Ein Wochenende im September 

Alltagsschnipsel

L und ich wurden über das Wochenende zum zweiten Mal in diesem Jahr von meinen Eltern besucht.


Samstag, 14. September 2024


Ich schlief bis kurz nach sieben Uhr. Die Nacht war ganz okay. L und ich schliefen auf einer neuen Bodenmatratze in ihrem Kinderzimmer. Leider ist die Matratze wesentlich dünner als angegeben. Ich hatte permanent ein Gefühl wie beim Camping. Den Fußboden spürte ich deutlich unter mir. Zudem schliefen mir in der Nacht abwechselnd sämtliche Körperteile ein. Geschlafen und dabei viel geträumt habe ich dennoch.
Nach dem Aufwachen absolvierte ich gleich ein paar Englischübungen in der Duolingo App, um die Freundesmission zu schaffen. 

Nach dem Aufstehen kümmerte ich mich zuerst um das Frühstück der Kaninchen. Freudig stürzten sich Elli und Waltraud wenig später auf ihr frisches Grünfutter. Anschließend deckte ich für uns anderen den Frühstückstisch. Unser kleiner Tisch war ordentlich mit zahlreichen Leckereien gefüllt.

Gegen Mittag kamen wir nach einer etwa vierzigminütigen Autofahrt bei Karls Erdbeerhof in Döbeln an. Meine Eltern hatten bisher noch nie einen dieser Erdbeerhöfe betreten und waren über die Größe, den Aufbau und die zig Möglichkeiten, das Geld unters Volk zu bringen, erstaunt. Stück für Stück zeigten L und ich ihnen alles, was uns selbst gut gefällt. Wir nahmen ein kleines Mittagessen ein und teilten uns zu viert eine kleine Tüte Popcorn. Das Wetter war wesentlich besser als angesagt, sodass wir uns lange im Freien aufhalten konnten. So war es möglich, L auf dem Spielplatz spielen und mit einigen Fahrgeschäften fahren zu lassen. Bevor wir am Nachmittag wieder nach Hause fuhren, kauften wir Kleinigkeiten ein. Ich erstand endlich zwei Gewürzmischungen in Reagenzgläsern, die ich seit meinem ersten Besuch haben wollte. Eine neue Marmelade kaufte ich für uns ebenfalls.


Zu Hause angekommen, ruhten wir uns eine Weile aus. Ich säuberte am späten Nachmittag den Kaninchenstall und das -gehege und stellte frisches Futter bereit.

Abends fuhren wir mit dem Auto nach Neukieritzsch. Dort aßen wir Abendessen in einem Restaurant, das L und ich im Sommer entdeckt hatten, als wir das Freibad besuchten. Ich habe bisher noch nie so eine große Spielecke für Kinder bis zwölf Jahre gesehen. L saß kaum bei uns am Tisch, sondern beschäftigte sich selbstständig ein paar Meter weiter. Das Essen war ebenfalls hervorragend. 


Den restlichen Abend verbrachten wir gemeinsam in der Küche. Später absolvierte ich nochmals einige Englischübungen und kam dem Ziel der Freundesmission näher. Bevor ich schlafen ging, schaute ich eine Folge meiner aktuellen Serie weiter. 


Sonntag, 15. September 2024


Heute wachte ich erneut um sieben Uhr auf und war ausgeschlafen. 
Ich nutzte die Zeit, bis L und meine Eltern aufwachten, und absolvierte einige Französischübungen. Die Freundesmission schloss ich endlich ab. Grundsätzlich mag ich die spielerischen Elemente und ihre daraus resultierenden Zwänge überhaupt nicht. Da ich allerdings seit siebenundvierzig Wochen jede Freundesmission gemeinsam mit einer anderen Person abgeschlossen habe, möchte ich die Erfolgsreihe nicht einreißen lassen. So viel zum Thema Zwänge. Eine Folge meiner Serie konnte ich vor dem Aufstehen auch schauen.

Vormittags frühstückten wir gemeinsam mit meinen Eltern. Elli und Waltraud bekamen ebenfalls frisches Grünfutter.
Gegen elf Uhr verabschiedeten sich meine Eltern und machten sich auf den Weg zur S-Bahn, um mit dieser bis zum Leipziger Hauptbahnhof und von dort zurück nach Erfurt zu fahren. Ich räumte unsere Wohnung auf und wieder um. L nahm währenddessen ein warmes Schaumbad in der Badewanne.

Den restlichen Tag versackte ich mit meiner Serie auf der Couch. Immerhin schaffte ich es durch die Anwesenheit meiner Eltern am Morgen, die Schlaf- gegen Alltagskleidung zu wechseln. Zwischendurch duschte ich und bereitete den Kaninchen und uns Mittag- und Abendessen zu.
L übte im Laufe des Tages erst alleine in ihrem Zimmer und später vor Elli, Waltraud und mir ihre Buchvorstellung, die sie morgen vor der Klasse halten wird.
Ich mag es sehr, nichts zu tun.

Freitag, 13. September 2024 – Wochenendbesuch

Alltagsschnipsel

L und ich haben gut geschlafen. Wir träumen beide im Moment sehr viel. Während ich wieder merkwürdige Träume hatte, sprach L im Schlaf. Sie bat ihre Klassenkameradin um ehrliche Mitteilung, ob über ihren Rücken Ameisen laufen. 
Zum Frühstück aß ich Birchermüsli mit Weintrauben und Pflanzenmilch, mittags gab es von mir zubereitete Canapés und abends für alle ein kleines Buffet mit Salat, asiatischen Nudeln, selbstgemachtem Sushi, Canapés und Obst.

Mein Arbeitstag war ruhig. Ich beantwortete E-Mails und Slacknachrichten, hübschte Boards in YouTrack auf und arbeitete weiter an den beiden Themen für den nächsten Open Space Friday. 
Für L stand der Schultag wieder im Zeichen des Freidays. Ein vorletztes Mal wurde das Thema Mitfahrgelegenheit bearbeitet. In der Hortzeit konnte sie ihr Tauschheft fertigstellen, das sie uns bei der Abholung freudig zeigte. 

Gemeinsam mit meinen Eltern holte ich nachmittags L von der Schule ab. Für die beiden war es das erste Mal, dass sie Ls Schule von außen und innen sahen. 
Wir fuhren direkt zum Cospudener See und tranken und aßen in wunderschöner Umgebung eine Kleinigkeit im wetterbedingt nahezu komplett leeren Biergarten.
Zu Hause kümmerte sich mein Papa um den Fernsehanschluss. Das ging erwartungsgemäß fix. Auch den Blu-ray-Player kann ich nun wieder nutzen. Jetzt muss ich nur noch die Fernbedienung finden. 
Wir telefonierten mit meinem Bruder und ließen den Abend gemütlich in der Küche sitzend ausklingen.

Es ist sooo kalt in unserer Wohnung. Das habe ich nicht erwartet. Wenn es nächste Woche nicht wieder deutlich wärmer werden würde, hätte ich schon die Heizung aktiviert.

Was heute schön war:   

– Besuch von meinen Eltern
– Heiße Schokolade mit Blick auf den Cossi
– Telefonat mit meinem Bruder 
– Schwedischübungen in der Duolingo App

12 von 12 im September

Alltagsschnipsel

Es ist wieder der 12. Tag des Monats. Somit ist es Zeit für das 12 von 12 – schon zum neunten Mal in diesem Jahr. Im Verlauf des Tages habe ich einige Bilder gemacht, von denen ich nun zwölf im Blog präsentiere.



Guten Morgen Markkleeberg!
An diesem regenfreien Donnerstag starten L und ich bei einer Außentemperatur von gerade einmal acht Grad Celsius in den neuen Tag. Das Fenster im Wohnzimmer war die Nacht über offen, weshalb es ziemlich kühl in der Wohnung war.



Weil ich gestern Abend keine Lust hatte, bereitete ich direkt nach dem Aufstehen Ls Brotbüchse für ihren bevorstehenden Schultag vor.
Anschließend kümmerte ich mich um frisches Grünfutter für die beiden Kaninchen Elli und Waltraud. Es bereitet mir jeden Tag große Freude zu sehen, wie sie sich auf ihr Futter stürzen. Ich habe auch das Gefühl, dass beide von Woche zu Woche stubenreiner werden. Heute Morgen musste ich nur eine minikleine Urinpfütze im Wohnzimmer aufwischen.
Für mich gab es neben einem leckeren Schokocappuccino eine Schüssel Birchermüsli mit Pfirsich, Weintrauben und Pflanzenmilch sowie ein Glas LaVita-Saft.



Nachdem ich L bis zur letzten Ampel vor der Schule begleitet hatte, huschte ich fix in den Supermarkt, um vor allem frisches Grünfutter nachzukaufen. Da Elli und Waltraud kein Trockenfutter von mir bekommen, kaufe ich drei- bis viermal wöchentlich für sie ein.



Trotz Vorwarnungen als Fließtext auf der Anzeige an der Haltestelle in der Nähe von Ls Schule und als Reminder in einem Slack-Channel habe ich mich Punkt elf Uhr erschrocken, als zuerst die Sirenen in Markkleeberg und kurz darauf der Warnton auf meinem Telefon losgingen. Immerhin wurde ich so daran erinnert, dass nun das wöchentliche Management Update stattfindet. Eine Dreiviertelstunde später erklangen erneut die Sirenen in Markkleeberg.
Heute bereitete ich meine Inhalte für den kommenden Open Space Friday vor und erledigte zwischendurch mehrere kleinere To-dos.



Direkt nach dem Abholen aus der Schule fuhren L und ich mit dem Auto zur Klavierstunde, die jeden Donnerstag in einer Grundschule ganz in der Nähe stattfindet. Während L Fingerübungen macht, Noten gezeigt und erklärt bekommt und Stücke spielt, bestaune ich jedesmal die schöne Bibliothek des Lesezimmers. Ich liebe Bücher sehr und fühle mich wie im Paradies, auch wenn es sich bei nahezu jedem Werk um eines für Kinder handelt.



Da wir über das Wochenende Besuch von meinen Eltern bekommen werden, nutzte ich den späten Nachmittag und Abend, um die komplette Wohnung zu säubern und Ordnung zu machen. Vor allem das Badezimmer hatte es bitternötig.



Zum Mittagessen für mich und für uns gemeinsam zum Abendessen gab es heute asiatische Nudeln mit einem Salat, bestehend aus Gurke, Tomate und Mozzarella.

Den restlichen Abend werde ich gemütlich auf der Couch ausklingen lassen – entweder lesend oder fernsehend. Bestimmt leistet mir Elli wieder Gesellschaft und lässt sich von mir streicheln. Vor dem Schlafengehen absolviere ich noch meine Italienischübungen in der Duolingo App.

Mittwoch, 11. September 2024 – L ist wieder da! 

Alltagsschnipsel

Ich habe gut geschlafen. Obwohl ich fast eine Stunde länger schlafen konnte, war ich am Morgen noch ziemlich müde. Ich merke die kürzer werdenden Tage sehr deutlich.
Zum Frühstück aß ich mein Birchermüsli mit Weintrauben und Pflanzenmilch, mittags gab es zwei belegte Toastbrotscheiben und abends Kartoffelsuppe.

Den Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Als wichtigstes Tages-To-do stand die Messeplanung auf dem Programm. Nun ist zwar das Board in YouTrack aufgeräumt und übersichtlich, allerdings fehlt es hier und da noch an letzten Buchungen, die eine vorherige Absprache erfordern. Das Projekt, das ich als Scrum Master betreue, kommt allmählich in die Gänge. Unsere neue Entwicklerin präsentierte uns nach dem Mittag ihre Verbesserungs- und Optimierungsvorschläge. Auch zum zukünftigen Prozess haben wir uns abgestimmt.
Am Nachmittag kehrte L von der Klassenfahrt aus Naunhof zurück. Ihr gefiel die gemeinsame Zeit mit der Klasse wesentlich besser als das Schwimmlager im April. Dennoch weinte sie am ersten Abend sehr lange und stark und bat ihre Lehrerin, von mir abgeholt zu werden. Irgendwie gelang es dieser aber, L umzustimmen. Denn einen Anruf hatte ich nicht erhalten. 

Sehr zu Ls Verdruss hatte ich ihren Ergotherapie-Termin am Nachmittag nicht abgesagt. Mit einem weinenden Kind im Auto fuhr ich somit durch die Leipziger Innenstadt. Ich versprach ihr, dass sie danach nichts weiter machen muss und sich zu Hause ausruhen kann. Für die Zukunft werde ich an solchen Tagen sämtliche Termine absagen.

Fasziniert stellte ich fest, dass einige Bäume bereits so gut wie kahl sind, andere erste verfärbte Blätter aufweisen und wieder andere noch so grün wie im Mai sind. Es wird langsam Herbst! 

Was heute schön war:   

– länger schlafen
– Ls Rückkehr
– lesen
– netflixen
– Französischübungen in der Duolingo App

Dienstag, 10. September 2024 – Erkundungstour

Alltagsschnipsel

Ich habe gut geschlafen, obwohl ich weder Ls Füße im Gesicht noch ihre Nähe um mich herum hatte. Als heute Morgen der Wecker klingelte, war ich überrascht, wie dunkel es mittlerweile kurz vor halb sieben ist. Mit dem Aufstehen fing es stark an zu regnen.
Während der Autofahrt aß ich zwei belegte Toastbrotscheiben und Tomaten, mittags gab es den restlichen Salat von gestern Mittag sowie zwei Sushirollen aus dem Supermarkt und zum Vesper zwei Stücke Pflaumenkuchen. Abends bestellte ich mir Sushi. 
Kurz vor Beginn der Dunkelheit beendete ich meine circa sechzehn Kilometer „lange“ Fahrradtour. Ich folgte dem Radweg in Richtung Altenburg, der hinter unserem Wohnhaus entlang führt, und kehrte bei Gaulis in der Nähe von Böhlen wieder um. 

Meinen Arbeitstag verbrachte ich größtenteils im Büro in Erfurt. Neben mir waren noch drei weitere Kollegen da. Ich kümmerte mich um die eingegangene Post, scannte wichtige Schreiben und sortierte alles in unsere digitalen und Papierordner ein. Am Vormittag telefonierte ich mit unserer Recruiterin aka Lohnbuchhalterin. Vor und nach dem Mittagessen sichtete ich sämtliches Merchandise für unsere Messeauftritte und erstellte im Anschluss daran eine Excel-Liste. Nun haben wir auch in diesem Bereich wieder einen Überblick. 
Bisher erhielt ich keinen Anruf von Ls Klassenlehrerin und Erzieherin. Ich gehe somit davon aus, dass L die erste Nacht auf Klassenfahrt (irgendwie) überstanden hat. Ich hoffe sehr, dass sie Spaß und nicht allzu viel Heimweh hat.

Abends kümmerte ich mich zuerst um die Kaninchen, reinigte deren Stall und Gehege und stellte frisches Futter bereit.
Danach gewann ich den Kampf gegen meinen inneren Schweinehund, der im Moment sehr stark ist, und schwang mich aufs Fahrrad. Auf meiner schönen Tour machte ich mehrmals kurze Fotopausen, weil ich so fasziniert von der Landschaft, die allmählich herbstlich bunt wird, war. 
Nach meiner aufgegebenen Sushibestellung hüpfte ich fix unter die Dusche und ließ die restlichen Stunden mit Netflix und lesend ausklingen.

Was heute schön war:   

– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiele 100 A, 100 B und 100 C der Reihe „Die drei ???“
– Sushi zum Mittag- und Abendessen
– Fahrradtour
– lesen
– Englischübungen in der Duolingo App

Eindrücke des Tages:

Montag, 9. September 2024 – L auf Klassenfahrt 

Alltagsschnipsel

Ich habe gut geschlafen. Der Wecker erlöste mich heute Morgen dennoch aus einer Reihe merkwürdiger Träume. In einem befand ich mich gemeinsam mit meinen Eltern, meinem Bruder, meiner Schwägerin J und L in Helsinki. Wir liefen durch die Gegend und standen irgendwann vor einem Gebäude, das sowohl ein Museum, eine Art Kneipe und ein Bekleidungsgeschäft war. In dem Bekleidungsbereich saß Ville Valo in seiner optischen Version von 1998, umgeben von Fanbekleidung der Band „HIM“. Für die anwesenden Personen sang er plötzlich im Kneipenbereich zwischen Tür und Angel ein Lied, ehe er anschließend das Gebäude verließ, um davor zu kehren. Er trug dabei ein rotes Kleid. Wir betraten kurz darauf das Museum und hielten Eintrittskarten in deutscher Sprache in der Hand. Statt in dem Museum befanden wir uns alle plötzlich in einer katholischen Kirche. Bei den Gedenkkerzen ertönte leise Musik aus den Lautsprechern. Ich erkannte ein Scherzlied von Schmändy. Mir fiel es daraufhin sehr schwer, in der Kirche meine Fassung zu bewahren und nicht laut loszulachen. Dann war die Nacht zum Glück vorbei.   
Zum Frühstück aß ich Birchermüsli mit Weintrauben, Pfirsich und Pflanzenmilch, mittags gab es asiatische Nudeln mit einem Salat aus drei Zutaten und abends zwei belegte Toastbrotscheiben und drei Minipizzen.
Abends gewann ich den Kampf gegen meinen inneren Schweinehund, fuhr mit dem Auto ins Fitnessstudio und machte für alle Muskelgruppen meine Übungen an den entsprechenden Geräten. Zuvor erwärmte ich mich wieder auf dem Crosstrainer.

Vor und nach den montäglichen Abstimmungsterminen am Vormittag kümmerte ich mich unter anderem um den Workshop am kommenden Open Space Friday. Nach einer erneuten Umstellung des Tools StarMoney konnte ich endlich wieder Überweisungen tätigen. 
Mit einem kleinem Koffer und Rucksack brachte ich L am Morgen in die Schule. Alle Kinder waren bereits sehr aufgeregt und voller Vorfreude auf ihre Drei-Tages-Fahrt. Gegen Mittag bekamen wir Eltern Bescheid, dass die Kinder gut angekommen sind.

Nach wochenlangem Hinauszögern aufgrund von Unlust stellte ich am Nachmittag endlich den ehemaligen Fernseher meiner Eltern bei uns im Wohnzimmer auf und wühlte mich durch einen Karton mit unzähligen Kabeln. Bald können L und ich unsere Filmabende gemütlich auf der Couch begehen.  

Was heute schön war:   

– Telefonate mit Dresden-J und meinem Bruder 
– lesen
– Fitnessstudio
– Schwedischübungen in der Duolingo App

Sonntag, 8. September 2024 – Ruhetag  

Alltagsschnipsel

L und ich waren gestern sehr spät im Bett. Während L sofort eingeschlafen ist, brauchte ich eine Weile, um herunterzufahren. Die Nacht war gut und ich wachte erst halb neun heute Morgen wieder auf.
Gefrühstückt haben wir Omelette mit Mozzarella und Tomate, zwischendrin gab es Unmengen an Eis und Kuchen und abends eine Portion asiatische Nudeln und Salat.

Den heutigen Sonntag verbrachten wir sehr entspannt. Ich blieb den gesamten Tag über im Schlafanzug. In der Herbst- und Winterzeit wird das an den Wochenenden wieder öfter vorkommen.
Nachmittags packte ich Ls kleinen Koffer für die bevorstehende Klassenfahrt.
Anschließend buk ich gemeinsam mit ihr die ersten Plätzchen der Herbstsaison – bei dreißig Grad Außentemperatur und vermutlich nahezu identisch viel Grad in der Küche. Was tut man nicht alles auf Wunsch eines einzelnen Kindes. 
Ansonsten versank ich komplett in meinem spannenden Buch.

Was heute schön war:  

– ausschlafen
– lesen 
– Zeit für den Terminkalender “Ein guter Plan”
– Schulter- und Nackenmassage mit dem Massagegerät 
– Plätzchen backen
– Italienischübungen in der Duolingo App

Samstag, 7. September 2024 – Lichterfest 

Alltagsschnipsel

Bis acht Uhr schlief ich aus. Ich habe viel geträumt und wurde jedes Mal kurz wach, weil mir die Finger, die Hand oder gleich der ganze Arm eingeschlafen sind. Ich bin derzeit wieder sehr verspannt. L wurde nur wenige Minuten nach mir wach. 
Zum Frühstück aß ich ein Beeren-/Birchermüsli-Mix mit Weintrauben, Erdbeeren und Pflanzenmilch, mittags teilten meine Eltern mit uns ihre Nudelsuppe, zum Vesper gab es Unmengen an Kuchen und abends aß ich Gemüsesticks und ein belegtes Brötchen.

Nach dem Frühstück am Vormittag reinigte ich den Kaninchenstall und das -gehege und versorgte Elli und Waltraud mit frischem Grünfutter.
Anschließend fuhren L und ich mit dem Auto nach Erfurt. Wir besuchten meine Eltern für eine Dreiviertelstunde, da wir uns ein paar Stücke des frisch gebackenen Pflaumenkuchens abholen durften.
Um vierzehn Uhr war L auf der Kindergeburtstagsfeier ihres ehemaligen Kindergartenfreundes KK. Er feierte im Kinderland Erfurt. Da ich nicht anderweitig verplant sein und lieber zur Ruhe kommen wollte, blieb ich die ganze Zeit über mit dabei, half KKs Eltern bei der Ver- und Umsorgung der Kinder und unterhielt mich nett.
Kurz vor halb sieben fuhren wir zurück nach Markkleeberg.
Abends waren wir mit Ls ehemaligem Klassenkameraden LK und seiner Mama beim agra-Park verabredet. Gemeinsam besuchten wir das Lichterfest und erfreuten uns an den vielen bunten Farben und Figuren. Die beiden Kinder bekamen je einen leuchtenden Ball, mit dem sie die ganze Zeit über spielten und sehr viel Spaß hatten. 

Was heute schön war:  

– ausschlafen
– lesen
– Französischübungen in der Duolingo App
– viele Sozialkontakte
– unfall- und staufreie Autofahrten
– Lichterfest

Eindrücke des Tages:


Freitag, 6. September 2024 – Waldbad Zwenkau

Alltagsschnipsel

Um zwanzig Uhr ist es nun bereits fast stockdunkel vor den Fenstern. L und ich spüren seit ein paar Tagen deutlich, dass unsere Körper zeitiger Melatonin ausschütten und wir früher müde werden. In dieser Woche lagen wir oft zeitig(er) im Bett.
Gefrühstückt habe ich mein Beerenmüsli mit Himbeeren, Pfirsich und Pflanzenmilch, mittags aß ich die restlichen asiatische Nudeln mit Salat vom gestrigen Abendessen und am späten Nachmittag gab es im Freibad Pommes mit Ketchup.

Es ist endlich vollbracht: Unser Messeplanungs-Board in YouTrack wurde von mir komplett aktualisiert, vervollständigt und aufgehübscht. Nun ist die langersehnte Ordnung wieder hergestellt und ich kann die Tickets in den kommenden Monaten viel bequemer aktuell halten. Einen Flyer mit dem groben Ablauf unseres kommenden Open Space Fridays erstellte ich ebenfalls und teilte diesen mit dem gesamten Team. Nebenher kümmerte ich mich um eintrudelnde E-Mails und Nachrichten via Slack. 
Ls Schultag stand wieder ganz im Zeichen des FREIday. L arbeitet an der Thematik Mitfahrgelegenheit weiter. Heute griff ein letztes Mal die Hitzefrei-Regelung. Ab nächste Woche beginnt laut Wetterapp der Herbst. 

Gemeinsam mit L fuhr ich am Nachmittag erstmals in Waldbad nach Zwenkau. Die Bäder in Böhlen und Neukieritzsch haben die Badesaison bereits Ende August beendet. Uns gefiel es auch in diesem Freibad sehr gut, sodass wir nun für nächstes Jahr neben den zig Seen um uns herum mindestens diese drei Freibäder haben, die wir für eine Abkühlung aufsuchen können. Der Eintritt für uns beide lag gerade mal bei vier Euro. Das ist wirklich sehr wenig.


Die in unserer Dachgeschosswohnung aufgrund der Hitze in den letzten Tagen stehende Luft ist Dank des gestrigen starken Windes wieder verschwunden. Es riecht wieder frisch.

Was heute schön war:  

– sonnengetrocknete Wäsche
– Baden & Spaß im Waldbad Zwenkau
– Luftzug in der Wohnung
– lesen
– Englischübungen in der Duolingo App

#WMDEDGT September 2024

Alltagsschnipsel

Vom klingelnden Wecker wurde ich heute Morgen mitten aus dem Traum gerissen. Ich brauchte insgesamt drei Anläufe, um das Klingeln abzustellen, weil ich auf dem Telefon immer daneben tippte.

Kurz vor halb sieben stand ich auf, ging hinüber ins Wohnzimmer, begrüßte Elli und Waltraud, wischte zwei kleine Urinpfützen weg, welche diese hinterlassen hatten, und stellte fest, dass es trotz in der Nacht geöffneter Fenster nicht sonderlich gut in der Wohnung roch. Bis vor wenigen Tagen erinnerte der Geruch in unserer Dachgeschosswohnung nicht an einen schmutzigen Kaninchenstall, aber mittlerweile tut er es. Es ist sehr warm. Die Luft steht. Ich freue mich auf die kommende Woche, wenn die Temperaturen fallen und unsere Wohnung wieder normal riecht. Den Sommer werde ich dennoch vermissen. Ich bin ein Sommerkind. 

Weil ich gestern Abend keine Lust mehr hatte, Ls Frühstück für den heutigen Schultag vorzubereiten, kümmerte ich mich zuerst darum. Anschließend bekamen auch Elli und Waltraud frisches Grünfutter. Eine Salatart, die ich gekauft habe, scheint den beiden leider nicht zu schmecken. Mal sehen, was ich mit dem Rest machen werde.
Nun war es an der Zeit, L zu wecken. Gemeinsam drehten wir unsere Runde im Badezimmer. Ich stellte vorm Verlassen der Wohnung die Waschmaschine an.

Auf dem Weg zum Auto nahm ich gleich Ls Impfausweis und ihre Klaviernoten mit. Beides lagerte ich im Kofferraum. So bestand keine Gefahr mehr, etwas für den heutigen Tag zu vergessen. 
Die Fahrten zur Schule und zurück ins Homeoffice gingen schnell vonstatten. Zu Hause bereitete ich mir mein Frühstück vor und nahm dieses vor dem Rechner ein. So konnte ich gleich meine allmorgendlichen To-dos erledigen. Danach hing ich schnell die frisch gewaschene Wäsche im Freien auf.

Am heutigen Arbeitstag kümmerte ich mich erneut um das Messeplanungsboard in YouTrack. Mit Ausnahme einer Messe konnte ich mich durch den E-Mail-, Slack-Nachrichten- und Webseiten-Dschungel kämpfen und eine ordentliche Übersicht mit aktuellen To-dos erstellen. Vormittags plante ich gemeinsam mit einem Kollegen einen Workshop, der am nächsten Open Space Friday am Ende dieses Monats stattfinden soll. Sehr zu meiner Freude entwickelt sich allmählich in einem meiner beiden Projekte, die ich theoretisch als Scrum Master betreue, wieder der Wunsch nach einem Prozess. Ich werde im für die kommende Woche vereinbarten Termin mit dem gesamten Team darauf drängen, dass wir wieder mehr Struktur und eine gute Kommunikation etablieren.  
Zwischendrin legte ich eine kurze Mittagspause ein und aß die Reste des gestrigen Abendessens. Die mittlerweile getrocknete Wäsche holte ich hoch. 

Wegen einer Temperatur von über dreißig Grad Celsius fiel auch heute der dritte Unterrichtsblock aus. Somit hatte L keinen Französischunterricht, der heute für die ausgefallenen Stunden in der letzten Woche nachgeholt werden sollte. Nächste Woche steht Französisch wieder regulär auf dem Stundenplan. Dann klappt es sicher. L ist nämlich schon sehr gespannt auf das neue Fach.
Ich konnte L also wieder zeitiger abholen und fuhr mit ihr direkt und weit vor dem vereinbarten Termin in die Kinderarztpraxis. Ich freute mich sehr, als mir nach wenigen Minuten bereits das neue Rezept für die Ergotherapie ausgehändigt wurde. Ich hatte nicht damit gerechnet, dieses bereits heute in den Händen halten zu können. Dafür dauerte es eine ganze Weile, ehe L ihre zweite FSME-Impfung bekam. Offen sind für dieses Jahr „nur“ noch Impfungen gegen die Meningokokken und eventuell Influenza.  

Mit beim Klavierlehrer angekündigter Verspätung von etwa zwanzig Minuten trafen wir am späten Nachmittag schließlich in der Grundschule – eine andere als die von L besuchte – ein. L hatte diesmal sogar alles Aufgegebene zu Hause geübt. Sie brauchte allerdings ein paar Minuten, um sich zu sammeln und die Stücke vorzuspielen. Nach dem Unterricht fuhren wir gleich nach Hause. 

Nach dem leckeren Abendessen – L wünschte sich erneut asiatische Nudeln mit einem Salat – säuberte ich den Kaninchenstall und das -gehege und gab Elli und Waltraud frisches Grünfutter, auf welches sie sich sofort stürzten.
Da es den Tag über sehr windig, fast schon stürmisch war und ich zudem sämtliche Fenster offen stehen hatte, konnte eine Menge frische Luft in unsere Dachgeschosswohnung kommen und den üblen Geruch abschwächen. Es besteht also Hoffnung auf baldige Besserung. 

Den restlichen Abend werde ich nun gemütlich auf der Couch ausklingen lassen und in meinem Buch weiterlesen. Bestimmt leistet mir Elli wieder Gesellschaft und lässt sich streicheln. Kurz vor dem Schlafengehen absolviere ich noch einige Schwedischübungen in der Duolingo App.