Mittwoch, 14. Mai 2025 – Strahlend weiße Zähne

Alltagsschnipsel

Ich bin gestern Abend ziemlich spät zur Ruhe gekommen, weil L Probleme hatte, mit ihrer Schulfreundin CE in ihrem Kinderzimmer einzuschlafen. Irgendwann schlief CE, doch L wanderte noch in der Wohnung umher. Schließlich zog sie Viertel nach elf Uhr in mein Bett um und schlief gleich ein. Ich brauchte dafür noch eine Weile länger. Eine Stunde vor dem Aufstehen zog L wieder in ihr Kinderzimmer um. CE hat von alledem tatsächlich rein gar nichts mitbekommen. Als ich heute Morgen aufwachte, war ich noch ziemlich müde. Es waren zu wenig Schlafstunden.
Frühstück gab es heute keines. Ich hatte gestern Abend sehr viel gegessen und war davon noch satt. Am Vormittag aß ich eine kleine Schüssel Obstsalat. Mittags bereitete ich mir eine Gemüsepfanne französischer Art zu und abends hatte ich Appetit auf verschiedene Salate und stellte uns ein kleines Buffet zusammen.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Den ganzen Tag über hatte ich mehrere Calls. Die Leute hatten offenbar großen Redebedarf in den unterschiedlichsten Themenbereichen. Einige Rechnungen warteten zudem auf ihre Erstellung. Mein Fahrzeug hatte morgens auf Anhieb Lust, an der Schnellladesäule geladen zu werden. Das ist mittlerweile so selten, dass ich mich sehr darüber freute.
L hatte einen normalen Schultag. Heute war nach langer Zeit mal wieder der Mathehefter im Ranzen. Positiv überrascht stellte ich fest, dass sich darin viele ausgefüllte und vom neuen Klassenlehrer kontrollierte Arbeitsblätter im Rahmen von täglichen Übungen befanden. Kurz vor dem Schlafengehen wiederholten wir die Malfolgen.

Am späten Nachmittag fand für L die Ergotherapie statt. Lust zum Lesen hatte ich diesmal keine. Die Zeit verging dennoch zügig. Mit der Ergotherapeutin tauschte ich mich kurz zu Ls Entwicklung aus.
Als wir abends wieder zu Hause waren, setzte sich L an ihr Glückstagebuch und rekonstruierte drei positive Dinge, die sie an verschiedenen Tagen erlebt hatte. Morgen sollen die Kinder dieses Buch in der Schule vorzeigen. 
Obwohl sie nur mäßig motiviert war, bat ich sie im Anschluss, für die morgige Klavierstunde zu üben. Das machte sie sehr gut. Nun ist L viel besser vorbereitet.
Während L danach noch draußen mit ihren Inline Skates herumfuhr, machte ich es mir auf der Bank vor unserem Wohnhaus gemütlich und absolvierte meine Französischübungen.

Mittags war ich bei der Zahnreinigung, die im Vergleich zu den Vorjahren um einige Euro teurer geworden ist. Mein Termin wurde gestern spontan von nächster Woche auf heute vorverlegt. Nach einer guten halben Stunde war ich schon wieder mit strahlend weißen Zähnen draußen. Der nächste Kontrolltermin ist dann erst im Herbst dieses Jahres.

Was heute schön war:  

– Sonnenschein
– ladewilliges Fahrzeug
– strahlend weiße(re) Zähne
– Eis essen
– Französischübungen 
– Serienabend

Dienstag, 13. Mai 2025 – Übernachtungsgast 

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut geschlafen und dabei viel geträumt. Ein Traum war großer Unsinn. Ich befand mich auf einer Geschäftsreise mit einem aktuellen und einem ehemaligen Kollegen. Als ich morgens im Hotelzimmer das Pflaster in meinem Gesicht abzog, sah der verschwindende Abszess auf den ersten Blick ganz gut aus, wirkte aber bei genauerer Betrachtung sehr verschrumpelt. Schnell merkte ich, dass ich die Haut rundherum abziehen kann. Plötzlich klaffte eine große, tiefe Wunde, sie sogar einen Teil des Zahnfleisches befallen hatte. Irgendwie gelang es mir, mich aus diesem Traum aufzuwecken. In der Realität wird der Abszess am Kinn von Tag zu Tag kleiner. 
Im Auto auf dem Weg nach Erfurt gab es eine kleine Brotzeit. Mittags aß ich den restlichen Salat von gestern Abend und ein Onigiri. Abends war ich zum Essen eingeladen.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Büro. Heute fand endlich die Retrospektive in Projekt zwei statt. Auch wenn ich mit dem Verlauf und den Ergebnissen zufrieden bin, merkte ich dennoch, dass zwischen Sprintende und Retrospektive zu viel Zeit vergangen ist. Viele konnten sich kaum noch an den Zeitraum erinnern. Ich bekam morgens einen Platz an der Ladesäule und das Fahrzeug hatte auch Lust, geladen zu werden. Ab dem späten Nachmittag holte ich einen Großteil der noch fehlenden Arbeitsstunden im Homeoffice nach.
Ls Schultag war gut. Mir fehlt gerade ein wenig der Überblick, was die Kinder aktuell lernen. Der Elternabend, der nächste Woche stattfindet, wird sicherlich für Aufklärung sorgen.

L wurde am Nachmittag von Leipzig-F von der Schule abgeholt und verbrachte die nächsten Stunden mit ihrer Schulfreundin CE.

Als ich abends bei CEs Zuhause ankam, überfielen mich die Mädels gleich mit ihrer Idee, dass die eine bei der anderen übernachten könnte. Weder Leipzig-J noch ich hatten etwas dagegen. So kam es, dass ich später mit zwei glücklichen Kindern im Auto den Weg nach Hause antrat.

Was heute schön war:   

– Sonnenschein
– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiele 127 und 128 der Reihe „Die drei ???“
– Playdate für L
– Einladung zum Abendessen
– Übernachtungsgast für L
– Englischübungen
– Serienabend

12 von 12 im Mai

Alltagsschnipsel

Heute ist der 12. Tag im Monat Mai und es ist wieder Zeit für das 12 von 12. Im Verlauf des heutigen Tages habe ich einige Bilder gemacht, von denen ich nun zwölf hier im Blog präsentiere. Mehr Einblicke in andere Alltage sind im Blog Draußen nur Kännchen zu finden.

Zwischen halb und um sechs am Morgen bin ich noch zwei Mal kurz eingeschlafen und habe geträumt. Als es schließlich Zeit wurde aufzustehen, war ich ziemlich gerädert und brauchte eine Weile, um richtig wach zu werden.



Begrüßt wurde ich von unseren drei Kaninchen Elli, Waltraud und Gerda, die mir solange auf Schritt und Tritt folgten, bis ich ihnen endlich frisches Grünfutter ins Kaninchenzimmer stellte. In Ls Ranzen packte ich die Brotdose für die Frühstückspause und eine große Trinkflasche.

Ein paar Minuten später weckte ich L, die unglaublich schlechte Laune hatte und heute so gar keinen Spaß verstand. Auf dem Weg zur Schule sprach sie kein Wort mehr mit mir.



Bis in den Nachmittag hinein sind an einer Hauptkreuzung in Markkleeberg sämtliche Ampeln ausgefallen. Es war ein ganz schönes Durcheinander. Glücklicherweise gab es keine Unfälle.

Nicht nur L war mies drauf. Auch mein Fahrzeug hatte offenbar keine Lust, an einer Schnellladesäule geladen zu werden. Ich bin extra nochmal einen Kilometer weiter als sonst gefahren. An einer Station, bei der das Auto über mehrere Stunden langsam lädt, klappte der Ladevorgang glücklicherweise auf Anhieb. In meiner Mittagspause spazierte ich an der Pleiße entlang zum mittlerweile voll aufgeladenen Fahrzeug. So dankbar ich für die wiedergewonnene Mobilität bin, so sehr leiden Flexibilität und Verlässlichkeit, die wir einst mit anderen Fahrzeugen hatten.



Mein Frühstück bestand heute nur aus Getränken. Ich bereitete mir eine Tasse Schokocappuccino, ein Glas LaVita-Saft und eine Kanne Tee zu. Am Wochenende habe ich wieder so viel gegessen, dass mein Körper überhaupt keinen Appetit auf irgendwas signalisierte.



Am Mittag sah das bereits anders aus. Halb zwölf grummelte mein Magen und ich bereitete mir schnell eine Gemüsepfanne italienischer Art, verfeinert mit Räuchertofu zu.



Über ein Monat ist wieder vergangen, seit ich das letzte Mal im Fitnessstudio trainiert habe. Heute war meine Motivation hoch genug, um Sport zu machen. Ich erwärmte mich eine Viertelstunde auf dem Crosstrainer und absolvierte anschließend alle Übungen für nahezu jede Muskelgruppe. Das tat sehr gut.



Als ich L von der Schule abholte, sprach sie immer noch kein Wort mit mir. Sie verkrümelte sich zu Hause gleich in ihr Kinderzimmer.

Ich kümmerte mich nachmittags um den Haushalt, wischte einige Fußböden, hing frisch gewaschene Wäsche draußen zum Trocknen auf, bezog alle Betten neu und goss die Pflanzen. Ein Paket, das uns am Wochenende nicht zugestellt werden konnte, holte ich von der Postfiliale ab.



Noch während ich das Abendessen zubereitete, vertrugen L und ich uns wieder. Ich hatte mal wieder Lust auf eine Art Buffet und stellte mehrere Schüsseln auf den Tisch.

Nach dem Essen hatte L Lust, Inline Skates zu fahren. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zur in der Nähe befindlichen Eisdiele. Ich kaufte für L ein Eis. Ich hatte keinen Appetit darauf und war vom Abendessen gut gesättigt. Während L anschließend noch weiter herumfuhr, machte ich es mir auf der Bank vor unserem Wohnhaus bequem und widmete mich meinen Schwedischübungen in der Duolingo App.



Jetzt ist Lesezeit. Eventuell schaue ich nachher noch eine Folge meiner Serie. Ich habe wieder vor, etwas zeitiger ins Bett zu gehen. Mir reichen die Schlafstunden im Moment nicht aus.

Mein Montagsstarter # 19

Dies & Das, Persönliches

Bei mir startet der Montag mit einer unangenehmen Mischung aus vorpubertärer Wut und genereller schlechter Laune bei L wegen Müdigkeit, einer ausgefallenen Ampelschaltung und einem Auto, das keine Lust hat, geladen zu werden. Wunderbar. Das hält mich jedoch nicht davon ab, bei Antetannis Montagsstarter mitzumachen. 

❶ 
Würde ich über mehr freie Zeit und ausreichend finanzielle Mittel verfügen, wäre ich vermutlich viel in der Welt unterwegs und würde fremde Länder und Kulturen kennenlernen.

❷ 
Mein Lieblingsobst ist die Erdbeere.

❸ 
Muttertag ist ein Sonntag, an dem jede Mama nur an sich denken und das machen sollte, was ihr guttut.

 
Ich trage heute einen dünnen Rollkragenpullover und ein schwarzes Kleid und davon ist der Rollkragenpullover das älteste Kleidungsstück.

❺ 
Zum Glück habe ich noch nie aufgehört zu träumen. Das schenkt mir Hoffnung und Zuversicht.

 
Sport könnte ich endlich wieder einmal machen.

 
Was diese Woche angeht, freue ich mich auf das Fitnessstudio, dem ich schon viel zu lange ferngeblieben bin, möchte ich die Retrospektive in Projekt zwei gut erledigen und am Wochenende habe ich Auf-/Umräumen im Schlafzimmer geplant.

Ein Wochenende im Mai 

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

L und ich verbrachten das Muttertagswochenende bei meinen Eltern in Erfurt. Eine kleine Aufmerksamkeit für meine Mama hatte ich ihr bereits am Freitagabend überreicht.


Samstag, 10. Mai 2025


Bereits Viertel nach sieben wachte ich am Morgen auf. Obwohl ich noch bis um acht im Bett liegen blieb und im Internet las, war ich die Erste, die aufgestanden war.

Gegen neun begleitete ich meine Mama zur Bäckerei. Sie kaufte Gebäck für das Frühstück ein, ich fuhr das gegenüber der Filiale geparkte Auto einige Straßen weiter zur Ladesäule. Der Ladevorgang funktionierte auf Anhieb.

Zurück in der Wohnung hüpfte ich unter die Dusche und setzte mich anschließend an den liebevoll gedeckten Frühstückstisch.

Vormittags fuhren wir vier gemeinsam im fast voll geladen Auto zum Freizeit- und Erholungspark Possen in Sondershausen in Thüringen.
Wir holten uns zuerst ein Erfrischungsgetränk und erkundeten die weitläufige Gegend. Während L abwechselnd auf den Spielplätzen und Hüpfburgen tobte, fanden wir einen großen Tisch für unser mitgebrachtes Picknick. Nach einem Abstecher zu den Blockhütten und dem Kletterparcours für Kinder machten wir uns mit geschmiedeten Plänen nachmittags wieder auf den Heimweg. Zuvor gab es noch ein kleines Softeis.


Zurück in Erfurt wollte L auf den Spielplatz gehen. Ich begleitete sie dahin, lief aber kurz darauf in die Wohnung meiner Eltern, um mich für meine Verabredung fertigzumachen.

Kurz nach siebzehn Uhr kam ich am Erfurter Hauptbahnhof an, vor dessen Eingang Grundschul-J bereits wartete. Nachdem Grundschul-B wenig später aus nachvollziehbaren Gründen unser Treffen absagte, spazierten wir gemeinsam durch den Park zu Grundschul-Js Zuhause. Dort hatte ihr Mann N bereits den Grill angeschmissen und erzählte uns ausführlich von seiner schönen Betriebsfeier am Vortag.


Mit der Tram und einer Menge Gedanken im Kopf fuhr ich gut gesättigt abends zurück in die Wohnung meiner Eltern.

Die drei fand ich im Schlafzimmer vor. Sie schauten sich sehr alte Videos aus meiner Kindheit an, unter anderem von meiner Schuleinführung vor einunddreißig Jahren. L mag diese Videos immer sehr gern. Entzückt waren wir alle vier von der süßen Schnute meines kleinen, fast noch Baby-Bruders.

Bevor es an meine Französischübungen und zum Schlafen ging, wurde noch eine Weile im Wohnzimmer gequatscht.


Sonntag, 11. Mai 2025 


Heute Morgen wachte ich gegen acht Uhr auf. L schlief eine Stunde länger. Ich nutzte die Zeit wieder für mich, schaute auf einigen Seiten im Internet und las in meinem Buch weiter.

Am liebevoll gedeckten Frühstückstisch trafen wir uns alle kurz vor zehn Uhr. L überraschte mich mit einer Packung Toffifee. Eine süße Karte bekam ich bereits am Donnerstag von ihr. Anschließend telefonierten wir eine Weile mit meinem Bruder und verkündeten meinen Eltern, dass sie von uns zum Essen eingeladen werden. Den restlichen Vormittag ließen wir entspannt angehen.

Kurz vor dem Mittagessen war ich plötzlich sehr müde. Ich legte mich hin und schlief eine gute halbe Stunde lang. Gegen halb zwei gab es schließlich Mittagessen. 

Danach packte ich unsere Tasche, verabschiedete mich von meinen Eltern und brachte mit L die Sachen in den Kofferraum des Autos. L durfte noch eine Viertelstunde lang auf dem Spielplatz spielen, ehe wir die Fahrt zurück nach Markkleeberg antraten.


Zu Hause wurden wir gleich von Elli, Waltraud und Gerda begrüßt. Es muss am Wochenende eine Kaninchenparty stattgefunden haben. Ein Sofakissen war zerfetzt, die Schaumstofffüllung lag drumherum und auf dem Boden vor der Couch verteilt. Alle drei schauten aber sehr unschuldig drein. 😉 

Nachdem die Ordnung wiederhergestellt war, räumte ich unsere Tasche und den Rucksack aus, kümmerte mich um frisches Grünfutter für die Kaninchen und bereitete Ls Brotdose für den morgigen Schultag und unser heutiges Abendessen zu.

Abends machte ich es mir auf der Couch gemütlich, schaute meine Serie und las in meinem Buch weiter und machte kurz vor dem Schlafengehen ein paar Italienischübungen. 

High Five der Woche 19/2025

Alltagsschnipsel, Dies & Das, Persönliches

Es ist Muttertag. Ich wünsche allen Mamas einen erholsamen und ganz besonders schönen Tag. 

Hier kommen im Rahmen von Sabines Blogaktion meine fünf schönsten Momente der Woche:

Lesen
Im Moment befinde ich mich in einer Lesephase und lese ein Buch nach dem anderen. Das entspannt mich sehr und bereitet mir große Freude.

Zuversicht
Obwohl ich bereits resigniert hatte, spüre ich neue Hoffnung und Zuversicht in mir aufkeimen. Ls neuer Klassenlehrer, der sie seit April in den Hauptfächern unterrichtet, hat große Pläne mit der Klasse für das letzte Grundschuljahr. Vielleicht wird das Defizit im Sommer 2026 doch nicht so erheblich sein, wenn die Kinder an die weiterführende Schule wechseln. 

Entschleunigung
Ich habe auf die ersten Stresszeichen meines Körpers gehört und unmittelbar reagiert. Donnerstag nahm ich eine Auszeit vom Arbeitstag und kümmerte mich nur um mich. Das zeitigere Zubettgehen hilft ebenfalls bei der Regeneration.

Freizeit- und Erholungspark Possen
Am Samstag machten L und ich einen Ausflug mit meinen Eltern nach Sondershausen. L durfte sich auf den Hüpfburgen und Spielplätzen austoben, wir inspizierten das weitläufige Gelände, machten zwischendrin ein leckeres Picknick und schmiedeten Pläne.

Treffen
Das erste Mal in diesem Jahr traf ich mich mit Grundschul-J. Wir sind mittlerweile seit fast einunddreißig Jahren befreundet. Wir spazierten gemeinsam durch den Park und grillten anschließend bei ihr zu Hause.

Freitag, 9. Mai 2025 – Hoch die Hände, Wochenende!

Alltagsschnipsel

Gestern Abend sind L und ich erneut zeitiger schlafen gegangen. Ich gebe mir ab sofort große Mühe, das bis zu den Sommerferien beizubehalten. Ich habe sehr gut geschlafen und dabei viel geträumt. Heute Morgen wurde ich mit dem klingelnden Wecker aus einem Traum gerissen und lief die ersten Minuten des Tages leicht verpeilt durch die Gegend.
Gefrühstückt habe ich mein Beerenmüsli mit Weintrauben. Mittags hatte ich Appetit auf Nudeln mit Tomatensoße und abends gab es Sushi.

Da die gestrige Auszeit gereicht hat, um wieder fit genug zum Arbeiten zu sein, konnte ich mich heute im Homeoffice den liegengebliebenen Aufgaben widmen. Ein Meeting hatte ich nicht.
Ls Schultag stand ganz in Zeichen des wöchentlichen FREIdays. Enttäuscht war sie, da sie nicht ausgewählt wurde, mit dem Großteil der Klasse, der sich in der Woche gut im Unterricht verhalten hatte, zu basteln. Stattdessen sollte sie mit einigen Jungs Matheaufgaben lösen.

Am späten Nachmittag holte ich L vom Tanzen ab und fuhr mit ihr direkt weiter nach Erfurt. Wir verbringen das Wochenende bei meinen Eltern. 
Kurz nach zehn am Abend verkrümelte ich mich nach einem langen Austausch mit meinen Eltern ins Bett.

Was heute schön war:  

– Sonnenschein
– Telefonat mit Dresden-J
– Sushi zum Abendessen
– Englischübungen
– lesen

Donnerstag, 8. Mai 2025 – Auszeit

Alltagsschnipsel

Wie schon in den letzten beiden Tagen gingen L und ich gestern Abend zeitiger schlafen. Die Nacht war ruhig und gut, dennoch wachte ich heute Morgen mit einem Schwindelgefühl und leichtem Ohrenrauschen auf. Diese Symptome kommen für mich nicht allzu überraschend und sind auch alles andere als neu. Ich werde in den nächsten Tagen kürzertreten und mich mehr um mich selbst kümmern. 
Zum Frühstück aß ich eine Schüssel voll Beerenmüsli mit Weintrauben und Bananenstückchen. Mittags gab es die restlichen Nudeln mit Tomatensoße und eine belegte Brotscheibe. Abends aß ich Nudelauflauf und Salat.

An der Arbeit meldete ich mich für heute ab und nahm einen Karenztag. Ich bin dankbar für diese einfache und unkomplizierte Möglichkeit.
Ls Schultag war gut. Nachmittags fand nach etlichen Wochen Pause wieder die AG Artistik statt.

Am späten Nachmittag sammelte ich L und ihre Schulfreundin CE an der letzten Ampel vor der Schule ein. Gemeinsam fuhren wir zum Klavierunterricht. CE hörte zu, L spielte und ich las in meinem Buch.
Nach der Stunde fuhren wir mit dem Auto zu uns nach Hause. Die Kinder spielten eine Weile lang, ehe wir zu CEs Zuhause fuhren. Wir waren zum gemeinsamen Abendessen eingeladen.

Sachsen wird ab dem kommenden Schuljahr die Lehrpläne umstellen. Die Grundschüler schreiben dann nicht mehr nach Gehör, sondern erlernen die Rechtschreibung richtig. Zudem wird von Anfang an die Schreibschrift unterrichtet. Ich freue mich für die zukünftigen Kinder, trauere den verlorenen drei Schuljahren bei L allerdings hinterher. Für sie wäre diese Methode die bessere gewesen. Ich behaupte nach wie vor, ihre „mittelschwere Lese-Rechtschreibschwäche“ wäre vermeidbar gewesen, hätte sie die Rechtschreibung korrekt erlernt. Denn Lesen und verstehendes Lesen beherrscht sie problemlos.
Hoffnung setze ich allerdings in die Pläne des neuen Klassenlehrers. Nach den ersten Wochen hat er nun festgestellt, dass viele Kinder in der Klasse Wissensdefizite aufweisen. Er nutzt nun die wenige Zeit bis zum Schuljahresende, um Grundlagen zu vermitteln und zu festigen. Ab Klasse vier wird viel Stoff auf die Kinder zukommen, da sie in einem Jahr in einigen Fächern sowohl Themen aus Klasse drei als auch aus Klasse vier erlernen müssen. Ich freue mich dennoch, dass es vorangeht.

Was heute schön war:  

– Morgen- und Nachmittagsspaziergang
– Sonnenschein
– lesen
– Playdate für L
– Schwedischübungen
– Abendessenseinladung

Mittwoch, 7. Mai 2025 – Teilen macht Spaß?! 

Alltagsschnipsel

L und ich sind gestern Abend erneut zeitig schlafen gegangen. Dennoch reicht mir der Schlaf aktuell nicht aus. Als ich heute Morgen vom klingelnden Wecker geweckt wurde, war ich noch sehr müde. In den letzten Tagen ist mir ab und an leicht schwindelig. Das passiert mir öfter, wenn ich mich überanstrengt habe.
Gefrühstückt habe ich ein Beerenmüsli mit dem restlichen Obstsalat von gestern Abend. Mittags aß ich die beiden anderen Salate vom gestrigen Abendessen. Zum Vesper hatte ich Appetit auf eine Scheibe Vollkorntoast mit Schokoaufstrich und abends bereitete ich für L und mich Nudeln mit Tomatensoße zu.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Morgens telefonierte ich mit unserer Kollegin im Bereich HR. Neben dem Weekly in Projekt eins und einer kurzen Abstimmung für das morgen stattfindende Management Weekly kümmerte ich mich weiter um die Zuarbeiten für den Monatsabschluss.
Ls Schultag begann mit einer Doppelstunde Sport. Diese fand mit ihrem neuen Klassenlehrer statt, da sich der Sportlehrer derzeit mit den Kindern der zweiten Jahrgangsstufe im Schwimmlager befindet. L hat nun verstanden, wo sie beim Weitsprung abspringen soll und findet diese Disziplin nun nicht mehr blöd. In Mathe wurde den Kindern ein Rechenweg für die Division erklärt, den L ganz toll findet. Ich sollte ihr nachmittags mehrere Aufgaben stellen.

Am späten Nachmittag fand Ls Ergotherapie in der Leipziger Innenstadt statt. So hatten wir zuvor ausreichend Zeit, um ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Die Dreiviertelstunde im Wartebereich nutzte ich wieder zum Lesen in meinem aktuellen Buch.

Als ich abends Einstreu, Köttelchen und sonstigen Dreck in der Wohnung zusammenkehrte, flitzte plötzlich Waltraud mit einer Möhre im Maul an mir vorbei und brachte das gute Stück offensichtlich vor Elli und Gerda, die ungestört im Kaninchenzimmer weiterfutterten, in Sicherheit. Wer behauptet, Teilen macht Spaß, hat vergessen, Waltraud um ihre Meinung zu bitten.

Was heute schön war: 

– Thai Massage
– Nachmittagsspaziergang
– Eis essen
– lesen
– Italienischübungen

Dienstag, 6. Mai 2025 – Langer Tag 

Alltagsschnipsel

Ich bin gestern Abend zeitiger ins Bett gegangen, habe sehr gut geschlafen und dabei viel geträumt. Etwa eine halbe Stunde vor dem Weckerklingeln befand ich mich nur noch im Halbschlaf und kam somit wenig später gut aus dem Bett. 
Im Auto auf dem Weg nach Erfurt aß ich zwei kleine Sandwiches und etwas Obst. Mittags holte ich mir eine Kürbissuppe und schnippelte zwei vegane Würstchen hinein. Abends bereitete ich für L und mich drei verschiedene Salate zu und aß die letzten beiden kleinen Sandwiches.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Büro. Sehr kurzfristig wurde die Retrospektive in Projekt zwei um eine Woche verschoben. Das war ein bisschen schade, aber nicht zu ändern. So konnte ich wenigstens in Ruhe und ungestört vor mich hinarbeiten. Der Ladevorgang an der Ladesäule in der Nähe des Büros klappte auf Anhieb. Das war sehr schön. Bereits am späteren Vormittag war das Auto fast voll geladen und bereit für die Heimfahrt am Nachmittag. Die restlichen Arbeitsstunden holte ich ab dem späten Nachmittag im Homeoffice nach.
Gestern fand der zweite Kompetenztest (PISA-Test) im Bereich Rechtschreibung statt. Die Kinder machten diesen erneut über ein Tablet. Die Ergebnisse dieser Tests sollen dem neuen Klassenlehrer helfen, sich einen besseren Überblick über den Leistungsstand der Kinder zu verschaffen. Noch im Mai sollen schließlich die Bildungsempfehlungsgespräche mit den Eltern geführt werden. 

Da L von der Schwester ihrer Schulfreundin EB von der Schule abgeholt wurde und anschließend mit einem Hund um einen der Seen spazierte, brauchte ich erst gegen Nachmittag zurück nach Hause zu fahren. Sowohl auf dem Hin- als auch Rückweg sah ich auf der Gegenfahrbahn schwere Unfälle auf der A9 und A38 mit kilometerlangen Staus. Das sah übel aus. 

Was heute schön war:  

– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiele 125 C und 126 der Reihe „Die drei ???“
– Playdate für L
– lesen
– Französischübungen