Donnerstag, 14. November 2024 – Frostige Klavierstunde

Alltagsschnipsel

Ich schlief sehr gut und war heute Morgen erneut eine Viertelstunde vor dem Weckerklingeln wach. Unsere Morgenroutine lief genauso gut wie gestern. L und ich verließen somit pünktlich die Wohnung und bekamen die S-Bahn problemlos.
Zum Frühstück aß ich mein Beerenmüsli mit Weintrauben und Milch. Mittags bereitete ich mir ein Omelette mit Tomaten zu. Dazu gab es zwei Brotscheiben. Abends aßen L und ich Nudeln mit Tomatensoße.
Wegen leichter Schmerzen im Lendenwirbelsäulenbereich machte ich ein paar Kniebeuge und Beinstrecker. Es wird Zeit, wieder ins Fitnessstudio zu gehen. 

Mein Arbeitstag war terminfrei. So konnte ich in aller Ruhe die Dokumente und Bilder für die Förderabrufe heraussuchen. Einen Abrufantrag konnte ich einreichen. Beim anderen hing sich das Portal mehrmals hintereinander auf, sodass ich irgendwann die Lust verlor und die Aufgabe in die nächste Woche schob. Ich absolvierte die letzten beiden noch fehlenden Schulungen zum Thema Datenschutz, Phishing etc. und habe nun hoffentlich wieder ein Jahr Ruhe davor. Nach dem Mittag arbeitete ich die To-dos, die aus den E-Mails resultierten, fleißig ab und schaute zur Feierabendzeit auf ein nahezu leeres E-Mail-Postfach.
L kam mit ihrem Wochenplan weiter, wird diesen aber am Wochenende zu Hause beenden müssen. Obwohl ihr eine zu benotende Aufgabe im Deutschheft erneut erklärt wurde, weiß sie nach wie vor nicht, was zu tun ist. Ich bin gespannt, wie das für sie ausgeht. Im Rahmen der AG Artistik stand und lief sie heute auf einem Ball.

Nachmittags hatte L Klavierunterricht. Vor Ort war eine Vertretungslehrerin, die sich große Mühe gab, nicht genervt zu sein. Es gelang ihr nur mäßig gut. L hatte lange nicht geübt und spielte heute demzufolge nicht sonderlich gut. Von Sekunde eins an merkte ich, dass sich die beiden nicht allzu sympathisch fanden. Auf die Minute genau beendete die Frau die Stunde. Das hatte den Vorteil, dass wir eine S-Bahn früher nach Hause erwischten. L schimpfte abends noch lange über sie.

Gestern stellte ich zu meinem Entsetzen fest, dass ich bei einer Weihnachtsgeschenkebestellung für die Familie großen Quatsch gemacht habe. Leider musste ich einiges entsorgen und nochmal neu bestellen. Das ist ein bisschen ärgerlich, aber mein eigenes Verschulden. Zum Glück merkte ich es noch rechtzeitig.

Was heute schön war: 

– Morgen- und Nachmittagsspaziergang dank der S-Bahn-Fahrten
– Französischübungen in der Duolingo App
– netflixen

Mittwoch, 13. November 2024 – Ausbruch aus der Routine

Alltagsschnipsel

L hatte sich gestern Abend wieder gefangen. Für einen Film war es bereits zu spät, nicht aber für zwei Folgen der Serie „Gravity Falls“, die wir gemeinsam im Bett schauten. Anschließend las ich ihr ein paar Seiten vor, bis ihr die Augen zufielen.
Ich schlief sehr gut und wachte Viertel vor sechs auf. Da mein Wecker ohnehin um sechs Uhr geklingelt hätte, blieb ich gleich wach. L zog nach dem Aufstehen super gut mit, sodass wir pünktlich die Wohnung verließen und überpünktlich an der S-Bahn-Station standen. Die S-Bahnen fuhren zuverlässig.
Gefrühstückt habe ich ein Beerenmüsli mit Weintrauben und Milch, mittags aß ich die restliche Kartoffel-Tofu-Brokkoli-Pfanne von gestern Abend und abends bereitete ich L und mir Spaghetti mit Tomatensoße zu. 

In meinen Arbeitstag im Homeoffice startete ich nach einer ordentlichen Zufuhr an frischer Luft und wesentlich mehr Schritten auf der Uhr als sonst. Vormittags und Mittags hatte ich einige Termine. Zwischendrin bereitete ich die Mitarbeitergespräche für die kommende Woche vor. 
Ls Schultag war heute sehr lang. Sieben Stunden standen auf dem Plan. Sie teilte mir nachmittags mit, dass sie weitere Aufgaben des neuen Wochenplans erledigen konnte. Je mehr sie schafft, desto weniger muss sie am Wochenende nacharbeiten. 

Gestern sagte ich die heutige Ergotherapiestunde ab. Wir wären mit den öffentlichen Verkehrsmitteln mit der Kirche ums Dorf gefahren und zudem fast eine halbe Stunde zu spät eingetroffen. Der Heimweg hätte ähnlich bescheiden ausgesehen. So tat ich L und mir einen Gefallen und entschleunigte uns den Nachmittag. Anhand dieser Situation merkten wir deutlich, wie sehr uns das Auto fehlt.
L schickte ich in die Badewanne. Ich nutzte die Zeit, um meinen Terminkalender „Ein guter Plan“ zu aktualisieren. Fast drei Wochen lang hatte ich diesen nicht mehr in der Hand.
Abends schauten L und ich wieder zwei Folgen der Serie „Gravity Falls“. Danach las ich ihr vor.  

Ich habe den Fehler gemacht und nach „Risiko Getriebeschaden“ in Verbindung mit meinem Autotyp zu googeln. Ich landete auf einigen Foren, auf denen Fahrer*innen furchtbare Erlebnisse mit ihren E-Tech Plug-in Hybriden teilten. Glücklicherweise liegen diese fast zwei Jahre zurück. Ich hoffe, dass die Werkstatt das Problem bei meinem Fahrzeug schnell aufspüren und anschließend dauerhaft beheben kann. Eine Rückmeldung kam bisher nicht.  

Was heute schön war: 

– Morgen- und Nachmittagsspaziergang dank S-Bahn-Fahrten
– Zeit für den Terminkalender 
– Englischübungen in der Duolingo App
– Serienabend mit L
– vorlesen

12 von 12 im November

Alltagsschnipsel

Heute ist der 12. Tag im vorletzten Monat des Jahres 2024. Somit ist es Zeit für das 12 von 12. Im Verlauf des Tages habe ich einige Bilder gemacht, von denen ich nun zwölf hier im Blog präsentiere.

Als ich gestern Abend gedanklich den heutigen Tag durchging, war ich überzeugt, Bilder eines eher ruhigen und entspannten, ja fast schon langweiligen Dienstags zu zeigen. Doch wie das im Leben oft so ist, kam alles anders.

Geweckt wurde ich heute Morgen vom klingelnden Wecker auf meinem Telefon. Ich war so überrascht, dass die Nacht schon vorbei ist, dass ich einige Minuten brauchte, um richtig wachzuwerden. Erst fünf Minuten später konnte ich das Bett verlassen, um in den Tag zu starten.



Wie jeden Morgen bereitete ich zuerst das Getränk für Ls Schultag vor. Die Brotdose befülle ich immer am Abend zuvor. Diese brauchte ich somit nur aus dem Kühlschrank nehmen und zusammen mit der Trinkflasche in den Schulranzen packen.
Anschließend bekamen unsere beiden Kaninchen Elli und Waltraud frisches Grünfutter. Da Elli ein gutes halbes Kilogramm zu schwer ist, wiege ich das Futter seit einigen Wochen mithilfe der im Thermomix integrierten Waage ab. Ich kehrte noch den gröbsten Dreck im und vor dem Käfig weg und stellte die Futternäpfe hinein. Die beiden stürzten sich ausgehungert und freudig auf ihr Fressen.



Nach unserer morgendlichen Badrunde, bei der L heute sehr gut mitzog, verließen wir zeitiger als gestern die Wohnung in Richtung Auto. L fuhr die paar Meter bis zu unserem Parkplatz mit ihrem Roller.
Obwohl wir gut in der Zeit waren, standen wir aufgrund der Sperrung eines Dorfs wieder lange im Stau. Als ich später im Schulportal auf Ls Ankunftszeit schaute, war sie gerade einmal eine Minute früher in der Schule angekommen als gestern.
Bis zu diesem Moment lief der Tag wie immer.



Als ich mit dem Auto auf dem Rückweg nach Hause war, um im Homeoffice in den Arbeitstag zu starten, heulte plötzlich der in meinem Hybridfahrzeug integrierte Elektromotor beim Auffahrvorgang auf die Bundesstraße sehr laut auf. Ich dachte zuerst, ein Motorrad sei hinter mir, bis mir einfiel, dass die Saison im November bereits vorbei ist. Als kurz darauf zahlreiche Alarmleuchten im Fahrzeug angingen und Fehlermeldungen wie „Risiko Getriebeschaden“, „Elektromotor prüfen“, „Abgas prüfen“ und „Bremse prüfen“ angezeigt wurden, wusste ich, dass es mein Fahrzeug war. Das Auto fuhr sich auch komisch. Ich wusste zwischenzeitlich nicht, ob das Fahrzeug so wackelte oder mein vom schnell schlagenden Herzen aufgeregter Körper. Glücklicherweise konnte ich normal von der Bundesstraße abfahren und blieb erst etwa anderthalb Kilometer vor unserer Wohnung mitten auf der Straße stehen. Das Gaspedal war durchgedrückt, aber das Auto bewegte sich keinen Zentimeter mehr vorwärts. Irgendwie gelang es mir dennoch, den Wagen einseitig hoch auf den Fußweg zu fahren, um wenigstens Platz für die vorbeifahrenden Fahrzeuge zu schaffen.
Ich rief im Auto sitzend die Servicenummer an, meldete meine Panne und bat um Abschleppen meines Wagens zur nächstgelegenen Werkstatt. Bis zu neunzig Minuten hätte ich auf den Abschleppdienst warten können. Ich hatte allerdings Glück. Schon eine halbe Stunde nach meinem Anruf kam der Abschlepper vorbei. Der Fahrer schaute sich mein Auto an und bereitete sogleich alles für ein Abschleppen vor. Auf der Fahrt in die Werkstatt erzählte er mir, dass er gleichzeitig zwei Aufträge erhalten, auf meinen Fall aber mehr Lust hatte.
In der Werkstatt wurde festgestellt, dass mein Fahrzeug leider keine Garantie mehr hat. Zudem kann sich diese Woche vermutlich niemand mehr das Fahrzeug anschauen. Ich hinterließ meine Telefonnummer und erhielt zumindest die Zusage, angerufen zu werden, sobald die Kostenschätzung vorliegt. Leider war auch kein einziger Ersatzwagen mehr verfügbar. Ich ließ mir ein Taxi rufen und fuhr in diesem nach Hause.



Vormittags konnte ich endlich in meinen Arbeitstag starten. Auf mich wartete die Excel-Liste von letzter Woche, die ich mit E-Mail-Adressen füllte. Aufgrund eingegangener Bestellungen widmete ich mich lange dem Forecast für 2025. Ich zog bis nachmittags durch und aß mein Mittagessen vor dem Rechner.
Lediglich ein paar Minuten nutzte ich zum Aufhängen der frisch gewaschenen Wäsche.



Da uns nun eine gute Woche lang kein Auto zur Verfügung stehen wird, holte ich L mit der S-Bahn, die glücklicherweise unmittelbar in der Nähe unserer Wohnung hält, ab. Als ich L von unserem kaputten Auto erzählte, fing sie noch in der Schule an zu weinen. Ihr tat das Fahrzeug so leid und sie vermisste es bereits sehr. Mit so einer heftigen Reaktion hatte ich nicht gerechnet.
Um unsere Nerven zu besänftigen, holten wir uns beim Bäcker eine Wegzehrung. Bereits gestern lächelte mich ein Walnussplunder an. Heute kaufte ich es mir. L bekam einen Laugenzopf.
Auf der Rückfahrt hatte die S-Bahn fünf Minuten Verspätung, fuhr also fast pünktlich, war aber brechend voll. Zum Glück mussten wir nur drei Stationen fahren.

Seit wir zu Hause sind, verhält sich L komisch. Vermutlich liegt es daran, dass sie morgen gern zu Hause bleiben möchte. Sie ist zwar verschnupft, turnt aber quietschfidel herum und hat keine weiteren Symptome. Für mich liegt kein Grund vor, sie nicht in die Schule zu schicken. Also wird sie gehen. Ob es ihr gefällt oder nicht.



Ich kümmerte mich abends nach der Arbeit um die Reinigung des Kaninchengeheges, stellte Elli und Waltraud frisches Grünfutter bereit und kochte L und mir eine warme Mahlzeit.

Die restliche Zeit bis zum Schlafengehen werde ich für meine Schwedischübungen nutzen. Den gestern begonnenen Weihnachtsfilm (mein siebter oder achter) möchte ich noch zu Ende schauen. L und ich wollten einen kleinen Filmabend machen. Ich bin gespannt, ob dieser noch stattfinden wird. An mir soll es jedenfalls nicht scheitern. Vorlesen möchte ich ihr aber auf jeden Fall.

Montag, 11. November 2024 – Das traurige Schicksal zweier Brüder

Alltagsschnipsel

Ich habe gut und viel geschlafen. Zusammengeträumt habe ich einen richtigen Thriller. Ich traf unterwegs auf einem Wanderweg ein Paar um die vierzig. Die brünette Frau war ein wenig korpulent und trug ihr Haar als kurzen Bob. Der Mann war etwas größer und ebenfalls dunkelhaarig. Wie beim fahrenden Volk hatten die beiden eine Art Schrank bei sich, den sie überall mit hinnahmen. Nach der Erzählung einer herzzerreißenden Geschichte über zwei jung verstorbene Brüder um die dreißig, die nie die wahre Liebe kennenlernen konnten, wurde mir ein weißes Tuch, in welchem irgendein Körperteil eines der Verstorbenen eingewickelt war, ausgehändigt. Während ich weiter meines Weges ging, merkte ich, dass immer wieder Schorf- oder Grindstücke aus dem Tuch herausfielen. Die Nacht verbrachte ich in einer kleinen Pension. Mein Zimmer teilte ich mir mit dem Paar vom Vormittag, auf das ich in der Unterkunft erneut traf. Der Mann und die Frau waren noch in der Pension unterwegs, als mir irgendetwas komisch vorkam. Ich schaute mir den Schrank der beiden an und hatte plötzlich die Erkenntnis, dass die beiden die jungen Männer ermordet haben mussten. Als ich das Tuch aufwickelte, sah ich in das abgezogene Gesicht eines der Männer. Ich rief sehr laut um Hilfe, immer wieder und wieder. Es kam allerdings niemand vom Personal der Pension zu mir. Mir wurde schlagartig bewusst, dass das Paar vermutlich sämtliche Menschen in der Pension umgebracht hatte. Wie die Geschichte für mich ausging, erfuhr ich leider nicht mehr, denn ich erwachte aus dem Traum.  
Zum Frühstück aß ich ein Beerenmüsli mit Weintrauben und Milch, mittags und abends gab es Couscous mit Salat und abends zusätzlich belegte Brotscheiben. 

Mein Arbeitstag bestand aus den üblichen montäglichen Abstimmungsterminen, die heute endlich wieder in voller Besetzung stattfanden. Bis in den Nachmittag hinein hatte ich gut zu tun. Schließlich musste alles Liegengebliebene aufgrund der beiden Messetage erledigt werden.
Ls Schultag war ganz gut. Beim Abholen zeigte sie mir stolz das halbfertige Bild, auf das es die zweite Note im Fach Kunsterziehung geben wird.

Obwohl in Leipzig heute das Martinsfest gefeiert wird, entschieden L und ich uns gegen eine Teilnahme. Wir sind beide immer noch ziemlich verschnupft und machten es uns stattdessen zu Hause mit einer Wärmflasche gemütlich.
Da ich es am Wochenende zeitlich nicht geschafft habe, rief ich meine Eltern an und brachte sie auf den neuesten Stand. 

Was heute schön war:

– Telefonat mit meinen Eltern
– netflixen
– Italienischübungen in der Duolingo App 

Sonntag, 10. November 2024 – Wiedersehen mit FL

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut und wesentlich besser als die Nacht zuvor geschlafen. Halb acht hatte ich ausgeschlafen. L wurde kurz darauf wach. Mein Schnupfen und ein leichter Erschöpfungszustand sind noch da.
Pünktlich zum Frühstück, zu dem es M zu Ehren erneut Brötchen, meinen geliebten Schokocappuccino und einen LaVita-Saft gab, kehrte mein Geruchs- und Geschmackssinn zurück. Zum Mittagessen und Abendbrot gab es heute jeweils Nudeln mit Tomatensoße.  

Vormittags fuhren L und ich im Auto nach Nordsachsen, um FL und ihre Mama, die wir im Februar im Center Parcs Park Nordseeküste kennengelernt haben, zu besuchen. Es war auf der gesamten vierzigminütigen Strecke neblig und grau. Ein ziemlich trostloser Anblick. Von der Gegend sahen wir somit leider kaum etwas. 
Uns wurde nach der Ankunft erst einmal das Haus gezeigt. Ein paar der auf dem Grundstück lebenden Tiere sahen wir ebenfalls. L brauchte ohnehin eine Viertelstunde, um aufzutauen und anzukommen. Da war dieser Einstieg genau richtig. Irgendwann war sie wieder mutig genug, um mit FL im Kinderzimmer zu verschwinden und Playmobil zu spielen. 
Nach dem Mittagessen fuhren wir gemeinsam nach Halle in den Jump Trampolinpark und ließen die beiden Mädels anderthalb Stunden herumhüpfen und spielen. In der Halle war es unglaublich kalt – zumindest für jene wie mich, die sich aus welchen Gründen auch immer nicht bewegten. Ich behielt die gesamte Zeit über meine dicke Winterjacke an. Eine leckere Heiße Schokolade trank ich zum Warmwerden.
Da ich äußerst ungern im Dunklen Auto fahre, verabschiedeten wir uns bereits Viertel nach vier am Nachmittag von den beiden und fuhren zurück nach Hause. Dort warteten Elli und Waltraud auf uns und ihre abendliche Ration Grünfutter.

Heute hätte M seinen einundvierzigsten Geburtstag gefeiert. L und ich zündeten zum Abendbrot eine kleine Kerze für ihn an. Den gesamten Tag über sprachen wir immer wieder über ihn. Im Trampolinpark wurde sogar ein Song eines seiner absoluten Lieblingskünstler gespielt. In diesem Moment hatte ich das Gefühl, dass er kurz bei uns in der Halle war.

Eine Geburtstagskerze für unseren lieben M ❤


Was heute schön war: 

– ausschlafen
– unfall- und staufreie Autofahrten
– Playdate für L
– Französischübungen in der Duolingo App

Samstag, 9. November 2024 – Weihnachten im Schuhkarton 

Alltagsschnipsel

Ich habe (nur) bis kurz nach halb sieben durchgeschlafen und war dann wach. Eingeschlafen bin ich gestern Abend glücklich und zufrieden mit einer einigermaßen freien Nase dank des Nasensprays gegen zehn Uhr. 
Auf Ls Wunsch hin gab es zum Frühstück mal wieder Brötchen, für mich belegt mit Käse und veganer Salami. Mittags bereitete ich uns Nudeln mit Tomatensoße zu und abends erwärmte ich jeder von uns eine Suppe.

Ein Blick am Morgen aus dem Küchenfenster zeigte uns einen grauen Himmel und Nebel. Uns fiel deshalb die Entscheidung, den Tag überwiegend zu Hause zu verbringen und uns auszuruhen, sehr leicht.
Ich nutzte den Vormittag für Aufgaben im Haushalt und war lange mit der Wäsche und der kompletten Kaninchenstall- und -gehegereinigung beschäftigt. Auch Ellis und Waltrauds Buddelkiste wurde mit frischem Sand versehen und der Parcours umgebaut. 
Beim Blick in Ls Schulhefte, um zu schauen, wie viel vom aktuellen Wochenplan noch zu erledigen ist, stellte ich fest, dass L in der Schule nur vergessen hatte, die Aufgaben abzuhaken. Offen war lediglich eine kleine Aufgabe in Mathematik. Ich freue mich so über den enormen Fortschritt im Vergleich zur zweiten Klasse, als wir den Wochenplan überwiegend zu Hause bearbeiten mussten.
So konnten L und ich nachmittags guten Gewissens in ein kleines Einkaufscenter in der Nähe fahren, um für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“, an der ich seit 2020 teilnehme, einzukaufen. Eine Stunde und drei Geschäfte später waren wir fertig, hatten einen hübschen Karton gefunden und ihn mit schönen Dingen gefüllt.
Abends machte ich es mir auf der Couch gemütlich, schaute mit Elli und Waltraud knuddelnd einen belanglosen Film auf Netflix und kurierte meinen Schnupfen aus. Dass sich Waltraud auf dem Sofa streicheln lässt, ist übrigens erst seit wenigen Tagen so. Allmählich scheint sie uns doch ihr Vertrauen zu schenken. 

Gegen späten Vormittag verabschiedete sich mein Geruchs- und Geschmackssinn. Das machte die Nahrungsaufnahme nicht mehr ganz so aufregend. 

Was heute schön war: 

– länger schlafen
– netflixen
– Mittagsschlaf
– Einkaufstour für „Weihnachten im Schuhkarton“
– Englischübungen in der Duolingo App

Freitag, 8. November 2024 – Zweiter Messetag

Alltagsschnipsel

Ich schlief etwas besser als in der Nacht zuvor. Diesmal hatte ich nur zwei Papilloten im Haar. So konnte ich bequemer liegen und hatte heute Morgen hübsche Wellen. Kurz vor dem Weckerklingeln wachte ich auf.
An der S-Bahn-Haltestelle gab es eine kleine Brotzeit für mich. Nachmittags organisierte ich mir einen vegetarischen Flammkuchen und am Abend aß ich zwei belegte Toastbrotscheiben und einen Schokoladenpudding.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich heute erneut an unserem Messestand auf der MUTEC in Leipzig. Diesmal schmerzten mir die Füße nicht so sehr, obwohl ich den Großteil des Tages stehend verbracht habe und länger als gestern geblieben bin. Dafür wünschte ich mir ab dem Nachmittag mein Nasenspray herbei. Heute kamen sehr viele englischsprachige Interessenten an unseren Stand, natürlich immer genau dann, wenn mein Kollege anderweitig unterwegs war. So blieb mir nichts anderes übrig, als meinen Gegenübern auf ihre Fragen zu antworten. Es wäre mir sehr unangenehm gewesen, gar nichts zu sagen und in Schockstarre zu verfallen. Ein großer Fortschritt dank Duolingo. Mein Problem ist nicht das Verstehen, sondern das Sprechen, das in all den (Schul-)Jahren leider immer zu kurz kam. Mein Englisch war sicherlich grottenschlecht trotz wunderbarer Antwortsätze auf Deutsch in meinem Kopf und das Abringen nach passenden Vokabeln für alle einschließlich mir unangenehm, aber ich behaupte dennoch, dass jede Person verstanden hat, wer wir sind, warum wir auf der Messe ausstellen und welche Dienstleistungen wir anbieten. Die Leute waren allesamt sehr nett, was es mir leichter machte, mich zu öffnen. Mein Learning für die Zukunft ist das Beherrschen der für unsere Branche passenden Vokabeln, um beim nächsten Messebesuch sicherer und professioneller sein zu können. 
Ls Schultag, von dem sie mir abends erzählte, war gut. Die Länderkiste und der dazugehörige Vortrag über Italien haben nun endlich ein Ende. L erhielt insgesamt auf alles die Note Zwei plus. Abzug gab es auf die Gestaltung der Kiste.

Nachmittags wurde L von den Eltern ihrer Schulfreundin CE von der Schule abgeholt. Gemeinsam gingen sie am Abend einen Döner essen. Ich freue mich sehr, dass das so reibungslos geklappt hat. So konnte ich bis zum Abend auf der Messe sein und meinem Kollegen beim Abbau helfen. Es ist schön, dass beruflich allmählich wieder mehr für mich möglich ist.
Als L und ich kurz nach zwanzig Uhr zu Hause ankamen, stürzte ich mich auf das Nasenspray, machte mir einen LaVita-Saft und verzog mich mit einer Wärmflasche ins Bett. Auch L war hundemüde vom Tag.

Abends fischte ich einen Brief aus dem Briefkasten, in dem mir von meinem Stromanbieter eine Senkung des Strompreises um fünf Cent pro Kilowattstunde ab ersten Januar mitgeteilt wurde. Das ist sehr erfreulich. 

Was heute schön war: 

– (fast) pünktliche S-Bahnen
– Teilnahme als Aussteller an der MUTEC
– Überwindung zum Englisch sprechen
– Playdate für L
– Englischübungen in der Duolingo App

Eindrücke des Tages:

Donnerstag, 7. November 2024 – Erster Messetag

Alltagsschnipsel

Ich habe okay, aber nicht so gut wie in den letzten Tagen geschlafen. Das lag vermutlich zum einen an der Aufregung wegen des bevorstehenden Messeauftritts, zum anderen an den Papilloten in meinem Haar, die ein angenehmes Liegen auf dem Kopfkissen nahezu unmöglich machten. Dafür hatte ich den Tag über hübsche Locken. Dank der gestern eingenommenen Medizin fühlte ich mich auch wesentlich besser.
Morgens und zur späten Mittagszeit gab es eine Brotzeit und Obst. Abends aßen L und ich erneut Mini-Pizzen. Zum Nachtisch gab es ein paar Schokoladenkekse und einen kleinen Schokoladenpudding.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich in Halle vier auf dem Messegelände in Leipzig. Dort vertrat ich gemeinsam mit meinem Kollegen unser Softwareunternehmen auf der MUTEC, einer internationalen Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik. Es machte mir großen Spaß, die Fragen der Besucher*innen zu beantworten und die Firma und unsere Dienstleistungen zu präsentieren. Am Ende des Tages schmerzten allerdings meine Füße vom vielen Stehen, sodass ich die Idee, morgen hochhackige Schuhe anzuziehen, direkt wieder verwarf.
Gegen späten Mittag erreichte mich ein Anruf der Schule. L hatte Bauchschmerzen und bat um Abholung. Gerade heute und/oder morgen könnte dies ungünstiger nicht sein. Ich freue mich wirklich sehr für alle arbeitenden alleinerziehenden Elternteile, denen es möglich ist, ihre Kinder anderweitig abholen zu lassen. Ich verblieb mit der Sekretärin so, dass sie mich erneut anrufen soll, wenn es L wirklich absolut unmöglich ist, weiterhin am Unterricht teilzunehmen. Es folgte kein weiterer Anruf und ich blieb so lange wie ursprünglich geplant auf der Messe. (Mit einem schlechten Gewissen, weniger Fokus als zuvor und einem ständigen Blick auf mein Telefon.) L zuliebe sagte ich allerdings die heutige Klavierstunde für den späten Nachmittag ab. Diese hätte ohnehin bei einer uns noch unbekannten Vertretungslehrerin stattgefunden.   

Ab dem späten Nachmittag waren L und ich also zu Hause. Sie war weder blass noch schlapp, sondern lebhaft wie immer. Ich vermute, bei ihr ist generell die Luft raus. Somit bin ich sehr optimistisch, morgen wieder die Firma auf der Messe vertreten zu können.
Nach meinen zahlreichen To-dos im Haushalt und der Vorbereitung des morgigen Tages machte ich es mir abends mit Elli auf der Couch gemütlich, während eine Wärmflasche meine schmerzenden Füße wärmte. L spielte die meiste Zeit des Abends mit ihrem Playmobilhaus. 

Als ich den Kaninchen morgens nach dem Aufstehen das Futter zubereitete, merkte ich, dass Elli ziemlich oft niest und es unterhalb ihrer Nase ein wenig feucht ist. Sie hat sich vermutlich einen Schnupfen eingefangen. Ich werde ab sofort das Fenster im Wohnzimmer nachts geschlossen halten.

Was heute schön war: 

– pünktliche S-Bahnen
– Teilnahme als Aussteller an der MUTEC
– Italienischübungen in der Duolingo App
– netflixen

Eindrücke des Tages:

Mittwoch, 6. November 2024 – Bus- und Bahntraining

Alltagsschnipsel

Gestern Abend gegen zehn Uhr legte ich das Telefon beiseite und mich schlafen. Die Nacht war gut und endete Viertel nach sechs, als ich nur wenige Minuten vor dem Weckerklingeln von selbst wach wurde. Direkt beim Aufstehen merkte ich nach wie vor eine leicht verschnupfte Nase, dezente Kopfschmerzen und ein schmerzendes Ohr. Dafür war mein Puls den Tag über im Normalbereich und ich kam nicht mehr so schnell aus der Puste. Noch bin ich optimistisch, meinen Kollegen morgen und übermorgen auf der Messe mit unterstützen zu können.
Zum Frühstück aß ich ein Beerenmüsli mit Weintrauben und Milch, mittags hatte ich Appetit auf eine Brotzeit, Mandarinen und einen Schokoladenpudding und zum Abendessen gab es für L und mich Mini-Pizzen.

Den Arbeitstag verbrachte ich wieder im Homeoffice. Heute widmete ich mich wie geplant den finanzbuchhalterischen Zuarbeiten und dem Heraussuchen der restlichen E-Mail-Adressen für in Kürze zu versendende Einladungen. Mit beidem wurde ich fertig. Das war ein schönes Gefühl. Zwischendurch hatte ich zwei Termine. 
L hatte keine große Lust, in die Schule zu gehen. Allerdings stand heute ein vierstündiges Bus- und Bahntraining auf dem Programm, von dem sie mir am Nachmittag sehr ausführlich und glücklich erzählte. Die Kinder erhielten von den Leipziger Verkehrsbetrieben nicht nur nützliches Wissen zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr, sondern auch allerhand Merchandise. L freute sich am meisten über die Brotbüchse, die ich ihr gleich morgen mit in die Schule geben soll. Eine sehr sinnvolle und tolle Aktion!

Nachmittags fuhren L und ich im Auto in Richtung Leipziger Innenstadt zur Ergotherapie. Während L mit drei Hunden arbeiten durfte, nutzte ich die Zeit für meine heutigen Sprachübungen. So konnte ich abends alles für den morgigen Tag vorbereiten und anschließend gleich mit Elli und einer Wärmflasche auf der Couch versacken, um den gefühlt fünften belanglosen Weihnachtsfilm zu schauen. Ich weiß, dass ich in diesem Jahr sehr zeitig damit dran bin. Vor dem Schlafengehen nahm ich noch ein wenig Medizin, um morgen fit(ter) zu sein.

Was heute schön war: 

– Morgenspaziergang
– produktiver Arbeitstag
– Französischübungen in der Duolingo App
– netflixen

#WMDEDGT November 2024

Alltagsschnipsel

Auf der ersten meiner beiden kurzen Nachtwanderungen verspürte ich leichte Halsschmerzen und hatte ein verschnupftes Nasenloch. Schon gestern Abend fühlte ich mich etwas schlapp. Ich hätte mich in den letzten Tagen doch ein wenig mehr ausruhen sollen. Ich schloss das Fenster im Schlafzimmer. Allmählich wird es zu kalt, um es die ganze Nacht über offen zu haben.

Mit dem Weckerklingeln wurde ich um 06:06 Uhr wach und stand gleich auf. Ich bereitete Ls und mein Getränk vor und packte diese zusammen mit den Brotdosen in die entsprechenden Rucksäcke. Mithilfe der im Thermomix integrierten Waage stellte ich Elli und Waltraud etwa vierhundert Gramm Grünfutter in den Käfig. Etwas Spitzkohl aus der zuletzt gelieferten Kaninchenkiste ist noch übrig. Der dürfte noch für die ein oder andere Mahlzeit reichen. Die nächste Kiste wurde aber bereits auf den Weg geschickt. Gegen halb sieben weckte ich L, die noch sehr müde und dementsprechend nur mittelbegeistert darüber war. Wie jeden Morgen trug ich sie Huckepack ins Badezimmer.

Im Bad kamen wir gut voran und verließen das Haus überpünktlich. (An Tagen, an denen ich ins Büro nach Erfurt fahre, stehe ich zeitiger auf, um die Wohnung zeitiger verlassen und zeitiger auf die Autobahn auffahren zu können.) Glücklicherweise war vor der Haustür kaum Nebel zu sehen. Kein Vergleich mit gestern.
L und ich fuhren im Auto die ersten Meter in Richtung Schule und standen plötzlich bereits an der ersten Ampel sehr lange im Stau. Ich erinnerte mich dunkel, dass ab heute eine Strecke gesperrt ist. Die Auswirkung merkten wir leider sofort. So kamen wir keine einzige Minute zeitiger bei der Schule an.
Anfangs ärgerte ich mich über diesen Umstand. Als allerdings die Nachricht eintrudelte, dass die drei für heute terminierten Mitarbeitergespräche krankheitsbedingt (Corona) nicht stattfinden werden, disponierte ich um. Da ich gern gegen Ende der Woche auf einer Messe mit vor Ort sein möchte und gesundheitlich selbst ein wenig angeschlagen bin, fuhr ich nicht nach Erfurt, sondern begab mich ins Home Office. Meine To-do-Liste war ohnehin ellenlang, da war mir die gewonnene Zeit sehr willkommen.

Nachdem ich L an der Ampel vor der Schule verabschiedet hatte, wollte ich kurz spazieren gehen, wusste aber nicht mehr, ob ich die Parkscheibe ins Auto gelegt hatte. Also kehrte ich direkt um und fuhr nach Hause. Die paar Treppen hinauf zu unserer Wohnung brachten mich ganz schön außer Puste.
Dort aß ich nicht wie üblich mein Müsli am Arbeitsplatz, sondern den Inhalt meiner Brotdose. Den Schokocappuccino gab es ebenfalls aus dem Thermobecher. 
Mein Arbeitstag startete mit einem kurzen Austausch mit meinem Kollegen. Daraufhin legte ich in YouTrack zwei neue Projekte und dazugehörige Boards an. Neue Tage für die heute ausgefallenen Mitarbeitergespräche waren zu meiner Überraschung sehr schnell gefunden und ließen sich noch perfekt in die letzten Wochen des Jahres integrieren. Einige finanzbuchhalterische Zuarbeiten mit Scannen und Sichtung von Unterlagen erledigte ich ebenfalls. Morgen muss ich hier allerdings mehr Zeit investieren. 

Die traurigen Reste des gestern zubereiteten Kartoffelsalats und einen Joghurt aß ich bereits gegen halb zwölf. Ich hatte schon sehr großen Hunger und fühlte mich etwas unterzuckert. Für ein paar Minuten ruhte ich mich anschließend aus. Meine Ohren rauschten ein wenig und ich fühlte mich erschöpft. 

Weiter ging es mit dem Heraussuchen von zig E-Mail-Adressen für Einladungen, die wir zeitnah herausschicken wollen. Das war keine anspruchsvolle, aber unendlich zeitintensive Tätigkeit. Fertig geworden bin ich nicht. Auch hier muss ich mich morgen weiter darum kümmern. 

Auf dem Weg zu Ls Schule stand ich an derselben Stelle wieder im Stau. Ich hoffe, die Streckensperrung dauert nur wenige Tage und nicht mehrere Wochen an. Ich kaufte im Supermarkt einige wenige Lebensmittel und holte anschließend L und ihre Freundin EB ab. LK wollte ebenfalls mit zu uns nach Hause kommen. 
So hatte ich mit drei Mädels eine lustige Fahrt im Auto mit noch lustigerer Musik gewonnen. Wir hörten zuerst ein Lied, in dem es inhaltlich um Dämonenblut ging („Insane“). Abgelöst wurde dieses von N’Syncs Hit „Bye Bye Bye“. Danach schallten „Sweet Dreams“ und eine Metal-Version von „Barbie Girl“ durchs Auto. Glücklicherweise blieb mir heute „Bauch Beine Po“ erspart.  

Die drei Mädels verbrachten die meiste Zeit draußen. Von einer Nachbarin bekamen sie sogar je einen Schokoladenapfel geschenkt. Bei ihr hatte an Halloween leider kein Kind geklingelt. (Wir wohnen in einer schönen, aber sehr kinderarmen Wohngegend. In den meisten Wohnungen leben Singles jeden Alters.) L kam mit ihrem angeknabberten Apfel kurz zu mir in die Wohnung, um mir das alles und die Information mitzuteilen, dass der Apfel nicht vergiftet ist. Danach verschwand sie wieder nach draußen.
Ich kümmerte mich um das Abendessen für die Kaninchen und Ls Frühstück für den morgigen Schultag. Zwischenzeitlich kamen die Kinder wieder und spielten in Ls Kinderzimmer.

Spätestens halb sieben werden EB und LK abgeholt. Für heute stehen nur noch Ruhe, ein leckeres Abendessen, ein Schnulli-Film und meine Englischübungen auf dem Plan. Ich werde definitiv zeitig zu Bett gehen, um morgen hoffentlich wieder fit zu sein.