Donnerstag, 15. August 2024 – Bürotag 

Alltagsschnipsel

Ich konnte wesentlich besser schlafen als in den beiden Nächten zuvor. Um sechs Uhr wurde ich heute Morgen vom Weckerklingeln wach. Das war nicht so schön, da ich mich mitten in einem Traum befand und gern noch weitergeschlafen hätte.
Während der Autofahrt aß ich zwei belegte Toastbrotscheiben und Obst, mittags gab es den restlichen Salat von gestern und abends bereitete ich uns Ofenkartoffeln und Fischstäbchen (für die Kinder) zu.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Büro in Erfurt. Ich sichtete die wenige Post, die seit letzter Woche eingetrudelt ist. (Das allermeiste kommt mittlerweile zum Glück digital.) Da ich Zeit hatte, schaute ich unsere Papierordnerablage durch und begann mit ersten Neuerungen. Ich legte Ordner zusammen, löste welche auf, die keinen Sinn mehr für uns ergeben, und legte neue an. Ich bin weit gekommen, werde mich aber kommende Woche weiter darum kümmern. Am späten Vormittag fand unser Management Weekly statt. 
L hatte Spaß in der Schule. Und das, obwohl sie heute vier Stunden Mathematikunterricht hatte. Diese Zeit wurde mit Wiederholungen des Stoffs aus Klasse zwei genutzt. L machte das Lösen der Aufgaben großen Spaß. (So muss das sein.)

Am späten Nachmittag hatte L ihre Klavierstunde. Diesmal ohne Tränen, Drohungen und schlechter Laune. Spontan holte ich auch CE mit ab. Somit hörten wir L heute gemeinsam beim Spielen zu. Erstmals seit Beginn der Klavierstunden konnte L mit ihrem Lehrer gemeinsam ein Stück spielen, weil sie dieses so fleißig geübt hatte und daher flüssig wiedergeben konnte. Das Lob musste ich ihr im Nachgang direkt aussprechen. Zumindest merkte sie heute selbst, dass sie gut gespielt hat.

In unserer Dachgeschosswohnung ist es wirklich unerträglich warm. Ich freue mich auf die Zeit ab Sonntag, wenn die Temperaturen (angeblich) den Bereich über dreißig Grad Celsius verlassen sollen.

Was heute schön war: 

– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiele 94 und 95 der Reihe „Die drei ???“
– Playdate für L
– Italienischübungen in der Duolingo App

Mittwoch, 14. August 2024 – Hitze im Dachgeschoss

Alltagsschnipsel

Ich habe wieder sehr schlecht geschlafen. Es ist derzeit viel zu warm in unserer Dachgeschosswohnung, um vernünftig schlafen zu können. Das letzte Mal habe ich ein Uhr morgens kurz auf das Telefon geschaut. Ich habe unendlich viel geschwitzt und merkwürdiges Zeug geträumt. L hingegen schlief sehr gut. Ihr macht die Wärme offenbar nichts aus.
Zum Frühstück aß ich Beerenmüsli mit Banane, Pflaume und Pflanzenmilch, mittags gab es Omelette und den restlichen Salat von gestern und abends bereitete ich für L und mich frischen Salat und Grießbrei zu. 

Auch mein heutiger Arbeitstag war terminfrei, da einige Mitarbeitenden Auswärtstermine wahrnahm. So war es für mich erneut sehr ruhig.
Ls Motivation war heute wesentlich besser. Auf dem Weg zur Schule wiederholten wir im Auto einige Einmaleins-Aufgaben. Das klappt derzeit richtig gut.

Am Nachmittag hatte L eine Dreiviertelstunde Ergotherapie. Heute wurde im Sport- und im Werkraum gearbeitet. L machte es wieder Spaß.
Aufgrund einer dunklen Wolkenfront und Donnergrollen in der Ferne verwarfen wir den Plan, an einen der Seen zum Baden zu fahren. Stattdessen konnte L zu Hause spielen.
Abends übte sie noch ein paar Minuten am Klavier. Ich musste sie diesmal direkt darauf ansprechen, dass sie sich darin verbessert hat. Sie hätte es von alleine gar nicht gemerkt. Hoffen wir mal, dass sie morgen Lust auf ihre Unterrichtsstunde hat.
In ihrem für die Buchvorstellung ausgesuchten Buch fehlen jetzt nur noch zwei Kapitel, dann hat L ihr erstes Buch gelesen. Ich werde mich direkt im Anschluss um ein weiteres kümmern, damit sie mir ab und an abends daraus vorliest. 

Was heute schön war:  

– sonnengetrocknete Wäsche
– Französischübungen in der Duolingo App
– Ls Klavierspiel

Dienstag, 13. August 2024 – Abkühlung im Pool 

Alltagsschnipsel

Es war gestern Abend viel zu warm zum Einschlafen. Hinzu kamen leichte Halsschmerzen und eine verstopfte Nase. Die Nacht war somit sehr schweißtreibend und unruhig. Lange vor dem Weckerklingeln wurde ich heute Morgen wach.  
Gefrühstückt habe ich mein Beeren-Apfel-Müsli mit Banane, Pflaumen und Pflanzenmilch, mittags hatte ich sehr großen Appetit auf ein leckeres, warmes Gericht vom vietnamesischen Imbiss und abends aß ich den Salat von gestern Mittag weiter.

Mein heutiger Arbeitstag war terminfrei und entspannt. Das mag ich gerade sehr, zumal der Herbst erfahrungsgemäß nicht so ruhig zugeht.
L hatte schon am Morgen keine Lust auf den Werkenunterricht. Als ich sie am Nachmittag von der Schule abholte und befragte, war es dann doch nicht ansatzweise so schlimm wie zuvor befürchtet. Die Kinder durften/sollten einen Frisbee basteln, den mir L stolz präsentierte. Der Unterricht erhielt von ihr sogar eine volle Acht von zehn möglichen Punkten. 

Ls Schulfreundin EB holte ich am Nachmittag mit von der Schule ab. Wir kämpften uns gemeinsam im Auto durch den Berufsverkehr und verbrachten die Freizeit bis in den frühen Abend hinein bei EB zu Hause. L und ich kühlten uns zuerst im Pool ab. (EB war das Wasser zu kalt.) Danach brauchten die Mädels ein paar Minuten, um herauszufinden, was sie mit ihrer freien Zeit anfangen möchten. Letztendlich landeten sie vor der XBox und spielten Autorennen. L hat ja absolut keine Konsolenerfahrung, stellte sich aber sehr geschickt an. Irgendwie freute mich das für sie. 

Im Aushängekasten in der Schule sind derzeit einige „Wahlversprechen“ von Ls Klassenkamerad*innen ausgestellt. Es ging hierbei um Gründe, weshalb jemand zum Klassensprecher oder zur Klassensprecherin gewählt werden sollte. Zufrieden oder vielmehr erleichtert stellte ich fest, dass auch die anderen Kindern sehr viele Rechtschreibfehler gemacht hatten. Ich musste feststellen, dass L gut aufgeholt hat. Wenn ich jetzt dranbleibe und ihr noch hier und da ein paar Tricks und Tipps mitgebe, merkt bald kein Mensch mehr, dass sie eine Lese-Rechtschreibschwäche hat.

Was heute schön war: 

– Sonnenschein
– vietnamesisches Mittagessen
– Abkühlung im Pool
– Englischübungen in der Duolingo App

12 von 12 im August

Alltagsschnipsel

Heute ist der 12. Tag des Monats. Es ist somit wieder Zeit für das 12 von 12, bereits das achte in diesem Jahr. Im Verlauf des Tages habe ich einige Bilder gemacht, von denen ich nun zwölf im Blog präsentiere.

Der Wecker riss mich Viertel nach sechs mitten aus einem Traum. Das mag ich nicht so gern. Lieber hätte ich noch ein Stündchen länger geschlafen.



Beim Betreten des Wohnzimmers begrüßte ich Elli und Waltraud, wischte Urinpfützen weg und kehrte Stroh, Einstreu und das ein oder andere Hasenköttelchen vom Fußboden auf. Danach gab ich den beiden frisches Grünfutter, auf das sie sich gierig stürzten, nachdem sie mir zuvor in der Küche nicht mehr von der Seite gewichen sind.

Viertel vor sieben weckte ich L, deren Lust auf Schule sich in Grenzen hielt. Gemeinsam machten wir uns im Badezimmer für den bevorstehenden Tag zurecht.
Freddy, wie ich gestern Abend eine Spinne taufte, war verschwunden. Es ist mir ein Rätsel, wie das Tier überhaupt ins Badezimmer gelangen konnte. Das Fliegengitter sitzt mittlerweile fest und die Badezimmertür ist permanent geschlossen, damit die Kaninchen nicht auf die Idee kommen, Kabel und Schläuche der Waschmaschine anzuknabbern. Mit wäre es lieber gewesen, hätte die Spinne in irgendeiner Ecke gehockt. Ein Versteckspiel finde ich nicht so schön, denn heute Abend wird sie sicherlich wieder irgendwo auftauchen und mich erschrecken.



Auf dem Weg zum Auto, den L mit ihrem Ranzen auf den Schultern mit dem Roller zurücklegte, schmunzelte ich wieder wegen der schönen Idee mit der Sitzgelegenheit mitten im Grünen. Tatsächlich habe ich aber noch nie jemanden (abends) darauf sitzen sehen.



Die Fahrt zur Schule und zurück ging schnell vonstatten. Zu Hause angekommen, bereitete ich mir mein Frühstück vor. Heute gab es neben einem LaVita-Saft und dem geliebten Schokocappuccino wieder ein Beeren-Apfel-Müsli mit Pfirsich und Pflanzenmilch. Eine Kanne Tee kochte ich mir ebenfalls.
Gegessen habe ich vor dem Rechner, um die E-Mails zu sichten und erste allmorgendliche To-dos zu erledigen.



Das sonnige, warme Wetter nutzte ich auch heute aus, um zwei Ladungen Wäsche im Freien trocknen zu lassen. Ich liebe den Duft der an der frischen Luft getrockneten Kleidung sehr und hoffe, dass es in diesem Jahr noch etliche Gelegenheiten dafür geben wird.



Zum Mittagessen bereitete ich mir einen Salat zu. Seit ein paar Wochen nehme ich meine Mahlzeiten mit Essstäbchen zu mir. Ich kann zwar recht gut mit diesen umgehen, bin aber deutlich langsamer als mit Löffel oder Gabel. So gelingt es mir nun immer besser, meine Speisen bewusster wahrzunehmen und nicht so schnell zu essen.



Glücklicherweise konnte ich den Einkauf von frischem Salat für die Kaninchen noch vor Beginn des Berufsverkehrs erledigen. Von dieser Ration dürften Elli und Waltraud bis übermorgen Vormittag satt werden.



Nach der Arbeit reinigte ich gleich das Kaninchengehege und stellte den beiden frisches Futter zur Verfügung. So machte ich mir selbst eine kleine Freude, da diese Tätigkeit für heute bereits erledigt ist. Danach holte ich die trockene Wäsche nach oben und verräumte sie in Ls und meinen Kleiderschrank. Ich räumte den Geschirrspüler aus und ein und bereitete für L eine Brotdose für den morgigen Schultag vor.



L verbrachte den Nachmittag und Abend bei ihrer Schulfreundin YW. Ich überlegte eine Weile, was ich mit der gewonnenen Freizeit anfangen möchte. Da ich den Sommer liebe und bei schönem Wetter oft das Gefühl bekomme, etwas vom Leben zu verpassen, wenn ich das Haus nicht verlasse, entschied ich mich, mit dem Fahrrad zu einem der Seen zu fahren.
Bevor ich diesen Plan in die Tat umsetzen konnte, musste ich mein Fahrrad fahrtauglich machen. Auf dem Weg in den Keller überlegte ich, ob ich in diesem Jahr überhaupt schon einmal mit dem Fahrrad unterwegs war. Beim Anblick meines mittlerweile zehnjährigen Fahrrads wusste ich die Antwort: Nein. Ich säuberte es und pumpte die Reifen mit Luft voll. Weil ich einmal dabei war, machte ich das bei Ls Fahrrad gleich mit.



Ich fuhr etwa eine halbe Stunde auf einem der vielen Fahrradwege hier in der Gegend entlang, ließ mir den Wind um die Ohren pusten und erfreute mich sehr am Anblick der Natur. An einer netten Stelle am Strand machte ich es mir im Gras gemütlich und schwamm zwei Mal durch das kühle Nass des Markkleeberger Sees, ehe ich den Rückweg antrat.
Wieder einmal fragte ich mich, weshalb L und ich die Fahrräder so selten nutzen.



In der Leipziger Südvorstadt holte ich L schließlich von ihrer Freundin YW ab. Sie verbrachte dort schöne Stunden und erzählte mir auf der Rückfahrt im Auto ausführlich von ihrem Tag.

Den Abend werde ich mit einigen Schwedischübungen in der Duolingo App ausklingen lassen, dabei (noch) ein Eis essen und eventuell eine Folge einer Serie schauen.

Sonntag, 11. August 2024 – Cospudener See 

Alltagsschnipsel

L und ich haben ausgeschlafen. Das war ganz wunderbar. Ich habe einiges geträumt. L teilte mir mit, dass sie geträumt hatte, wir seien in den Thüringer Wald umgezogen und hätten dort ein wunderschönes Haus bewohnt. Dennoch war sie darüber sehr unglücklich, denn im Thüringer Wald leben die Waldgeister, von denen gestern auf dem Mittelalterfest erzählt wurde und die ihr ein wenig Angst gemacht haben. Das Märchen hinterließ offenbar einen bleibenden Eindruck bei ihr. 
Gefrühstückt habe ich mein Beeren-Apfel-Müsli mit Pfirsich und Pflanzenmilch, mittags aß ich Kartoffelecken mit Quark und abends gab es belegte Toastbrotscheiben.

Den heutigen Tag verbrachten wir größtenteils mit Ls ehemaligem Klassenkameraden LK und seiner Mama. Zuerst besuchten wir die beiden zu Hause und schauten uns die zwei Kater an, die vom Gnadenhof stammen. Danach liefen wir zum Cospudener See, mieteten uns eine Liege mit Sonnenschirm und genossen für mehrere Stunden das warme, schöne Sommerwetter in und am Wasser. 
Abends las L in ihrem Buch weiter und übte am Klavier für die nächste Stunde.

Was heute schön war: 

– ausschlafen
– Baden im Cossi
– Nichtstun 
– Italienischübungen in der Duolingo App

Samstag, 10. August 2024 – Wespen, Ritter & Völlerei 

Alltagsschnipsel

Ich habe gut geschlafen, wurde aber viel zu früh wach. Direkt beim Aufstehen war ich noch ziemlich müde. Dieser Zustand verbesserte sich erst um die Mittagszeit ein wenig und kehrte abends schnell wieder.
Gegessen habe ich ein Beeren-Apfel-Müsli mit Pfirsich und Pflanzenmilch zum Frühstück, nachmittags teilte ich mir mit L und einem Haufen Wespen eine Waffel mit Puderzucker und Apfelmus und abends gab es für alle Unmengen an leckerem Sushi. Das war eine wahre Freude. 

Mittags machten L und ich uns mit dem Auto auf den Weg nach Ichtershausen. Dort trafen wir Albanien-U, ihre Kinder und unsere ehemaligen Vermieter auf dem Mittelaltermarkt „Spectaculum“. Gemeinsam liefen wir über das liebevoll aufgebaute Fest, erhielten einen Einblick in die Bestandteile der Kampfkleidung eines Wikingers, schauten uns die Waren der einzelnen Buden an – L kaufte sich von ihrem Taschengeld ein Holzschwert und -schild -, schauten einer sehr talentierten Artistin zu, sahen Ritterkämpfe und die Thüringer Waldgeister, die Teil einer Legende/Sage der wahren Frau Holle sind, die eine Göttin oder auch Mutter Erde selbst ist. Durch das Christentum wurde die Geschichte der Frau Holle schon vor Jahrhunderten in Thüringen und Sachsen komplett verändert. Nur noch die Österreicher zelebrieren die alte Legende. 


Als wir abends im Garten unseres ehemaligen Wohnhauses in Erfurt saßen, aßen wir gemeinsam Unmengen an Sushi. Ich schaffte es, zu einem guten Zeitpunkt mit dem Essen aufzuhören. Ich war sehr gesättigt, aber glücklicherweise noch weit von einem Überfressen entfernt.

Erst nach dem Essen einer Waffel mit Puderzucker und Apfelmus und dem Trinken einer Apfelschorle wurde ich von einer Wespe ins Dekolleté gestochen. Ich stand einfach nur herum. Glücklicherweise bin ich nicht allergisch. Mein letzter Wespenstich liegt schon eine ganze Weile zurück. Nun weiß ich wieder, wie unangenehm und schmerzhaft diese sind. Überall um uns herum wuchs Spitzwegerich, zudem waren wir auf einem Mittelalterfest, auf dem sich Menschen mit Heilkräutern auskannten, sodass ich mir den Saft aus den Blättern direkt auf die Einstichstelle reiben konnte.  

Was heute schön war:

– länger schlafen 
– Zeit für meinem Terminkalender „Ein guter Plan“
– Mittelaltermarkt „Spectaculum“
– Sushi zum Abendessen 
– unfall- und staufreie Autofahrten
– Französischübungen in der Duolingo App

Freitag, 9. August 2024 – Caracan 

Alltagsschnipsel

Mit dem Weckerklingeln wachte ich am Morgen um kurz vor halb sieben auf. Sehr zu meiner Freude war Ls Laune heute wesentlich besser als gestern.
Ich habe ein Beeren-Apfel-Müsli mit Weintrauben und Pflanzenmilch zum Frühstück gegessen, mittags holte ich mir eine kleine Portion Sushi und abends aß ich Kartoffeln mit drei verschiedenen Soßen und gegrillte Champignons.

Den heutigen Arbeitstag verbrachte ich überwiegend im Tool „Personio“. Da ich eine der wenigen mit nahezu allen administrativen Rechten bin, wurde mir die Aufgabe zuteil, für ein Förderprojekt sämtliche Arbeitszeiten für einige Mitarbeiter*innen nach- und umzutragen.
Ls Schultag war gut. Das Hausaufgabenheft wird ab diesem Schuljahr Schulplaner genannt, da es an Ls Schule keine Hausaufgaben gibt. Erstmals neu ist eine Art Achtsamkeitsaufgabe und das Finden eines Glücksmoments pro Woche. L hatte sich den Fokus auf „viel trinken“ gelegt und diesen gestern ausgewertet. Ansonsten wurden zwei Klassensprecherinnen gewählt. Eine von ihnen ist Ls Schulfreundin EB.

L wurde nachmittags von Leipzig-J von der Schule abgeholt und verbrachte den Nachmittag bei ihrer Freundin CE. Abends stieß ich dazu und gemeinsam liefen wir zu neunt ein Stück durch den Auwald zum Biergarten des Restaurants „Caracan“. In gemütlicher Runde ließen wir uns leckeres spanisches Essen schmecken, erzählten und schauten den drei Kindern beim Spielen zu. (Die drei Mädels kamen nur hin und wieder an den Tisch, um zu trinken.) Mit einer ordentlichen Knoblauchfahne trat ich am späten Abend mit den anderen den Rückweg an.  

Der gestrige Tag steckte mir noch in den Knochen. Ich hatte mich von Ls Verhalten und ihren Worten noch nicht vollständig erholt. Leider kann ich nach wie vor schlecht einschätzen, ob ihre Androhungen lediglich heiße Luft sind oder ob sie das Gesagte früher oder später in die Tat umsetzen wird. Leipzig-J konnte mich am Abend etwas beruhigen. Auch ihre jüngere Tochter sagt gelegentlich schlimme Dinge zu ihr. Sie glaubt allerdings, dass die Kinder in diesem Alter noch nicht einschätzen können, was sie da reden. 

Was heute schön war: 

– Morgenspaziergang
– Sushi zum Mittagessen
– Sommerabend im Biergarten
– Englischübungen in der Duolingo App

Donnerstag, 8. August 2024 – Energieraub 

Alltagsschnipsel

Um kurz vor sechs Uhr wachte ich heute Morgen auf. Der Wecker hätte ohnehin um sechs Uhr geklingelt. In der Nacht hatte es mehrmals stärker geregnet. Ich erinnere mich zumindest an zwei Momente, in denen ich aufgrund der Geräuschkulisse kurz wach wurde. 
Gefrühstückt habe ich während der Autofahrt zwei belegte Toastscheiben mit Hummus, dazu gab es etwas Obst. Mittags aß ich den restlichen Salat von gestern Abend und eine kleine Portion Sushi und abends erneut zwei belegte Toastbrotscheiben.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Büro in Erfurt. So konnte ich mich allen To-dos widmen, die ausschließlich oder am besten dort erledigt werden können. In Kürze werde ich mich unserer Papierordnerablage widmen. Hier sehe ich aktuell einen großen Bedarf, diese auf Vordermann zu bringen. Mittlerweile kommt das Allermeiste digital, sodass wir unsere Ordneranzahl reduzieren können.  
Mit unfassbar schlechter Laune wachte L am Morgen auf. Sie hatte keine Lust, in die Schule zu gehen, und war obendrein noch sehr müde. Am meisten nervt mich diese schlechte Stimmung an den Tagen, an denen ich ins Büro nach Erfurt fahren möchte. In der Schule arbeiteten die Kinder den Großteil der Zeit an ihrer Buchvorstellung. L muss ihr Buch allerdings noch zu Ende lesen. Sie ist nach wie vor mitten in Kapitel sieben von insgesamt zehn. 

Die schlechte Stimmung war leider auch am Nachmittag nicht vorbei, als ich L von der Schule abholte. Sie teilte mir eine halbe Stunde vor Beginn ihrer Klavierstunde mit, dass sie keine Lust habe hinzugehen und obendrein sowieso nicht mehr Klavier spielen möchte. Ich erklärte ihr, dass wir ihrem Klavierlehrer unmöglich so kurzfristig wegen Unlust und Demotivation absagen können, und schlug ihr vor, ihm einfach – so wie mir in diesem Moment – eine halbe Stunde lang die Ohren vollzuheulen. Dann weiß er selbst, dass sie kein Interesse mehr hat. (Im Übrigen meinte L, dass sie bis gestern noch Lust hatte, weiterhin Klavierstunden zu nehmen.) Mit sehr beängstigenden Worten und Drohungen, von denen L weiß, dass diese mich triggern und ich immer darauf anspringe, fuhr ich das aufgelöste Kind zur Klavierstunde. 
Ein sehr großes Lob an ihren Klavierlehrer. Er hat es irgendwie geschafft, L in Ruhe ankommen zu lassen und emphatisch und liebevoll auf sie einzugehen. So konnte L sich beruhigen und hatte kurz darauf doch Lust, ihm das Geübte vorzuspielen. Nach dem Unterricht und meiner Mitteilung an den Klavierlehrer, dass ich selbst auch Interesse hätte, wieder Klavierstunden zu nehmen und einfach Ls Vertrag auf mich umschreiben lassen würde, wenn sie beschließt, das selbst ausgewählte Hobby nicht weiter verfolgen zu wollen, war L ganz entsetzt und teilte mit, doch weiterhin Klavier spielen zu wollen. 

Nach diesem Schwall an schlechter Stimmung, der mir sämtliche Energie entzogen hatte, war ich abends klipperklar und musste L aus dem Weg gehen. Ich wünsche mir doch nur ein angenehmes, schönes Leben mit ihr ohne heftige Streits, schlechte Stimmung und Manipulation.  

Was heute schön war: 

– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiele 92 und 93 der Reihe „Die drei ???“
– produktiver Arbeitstag
– Schwedischübungen in der Duolingo App

Mittwoch, 7. August 2024 – Entrümpelung 

Alltagsschnipsel

Ich habe wunderbar geschlafen und wachte erneut zehn Minuten vor dem Weckerklingeln auf. So hatte ich ein paar Minuten gewonnen, um richtig wachzuwerden.
Gefrühstückt habe ich mein Beeren-Apfel-Müsli mit Pflanzenmilch, Kiwi und Erdbeeren, mittags aß ich zwei Toastbrotscheiben mit Hummus und abends bereitete ich für L und mich ein kleines Abendbuffet vor. Wir aßen unter anderem Salat.

An der Arbeit nahm ich an zwei Terminen am Vormittag teil. Ich widmete mich auch intensiv der Cashflow- und Umsatzplanung. Während erstere allmählich beginnt, Spaß zu machen, haben wir bei letzterer noch einiges zu tun für dieses Jahr.
Ls dritter Schultag startete direkt mit Sport. Am Nachmittag erzählte sie mir, dass sie sich bereits auf die weiteren Stunden freut. Die Kinder lernen nämlich, wie ein Rad geschlagen wird. (L kann das bereits, sogar einhändig.)

Nachmittags fand eine Dreiviertelstunde Ergotherapie statt. Heute kamen wir erstmals zur neuen Zeit. In Zukunft brauche ich L also nicht mehr vorzeitig aus dem Unterricht abholen. Das nimmt uns beiden Stress.
Ls Kinderzimmer wurde von mir auch heute weiter entrümpelt und gesäubert. Ich bin schon sehr zufrieden mit dem Fortschritt. Sogar eine „Müll“-Kiste, die vor etwas mehr als zwei Jahren von Erfurt nach Markkleeberg umgezogen ist, sah ich endlich durch und reduzierte den Inhalt auf das Nötigste. Es sind wirklich die kleinen Freuden, die den Alltag schön machen.  

Was heute schön war: 

– Ordnung und Sauberkeit in der Wohnung 
– sonnengetrocknete Wäsche
– lesen
– Italienischübungen in der Duolingo App

Dienstag, 6. August 2024 – Picknick im Freibad

Alltagsschnipsel

Um zehn nach sechs Uhr erwachte ich heute Morgen aus einem Traum. So hatte ich ein paar Minuten Zeit gewonnen, um richtig wach zu werden. 
Zum Frühstück aß ich mein Beeren-Apfel-Müsli mit Erdbeeren und Pflanzenmilch, mittags gab es einen Salat, den L und ich uns auch abends zusammen mit selbst gemachten Sandwiches schmecken ließen.
Im Fitnessstudio erwärmte ich mich kurz auf dem Crosstrainer. Danach absolvierte ich Übungen für sämtliche Muskelgruppen. Einzig das Gerät für die Bauch- und Rückenmuskulatur war dauerhaft belegt. Diese Übung werde ich das nächste Mal mit an den Anfang setzen.

Mein Arbeitstag war terminfrei. So konnte ich weiter am Monatsabschluss arbeiten. Ich machte mir auch Gedanken zu einem Personalthema, das uns schon eine Weile beschäftigt, und beantwortete fleißig einige Supportanfragen. Ansonsten war viel Zeit für Planung und Organisatorisches.
Für L war der zweite Schultag. Die Kinder arbeiteten heute erstmals mit dem Zirkel. L meinte, es funktionierte bei ihr so mittelgut. Den Stundenplan gab es ebenfalls. Ich sehe, dass L sich beim Abschreiben sehr bemüht hat. Dennoch konnte ich nicht viel damit anfangen und musste mir von einer anderen Schülerin den Stundenplan nochmal zuschicken lassen. Ich frage mich, weshalb die Lehrerin nicht nochmal durch die Reihen geht und schaut, ob der Stundenplan bei jedem Kind korrekt notiert ist. Die vier Arbeitshefte, die es in diesem Schuljahr gibt, nahm ich nachmittags aus Ls Fach und beschriftete sie zu Hause. Auch zum Start des neuen Schuljahres hat sich bisher nichts (zum Positiven) verändert. 

Mit L fuhr ich am späten Nachmittag ins Freibad Neukieritzsch. Dieses war angenehm voll besucht, sodass wir genug Platz zum Schwimmen und Spielen fanden. Das von mir zubereitete Picknick, bestehend aus Salat, Sandwiches und Obst ließen wir uns nach dem Baden schmecken.
Weil vor Wochen wieder eine Bombe in Ls Kinderzimmer eingeschlagen ist, nahm ich mir etwas Zeit, um dieses in aller Ruhe aufzuräumen und nebenbei auszumisten. Das wird mich die nächsten Tage noch beschäftigen.
Es war bereits Abend, als L sich eine Matheübung für die dritte Klasse für den LÜK Kasten aussuchte. Es handelte sich hierbei um neuen Stoff. In Ls neuem Mathearbeitsheft habe ich gesehen, dass die Kinder tatsächlich meine alte Rechenmethode in diesem Schuljahr beigebracht bekommen werden. L verzweifelte am Kopfrechnen mit den großen Zahlen. Ich erklärte ihr zum hundertsten Mal, dass es vollkommen okay ist, wenn sie die Aufgabe im Heft löst und es ihr egal sein kann, wenn die Hälfte der Klasse das (angeblich) bereits problemlos kann. Bevor wir die Aufgaben allerdings angehen konnten, musste ich dem armen Kind erst einmal erklären, wie das Kästchenheft zu benutzen ist, das heißt an welche Stelle sie was hinzuschreiben hat, damit es ordentlich und leserlich aussieht. In den letzten beiden Schuljahren haben die Kinder fast gar nichts in ihr Matheheft geschrieben. Alles wurde entweder im Kopf gerechnet oder direkt ins Mathearbeitsheft geschrieben. Ganz so einfach wie ich es mir in den Sommerferien für uns beide wünschte, wird die dritte Klasse nicht ablaufen. L braucht unglaublich viel Support, da auch seitens der Schule so viel versäumt wurde. Wichtig ist jetzt, L zu unterstützen, ohne zu viel Druck auszuüben.

Was heute schön war: 

– Morgenspaziergang 
– Fitnessstudio
– Freibad Neukieritzsch
– Eis essen
– Französischübungen in der Duolingo App