Montag, 26. August 2024 – Ein erster Durchlauf  

Alltagsschnipsel

Nach einem schönen Filmabend mit L haben wir in der Nacht beide gut geschlafen. Ich konnte diesmal sogar durchschlafen. Das kommt in letzter Zeit leider zu selten vor. Um sechs Uhr wurde ich vom Wecker aus einem Traum gerissen und war kurz darauf überrascht, wie dunkel es jetzt morgens ist.
Gefrühstückt habe ich im Auto zwei belegte Toastbrotscheiben und Obst. Mittags kaufte ich mir eine Falafel Bowl mit Salatgrundlage und abends aß ich die restlichen Mini-Pizzen auf, die mir die Mädels übrig gelassen hatten. 

Den heutigen Arbeitstag verbrachte ich zur Hälfte im Büro in Erfurt. Dort fanden die üblichen montäglichen Abstimmungstermine statt. Ich sichtete unser Merchandise für Messeauftritte erneut und erstellte eine Übersicht, von was wir noch wie viel haben. Zu Hause kümmerte ich mich unter anderem um die E-Mails und Slack-Nachrichten, die im Laufe des Tages eingegangen sind.
Ls Lust auf den bevorstehenden Schultag war nur mittel, aber glücklicherweise nicht ansatzweise so schlimm wie am vergangenen Freitag. 

Nachmittags holte ich Ls Schulfreundin CE mit von der Schule ab. Wir aßen gemeinsam ein Eis in der Nähe der Schule. Leipzig-S, Hund Sukhi und Ls Klassenkameradin LK begleiteten uns. 
Da übermorgen der erste Mathetest geschrieben wird, ließ ich L und CE je fünf Plus-, Minus- und Malaufgaben rechnen. Ich dachte, dass beide in fünfzehn Minuten damit fertig sein würden. Als sie auch eine halbe Stunde später noch nicht fertig waren, brach ich ab. CE ist etwas schneller im Rechnen als L, hatte alle Plusaufgaben im Zahlenraum bis einhundert richtig, dafür nicht eine einzige Minusaufgabe. Bis zu diesen Aufgaben hatte L es noch nicht einmal geschafft. Dieses gemeinsame Üben für einen Mathetest stellte heute den ersten Testlauf dar, der aber nur so mittel zufriedenstellend verlief.  
Als ich CE abends nach Hause fuhr, verschwanden die Kinder noch für ein paar Minuten auf dem Trampolin im Garten.

Beim Aufwachen am Morgen hatte L Schmerzen im oder am linken Auge. Dieses war auch etwas kleiner als das rechte und etwas gerötet. Sie jammerte und weinte (aus meiner Sicht zu übertrieben) herum. Ich musste sehr tief durchatmen. Ich mag solche ungeplanten Sachen nicht, schon gar nicht morgens. Mein empathieloses Verhalten beschäftigte mich den ganzen Tag über. Als ich L abends darauf ansprach und mich bei ihr entschuldigte, wusste sie nicht, was ich meine. Offenbar habe ich mich ihr gegenüber doch nicht sooo schlimm verhalten wie ich es den Tag über glaubte. Ihrem Auge ging es abends schon wieder viel besser.

Was heute schön war:  

– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiele 98 und 99 der Reihe „Die drei ???“
– Eis essen
– Playdate für L
– Französischübungen in der Duolingo App

Himmelspost an M

Dies & Das, Persönliches

Mein lieber M,

die Optimierung meiner Finanzplanung trägt erste Früchte: L und ich gehen wieder sparsamer durchs Leben, gönnen uns hier und da aber dennoch kleine Alltagsfreuden, wie beispielsweise ein leckeres Eis. Ich habe zudem drei Abonnements gekündigt. Zwei davon enden noch am Ende dieses Monats. Somit haben wir dadurch ein paar Euro mehr im Monat zur anderweitigen Verfügung zurückgewonnen. In der Rückschau betrachtet, waren die drei Abonnements in den letzten Monaten wirklich reine Geldverschwendung.

Unsere L fährt Mitte September auf Klassenfahrt. Diesmal ist es nur eine Drei-Tages-Fahrt mit zwei Übernachtungen. Der Ort ist lediglich zwanzig Autominuten von unserer Wohnung entfernt. Sie hat große Lust mitzufahren. Ich wünsche ihr sehr, dass die Erlebnisse diesmal durchweg positiv sind und die negativen Erinnerungen an das Schwimmlager überschrieben werden.

Weil ich so gerne plane, mache ich mir bereits erste Gedanken zu unserem Sommer 2025.
Meine Eltern wollen im Juli eine Woche an die Ostsee fahren. In dieser Zeit passen wir auf die beiden Rosellasittiche auf. Elli und Waltraud werden wir dann mit nach Erfurt nehmen. Für diese Juli-Woche werde ich ebenfalls Urlaub beantragen. So können L und ich jeden Tag etwas Schönes in unserer alten Heimat unternehmen und Freunde und Familie treffen. 
Ob wir im kommenden Sommer überhaupt verreisen werden, glaube ich derzeit nicht. Mir gefällt momentan der Gedanke sehr, die Region zu erkunden. Leipzig und sein Landkreis haben noch so viel zu bieten, das L und ich noch nicht gesehen haben. Das würde ich im nächsten Jahr gerne ändern.

Nach über vier Monaten Bearbeitungszeit und etlichen Rückfragen kam Anfang des Monats mein Einkommenssteuerbescheid für 2023. Ich freute mich sehr über die nette Erstattung. Einen Teil des Geldes werde ich nutzen, um Ls Klassenfahrt zu bezahlen. Der Restbetrag ist bereits auf das Sparbuch gewandert.

Deine Katja

Samstag, 24. August 2024 – Sommerfest 

Alltagsschnipsel

Ich habe wieder gut geschlafen. Meinen Wecker hatte ich auf halb acht gestellt. Aufgewacht bin ich allerdings bereits kurz nach sieben Uhr. So konnte ich in aller Ruhe die Aufgaben erledigen, die vor unserer Abfahrt erledigt werden mussten. Durch die viele Bewegung am gestrigen Tag spürte ich nahezu überall am Körper einen dezenten Muskelkater.  
Ein leckeres Frühstücksbuffet erwartete L und mich im Espach Café. Die Reste von Ls Crêpe aß ich mittags. Am späten Nachmittag teilte ich mir mit L eine Portion Pommes und abends zu Hause fiel ich in unser sehr gut gefülltes Eisfach. 

Morgens um halb neun saßen L und ich im Auto und fuhren hörspielhörend gemeinsam nach Erfurt zum Sommerfest des Mutterkonzerns, das wie jedes Jahr im Espach Café stattfand. Drei weitere Kolleg*innen unserer Firma waren ebenfalls anwesend, ansonsten etliche Leute aus der Unternehmensgruppe. L brauchte ein paar Minuten, um aufzutauen, sichtete dann aber begeistert das vielfältige Spielzeugangebot, tobte auf den beiden Spielplätzen oder watete im Fluss entlang. 
Nachmittags besuchten wir das Nordbad in Erfurt. Wir hatten Glück, eingelassen worden zu sein, denn das Freibad war super gut besucht. Wir rutschen gemeinsam mehrmals die Wellenrutsche. Danach schaute ich L dabei zu, wie sie unzählige Male vom Startblock und Einmeterbrett ins Wasser sprang.
Kurz vor halb acht am Abend waren wir wieder zu Hause.

Schreck am Morgen: Spinne Freddy, die ich seit ein paar Tagen draußen VOR unserem Fenster wähnte, fiel plötzlich ins Badewannenbecken, während ich duschte, und erschreckte mich mit dieser Aktion zu Tode.

Was heute schön war: 

– unfall- und staufreie Autofahrten
– Sommerfest im Espach Café
– leckeres Frühstücksbuffet
– Nordbad Erfurt
– Schwedischübungen in der Duolingo App

Eindrücke des Tages:


Freitag, 23. August 2024 – Gemeinsame Fahrradtour

Alltagsschnipsel

Vom Weckerklingeln wurde ich mitten aus einem Traum gerissen. Ich brauchte ein paar Minuten, um richtig wach zu werden.
Ein leckeres Beerenmüsli mit Pflaumen, Weintrauben und Pflanzenmilch aß ich zum Frühstück, Reste des gestrigen Abendessens zum Mittag und Erdbeeren, asiatische Nudeln sowie Salat, bestehend aus Gurke, Tomaten, Heidelbeeren Räuchertofu und Mozzarella zum Abendbrot.
Nach einer zweieinhalbwöchigen Pause wegen einer leichten Erkältung in der vergangenen Woche besuchte ich heute endlich wieder das Fitnessstudio. Ich erwärmte mich auf dem Crosstrainer, steuerte anschließend direkt das Gerät für die Bauch- und Rückenmuskulatur an, welches die letzten Male besetzt war, und machte danach Übungen für die Arme und Beine. Abends fuhr ich zwanzig Kilometer mit dem Fahrrad. 

Mein Arbeitstag war ruhig. Ich konnte ein paar Zuarbeiten und Bürotätigkeiten erledigen. Gegen Nachmittag stellte ich fest, dass meine VPN-Verbindung zu einem der Rechner des Mutterkonzerns aufgrund eines Serverumzugs nicht mehr funktionierte. Hier werde ich mich am Montag mit dem Support in Verbindung setzen, um das Problem zu beheben.
Es herrschte schlechte Stimmung am Morgen. Schon die ganze Woche über musste ich mir von L morgens anhören, wie wenig Lust sie auf ihren bevorstehenden Schultag hat. Heute Morgen war offenbar der Gipfel dieser Unlust erreicht. L weinte dicke Krokodilstränen, weil sie die Schule partout nicht besuchen wollte. Das kann noch lustig werden, denn immerhin hat das neue Schuljahr gerade einmal drei Wochen hinter sich gelassen. Nachmittags war L dann doch froh, in der Schule gewesen zu sein, weil es zum Mittagessen Eierkuchen gab. Auch bei ihr scheinen es die kleinen Dinge im Leben zu sein, die wahre Freude bereiten. 

Für den Nachmittag stand Nichtstun auf dem Plan, obwohl Ls Schulfreundin EB mit zu uns kommen wollte. Das werden wir nächste Woche nachholen. So konnte L die Seele baumeln lassen und abwechselnd mit ihren Playmobilsachen spielen und Videos auf dem Tablet schauen.
Abends holten uns Ls ehemaliger Klassenkamerad LK und seine Mama mit dem Fahrrad ab. Gemeinsam fuhren wir zum Cossi (Cospudener See) und von dort aus weiter zur Bistumshöhe. Da L und ich in diesem Jahr bisher so wenig mit dem Fahrrad gefahren sind, hatten wir beide keine allzu gute Kondition. Vor allem L fiel es schwer, mit dem vorgegebenen Tempo mitzuhalten. Da wir uns aber in einer kleinen Gruppe befanden, ließ sie nur einen Bruchteil ihres Unmuts heraus und trat fleißig in die Pedalen. Das war ein sehr schöner Ausklang eines lauen Sommerabends.

Was heute schön war: 

– sonnen- und windgetrocknete Wäsche
– Fitnessstudio 
– Italienischübungen in der Duolingo App
– Fahrradtour

Eindrücke des Tages:

Donnerstag, 22. August 2024 – Das Schuljahr nimmt an Fahrt auf!

Alltagsschnipsel

Geschlafen habe ich wieder sehr gut. Ich erinnere mich an zahlreiche Träume, weiß aber deren Inhalte nicht mehr.
Zum Frühstück aß ich im Auto zwei belegte Toastbrotscheiben und Weintrauben, mittags gab es den restlichen Salat vom gestrigen Abendbuffet und abends stellte ich den Kindern und mir warme Speisen zusammen, darunter befanden sich beispielsweise selbstgemachte Sandwiches.

Den heutigen Arbeitstag verbrachte ich im Büro. Dort nahm ich vormittags an zwei Terminen teil. Die restliche Zeit nutzte ich für die Sichtung der Post und die Ordnerablage. Zu Hause kümmerte ich mich bis abends um die digitale Ordnerablage in Verbindung mit unserem Tool „Personio“. (Vor Kurzem stellte ich nämlich fest, dass es sinnvoll ist, hin und wieder die Dokumente der Mitarbeitenden zu sichten, um ein Kauderwelsch zu vermeiden.) 
L teilte mir nachmittags mit, dass heute die Aufteilung der Klasse in zwei Gruppen erfolgte. Der eine Teil, zu dem L zählt, hatte Werken, der andere erstmals Französisch. Somit hat L nächste Woche ebenfalls ihre ersten Französischstunden. Der Schulplaner, ehemals Hausaufgabenheft, füllt sich mit Einträgen: Nächste Woche schreiben die Kinder ihren ersten Mathetest zum Thema Multiplikation, Addition und Subtraktion. Wir werden am Wochenende etwas üben, aber ich denke, das wird schon. Ebenfalls in der kommenden Woche wird L der Klasse ihr Buch, das sie nun vollständig gelesen hat, vorstellen. Auch hier lasse ich L am Wochenende ihren Vortrag üben. Besonders die Stelle, die L allen laut vorlesen soll, muss sie unbedingt mit Betonung üben.

Zu ihrer Klavierstunde am Nachmittag nahm L wieder ihre Schulfreundin CE mit. L konnte nur gestern dafür üben, da wir von Freitag an bis einschließlich Dienstag gar nicht oder erst sehr spät zu Hause waren. Dafür spielte sie allerdings ganz gut. Die kommende Woche wird glücklicherweise ruhiger.
CE blieb noch bis abends bei uns. Die Mädels verschwanden schnell in Ls Zimmer, ich bereitete uns allen Abendbrot vor und konnte ansonsten ungestört die restlichen Stunden weiterarbeiten.

Was heute schön war: 

– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiele 96 und 97 der Reihe „Die drei ???“
– Playdate für L
– lesen
– Französischübungen in der Duolingo App

Mittwoch, 21. August 2024 – Siebter Zahn

Alltagsschnipsel

Ich habe endlich wieder wunderbar geschlafen. Die letzten beiden Nächte waren wirklich grenzwertig. Es ist schön, wieder ausreichend Schlaf bekommen zu haben. 
Ein Beerenmüsli mit Pflanzenmilch, Ananasstücken und Weintrauben aß ich zum Frühstück, mittags bereitete ich mir ein Rührei zu und abends stellte ich sehr zu Ls Freude ein kleines Abendbuffet mit mehreren Speisen zusammen.

Über den Arbeitstag verteilt nahm ich an drei Terminen teil. Wir besprachen Inhalte unseres Social Media Auftritts, bereiteten das Management Weekly vor und sprachen über mögliches Equipment und Merchandise für die in Kürze bevorstehenden Messeauftritte.
Auf Ls Stundenplan stand heute je eine Doppelstunde Mathe, Deutsch und Englisch. Im Mittagsband hatten die Kinder zudem eine Stunde Förderunterricht. Als ich sie am Nachmittag aus der Schule abholte, merkte man ihr den langen Schultag mit sieben Unterrichtseinheiten deutlich an. Sie war fertig.

Von daher tat sie mir nachmittags leid, als ich sie im Auto zur Ergotherapie fuhr. Dort wurde sich heute auf ihre Feinmotorik konzentriert. Eventuell lässt es sich zukünftig so regeln, dass die Ergotherapeutin direkt in Ls Schule kommt, um L und andere Kinder im Rahmen einer Gruppenstunde bei den einzelnen Themen und Baustellen zu unterstützen. Dann hätte L am Mittwoch vielleicht keinen Arbeitstag einer erwachsenen Person mehr. 

Ls siebter Milchzahn ist heute Morgen kurz nach sechs Uhr herausgefallen, nachdem er sich gestern Abend bereits in nahezu jede Himmelsrichtung bewegen ließ. Positive Veränderung des Verhaltens von L zu den letzten Malen: Weder gestern noch heute gab es panisches Gejammer und Ängste zu verhungern und zu verdursten. 

Was heute schön war: 

– Morgenspaziergang 
– lesen
– Abendbuffet
– Englischübungen in der Duolingo App

Dienstag, 20. August 2024 – Elternabend 

Alltagsschnipsel

Ich habe die zweite Nacht infolge ziemlich schlecht geschlafen. Es war eher ein Gefühl von Ruhen als von Tiefschlaf. Vermutlich liegt es an der Vollmondzeit, da schlafe ich gelegentlich schlechter. 
Gefrühstückt habe ich ein Beerenmüsli mit Nektarine, Banane und Pflanzenmilch, mittags aß ich eine kleine Portion Sushi, den restlichen Kartoffelsalat und die Kuchenstücke von Mama und abends hatte ich großen Appetit auf Nudeln mit Tomatensoße.

Mein Arbeitstag war terminfrei. Ich hatte allerdings einiges zu tun, denn durch das gestrige Teamevent hatten sich einige Anfragen und dringliche Anliegen aufgestaut, die meiner Aufmerksamkeit bedurften. So ging der Tag gut herum.
Ls Lust auf Schule war am Morgen nur so mittel. Dennoch verließ sie mit mir gut gelaunt das Haus. Im Matheunterricht wurde den Kindern ein Abklatschspiel mit dem Einmaleins gezeigt, das wir abends auf Ls Wunsch hin ausprobierten, erst mit der 5er-Reihe, dann mit der 9er-, der 2er- und der 3er-Reihe. Coole Sache. Sowas ist genau das Richtige für L.

Heute fand der Elternabend aka Elterninformationsnachmittag statt. Den Kindern stehen sehr tolle Exkursionen bevor, bei denen sie sehr viel mitnehmen und lernen werden. Es wird beispielsweise auch das ernste Thema „Sexueller Missbrauch“ in Verbindung mit „Geh nicht mit Fremden mit!“ kindgerecht besprochen. Ein Bus- und Bahntraining wird es ebenfalls geben. Schon im September fährt die Klasse für drei Tage auf Klassenfahrt.
Erstmals war der Elternabend nach einer angemessenen Zeit zu Ende. Alle Informationen wurden weitergegeben. Zudem gab es keinerlei Konflikte oder Streitthemen, die bis ins Kleinste hätten besprochen werden müssen.

Was heute schön war: 

– lesen
– Thai Massage
– kompakter, konfliktfreier Elternabend
– Schwedischübungen in der Duolingo App

Montag, 19. August 2024 – Privatführung 

Alltagsschnipsel

Ich fand gestern Abend ewig nicht in den Schlaf, obwohl es sich in unserer Dachgeschosswohnung deutlich abgekühlt hat. Meine Nacht war alles in allem aber trotzdem okay. 
Dieser Tag stand ganz im Zeichen der Völlerei. Morgens aß ich zwei belegte Scheiben Toastbrot und Nektarine, mittags gab es im Berliner Restaurant „Nolle“ Kartoffeln, Grillgemüse und einen sehr leckeren Gemüse-Bratling mit Kräuterquark-Dip und abends aß ich einen veganen Burger.

Vormittags traf sich fast unser gesamtes Team vor der James-Simon-Galerie in Berlin. Die meisten fuhren in Fahrgemeinschaft mit dem Auto von Erfurt aus hoch, eine Kollegin und ich nahmen den Zug.
Für die noch bis Ende Oktober laufende Sonderausstellung „Elephantine – Insel der Jahrtausende“ haben wir eine App bereitgestellt. Im Rahmen dieses Projekts erhielten wir heute eine private Führung durch die Ausstellung. Die Exponate waren stellenweise fünf- bis sechstausend Jahre alt und gut erhalten. Weil unsere Guide so wunderbar und spannend erzählen konnte, erweckte sie die Ausstellungsstücke für uns zum Leben. Ich konnte mir das Leben der Menschen zur damaligen Zeit jedenfalls gut vorstellen. Medizinisch und gesellschaftlich waren sie jedenfalls sehr weit. Ich wage zu behaupten, dass wir heutzutage nicht viel fortschrittlicher leben. Danke, liebes Christentum!
Wir hätten vermutlich den gesamten Tag und auch den morgigen im Museum, das montags für die Öffentlichkeit geschlossen ist, verbringen können und hätten bei weitem noch nicht alles gesehen.

Ls Schultag war gut. Sie hat sich für kommende Woche Donnerstag für ihre Buchvorstellung eingetragen. So haben wir noch ein paar Tage Zeit, das Buch auszulesen und die Seiten, die sie der Klasse vorlesen möchte, mit Betonung zu üben. 

Da ich erst am Abend aus Berlin zurückkam, wurde L von Leipzig-A abgeholt und verbrachte den Nachmittag und Abend bei ihrer Freundin EB zu Hause. 

Was heute schön war: 

– lesen 
– (nahezu) reibungslose Zugfahrten
– Privatführung durch die Sonderausstellung
– leckeres Mittagessen
– Playdate für L
– Italienischübungen in der Duolingo App

Eindrücke des Tages:


Ein Wochenende im August

Alltagsschnipsel

Dieses Wochenende verbrachten L und ich bei meinen Eltern in Erfurt.


Samstag, 17. August 2024


Ich bin kurz nach halb acht aufgewacht. Ich konnte endlich wieder wunderbar schlafen, da es in der Wohnung meiner Eltern deutlich kühler als bei uns im Dachgeschoss ist. Geträumt habe ich sehr viel. 
Bis L gegen acht Uhr erwachte, las ich in meinem aktuellen Buch weiter, das sich leider wie Kaugummi zieht.

Nach dem Duschen frühstückten wir gemeinsam am liebevoll gedeckten Tisch und telefonierten anschließend mit meinem Bruder, der uns einige Updates zum Gesundheitszustand des Papas meiner Schwägerin J mitteilte.

Am Vormittag fuhren L und ich mit dem Auto zum Hauptfriedhof. Ich war in dieser Woche an der Reihe mit der Grabpflege. L suchte zuvor sehr schöne bunte Blumen aus und platzierte sie auf Ms Grab. Ich entfernte einige wenige Nadeln, die herabgefallen waren, ansonsten kümmerte sich diesmal L um alles. Sie befüllte eine Gießkanne nach der anderen und goss die Pflanzen auf dem Grab. Wir sahen sogar ein niedliches Eichhörnchen. 


Als wir wieder in der Wohnung meiner Eltern waren, bestellten L und ich gemeinsam das Schulessen bis Anfang September. Danach schaute ich kurz in den Schulplaner und las wieder in meinem Buch. 

Um vierzehn Uhr schauten meine Mama, L und ich die Kinderoper „Hans im Glück“ im Rahmen der diesjährigen Domino DomStufen Festspiele. In diesem Jahr war die Sonne glücklicherweise nicht ganz so intensiv, dennoch kamen wir ordentlich ins Schwitzen. Ich war ganz begeistert vom Einfallsreichtum der Requisiten.


Nach dem einstündigen Theaterstück aßen wir ein Eis, fuhren mit der Straßenbahn zurück und ruhten uns aus. 
Eine Stunde später machten wir uns zu viert auf den Weg ins „Augustiner“ bei der Krämerbrücke. Dort feierte mein Onkel O seinen Geburtstag. Für mich gab es einen leckeren Flammkuchen mit Pfifferlingen und ein alkoholfreies Radler. L konnte sich den Aufenthalt mit Spielplatzbesuchen und Planschen am Wasser verschönern. Gegen einundzwanzig Uhr waren wir wieder zu Hause.


Ich machte abends nur noch meine Englischübungen, ehe ich schlafen ging.


Sonntag, 18. August 2024


Heute schlief ich bis kurz nach acht Uhr. Ich hatte mehrere Träume, die oft nahtlos ineinander übergingen. Es kamen zahlreiche Personen darin vor, aber auch Tiere, unter anderem ein kleiner Elch.

Nach einem ebenso leckeren Frühstück wie gestern und einem kurzen Austausch mit meinem Bruder spielten L, meine Mama und ich mehrere Runden „Schwarzer Peter“ und Memory. Danach malte L und veranstaltete ein kleines Quiz. 

Nach dem Mittagessen fuhren wir zu unserem ehemaligen Wohnhaus in Erfurt. Dort trafen wir uns mit Albanien-U, ihren beiden Kindern und unseren vormaligen Vermietern. Ich erfuhr den aktuellsten Gossip aus Ms Freundeskreis und war stellenweise sehr überrascht von den Geschehnissen. Es ist einiges passiert. Ich freute mich sehr, dass K und L diesmal sofort miteinander warm wurden und gemeinsam spielten.

Aus diesem Grund fuhren wir schließlich eine Stunde später als geplant nach Markkleeberg zurück. Erst gegen halb sieben kamen wir bei Elli und Waltraud an, die wir begrüßten und sogleich säuberten und mit frischem Grünfutter beglückten.   


Ich räumte die kleine Reisetasche und den Rucksack aus, bereitete für L das Frühstück für den morgigen Schultag vor und machte meine Französischübungen in der Duolingo App. 
Die wenigen Minuten bis zum Schlafengehen las ich im Buch weiter. L las mir ebenfalls noch einige Seiten aus ihrem Buch vor. Jetzt hat sie nur noch ein Kapitel offen.

Freitag, 16. August 2024 – Wasserschlacht

Alltagsschnipsel

Ich habe wieder schlechter geschlafen. Diesmal war es mir nicht nur zu warm, sondern auch meine Nase verstopft. Das war nervig. Dennoch scheine ich genug Schlaf bekommen zu haben, um den Tag gut zu überstehen.
Gefrühstückt habe ich ein Beerenmüsli mit Pflanzenmilch, Banane und Weintrauben, mittags aß ich einen Salat, bestehend aus Tomaten, Gurke und Mozzarella, nachmittags gab es Apfelkuchen und abends Spinat, Kartoffeln und Spiegelei.

Ich kümmerte mich am terminfreien Arbeitstag unter anderem um die Rechnungslegung, um wichtige Überweisungen und um die Beantwortung einiger E-Mails. Da ich Anfang der Woche im Büro die Papierablage durchgesehen und umstrukturiert habe, begann ich damit, auch die digitale Ablage wieder auf Vordermann zu bringen. 
L hatte heute vier Stunden Deutschunterricht. Den Kindern wurden Regeln rund ums freie Schreiben beigebracht. Dies war eine Vorbereitung auf die kommende Woche, wenn der Unterricht wieder voll durchstartet. 

Am Nachmittag fuhren L und ich nach Erfurt zu meinen Eltern. Die Autobahnen waren angenehm gefüllt und wir kamen gut durch. 
Den Abend verbrachten wir zu viert im Gartenbereich des zum Wohnhaus gehörenden Innenhofs. Meine Eltern machten es sich im Sitzbereich gemütlich, L und ich lieferten uns mit kleinen Wasserspritzpistolen eine Wasserschlacht. Das war sehr witzig. Ich kam mir stellenweise wie in einem Agentenfilm vor.

Was heute schön war: 

– Sonnenschein 
– sonnengetrocknete Wäsche
– unfall- und staufreie Autofahrt
– Apfelkuchen 
– Wasserschlacht mit L
– Schwedischübungen in der Duolingo App