Unser Herbsturlaub – Sachsen-Therme

Alltagsschnipsel

Heute begann für L die zweite Woche Herbstferien. Um selbst ein paar freie Tage mit ihr zu genießen, habe ich in dieser Woche Urlaub. Eigentlich wären wir nun in einer schönen Ferienwohnung in Bad Harzburg, aber aus finanziellen Gründen und aufgrund der Tatsache, dass wir die Kaninchen Elli und Waltraud im Sommer sehr vermisst haben, stornierte ich diesen schon vor einigen Monaten. In dieser Woche stehen aber dennoch einige schöne Tagesausflüge an.

Ausgeschlafen hatte ich heute Morgen kurz nach halb neun. 
Zum Frühstück gab es wie nahezu jeden Tag mein Beerenmüsli mit Weintrauben und Pflanzenmilch, mittags aß ich eine Portion Grießbrei mit Apfelmus und Zimt und Zucker und abends gab es eine Brotzeit.

In den Tag startete ich lesend. Ich habe derzeit einige spannende Bücher auf der Warteliste. Die Herbst- und Winterzeit wird also sehr gemütlich und kurzweilig für mich verlaufen.
Da ich L seit dem Sommer immer wieder vertröstete, besuchten wir ab dem späten Vormittag für vier Stunden die Sachsen-Therme. Wir schwammen umher – das klappte vor allen Dingen im Außenbereich sehr gut – und spielten lustige, von L erdachte Spiele. Ein paar Mal ließ ich meine Schultern unter dem harten Wasserstrahl massieren. Das Wellenbad besuchten wir heute auch mehrmals. Alles in allem war es ein sehr erholsamer Aufenthalt. 

Seit Freitag quälte mich ein minikleiner Splitter im rechten Daumen. Gestern Abend begann ich vorsichtig, ihn herauszuholen. Offenbar mit nur mäßigem Erfolg. Heute drückte ich nach dem Duschen an besagter Stelle die weiche Haut zusammen und konnte zusehen, wie der Splitter Stück für Stück nach oben gedrückt wurde. Er steckte tatsächlich senkrecht im Daumen. Das hatte ich so auch noch nicht. 

Was heute schön war:

– ausschlafen 
– lesen
– splitterfreier Daumen
– Sachsen-Therme
– Italienischübungen in der Duolingo App

Sonntag, 13. Oktober 2024 – Gemütlicher Lesetag

Alltagsschnipsel

Im Gästezimmer meiner Eltern habe ich erneut sehr tief geschlafen und wieder unglaublich viel geträumt. Aufgewacht bin ich heute Morgen um kurz nach halb neun. 
Mein Bruder und meine Schwägerin J kamen zum Frühstück vorbei. Wie gestern auch aß ich ein Croissant mit Frischkäse. Am Nachmittag gab es ein Stück Schneewittchenkuchen und abends Kartoffelsalat mit Gemüsebällchen. Beides gab mir meine Mama mit.

Vormittags spazierten wir zu sechst zum Domplatz. Es war sehr kalt und stellenweise ziemlich windig. Da die ersten bereits wieder hungrig waren, machten wir auf dem Domberg eine kurze Bratwurstpause. L gehörte auch zu den Ausgehungerten.  
Mein Bruder und meine Schwägerin J machten sich zur Mittagszeit auf den Rückweg nach München. L und ich schlossen uns ihnen an, fuhren aber natürlich mit dem Auto zurück nach Markkleeberg. 
Zu Hause angekommen, begrüßten wir zunächst Elli und Waltraud. Deren Stall und Gehege säuberte ich gleich gründlich und stellte frisches Grünfutter bereit.
Den restlichen Tag verbrachte ich mit einer Wärmflasche auf der Couch und las. 

Was heute schön war: 

– ausschlafen 
– Spaziergang 
– unfall- und staufreie Autofahrt
– lesen
– Französischübungen in der Duolingo App

12 von 12 im Oktober

Alltagsschnipsel

Willkommen im vierten Quartal des Jahres! Heute ist der 12. Tag des Monats Oktober. Somit ist es Zeit für das 12 von 12. Im Verlauf des Tages habe ich einige Bilder gemacht, von denen ich nun zwölf hier im Blog präsentiere.

Aufgewacht bin ich heute Morgen um halb neun in Erfurt im Gästezimmer meiner Eltern. Meine Nacht war wunderbar und sehr traumreich.



Gemeinsam mit meinem Bruder und meiner Schwägerin J, die gestern aus München angereist kamen, frühstückten wir etwa anderthalb Stunden später bei meinen Eltern. Für mich gab es ein leckeres Croissant mit Frischkäse und dazu eine Tasse Schokocappuccino.



Zur Mittagszeit besuchten wir bei sonnigem Wetter und frischen Temperaturen den egapark Erfurt. Ich erfreute mich an der herrlichen bunten Blütenpracht.



Bis Ende Oktober ist auf dem Gelände die Kürbisausstellung aufgebaut. Das diesjährige Motto lautet Fantasy. Neben Pumuckl, einem Einhorn und einem Troll sind unter anderem auch Pikachu und die Medusa zu bewundern.



Im Danakil, dem Wüsten- und Urwaldhaus, waren wir heute ebenfalls. L und ich fühlen uns immer an das Gondwanaland im Zoopark Leipzig erinnert, obwohl dieses natürlich wesentlich größer ist. Die beiden Erdmännchen, die wir während unseres Rundwegs entdeckten, machten es sich so auf dem Felsen bequem, dass es aussah, als würden sie den Besucher*innen für ein Foto Modell stehen.

Als wir nachmittags wieder in der Wohnung meiner Eltern waren, hielt ich Mittagsruhe und schlief für etwa anderthalb Stunden tief und fest ein. Das war herrlich.



Unser Abendessen nahmen wir heute gemeinsam in einem Restaurant ein. Für mich gab es eine sehr leckere Kartoffelpizza.

Den restlichen Abend werde ich nun gemütlich ausklingen lassen. Einige Englischübungen mache ich vor dem Schlafengehen auch noch.

Freitag, 11. Oktober 2024 – Familientreffen

Alltagsschnipsel

Heute Morgen wurde ich tatsächlich mit dem Weckerklingeln geweckt. Den Wecker habe ich auch in den letzten Tagen immer vorsichtshalber gestellt. So konnte ich Viertel vor acht in meinen Arbeitstag starten, während L noch weiterschlief.
Zum Frühstück aß ich Beerenmüsli mit Zimt-Kornflakes, da sie L nicht schmeckten, dazu Weintrauben und Pflanzenmilch. Mittags gab es eine kleine Brotzeit, am Abend Schneewittchenkuchen und Kartoffel- sowie Nudelsalat mit veganen Würstchen und Klöpschen.

Heute war mein letzter Arbeitstag vor meinem einwöchigen Urlaub. Ich hatte viel zu erledigen und musste gedanklich immer von einer Thematik zur nächsten springen. Zwischendurch klingelte ein paar Mal das Telefon. So ging die Zeit sehr schnell um.

Nachmittags fuhren L und ich mit dem Auto nach Erfurt. Wir hörten wieder den Soundtrack des dritten Teils der Reihe „Die Schule der magischen Tiere“ – ich kann die Songs mittlerweile alle auswendig – und ein Conni-Hörspiel.
Abends trafen wir meinen Bruder und meine Schwägerin J. Dieses Wochenende sehen wir die beiden zum letzten Mal für dieses Jahr. Der Grund ist ein immer runder werdendes Bäuchlein.
Nach der leckeren Völlerei zum Abendessen spielten wir zu sechst ein von meinem Papa in den 90er Jahren für unsere Familie erfundenes Brettspiel. L las freudig jede Ereigniskarte vor und mein Bruder gewann als Ranghöchster und Reichster das Spiel. Mein Papa verteilte anschließend schöne Preise an uns alle.

Als wir morgens zu den Kaninchen ins Wohnzimmer kamen, saß nicht nur Elli auf der Couch, sondern auch Waltraud. Offenbar hat nun auch unser zweites Kaninchen Gefallen an dem gemütlichen Platz gefunden.

Was heute schön war:

– länger schlafen
– Schulter-, Nacken- und Rückenmassage mit dem Massagegerät 
– unfall- und staufreie Autofahrt
– Familientreffen
– Spieleabend 
– Schwedischübungen in der Duolingo App

Donnerstag, 10. Oktober 2024 – Ls Grippeimpfung

Alltagsschnipsel

Ich habe gut geschlafen und wachte kurz nach um sieben auf. Ich war zwar noch müde, blieb aber gleich wach, setzte mich an den Rechner und startete in den Arbeitstag. L schlief noch eine Weile weiter. 
Gefrühstückt habe ich Beerenmüsli mit Weintrauben und Pflanzenmilch. Mittags und abends aß ich Basmatireis mit dem restlichen Salat von vorgestern.

Einige E-Mails warteten am Morgen auf ihre Beantwortung. Zudem gab es dringende Zuarbeiten für eine Förderung und den Monatsabschluss September. Am späten Vormittag fand nach zweiwöchiger Pause unser Management Weekly statt, in dem wir uns vor allem über die Akquisethemen austauschten. Es könnte noch einiges passieren in diesem Jahr.   

Am Nachmittag begleitete ich L zur Kinderärztin. L wollte gegen Grippe geimpft werden. In einigen Wochen erfolgt eine zweite Grippeimpfung. Da L unter neun Jahre alt ist und sie erstmals gegen Grippe geimpft wurde, sind zwei Impfungen erforderlich.
Im Anschluss holten wir für Elli und Waltraud viel frisches Grünfutter für das bevorstehende Wochenende.
Abends machten wir es uns erstmals zu viert auf der Couch gemütlich. Sehr zu unserer Freude traute sich Kaninchen Waltraud auch zu uns hinauf und kuschelte lange mit Elli.

Was heute schön war:

– länger schlafen 
– Italienischübungen in der Duolingo App
– Serie „Arrested Development“
– Couchkuschelzeit

Mittwoch, 9. Oktober 2024 – Abwechslung für L

Alltagsschnipsel

Wir sind gestern wieder später ins Bett gegangen, da wir einfach nicht müde genug waren. Ich habe gut geschlafen und dabei sehr viel skurrilen Unsinn ausschließlich von der Arbeit zusammengeträumt. Unter anderem kamen die in Kürze startenden Mitarbeitergespräche in meinen Träumen vor.
Zum Frühstück bereitete ich mir ein Beerenmüsli mit Weintrauben und Pflanzenmilch zu. Mittags aß ich Nudeln mit Tomatensoße. Den Mädchen stellte ich Pommes und Nuggets auf den Tisch. Abends gab es erneut Nudeln und Tomatensoße.

Am Vormittag hatte ich einige Meetings. Hier ging es hauptsächlich um firmeninterne Termine, die geplant und vorbereitet werden wollen. Schließlich befinden wir uns bereits im letzten Quartal des Jahres. Diese Arbeit macht mir immer besonders viel Freude. Ich mag es, Dinge abzuschließen und neue für die Zukunft zu planen.

Zur frühen Mittagszeit bekam L Besuch von ihrer Schulfreundin EB. Die beiden Mädchen spielten in Ls Zimmer und draußen. So war es für L nicht so langweilig und ich konnte in Ruhe arbeiten. EB nahmen wir nachmittags auch mit zur Ergotherapie. Sie durfte sogar die Hälfte der Zeit mitmachen.

Da es den Großteil des Tages sonnig bei neunzehn Grad Celsius war, konnte ich die Handtücher draußen trocknen lassen. Das ist schon ziemlich warm für einen Oktobertag. 
Gestern startete ich erneut die Serie „Arrested Development“, die M und ich vor zig Jahren gemeinsam begonnen, aber nie bis zum Schluss geschaut haben. Ich wurde gut unterhalten und musste öfter lachen, hatte aber vergessen, WIE furchtbar diese Familie miteinander umgeht und wie unsinnig die Story ist.

Was heute schön war:

– länger schlafen
– Playdate für L
– sonnen- und windgetrocknete Wäsche 
– Französischübungen in der Duolingo App
– Serie „Arrested Development“

Dienstag, 8. Oktober 2024 – Hosenkauf

Alltagsschnipsel

L und ich sind gestern früher ins Bett gegangen. Viel zeitiger eingeschlafen sind wir allerdings nicht. So war ich heute Morgen noch etwas müde, obwohl ich länger schlafen durfte. 
Gefrühstückt habe ich Beerenmüsli mit Weintrauben und Pflanzenmilch, mittags aß ich Asia-Nudeln mit Salat aus vier Zutaten und abends die restliche Kürbissuppe mit Asia-Nudeln.

Morgens tauschte ich mich per Videocall mit unserer Recruiterin aus. Auf unser beider Zettel stand nicht allzu viel, dennoch konnten wir die wichtigsten Punkte angehen und klären. Die daraus resultierenden Aufgaben arbeitete ich den Tag über ab.
L setzte sich am späten Vormittag an die noch für die Vervollständigung ihres Wochenplans fehlende Seite in ihrem Deutscharbeitsheft. Nach den Ferien kann sie den Wochenplan ihrer Lehrerin zeigen. Ich freue mich sehr, dass L mittlerweile selbstständig und konzentriert arbeitet und nicht alle fünf Sekunden nach mir ruft, um beim Erledigen der Aufgaben meine Hilfe zu erbitten. Das ist ein wunderbarer Entwicklungssprung.

Gestern wurde ein kleines bisschen Trotz in mir entfacht: Da ich nun ohnehin das Sparbuch aufgrund der Betriebskostennachzahlung schmälern muss, machen ein paar Euro mehr oder weniger den Braten auch nicht mehr fett. So kaufte ich L heute die dringend erforderlichen Hosen für die Herbst-/Wintersaison und ein kleines Geburtstagsgeschenk für meine Mama. Nächste Woche werden L und ich auch wie geplant die Sachsen-Therme und das Jump House besuchen. Letzteres verspreche ich L seit dem Sommer.

Ich habe beschlossen, auch weiterhin das Beste aus dem immer teurer werdenden Leben zu machen. Ändern kann ich es ohnehin nicht. Und vielleicht gibt es in diesem Jahr sogar ein paar Euro Weihnachtsgeld. Noch gebe ich die Hoffnung diesbezüglich nicht auf.

Was heute schön war:

– länger schlafen
– Hosenkauf für L
– Eis essen
– (vor)lesen
– Englischübungen in der Duolingo App

Montag, 7. Oktober 2024 – Erwachsenendinge 

Alltagsschnipsel

Ich habe gut geschlafen. Ferienbedingt sind L und ich gestern allerdings viel zu spät ins Bett gegangen. Demzufolge war ich heute Morgen dann noch ziemlich müde, obwohl ich wesentlich länger schlafen konnte.
Gefrühstückt habe ich ein Beerenmüsli mit Weintrauben und Pflanzenmilch. Mittags und abends aß ich Basmatireis mit Kürbissuppe als Soße, abends gab es zusätzlich Spaghetti mit Tomatensoße und Tofu.

Mein Arbeitstag, den ich ferienbedingt im Homeoffice verbrachte, bestand aus den montäglichen Abstimmungsterminen. Wir fanden schnell heraus, dass diese Woche der Planung und Vorbereitung neuer Projekte und weniger dem Vorankommen in den einzelnen laufenden Projekten dient. Zwei neue studentische Praktikanten, die nun einige Monate bei uns arbeiten werden, begrüßten wir gemeinsam im Weekly. Leider war ich gezwungen, einen Kollegen in seinem wohlverdienten Urlaub zu stören. Wir sind ein kleines Unternehmen und nicht jede Person kann alles. Das tat mir sehr leid.
L erledigte zur Vervollständigung ihres Wochenplans ohne Genöle eine Matheaufgabe und war innerhalb weniger Minuten damit fertig. Nun fehlt nur noch eine Seite im Deutscharbeitsheft.

Am Nachmittag fuhr ich mit L zum Einkaufen. Unsere beiden Kaninchen brauchten dringend frisches Grünfutter, zudem holte ich mir endlich einen neuen Wäscheständer. Die letzten Male waren eine richtige Zumutung und das Aufhängen der Wäsche machte noch weniger Spaß. Zuletzt deckten wir uns in der Apotheke mit reichlich Nasenspray und Hustensaft ein. So kommen wir hoffentlich gut durch die Herbst- und Wintersaison.
Dieser Großeinkauf war ziemlich teuer. Ich bin froh, ihn vor dem Blick in den Briefkasten gemacht zu haben. Denn in diesem erwartete mich die Betriebskostenabrechnung für 2023. Die Höhe der Nachzahlung entfachte einen Sturm an Gefühlen in mir und war eine gute Dankbarkeitsübung. 
Ich fühlte Dankbarkeit, den Betrag in Höhe von vierhundertfünfzig Euro einfach vom Sparbuch nehmen und begleichen zu können, ohne eine dritte Person hierfür finanziell anpumpen zu müssen. Ich war dankbar, den ursprünglich geplanten Herbsturlaub in weiser Voraussicht vor Monaten gecancelt zu haben. Ich war dankbar, seit Jahren nach einer (manchmal viel zu) strengen und centgenauen Wochenfinanzplanung zu leben. Auch die Erkenntnis, dass ich mit der Verwendung des uns zur Verfügung stehenden Geldes rein gar nichts falsch mache, überkam mich und war sehr wichtig für mich. 
Natürlich wird unsere Gesamtmiete ab dem kommenden Monat angepasst. Auch eine Ankündigung steigender Preise bei nahezu jeder Position für die nächste Betriebskostenabrechnung wurde sehr ausführlich in der Abrechnung erläutert. Uff. Im nächsten Jahr wird es somit nicht besser. Ich habe mich mittlerweile damit abgefunden, nur noch für die Strom- und Nachtspeicherheizungs- sowie Betriebskostennachzahlungen zu sparen. Insgesamt hatte ich in diesem Jahr eintausendfünfhundert Euro nachgezahlt. Das ist ein Haufen Geld, den ich gern anderweitig ausgegeben, viel lieber aber gespart hätte.  

Heute Morgen hing ich eine halbe Stunde in der Telefonwarteschlange, um herauszufinden, ob ich Ende Oktober mit dem Auto zur Wartung und zum Räderwechsel in die Werkstatt in Erfurt kommen kann. Mir wurde schließlich ein Rückruf vom entsprechenden Autohaus versichert. 
Dieser kam zeitnah. Ich habe nun einen Termin zur Abholung meiner Winterräder vereinbart. Die Mitarbeiterin des Autohauses war sehr erleichtert, als ich vorschlug, mir im Leipziger Raum eine Werkstatt zu suchen, da sie nur noch vier Mechaniker haben und gar nicht mehr wissen, wie sie alle Kunden bedienen sollen.

Was heute schön war:

– länger schlafen
– Sonnenschein
– Erkenntnis
– lesen
– Schwedischübungen in der Duolingo App

Sonntag, 6. Oktober 2024 – Ms Baum

Alltagsschnipsel

L und ich konnten wieder ausschlafen und erwachten bei sonnigem Wetter gegen halb neun.
Da wir meine Eltern übers Wochenende besuchten, gab es ein sehr leckeres Frühstück. Ich aß ein Croissant mit Frischkäse und Ei. Mittags kochte meine Mama auf Ls Wunsch hin Kartoffeln, Spinat und Spiegelei. Abends aß ich bei uns zu Hause zwei belegte Brotscheiben. Zwischendurch futterten wir viel (zu viel) Süßkram.

Vormittags trafen wir meinen Schwiegerpapa im Stadtpark bei Ms Baum. Der Baum ist ordentlich gewachsen und macht einen tollen Eindruck. Wir freuten uns vor allem darüber, dass die Stadt das Namensschild nicht entsorgt, sondern am Baumstamm befestigt hat. Der Baum steht jetzt nämlich frei und benötigt keine spezielle Holzumrandung mehr. Auf dem Spielplatz verbrachten wir anschließend zu dritt über eine Stunde.


Nach einer halbstündigen Mittagsruhe für mich brachen L und ich auf. Ich hatte ihr versprochen, noch mal kurz auf dem Erfurter Oktoberfest zu halten. Gestern traute sie sich nicht, das Spaßhaus zu betreten. Das holten wir heute gemeinsam nach. L gefiel es so gut, dass sie anschließend noch ein zweites Mal alleine hineingehen durfte. Danach fuhren wir zurück nach Markkleeberg. 
Als wir am frühen Abend wieder zu Hause waren, kümmerte ich mich um Elli und Waltraud und versackte schließlich für den Rest des Tages lesend und fernsehend auf der Couch. 

Was heute schön war: 

– ausschlafen 
– lesen
– Sonnenschein
– Treff an Ms Baum
– Mittagsschlaf 
– Erfurter Oktoberfest
– unfall- und staufreie Autofahrt 
– Italienischübungen in der Duolingo App

#WMDEDGT Oktober 2024

Alltagsschnipsel

Mit dem am gestrigen Tag veröffentlichten Beitrag habe ich nun bereits eintausend Artikel auf diesem Blog verfasst. Der meiste Content entstand in den letzten vier Jahren, als ich anfing, über unseren Alltag zu berichten. Mittlerweile hilft mir das regelmäßige Schreiben sehr bei der Trauerbewältigung.

L und ich hatten heute Morgen beide kurz vor acht Uhr ausgeschlafen. Bei einer kurzen Badrunde begrüßten wir Elli und Waltraud im Wohnzimmer, die seit einigen aufeinanderfolgenden Tagen stubenrein sind und mir somit morgens Aufwischarbeiten ersparen, ehe wir uns nochmals unter die warme Bettdecke kuschelten und lasen oder fernsahen.
Eine ganz leichte Erkältung scheint nun auch mich erreicht zu haben. Ich habe etwas Ohrenrauschen,  Halsschmerzen und niese des Öfteren.

Nach dem Aufstehen bereitete ich zunächst für unsere beiden Kaninchen Frühstück zu, da sie mir bereits in der Küche auflauerten und mich mit ihren großen Kulleraugen hungrig anschauten, und anschließend für L und mich. L wünschte sich Brötchen. Ich aß mein Beerenmüsli mit Obst und Milch. Dazu trank ich eine Tasse Schokocappuccino und ein Glas LaVita-Saft.
Nach dem Frühstück kümmerte ich mich um Ls Reiseproviant für die anstehende Fahrt und reinigte anschließend den Kaninchenstall und das -gehege. Unmengen an Grünfutter stellte ich Elli und Waltraud zur Verfügung.

Ich machte mich im Badezimmer ausgehfertig, verstaute die restlichen Dinge in der Reisetasche und fuhr mit L im Auto zur Tankstelle. Wenige Minuten später steuerten wir die erste Autobahn an und machten uns auf den Weg nach Erfurt. Unterwegs hörten wir den Soundtrack des aktuellen Teils der Filmreihe “Die Schule der magischen Tiere” und ein Conni-Hörspiel.

Kurz nach dreizehn Uhr trudelten wir bei meinen Eltern ein und aßen gemeinsam auf Ls Wunsch hin Nudeln mit Tomatensoße.
Während mein Papa Mittagsruhe hielt und L etwas fernsah, machten es sich meine Mama und ich im Wohnzimmer auf der neuen Couch beziehungsweise dem neuen Sessel gemütlich und unterhielten uns.

Am späten Nachmittag fuhren wir mit der Straßenbahn zum Domplatz und schlenderten mit unzählig vielen anderen Menschen über das Oktoberfest. L versuchte ihr Glück bei einigen Buden und entschied sich fast überall für ein kleines Kuscheltier. Weil ich recht ängstlich bin und mir zudem bei nahezu jedem Fahrgeschäft übel wird, musste ich sie leider enttäuschen und eine Fahrt mit der Achterbahn ablehnen. Auf die Geisterbahn traute sie sich nicht.
Wir holten uns alle noch etwas zum Abendessen und die ein oder andere Leckerei am Süßigkeitenstand.
Als es von jetzt auf gleich richtig kalt wurde, traten wir den Heimweg an. Wir erwischten glücklicherweise noch eine Straßenbahn bis zum Hauptbahnhof und liefen die restliche Strecke zu Fuß. Auf die Anschlussbahn wollten wir nämlich keine fünfundzwanzig Minuten warten.
Zu Hause wärmten wir uns auf und verputzten einen Großteil des Süßkrams. Kuchen gab es auch.

Abends schaute ich die Tagesschau mit, die meine Eltern täglich konsumieren und ich lediglich alle paar Wochen, wenn ich bei ihnen zu Besuch bin. L probierte währenddessen ihre auf dem Rummel gewonnenen Pompoms aus und dachte sich tolle Choreografien dazu aus.
Gemeinsam mit meiner Mama spielten L und ich eine Runde „Memory“ und das Spiel „Mensch ärgere dich nicht“.

Den restlichen Abend werde ich lesend und mit einigen Französischübungen in der Duolingo App ausklingen lassen.