Montag, 11. November 2024 – Das traurige Schicksal zweier Brüder

Alltagsschnipsel

Ich habe gut und viel geschlafen. Zusammengeträumt habe ich einen richtigen Thriller. Ich traf unterwegs auf einem Wanderweg ein Paar um die vierzig. Die brünette Frau war ein wenig korpulent und trug ihr Haar als kurzen Bob. Der Mann war etwas größer und ebenfalls dunkelhaarig. Wie beim fahrenden Volk hatten die beiden eine Art Schrank bei sich, den sie überall mit hinnahmen. Nach der Erzählung einer herzzerreißenden Geschichte über zwei jung verstorbene Brüder um die dreißig, die nie die wahre Liebe kennenlernen konnten, wurde mir ein weißes Tuch, in welchem irgendein Körperteil eines der Verstorbenen eingewickelt war, ausgehändigt. Während ich weiter meines Weges ging, merkte ich, dass immer wieder Schorf- oder Grindstücke aus dem Tuch herausfielen. Die Nacht verbrachte ich in einer kleinen Pension. Mein Zimmer teilte ich mir mit dem Paar vom Vormittag, auf das ich in der Unterkunft erneut traf. Der Mann und die Frau waren noch in der Pension unterwegs, als mir irgendetwas komisch vorkam. Ich schaute mir den Schrank der beiden an und hatte plötzlich die Erkenntnis, dass die beiden die jungen Männer ermordet haben mussten. Als ich das Tuch aufwickelte, sah ich in das abgezogene Gesicht eines der Männer. Ich rief sehr laut um Hilfe, immer wieder und wieder. Es kam allerdings niemand vom Personal der Pension zu mir. Mir wurde schlagartig bewusst, dass das Paar vermutlich sämtliche Menschen in der Pension umgebracht hatte. Wie die Geschichte für mich ausging, erfuhr ich leider nicht mehr, denn ich erwachte aus dem Traum.  
Zum Frühstück aß ich ein Beerenmüsli mit Weintrauben und Milch, mittags und abends gab es Couscous mit Salat und abends zusätzlich belegte Brotscheiben. 

Mein Arbeitstag bestand aus den üblichen montäglichen Abstimmungsterminen, die heute endlich wieder in voller Besetzung stattfanden. Bis in den Nachmittag hinein hatte ich gut zu tun. Schließlich musste alles Liegengebliebene aufgrund der beiden Messetage erledigt werden.
Ls Schultag war ganz gut. Beim Abholen zeigte sie mir stolz das halbfertige Bild, auf das es die zweite Note im Fach Kunsterziehung geben wird.

Obwohl in Leipzig heute das Martinsfest gefeiert wird, entschieden L und ich uns gegen eine Teilnahme. Wir sind beide immer noch ziemlich verschnupft und machten es uns stattdessen zu Hause mit einer Wärmflasche gemütlich.
Da ich es am Wochenende zeitlich nicht geschafft habe, rief ich meine Eltern an und brachte sie auf den neuesten Stand. 

Was heute schön war:

– Telefonat mit meinen Eltern
– netflixen
– Italienischübungen in der Duolingo App 

Hinterlasse einen Kommentar