Ich habe gut geschlafen, aber definitiv zu wenig. Eine Stunde nach dem Einschlafen wachte L schweißgebadet in einem halbwachen Zustand auf und fantasierte vor sich hin, verließ das Zimmer, kehrte zurück und wiederholte die Prozedur noch einige Male. Dann war wieder Ruhe und wir konnten unsere Nacht fortsetzen.
Im ICE nach Erfurt gab es eine Brotzeit, mittags aß ich eine leckere Portion Sushi mit Edamame und abends gab es die Hälfte eines asiatischen Gerichts.
Den Arbeitstag verbrachte ich im Büro. Heute fand unser erster Open Space Friday im neuen Jahr statt. Dieser stand größtenteils im Zeichen des Valentinstags. Ein bisschen Kitsch musste einfach sein. Wir starteten etwas verspätet in unser Teammeeting, erhielten anschließend ein Management Update und konnten uns den Rest des Tages individuell um unsere Projekte und Themen kümmern. Die Mittagspause verbrachten wir alle gemeinsam. Das gelieferte Essen bezahlte die Firma. Wetterbedingt entschied ich mich gestern Abend, doch lieber mit dem Zug nach Erfurt zu fahren. Die Straßen waren wegen des Schneefalls und der Minustemperaturen nicht geräumt und glatt.
Heute war Ls letzter Schultag vor den Winterferien. Im ersten Block bekamen die Kinder ihre Zeugnisse. Abends erhielt ich ein Foto davon. L hat in allen Fächern die Note Zwei stehen. Mit Ausnahme der Mitarbeit, die mit gut bewertet wurde, erhielt sie auf alle anderen Kopfnoten ein Sehr gut. Im zweiten Block fand die Faschingsparty statt. L und EB sind in ihren am Montag mühsam erstandenen Bad Taste Kostümen als Schwestern gegangen. Die Klassenlehrerin war als Dalmatiner verkleidet. Heute hatten die Kinder ein letztes Mal mit ihr zu tun.
Als ich am späten Nachmittag zurück in Leipzig war, kaufte ich einige Lebensmittel ein.
Gegen sechs Uhr telefonierte ich lange mit Dresden-J – mit einer kurzen Unterbrechung, um mich mit Leipzig-A wegen Ls Übernachtung bei EB abzustimmen beziehungsweise die aktuelle Stimmung zu erfahren.
Mit meiner Schwägerin M telefonierte ich spät abends noch eine Stunde lang. Das war sehr schön.
Ich schaute anschließend kurz meine Serie zu Ende, machte meine Sprachübungen und hoffte inständig, nicht mehr fahren zu müssen, um L abzuholen. Leipzig-A gab dreiundzwanzig Uhr aber Entwarnung. Ein paar Tränchen sind bei L zwar geflossen, aber die Mädels konnten einschlafen.
Was heute schön war:
– (fast) pünktliche S-Bahnen und Züge
– geselliger Büroaufenthalt
– Playdate für L
– Ls gutes Halbjahreszeugnis
– Telefonate
– Serienabend
– Englischübungen
Autor: Katja
Mein Freitagsfüller # 5
Alltagsschnipsel, Dies & Das, PersönlichesMeine Briefwahl ist abgeschlossen, die (inter)nationalen Nachrichten habe ich weitestgehend ausgeblendet und draußen schneit es seit Stunden – bleibt mir zum Einläuten des Wochenendes noch Barbaras Freitagsfüller.
1.
Der Blick aus dem Fenster zeigt seit gestern Nachmittag eine schöne Winterwunderlandschaft.
2.
Meine Familie hat ein Herz aus Gold.
3.
Langsam könnte unsere Urlaubswoche an der Nordsee beginnen.
4.
Damit, dass es nochmal so viel schneit, habe ich nicht gerechnet.
5.
Der Druck von Büchern ist vermutlich eine der besten Erfindungen in der Menschheitsgeschichte.
6.
Dass L sich trotz der ihr mehrfach genannten Bedingungen traut, bei ihrer Schulfreundin EB zu übernachten, finde ich absolut super.
7.
Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf kindfreie Stunden, morgen habe ich geplant, Ls Kinderzimmer umzugestalten, und Sonntag möchte ich damit größtenteils fertig werden!
Donnerstag, 13. Februar 2025 – Valentinsgrüße
AlltagsschnipselIch habe lange und gut geschlafen und dabei viel geträumt. Zur Weckzeit fühlte sich L nicht fit, weshalb ich sie weiter schlafen und den Tag bei mir zu Hause verbringen ließ.
Zum Frühstück aß ich ein für mich neues, sehr leckeres Knusper-Waffel-Müsli mit Weintrauben, mittags gab es die restlichen Nudeln mit Tomatensoße und abends eine Brotzeit.
Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice mit kleinteiligen To-dos am Morgen und einigen Telefonaten mit der Finanzbuchhalterin. Gemeinsam konnten wir das Problem mit dem Bank-Bereich im Unternehmen online klären. Es lag am Browser. Ab sofort soll ich für alle Bankgeschäfte Google Chrome verwenden. Zur Mittagszeit fand unser Management Weekly statt.
Für L ging es nicht in die Schule. Sie klagte schon gestern über Abgeschlagenheit. Da morgen die Zeugnisausgabe und eine Faschingsfeier stattfindet und sie an beidem unbedingt teilnehmen möchte, durfte sie sich heute ausruhen.
Ab dem frühen Nachmittag schneite es.
Am späten Nachmittag kam Markkleeberg-C vorbei, um mir ihren Wohnungsschlüssel zu überlassen. Ab Sonntagabend versorgen L und ich für ein paar Tage ihre beiden Kater.
Völlig unerwartet und überraschend klingelte es vormittags und nachmittags. Jeweils ein Blumenbote brachte erst mir, später L einen wunderschönen Blumenstrauß mit Valentinsgrüßen von meinem Bruder, meiner Schwägerin J und meiner Nichte O vorbei. Wie lieb. Wir haben uns sehr darüber gefreut.
Was heute schön war:
– länger schlafen
– Valentinsgrüße
– Serienabend
– Schwedischübungen
Eindrücke des Tages:




12 von 12 im Februar
AlltagsschnipselWillkommen zu meinem zweiten 12 von 12 in diesem Jahr. Im Verlauf des Tages habe ich wieder einige Bilder gemacht, von denen ich nun zwölf hier im Blog präsentiere. Mehr Einblicke in andere Alltage sind im Blog Draußen nur Kännchen zu finden.
Mein Tag begann kurz nach sechs Uhr mit dem Klingeln des Weckers auf meinem Telefon. Lust, gleich aufzustehen, hatte ich keine. Ich blieb also noch fünf Minuten liegen und schaute auf meinen üblichen Seiten nach, ob es etwas Neues gibt.



Wenn ich morgens vom Schlaf- ins Wohnzimmer gehe, werde ich zuerst von unseren beiden Kaninchen Elli und Waltraud begrüßt. Diese machen es sich einen Großteil der Nacht auf der Couch gemütlich. Dort konnte ich ihnen auch heute Morgen ein Küsschen auf die Stirn geben.
Ein Blick in das Gehege zeigte mir, dass es in der Nacht wild zugegangen sein muss. In letzter Zeit sieht es wieder öfter so chaotisch aus. Ich kehrte das Gröbste zusammen, stellte alles wieder an seinen Platz und gab den beiden Mädels frisches Grünfutter, das sie sich gleich schmecken ließen.


Obwohl ich L später als geplant weckte, konnten wir die Wohnung pünktlich in Richtung Schule verlassen. Bis zum Auto fuhr L mit ihren Roller.
Bevor ich in meinen Arbeitstag im Home Office startete, ging ich eine kleine Runde durch eine in der Nähe befindliche Gartenanlage spazieren. Ich freue mich, wenn der Frühling kommt und alles bunter aussehen und herrlich duften wird.

Mit einem Schokocappuccino, einem Glas LaVita-Saft und einer Kanne Kamillentee machte ich mich an die Arbeit. Zuvor gab es eine Schüssel mit Knusper-Beerenmüsli und Weintrauben.
Vormittags hatte ich einige Abstimmungstermine, darunter in einem Projekt, das ich als Scrum Master begleite. Hier komme ich nun endlich zum Zug, da es innerhalb des Teams Probleme gibt, die erstmals in der Geschichte des Projekts sogar verbessert und behoben werden können. Ich freue mich. Die Zeit bis zur Mittagspause verging somit ganz schnell.



Pünktlich zur Mittagszeit machte sich die Waschmaschine durch mehrmaliges Piepsen bemerkbar. Ich hing die frisch gewaschene Kleidung auf den Wäscheständer und bereitete mir anschließend mein Mittagessen vor. Da ich das gestrige Abendessen so lecker fand und immer noch Appetit darauf hatte, briet ich mir drei vegane Bratwürste in der Pfanne, die ich mit einem Brötchen aß. Zum Nachtisch gab es ein Eis.



Vor Ls Ergotherapiestunde am späten Nachmittag holten wir uns süßes Gebäck bei der Bäckerei in der Nähe von Ls Schule. Wir hatten beide Appetit darauf. Für mich gab es ein Walnussplunder, für L ein Schweinsohr.
L machte laut dem Ergotherapeuten sehr gut mit und war konzentriert bei der Sache. Ich freue mich, dass wir nun wieder regelmäßig hingehen können.
Auf dem zwanzigminütigen Nachhauseweg, auf dem es für kurze Zeit schneite, schlief L in ihrem Kindersitz ein. Der Tag war offenbar lang und anstrengend für sie.
In der Wohnung angekommen, bereitete ich uns Nudeln mit Tomatensoße zu. Vor dem gemeinsamen Abendessen kümmerte ich mich um frisches Futter für die Kaninchen und füllte Ls Brotdose für den morgigen Schultag.
Den restlichen Abend werde ich nun gemütlich mit einer Wärmflasche auf der Couch ausklingen lassen und dabei eine Serie schauen. Vor dem Schlafengehen mache ich noch meine heutigen Italienischübungen in der Duolingo App.
Dienstag, 11. Februar 2025 – Abschiedsgrillen
AlltagsschnipselIch habe sehr gut geschlafen, dabei aber großen Unsinn geträumt. Ich erinnere mich noch an einen Traum, bei dem ich eine Art Ausschlag auf meinen Armen hatte. Dieser war kreisrund und mittelblau. Auf den Stellen wuchsen wiederum kleine blaue Warzen mit goldenen Punkten. Das sah sehr interessant aus und faszinierte mich. Dann klingelte leider der Wecker, ohne dass ich herausfinden konnte, was mir fehlt. L kam morgens gut aus dem Bett. Dennoch trödelten wir herum, sodass wir in den Berufsverkehr gerieten.
Zum Frühstück gab es mein Knusper-Beerenmüsli mit Weintrauben und Himbeeren, mittags aß ich eine Portion Sushi und abends wurde der Grill angeschmissen. (Ich bin Thüringerin. Es gibt somit weder ein An- noch ein Abgrillen.)
Heute bin ich mit meinem Arbeitstag und dem Erreichten zufrieden. Das muss ja auch mal gesagt werden. Den Vormittag über erledigte ich letzte finanzbuchhalterische Zuarbeiten für den Monatsabschluss Januar. Parallel dazu telefonierte ich mit unserer Finanzbuchhalterin, da der Bank-Bereich im Unternehmen online noch nicht so funktioniert wie er soll. Um unsere lohnbuchhalterischen Angaben kümmerte ich mich im Anschluss. Nachdem ich die Arbeitszeugnisse für einen Praktikanten und eine Werkstudentin geschrieben hatte, las ich ein mehrseitiges Konzept für meinen Kollegen Korrektur.
Es wird Zeit, dass Winterferien sind. L ist sehr dünnhäutig. Weil sie ihre Sitznachbarin nach der im Buch zu öffnenden Seite fragte, bekam sie Ärger von der Klassenlehrerin und musste sich woanders hinsetzen. YW und sie haben über Wochen hinweg im Unterricht viel gequatscht, sodass es der Lehrerin nun reichte. L fühlt sich dennoch ungerecht behandelt. Obendrein ist ihr Zirkel, der auf Lehrergeheiß seit Schuljahresbeginn in der Schule bleiben soll, spurlos verschwunden. Dafür bekam sie ebenfalls Ärger. Das finde ich wiederum unfair. Ich sehe es auch nicht ein, einen neuen Zirkel zu kaufen, wenn der jetzige definitiv irgendwo im Klassenzimmer liegt. Weil L sich sehr über die Geschehnisse im ersten Block geärgert hat, verpasste sie auch die Herstellung von Smoothies, auf die sie sich sehr gefreut hatte.
Am späten Nachmittag fand auf dem Schulhof das Abschiedsgrillen mit Ls Klassenlehrerin statt. Sie wird die Kinder nur noch diese Woche unterrichten. Ich habe herausgehört, dass sie bis zum Beginn des neuen Schuljahres im August die durch ihre Kündigung gewonnene freie Zeit genießen wird. Obwohl es immer kälter wurde, war es ein schöner Abend mit sehr viel leckerem Essen.
Im Auto und zu Hause kullerten bei L die Tränen. Am liebsten würde sie morgen zu Hause bleiben und nicht in die Schule gehen, da sie Angst vor der neuen Erzieherin hat, die dafür verantwortlich war, dass sie und nicht YW sich umsetzen musste.
Was heute schön war:
– kurzzeitiger Sonnenschein
– Sushi zum Mittagessen
– Telefonat mit meinem Bruder
– Grillfeier
– Französischübungen
– Serienabend
Eindrücke des Tages:



Montag, 10. Februar 2025 – Auf der Suche nach dem passenden Outfit
AlltagsschnipselIch habe gut geschlafen, dabei viel geträumt und wurde am Morgen wieder vom klingelnden Wecker mitten aus einem Traum gerissen. L kam zum Glück auch gut aus dem Bett.
Gefrühstückt habe ich ein Knusper-Beerenmüsli mit Weintrauben und Himbeeren. Mittags bereitete ich mir Asia-Nudeln mit der restlichen vegetarischen Bolognese zu und abends gab es eine Brotzeit.
Den Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice mit dem Umschreiben der Arbeitsverträge und zahlreichen kleinen To-dos. Ein bisschen unübersichtlich hinsichtlich des Erreichten war das zur Feierabendzeit schon.
Für L startete heute die letzte Schulwoche vor den Winterferien. Sachsen dürfte diesbezüglich Schlusslicht sein. In dieser Woche stehen für die Kinder zwei Abschiedspartys mit der Klassenlehrerin und eine Faschingsfeier an. Zeugnisse gibt es natürlich auch.
In meiner Mittagspause besorgte ich für L neuen Lesestoff aus der Stadtbibliothek. Da ich mich nicht für ein Band entscheiden wollte, nahm ich ihr zwei mit. Nun kann sie in Ruhe in beiden Bänden der Reihe „Lotta-Leben“ schmökern.
Nachmittags holte ich auch EB mit von der Schule ab. Gemeinsam schauten wir im Pösna Park nach Faschingskostümen. In meiner Vorstellung betraten wir gemeinsam einen, maximal zwei Läden, fanden schnell lustige und passende Outfits und verließen das kleine Einkaufszentrum eine halbe Stunde später. In der Realität betraten wir fünf Läden, deren Angebote an Kleidung die Mädels nicht zufriedenstellen konnten. Die beiden wollen am Freitag unbedingt als Schwestern gehen und dabei dasselbe Outfit tragen. Nachdem ich eine Stunde später mitteilte, dass sie womöglich ohne passendes Kostüm an der Party teilnehmen müssen, wenn sie sich nicht bald für etwas entscheiden, schauten sie bei den Kleidungsstücken noch mal genauer hin und wurden schließlich fündig. Beide haben nun ein Outfit gewählt, auf dem sie bei jeder Bad Taste Party der Hingucker wären. Preislich war es auch okay. (Zum Glück können die Kleidungsstücke unabhängig voneinander auch in Zukunft getragen werden.) Mir war mittlerweile ohnehin alles egal, Hauptsache wir konnten endlich das Einkaufszentrum verlassen. Ein Kissen zum Zerstören für Elli kaufte ich ebenfalls.
Da L und ich zur Bundestagswahl im Urlaub sein werden, habe ich bereits heute per Briefwahl meine beiden Stimmen abgegeben und per Post versandt. Die Wahlunterlagen dürften rechtzeitig an der richtigen Stelle ankommen.
Was heute schön war:
– Nachmittagsspaziergang
– Playdate für L
– Serienabend
– Englischübungen
Mein Montagsstarter # 6
Dies & Das, PersönlichesSeit ein paar Tagen ist die Luft richtig schlecht. Heute hatte ich sogar das Gefühl, etwas Smog schwebt über uns allen. Lust auf lange Spaziergänge und Aufenthalte im Freien macht das nicht. So stürze ich mich lieber auf Antetannis sieben Textfragmente zum Wochenstart.
❶
Als mein Vater/meine Mutter so alt war wie ich, waren mein Bruder und ich bereits Teenager. Da Frauen um die Mitte zwanzig in der DDR bereits als Spätgebärende bezeichnet wurden, bekam ein Großteil der Bevölkerung das erste Kind sehr zeitig.
❷
Für alle Bereiche meines Lebens nutze ich gerne mein Smartphone. Auch wenn ein gewisses Risiko besteht, kommt das seit Jahren meinem Ansatz nach einem minimalistischen Lebensstil am nächsten.
❸
Wenn ich mich zwischen Winter und Sommer entscheiden müsste, würde ganz klar der Sommer gewinnen, obwohl ich auch dem Winter etwas abgewinnen kann.
❹
Alles rund um unsere Stadtbibliothek war das letzte, was ich online gesucht/recherchiert habe.
❺
Heute ist der Säubere-deinen-Computer-Tag. Das wird mich vermutlich nicht zu irgendeiner Handlung motivieren.
❻
Der Valentinstag ist der Geburtstag meines Neffen M.
❼
Diese Woche habe ich ein Abschiedsgrillen im Kalender stehen und ich freue mich auf den Open Space Friday und ein Wiedersehen mit den Kolleg*innen.
Sonntag, 9. Februar 2025 – Haushaltstag
AlltagsschnipselIch habe sehr gut geschlafen und wurde wie gestern auch Viertel vor acht wach. Ich war ausgeschlafen. L wachte nur wenige Minuten später auf.
Auf Ls Wunsch hin frühstückten wir seit langem mal wieder Eierkuchen/Pancakes mit veganem Schokoaufstrich und Himbeermarmelade. Mittags bereitete ich uns Nudeln mit vegetarischer Bolognese zu und abends gab es Kartoffeln und Erbsen-Möhrengemüse.
Obwohl ich es mir fest vorgenommen hatte, baute ich heute weder Ls altes Bett ab noch ihr neues auf.
Dafür stürzte ich mich in die Reinigung unseres Badezimmers. Bei dieser Gelegenheit mistete ich die einzelnen Ablagefächer, allen voran Ls, gründlich aus und nutzte die vor einem Jahr geschenkten Utensilien, um Ordnung herzustellen. Bis in den Nachmittag hinein war ich damit beschäftigt.
Bevor ich es mir am Abend für eine Serie auf der Couch gemütlich machte, kehrte ich sämtliches Einstreu von unseren Fußböden, räumte trockene Wäsche in unsere Kleiderschränke, hing Handtücher zum Trocknen auf und bereitete Ls morgiges Frühstück für den Schultag vor.
Mit dem heute Geschafften bin ich mehr als zufrieden.
L hat das gestern ausgeliehene Buch ausgelesen. Das ist ihr erstes Buch, das sie freiwillig lesen wollte und auch gelesen hat. Wie schön, dass sie eine Reihe gefunden hat, die ihr so gefällt. Morgen tausche ich den Band gegen ein anderes aus der „Lotta-Leben“-Reihe.
Was heute schön war:
– ausschlafen
– Sonnenschein
– L liest
– ausmisten
– Schwedischübungen
– Serienabend
High Five der Woche 6/2025
Alltagsschnipsel, Dies & Das, PersönlichesEine ereignisreiche und erfreuliche Woche liegt hinter mir. Es fiel mir diesmal sehr leicht, fünf positive Momente aus den letzten sieben Tagen für mein sechstes High Five im Rahmen der tollen Blogaktion von Sabine aus dem Mausloch zu finden.
Hier kommen die fünf schönsten Erlebnisse:
Zahnfüllungen
Spontan wurde mein Termin von Ende März auf Anfang der Woche vorverlegt. Vier Backenzähne wurden aufgefüllt und sehen wieder aus wie neu. Die stellenweise tiefen Krater sind verschwunden. Laut der Zahnärztin werden die Füllungen einige Jahre halten. Der unter der Füllung liegende Zahnschmelz ist nun sehr gut geschützt. Bei dieser Behandlung ging es vorrangig um den Zahnerhalt.
Räderwechsel
Die Winterreifen nebst Felgen wurden erfolgreich zur von mir ausgewählten Werkstatt geliefert. Mitte der Woche fuhr ich mit dem Auto zum Räderwechsel. Eine gute halbe Stunde später waren meine Sommerräder eingelagert, die neuen Räder montiert und die Sensoren angelernt. Die Mitarbeiter der Werkstatt waren sowohl am Telefon als auch vor Ort sehr lustig. Hängen geblieben ist bei mir der Satz: „Das kann ich Nissan.“ (Gut möglich, dass dies nur mit thüringischem oder sächsischem Dialekt verständlich und/oder lustig ist.)
Familienzuwachs
Tage lang bangten, hofften und warteten wir auf die eine Nachricht meines Bruders. Am Freitag Vormittag kam sie schließlich: Meine Schwägerin J und meine kleine Nichte O haben die Geburt sehr gut gemeistert. Baby O ist munter und fidel. Ich freue mich sehr für die beiden. Ende April statten L und ich den Dreien einen kurzen Besuch in München ab.
Tag der offenen Tür
Der Samstag war ereignisreich und sehr schön. Ich bin nicht nur glücklich, Markkleeberg-C und Ls ehemaligen Schulkameraden LK getroffen zu haben, sondern auch eine weiterführende Schule und die Stadtbibliothek im Rahmen des Tags der offenen Tür besichtigt zu haben. Berauscht von den Eindrücken habe ich nun mein Kindle Unlimited Abonnement gekündigt. Die Auswahl an Büchern ließ in den letzten Monaten sehr zu wünschen übrig. Lieber möchte ich mir nun auch einen Bibliotheksausweis erstellen lassen und in den Regalen stöbern.
Haushalt
Normalerweise erledige ich nur die allernötigsten Arbeiten im Haushalt. Entweder sind L und ich kaum in der Wohnung oder ich bin zu erschöpft und/oder lustlos. Dennoch macht es mir hin und wieder große Freude, auszumisten, umzuräumen und sauber zu machen. Heute ist der Auftakt zu einer Reihe von noch folgenden Tagen, an denen ich die Räume auf Vordermann bringen will.
Samstag, 8. Februar 2025 – Tag der offenen Tür
AlltagsschnipselL und ich sind gestern Abend zeitiger ins Bett gegangen. Ich schlief heute bis Viertel vor acht aus. L wachte halb neun rum auf.
Gefrühstückt habe ich mein Knusper-Beerenmüsli mit Weintrauben, vormittags gab es ein Stück Kuchen, nachmittags eine Portion Pommes mit Ketchup und Mayonnaise und abends eine Sommerrolle und etwas Sushi.
Gleich nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zu Ls ehemaligem Klassenkameraden LK und seiner Mama.
Zu viert besuchten wir zuerst den Tag der offenen Tür einer weiterführenden Schule. Unser Ersteindruck ist sehr gut. Das Schulgebäude ist modern, hell und wirkt freundlich. Jeder einzelne Raum bietet den Kindern sehr viel Platz. Die Angebote sind vielfältig und eine Förderung im Bereich Lese-Rechtschreibschwäche ist fest im Stundenplan verankert. Diktate werden auch an dieser Schule nicht geschrieben. L würde gern auf diese Schule gehen, nachdem sie die großen Toilettenräume aufgesucht hatte. Spannend, was ihr wichtig ist.
Als zweites schauten wir in der Stadtbibliothek vorbei, die heute ebenfalls einen Tag der offenen Tür veranstaltete. Mir gefällt die Auswahl an Büchern. Als L herausfand, dass sie dort die Bände von „Lotta-Leben“ ausleihen kann, schnappte sie sich ein Exemplar und begann darin zu lesen. Sie hat nun einen Bibliotheksausweis und lieh sich den Band aus. In diesem las sie später zu Hause den gesamten Abend über bis zum Schlafengehen. Dass ich das noch erleben darf.
Mittags verbrachten wir eine Stunde bei LK und Markkleeberg-C zu Hause. Die Kinder verzogen sich zum Spielen in LKs Zimmer. Ich bekam derweil eine Einweisung in die richtige Versorgung der beiden Katzen. In gut einer Woche kümmern L und ich uns zwei Mal täglich um die beiden Kater.
Nachmittags fuhren wir in unserem Auto ins Jumphouse Leipzig. Die Kinder konnten sich zwei Stunden lang austoben. Markkleeberg-C und ich unterhielten uns über die weiterführende Schule und den Stand in den Grundschulen.
Was heute schön war:
– ausschlafen
– Sonnenschein
– Schul- und Bibliotheksbesichtigung
– L liest
– Sushi zum Abendessen
– Serienabend
– Italienischübungen
Eindrücke des Tages:




