Nach einer schlafreichen, ruhigen Nacht wachte ich heute Morgen zwei Minuten vor dem Weckerklingeln auf. Ich brauchte ein paar Minuten, um richtig munter zu werden, und stand erst wenige Minuten später auf.
Zuerst begrüßte ich unsere drei Kaninchen Elli, Waltraud und Gerda, die sich auf der Couch im Wohnzimmer und in der Küche herumtummelten. Ich schaute mir Waltrauds Auge an, das seit vorgestern leicht entzündet ist, und gab ihr erneut Augentropfen. Erleichtert stellte ich fest, dass eine Verbesserung bereits deutlich erkennbar ist.
Nachdem ich die Brotdosen und Trinkflaschen in Ls Schulranzen und meinen Rucksack geräumt hatte, bekamen die Kaninchen frisches Grünfutter. Auf dem Weg von der Küche ins Kaninchenzimmer musste ich aufpassen, nicht über die drei zu stolpern, die mir auf Schritt und Tritt folgten. Ich kam mir wieder einmal vor wie die Kaninchenfängerin von Markkleeberg.
Kurz vor halb sieben weckte ich L, die über das Ende der Nacht nur mittelbegeistert war. Gemeinsam machten wir uns im Badezimmer fertig. Ich nutzte die Gunst der Stunde für eine ausgiebige Dusche inklusive Haare waschen.
Keine halbe Stunde später verließen wir die Wohnung. Da ich seit Jahr(zehnt)en keinen Föhn mehr benutze, waren meine Haare noch ein wenig feucht.
Wir fuhren im Auto in Richtung Schule und hörten dabei Musik von Ls Playliste. Als wir uns wenig später an der letzten Ampel vor der Schule verabschiedeten, fuhr ich im Auto weiter nach Erfurt. Unterwegs hörte ich ein Hörspiel der Reihe „Die drei ???“ und anschließend Musik, bei der ich lautstark mitsang. Die Autobahnen waren glücklicherweise nicht stark befahren, sodass ich gut vorankam.
Kurz vor neun Uhr parkte ich schließlich an einer der beiden Lademöglichkeiten in der Nähe des Büros.
Während das Auto einige Stunden lud, stimmte ich mich mit meinem Kollegen zum bevorstehenden Management Weekly und anschließend privat aus. Mit den Aufgaben, die sich am besten im Büro erledigen lassen, kam ich schnell voran, sodass ich mich wenig später anderen Dingen widmen konnte. Im Verlauf des Tages entschieden wir, die für morgen geplante Retrospektive in Projekt eins auf nächsten Dienstag zu verschieben. Dann ist hoffentlich das gesamte Team wieder verfügbar. Die Stimmung beim Management Weekly war sehr gut und viel besser als von mir im Vorfeld erwartet. Wir bekamen grünes Licht für die Umgestaltung des Büros.
Mittags kaufte ich mir im Supermarkt neben einigen Lebensmitteln eine vegane Bowl. Da die wenigen anwesenden Kolleg*innen bereits gegessen hatten, aß ich an meinem Arbeitsplatz. So konnte ich noch einige E-Mails beantworten. Mit einem Kollegen, der die Firma in Kürze verlassen wird, fand nach dem Mittag die Übergabe der Arbeitsmittel sowie seine Verabschiedung statt.
Meine Heimfahrt trat ich gegen vierzehn Uhr an. Ich hörte ein weiteres Hörspiel von den drei Detektiven und anschließend wieder Musik. Etwa fünfzig Kilometer vor Leipzig wurde das Verkehrsaufkommen auf der Autobahn zusehends höher. Viele Wohnanhänger und deutlich gekennzeichnete Fahrzeuge waren auf dem Weg zum WGT, dem jährlichen Wave-Gotik-Treffen.
Nach einem kurzen Spaziergang und der Plünderung einiger Süßwaren in der Bäckerei vereinbarte ich einen Friseurtermin. In zwei Wochen lasse ich mir die Haare wieder schneiden. Als ich in der Nähe der Schule darauf wartete, dass L kam, sah ich die ersten Schwarzgekleideten, die sich für die nächsten Tage mit Lebensmitteln eindeckten. Die meisten Leute, die am WGT teilnehmen, nächtigen zwischen unserer Wohnung und Ls Schule.
L kam sechs Minuten vor Beginn der Klavierstunde am vereinbarten Treffpunkt an. Pünktlich zum Unterrichtsbeginn parkte ich das Fahrzeug vor der anderen Grundschule, in welcher die Stunde immer stattfindet. Leicht verspätet konnte der Klavierunterricht starten. Da L in den letzten beiden Wochen nicht geübt hatte, bewunderte ich den Klavierlehrer heute erneut für sein hohes Maß an Geduld. L spielte wirklich schlecht. Mir taten nur vom Zuhören die Ohren weh. Ich nutzte den Unterricht zum Weiterarbeiten.
Es ist sehr schade, dass wir in diesem Schuljahr zur Klavierstunde immer hetzen mussten. L hat sich nun entschieden und möchte, dass ich den Vertrag zum Ende des Schuljahres kündige. Ihre „Begeisterung“ an dem Instrument steht in keinem Verhältnis zu den monatlichen Kosten des Instrumentenunterrichts, der sich ab dem kommenden Schuljahr erhöhen wird.
Zu Hause wartete die eingetroffene Kaninchenkiste mit frischem Grünfutter auf Elli, Waltraud und Gerda. Da sich diese aufgrund meiner Abwesenheit den halben Tag lang draußen am von mir festgelegten Ablageort befand, stellte ich schnell fest, dass wieder einige Ameisen in den Karton gekrabbelt sind. Im Sommer ist dieser Ablageort somit ungeeignet und ich muss mir einen besseren überlegen.
Zeit zum Verschnaufen war keine. Zuerst räumte ich unsere Rucksäcke leer, telefonierte parallel dazu mit meiner Schwiegermama wegen des bevorstehenden Kurzurlaubs und gab den Kaninchen frisches Futter. Anschließend kümmerte ich mich um das Abendessen.
L war wieder so lieb und kümmerte sich nach dem Essen selbstständig um ihre Brotdose für den morgigen Schultag. Als sie damit wenige Minuten später fertig war, wusch ich ihr die Haare und ließ ihr anschließend Badewasser ein.
Den restlichen Abend werde ich nun mit L Schule spielen, in meinem Buch weiterlesen oder eine (neue) Serie gucken. Meine Schwedischübungen mache ich vor dem Schlafengehen auf jeden Fall auch noch. Wenn L und ich rechtzeitig im Bett liegen sollten, lese ich uns ein weiteres Kapitel aus Ls Buch vor.
Autor: Katja
Mittwoch, 4. Juni 2025 – Bedienungsfehler
AlltagsschnipselIch habe sehr gut geschlafen und wachte ohne Halsschmerzen auf. Nun begleitet mich nur noch ein Schnupfen. Die Aktivitäten des heutigen Tages waren zudem nicht mehr ganz so anstrengend wie gestern und vor allem vorgestern.
Gefrühstückt habe ich eine Schüssel voll mit Haferflocken, einem Nussmix sowie Erd- und Heidelbeeren. Mittags bereitete ich mir eine Gemüsepfanne italienischer Art zu. Zum Abendessen gab es Rührei und die restlichen Pommes, die L nicht mehr schaffte.
Zwei Meetings fanden am Vormittag statt: das Weekly in Projekt eins und die Abstimmung für das morgige Management Weekly. Ansonsten konnte ich störungsfrei meine To-do-Liste abarbeiten und mich vorrangig der Vorbereitung der Retrospektive in Projekt eins widmen.
An der letzten Ampel vor der Schule traf L am morgen auf eine Klassenkameradin und ging mit ihr die restlichen Meter. Der Unterricht startete mit einer Doppelstunde Sport. L berichtete mir nachmittags, dass es in Kürze zwei Noten auf den heutigen Sprint und Weitsprung gibt.
Am späten Nachmittag fand für L eine Dreiviertelstunde Ergotherapie statt. Ich nutzte die Zeit zum Lesen und Recherchieren.
Die Serie „Outlander“ ist zwar sehr fesselnd, mir aber im Moment ein wenig zu brutal. Ich komme gerade nicht gut klar damit, wie wenig die Frauen vor dreihundert Jahren wert waren und wie schlecht sie behandelt wurden. Ich kann somit nur ab und an eine Folge schauen.
Noch gestern Nachmittag erreichte mich der Anruf des Autohauses mit der Mitteilung, dass mein Fahrzeug abholbereit ist und der Fehler nachvollzogen werden konnte. Es liegt ein Bedienungsfehler meinerseits vor. Vor allem an den Schnellladesäulen steckte das externe Ladekabel in den meisten Fällen nicht weit genug drin. Das Fahrzeug hatte dieses allerdings bereits verriegelt, damit es niemand während des Ladevorgangs einfach herausziehen kann. Geladen werden konnte allerdings nicht, weshalb die Leuchte rot blinkte.
Mit dem Wissen fuhr ich wenig später zur Schnellladesäule meines Vertrauens. Wieder blinkte die Leuchte rot, als ich das Ladekabel einsteckte. Ich drückte den Stecker noch ein paar Millimeter weiter hinein und siehe da: Das Fahrzeug blinkte nun blau und begann den Ladevorgang. Wenn das wirklich die ganze Magie dahinter sein sollte, bin ich sehr erleichtert und kann wieder ohne Bauchschmerzen längere Fahrten über die Autobahnen planen.
Was heute schön war:
– schnelle, freundliche Abwicklung im Autohaus
– Thai Massage
– Italienischübungen
– lesen
– Serienabend
Dienstag, 3. Juni 2025 – Bildungsempfehlungsgespräch
AlltagsschnipselDank des Nasensprays habe ich die gesamte Nacht sehr gut geschlafen. Als der Wecker heute Morgen klingelte, war ich immer noch müde. Mein Körper hätte noch ein wenig mehr Schlaf vertragen können. Dennoch fühlte ich mich schon wesentlich besser, auch wenn immer noch jede Aktivität sehr anstrengend ist.
Gefrühstückt habe ich die zwei belegten Toastbrotscheiben, die ich gestern während der Fahrt ins Büro essen wollte. Mittags stattete ich dem neu eröffneten Lebensmittelmarkt einen kurzen Besuch ab und holte mir dort eine kleine Sushi-Portion und einen Onigiri. Abends bereitete ich für L und mich Nudeln mit Tomatensoße und eine Schüssel Obstsalat vor.
Den heutigen Arbeitstag nutzte ich für weitere Rechnungslegungen, Überweisungen und Zuarbeiten im Unternehmen online. Zudem machte ich mir erste Gedanken zu Inhalten der voraussichtlich am Freitag stattfindenden Retrospektive in Projekt eins.
L ging am Morgen wesentlich motivierter zur Schule. Auf dem Stundenplan standen die Fächer Mathematik, Englisch und Sachunterricht.
Am späten Nachmittag fand das (meiner Meinung nach ein halbes Jahr zu früh terminierte) Bildungsempfehlungsgespräch mit L, ihrem Klassenlehrer und mir statt. Der Lehrer beschreibt L als lernmotiviert, fleißig und sehr gründlich. Sie ist so auf richtige und ordentliche Ergebnisse fixiert, dass ihr Arbeitstempo darunter leidet. Er sieht eine Verbesserung vor allem dann, sobald die Grundlagen in Deutsch und Mathematik richtig sitzen und L nicht mehr allzu lange nachdenken braucht. Als weiterführende Schule empfiehlt er eine Oberschule und ist damit meiner Meinung.
Als ich L morgens zur Schule gebracht hatte, fuhr ich mit meinem Fahrzeug weiter zum Autohaus. Das E-Auto wurde als Garantiefall aufgenommen. Der Servicetechniker schaut nun, ob und was er wegen der willkürlich auftretenden Kommunikationsprobleme zwischen Fahrzeug und (Schnell)Ladesäulen tun kann. Er wirkte auf mich nicht sonderlich optimistisch und eher unsicher. Da mir keiner sagen konnte, ob sich das Fahrzeug für wenige Stunden oder mehrere Tage zur Durchsicht befindet, bekam ich einen süßen Verbrenner-Ersatzwagen, einen Nissan Micra. Die Größe dieses Fahrzeugs wäre für L und mich im Alltag auch völlig ausreichend.
Was heute schön war:
– Sonnenschein
– sonnengetrocknete Wäsche
– schnelle, freundliche Abwicklung im Autohaus
– Gespräch mit Ls Klassenlehrer
– Eis essen
– Französischübungen
– Serienabend
Montag, 2. Juni 2025 – Erkältung
AlltagsschnipselGestern Abend bin ich schnell eingeschlafen und schlief bis drei Uhr morgens sehr gut. Dann lag ich etwa anderthalb Stunden wach. Meine Nase war leicht verstopft, ich zudem total verschwitzt und L zappelte im Bett herum. Als der Wecker um sechs Uhr klingelte, fühlte ich mich matschig und stärker erkältet.
Gefrühstückt habe ich Beerenmüsli mit Weintrauben. Mittags aß ich die für den Bürotag vorbereitete Portion Basmatireis mit Erbsen-Möhren-Gemüse. Abends gab es einen Blattsalat, der mit allerhand leckeren Zutaten verfeinert wurde. (Da ich ungern Blattsalat esse, schaffte ich mir so leckere Anreize.)
Erkältungsbedingt fragte ich morgens an, ob es in Ordnung geht, wenn ich im Homeoffice bleibe. Zum einen wollte ich niemanden im Büro anstecken, zum anderen traute ich mir die langen Fahrten über die Autobahnen in geschwächtem Zustand nicht zu. So konnte ich bereits einige To-dos, die am Monatsanfang anstehen, mehr erledigen und die vormittäglichen Termine entspannter wahrnehmen.
Für L sind nun die letzten vier Wochen Unterricht in diesem Schuljahr angebrochen. Mit mäßiger Begeisterung ging sie heute Morgen in die Schule. Dafür erzählte sie mir am Nachmittag, dass der Schultag gut war und sie in Musik die Note eins erhalten hat.
Am Nachmittag kauften L und ich ein. Unser Kühlschrank war nahezu leer. Wenig später erfreuten wir uns an den vielen leckeren Sachen, die wir in dieser Woche nun wieder essen können.
Lange bin ich drumherum geschlichen: Am Abend startete ich die ersten beiden Folgen der ersten Staffel der Serie „Outlander“. Mal sehen, ob mich die Serie fesseln wird. Ich bin noch zwiegespalten.
L ist nach wie vor sehr begeistert von ihrer neuen Brotdose, und zwar so sehr, dass sie diese gestern und heute für den anstehenden Schultag selbst befüllte. Das machte sie richtig gut. Auch die Küche sah hinterher gut aus. Für mich war es ein To-do weniger auf der langen Hausarbeitsliste. Darüber freute ich mich auch sehr.
Was heute schön war:
– Homeoffice statt Pendelei
– gut gefüllter Kühlschrank
– Ls Selbstständigkeit
– Englischübungen
– Serienabend
Mein Montagsstarter # 22
Dies & Das, PersönlichesNun hat sie mich doch fest im Griff: Eine Erkältung. In den letzten Tagen schlich sie immer wieder um mich herum. Eine verstopfte Nase und Halskratzen hindern mich allerdings nicht daran, bei Antetannis Montagsstarter mitzumachen.
❶
Wettertechnisch geht es auch in dieser Woche sehr abwechslungsreich weiter.
❷
Vor zehn Jahren befand ich mich in meiner sportlichen und vor vier Jahren in meiner körperlichen Bestform.
❸
Zeiten des Wandels, des Umdenkens und des Umbruchs liegen vor uns. Die Gesellschaft ist dabei, sich in bisher nie dagewesenem Ausmaß zu verändern.
❹
Es ist die Zeit, um das Hier und Jetzt in vollen Zügen zu genießen. Wer weiß, was morgen kommt?!
❺
Geburtstage gilt es zu feiern. Niemand weiß, wie viel Lebenszeit zur Verfügung steht.
❻
Bücher jedweder Art sind meine Sammelleidenschaft. Dennoch habe ich auch in diesem Bereich vor Jahren begonnen, minimalistisch(er) zu leben. Ein Hoch auf E-Books und Bibliotheken.
❼
Was diese Woche angeht, freue ich mich auf eine halbstündige Thai Massage, möchte ich das Auto in die Werkstatt bringen sowie das Gespräch mit L und ihrem Klassenlehrer zur Bildungsempfehlung erledigen und am Wochenende habe ich den nächsten Kurzurlaub geplant.
Sonntag, 1. Juni 2025 – Sommerrodelbahn am Kindertag
Alltagsschnipsel, Reisen & AusflügeNach einer sehr traumreichen Nacht wachte ich heute Morgen Viertel vor acht auf. L wurde kurze Zeit später wach.
Gefrühstückt habe ich ein Beerenmüsli mit Banane. Mittags aß ich zwei mit Käse belegte Toastbrotscheiben. Zum Vesper gab es die traurigen Reste von Ls Portion Pommes und ihrem Softeis. Abends aß ich einen Joghurt und Obstsalat.
Noch vor dem Frühstück machte ich mich auf den Weg, um das Auto laden zu lassen. An der ersten Schnellladesäule verweigerte mein Fahrzeug zweimal den Vorgang. Ich fuhr einen Meter weiter an eine andere Säule und der Vorgang klappte auf Anhieb. Ich fühle mich wirklich ein wenig an Russisch Roulette erinnert. Dankbar darüber, nicht noch einen Kilometer weiter an eine der langsamen Ladesäulen fahren zu müssen, machte ich mich zurück auf den Heimweg.
Zum Frühstück überreichte ich L das zweite Kindertagsgeschenk. Sie wünschte sich eine neue Brotbüchse, für die eine YouTuberin Werbung gemacht hat, und freute sich sehr darüber. Kurz darauf riefen nacheinander mein Schwiegerpapa, meine Eltern und meine Schwiegermama an, um L einen schönen Kindertag zu wünschen.
Nach unserem vormittäglichen wetterbedingten Planungschaos zwischen Leipzig-S und mir entschieden wir uns schließlich doch dafür, unseren Ursprungsplan umzusetzen. Gegen Mittag fuhren wir in unserem Auto nach Kohren-Sahlis zur Sommerrodelbahn. Bei bestem Wetter und noch angenehmen Preisen durften L und LK etliche Runden fahren, ehe wir für sie am kleinen Kiosk eine Portion Pommes und Eis kauften. Wir spazierten anschließend mit Hund Sukhi noch im Wald umher und besichtigten gemeinsam die Burgruine. Relativ schnell zog dann der Himmel zu. Kaum saßen wir halb fünf im Auto, begann es heftig zu winden und zu regnen. Dem angekündigten Gewitter sind wir allerdings sehr zu Ls Freude entkommen.
Was heute schön war:
– ladewilliges Fahrzeug
– Vormittagstelefonate
– Sonnenschein zur Mittags- und Nachmittagszeit
– Sommerrodelbahn Kohren-Sahlis
– Barfußlaufen im Wald
– lesen
– Schwedischübungen
Eindrücke des Tages:






High Five der Woche 22/2025
Alltagsschnipsel, Dies & Das, PersönlichesDiese Woche wurden uns alle nur erdenklichen Wettervarianten geboten und ich fühlte mich eher an den Monat April als an Ende Mai erinnert. Viel ist passiert, sodass es mir sehr leicht fiel, im Rahmen von Sabines Blogaktion die fünf schönsten Momente herauszupicken.
Haushalt
Aufgrund des angekündigten Übernachtungsbesuchs von meiner Schwiegermama, meiner Schwägerin M und meines Neffen M reinigte ich alle Räume unserer Wohnung gründlich. Ich wollte, dass sich die drei bei uns wohlfühlen, und freute mich zudem über die Ordnung und Sauberkeit.
Tongasoa-Lodge
Im Serengeti-Park übernachteten wir für zwei Nächte in einem sehr schönen Lodge, das eine Mischung aus Holzhaus und Zelt darstellte. Sogar L, die absolut kein Campingfreund ist, fand Gefallen an unserer Unterkunft und wäre am liebsten für immer eingezogen.
Fahrgeschäfte
Sehr zu meiner Freude konnte ich im Serengeti-Park zahlreiche Fahrgeschäfte mitfahren. Ich ließ nur die aus, bei denen mir übel werden könnte. So hat sich diesmal auch für mich das Eintrittsgeld gelohnt.
Garteneinladung
Spontan wurden wir gestern in Leipzig-S’ Garten eingeladen. So konnte L mit ihrer Schulfreundin LK spielen und ich mich mit den anwesenden Erwachsenen unterhalten. Das Wetter war zudem optimal.
Sommerrodelbahn
Den heutigen Kindertag verbrachten wir mit Leipzig S und Ls Schulfreundin LK bei der Sommerrodelbahn in Kohren-Sahlis. Nun kennen L und ich eine weitere schöne Freizeitmöglichkeit im näheren Umfeld.
Hallo Juni!
Dies & DasIm Juni werde ich …
… schöne Ausflüge unternehmen
… im Fitnessstudio schwitzen
… zur Thai Massage gehen
… L zur Ergotherapie bringen
… und zur Klavierstunde begleiten
… einen Kurzurlaub in der Sächsischen Schweiz genießen
… das Jahresfest in Ls Schule besuchen
… meinen Bruder, meine Schwägerin J und meine Baby-Nichte O wiedersehen
… das Erfurter Krämerbrückenfest besuchen
… am Open Space Friday teilnehmen
… meinen 37. Geburtstag feiern
… mich mit L über ihr sechstes Zeugnis freuen
… entschleunigen und das Leben genießen
Unser Himmelfahrtsurlaub
Alltagsschnipsel, Reisen & AusflügeMit Ls ehemaligem Klassenkameraden LK und seiner Mama fuhren wir gemeinsam für zwei Nächte in Richtung Norden zum Serengeti-Park.
Donnerstag, 29. Mai 2025
Mittwochabend lagen wir zeitig im Bett. Obwohl ich morgens bis kurz nach halb acht geschlafen hatte, war ich immer noch müde.
Nach dem Frühstück packte ich die restlichen Sachen zusammen und hüpfte unter die Dusche. Anschließend reinigte ich das Kaninchenzimmer und bereitete alles für den Aufenthalt von meiner Schwägerin M, meinem Neffen M und meiner Schwiegermama in unserer Wohnung vor.
Elf Uhr dreißig wurden wir von Markkleeberg-C und LK abgeholt. Da mein Fahrzeug an den Schnellladesäulen oft ein Kommunikationsproblem hat und nicht lädt, fuhren wir mit Cs Auto. Auf ein unzuverlässiges Fahrzeug hatte ich nämlich keine Lust.
Vor uns lag eine etwa dreistündige Autofahrt, die stau- und unfallfrei verlief. Nach einer kurzen Mittagspause bei McDonald’s trudelten wir gegen fünfzehn Uhr im Serengeti-Park ein.
Da wir vierzig Minuten zu früh eingecheckt hatten, wurden leider alle unsere Tickets für den Folgetag für den Ankunftstag gezählt, sodass wir erneut je circa einhundert Euro für die Eintrittstickets für den Folgetag bezahlen durften. Hätten wir das nicht gemacht, hätten wir am Tag darauf das Gelände zwischen zehn und sechzehn Uhr verlassen müssen. Irgendwo auf der Webseite steht das vermerkt. Ich habe diese Information trotz mehrmaliger Recherche nicht entdeckt. C und ich waren nicht sehr begeistert, da uns das beiden finanziell schon weh getan hat und auch nicht eingeplant war. Es dauerte einige Stunden, ehe wir uns hiervon wieder erholt hatten. Ich spürte direkt leichte Stresssymptome aufkommen.
Wir stellten unser Gepäck in der gebuchten Tongasoa-Lodge ab und sahen uns kurz um. Wir waren sehr begeistert von der schönen Unterkunft und einigten uns schnell, wer in welchem Zimmer übernachten soll.





Im Nieselregen gingen wir für etwa anderthalb Stunden in den Park und fuhren unter anderem mit dem Fahrgeschäft Aqua-Safari. Die Kinder waren leider nur mittelgut gelaunt. Richtige Freude und Spaß kam nicht auf.




Im Mini-Markt holten L und ich uns eine Tütensuppe und zwei Terrinen für das Abendessen. Gerade als wir unsere Unterkunft kurz vor sechs Uhr wieder betraten, fing es stark an zu regnen und hörte den restlichen Tag auch nicht mehr auf.
Wir verkrümelten uns alle zeitig in die Betten. Mir war unendlich kalt. Ich absolvierte meine Englischübungen und las in meinem Buch weiter, ehe mir irgendwann die Augen zufielen.
Freitag, 30. Mai 2025
Gegen drei Uhr morgens hörte ich Geräusche vom Tonband aus dem Serengeti-Park. Ob das wirklich so sein soll, wage ich zu bezweifeln. Es war auf jeden Fall unheimlich.
Aufgewacht bin ich um Viertel nach sieben. Ich kümmerte mich um die Beantwortung einiger Textnachrichten und um die sieben Textfragmente des Freitagsfüllers.
Nach einer Dusche gingen wir zum Frühstücksbuffet. Der Frühstücksraum war maßlos überfüllt. Wir standen in einer endlos langen Schlange an und fanden mit Ach und Krach einen Sitzplatz. Das Buffet war sehr vielfältig. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Gut gesättigt verließen wir eine halbe Stunde später das Restaurant.
Vormittags unternahmen wir eine etwa einstündige Bustour durch den Wildpark. Wir saßen ganz oben und hatten so einen sehr guten Blick auf alle Tiere. Es waren unglaublich viele Autos im Park. Mir taten die Tiere sehr leid, auch wenn sie dieses Verkehrsaufkommen bereits gewöhnt sind. Viele Tiere schauten direkt durch die heruntergelassenen Autofenster ins Wageninnere hinein.







Mittags betraten wir den Abenteuerpark und fuhren mit etlichen Fahrgeschäften. Sehr zu meiner Freude konnte ich mit nahezu jedem Fahrgeschäft mitfahren. So saß ich unter anderem auf der Wildwasserbahn, auf einem Jet- und Speedboot und in einem Monster Truck. Ich ließ nur die Fahrgeschäfte aus, bei denen ich ganz genau weiß, dass mir übel werden könnte. Anfangs war die Stimmung der Kinder nicht gut. Glücklicherweise fingen sie sich recht schnell wieder und wir hatten doch noch viel Spaß.




Meine Kopfschmerzen, die kurz nach dem Frühstück einsetzten, wurden im Laufe des Tages immer stärker. Ich versuchte, diese mit einer Flasche Coca Cola in den Griff zu bekommen. Ich trinke kaum Cola und hoffte, dass mir das Koffein Linderung verschafft. Leider half das genauso wenig wie eine einstündige Pause in der Unterkunft am Nachmittag.
Per E-Mail wurde ich darüber informiert, dass sich Ls Klavierstunden ab dem kommenden Schuljahr erhöhen werden. Bis Ende Juni können wir deshalb von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Ich bat L, intensiv darüber nachzudenken, ob sie in Zukunft weiter Unterricht nehmen möchte, denn meiner Ansicht nach besteht zwischen ihr und dem Klavier eher eine Art Hassliebe.
Etwas versöhnt von unserem gestrigen Fauxpas bei Ankunft im Serengeti-Park war ich beim Anblick der Rückzahlung vom Finanzamt auf meinem Konto aufgrund meiner Ende März abgegebenen Einkommenssteuererklärung für letztes Jahr.
Bis zur Schließung des Parks fuhren wir am späten Nachmittag mit weiteren Fahrgeschäften. Das Abendessen nahmen wir anschließend im Restaurant ein, in dem auch das Frühstücksbuffet angeboten wird.
C und LK gingen zeitig zurück in die Unterkunft. L und ich drehten noch eine Runde durch den immer leerer werdenden Park, nutzten die Spielplätze und telefonierten nebenbei mit meiner Schwiegermama und meinem Neffen M, die uns unter anderem ein Update über unsere Kaninchen gaben.
Ich machte abends meine Französischübungen, las in meinem Buch weiter und schlief mit leichten Hals- und stärkeren Kopfschmerzen ein.
Samstag, 31. Mai 2025
Gegen fünf Uhr morgens hörte ich erneut Geräusche eines Tonbands, die aus dem Abenteuerbereich des Serengeti-Parks kamen. Heute zog sich diese nächtliche Störung ganz schön in die Länge.
Mit leichten Halsschmerzen startete ich halb acht in den Tag.
C, LK, L und ich waren am Morgen zeitiger beim Frühstück. Wir mussten kaum anstehen und fanden sehr schnell einen schönen Sitzplatz. Die Stimmung beim Frühstück unter uns vieren war merkwürdig.
Über eine Stunde warteten wir anschließend, dass der Park öffnet und die Kinder noch mit zwei Fahrgeschäften fahren können, die sie bisher aus den verschiedensten Gründen ausgelassen hatten. Leider merkten wir erst gegen zehn Uhr, dass die meisten Fahrtgeschäfte erst elf Uhr ihre erste Fahrt starten. Da C am Nachmittag einen Termin in Markkleeberg hatte, fuhren wir deshalb halb elf zurück nach Hause.
Die Stimmung im Auto war komisch. Über drei Stunden lang, die glücklicherweise stau- und unfallfrei verliefen, unterhielt sich kaum jemand. Wir machten nur eine sehr kurze Pause, um für die Kinder ein belegtes Brötchen bei einer Tankstelle zu kaufen, und saßen ansonsten im unangenehm warmen Auto.
Gegen vierzehn Uhr betraten L und ich unsere Wohnung. Meine Schwiegermama, meine Schwägerin M und mein Neffe M waren bereits abgereist.
Wir begrüßten zuerst unsere süßen Kaninchen. Anschließend räumte ich unser Gepäck aus und hüpfte unter die Dusche.
Da wir von Ls Schulfreundin LK und ihrer Mama Leipzig-S in den Garten eingeladen wurden, bereitete ich ein kleines Picknick mit Knabbereien und Obst vor. Von halb vier an verbrachten wir etwa fünf Stunden dort. Die Mädels wurden mehrmals mit dem Wasserschlauch nass gespritzt und wir Erwachsenen tauschten uns über etliche Themen aus. Sämtliche angekündigte Gewittergebiete sind an uns vorbeigezogen. Wir hatten die ganze Zeit über bestes Wetter.
Als wir wieder zu Hause waren, gab es für L und mich noch ein kleines Abendessen. Die Kaninchen bekamen ebenfalls frisches Grünfutter.
Ich nahm aufgrund meiner Halsschmerzen etwas Medizin, machte meine Italienischübungen, las L ein Kapitel in einem Buch vor und ging zeitig schlafen.
Mein Freitagsfüller # 17
Alltagsschnipsel, Dies & Das, PersönlichesIch habe heute einen Brückentag und befinde mich mit L im Serengeti-Park. Bevor wir den Park erkunden, kommt hier mein Freitagsfüller im Rahmen von Barbaras Blogaktion.
1.
Die grünen Bäume und Sträucher erfreuen mich tagein tagaus.
2.
Zuletzt habe ich Dresden-J angerufen. Mit ihr telefoniere ich immer sehr gerne.
3.
Es hat nichts mit einem ausschweifenden Lebenswandel zu tun, dass das Sparen immer schwieriger wird – alles wird zusehends teurer und teurer.
4.
Beim gestrigen Check-in in den Serengeti-Park kam es zu unerfreulichen Komplikationen. Diese kosteten Markkleeberg-C und mich ein schmerzhaftes Lehrgeld.
5.
Gestern habe ich im Regen den Serengeti-Park erkundet, um für mein ungeplant ausgegebenes Eintrittsgeld wenigstens noch etwas zu bekommen.
6.
Einen so teuren Kurzurlaub werde ich so schnell nicht wieder machen.
7.
Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett, nachdem wir tagsüber viel Spaß im Serengeti-Park hatten, morgen habe ich geplant, zurück nach Hause zu fahren, und Sonntag möchte ich entspannen und L einen schönen Kindertag bereiten!
