Unser Winterurlaub – Anreisetag   

Reisen & Ausflüge

Geschlafen habe ich heute bis kurz vor sieben Uhr. L wurde kurz nach halb acht wach.
Belegte Toastbrotscheiben frühstückte ich im Auto. Dazu gab es einen mit Schokocappuccino gefüllten Thermobecher. Mittags pausierten wir bei einer McDonald’s Filiale. Dort gab es leider keine Veggieburger, sodass ich lediglich eine mittlere Portion Pommes mit Mayonnaise aß. Am Abend schaufelte ich Nudeln mit Veggie-Bolognese in mich hinein. Ich war ziemlich ausgehungert. 

Beim Zusammenpacken am Morgen war ich etwas gestresst. Ich wollte nichts wichtiges zu Hause vergessen. Die Thermostate an unseren Heizkörpern drehte ich etwas herunter, aber nicht so viel wie im Dezember. Ich habe keine Lust, nächste Woche in eine eiskalte Wohnung zurückzukehren.
Kurz nach halb zehn war das Auto mit unserem Gepäck beladen und wir startklar. Ein letztes Mal fuhren wir zu den Katern Bo und Purzel, um sie mit Frischfutter zu beglücken. Heute wurden wir nicht an der Tür empfangen. Gefressen haben beide aber sehr gut.

Pünktlich zur Mittagszeit erreichten wir die erste von zwei von mir im Vorfeld ausgesuchten Ladestationen inklusive Rastplatz. An der Ladesäule verzweifelte ich zusehends. Die Minuten verstrichen und es war nicht ersichtlich, was ich falsch mache. Ich sprach kurzerhand einen Mann an seinem E-Fahrzeug an, nachdem mir das Personal der Tankstelle nicht weiterhelfen konnte. Dieser war sehr hilfsbereit und gab mir einen wichtigen Tipp, wie ich zumindest den Ladestecker wieder aus meinem Fahrzeug ziehen kann. Auch ihm gelang es nicht, mein Fahrzeug zum Laden zu bringen. Ich fuhr kurzerhand zwei Meter weiter an eine andere Ladesäule … und der Ladevorgang klappte auf Anhieb. Im Nachhinein stellte sich also heraus, dass genau dieser eine von mir erwählte Ladestecker defekt war. Innerlich maßregelte ich mich, da ich wieder einmal von meiner eigenen Dummheit und nicht von der Möglichkeit eines technischen Defekts ausging. Ich sollte wirklich netter über mich denken.
Wegen zwei hintereinander befindlichen Unfallstellen auf der Autobahn A7 – zum Glück jeweils „nur“ Blechschäden – erreichten wir kurz nach fünfzehn Uhr mit einer Dreiviertelstunde Verspätung die zweite Ladestation. Das Laden des Fahrzeugs klappte unkompliziert. L und ich vertraten uns eine Viertelstunde lang die Beine bzw. suchten den Spielplatz bei der Raststätte auf.

Im Center Parcs Park Nordseeküste kamen wir schließlich um Viertel vor fünf an. Im letzten Februar waren wir auch schon in diesem Park, auf den ich dank des Blogs Frische Brise im Jahr davor aufmerksam wurde. Wir checkten ein, brachten unser Gepäck vom Auto ins Apartment, verräumten alles in die entsprechenden Schränke, schnappten uns die Badetasche und machten uns auf ins Aqua Mundo. In den anderthalb Stunden schwammen und rutschten wir viel. Der tägliche Aqua Fitness Kurs findet wie im letzten Jahr auch wieder mit dem Weihnachtsmann statt. Er geht sogar noch mehr ab als im letzten Februar. In den nächsten Tagen kann ich mein Wissen bezüglich sämtlicher Ballermann-Hits ausbauen. 

Was heute schön war: 

– länger schlafen
– Katerfütterung
– kurzzeitiger Sonnenschein
– unfallfreie Autofahrt
– geglückte Ladevorgänge
– Aqua Mundo
– Schwedischübungen

Eindrücke des Tages:

Mein Freitagsfüller # 6

Alltagsschnipsel, Dies & Das, Persönliches

In zwei Tagen ist die Bundestagswahl. Gewählt habe ich bereits per Briefwahl, da ich mich am Sonntag im Urlaub befinde. Die ersten Prognosen zur Wahl und die Wahlergebnisse verfolge ich natürlich dennoch.

Hier kommen aber erst einmal meine Antworten auf Barbaras Textfragmente zum Wochenausklang:

1.  
Draussen ist es heute wesentlich wärmer als in den vergangenen Tagen. Allmählich beginnt die Zeit, in der es frühlingshafter und der Winter sukzessive verdrängt wird.

2.    
Das bevorstehende Wahlergebnis macht mich nervös. Ich möchte erneut darauf hinweisen, dass auch in den neuen Bundesländern viele Menschen leben, denen die Demokratie nicht egal ist und die am Sonntag ihre Kreuze an der richtigen Stelle setzen.

3.   
Die größte Flasche steht oft als Dekoration in irgendeiner Ecke in einem Restaurant. Und meistens ist sie leer.

4.    
Die Frontscheibenabdeckung für mein Fahrzeug hat es auf jeden Fall hinter sich. Da muss wohl eine neue her.

5.    
Die ersten Tulpen standen Anfang des Monats auf dem Geburtstagstisch meines Papas.

6.    
Obst, Joghurt, Eis oder Schokolade sind hin und wieder mein Snack am Abend. Ich bemühe mich allerdings regelmäßig, auf Snacks nach dem Abendessen zu verzichten.

7. 
Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Aufenthalt im Aqua Mundo, morgen habe ich geplant, mit L den Park Nordseeküste zu erkunden, und Sonntag möchte ich weiterhin meinen Urlaub genießen!

Donnerstag, 20. Februar 2025 – Ein Herz für Kaninchen

Alltagsschnipsel

Heute Morgen bin ich bereits halb sieben aufgewacht. Wegen der bevorstehenden Tage bin ich so aufgeregt, dass ich einfach nicht länger schlafen konnte.
Zum Frühstück aß ich ein Knusper-Waffel-Müsli mit Weintrauben, mittags gab es auf Ls Wunsch hin Kartoffeln mit Spinat und abends Mini-Pizzen.

Den letzten Arbeitstag vor meinem Urlaub verbrachte ich im Homeoffice. Alles, was nicht ein paar Tage liegenbleiben kann, wurde heute von mir erledigt.
Ls Ferientag bestand wieder aus einer Mischung zwischen Playmobil spielen und einer Serie auf dem iPad schauen.

Elli und Waltraud machen ebenfalls ein paar Tage Urlaub. Wir fuhren beide nachmittags in die zum Tierheim gehörende Tierpension. Aus demselben Tierheim hatten wir sie im letzten Frühling zu uns geholt. Wir brachten beide in ihr großes, geräumiges Gehege und verabschiedeten uns. L und ich vermissen die beiden Kaninchen schon jetzt sehr.
Als wir abends wieder zu Hause waren, reinigte ich den Kaninchenstall, baute das Gehege ab und wischte gründlich im Wohn- und Schlafzimmer. Anschließend räumte ich in unserer Wohnung um und bereitete einiges für unsere Urlaubsrückkehr vor. Danach war ich ganz schön knülle.

L und ich lernten heute Gerda kennen. Sie ist unglaublich niedlich und herzallerliebst. Was wir genau mit ihr vorhaben und wer sie ist, wird ab dem ersten März thematisiert. 😉  

Was heute schön war:  

– länger schlafen
– Sonnenschein
– Katerfütterung
– erstes Kennenlernen 
– Wohnungssäuberung
– Italienischübungen                

Mittwoch, 19. Februar 2025 – Lob für L

Alltagsschnipsel

Ich habe ausgeschlafen und wachte zwei Minuten vor dem Weckerklingeln auf. L wurde nur wenige Minuten nach mir wach.
Gefrühstückt habe ich ein Knusper-Waffel-Müsli mit Weintrauben, mittags gab es das restliche Sushi von der gestrigen Bestellung und abends zwei Toastbrotscheiben mit Spiegeleiern. 

Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Neben drei Abstimmungsterminen am Vormittag kümmerte ich mich überwiegend um finanzbuchhalterische und bürokratische Aufgaben. In dem Projekt, das ich als Scrum Master betreue, kommen bei den Entwicklern zunehmend Ängste und Sorgen auf. So unschön das für sie ist, so gut ist das für mich und meinen Lerneffekt. Bisher waren die Probleme unlösbar.
L verbrachte ihren dritten Ferientag entspannt bei mir zu Hause und widmete sich ausgiebig ihrem großen Playmobilhaus.

Nachmittags fuhren wir im Auto in die Leipziger Innenstadt zur Ergotherapie. Der Ergotherapeut lobte L anschließend für ihre sehr gute Konzentration und ihre Auffassungsgabe und deutete an, dass eventuell kein neues Rezept benötigt wird.
Um das leibliche Wohl der beiden Kater Purzel und Bo kümmerten wir uns auch heute wieder. Es ist gar nicht so einfach, Purzel davon abzuhalten, Bos Futter aufzufressen, sobald er seinen Napf geleert hat. Immerhin fraß Bo ein bisschen was. 

Was heute schön war:     

– ausschlafen
– Sonnenschein
– Sushi zum Mittagessen
– Katerfütterung         
– lesen
– Französischübungen

Mein Weg durch die Trauer 

Trauerarbeit

Mithilfe der Coaching-Karten „Der Tod, ich und das Leben“ von Melike Bilbey, die zur Trauerbewältigung und (für mich ganz wichtig) auch für die Einzelarbeit genutzt werden können, möchte ich in diesem Jahr einen ersten Schritt gehen, um vergangene Erlebnisse nebst dazugehöriger Verhaltensweisen und Reaktionen zu reflektieren und tiefsitzende Traumata zu verstehen und allmählich aufzulösen.

Unterteilt sind die Karten in die vier Kategorien Wahrnehmen, Erinnern, Stärken und Schöpfen. Auf jeder Karte steht eine Frage, die es zu beantworten gilt. Im Februar habe ich mich mit folgenden Fragen beschäftigt:

Wahrnehmen
Was vermisst du?
Seit Ms Tod vermisse ich von Jahr zu Jahr mehr die einstige Leichtigkeit in meinem Leben. Es ist definitiv etwas Wahres dran an der Aussage „Geteiltes Leid ist halbes Leid, geteilte Freude ist doppelte Freude“. In diesem Jahr möchte ich damit beginnen, mir die Leichtigkeit sukzessive zurückzuholen.

Erinnern
Was würde der geliebte Mensch jetzt zu dir sagen?
M würde sagen, dass er eine neue Idee für die Firma, einen coolen Oldtimer gefunden oder einen interessanten Podcast entdeckt hat, und fragen, ob wir darüber während eines langen Spaziergangs (mit Kind und Hund) sprechen wollen. Ich würde sofort zustimmen, da ich unsere gemeinsamen Spaziergänge immer sehr mochte.
Zum aktuellen Weltgeschehen hätte M sich zudem intensiv informiert, mit anderen ausgetauscht und mir seine Erkenntnisse und Eindrücke weitergegeben. 

Stärken
Was kannst du tun, um dich besser zu fühlen?
Salopp gesagt: Weitermachen. Aufgeben und den Kopf hängen lassen ist und war seit Ms Tod nie eine Option. Vor viereinhalb Jahren waren Prinzi und L von mir abhängig, heute sind es Elli, Waltraud und L. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass es mir, L und allen Menschen und Tieren in unserem Umfeld gut geht. Ich weiß, dass ich gebraucht werde. Dieses Gefühl gibt mir Kraft und hält mich aufrecht.
Um selbst stabil und gesund zu bleiben, versüße ich mir den Alltag mit kleinen Dingen. Das kann ein gutes Buch, eine spannende Serie, etwas Leckeres zu essen oder ein schöner Ausflug mit Freund*innen sein.  
Für ein besseres Lebensgefühl hat mir die Entscheidung geholfen, mich weitestgehend von täglichen Nachrichten oder Social Media fernzuhalten. Beides bietet mir keinen Mehrwert. In den Nachrichten wird sich ausnahmslos auf alles Furchtbare in der Welt konzentriert, auf Social Media wird jede Person wegen einer Meinungsäußerung mit Hasskommentaren überschüttet.

Schöpfen
Für was bist du heute dankbar?
Ich bin dankbar, die Möglichkeit gehabt zu haben, M näher kennenzulernen. Wir hatten sieben sehr schöne und anderthalb sehr herausfordernde gemeinsame Jahre. Ohne M wäre ich heute definitiv eine andere Person.  
Für unsere kleine L bin ich M ebenfalls sehr dankbar. L ist der Grund, weshalb ich nach Ms Tod weitergemacht habe. Ich hätte es mir nie verziehen, sie im Stich zu lassen und mich komplett in meiner Trauer zu verlieren. 
Für meinen aktuellen Arbeitsplatz bin ich dankbar. Es ist nicht immer leicht, es gibt Höhen und Tiefen und dennoch macht es die meiste Zeit des Jahres großen Spaß, mit dem Team zusammenzuarbeiten und Neues zu erschaffen.
Ich bin dankbar, vor einigen Jahren den Mut gefunden zu haben, mich ins Auto zu setzen und überall hinzufahren. Ohne Ms Hilfe und guten Zuspruch würde ich mich bis heute nicht trauen, lange Strecken mit dem Auto zurückzulegen.

Montag, 17. Februar 2025 – Ende der Weihnachtszeit

Alltagsschnipsel

Ich habe bis kurz nach sieben Uhr und somit etwa eine Stunde länger als sonst geschlafen. Das ist schon eine feine Sache.
Gefrühstückt habe ich mein Knusper-Waffel-Müsli mit Weintrauben. Mittags bereitete ich L und mir einen Tomaten-Gurke-Räuchertofu-Salat zu. Dazu gab es Basmatireis. Abends aßen wir Mini-Pizzen.

Den Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Vormittags fanden unsere montäglichen Abstimmungsmeetings statt. Im Anschluss daran widmete ich mich zahlreichen bürokratischen Themen. Da hatte sich einiges angehäuft, das ich in Ruhe abarbeiten konnte.
L verbrachte ihren ersten Ferientag mit Ausschlafen, dem mehrmaligen Umräumen ihres großen Playmobilhauses, dem Spielen im Kinderzimmer und mit dem Schauen von Filmen auf dem iPad.

Heute stand erneut die Versorgung der beiden Kater Purzel und Bo an. Es ist niedlich, dass wir direkt an der Tür von ihnen begrüßt werden, sobald wir diese öffnen.
Ein kurzer Lebensmitteleinkauf wurde abends erledigt. 
Mit einer Wärmflasche verbrachte ich den größten Teil des Abends lesend auf der Couch. Ab und an schauten Elli und Waltraud vorbei.

Wie auch schon vergangenes Jahr dauerte es trotz aller guten Vorsätze wieder bis Mitte Februar, ehe ich motiviert genug war, unsere Wohnung von der Weihnachtsdekoration zu befreien. Gründe dieser Verzögerung waren Krankheit, Wochenendabwesenheiten und Unlust. Jetzt ist in unserer Wohnung aber kein Weihnachten mehr und alles wurde ordentlich im Keller verstaut. 

Was heute schön war:

– länger schlafen
– Katerfütterung
– abschmücken
– Schwedischübungen           
– lesen

Mein Montagsstarter # 7

Dies & Das, Persönliches

Die nächsten beiden Wochen werden bei uns ferienbedingt ruhiger ablaufen. Darüber freuen L und ich uns sehr. Vor allem das Ausschlafen am Morgen wurde seit langem herbeigesehnt.

Hier kommt mein entspannter Start in die Woche. Weitere Montagsstarter sind bei Antetanni zu finden.

❶ 
Wenn es schneit, erwacht das innere Kind in mir. Wann immer möglich, schnappe ich mir dann L, einen Poporutscher und/oder den Schlitten und suche die nächste Möglichkeit zum Rodeln. L und ich haben mal wieder große Lust auf einen richtigen Winterurlaub.

 
Am Freitag werde ich zum ersten Mal eine sehr lange Strecke mit dem neuen Auto fahren. Ich bin gespannt, wie sich das Laden unterwegs gestalten wird.

❸ 
In diesen Tagen wird es in den Nächten sehr kalt werden. Bis zu minus sieben Grad Celsius wird mir angezeigt. Ab Freitag ist dafür mit Frühlingstemperaturen zu rechnen.

❹ 
Eine fette Erkältung ist das letzte, was ich gebrauchen kann. L und ich wollen die Urlaubswoche gesund verbringen.

❺ 
Die eigenen Erwartungen herunterzuschrauben, ist für mich ein gelungenes Geheimrezept. Und zwar gegen Stress und körperliche Erschöpfung. Nicht alle Aufgaben und Vorhaben brauchen an einem Tag erledigt werden. 

 
Diese Woche habe ich die tägliche Fütterung zweier Kater im Kalender stehen und ich freue mich auf unseren Urlaub an der Nordsee.

Sonntag, 16. Februar 2025 – Ordnung im Kleiderschrank 

Alltagsschnipsel

Ich habe zehn Stunden störungsfrei geschlafen. Das war wunderbar. Als L wach war, kuschelten wir noch eine Weile im Bett.
Gefrühstückt habe ich mein Knusper-Waffel-Müsli mit Weintrauben. Mittags teilte ich mir mit L das restliche asiatische Gericht. Nachmittags aß ich Basmatireis mit Tomatensoße und abends gab es belegte Toastbrotscheiben.

Heute stand der Haushalt im Fokus. Die Küche wartete auf eine Säuberung und die Kleidung wollte gewaschen und zum Trocknen aufgehängt werden.
Mittags kümmerte ich mich weiter um Ls Kinderzimmer. Ich hatte zwei Einlegeböden für ihren Kleiderschrank bestellt, diese heute montiert, anschließend Ls Kleidung durchgesehen und ordentlich in die Fächer sortiert. 
Am späten Nachmittag machten wir uns auf den Weg zu Markkleeberg-Cs Zuhause. Sie und ihr Sohn LK sind derzeit im Urlaub. Wir kümmern uns nun ein paar Tage lang um ihre beiden Kater Bo und Purzel. Beim Betreten der Wohnung wurden wir gleich von den beiden begrüßt. Während L mit den beiden spielte, bereitete ich das Futter zu, auf das sich die zwei freudig stürzten. Schönster Moment unseres Aufenthalts war Bos entsetzter und leicht angewiderter Blick, als ich ihm die Reste von Purzels Futter anbot. Einfach herrlich. 
Abends blieb ich in der ZDF Mediathek hängen, schaute zuerst die aktuelle „heute show“ und anschließend die zwei neuesten Folgen „Welke & Pastewka“. 

Was heute schön war:                

– ausschlafen
– um-/aufräumen
– lesen
– Katerfütterung
– fernsehen
– Italienischübungen

Eindrücke des Tages:

High Five der Woche 7/2025

Alltagsschnipsel, Dies & Das, Persönliches

Eine sehr schöne und ereignisreiche Woche liegt hinter L und mir. Es war somit sehr leicht, die fünf schönsten Momente der Woche herauszupicken. Die Idee des High Five stammt von Sabine aus dem Mausloch.

Hier kommen meine fünf Höhepunkte:

Abschiedsgrillen
Ich liebe Essen. Ich liebe Grillabende. Die Idee von Ls Klassenlehrerin, ein Abschiedsgrillen zu veranstalten, war somit hervorragend. Ein Großteil der Eltern und einige Kinder waren am Dienstagabend anwesend. Wir hatten somit nochmal die Möglichkeit, uns von der Klassenlehrerin, die nun andere berufliche Wege gehen wird, zu verabschieden.

Valentinsgrüße
Eine gelungene Überraschung in Form von zwei wunderschönen Blumensträußen von meinem Bruder, meiner Schwägerin J und meiner Nichte O zum Valentinstag kam am Donnerstag bei uns zu Hause an. Die Sträuße stehen bei uns auf dem Küchentisch, sodass wir sie seit der Lieferung mehrmals täglich bewundern können. 

Halbjahreszeugnis
Ich bewundere alle Lehrer*innen, denen es möglich war, aus einer oder zwei Noten eine Durchschnittsnote für das Halbjahreszeugnis zu bilden. So ganz passt manches nicht mit den von uns notierten Noten zusammen, aber nach den Ferien interessiert das Zeugnis einer Drittklässlerin ohnehin niemanden mehr. Ich freue mich für L, dass sie in allen Fächern die Note Zwei stehen hat.

Auswärtsübernachtung
Es hat geklappt! Ich bin sehr stolz auf L. L ist sehr stolz auf sich und glücklich. Ihr ist es erstmals gelungen, bei einer Schulfreundin zu übernachten, ohne dass wir die Aktion aufgrund zu vieler Tränen abbrechen mussten.

Umräumaktion
Dank Leipzig-As Hilfe ist Ls bisheriges Bett ab- und das neue Bett aufgebaut. Ihr Zimmer gleicht zwar noch einem Schlachtfeld, da einige Möbelstücke einen anderen Standort benötigen, andere verkauft werden sollen und noch eine Durchsicht und ein Ausmisten der Spielsachen ansteht. Aber der Anfang ist gemacht.

Samstag, 15. Februar 2025 – Geschafft!

Alltagsschnipsel

Ich habe ganz gut, aber viel zu wenig geschlafen. Die letzte Rückmeldung von Leipzig-A bekam ich gestern Abend gegen dreiundzwanzig Uhr. Trotzdem ließ ich meinen Bitte-nicht-stören-Modus ausgeschaltet, um nicht zu verpassen, sollte ein Anruf mit der Bitte um Abholung bei mir eingehen. Der kam aber nicht. So wachte ich Viertel vor acht auf.
Gefrühstückt habe ich mein leckeres Knusper-Waffel-Müsli mit Weintrauben. Da L nicht da war, frühstückte ich im Bett. Den Tag über biss ich einige Male von Ls Waffel ab und futterte ihre Pommes-Reste auf. Abends bereitete ich uns Sandwiches zu.

Vormittags trudelte ich in Paunsdorf ein und wurde gleich von L begrüßt und geknuddelt. 
Zu viert fuhren wir mit dem Auto zur Messe Leipzig und verbrachten mehrere Stunden lang auf der Messe Haus-Garten-Freizeit. Diese Messe hätte ich vermutlich niemals besucht, aber Leipzig-A wollte unbedingt hingehen und dabei ungern alleine sein. Die Mädels streunten für sich durch die Reihen, Leipzig-A und ich ebenfalls. Per Smart Watch konnten wir die Kinder jederzeit kontaktieren. Andersherum war das ebenso möglich. EB und L bekamen etwas Taschengeld, das sie in neue Ohrenschützer, eine Kette, ein Armband und ein quietschendes und sich bewegendes Kuscheltier investierten. Drei Hallen später hatten wir alles gesehen und waren ziemlich geschafft.
Nachmittags fuhren wir gemeinsam zu uns nach Hause. Leipzig-A hatte angeboten, mir beim Bettab- und -aufbau zu helfen. Das war eine sehr gute Idee. Alleine hätte ich das Hochbett vermutlich nicht so abbauen können, dass es noch weiterverkauft werden kann. Auch der Aufbau des neuen Bettes, das bereits ein Geburtstagsgeschenk für L ist, ging zu zweit wesentlich schneller. Gegen neunzehn Uhr waren wir fertig. Im wahrsten Sinne des Wortes. 
EB entschied sich in letzter Sekunde dagegen, bei uns zu übernachten. L war darüber etwas traurig, konnte es aber nachvollziehen. EB hat diesbezüglich ähnliche Sorgen, Ängste und Probleme wie L.
Völlig fertig verzogen L und ich uns nach dem Abendessen mit einer Wärmflasche ins Bett. Wir schauen jetzt noch ein bisschen fern und gehen zeitig schlafen.

Ich bin unendlich stolz auf L. Seit vielen vielen Monaten wünscht sie sich, bei einer Freundin zu übernachten. Wir hatten in der Vergangenheit einige Versuche, die aufgrund einer nicht enden wollenden Tränenschar abgebrochen werden mussten. Doch diesmal hat es geklappt. Ein paar Tränen sind zwar geflossen, aber alles im Rahmen des Erträglichen und Machbaren. L ist sehr glücklich.

Was heute schön war:          

– länger schlafen
– Ls Übernachtungserfolg     
– Messebesuch
– Bettab- und -aufbau
– Französischübungen

Eindrücke des Tages: