was heute schön war:

– Sonnenschein 
– Fitnessstudio 
– Thai Massage
– Playdate für L
– Kennenlernen einer Kaninchensitterin
– lesen
– Serie “Bridgerton”
– Englischübungen in der Duolingo App

Sonntag, 9. Juni 2024 – Und noch einmal!

Alltagsschnipsel

Ich habe besser geschlafen als in der Nacht zuvor, wurde allerdings bereits halb acht wach und konnte nicht mehr weiterschlafen. Ich nutzte die gute Stunde, bis L wach wurde, zum Lesen einiger Beiträge auf den Blogs, denen ich folge, und meines aktuellen (wirklich unglaublich schlecht geschriebenen) Buches.  
Einen Großteil meines Beerenmüslis mit Banane und Pflanzenmilch musste ich entsorgen. Ich kann nicht genau sagen, welche der Komponenten schlecht war, aber mein Frühstück war ungenießbar. Mittags aßen L und ich sehr leckere Pommes und abends gab es Nudeln mit Tofubolognese.   

Wieder ohne zu murren schrieb L am Vormittag für circa dreißig Minuten in ihrem Füllerführerscheinheft. Ich bin optimistisch, dass sie dieses in den verbleibenden acht Schultagen fertigstellen wird. In den Sommerferien werde ich mit ihr die Schreibschrift und das Schreiben mit dem Füller weiter üben, damit sie beides in Klasse drei sicher beherrscht. Meine Bauchschmerzen bezüglich des nächsten Schuljahres sind bereits weniger geworden. L ist hartnäckig. Ich mache mir vermutlich zu viele Sorgen.
Nach ihrem vierminütigen Sehtraining spielte L noch die Tonleiter auf dem Klavier. 
Mittags fuhren wir erneut mit dem Auto in Karls Erlebnis-Dorf. L hatte gestern so viel Freude mit der Murmelbahn, dass wir heute einen Großteil unseres Aufenthalts dort verbrachten. Mit der Treggerbahn fuhren wir auch noch einmal. Bevor wir uns am späten Nachmittag auf den Weg nach Hause machten, kaufte ich ein kleines Geburtstagsgeschenk für meine Grundschulfreundin J, die wir in Kürze wieder besuchen werden.


Die liebe Elli macht auch vor meinem mühsam angebrachten Tapetenschutz keinen Halt. Ich werde in Kürze für die Ecken an den Wänden einen Leistenschutz organisieren. Immerhin zeigen meine zwei zusätzlich aufgestellten Toiletten einen kleinen Erfolg: Es befindet sich deutlich weniger Pipi in den Zimmern.

Was heute schön war: 

– lesen
– Sonnenschein
– Karls Erlebnis-Dorf
– Schwedischübungen in der Duolingo App

Samstag, 8. Juni 2024 – Wiedersehen macht Freude

Alltagsschnipsel

Ich habe nicht sonderlich gut geschlafen, dennoch einiges zusammengeträumt. Es waren allerdings merkwürdige Träume. Aufgewacht bin ich erst halb neun. Diesmal sogar gemeinsam mit L.
Zum Frühstück gab es misslungene Pfannkuchen. Ich hatte das Rezept nicht richtig gelesen und gehofft, dass es dennoch irgendwie funktionieren würde. Zur späten Mittagszeit aßen L und ich jede eine große Portion Nudeln mit Tomatensoße beziehungsweise Bolognese und Fleischbällchen.

Nach dem Frühstück telefonierte ich mit meinen Eltern.
Danach lies ich L ein paar Seiten in einem Buch vorlesen, vier Reihen des Einmaleins mithilfe der Multiplikationstafel lösen und Wörter legen. Ihr Sehtraining und Üben der aktuellen Klavierstücke machte sie auf eigenen Wunsch hin direkt im Anschluss. Und das alles ganz ohne Streit oder ein böses Wort.

Weil es uns vergangene Woche so gut in Karls Erlebnis-Dorf mit Erdbeerhof gefallen hatte, fuhren wir mittags erneut nach Döbeln. Es war deutlich voller als bei unserem ersten Besuch und wir fanden nur mit Ach und Krach einen Parkplatz. Diesmal fuhren wir mit der Treggerbahn, bei der L Gas geben durfte, und probierten die Dinge aus, die wir beim letzten Mal nicht gesehen oder geschafft hatten. Besondere Freude hatte L bei der Murmelbahn. Hier verbrachten wir die meiste Zeit des Tages. Bevor wir abends nach Hause fuhren, kauften wir uns buntes Popcorn und leckere Erdbeerkekse, von denen wir bereits im Auto naschten.    


Was heute schön war:

– ausschlafen
– Sonnenschein
– Telefonat mit meinen Eltern
– Karls Erlebnis-Dorf
– Italienischübungen in der Duolingo App
– lesen

Freitag, 7. Juni 2024 – Sommerfest

Alltagsschnipsel

Ich habe gut geschlafen, wurde heute Morgen allerdings erneut vom klingelnden Wecker mitten aus dem Traum gerissen. Mein Halskratzen ist im Verlauf des Tages zusehends besser geworden.
Gefrühstückt habe ich Beerenmüsli mit Banane und Pflanzenmilch, mittags aß ich eine französische Gemüsepfanne und abends gab es eine vegane Bratwurst im Brötchen. 

Mein Arbeitstag war sehr entspannt und ich konnte aufgrund fehlender Termine ungestört vor mich hin werkeln. 
Im Rahmen des letzten FREIday-Projektes für dieses Schuljahr brachten L und EB gemeinsam mit Leipzig-A zuvor über mehrere Tage gesammelte Spielsachen in eine Einrichtung, in der bedürftige Kinder leben. Nachmittags erzählte mir L ganz aufgeregt davon. 

Den Nachmittag und frühen Abend verbrachten wir beim jährlichen Sommerfest der Grundschule. Neben leckerem Kuchen führte ich etliche nette Gespräche mit anderen Mamas. Es wurde uns allen ein schönes Programm geboten und für die Kinder tolle (Spiel)Stände aufgebaut.  

Weil fast schon wieder ein Jahr vergangen ist, las ich heute die beiden Zählerstände für Strom und Nachtspeicherheizung ab und meldete sie unserem Stromanbieter. Danach versuchte ich anhand der Rechnungen aus dem vergangenen Jahr die Kosten zu errechnen.
Während sich unser Stromverbrauch in Grenzen hält und ich abzüglich der geleisteten Monatsbeträge in etwa bei plus/minus null landen werde, dürfte eine Nachzahlung zwischen achthundert und eintausendvierhundert Euro bei der Nachtspeicherheizung auf mich zukommen. Da wir im vergangenen Winter nicht wieder so frieren wollten, war unser Verbrauch deutlich höher als im Winter 2022/23. Ich rechne erstmal mit dem höheren Nachzahlungsbetrag, habe gleichzeitig aber einen Tarifwechsel angestoßen. Bei der Nachtspeicherheizung befand ich mich bisher nämlich noch im teuren Grundtarif. Selbst schuld würde ich sagen. Dummheit muss bestraft werden.

Was heute schön war:

– Telefonat mit Dresden-J
– Sommerfest 
– sonnengetrocknete Wäsche
– Französischübungen in der Duolingo App

Donnerstag, 6. Juni 2024 – Vorkehrungen

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut geschlafen und glücklicherweise keine verstopfte Nase mehr. Der Wecker riss mich mitten aus einem Traum, sodass ich etwas müde in den Tag startete. Ich fühlte mich beim Aufstehen nach wie vor schlaff. Auch das Halskratzen war noch da und begleitete mich einen Großteil des Tages.
Gefrühstückt habe ich Beerenmüsli mit Erdbeeren und Pflanzenmilch, mittags gab es eine Brotzeit und abends holte ich mir ein Reisgericht bei einem vietnamesischen Imbiss.

Unser heutiges Management Weekly wurde kurzfristig abgesagt. Das kam mir gelegen, konnte ich mich so vollends in die Vorbereitungen der in der kommenden Woche stattfindenden Retrospektiven stürzen.
In der Schule wurde Ls Plakat zum Thema Garten von ihrer Lehrerin lobend erwähnt und der Klasse gezeigt. Das war ihr wohl ein wenig unangenehm. Ich teilte ihr mit, dass sie sich durchaus freuen darf, wenn sie gelobt wird, und auch das Annehmen von Komplimenten erlernt sein will. (Das ist ja eine meiner Baustellen.)

Da Leipzig-J ihr Telefon nicht in der Nähe hatte und mein Anruf und meine Nachricht an sie somit ins Leere gingen, konnten wir Ls Schulfreundin CE nicht mit von der Schule abholen. Lange war L jedoch nicht traurig darüber, da ich vorschlug, in den Pösna Park für einen kleinen Einkaufsbummel zu fahren. Ich hatte mich zuvor im Internet belesen, wie wir das Urinproblem, ausgelöst durch die Kaninchen, in unserer Wohnung in den Griff bekommen können. Und hierfür benötigte ich ein paar Dinge, die ich am Abend in der Wohnung anbrachte beziehungsweise aufstellte. 

Die liebe Elli knabbert sogar die Tapete trotz des angebrachten Tapetenschutzes an. Als ich am Morgen bemerkte, dass sie nun auch noch beginnt, das Holz und die Blätter meiner Pflanze anzukauen, wurde mir klar, dass ich nun schnell handeln muss. Keine Ahnung, ob die Pflanze giftig ist. Ich hoffe es nicht. Nun steht sie jedenfalls nicht mehr auf dem Boden. 
Ich googelte mittags nach allen staatlichen Schulen in unserer Stadt und schaute mir an, ob welche dabei sind, die Kinder mit einer Teilleistungsstörung – wie L mit der LRS – aufnehmen und im Schulalltag unterstützen. Ich habe direkt eine Grundschule und sogar eine weiterführende Schule, die ich sowieso im Auge hatte, gefunden. Nun steht mein Plan B. Wird das dritte Schuljahr an der jetzigen Schule furchtbar, wechselt L.

Was heute schön war: 

– Eis essen
– Einkaufsbummel
– sonnengetrocknete Wäsche
– lesen
– Serie „Bridgerton“
– Englischübungen in der Duolingo App

#WMDEDGT Juni 2024

Alltagsschnipsel

Eine unfassbar schlechte Nacht liegt hinter mir. Durch eine plötzlich verstopfte Nase und Halskratzen konnte ich gestern Abend ewig nicht einschlafen. Auch in der Nacht schlief ich nicht sonderlich gut und wachte ständig auf. Als morgens der Wecker klingelte, fühlte ich mich leicht krank und alles andere als fit.

Meine erste Tätigkeit eines jeden Morgens, somit auch heute, war das Aufwischen der Kaninchenpipi, die über Nacht in Küche, Wohnzimmer und Flur hinterlassen wurde. Obwohl die zahlreichen Toiletten von Elli und Waltraud angenommen wurden und benutzt werden, ist diesbezüglich keine Verbesserung in Sicht. Ich hoffe nach wie vor auf einen grandiosen Einfall meinerseits.

Nachdem ich Ls Frühstück und Getränk in den Schulranzen geräumt hatte, legte ich ihre und meine Kleidung für den bevorstehenden Tag bereit. (Dazu hatte ich gestern Abend keine Lust mehr.) Anschließend weckte ich sie und wir machten uns gemeinsam im Bad fertig.  

Auf der Fahrt zur Schule hörten wir im Auto Ls Playlist. Auf dem Parkplatz des Supermarkts in der Nähe der Schule trafen wir Ls Schulfreundin EB und ihre Mama. Wir Mamas quatschen kurz miteinander und begleiteten die Kinder bis vor das Schultor. Normalerweise verabschiede ich L immer an der letzten Ampel. Den Rest des Weges geht sie dann alleine. Heute mal nicht.
Im Supermarkt kaufte ich wenig später einige Lebensmittel ein. Bevor ich im Homeoffice in meinen Arbeitstag startete, stellte ich mit Blick auf mein Telefon erfreut fest, dass nun endlich ein Kassenrezept für Ls Ergotherapie in der Kinderarztpraxis zur Abholung bereitliegt. Ich machte einen kurzen Umweg und holte das Rezept direkt ab. Der Moment, als ich das Rezept in Händen hielt, war mein persönlicher Sechser im Lotto. Wochenlanges Bitten, Betteln und Hinterherrennen haben sich letztendlich doch gelohnt. Ich bin sehr dankbar und unendlich glücklich.

Heute reihte sich ein Termin an den nächsten. 
Den Anfang machte die Retrospektive in dem Projekt, das ich seit gut zwei Jahren als Scrum Master begleite. Nach etlichen Verschiebungen war ich froh, dass sich das Team endlich austauschen konnte. Ein kleiner Seitenhieb des ehemaligen Product Owners, der in Zukunft der Stakeholder sein wird, zeigte mir meine Emotionalität, den Schlafmangel oder vielleicht sogar meine Dünnhäutigkeit auf. Ich hatte tatsächlich zu kämpfen, wegen seines dummen Spruchs nicht direkt vor allen in Tränen auszubrechen. (Das passt so gar nicht zu mir. Wenn ich weinerlich bin, ist das leider immer ein Zeichen, dass etwas bei mir im Ungleichgewicht ist.)
Direkt im Anschluss tauschten wir uns über unseren Social Media Auftritt aus, ehe wir Themen für das morgige Management Weekly zusammentrugen.
Leider funktioniert mein Login ins Tool „Unternehmen online“ nach wie vor nicht. Ich musste unsere Rechnungen ganz altmodisch per E-Mail an die Finanzbuchhalterin schicken.

Zum Mittagessen gab es eine italienische Gemüsepfanne. 
Bevor ich mich auf den Weg machte, L vorzeitig von der Schule abzuholen, hing ich Wäsche in unserer kleinen Abstellkammer zum Trocknen auf. 

Die heutige Stunde in der Ergotherapie verbrachte L mit einem sechsjährigen Jungen im Sportraum. Neben einer sportlichen Betätigung wurden auch Lese- und Rechenaufgaben erledigt. Ich machte es mir derweil im Wartezimmer gemütlich und arbeitete weiter. 
Nach der Ergotherapie hielten L und ich kurz im Supermarkt und kauften Kleinigkeiten ein. Danach machten wir es uns eine halbe Stunde lang zu Hause gemütlich. Ich schnappte mir ein Eis und las ein paar Zeilen in meinem Buch.

Auf dem Weg zu Ls Klavierstunde standen wir ewig im Stau. Dennoch gelang es uns irgendwie, nur wenige Minuten nach Beginn des Unterrichts anzukommen. Für die Fahrt werde ich kommende Woche wohl mehr als dreißig Minuten Zeit einplanen müssen. Aktuell gibt es wieder etliche Streckensperrungen. Die machen sich bemerkbar.
Anfangs merkte ich kaum, dass L in den letzten Tagen mehrfach zu Hause Klavier geübt hatte. Nach ein paar Minuten wurde ihr Spiel aber selbstbewusster und besser. Ich hoffe, sie hat noch eine Weile Freude daran, dieses Instrument zu erlernen.

Da ich mich zunehmend schlapper und völlig ausgelaugt fühlte, passierte ab dem frühen Abend nicht mehr allzu viel. Ich machte es mir zu Hause auf der Couch gemütlich, schaute die zweite Staffel der Serie „Bridgerton“ zu Ende, reinigte den Kaninchenstall und das -gehege und stellte den Tieren frisches Grünfutter bereit. L machte noch ein paar Minuten lang ihr Sehtraining.

Kurz vor dem Schlafengehen tauschte ich mich mit Leipzig-M aus. Sie hat LS gestern an einer staatlichen Schule angemeldet und den aktuellen Schul- und Hortvertrag gekündigt. LS wird somit ab Klasse drei nicht mehr in unserer Schule sein. Ich kann diesen Schritt sehr gut verstehen. Es sind etliche Eltern, darunter auch ich, sehr unzufrieden. Nur allein L zuliebe, die gern bei ihren Freundinnen bleiben möchte, halte ich aktuell noch meine Füße still. Rein vorsorglich trug ich mir in meinen Kalender eine Erinnerung ein, bis wann der Schul- und Hortvertrag gekündigt sein muss für den Fall, dass L zum Halbjahr die Schule wechseln sollte. 
Ich habe derzeit unfassbare Bauchschmerzen beim Gedanken an Klasse drei und überlege schon seit Tagen, was für L und ihre dringend nötige Förderung das Richtige ist. Eine private Nachhilfe kommt leider nicht in Frage. Kurse für Grundschüler*innen beginnen in der Regel gegen vierzehn Uhr (eine vollkommen super tolle Uhrzeit), nur leider hat L immer bis halb vier Unterricht. Das würden wir gar nicht schaffen. Von den Zusatzkosten mag ich gar nicht erst sprechen. Die LRS-Förderung muss also in der Schule im Rahmen des langen Unterrichtstags erfolgen. Ich werde der Lehrerin sehr genau auf die Finger schauen müssen, um regelmäßig in Erfahrung zu bringen, was genau gemacht wurde und wo wir zu Hause aufbauen können. Sollte das nicht klappen, suche ich für L eine andere Schule, die diese Leistung erbringen kann. Ich mag es weder mir noch L zumuten, täglich bis spät abends an Schulaufgaben zu sitzen.

Gegen halb zehn lagen L und ich eingekuschelt im gemütlichen Bett und lauschten freudig dem Regen (ich) beziehungsweise beschwerten uns darüber, dass wir wegen des Regens nicht einschlafen können (L). Bevor ich das Telefon beiseite legen und schlafen werde, mache ich noch ein paar Schwedischübungen in der Duolingo App.