High Five der Woche 14/2025

Alltagsschnipsel, Dies & Das, Persönliches

Eine anstrengende Woche mit weniger Schlaf liegt hinter mir. Auch mein Körper muss sich erst an die neuen Änderungen im Arbeitsalltag gewöhnen. 
Dennoch bin ich schnell auf meine fünf schönsten Momente der Woche im Rahmen von Sabines toller Blogaktion im Mausloch gekommen.

Apfelkuchen
Gleich am Montag wartete ein von meinem Kollegen selbst gebackener Apfelkuchen im Büro auf seinen Verzehr. Lecker war’s!

Klassenlehrerwechsel
Am Dienstag trat Ls neuer Klassenlehrer seine Arbeitsstelle an. Schon zwei Tage später erhielt ich erste Einblicke in seine Unterrichtsmethoden. Er scheint strukturierter und organisierter zu sein und weiß, was er wie tut. 

Ls Selbstständigkeit 
Ls Selbstvertrauen in Kombination mit ihrer Kids Smart Watch hat unseren Donnerstag Nachmittag gerettet. Ich stand eine gute Stunde lang mit dem Auto im Stau, während L nach kurzer Rücksprache alleine die Schule verlassen hat und mit der Tram zum Klavierunterricht gefahren ist.

Theaterführung
Seit etwa anderthalb Jahren führt ein Mitarbeiter des Theaters Erfurt Interessierte jeden (!) Samstag durch das Theater und gewährt spannende Einblicke hinter die Kulissen. Die Führung ist kostenlos. Mit L und meiner Schwiegermama gehörte ich gestern zu einer der Teilnehmenden.

Wanderung 
Im Sonnenschein bei angenehmen Frühlingstemperaturen liefen wir gestern zur Grundmühle im Weißbachtal und aßen dort Mittagessen. Der Anblick der erwachenden Natur und die frische Luft halfen mir beim Entschleunigen und Entspannen.

#WMDEDGT April 2025

Alltagsschnipsel

L und ich sind heute Morgen um kurz nach acht Uhr nach einer sehr erholsamen Nacht im Gästezimmer meiner Eltern aufgewacht. Gut eine Stunde vorher hörte ich erstmals die beiden Rosellasittiche zwitschern. Bevor wir das gemütliche warme Bett gegen halb neun verließen, kuschelten L und ich.  

Zuerst versorgte ich Hänschen und Gretchen mit frischem Trink- und Badewasser sowie Trockenfutter und Salat. Anschließend bereitete ich unser Frühstück und parallel dazu ein Picknick vor. 
Nach dem Essen hüpfte ich kurz unter die Dusche und machte mich im Bad fertig. L tat dasselbe wenige Minuten später. 

Pünktlich um kurz vor elf Uhr trafen wir beim Theater Erfurt ein. Meine Schwiegermama kam kurz darauf. Etwa ein Dutzend Personen erhielten während einer anderthalbstündigen Führung einen spannenden und interessanten Einblick hinter die Kulissen der Theaterwelt. Wir erfuhren beispielsweise, dass das Echthaar für die Perücken aus Indien eingekauft wird, weil es dicker als das der Europäer*innen ist. Das Theater Erfurt befindet sich in einem der modernsten Gebäude Deutschlands und ist ein reines Musiktheater. Es gibt somit keine Schauspieler*innen, sondern Sänger*innen. Leider ist es zu teuer, um ein eigenes Schauspielensemble aufzustellen. 
L war die meiste Zeit über aufmerksam und stellte hier und da eine Frage.


Mittags fuhren L, meine Schwiegermama und ich im Auto nach Tiefthal bei Erfurt und wanderten bei bestem Wetter zur Grundmühle im Weißbachtal. Die Gaststätte am Ende des Weges hatte zu unserer großen Freude geöffnet, sodass wir uns ein leckeres spätes Mittagessen holten. L bildete hier allerdings die Ausnahme. Kurz vor Ankunft in der Gaststätte bekam sie von jetzt auf gleich schlechte Laune, verweigerte jegliches Essen und Trinken und saß lieber bockig unter dem Tisch als fröhlich mit uns auf der Bank im Sonnenschein. Erst auf dem Rückweg besserte sich ihre Stimmung allmählich wieder.


Nachdem wir meine Schwiegermama gegen halb fünf am Nachmittag verabschiedet hatten, fuhren wir mit dem Auto zu einer Ladesäule, die sich in der Nähe der Wohnung meiner Eltern befindet. L und ich ruhten uns über eine Stunde lang aus, ehe wir das Auto wieder abholten und mit diesem in die Innenstadt fuhren.
Heute wurde der Erfurter Altstadtfrühling eröffnet. L und ich liefen abends mehrere Runden über den Rummelplatz. Mit der Familienachterbahn fuhren L und ich mit. Hier und da probierte L ihr Glück an einer der Buden. Schoko-Äpfel und je einen Crêpe zum Abendessen holten wir uns auch.


Nun sind wir wieder in der Wohnung meiner Eltern. Den Abend lasse ich ruhig mit einer Serie ausklingen. Meine Italienischübungen werde ich auch noch machen.

Freitag, 4. April 2025 – Auf ins Wochenende!

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr schlecht und viel zu wenig geschlafen. Erst bockte L vorm Einschlafen wegen irgendetwas herum, kurz vor Mitternacht hatte sie einen kurzen (nervigen) Nachtschreck. In den frühen Morgenstunden befand ich mich erneut nur im Halbschlaf. Mein Schlafdefizit sah man an den tiefen Augenringen, die ich sonst nicht habe.
Zum Frühstück aß ich Knupsermüsli Beere mit Erdbeerstücken, mittags erwärmte ich mir den restlichen Kartoffelauflauf und abends gab es eine Brotzeit.

Gearbeitet habe ich heute von zu Hause aus. Ich hätte wegen der Klärung einer für mich wichtigen Angelegenheit mit meinem Kollegen fast das Daily in Projekt zwei verpasst. Ich kümmerte mich um die Messeplanung, erstellte eine Rechnung und räumte meine digitale Ordnerablage auf. Hier sehe ich in Zukunft firmenintern großes Verbesserungspotential.
L arbeitete im Rahmen des Freidays gemeinsam mit EB an ihrem derzeitigen Projekt „Artgerechte Haltung auf dem Bauernhof“ weiter.

Nachmittags reinigte ich das Kaninchenzimmer und stellte den drei Mädels ausreichend Grünfutter, Heu und Wasser bereit. Den Spielbereich im Wohnzimmer säuberte ich ebenfalls und gestaltete ihn um. 
Dann machte ich mich mit unserem Gepäck auf den Weg zu L, um ihr beim Tanzen zuzusehen und mit ihr anschließend weiter nach Erfurt zu fahren. Begrüßt wurde ich von ihr mit einem Schwall schlechter Laune. Glücklicherweise schlief L zeitnah ein und wachte gut gelaunt erst kurz vor unserer Ankunft wieder auf. 
In der Wohnung meiner Eltern, die seit gestern in München auf Familienbesuch sind, versorgte ich die beiden Rosellasittiche Hänschen und Gretchen und aß mit L Abendbrot.
Da die Woche sehr anstrengend und ich ziemlich müde und erschöpft war, ruhte ich mich den restlichen Abend aus.

Was heute schön war: 

– Sonnenschein
– Telefonat mit Dresden-J
– unfall- und staufreie Autofahrt
– Französischübungen
– Serienabend

Donnerstag, 3. April 2025 – Flexibilität im Alltag

Alltagsschnipsel

Ich habe gut geschlafen. Seit der Umstellung auf die Sommerzeit befinde ich mich allerdings in den frühen Morgenstunden nur noch in einer Art Halbschlaf. Um kurz vor sechs Uhr wurde ich eine Minute vor dem Weckerklingeln wach.
Gefrühstückt habe ich zwei belegte Brotscheiben während der Autofahrt. Abends stürzte ich mich ausgehungert auf das restliche asiatische Gericht und teilte dieses mit L. Wenig später bereitete ich uns einen Kartoffelauflauf zu. Mittags und nachmittags gab es leider keine Gelegenheit zum essen.

Den Großteil meines Arbeitstags verbrachte ich im Büro in Erfurt. Gut die Hälfte meiner für heute anberaumten Termine fiel wegen Krankheit und anderer Gründe aus. Unter anderem wurde die Retrospektive in Projekt zwei auf nächste Woche verschoben. Zur Mittagszeit fand ein mehrstündiger Austausch mit zwei Kolleginnen des Mutterkonzerns statt, aus dem wir gute Anreize und erste To-dos mitnahmen. Ab dem späten Nachmittag war ich im Homeoffice tätig.
Ls Schultag war sehr schön. Sie scheint den neuen Klassenlehrer zu mögen. Ich bin von seinen Unterrichtsmethoden bisher sehr angetan. Das gestern auf den letzten Drücker von L verfasste Märchen kam gut an. Nun sollen sich alle Kinder ein Wörterbuch schnappen und ihren geschriebenen Text überprüfen. Anschließend soll der Text fehlerfrei abgeschrieben werden. Nachmittags fand die AG Artistik statt.

Nur zwei Kilometer vor der Autobahnabfahrt stand ich am Nachmittag plötzlich im Stau. Glücklicherweise hatte ich L die Kids Smart Watch eingesteckt. So konnte ich sie anrufen, ihr die Situation erklären und sie bitten, mit der Tram alleine zum Klavierunterricht zu fahren. Das sind nur zwei Haltestellen. Eine Schulfreundin musste in dieselbe Richtung fahren, sodass L nicht alleine unterwegs war. Gerade als L das Gebäude nach der Klavierstunde verließ, parkte ich das Auto davor. Ich bin sehr stolz und glücklich über den Verlauf dieser ungeplanten Situation.

Was heute schön war: 

– Sonnenschein
– eine stau- und zwei unfallfreie Autofahrten
– Hörspiele 121 und 122 der Reihe „Die drei ???“
– Ls Selbstständigkeit
– Englischübungen 
– Serienabend

Mittwoch, 2. April 2025 – Langer Tag

Alltagsschnipsel

Heute Morgen bin ich vom klingelnden Wecker dermaßen überrascht worden, dass ich einige Minuten lang Herzklopfen hatte. Ich befand mich noch mitten in einem Traum und brauchte eine Weile, um richtig wach zu werden. Im Traum befand ich mich in einer Wüste und wollte diese gerade vor Einbruch der Nacht verlassen, um nicht zu (er)frieren. Keine Ahnung, ob mir das gelungen ist.
Gefrühstückt habe ich mein Knuspermüsli Beere mit Erdbeerstücken, mittags aß ich eines der beiden asiatischen Gerichte von gestern Abend auf und abends bereitete ich für L und mich Spaghetti mit Tomatensoße zu.
Mein innerer Schweinehund war heute nicht so stark wie gestern, sodass ich recht motiviert ins Fitnessstudio ging. Ich erwärmte mich einige Minuten lang auf dem Crosstrainer und absolvierte anschließend fast alle Kraftübungen an meinen entsprechenden Geräten.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice mit einem terminreichen Vormittag. Es fanden einige Abstimmungen in meinen beiden Projekten statt, die ich als Scrum Master betreue. Endlich ist in diesem Bereich wieder genug für mich zu tun und es freut mich, dass es voran geht. Nachmittags traf ich letzte Vorbereitungen für die morgige Retrospektive in Projekt zwei. Ansonsten kümmerte ich mich um weitere Rechnungslegungen und wichtige finanzbuchhalterische Zuarbeiten für unseren morgigen Austausch.
Ls Schultag fand nach neuem Stundenplan statt. Somit startete sie mit einer Doppelstunde Sport, auf die sie sich bereits freute. Zum Glück hatte ich L die Kids Smart Watch eingepackt, denn am Nachmittag rief sie mich völlig verzweifelt an, um mir mitzuteilen, dass ihre Alleingängererlaubnis nicht mehr aktiv ist. So konnte ich zeitnah zur Schule herüberlaufen und sie persönlich abholen.

Viel Freizeit blieb mir am Abend nicht. Erst halb acht war ich mit allen Aufgaben im Haushalt fertig. Erschöpft und mit ersten körperlichen Stressanzeichen setzte ich mich schließlich zu L an den Tisch, um gemeinsam Abendbrot zu essen.
L erging es im Übrigen nicht besser. Sie hatte eine Aufgabe für den Deutschunterricht nun so viele Tage prokrastiniert, dass sie heute bis neun Uhr saß, um ihr Märchen zu schreiben.

Meine Eltern haben heute ihren siebenunddreißigsten Hochzeitstag gefeiert und diesen mit schönen Erlebnissen für sich begangen.

Was heute schön war: 

– Sonnenschein
– Morgenspaziergang
– Fitnessstudio
– lesen
– Schwedischübungen
– Serienabend

Dienstag, 1. April 2025 – Einkaufsbummel 

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut geschlafen. Morgens fiel es mir schwer, mit dem Weckerklingeln aufzustehen. Es fühlte sich irgendwie falsch an. L befand sich ebenfalls in einer der tiefen Schlafphasen. Ich brauchte mehrere Anläufe, um sie wach zu bekommen.
Gefrühstückt habe ich mein Knuspermüsli Beere mit Erdbeerstücken, mittags bereitete ich mir zwei Spiegeleier mit zwei Kartoffeln und einer Brotscheibe, die ich in Stücke riss, zu und abends holte ich L und mir was Leckeres vom asiatischen Imbiss.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Ich kümmerte mich vormittags um finanzbuchhalterische Aufgaben, tätigte Überweisungen und erstellte Rechnungen. Zwischendrin fand Projektarbeit statt.
Heute trat Ls neuer Klassenlehrer seine Arbeitsstelle an. Konfrontiert wurde er mit Aprilscherzen. Die Kinder tauschten ihre Sitzplätze und Namen und veralberten ihn diesbezüglich ein wenig. Das war für ihn aber okay. Der neue Lehrer ist definitiv strenger als die bisherigen Klassenlehrerinnen und weiß sich durchzusetzen. Ein Lautstärkeproblem im Unterricht wird die Klasse vermutlich nicht mehr haben.  

Am späten Nachmittag fuhren L und ich ins Paunsdorf Center und lösten den am Wochenende im Rahmen von Ls Kindergeburtstagsfeier geschenkt bekommenen Hugendubel-Gutschein ein. Für Ls Schulfreundin CE fanden wir noch etwas Schönes zum Geburtstag. 
Bei H&M fand ich für mich in der Kinderabteilung eine schicke Hose. Es ist praktisch, dass sich die Größen im Laufe der letzten Jahre verändert haben und die Kleidung nicht mehr so eng geschnitten ist. So profitieren auch kleine Frauen wie ich davon.

Was heute schön war: 

– Eis essen
– Einkaufsbummel
– asiatisches Abendessen
– Italienischübungen
– Serienabend

Hallo April!

Dies & Das

Im April werde ich …

… im Fitnessstudio schwitzen
… L zur Ergotherapie bringen 
… und zur Klavierstunde begleiten
… die Rosellasittiche meiner Eltern pflegen
… schöne Ausflüge mit Freund*innen unternehmen
… L zu einer Kindergeburtstagsfeier bringen
… und kindfreie Stunden genießen
… L zur Kinderärztin begleiten 
… zur Thai Massage gehen 
… das Osterfest in Erfurt feiern
… einige Tage bei meinem Bruder und meiner Schwägerin J verbringen 
… und endlich meine Nichte O kennenlernen
… entschleunigen und das Leben genießen  

Montag, 31. März 2025 – Zugpendelei

Alltagsschnipsel

Gegen dreiundzwanzig Uhr sind wir gestern eingeschlafen. Kurz vor sechs Uhr bin ich heute Morgen aufgewacht und gleich aufgestanden. L kam wenig später gut aus dem Bett und war gut drauf, befand sich zur Weckzeit aber dennoch im Tiefschlaf.
Im ICE auf dem Weg nach Erfurt gab es eine Brotzeit und Obst. Mittags aß ich den restlichen Kartoffelauflauf und drei Stück Apfelkuchen. Abends bereitete ich L und mir Spaghetti mit Tomatensoße zu.

Der Weg zur Arbeit war spannend. Mit Ach und Krach erwischte ich die S-Bahn zum Hauptbahnhof, weil ich zwischendrin beschlossen hatte, mit dem Auto direkt zum S-Bahnhof zu fahren und L wenige hundert Meter alleine zur Schule laufen zu lassen. Sonst hätte ich keine Chance gehabt. Neben einem tränenreichen Protest seitens L fielen auch einige unschöne Worte. Sämtliche ICEs hatten wegen eines Notarzteinsatzes auf der Strecke Verspätung. Für mich hatte das den Vorteil, dass ich einen Zug nehmen konnte, der für mich einigermaßen pünktlich aus Leipzig losfuhr. Mein ursprünglich gebuchter Zug hatte nämlich vierzig Minuten Verspätung. Im Büro angekommen, folgten den gesamten Vormittag über Meetings. Nach der Mittagspause wurde es dann ruhiger und ich konnte Aufgaben erledigen, die sich am besten im Büro abarbeiten lassen. Nichtsdestotrotz war mein Arbeitstag ziemlich zerstückelt. Halb sieben am Abend klappte ich schließlich den Laptop zu.
Ls Klasse machte heute einen Ausflug ins Museum für Druckkunst und erhielt dort eine Führung mit anschließendem Workshop. Sie brachte sehr schöne Drucke mit nach Hause. Auf den Mathetest erhielt sie die Note 1- und freute sich sehr darüber.

Den späteren Abend ließ ich mit den letzten beiden Folgen der Mini-Serie „Der Leopard“ ausklingen. Zwischendrin absolvierte ich meine Französischübungen. 

Ich werde in den kommenden Monaten eine Mischung aus Zug- und Autopendelei zur Arbeit durchführen, nachdem ich die potentiell anfallenden Mehrkilometerkosten für die Dauer der Leasingzeit des Dienstwagens grob überschlagen habe und mir danach fast die Augen herausgefallen wären. Da sind selbst die sehr teuer gewordenen Zugtickets immer noch günstiger.

Was heute schön war:  

– Apfelkuchen
– Ls sehr gute Note
– Französischübungen
– Serienabend

Mein Montagsstarter # 13

Dies & Das, Persönliches

Eine neue Woche hat begonnen, in die ich gern wieder mit Antetannis Textfragmenten starten möchte.

❶ 
Von Trödeleien am Morgen fühle ich mich gehetzt.

❷ 
Wusstest du, dass sich Ausdauer und Muskelkraft im Alltag durchaus bewähren können? Beispielsweise um mit Ach und Krach einen Zug zu erwischen.

❸ 
Last One Laughing hat mich zuletzt zum Lachen gebracht.

❹ 
Hast du auch das Gefühl, dass die Tage in diesem Jahr nur so davonrennen?

 
Streiche zum 1. April erwarten den neuen Lehrer, der ab morgen die Klassenleitung übernimmt. 

 
Für Ostern sind bereits viele schöne Dinge in Planung.

 
Diese Woche habe ich Vogelsitting im Kalender stehen und ich freue mich auf das Wochenende in Erfurt.

Ein Wochenende im März

Alltagsschnipsel

An diesem Wochenende feierte L ihren neunten Geburtstag mit ihren Freundinnen.


Samstag, 29. März 2025


L und ich wachten Viertel vor sieben auf. Wegen stark verspannter Schultern brauchte ich einige Minuten, bis wieder genug Blut durch meine Arme und Hände floss und das unangenehme Kribbeln nachließ.

Als wir Elli, Waltraud und Gerda begrüßten, stellten wir fest, dass Grundschul-J bereits die Wohnung verlassen hatte. Sie macht derzeit eine Weiterbildung in Leipzig und wollte nicht zu spät kommen. 
Unsere ausgehungerten Kaninchen wurden mit frischem Grünfutter versorgt. Anschließend kramte ich das Massagegerät hervor und ließ meine Schultern und den Nacken zwanzig Minuten lang massieren. Dabei las ich in meinem aktuellen Buch weiter.  

Obwohl ich am Abend zuvor überzeugt war, morgens keinen Appetit zu haben, bereitete ich mir wegen meines grummelnden Magens mein Knuspermüsli Beere mit Bananenstücken vor. L aß ein Brötchen mit Nuss-Nougat-Aufstrich. Gleich nach dem Frühstück rief mein Bruder an. Im Hintergrund hörten wir, wie sich meine kleine Baby-Nichte O lautstark beschwerte.

Während unserer Badrunde stritten L und ich. L erträgt es nämlich nicht, wenn ich gut gelaunt Unsinn singe oder generell Quatsch (auf ihre Kosten) mache. Zum Teil kann ich ihren Ärger nachvollziehen. 
Das hatte zur Folge, dass ich mich alleine mit dem Auto auf den Weg machte, um zwei Pakete bei zwei unterschiedlichen Poststationen abzuholen und frisches Obst einzukaufen. Noch während ich unterwegs war, vertrugen wir uns wieder. L schickte mir zunächst Sprachnachrichten und rief mich schließlich von ihrer Smart Watch aus an.

Zu Hause angekommen, hing ich die frisch gewaschene Wäsche auf dem Wäscheständer auf. Anschließend buken L und ich Muffins für die Kindergeburtstagsfeier am Nachmittag. Es gab drei Stück ohne Früchte, jeweils drei nur mit Erd- oder Himbeeren und drei mit beiden Obstsorten gemischt.


Zum Mittagessen aß ich die restlichen Asia-Nudeln mit dem Salat, den ich mir am Donnerstag zubereitet hatte, auf. Für eine halbe Stunde machte ich es mir danach auf der Couch gemütlich.

Gegen vierzehn Uhr machten L und ich uns auf den Weg, um LK von zu Hause abzuholen. Wir fuhren gemeinsam im Auto zum Jump House Leipzig, kamen Viertel vor drei dort an und waren kurz nach fünfzehn Uhr vollzählig versammelt.
Ich meldete uns am Empfang an, bekam die Sprungzeit-Etiketten und sieben Paar Stoppersocken in die Hand gedrückt und durfte die Meute bereits zum liebevoll gedeckten Geburtstagstisch führen. Während sich die Kinder umzogen, holte ich am Tresen die bereitstehenden Getränke und stellte die Muffins auf den Tisch. Als die Einweisung stattfand, machte ich einige Fotos und räumte danach sämtliche Kleidungsstücke ordentlich zusammen.
In den zwei Stunden Sprungzeit sah ich die Mädels in unterschiedlicher Konstellation lediglich zum Trinken und Essen oder für eine kurze Rast an unserem Tisch. Ein paar Seiten las ich während des Aufenthalts in meinem Buch weiter. 
Pünktlich zum Ende der Sprungzeit wurden am Abend die Pizzen zum Geburtstagstisch gebracht. Während des Essens schaute sich L und die Mädels die mitgebrachten Geschenke an. L wurde reichlich und liebevoll beschenkt. Bevor wir halb sieben das Jump House wieder verließen, bekam jede noch ein Eis.


Die Kinder wurden alle zur vereinbarten Zeit abgeholt. LK fuhren wir im Auto nach Hause und blieben bei ihr, Hund Sukhi und Leipzig-S noch bis Viertel vor neun.

Als wir wieder in unserer Wohnung waren, bekamen Elli, Waltraud und Gerda ihre abendliche Ration Grünfutter. Ich räumte die wichtigsten Dinge aus den Taschen und machte es mir anschließend im Bett gemütlich. Nach meinen Schwedischübungen gingen wir halb elf schlafen.


Sonntag, 30. März 2025 


Aufgewacht bin ich heute Morgen um kurz nach acht Uhr neuer Zeit. Ich stöberte auf einigen Seiten im Internet und las den ein oder anderen Beitrag. L wurde erst kurz nach halb zehn wach.

Offenbar haben unsere drei Kaninchen nachts eine große Party gefeiert. Ich brauchte eine ganze Weile, um den Dreck in der Wohnung zusammenzukehren. Zwischendurch gab ich ihnen Grünfutter, da sie mir sonst weiterhin auf Schritt und Tritt gefolgt wären.

Gefrühstückt haben wir erst halb elf. Für mich gab es wieder das Knuspermüsli Beere mit Himbeeren. L aß ein Brötchen mit Honig.
Aufgrund des regnerischen Wetters bummelten wir in den Vormittag hinein. Zur Mittagszeit riefen meine Eltern an.

L entdeckte in ihrem Kinderzimmer das Reaktionsspiel „Mein Lotta-Leben – Alles voller Kaninchen“, das wir erstmals für mehrere Runden ausprobierten. Eine der gestern beim Kindergeburtstag übrig gebliebenen Pizzen ließen wir uns währenddessen schmecken.

Auf der Suche nach einer spannenden Serie blieb ich bei „Der Leopard“ auf Netflix hängen und begann mit der ersten Folge, gefolgt von der zweiten, der dritten … Zwischendurch säuberte ich das Kaninchenzimmer, sichtete Ls gestrige Geschenke und verräumte sie an die entsprechenden Stellen, bereitete unser morgiges Frühstück für den Schul- und Arbeitstag und anschließend unser Abendessen, einen Kartoffelauflauf, vor.  

Den Abend werde ich nun gemütlich auf der Couch mit weiteren Folgen der neuen Mini-Serie und meinen Englischübungen ausklingen lassen.
Ich bin gespannt, wann heute Abend die Müdigkeit einsetzen und L und mich zum Einschlafen bringen wird. Ich rechne mit halb elf oder später.