Dienstag, 29. April 2025 – Reh- und Hasentag 

Alltagsschnipsel

Geschlafen habe ich wieder sehr gut. Ein bisschen erschrocken war ich am Morgen als der Wecker klingelte und ich mitten aus meinem Traum gerissen wurde. L zog wieder sehr gut mit, sodass wir die Wohnung erneut sehr zeitig verlassen konnten.
Im Zug nach Erfurt aß ich eine kleine Brotzeit mit Gemüse. Mittags und abends gab es den restlichen Basmatireis von gestern Abend, dazu den Tomaten-Gurke-Räuchertofu-Mozzarella-Salat. Abends aß ich zusätzlich die Mini-Portion übrig gebliebener Pommes.

Die Fahrt mit der S-Bahn zum Leipziger Hauptbahnhof war wesentlich angenehmer als gestern. Das lag daran, dass die Bahn mit zwei Wagons fuhr. Somit war diese heute nur voll, aber nicht mehr überfüllt. Meinen Arbeitstag verbrachte ich erneut im Büro. Ich überwies unsere Gehälter, aktualisierte die Cashflowplanung und arbeitete weiter an der nächste Woche stattfindenden Retrospektive in Projekt zwei.
Ls Schultag verlief nach Stundenplan. Vormittags wurden die Zähne der Kinder von einer Zahnärztin untersucht.

Nachmittags holte ich Ls Schulfreundin CE mit von der Schule ab. Die beiden Mädels fuhr ich nach einem leckeren Eis zu uns nach Hause und machte mich abends kurz auf den Weg, um ein Paket in der Postfiliale abzuholen und einzukaufen. Die Kinder spielten derweil draußen und in der Wohnung. Das klappte sehr gut. 

Auf der Zugfahrt nach Erfurt entdeckte ich auf den Feldern etliche Rehe und Hasen. ❤
Da mich seit einigen Wochen ein vermutlich kleiner Abszess am Kinn begleitet und ab und an nervt, die Online-Terminbuchung der Hautarztpraxis nicht funktioniert und ich zudem niemanden telefonisch erreiche, bat ich per E-Mail um einen Termin. Gegen Mittag erhielt ich bereits eine Antwort und wurde gebeten, zunächst zur Allgemeinmedizinerin zu gehen. Das werde ich vermutlich morgen machen.

Was heute schön war:

– Sonnenschein
– pünktliche S-Bahnen und Züge
– Eis essen
– Playdate für L
– lesen
– Italienischübungen
– Serienabend 

Montag, 28. April 2025 – Rückkehr in den Alltag

Alltagsschnipsel

Ich habe gut geschlafen und wurde mit dem klingelnden Wecker wach. Heute Morgen brauchte ich ewig für die Fütterung unserer drei Kaninchen. Glücklicherweise kam L gut aus dem Bett, sodass wir die Wohnung trotz meiner Bummelei zeitig verlassen konnten.
Im ICE nach Erfurt aß ich eine Brotzeit. Mittags gab es ebenfalls eine Brotzeit im Rahmen einer kleinen Einstandsfeier. Zum frischen Bäckerbrot aß ich den von meinem Kollegen selbstgemachten Frischkäseaufstrich. Abends bereitete ich L und mir Basmatireis mit einem Tomaten-Gurke-Räuchertofu-Mozzarella-Salat zu. 

Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Büro. Die morgendliche Fahrt mit der S-Bahn zum Leipziger Hauptbahnhof war eine absolute Zumutung. Ich konnte und brauchte mich nicht festhalten. Selbst bei einer Gefahrenbremsung hätte ich mich nicht einen Zentimeter fortbewegt. So sehr war ich zwischen anderen Menschen eingequetscht. Wenigstens war der ICE leer. Es fanden im Büro die montäglichen Abstimmungsmeetings statt. Anschließend widmete ich mich büroorganisatorischen Aufgaben und bereitete die nächste Woche stattfindende Retrospektive für Projekt zwei vor.
Im Rahmen des Sachunterrichts fand am Vormittag für die Kinder eine Stadtrundfahrt statt. Die Kinder sollen nun kleine Vorträge zu den Leipziger Sehenswürdigkeiten ausarbeiten.

Als ich nachmittags zurück in Leipzig war, bekam L in einem Friseursalon in der Nähe der Schule einen neuen Haarschnitt. Anschließend aßen wir je eine Kugel Eis.
Abends reinigte ich nach dem Abendessen das Kaninchenzimmer und bereitete den morgigen Arbeits- und Schultag vor. Danach machte ich es mir auf der Couch gemütlich und schaute eine weitere Folge der Serie Westworld.

Was heute schön war:

– Sonnenschein
– (fast) pünktliche S-Bahnen und Züge
– Eis essen
– lesen
– Französischübungen
– Serienabend 

Mein Montagsstarter # 17

Dies & Das, Persönliches

Motiviert und erholt starte ich heute mit Antetannis Montagsstarter in die neue Woche!

❶ 
Ich mag schlafen fast so gerne wie essen.

❷ 
In den frühen Morgen- und/oder Abendstunden bin ich am produktivsten.

❸ 
Mein liebster Feiertag ist der erste und zweite Weihnachtsfeiertag.

❹ 
Gleich weiter damit, denn heute ist der (kuriose) Feiertag der Superhelden. Und so kann ich sagen, Batman ist mein Superheld.

 
Am Tag der Arbeit ist ein Ausflug mit unseren ehemaligen Vermietern geplant.

 
Ich würde gerne einmal einen längeren Urlaub machen, schauen, wohin es mich verschlägt, und die Unterkünfte spontan buchen.

 
Was diese Woche angeht, freue ich mich auf den Feier- und Brückentag, möchte ich eine Haushaltsreinigung erledigen und am Wochenende habe ich einen Besuch unseres schönen Stadtfestes geplant.

Ein Wochenende im April

Alltagsschnipsel

L und ich sind seit Freitagabend wieder zurück aus München. Wir haben ein sehr schönes Wochenende in Erfurt und Markkleeberg verbracht und sind nun erholt genug, um morgen wieder in den Alltag zu starten.


Samstag, 26. April 2025


Halb neun wachte ich im Gästezimmer meiner Eltern auf. L schlief noch über eine halbe Stunde länger.

Nach einem leckeren Frühstück am liebevoll gedeckten Tisch fuhren L und ich im Auto zu einer Ladestation in der Erfurter Innenstadt. Während das Auto einige Stunden lud, verbrachten wir Zeit mit meinem Schwiegerpapa, den wir schon länger nicht mehr gesehen hatten. L durfte auf drei verschiedenen Spielplätzen im Park spielen und bekam noch ein kleines Ostergeschenk. Ich brachte meinen Schwiegerpapa auf den aktuellen Stand in unserem Leben.


Mittags hatte das Auto genug Reichweite für unsere Rückfahrt. Wir stöpselten das Fahrzeug von der Ladestation ab und fuhren zurück zu meinen Eltern. Dort gab es das im Vorfeld von L gewünschte Gericht Nudeln mit Tomatensoße zum Mittag. Nach dem Essen schlief ich eine Stunde lang. Das war herrlich.

Ich räumte nachmittags den Kaninchenstall, der sich komplett abbauen lässt, weg und säuberte die wasserabweisende Matte gründlich. Elli, Waltraud und Gerda kamen wenig später in ihre Transportboxen. Nach und nach beluden wir das Auto mit unserem halben Hausstand, ehe wir gegen sechzehn Uhr bereit zur Abfahrt waren.
Die Fahrt zurück nach Hause verlief störungsfrei. Halb sechs parkte ich das Fahrzeug vor unserem Wohnhaus. Das Entladen dauerte etwa eine Viertelstunde.

Zuerst richtete ich das Kaninchenzimmer wieder her. Dieses hatte ich vor unserem Osterbesuch gründlich gereinigt, sodass das Einräumen schnell ging. L war so lieb und bereitete mir zwei Toastbrotscheiben mit Margarine und Salz zu. So brauchte ich wenig später nicht ausgehungert im einen Kilometer entfernten Supermarkt einkaufen gehen. L wollte nicht mitkommen und lieber zu Hause bleiben. Ich habe sehr viele Lebensmittel gekauft und dabei vielleicht ein kleines Bisschen übertrieben. Nun sind der Kühlschrank und das Eisfach wieder gut gefüllt.

Am späteren Abend aßen L und ich gemeinsam Abendbrot. Danach machte ich meine Schwedischübungen und schaute meine Serien weiter, für die neue Folgen bereitgestellt wurden. Kurz vor halb elf gingen L und ich schlafen.


Sonntag, 27. April 2025


Heute schlief ich bis um neun. L wachte nur wenige Minuten nach mir auf.

Zuerst versorgte ich nach dem Aufstehen unsere drei Kaninchen mit frischem Grünfutter. Danach befreite ich den Fußboden von einigen Hasenköttelchen, die über Nacht auf wundersame Weise in der Wohnung verteilt wurden. Nachdem ich die Waschmaschine angestellt und den Geschirrspüler ausgeräumt hatte, bereitete ich Ls Frühstück vor. Ich habe in den letzten Tagen so viel gegessen, dass mein Körper beim Gedanken an eine Mahlzeit rebellierte. So trank ich lediglich eine Tasse Schokocappuccino und ein Glas LaVita-Saft. Dem Gewicht auf der Waage wird das guttun.

Vormittags widmete ich mich der Finanzplanung für Mai. Das mache ich nun seit über zwei Jahren so. Es hilft mir dabei, die Ausgaben genau im Blick zu behalten und gegebenenfalls an anderer Stelle Einsparungen vorzunehmen.  

Nach einer ausgiebigen Dusche war ich endlich ausgehbereit. L und ich fuhren mittags gegen dreizehn Uhr zu EB und Leipzig-A. Eine Dreiviertelstunde später machte ich mich mit den beiden Mädels auf den Weg in die Sachsen Therme. Während die Kinder die meiste Zeit über beschäftigt waren und L sich sogar traute, beide Rutschen auszuprobieren, konnte ich zwei Mal bei herrlichstem Sonnenschein in den Außenbereich gehen und mich mehrmals von den harten Wasserstrahlen massieren lassen. Meinem stark verspannten Rücken tat das sehr gut. Ich fühlte mich nach dem zweistündigen Aufenthalt sehr gut erholt.


Halb fünf am Nachmittag waren wir zurück in EBs Zuhause. Leipzig-A zündete die Feuerschale an, über der wir zuerst Stockbrot und später Marshmallows grillten.


Als wir abends wieder in unserer Wohnung waren, bekamen Elli, Waltraud und Gerda frisches Grünfutter. Ich packte danach unsere Rucksäcke für morgen, bereitete die Frühstücksbrotdosen zu und legte Kleidung heraus.

Den Abend werde ich nun mit meinen Englischübungen und einer Serie beenden. Vermutlich schaue ich Westworld weiter.

High Five der Woche 17/2025

Alltagsschnipsel, Dies & Das, Persönliches

Nach den Osterfeiertagen, die L und ich im Kreise unserer Familie verbracht haben, hatte ich vier Tage Urlaub. Eine bessere Voraussetzung, um die fünf schönsten Momente der Woche zu finden, gibt es vermutlich nicht. 

Wer bei dieser tollen Aktion mitmachen möchte, schaut am besten bei Sabine im Mausloch vorbei.

Familienzeit
Am Ostermontag besuchten L und ich meine Schwägerin M, meinen Neffen M und meinen Schwippschwager S. Meine Schwiegermama war ebenfalls anwesend. Gemeinsam ließen wir uns leckeres Essen vom Grill schmecken. Die Kinder durften nachmittags Ostergeschenke suchen und sich auf dem Spielplatz austoben. 

Baby O
Endlich war es soweit: L und ich besuchten meine Baby-Nichte O in München. Mittlerweile ist sie elf Wochen alt, sehr lieb und freundlich und unendlich süß. L war anfangs sehr vorsichtig, gewöhnte sich aber schnell an ihre kleine Cousine.

Aufenthalt in München
Meinen Urlaub verbrachte ich mit L bei meinem Bruder, meiner Schwägerin J und meiner Baby-Nichte O in München. Nach unserer Ankunft bekamen wir eine Führung durch das Haus. Neben sehr viel leckerem Essen zu jeder nur erdenklichen Tageszeit machten wir verschiedene Tagesausflüge.

Wildpark Poing
Am Mittwoch besuchten wir den wunderschönen Wildpark Poing. Allein der Spielplätze wegen lohnt sich ein Besuch. Ich mag es, wenn die Gehege der Tiere so groß sind, dass ich entweder keine oder erst nach einer langen Suche welche zu sehen bekomme.

Entschleunigung
Wenn ich woanders bin, fällt für mich weniger bis gar keine Hausarbeit an. Ich merke, wie ich sehr schnell zur Ruhe komme und mich entspanne.

Unser Osterurlaub – Besuch in München

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Meine vier Urlaubstage im Anschluss an das Osterfest verbrachten L und ich größtenteils in München bei meinem Bruder, meiner Schwägerin J und meiner Baby-Nichte O.


Dienstag, 22. April 2025


L und ich starteten Viertel nach elf in Richtung München. Vier Stunden Autofahrt lagen vor uns. 
Die meiste Zeit vertrödelten wir an den Ladesäulen in Bayern. Die ersten vier funktionierten nicht. Erst fünfundzwanzig Kilometer weiter klappte es schließlich nach ewigem Herumprobieren per Zufall. Glücklicherweise sind wir jedesmal auf nette und hilfsbereite Menschen getroffen. Ich vermute, mein Fahrzeug ist das Problem und nicht die einzelnen Ladesäulen.

Als wir Viertel nach fünf in der Straße meines Bruders, meiner Schwägerin J und meiner Baby-Nichte O ankamen, holten wir leckere Sachen für das Abendessen. Später wurden wir durch das Haus geführt, in dem die drei erst seit kurzem wohnen.
Ein erstes Kennenlernen mit meiner kleinen Nichte fand abends statt. Mein Finger wurde fest umklammert. So eine süße kleine Maus.



Mittwoch, 23. April 2025


Ich habe im nigelnagelneuen Gästebett sehr gut geschlafen. Nach einer erfrischenden Dusche aßen wir kurz darauf gemeinsam am liebevoll gedeckten Frühstückstisch. Für mich gab es ein Croissant mit gesalzener Butter und eine kleine Portion Müsli.

Mein Bruder warf vormittags einen Blick in die Einstellungen meines Auto und veränderte hier und da etwas. Ich installierte mir endlich die entsprechende App und habe nun eine gute Übersicht über das Fahrzeug.

Wir kauften noch Proviant im Supermarkt ein und besuchten ab mittags den Wildpark Poing. Ferienbedingt war der Parkplatz zwar sehr voll, aber im Park selbst waren die Menschen gut verteilt. Meine Baby-Nichte O hielt gut durch. Besonders schön fand ich die zahlreichen Spielplätze und großen Gehege für die Tiere. Bei der Flugshow schauten wir eine ganze Weile zu.

Den Tag beendeten wir mit leckerem Essen vom Grill.



Donnerstag, 24. April 2025


Ich schlief nicht so gut wie am Vortag, war aber dennoch wach und fit genug.
Gefrühstückt wurden mit Aprikosenmarmelade gefüllte Croissants. Dazu gab es für mich eine Tasse Schokocappuccino.

Mittags schlenderten wir durch einen Pflanzen Kölle Markt. Während mein Bruder und meine Schwägerin J auf der Suche nach Terrassenmöbeln waren, schauten L und ich uns ebenfalls um. Gekauft haben wir allerdings nur einen Trinkbecher für L.
Unser Mittagessen nahmen wir im Restaurantbereich des Marktes ein. L durfte anschließend noch im dazugehörigen kleinen Indoorspielplatz toben. Ein Streit zwischen zwei Familien eskalierte zusehends. Wir fühlten uns alle an ein Trash TV Format erinnert. Das Vokabular der Erwachsenen war jedenfalls kein Vorbild für die anwesenden Kinder.

Am späten Nachmittag machten sich mein Bruder und ich spontan auf den Weg zu Jysk. Dort begutachteten wir ebenfalls einige Gartenmöbel. Anschließend fuhren wir einkaufen.
Zum Abendessen gab es drei selbstbelegte Pizzen. Mit der dritten Folge der sechsten LOL-Staffel beendeten wir schließlich den Abend. Es war spät geworden.



Freitag, 25. April 2025


Nach dem leckeren gemeinsamen Frühstück packte ich unsere Sachen zusammen. Halb zwölf machten L und ich uns auf den Rückweg zu meinen Eltern. 
Statt der geplanten zwei Stunden bis zur ersten Lade- und Mittagspause brauchten wir dreieinhalb Stunden. Wenigstens ließ sich das Fahrzeug problemlos laden, sodass L und ich währenddessen in Ruhe essen konnten. Die letzten zwei Stunden bis Erfurt vergingen staufrei und zügig.

Halb sechs kamen wir schließlich in der Wohnung meiner Eltern an. Kurz darauf gab es Abendessen. Meine Mama hatte extra Sushi gekauft. 
Unsere drei Kaninchen Elli, Waltraud und Gerda durften abends noch lange im Flur hoppeln. Geknuddelt haben wir sie natürlich auch.

Himmelspost an M

Dies & Das, Persönliches

Mein lieber M,

ich mache mir derzeit einige Gedanken um die Entstehung des Patriarchats und die Entwicklung der Gleichstellung zwischen Mann und Frau. 
Bei meinen Recherchen fand ich heraus, dass Frauen erst vor etwa zwölftausend Jahren in ihre teilweise jetzt noch für sie vorgesehene Rolle gedrängt wurden. Davor waren sie den Männern gleichgestellt. Passieren konnte das, da die Menschheit sesshaft wurde und der Ackerbau an Bedeutung gewann. Es galt nun immer mehr, Territorien vor anderen zu verteidigen. Und da Männer körperlich stärker als Frauen sind, war die Verteidigung fortan ihre Aufgabe. Frauen benötigten ihren Schutz. Erschwerend kam für die Frauen hinzu, dass sie nun jährlich schwanger wurden und durch diese körperlichen Strapazen nicht mehr so leistungsfähig waren wie zu Zeiten, als sie nur alle sechs bis acht Jahre ein Kind zur Welt brachten.
Unsere Gesellschaft hat noch einen weiten Weg vor sich. Im Moment müssen wir mit einem Rückschritt klarkommen, der sich durch die von Männern gemachte Politik in der Welt abzeichnet. Ich wünsche allen kommenden weiblichen Generationen von ganzem Herzen, dass sie ihre Selbstbestimmung und Freiheit sukzessive zurückgewinnen und den Männern wieder komplett gleichgestellt werden. Immerhin machen wir Frauen derzeit einundfünfzig Prozent der Weltbevölkerung aus. Ich hoffe, dass ich zumindest die Fortschritte noch erleben darf.

Jahrzehntelang war ich davon überzeugt, dass es keine nennenswerten Unterschiede mehr zwischen den alten und den neuen Bundesländern gibt. Nun merke ich beim Lesen auf anderen Blogs, dass die Menschen in den alten Bundesländern ganz anders aufgewachsen sind. Die Frauen, denen ich folge, sind teilweise deutlich älter als ich und könnten beinahe meine Großmütter oder Mütter sein. Vergleiche ich ihr Selbstbewusstsein, ihre Bildung und die offenbar seit Geburt bestehenden Unmengen an Möglichkeiten mit den älteren Frauen in meinem Umfeld, liegt ein Unterscheid wie Tag und Nacht vor. 
Ich fürchte, auch das Zusammenwachsen der alten mit den neuen Bundesländern zu einem Deutschland wird noch viele Jahre dauern. Wenn man die sozialen Medien und die dort vermeintlich herrschenden Meinungen meidet, bin ich überzeugt, dass das gelingen kann. Mir selbst standen und stehen grundsätzlich alle Möglichkeiten offen. Und das Problem, dass es weniger gut situierte Menschen schwerer haben, besteht ohnehin in ganz Deutschland. Und in der Welt. 

Meine persönliche Zukunft beschäftigt mich im Moment sehr. In etwa zehn Jahren ist L bereits volljährig und wird ihre eigenen Wege gehen. Unterstützt werden soll sie dabei von einem Startkapital, für das ich seit ihrer Geburt monatlich in einen Fond einzahle. Um ihr das weiterhin zu ermöglichen und selbst im Alter nicht mittellos dazustehen, möchte ich zukünftig noch sparsamer leben und mich einschränken. Wie genau ich es schaffe, meine Reiselust in Verbindung mit dem Fernweh nach anderen Ländern und Kulturen und ein sparsames Leben unter einen Hut zu bekommen, weiß ich noch nicht. Ich werde sicherlich einen Weg finden. 
Blicke ich in meine eigene Zukunft, sehe ich mich an einem schönen Ort in einer bescheidenen kleinen Unterkunft leben. Alleine. Ohne Partner. Die Vorstellung, jemals wieder mit einem Partner zusammenzuwohnen, ist mir sehr fremd geworden. Zu sehr genieße ich die Freiheiten. Allerdings ziehe ich die Möglichkeit in Betracht, mit einer Gruppe von Menschen zusammenzuleben. Vielleicht nicht unbedingt in ein- und derselben Wohnung, aber zumindest an einem gemeinsamen Ort.

Seit Anfang des Monats unterrichtet ein neuer Lehrer Ls Klasse. Bisher macht er einen kompetenten und sehr guten Eindruck auf uns. Die Kinder mögen ihn. L erzählt ebenfalls nur Positives über ihn. Ich wünsche den Kindern sehr, dass sie mit ihm noch viel Spaß haben und dabei eine Menge lernen werden.

Deine Katja  

Unser Osterfest – Grillen, Suche und Familienzeit

Alltagsschnipsel

Um acht Uhr war ich heute Morgen ausgeschlafen. L wurde erst kurz nach halb neun wach.
Zum Frühstück gab es am liebevoll gedeckten Tisch erneut ein Croissant mit Kräuterbutter und Ei für mich. Bei frühsommerlichen Temperaturen wurde mittags der Grill angezündet. Ich aß vegane Bratwürste im Brötchen mit Kartoffelsalat. Abends gab es bei meinen Eltern einen anderen Kartoffelsalat.

Nach dem Frühstück hüpfte ich unter die Dusche und holte kurz darauf mit L meine Schwiegermama ab. Gemeinsam fuhren wir einige Kilometer weiter zu meiner Schwägerin M, meinem Neffen M und meinem Schwippschwager S.
Während eine Cinderella-Verfilmung nach unserem leckeren Mittagessen lief, fuhr ich das Auto zur einen Kilometer entfernten Ladesäule, stöpselte es an und spazierte umgeben von Blumen und Blüten etwa zehn Minuten zu den anderen zurück.
Wegen des gestrigen Regens konnten wir den geplanten Seespaziergang nicht machen. Es war zu matschig. Stattdessen wurden die Ostergeschenke für die Kinder auf dem Grundstück der an den Spielplatz angrenzenden Kirche versteckt. So schnell konnte ich gar nicht gucken, geschweige denn Fotos machen wie die Kinder alle Verstecke fanden. Wir machten ein kleines Picknick und mit Holzeiern Eierweitwurf. Die Kinder tobten anschließend auf dem Spielplatz herum. Wir Erwachsenen spielten in unterschiedlicher Konstellation Tischtennis. Zwischendrin spazierte ich zurück zur Ladesäule und holte das fast vollgeladene Fahrzeug wieder ab.
Nachmittags probierten wir das Spiel “Der Boden ist Lava” aus. Das war sehr witzig, auch wenn ich glaube, dass die Anleitung noch mal in Ruhe gelesen werden sollte.
Als wir am frühen Abend meine Schwiegermama in der Nähe des Erfurter Hauptbahnhofs absetzten und kurz darauf wieder in der Wohnung meiner Eltern ankamen, durften unsere drei Kaninchen im Flur spielen. 
Nach dem Abendessen wurden wir umfangreich über den Tod des Papstes informiert, währenddessen mir von L lustige Frisuren verpasst wurden.
Elli, Waltraud und Gerda durften noch einmal heraus, wurden diesmal jedoch auf unserem Gästebett geknuddelt.
Nach meinen Italienischübungen in der Duolingo App schaute ich die ersten beiden Folgen der sechster LOL-Staffel.

Was heute schön war:      

– ausschlafen
– Sonnenschein 
– Familienzeit
– leckeres Essen
– Kaninchenspiel- und -kuschelzeit
– Italienischübungen
– Serienabend 

Eindrücke des Tages:

Mein Montagsstarter # 16

Dies & Das, Persönliches

Der Ostermontag ist da. Nach dem gestrigen Gewitter begrüßte uns heute Morgen eine graue Wolkendecke. Zeit, sich mit Antetannis Montagsstarter den Tag zu versüßen.

❶ 
Der Osterhase, an den L noch zu etwa fünfzig Prozent glaubt, hat seine Sache sehr gut gemacht und kleine Aufmerksamkeiten an den unterschiedlichsten Orten versteckt.

❷ 
Über Goldhelm Schokolade und Goldhelm Trüffel habe ich mich gefreut.

❸ 
So ein langes Wochenende kam genau zur richtigen Zeit.

❹ 
Heute habe ich unter anderem einen Spaziergang um den See mit einer zweiten Suche nach Ostergeschenken geplant. 

 
Eine Urlaubswoche passt perfekt zu meinen Plänen.

 
Nicht vergessen darf ich das Laden des Elektrofahrzeugs, sonst kommen L und ich morgen nicht allzu weit.

 
Was diese Woche angeht, freue ich mich auf den bevorstehenden Besuch in München, möchte ich nichts erledigen und am Wochenende habe ich unsere Rückfahrt mit Sack und Pack und Entspannung am Tag darauf geplant.

Unser Osterfest – Sonnenschein, Suche und Steigerwald

Alltagsschnipsel

Um sieben wurde ich heute Morgen wach und war offenbar ausgeschlafen. L wachte eine halbe Stunde später auf.
Am liebevoll gedeckten Frühstückstisch aß ich ein Croissant mit Kräuterbutter und ein Ei. Mittags gab es eine kleine Brotzeit und zum Vesper ein großes Stück von Mamas Aprikosentorte. Zum Abendessen ließ ich mir ein warmes Gericht schmecken.

Nachdem alle ihre morgendliche Badrunde erledigt hatten, erlösten wir die aufgeregte L und machten uns auf die Suche nach den Ostergeschenken. Manches wurde sofort entdeckt, anderes war schon wesentlich schwieriger zu finden. Mit Blick auf unsere schöne Ausbeute konnten wir schließlich frühstücken.
Da unsere drei Kaninchen in der Wohnung meiner Eltern aus Platzgründen nicht frei herumhoppeln können, bauten wir ihnen vormittags und abends im Flur einen Parcours zum Spielen und Toben auf.
Gegen Mittag spazierten wir mit einer mäßig gelaunten L durch den Steigerwald. Kurz vor Erreichen des Waldhauses war sie wieder sie selbst und spielte lange auf dem dortigen Spielplatz. Wir holten uns ein kühles Getränk und saßen über eine Stunde im Biergarten. Zurück fuhren wir mit dem Bus.
Nach dem Vesper fiel ich in einen langen, sehr erholsamen Schlaf. Fresskoma nennen wir das.
Mit L ging ich am späten Nachmittag auf den Spielplatz und las in meinem Buch weiter, während sie ihre neuen Straßenschuhe, die sich zu Rollschuhen umbauen lassen, ausprobierte.
Abends regnete und gewitterte es plötzlich sehr heftig. Kurz nach Beginn von „Das Traumschiff“ mit sehr vorhersehbaren Handlungen und auffallend wenig Statisten an Bord des großen Kreuzfahrtschiffes war es draußen wieder ruhig und wir konnten unsere gedankliche Reise nach Miami in Ruhe fortsetzen.

Was heute schön war:     

– ausschlafen 
– Ostergeschenkesuche
– Kaninchenspielzeit
– Ausflug zum Waldhaus 
– lesen
– Nachmittagsschlaf
– leckeres Essen
– Französischübungen
– Filmabend

Eindrücke des Tages: