#WMDEDGT August 2024

Alltagsschnipsel

Vom klingelnden Wecker wurde ich heute Morgen um kurz vor halb sieben mitten aus einem Traum gerissen. Der Alltag hat uns also wieder. 
Mir war direkt nach dem Aufstehen leicht übel. Das scheint mir ein körperliches Stresssignal zu sein. Mehr als sechs Wochen lang hatte ich es nicht und bereits vergessen, aber nun ist es wieder da. Was lerne ich daraus? Meine Zeit zum Aufstehen ist ab halb acht. Da fühle ich mich wohl und ausgeschlafen(er).

Begrüßt wurde ich beim Betreten des Wohnzimmers von Elli und Waltraud. Letztere hing gestern Abend ziemlich durch, sodass L und ich etwas besorgt schlafen gingen. Erleichtert konnte ich feststellen, dass es ihr heute wesentlich besser ging. 
Ich kehrte im Raum verteiltes Einstreu auf, wischte Urinpfützen auf und stellte den beiden Kaninchen frisches Grünfutter ins Gehege, auf das sich beide begeistert stützten.
Bevor ich L weckte und mit ihr gemeinsam die morgendliche Badrunde drehte, packte ich ihre Brotdose und Trinkflasche in den Ranzen.

Zum Start des neuen Schuljahres möchte ich einiges verändern. Ein erster Punkt ist, dass L fortan selbst ihren Ranzen von der Wohnung zum Auto und wieder zurück tragen wird. Für diese Ansage wurde ich direkt vollgemotzt und beschimpft. Die Botschaft ist somit erfolgreich bei L angekommen.
Die Fahrt zur Schule ging zügig von statten. Schade, dass wir soweit von der Schule entfernt wohnen. Als Schülerin der dritten Klasse wäre es ein optimaler Zeitpunkt gewesen, L alleine zur Schule gehen zu lassen, aber eine Stunde Fußweg beziehungsweise vierzig Minuten mit dem Fahrrad sind mir zu viel für sie. Auf die S-Bahn ist schon seit mehr als einem Jahr überhaupt keinen Verlass mehr, also bleibt uns nur das Auto.
Heute begleitete ich L bis zum Schultor, da sie mich darum bat. Sie war vor allem wegen ihrer neuen Frisur (dem Pony) aufgeregt und nervös.

Bevor ich mich ins Homeoffice begab, spazierte ich wenige Minuten in der Gegend umher und schaute, ob und was sich in den letzten Wochen verändert hat.
Zu Hause angekommen, bereitete ich mir mein Müsli, den LaVita-Saft und eine Tasse Schokocappuccino zu und setzte mich vor den Rechner. Parallel zum Essen begann ich mit ersten Arbeits-To-dos.
Am Vormittag fanden unsere üblichen montäglichen Abstimmungstermine statt, darunter der Austausch mit allen Product Owners und das Weekly mit dem gesamten Team. Danach widmete ich mich weiter dem Monatsabschluss und schaute erneut unsere Messeplanungsliste durch.

Aufgrund großen Hungers legte ich eine frühzeitige Mittagspause ein und verputzte die restlichen Onigiri, die ich gestern zubereitet hatte. 
Nach dem Essen kramte ich mein Massagegerät hervor. Seit nunmehr anderthalb Wochen habe ich einen verspannten Nacken, der nicht mal bei der letzten Massage in der vergangenen Woche gelockert werden konnte. Ich ließ mir mit dem Gerät ein paar Minuten lang den Nacken und die Schultern massieren. Schauen wir mal, ob das Linderung bringen wird.

Nachmittags fuhr ich ein großes und schweres Paket zur Post, das vier MacBooks, deren Leasingverträge nun beendet sind, enthält. Ich nutzte die Gelegenheit und kaufte Salat für die Kaninchen im gegenüberliegenden Supermarkt ein.

Es sind die kleinen Dinge im Leben, die Freude bereiten: Elli und Waltraud inspizieren den Kühlschrank. ❤


In der Schule hing der Ablaufplan dieser Woche von Ls Parallelklasse aus. Nicht nur, dass dieser strukturierter und übersichtlicher als unserer ist, diese Kinder werden wirklich einen Mehrwert aus der ersten Schulwoche erhalten. Neben den üblichen Belehrungen startet die Parallelklasse intensiv mit Wiederholungen und Vorbereitungen in den Hauptfächern. Unser Ablaufplan kann nicht im Entferntesten mithalten. Das verursachte bei mir leichte Bauchschmerzen.
Beim Abholen aus der Schule fragte L, ob CE mitkommen und den restlichen Tag bei uns zu Hause verbringen könne. Ich hatte nichts dagegen. CEs Mama auch nicht.
Mit den beiden Mädels ging ich noch ein Eis essen, ehe wir nach Hause fuhren.

L räumte zuerst die Brotdose und Trinkflasche aus ihrem Ranzen und packte diesen für morgen neu. Das ist Punkt zwei der jetzigen Änderungen. Anschließend konnte sie mit CE draußen spielen.
Ich nutzte die Zeit und bereitete Ls Frühstück für morgen und unser aller Abendessen vor, ehe ich ein paar Minuten auf der Couch verschnaufte.

Am Abend nach dem Essen, der Reinigung des Kaninchengeheges durch mich und der Fütterung von Elli und Waltraud fuhren L und ich CE nach Hause.
Als wir kurze Zeit später zurück waren, machte L noch eine Übung zur Förderung ihres logischen Denkens, spielte die Tonleiter auf dem Klavier und las uns ein paar Seiten in ihrem Buch vor.

Den restlichen Abend werde ich mit Englischübungen und lesend ausklingen lassen. Allzu spät wird es nicht ins Bett gehen, denn auch morgen geht es wieder zeitig raus.

Sonntag, 4. August 2024 – Geschäftiger Sonntag

Alltagsschnipsel

Auch heute Morgen wachte ich halb acht rum auf und war ausgeschlafen. L schlief eine halbe Stunde länger.
Zum Frühstück gab es wie immer ein Beeren-Apfel-Müsli mit Pfirsich und Pflanzenmilch, mittags und abends bereitete ich ein kleines Buffet für L und mich zu. Es gab unter anderem selbstgemachte Onigiri, Asia-Nudeln und Salat mit Gurke, Tomate, Räuchertofu und Mozzarella. 

Heute erledigte ich sehr viel im Haushalt. Ich bezog unsere Betten neu und wusch die Bettwäsche sowie unsere Handtücher und Badevorleger. Die erste Ladung Wäsche konnte noch draußen im Hof trocknen, die zweite behielt ich aufgrund sehr dunkler Wolken oben in der Wohnung. Ich reinigte das Badezimmer, kehrte hier und da, wischte Fußböden und räumte an manchen Stellen auf. Ich musste mich zwischendurch immer wieder bremsen und eine Pause einlegen.
Auch L war sehr fleißig. Sie las ein weiteres Kapitel in dem Buch, das in Kürze im Deutschunterricht vorgestellt werden soll. Sie hat nun über die Hälfte geschafft. Ihr Sehtraining machte sie, ebenso eine Übung für logisches Denken mithilfe des LÜK Kastens. Das ging heute sehr schnell. Ich wiederholte mit ihr anschließend (m)einen Rechenweg bei Plus- und Minusaufgaben und schnupperte kurz in den Zahlenraum bis eintausend rein. Die Tonleiter auf dem Klavier übte L am Abend auch noch. 

Was heute schön war: 

– ausschlafen 
– lesen
– Zubereitung von leckerem Essen
– windgetrocknete Wäsche
– Ordnung und Sauberkeit im Haushalt 
– Schwedischübungen in der Duolingo App
– Filmabend mit L

Samstag, 3. August 2024 – Gut genutzter Tag

Alltagsschnipsel

L und ich haben ausgeschlafen. Ich wachte um Viertel vor acht auf. Bis L etwa eine Dreiviertelstunde später wach wurde, las ich in meinem Buch. Ich mag diese gemütlichen und entspannten Starts in den Tag.
Zum Frühstück aß ich mein Beeren-Apfel-Müsli mit Kiwi und Pflanzenmilch, mittags teilten L und ich uns eine Miniportion Sushi. Dazu gab es Wurzelbrotscheiben mit Hummus. Ananas und Melone in Stücke geschnitten standen ebenfalls auf dem Tisch. Abends aßen wir je eine Portion Pommes. 

Vormittags fuhren L und ich einkaufen. Dank der Pluxee Schecks, die ich an der Kasse einlösen konnte, bezahlte ich für einen wirklich sehr gut gefüllten Einkaufswagen nur 1,39 Euro. Darüber freute ich mich noch eine ganze Weile lang.

Stürmische Begrüßung nach unserem Einkauf: Waltraud inspiziert den Grünfutter-Beutel


Eine Ladung frisch gewaschener Wäsche baumelte einen Großteil des Tages unten in der Sonne.
Die gestern besorgten Schulsachen bereitete ich nach dem Mittag vor und beschriftete sie. Viel ist es diesmal wirklich nicht.
Auf Ls Wunsch hin verbrachten wir den späten Nachmittag im Freibad in Neukieritzsch. Obwohl ich anfangs nicht sonderlich viel Lust dazu hatte, entspannte mich die Zeit im Wasser sehr und ich konnte herunterfahren.
Abends machte ich es mir auf der Couch gemütlich und las.

Was heute schön war: 

– ausschlafen
– lesen
– Sonnenschein 
– Freibad Neukieritzsch
– sonnengetrocknete Wäsche
– Italienischübungen in der Duolingo App

Freitag, 2. August 2024 – Schulvorbereitungen

Alltagsschnipsel

Ich habe nicht sonderlich gut geschlafen. Gestern Abend regnete es sehr stark, sodass immer wieder Regentropfen gegen das Fenster trommelten. Und von diesem Geräusch schreckte L jedesmal aus dem Schlaf hoch. Hinzu kommt, dass ich unvernünftiger Weise sehr spät das Telefon beiseite und mich schlafen gelegt habe. Im Laufe des Tages wurde mein Schlafmangel immer stärker. 
Mein Frühstück bestand heute wie üblich aus einem Beeren-Apfel-Müsli mit Kiwi und Pflanzenmilch. Mittags aß ich den restlichen Salat von gestern Abend und eine belegte Toastbrotscheibe. Abends bereitete ich mir ebenfalls nur belegte Toastbrotscheiben zu.

Der heutige Arbeitstag war sehr ruhig. Ich konnte ungestört Aufgaben erledigen, die sowohl Zeit als auch Ruhe benötigen. Das war zum Feierabend ein sehr schönes Gefühl.
Den letzten Ferientag verbrachte L im Ferienhort. Sie wollte, dass bereits ein Teil ihrer Klasse ihren neuen Haarschnitt sieht, damit es am Montag nicht so peinlich für sie wird. Sie findet ihre Frisur sehr schick, mag es aber überhaupt nicht, wenn sie auf Veränderungen angesprochen wird. 

Ich habe mich sechseinhalb Wochen davor gedrückt, die wenigen Materialien für das neue Schuljahr zu kaufen. Heute erledigte ich das gemeinsam mit L. Offenbar hatten einige andere Erwachsene dieselbe Idee, denn vor den Regalen war ein Andrang, der mir bereits nach kurzer Zeit gehörig auf die Nerven ging. Nächstes Jahr möchte ich wieder zeitiger dran sein, denn alles haben wir gar nicht bekommen. Das musste ich im Nachgang online bestellen.
Ls Ziel für die dritte Klasse lautet: „Ich will bei meinen Freundinnen bleiben!“ Ich habe ihr direkt mitgeteilt, dass ich das Ziel für realistisch und erreichbar halte, sie dafür allerdings einiges und vielleicht auch ein wenig mehr als andere Kinder tun muss. Ich habe neben der großen Kiste an spielerischen Nachhilfematerialien auch schon eine Idee, um sie hin und wieder zum Üben zu motivieren. Ich möchte ihre Schulfreundinnen, die gefühlt mehrmals wöchentlich abwechselnd bei uns zu Hause rumhängen, mit einbinden. L hört besser zu und wird weniger aggressiv, wenn jemand anderes ihr den Schulstoff erklärt.

Unser erster Weg am Morgen führte in die Kinderarztpraxis. Schon zwanzig Minuten später war L gegen FSME geimpft und ich konnte sie in den Ferienhort fahren.
Für den Regen und die damit verbundene Abkühlung in unserer Dachgeschosswohnung war ich heute sehr dankbar. Traurig bin ich allerdings, dass es in Erfurt zu einigen Überschwemmungen kam und Gebäude beschädigt wurden. 


Was heute schön war: 

– Abkühlung in der Wohnung
– lesen
– Französischübungen in der Duolingo App

Donnerstag, 1. August 2024 – Ls neuer Haarschnitt 

Alltagsschnipsel

Meine Nacht war komisch. Erst hatte L gestern Abend ewig lange (und laut) geweint, weil ihr ihre gemeinen Worte an mich doch leid taten und sie nicht alleine in ihrem Bett schlafen wollte. Als sie schließlich mit im Schlafzimmer lag, brauchte sie ewig um einzuschlafen. In den frühen Morgenstunden hatte ich einen merkwürdigen Traum. Aus Gründen stellte ich mein gesamtes Gepäck in einer Seitengasse des Erfurter Fischmarkts ab. Gemeinsam mit M ging ich schließlich irgendwelche Besorgungen erledigen. Als wir nach einer ganzen Weile zurück in die Gasse kamen, um meine Sachen wieder einzusammeln, lagen diese glücklicherweise noch an Ort und Stelle, aber einer der Passanten rief laut, dass umgehend die Polizeiinspektion in Neudietendorf telefonisch kontaktiert werden soll, sobald der Besitzer des Gepäcks wieder auftaucht. Ich gab mich zu erkennen und führte ein unangenehmes Gespräch mit der Polizei. (Im Übrigen ist Neudietendorf viel zu klein für eine eigene Polizeiinspektion. Sie gehören mit zur Stadt Gotha.) Dem Polizisten erklärte ich am Telefon, dass mir mein Rucksack kaputt gegangen sei und ich deshalb meine Sachen auf der Straße abgestellt habe. Er antwortete ganz trocken, dass er geschult darin sei, Lügen zu erkennen und meine Aussage ganz eindeutig eine sei. Gerade als ich dabei war, meinen Kopf irgendwie aus der Schlinge zu ziehen, machte L im Schlaf Geräusche, von denen ich wach wurde. Da habe ich wohl noch einmal Glück gehabt.
Gefrühstückt habe ich ein Beeren-Apfel-Müsli mit Pfirsich und Pflanzenmilch, mittags gab es den restlichen Basmatireis mit Brokkoli von gestern Abend und abends einen Salat mit Tomate, Gurke, Kichererbsen und Mozzarella.

Ich mag den Monatsanfang und widmete mich sogleich der Rechnungslegung. Danach suchte ich weitere Belege für unsere Finanzbuchhalterin zusammen und stellte sie im Unternehmen online für sie bereit. Am späten Vormittag fand unser Management Weekly statt. 
L besuchte auch heute wieder den Ferienhort und hatte ein paar schöne Stunden im Kreise ihrer Freundinnen.

Nachmittags startete ich mit einer kleinen neuen Serie. 
Zwischendrin motivierte ich mich, Ls Schulsachen durchzusehen. Es gibt nun zwei Kisten: In einer befinden sich sämtliche Materialien und Hefte für das kommende Schuljahr, in der anderen (spielerische) Nachhilfematerialien. Während der Sortierung und Sichtung widmete L sich derweil einigen Logikaufgaben mit dem LÜK Kasten. Sie kann gern noch selbstständiger und schneller arbeiten. Ich merkte aber, dass sie die Aufgabe verstanden hatte und wusste, was zu tun ist. Ihr Durchhaltevermögen ist wirklich sehr hoch, aber ihre Genauigkeit ist noch ausbaufähig.

Direkt nach dem Ferienhort hatte L einen Friseurtermin. Endlich. Ihr wurden die Haare gewaschen und Spitzen geschnitten. L ließ sich auch ein Pony schneiden. Sie sieht damit sehr hübsch aus. Ich freue mich für sie, dass sie sich nun endlich getraut hat, sich optisch ein bisschen zu verändern. 

Was heute schön war:  

– Sonnenschein
– Ls neuer Haarschnitt
– Englischübungen in der Duolingo App

Hallo August!

Dies & Das

Im August werde ich …

… L zur Kinderärztin begleiten
… im Fitnessstudio schwitzen
… mit L ins dritte Schuljahr starten
… L zur Ergotherapie bringen
… L zur Klavierstunde begleiten 
… mich mit Albanien-U treffen 
… zur Thai Massage gehen
… ein Wochenende in Erfurt verbringen 
… mir dort das diesjährige Stück im Rahmen der Domino DomStufen-Festspiele anschauen 
… und am Geburtstagsessen meines Onkels O teilnehmen 
… mit meiner Schwiegerfamilie über ein Wochenende verreisen
… leckeres Essen zubereiten
… lesen 
… den Sommer und das Leben genießen 

Mittwoch, 31. Juli 2024 – Dicke Luft

Alltagsschnipsel

Aufgewacht bin ich heute Morgen um Viertel nach sieben nach einer traumreichen Nacht. Diesmal kamen einige Familienmitglieder mütterlicherseits in meinen Träumen vor. 
Zum Frühstück gab es ein Beeren-Apfel-Müsli mit Pfirsich und Pflanzenmilch, mittags aß ich die beiden Gerichte vom gestrigen Abendbuffet und zum Abendessen bereitete ich Basmatireis, Brokkoli und Wassermelone zu.

Am Vormittag hatte ich drei Termine, die alle entspannt verliefen. Den restlichen Arbeitstag verbrachte ich mit Zuarbeiten und ersten Vorbereitungen zum Monatsende und -anfang.
L wollte erneut den Ferienhort besuchen. Da sie das bereits gestern Nachmittag bei der Abholung mitgeteilt hatte, konnten wir sie direkt für heute mit anmelden. Als ich am Nachmittag das Schulgelände betrat, begrüßte mich L mit schlechter Laune und Genörgel. Sowas finde ich zum Feierabend immer großartig.

Als wir uns durch den Berufsverkehr gequält hatten und nur wenige Meter von Zuhause entfernt waren, sagte L sehr verletzende Worte zu mir. Dieses Ausmaß war neu. Natürlich gelang es ihr auch heute, genau die „richtigen“ Worte zu finden, damit ich mich den restlichen Tag lang mit Selbstzweifeln befassen und meine (V)Erziehung zum hundertsten Mal komplett hinterfragen konnte. So traurig die Erkenntnis ist: Ich bin diesem Kind nicht gewachsen. 

Da L mit mir nicht im See oder Freibad baden wollte, nutzte ich den Abend zum Anbringen zweier Fliegengitter. Bei dieser Gelegenheit putzte ich die Fenster gleich mit.
L und ich gingen uns den restlichen Tag aus dem Weg.

Was heute schön war: 

– länger schlafen  
– Thai Massage
– Eis essen
– lesen
– Schwedischübungen in der Duolingo App

Dienstag, 30. Juli 2024 – Spontanes Treffen

Alltagsschnipsel

Geschlafen habe ich heute bis kurz nach sieben Uhr. In einem meiner Träume hielt ich vor meinem ehemaligen Geschichtslehrer und einigen Klassenkamerad*innen von früher einen Vortrag über englische Königinnen, von denen ich allerdings bisher noch nie gehört habe.
Zum Frühstück aß ich ein Beerenmüsli mit Pfirsich und Pflanzenmilch, mittags und abends gab es Bratkartoffeln mit Adzukibohnen. Zum Abendbrot bereitete ich zusätzlich einen Tomaten-Gurke-Mozzarella-Salat zu.
Im Fitnessstudio erwärmte ich mich auf dem Crosstrainer und verbrannte dabei ordentlich Kalorien. Anschließend machte ich einige Übungen für die Arm- und Beinmuskulatur. Abends bekam ich Kopfschmerzen, die vermutlich von der Anstrengung auf dem Crosstrainer herrührten. Somit ist es also egal, ob ich Laufen gehe oder den Crosstrainer nutze: Sobald der Puls eine bestimmte Höhe erreicht, bekomme ich Kopfschmerzen.

Mit Ausnahme eines kurzes Abstimmungstermins am Morgen war mein heutiger Arbeitstag frei von Meetings. Ich konnte einige YouTrack Boards pflegen, Überweisungen tätigen und in Ruhe vor mich hin werkeln. 
L besuchte den Ferienhort, obwohl der seit Wochen geplante Ausflug zum Kletterturm gestern Abend kurzfristig abgesagt wurde und sie darüber sehr traurig war. Nachmittags teilte sie mir mit, dass sie einen schönen Tag hatte. 

Im Paunsdorf Center in Leipzig kaufen L und ich einige wenige Sachen ein, die schon länger auf meiner Einkaufsliste standen. Unter anderem holte ich für L vier Hefte für den LÜK Kasten. Ich hoffe, dass sie daran ab und an ein wenig Freude findet. Ich habe den LÜK Kasten als Kind sehr geliebt. 
Ihre Schulfreundin EB kam mit ihrer Oma vorbei. (Das hatten L und EB im Ferienhort ausgemacht.) Die Mädels schlichen im Smyths Toys um die Regale herum. Wir konnten sie allerdings davon überzeugen, nichts zu kaufen. Für eine Stunde besuchten wir anschließend EB und Leipzig-A zu Hause. Die Kinder nahmen eine Abkühlung im Pool und wir Mamas brachten uns nach sechs Wochen Sommerferien auf den aktuellen Stand der Dinge.
Abends las mir L das vierte Kapitel ihres Buches vor. Sie hatte erst keine Lust, fand den Inhalt dann allerdings so spannend, dass sie Seite für Seite weiterlas. Ich merke, dass sie wieder deutlich besser liest.
Die vierte Staffel der Serie „The Wire“ beendete ich gestern.

Was heute schön war: 

– länger schlafen
– Einkaufsbummel
– Playdate für L
– Fitnessstudio
– lesen
– Serie „The Wire“
– Italienischübungen in der Duolingo App

Montag, 29. Juli 2024 – Letzte Ferienwoche 

Alltagsschnipsel

Ich habe gut geschlafen, dabei viel geträumt und wachte heute Morgen um Viertel nach sieben auf. L schlief wieder in meinem Bett.
Gefrühstückt habe ich ein Beeren-Schokomüsli mit Apfelstücken und Pflanzenmilch, mittags gab es von Viet Green eine Portion gebratenen Reis mit Gemüse, die ich mir mit L teilte, und eine Suppe und abends aß ich zwei belegte Toastbrotscheiben.

An der Arbeit fanden die montäglichen Abstimmungstermine statt. Mein „Problem“ mit dem Zugriff auf den externen Rechner ließ sich sehr schnell lösen. Mir wurde das Passwort erneut mitgeteilt. Jetzt kann ich wieder fleißig wichtige Überweisungen tätigen.
L durfte bei mir zu Hause bleiben, da sie terminlich eingespannt war.

Nach der Arbeit und dem Einkauf las ich in meinem schönen Buch weiter. Für eine Folge der Serie „The Wire“ fand ich auch Zeit. Nun fehlt mir nur noch eine Folge, bis die Staffel vier zu Ende ist.

Erneut wurden Ls Augen untersucht und überprüft, wie scharf oder unscharf Dinge vor ihren Augen werden und mit wie vielen Zentimetern Abstand zur Nase das geschieht. Obwohl wir das Sehtraining in den letzten Wochen ein bisschen haben schleifen lassen, erzielte sie ein gutes Ergebnis und konnte die Werte im Vergleich zur letzten Untersuchung erneut verbessern. Ende August wird ein letztes Mal überprüft, ob sich der Winkel verändert hat. Bei diesem Termin wir dann auch geschaut, wie leicht oder schwer L ein ständiger Blickwechsel von der Tafel zum Heft und wieder zurück fällt. 
Auch die Ergotherapie fand heute wieder statt. L machte es großen Spaß. Mithilfe des LÜK Kastens wurde ein logisches Konzentrationsspiel durchgeführt, bei dem L laut Ergotherapeutin große Schwierigkeiten hatte, allerdings ein sehr hohes Maß an Ausdauer und Durchhaltevermögen zeigte. Da ich den LÜK Kasten auch zu Hause habe, darf L nun ab und an damit spielen.
Ls Lehrerin teilte mir mit, dass ein Buch mit achtzig Seiten auch völlig in Ordnung geht. Das freute L und mich sehr. Drei von zehn Kapiteln hat sie bereits gelesen.  

Was heute schön war: 

– länger schlafen
– asiatisches Mittagessen 
– sonnengetrocknete Wäsche 
– lesen
– Französischübungen in der Duolingo App
– Serie “The Wire”

Ein Wochenende im Juli

Alltagsschnipsel

Für eine Übernachtung fuhren L und ich an diesem Wochenende nach Erfurt.


Samstag, 27. Juli 2024


Ich habe bis halb acht geschlafen. L schlief bei mir. Sie möchte ihren Schlafplatz nun immer abwechseln. Ich bin gespannt.

Nach dem Aufstehen packte ich einige wenige Wechselsachen in meinen Rucksack ein. Danach säuberte ich das Kaninchengehege und versorgte Elli und Waltraud mit sehr viel Grünfutter. Für L und mich bereitete ich anschließend das Frühstück vor.

Bevor wir mit dem Auto zur Tankstelle fuhren und Einstreu, das ich beim gestrigen Einkauf vergessen hatte, im daneben befindlichen Supermarkt organisierten, drehten L und ich unsere Badrunde.

Die Fahrt nach Erfurt zu meiner Schwiegermama, deren Blasenentzündung Dank des entsprechenden Antibiotikums am abklingen ist, verlief ereignislos. Wir hörten ein Conni-Hörspiel.

Nach dem Mittagessen machten wir drei uns gemeinsam auf den Weg zu meiner Schwägerin M. Dort wurden wir am Nachmittag von meinem Neffen M, meinem Schwippschwager S und der Geburtstagshündin Maya begrüßt. 
Wenig später fuhren wir in den Nachbarort Stotternheim, in welchem heute ein Feuerwehrfest mit leckerem Kuchenbuffet, Ponyreiten und Kinderschminken stattfand. L nahm fast alle Angebote mit. Da es meiner Schwiegermama nicht allzu gut ging und es ohnehin bereits in Strömen regnete, verabschiedeten wir uns anderthalb Stunden später voneinander und kehrten in die Wohnung zurück.


Da meine Schwiegermama in Kürze nach Norwegen fährt, schrieb L einen Brief an den Weihnachtsmann. Das machte sie echt toll. Beim Abschreiben eskalierte allerdings die Situation und L machte dicht. Das führte dazu, dass wir den restlichen Tag nur noch das Nötigste miteinander sprachen. Durch dieses Verhalten wurde ich in meinem Entschluss bestärkt, L nur mit Schulthemen zu helfen, wenn sie darum bittet. Ansonsten muss sie jetzt lernen, sich selbst durchzuschlagen.

Abends spielten wir nach dem Essen zwei Runden des Kartenspiels “Skip-Bo” und schauten anschließend gemeinsam die aktuelle Ausgabe der Unterhaltungsserie “Lass dich überwachen”.

Vor dem Schlafengehen machte ich meine Schwedischübungen. Weit nach dreiundzwanzig Uhr legte ich das Telefon beiseite und mich schlafen.


Sonntag, 28. Juli 2024


Heute Morgen wurde ich halb neun wach. L war kurze Zeit später ebenfalls ausgeschlafen.

Vor und nach dem gemeinsamen Frühstück las ich in einem meiner beiden aktuellen Bücher weiter, ehe meine Schwiegermama auf die Idee kam, mein Auto zu säubern. Mit Staubsauger und einer Schüssel voll Wasser bewaffnet, machten wir uns auf den kurzen Weg in Richtung Garage, vor der mein Auto stand. L saugte ihren krümeligen Bereich des Autos und spielte die restliche Zeit über mit ihrem Ball.

Vor dem Mittagessen zappten L und ich im TV herum und blieben jedesmal bei einer Tierdokumentation hängen.  

Weil ich noch nicht abschätzen kann, ob ich es in der kommenden Woche ins Büro schaffe, hielt ich am Nachmittag dort und sammelte zwei MacBooks ein, deren Leasingvertrag in wenigen Tagen endet. So kann ich diese pünktlich und stressfrei zurücksenden.

Wegen Papas Gurken- und Tomatenernte schauten wir anschließend bei meinen Eltern vorbei. L hatte bereits wieder Hunger und so aßen wir zu viert ein zweites Mal zu Mittag.
Nachmittags machten wir uns mit einem kleinen Fernseher, den meine Eltern nicht mehr benutzen, der aber noch völlig in Ordnung ist, auf den Heimweg. L wünscht sich wieder einen Fernseher im Wohnzimmer. Die Fahrt war entspannt. Wir hörten Musik.

Zu Hause angekommen, begrüßten wir Elli und Waltraud. Kurze Zeit später reinigte ich das Kaninchengehege gründlich und füllte den beiden frischen Sand in ihre Buddelkiste. 

Zum Abendessen gab es für L und mich wieder ein leckeres Abendbuffet, heute unter anderem mit Bratkartoffeln und Ananasstücken.

L las mir ein paar Seiten in ihrem Buch vor. Das klappte heute richtig gut. Nun sind drei von insgesamt zehn Kapiteln geschafft. Ich hoffe, dass die Lehrerin das Buch zur Vorstellung im nächsten Schuljahr absegnet, auch wenn es keine einhundert, sondern lediglich achtzig Seiten hat. Schließlich sind auch Comics erlaubt. Wir werden das sicherlich bald erfahren.

Den Abend lies ich lesend und mit einigen Englischübungen in der Duolingo App ausklingen.