Ich habe gut geschlafen. Der Wecker erlöste mich heute Morgen dennoch aus einer Reihe merkwürdiger Träume. In einem befand ich mich gemeinsam mit meinen Eltern, meinem Bruder, meiner Schwägerin J und L in Helsinki. Wir liefen durch die Gegend und standen irgendwann vor einem Gebäude, das sowohl ein Museum, eine Art Kneipe und ein Bekleidungsgeschäft war. In dem Bekleidungsbereich saß Ville Valo in seiner optischen Version von 1998, umgeben von Fanbekleidung der Band „HIM“. Für die anwesenden Personen sang er plötzlich im Kneipenbereich zwischen Tür und Angel ein Lied, ehe er anschließend das Gebäude verließ, um davor zu kehren. Er trug dabei ein rotes Kleid. Wir betraten kurz darauf das Museum und hielten Eintrittskarten in deutscher Sprache in der Hand. Statt in dem Museum befanden wir uns alle plötzlich in einer katholischen Kirche. Bei den Gedenkkerzen ertönte leise Musik aus den Lautsprechern. Ich erkannte ein Scherzlied von Schmändy. Mir fiel es daraufhin sehr schwer, in der Kirche meine Fassung zu bewahren und nicht laut loszulachen. Dann war die Nacht zum Glück vorbei.
Zum Frühstück aß ich Birchermüsli mit Weintrauben, Pfirsich und Pflanzenmilch, mittags gab es asiatische Nudeln mit einem Salat aus drei Zutaten und abends zwei belegte Toastbrotscheiben und drei Minipizzen.
Abends gewann ich den Kampf gegen meinen inneren Schweinehund, fuhr mit dem Auto ins Fitnessstudio und machte für alle Muskelgruppen meine Übungen an den entsprechenden Geräten. Zuvor erwärmte ich mich wieder auf dem Crosstrainer.
Vor und nach den montäglichen Abstimmungsterminen am Vormittag kümmerte ich mich unter anderem um den Workshop am kommenden Open Space Friday. Nach einer erneuten Umstellung des Tools StarMoney konnte ich endlich wieder Überweisungen tätigen.
Mit einem kleinem Koffer und Rucksack brachte ich L am Morgen in die Schule. Alle Kinder waren bereits sehr aufgeregt und voller Vorfreude auf ihre Drei-Tages-Fahrt. Gegen Mittag bekamen wir Eltern Bescheid, dass die Kinder gut angekommen sind.
Nach wochenlangem Hinauszögern aufgrund von Unlust stellte ich am Nachmittag endlich den ehemaligen Fernseher meiner Eltern bei uns im Wohnzimmer auf und wühlte mich durch einen Karton mit unzähligen Kabeln. Bald können L und ich unsere Filmabende gemütlich auf der Couch begehen.
Was heute schön war:
– Telefonate mit Dresden-J und meinem Bruder
– lesen
– Fitnessstudio
– Schwedischübungen in der Duolingo App
