Hier kommen meine fünf besten Momente der Woche. Weitere Einblicke gibt es bei Sabine im Mausloch:
Fahrradtour
Spontan fuhren L und ich Anfang der Woche bei bestem Wetter mit dem Fahrrad zum Spielplatz, der sich zwei Dörfer weiter befindet. Ich mag das Gefühl beim Fahren.
Thai Massage
Meine verspannten Muskeln im Rücken-, Schulter- und Nackenbereich ließ ich für eine halbe Stunde massieren.
Kaninchenjubiläum
Am 17. April letzten Jahres holte ich unsere beiden Kaninchen Elli und Waltraud aus dem Tierheim ab. Nun konnten wir sie zu ihrem ersten Jubiläum bei uns beglückwünschen. ❤
Hexentanzplatz
Am Karfreitag machten wir mit Ls ehemaligem Klassenkameraden LK und seiner Mama einen Ausflug zum Hexentanzplatz. Es war zwar frisch und bewölkt, aber wir hatten dennoch großes Glück mit dem Wetter. Der Regen setzte erst auf der Rückfahrt ein. Wir fuhren mit der Kabinenbahn und dem Harzbob und ließen uns bunte Zuckerwatte schmecken.
Osterbesuch
Das Osterfest verbringen L und ich in Erfurt. Nach der Suche nach kleinen Osterüberraschungen liefen wir bei Sonnenschein und warmen Frühlingstemperaturen durch den Steigerwald zum Waldhaus.
Autor: Katja
Unser Osterfest – Familienzeit
AlltagsschnipselGeschlafen habe ich bis Viertel vor acht, L bis neun Uhr.
Morgens gab es eine Brotzeit für mich, mittags aß ich Mamas leckere Fischsuppe, zum Vesper ein Stück ihrer Aprikosentorte und abends saßen wir lange zusammen um ein Fondue-Set.
Ein wenig gestresst von der vielen Vorbereitung für den anstehenden Osterbesuch fuhr ich mit L mittags nach Erfurt. Der Kofferraum und die Rücksitzbank waren gut gefüllt. Elli, Waltraud und Gerda waren ebenfalls mit an Bord. Die anderthalbstündige Autofahrt war unspektakulär.
Nach unserer Ankunft in der Wohnung meiner Eltern baute ich das Kaninchengehege zusammen und ließ die drei ausruhen.
Nach einer Mischung aus Mittagessen und Vesper unterhielt ich mich mit meinen Eltern, ehe L und ich uns am späten Nachmittag auf den Weg zu meinen Großeltern machte. Meine Oma freute sich sehr über unseren Osterbesuch.
Am Abend bauten wir das Fondue-Set auf und saßen mit vielen Leckereien am Abendbrotstisch.
Irgendwie gelang es mir abends, L abzuschütteln und ein paar Minuten im Schlafzimmer zur Beschriftung der Ostergeschenke zu verschwinden.
Unsere drei Kaninchen wurden auf unserem Gästebett geknuddelt und gestreichelt. Während meine Mama eine Musiksendung schaute, setzte ich mich zu ihr und löste nebenbei ein paar Sudoku.
Was heute schön war:
– ausschlafen
– unfall- und staufreie Autofahrt
– leckeres Essen
– Familienzeit
– Entschleunigung
– Englischübungen
Eindrücke des Tages:


Unser Osterfest – Hexentanzplatz
Reisen & AusflügeIch habe sehr gut geschlafen und wieder viel geträumt. Dieses Mal kamen einige ehemalige Schulkamerad*innen aus der Oberstufe in meinen Träumen vor. Kurz vor halb acht wachte ich heute Morgen auf, war noch müde und hätte gern weitergeschlafen. Wegen unseres geplanten Ausflugs war dies allerdings nicht möglich.
Im Auto auf dem Weg nach Thale aß ich eine kleine Brotzeit. Mittags holte ich mir eine Portion Pommes mit Falafel und einer Art Senfsoße und am späten Nachmittag gab es einen Veggie Burger im Restaurant zur Goldenen Möwe.
Nach unserer Badrunde heute Morgen packte ich unser Picknick für den Ausflug in den Rucksack.
Anschließend fuhren wir mit dem Auto zu LK und Markkleeberg-C und starteten gemeinsam kurz vor neun Uhr in Richtung Thale zum Hexentanzplatz. Gegen elf Uhr kamen wir auf dem großen Parkplatz an.
Wir machten uns auf den Weg zur Kabinenbahn und fuhren mit dieser hinauf zum Hexentanzplatz. Dort begaben wir uns zuerst zur Sommerrodelbahn Harzbob. LK fuhr alleine, L und ich fuhren zusammen und Markkleeberg-C passte auf meinen Rucksack auf.
Dem auf dem Kopf stehenden Hexenhaus mitsamt seinem Hexenpfad statteten wir ebenfalls einen Besuch ab. Nach einem leckeren Mittagessen stöberten wir in den verschiedenen Souvenirshops. Die Kinder holten sich je eine Kleinigkeit. L hatte dafür extra ihr Taschengeld mitgenommen.
Nach einer weiteren Fahrt mit dem Harzbob und dem Genuss einer Zuckerwatte fuhren wir mit der Kabinenbahn zurück ins Tal. Die Kinder durften noch mit einigen Fahrgeschäften in der Erlebniswelt Thale fahren, ehe es merklich frischer wurde, zu tröpfeln begann und wir uns allmählich zurück zum Parkplatz machten.
Da wir das Auto unbedingt laden mussten, um zurück nach Markkleeberg zu kommen, hielten wir kurz vor sechzehn Uhr bei McDonald’s, in dessen Nähe es eine Ladesäule gab, und wärmten uns eine halbe Stunde lang im Innenbereich auf, während das Fahrzeug draußen um einige Prozent geladen wurde.
LK und Markkleeberg-C fuhren wir wieder nach Hause und hielten dann mit dem Auto erneut an einer Ladesäule, damit es morgen für unseren Osterbesuch in Erfurt wieder fahrbereit ist.
Was heute schön war:
– unfall- und staufreie Autofahrten
– Ausflug zum Hexentanzplatz
– leckeres Mittagessen
– Zuckerwatte
– Serienabend
– Schwedischübungen
Eindrücke des Tages:













Mein Weg durch die Trauer
TrauerarbeitMithilfe der Coaching-Karten „Der Tod, ich und das Leben“ von Melike Bilbey, die zur Trauerbewältigung und (für mich ganz wichtig) auch für die Einzelarbeit genutzt werden können, möchte ich erste Schritte gehen, um vergangene Erlebnisse nebst dazugehöriger Verhaltensweisen und Reaktionen zu reflektieren und tiefsitzende Traumata zu verstehen und allmählich aufzulösen.
Unterteilt sind die Karten in die vier Kategorien Wahrnehmen, Erinnern, Stärken und Schöpfen. Auf jeder Karte steht eine Frage, die es zu beantworten gilt. Im April habe ich mich mit folgenden Fragen beschäftigt:
Wahrnehmen
Wen brauchst du jetzt?
Ich brauche einen oder mehrere Menschen um mich herum, die zuversichtlich und optimistisch in die Zukunft blicken und mir überzeugend sagen können, dass sich im Laufe der nächsten Jahre die Gesellschaft in eine gute Richtung entwickeln wird.
Schon seit einigen Wochen meide ich Facebook und LinkedIn. Dadurch bin ich selbst wieder optimistischer gestimmt, da ich den Hass und die Missgunst, aber auch das vermeintlich schillernde Leben der Anderen nicht mehr mitbekomme.
Ich brauche dringend eine gute Regierung, der auch das Wohl der Familie außerhalb einer bestehenden Ehe am Herzen liegt.
Erinnern
Weswegen bist du wütend auf den geliebten Menschen?
Diese Frage mag ich überhaupt nicht, verstehe jedoch den Sinn dahinter, die Wut auf den geliebten Menschen herauszulassen und nicht im eigenen Körper gefangen zu halten. Dennoch ist es schöner, sich an die aufregenden Erlebnisse und leichten Momente zu erinnern.
Ich bin auf M wegen des Verlaufs meiner Elternzeit wütend. In den insgesamt zwei Jahren habe ich sämtliche meiner geringen Ersparnisse komplett aufgebraucht, denn meine Ausgaben, die ich auch für meine kleine Familie tätigte, waren nach wie vor dieselben. Das Elterngeld wurde auf fünfzehn Monate gestreckt. Um jeden weiteren Euro musste ich M anbetteln, der sich allerdings lieber einen dritten Oldtimer für mehrere Tausend Euro holte. Diese Abhängigkeit von einer Person ist absolut kein schönes Gefühl. Das möchte ich so auch nie wieder erleben müssen.
Ich bin auf M wütend, da ich nach seinem Tod feststellen musste, dass einige Tausend Euro in Ls ehemaligem Fonddepot fehlen. Diesen Fond hatten wir kurz nach Ls Geburt für sie ins Leben gerufen und monatlich das gesamte Kindergeld eingezahlt. Geld, das mir während der Elternzeit für Lebensmitteleinkäufe fehlte. Dennoch ist es mir nach wie vor wichtig, dass L mit Erreichen ihrer Volljährigkeit finanziell gut dasteht. Mein Bruder half mir vor fünf Jahren, das alte Depot zu schließen und für sie einen neuen einzurichten.
Ich bin auf M wütend, da er sich gern vor Verantwortungen drückte. Für ihn war es offenbar selbstverständlich, dass ich an den Abenden oder am Wochenende mit unserem Hund Prinzi, der trotz aller Bemühungen und Trainingsmethoden nicht alleine zu Hause bleiben konnte, und später mit L in der Wohnung verharre, während er sich mit Freund*innen oder Kolleg*innen traf. Wütend werde ich nach wie vor, wenn ich an all die Abende denke, an denen er ange- oder sogar betrunken nach Hause zurückkam, denn so konnte ich auch am Folgetag nicht mit seiner Unterstützung rechnen.
Ich bin auf M wütend für die Unordnung, die er täglich (!) innerhalb von wenigen (!) Minuten in unserer gemeinsamen Wohnung verursachte. Ich brauchte jedesmal eine Stunde, um die Grundordnung wieder herzustellen. Aus heutiger Sicht würde ich die Care-Arbeit ganz anders zwischen uns beiden aufteilen. Und so einiges andere auch.
Stärken
Welche Art von Bewegung tut dir gut?
Das ist von meiner jeweiligen Tagesform abhängig. Ich liebe Spaziergänge. Gelegentlich gehe ich auch gern Laufen, um meinen Kopf freizubekommen. Beim Fahrradfahren liebe ich das Gefühl von Freiheit. Mich packt währenddessen jedes Mal eine große Reiselust. Tanzen mag ich auch sehr gerne.
Schöpfen
Worauf willst du nicht mehr verzichten?
Ich will nicht mehr auf meine L verzichten.
Auch das Zusammenleben mit Tieren war und ist mir sehr wichtig. Ich werde sicherlich im Laufe meines weiteren Lebens immer Tiere um mich herum haben.
Verzichten will ich zudem nicht mehr auf Menschen in meinem Umfeld, dir zu mir passen, mich verstehen und mich so akzeptieren wie ich bin. Ich will mir selbst treu bleiben und habe beschlossen, mich niemals wieder für irgendjemanden derart zu verbiegen, dass von mir selbst nicht mehr viel übrig bleibt. Auch wenn Kompromisse zum Leben dazugehören, will ich diese nicht mehr permanent zu meinem Nachteil eingehen.
Auf gutes Essen will ich nicht mehr verzichten.
Mein Freitagsfüller # 13
Alltagsschnipsel, Dies & Das, PersönlichesDer Karfreitag und somit der erste Osterfeiertag ist da. Bevor L und ich gleich die Wohnung für unseren Tagesausflug verlassen, kommt hier mein Freitagsfüller. Weitere finden sich auf Barbaras Blog.
1.
Die Osterfeiertage stehen vor der Tür. Wir starten mit einem Ausflug zum Hexentanzplatz.
2.
In Gesellschaft habe ich immer was zu lachen.
3.
Ich lege Wert auf ein stressfreies Leben. Mir fallen immer weniger Gründe ein, für die es sich lohnt, meine eigene Gesundheit aufs Spiel zu setzen.
4.
L ist im Mai wieder zu einer Kindergeburtstagsfeier eingeladen.
5.
Nächste Woche habe ich Urlaub und werde diesen in München bei meinem Bruder, meiner Schwägerin J und meiner Baby-Nichte O verbringen.
6.
Ahornsirup, Bananen oder Datteln statt Zucker.
7.
Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine weitere Folge meiner aktuellen Serie, morgen habe ich geplant, mit dem halben Hausstand bei meinen Eltern einzufallen, und Sonntag möchte ich Ostergeschenke verstecken und selbst suchen!
Donnerstag, 17. April 2025 – Kaninchenjubiläum
AlltagsschnipselL war gestern Abend so übermüdet, dass sie eine Viertelstunde lang weinend auf dem Fußboden saß, ehe sie schließlich zu mir ins Bett kroch und innerhalb weniger Minuten einschlief. Ich wachte heute Morgen kurz vor sieben Uhr auf. L wurde Viertel nach acht Uhr wach.
Für mich gab es morgens kein Frühstück, da ich nicht hungrig war. Ich trank lediglich eine Tasse Schokocappuccino und ein Glas LaVita-Saft. Mittags aßen L und ich Glasnudeln mit Salat, der aus Tomaten, Edamame, Erbsen, Mozzarella und Mais bestand. Zum Vesper schmierte ich jeder von uns eine Toastbrotscheibe mit Nussnougat-Aufstrich. Abends aß ich eine kleine Brotzeit.
Ich arbeitete von zu Hause aus und nahm lediglich an einem Daily in Projekt zwei teil. Wie gestern auch war ich mit der Erledigung aller wichtigen To-dos vor meinem Urlaub beschäftigt.
L hatte ihren ersten (variablen) Ferientag. Andere Kinder in Sachsen mussten heute noch einmal die Schule besuchen, ehe sie nun ihre Osterferien genießen dürfen.
Am späten Nachmittag fand Klavierunterricht statt. Kurz vorher übte L mit mäßiger Motivation dafür. Ich las währenddessen in meinem Buch weiter.
Als wir wieder zu Hause waren, bereitete ich ein kleines Picknick für unseren morgigen Ausflug vor. Anschließend wusch ich sämtliche Kaninchendecken, die mit in unseren Osterurlaub kommen sollen, und packte unseren Koffer.
Heute vor einem Jahr holte ich Elli und Waltraud aus dem Tierheim ab. ❤ Es ist schön zu sehen, wie wohl sie sich bei uns fühlen.
Was heute schön war:
– länger schlafen
– Kaninchenjubiläum
– lesen
– Italienischübungen
– Serienabend
Mittwoch, 16. April 2025 – Hüftgold
AlltagsschnipselIch habe sehr gut geschlafen und einiges geträumt. Mit dem Weckerklingeln, heute zwanzig Minuten später, wurde ich wach.
Gefrühstückt habe ich mein aktuelles Beerenmüsli mit Weintrauben und Erdbeeren. Mittags bereitete ich mir eine Brotzeit zu. Abends gab es für L und mich Asia-Nudeln mit Salat, bestehend aus Edamame, Erbsen, Tomaten und Mozzarella.
Den Arbeitstag verbrachte ich heute im Homeoffice und widmete mich allen To-dos, die vor meinem Urlaub unbedingt noch erledigt werden müssen.
Im ersten Unterrichtsblock hatte L Sport. Um nach den Osterferien die Note eins zu bekommen, müssen die Kinder mithilfe des Badmintonschlägers achtzehn Mal den Federball jonglieren. Ls höchste Anzahl liegt bisher bei vier. Besonders bewundernd finde ich, dass es L absolut egal ist, ob sie die Note sechs erhält oder nicht. Als ich in ihrem Alter war, wäre das für mich eine Vollkatastrophe gewesen. Im zweiten Block machte die Klasse einen Ausflug zu einem Spielplatz in Seenähe. Dort durften sie von der Erzieherin im Vorfeld versteckte Ostereier suchen.
Nachmittags kauften L und ich einige Lebensmittel im Supermarkt ein und fuhren anschließend zur Ergotherapie. Wir waren eine Viertelstunde eher da. Sehr zu unserer Freude ging es für L direkt los, sodass wir zeitiger zu Hause waren. Ich nutzte die Zeit des Wartens zum Lesen.
Abends hatte ich Lust, mal wieder in die Serie „Westworld“ zu schauen. Elli leistete mir dabei Gesellschaft.
Das Verzehren von Eis und zuletzt auch Schokolade in Verbindung mit dem Ignorieren des Sättigungsgefühls hat seine Spuren hinterlassen. (Welch’ Überraschung!) Als ich heute auf die Waage stieg, bekam ich einen Schreck. Ich habe ganz schön zugenommen. Nun möchte ich mich wieder gesünder und disziplinierter ernähren. Hilfreich ist dabei, dass mein Bedarf und der Appetit auf diese Lebensmittel gesättigt zu sein scheint.
Was heute schön war:
– Sonnenschein
– Thai Massage
– lesen
– Französischübungen
– Serienabend
Dienstag, 15. April 2025 – Viehtransport oder doch noch ÖPNV?!
AlltagsschnipselIch habe wunderbar geschlafen und wurde heute Morgen sogar fünf Minuten vor dem Weckerklingeln wach. L kam zwanzig Minuten später ebenfalls gut aus dem Bett und zog bei der morgendlichen Badrunde sehr gut mit.
Im ICE nach Erfurt gab es für mich eine kleine Brotzeit mit Tomaten und Weintrauben. Mittags holte ich mir zwei Sushi Wraps und einen Onigiri. Abends aß ich Herzoginnenkartoffeln und Pommes mit Erbsen-Möhren-Gemüse und danach noch eine kleine Brotzeit.
Meinen Arbeitstag verbrachte ich erneut im Büro. Heute Morgen waren L und ich fünf Minuten zeitiger dran, sodass ich weder zur S-Bahn-Haltestelle hetzten musste noch ins Schwitzen kam. Die S-Bahn war sehr voll. Ich fühlte mich an einen Viehtransport erinnert und hatte großes Mitleid mit den Tieren. Ich erwischte den Zug, der vom Leipziger Hauptbahnhof kurz nach halb acht abfährt, da mein ursprünglicher ICE bereits über eine halbe Stunde verspätet war. Im Büro waren einige Kolleg*innen anwesend. Ich nahm lediglich an einem kurzen Daily in Projekt zwei teil und arbeitete ansonsten in Ruhe und störungsfrei vor mich hin. Meine Kernarbeitszeit musste ich am frühen Nachmittag um acht Minuten verletzen, da sämtliche Trams und auch mein Zug zurück nach Leipzig Verspätungen anzeigten, ich mich allerdings nicht komplett darauf verlassen wollte. Dieses Mal war die Tram zum Erfurter Hauptbahnhof so überfüllt, dass ich mich nirgendwo festhalten konnte und hoffte, im Falle einer starken Bremsung weich zu landen. Trotz der Umstände kam ich nur zehn Minuten später wieder in Leipzig an.
Ls Tag in der Schule war schön. Im Fach Sachunterricht bereiten die Kinder gerade die Präsentation einer Leipziger Sehenswürdigkeit für die anstehende Stadtrundfahrt nach den Osterferien vor.
Noch während wir morgens im Bad standen, klärte ich mittels Austausch von Sprachnachrichten, dass EB am Nachmittag von mir mit von der Schule abgeholt wird und bis abends bei uns sein kann. L freute sich sehr.
Die Mädels waren nachmittags in Ls Kinderzimmer verschwunden und spielten leise miteinander. So konnte ich die fehlenden anderthalb Arbeitsstunden nachholen.
Eine Dreiviertelstunde vor EBs Abholung am Abend erlaubte ich den beiden Mädels, alleine Süßigkeiten im etwa einen Kilometer entfernten Supermarkt einkaufen zu gehen. Sie waren ganz aus dem Häuschen. EB hatte ihr Handy dabei. Pünktlich mit Eintreffen von Leipzig-A waren sie zurück und sehr stolz auf ihre Selbstständigkeit.
Was heute schön war:
– Sonnenschein
– (einigermaßen) pünktliche S-Bahnen und Züge
– Eis essen
– Playdate für L
– lesen
– Englischübungen
– Serienabend
Montag, 14. April 2025 – Ende der Heizsaison
AlltagsschnipselObwohl ich gestern Abend am liebsten weitere Folgen meiner aktuellen Serie geschaut hätte, blieb ich vernünftig und ging zu einer guten Zeit ins Bett. Die Nacht war ruhig und erholsam. Auch L kam heute Morgen gut aus dem Bett.
Im ICE aß ich morgens eine Brotzeit. Mittags gab es für mich die restlichen Spaghetti mit Tomatensoße, dazu Räuchertofu und etwas Erbsen-Möhren-Gemüse. Zum Vesper holte ich mir ein Kirschplunder und spät abends bereitete ich für L und mich Bandnudeln mit Tomatensoße zu.
Den heutigen Arbeitstag verbrachte ich großenteils im Büro. Gerade noch so erwischte ich die S-Bahn zum Leipziger Hauptbahnhof. Während der kurzen Fahrt akklimatisierte ich mich und saß dennoch wenig später verschwitzt im ICE. Die Dusche am Morgen hätte ich mir sparen können. Im Büro selbst waren einige Kolleg*innen anwesend. Der Tag war sehr ruhig. Ich hatte nur ein kurzes Weekly mit meiner Kollegin und nach dem Mittag ein Meeting mit unserer HR-Kollegin.
L war bereits kurz nach sieben Uhr in der Schule. Nachdem sie gestern Abend Leipzig-J fragte, ob ihre Schulfreundin CE wegen ihrer Abwesenheit beim Frühstück sauer auf sie ist und dies verneint wurde, ging sie heute guter Dinge hin. Ab Donnerstag hat L Osterferien.
Nachmittags wurde L ein zweites Mal gegen Meningokokken geimpft.
Nach meiner Arbeitszeit am Abend entschieden wir spontan, eine kleine Fahrradtour zu einem Spielplatz zwei Dörfer weiter zu unternehmen. Nach unserem Ausflug fühlte ich mich richtig gut.
Sämtliche Heizungen in unserer Wohnung waren heute Morgen kalt. Draußen ist es morgens zwar nach wie vor etwas frisch, aber nicht mehr eiskalt, sodass ich mit Blick auf die steigenden Nachttemperaturen kurzerhand beschloss, die Heizsaison für beendet zu erklären. Ich legte sämtliche Schalter im Stromkasten unserer Nachtspeicherheizung um. Wir haben in dieser Saison dreihundert Kilowattstunden weniger verbraucht als in der letzten. Im Juli werde ich erfahren, welche Nachzahlungen für Tag- und Nachtstrom auf mich warten. Geplant habe ich mit siebenhundert Euro, doch ich bin guter Hoffnung, dass es deutlich geringer ausfallen oder sogar eine kleine Erstattung geben wird.
Was heute schön war:
– Sonnenschein
– pünktliche S-Bahnen und Züge
– Kirschplunder zum Vesper
– Fahrradtour am Abend
– Schwedischübungen
– Serienabend
Mein Montagsstarter # 15
Dies & Das, PersönlichesDas Osterfest steht vor der Tür, der Frühling nimmt hinsichtlich steigender Temperaturen an Fahrt auf und meine Arbeitswoche ist kurz. Besser gelaunt kann ich die neue Woche mit Antetannis Montagsstarter nun wirklich nicht beginnen.
❶
Mal schauen, wie lange es noch dauert bis ich meinen Hintern hochbekomme und fokussiert und ausdauernd an meinem Projekt arbeite. Ideen habe ich zuhauf.
❷
Mit ein bisschen mehr Gerechtigkeit in der Welt könnte das Leben für viele Menschen leichter sein.
❸
Mit meinen Freund*innen und meiner Familie habe ich immer was zu lachen.
❹
Heute ist die Zeit gekommen, um die Heizsaison zu beenden.
❺
Die kurze Woche wird aller Voraussicht nach entspannt verlaufen.
❻
Noch habe ich unseren Koffer für den anstehenden Osterbesuch nicht gepackt.
❼
Was diese Woche angeht, freue ich mich auf eine halbstündige Thai Massage, möchte ich nur das Nötigste erledigen und am Wochenende habe ich Familienbesuche geplant.
