Freitag, 13. Juni 2025 – Sommerfest und Rückwärtssalto

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

L hat gestern vor dem Schlafengehen noch drei weitere Male ihre Buchvorstellung durchgesprochen. Irgendwann konnte ich mitsprechen.
Geschlafen habe ich sehr gut. Dabei habe ich einiges geträumt, konnte mich allerdings an keinen der Träume mehr erinnern. Heute Morgen wachte ich über zehn Minuten vor dem Weckerklingeln auf. Ich war zwar noch müde, aber weiterschlafen hätte sich nicht mehr gelohnt.
Gefrühstückt habe ich mein knuspriges Schokomüsli mit Banane. Mittags aß ich einen Blattsalat, den ich mir unter anderem mit Tomaten und Kichererbsen verfeinerte. Abends gab es auf dem Domplatz einen Crêpe und einen Kartoffelspieß.

Gearbeitet habe ich von zu Hause aus. Ich kümmerte mich vorrangig um die digitale Ablage und räumte diese auf.
Hinsichtlich der Notenvergabe ist Ls drittes Schuljahr nun vorbei. Die Buchvorstellung, die L gemeinsam mit ihrer Banknachbarin LG durchführen wollte, fand nicht statt, da sich die Mädels noch nicht gut genug vorbereitet fühlten. Präsentiert werden sollte von L das zwanzigste Abenteuer der Buchreihe „Lotta-Leben“.

Nachmittags besuchten L und ich das jährliche Sommerfest ihrer Grundschule. Mit der AG Artistik hatte L einen Auftritt. So konnte ich sehen, was die Kinder im Laufe des Schuljahres gelernt haben, und machte zwei Erinnerungsvideos, die wir abends der Familie zeigten.
Am späten Nachmittag fuhren wir mit dem Auto nach Erfurt. Dort findet an diesem Wochenende im Rahmen des Erfurter Krämerbrückenfests ein großes Familientreffen statt. 
Wir trafen gegen Viertel nach sieben Uhr auf dem Domplatz ein und verbrachten bei kühlen Getränken, Fahrgeschäften für die Kinder und Musik von der großen Hauptbühne drei sehr schöne Stunden mit der Familie. Meine Baby-Nichte O ist ganz schön gewachsen, hat mich angelächelt und meinen Finger fest umklammert.

L war abends so müde von dem Tag, dass sie zunächst nicht mit zum Domplatz kommen wollte und mir das lautstark mit entsprechender Laune kundtat. Meine Mama konnte sie schließlich überzeugen. Das war auch gut so, denn sonst hätte L beim Trampolinspringen den Rückwärtssalto nicht gelernt, den sie schon so lange können will. Über diesen Erfolg war sie sehr glücklich.

Was heute schön war:    

– Sonnenschein
– Sommerfest zum Schuljahresende
– Ls akrobatische Darbietung 
– unfall- und staufreie Autofahrt
– Familientreffen beim Krämerbrückenfest
– Crêpe zum Abendessen
– Schwedischübungen  

Eindrücke des Tages:   


Mein Freitagsfüller # 19

Alltagsschnipsel, Dies & Das, Persönliches

Es ist Freitag. Ein ereignisreiches Wochenende liegt vor L und mir. Bevor wir vorfreudig in die kommenden Tage starten, folgen zunächst meine Antworten auf Barbaras Textfragmente zum heutigen Freitagsfüller.

1.  
Vorübergehend ist das regnerisch-graue Wetter mit den kühlen Temperaturen vorbei. Ein wunderbar sonniges Wochenende steht uns bevor!

2.  
Nächstes Wochenende gibt es wieder Leckeres vom Grill.

3.  
Ich könnte mal wieder eine längere Auszeit gebrauchen.

4.  
Die Aufgaben eines Alltags sind allgegenwärtig, egal wie müde ich bin.

5. 
Mein Rezept für gute Laune ist besonders wirksam: Schwarzer Humor, keine Welt-Nachrichten, ein gutes Buch und Eiscreme.

6.  
Ich genieße das Leben trotzdem. Trotz der angespannten Lage in der Welt. Trotz der kleinen und großen Herausforderungen. Trotz vieler Ungerechtigkeiten.

7. 
Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Wiedersehen mit der Familie, morgen habe ich geplant, den Egapark und das Erfurter Krämerbrückenfest zu besuchen, und Sonntag möchte ich brunchen!

12 von 12 im Juni

Alltagsschnipsel

Heute ist der 12. Tag im Monat Juni und das zweite Quartal neigt sich allmählich seinem Ende entgegen. Im Verlauf des heutigen Tages habe ich im Rahmen der Aktion „12 von 12“ einige Bilder gemacht, von denen ich nun zwölf hier im Blog präsentiere. Mehr Einblicke in andere Alltage sind im Blog Draußen nur Kännchen zu finden.

Ich habe sehr gut geschlafen und wachte etwa zehn Minuten vor dem Weckerklingeln auf. Ich blieb noch einige Minuten neben der schlafenden L im gemütlichen Bett liegen, um richtig wach zu werden. In Gedanken ging ich den heutigen Tag durch und hatte ganz schön zu tun, mich davon zu überzeugen, dass noch nicht Freitag ist.



Als ich kurz nach sechs Uhr das Wohnzimmer betrat, begrüßte ich zuerst unsere süßen Kaninchenmädchen Elli, Waltraud und Gerda. Bei jeder meiner Bewegungen spürte ich dabei Muskelkater am ganzen Körper, verursacht von meiner gestrigen Sporteinheit.
Ich räumte Brotdosen und Trinkflaschen in die beiden bereitstehenden Rucksäcke für unseren Schul- beziehungsweise Arbeitstag und fütterte anschließend die Kaninchen mit frischen Grünfutter.



Auf dem in der Nähe der Schule befindlichen Parkplatz trafen wir auf EB und Leipzig-A. Gemeinsam tätigten wir einen Spontankauf einer Frida Kahlo Trinkflasche, die derzeit bei Rewe vertrieben wird. Die Kinder bekamen zudem noch zwei Sachen vom Backstand, ehe sie sich auf den Weg zur Schule machten.
Ich verabschiedete mich derweil von Leipzig-A und machte mich mit einem Schokocappuccino im Thermosbecher, meiner mit belegten Broten gefüllten Frühstücksdose, dem eingestellten Navi und dem einhundertsechsunddreißigsten Hörspiel der Reihe „Die drei ???“ auf den Weg ins Büro nach Erfurt.



Gegen neun Uhr startete ich an meinem Schreibtisch im Büro in den Arbeitstag. Ich kümmerte mich vorrangig um die Aufgaben, die sich am besten vor Ort erledigen lassen, und buchte uns endlich einen Stand auf einer Messe, bei der wir im Herbst ausstellen wollen.
Irgendwann werde ich es bestimmt schaffen, die Maus und die Tastatur mit meinem MacBook Air zu verbinden, damit ich problemlos über den großen Bildschirm arbeiten kann. Bei mir können von einem entsprechenden Vorhaben bis zur tatsächlichen Umsetzung gut und gerne einige Monate ins Land ziehen.



Meine Mittagspause verbrachte ich nach einem vorherigen kurzen Einkauf – die Kaninchenkiste mit frischem Grünfutter kommt erst morgen an – gemeinsam mit den anwesenden Kolleg*innen. Wir tauschten uns in einer netten Runde über dies und das aus.
Anschließend parkte ich mein Fahrzeug, das nunmehr vollständig geladen war, auf dem nur wenige hundert Meter entfernten Parkplatz um.



Kurz nach vierzehn Uhr trat ich die Heimfahrt an. Die Autobahnen waren frei und ich konnte aufmerksam dem nächsten Hörspiel der drei Detektive lauschen.
Bevor ich L und EB am vereinbarten Treffpunkt in der Nähe der Schule in Empfang nahm, vertrat ich mir kurz die Beine. Dabei entdeckte ich diese niedlichen Baby-Kastanien.



Schon im Auto auf dem Weg nach Hause überrumpelten mich L und ihre Schulfreundin EB mit der Ankündigung, noch an ihrer Buchvorstellung arbeiten zu müssen. Während EB ihr Plakat gestaltete, sprach L mindestens fünf Mal hintereinander ihre Buchvorstellung durch. Zeit zum Spielen hatten die Mädels leider keine.
Ich nutzte die Zeit, um selbst weiterzuarbeiten.



Als EB von ihrem Opa abgeholt wurde, beendete ich meinen Arbeitstag und widmete mich der intensiven Reinigung des Kaninchenzimmers sowie der Sandkiste. Nun ist alles wieder sauber und ordentlich. Elli, Waltraud und Gerda freuten sich sehr über den feuchten Sand.

Den restlichen Abend werde ich nun ruhig ausklingen lassen. Nach einer erfrischenden Dusche lese ich in meinem Buch weiter oder schaue mir in einer der Mediatheken etwas an. Meine Italienischübungen warten auch noch auf mich.

Mittwoch, 11. Juni 2025 – 3 x 3 macht 6

Alltagsschnipsel

Ich habe nachts gut geschlafen und hatte in den frühen Morgenstunden seit Langem mal wieder einen Toilettentraum. Es ist aber alles gut ausgegangen. 😉 
Nachdem ich L geweckt hatte, gab es während unserer morgendlichen Badrunde großes Gejammer. L wurde mit der Realität konfrontiert und fand heraus, dass sechzig plus sechzig nicht einhundertzwölf ist. Dieser Erkenntnis folgte lautstarkes Gezeter, weil sie vermutlich alle Rechenaufgaben zur Uhrzeit im Test falsch hat. Sie war sauer auf sich und die Welt, weil sie am Wochenende so viel geübt hatte und nun wahrscheinlich keine (sehr) gute Note bekommen wird. Es war nicht leicht, sie wieder froh zu stimmen.
Gefrühstückt habe ich ein knuspriges Schokomüsli mit Banane. Mittags und abends aß ich Asia-Nudeln mit Salat, der aus sieben leckeren Zutaten bestand.
Nach fast einem Monat Pause ging ich heute endlich wieder ins Fitnessstudio. Ich erwärmte mich auf dem Crosstrainer und absolvierte anschließend alle Kraftübungen, vorrangig für die Beine und Arme. Während die Beinübungen sehr anstrengend waren, war ich überrascht, wie viel Kraft meine Arme hatten.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich mit zig Formularen und Unterlagen hinsichtlich eines Förderantrags. Zwischendurch sichtete und beantwortete ich E-Mails.
Im ersten Unterrichtsblock hatte L Sport. Sie wird auf dem Schuljahreszeugnis die Note eins bekommen und hat sich damit gegenüber dem Halbjahr verbessert. Auf den Uhren-Test in Mathe erhielt sie die Note zwei. Die Aufregung am Morgen war somit völlig unnötig. Zwei Schussel- und einen Rechenfehler wie oben beschrieben hat sie gemacht. Alles andere war richtig. Wir freuten uns beide sehr über das Ergebnis, hatte sie Anfang Mai schließlich noch alle Uhrzeiten falsch.

Nachdem wir uns ein Eis schmecken ließen, fuhren wir am späten Nachmittag in die Ergotherapie. Begrüßt wurden wir von Hermine, der dritten Hündin von Ls Ergotherapeutin.
Abends bereitete ich nur noch Ls und meine Brotdose für den bevorstehenden Schul- und Arbeitstag vor und ließ die restlichen Stunden bis zum Schlafengehen gemütlich ausklingen.

Was heute schön war:         

– Sonnenschein 
– Fitnessstudio 
– Eis essen
– Französischübungen 
– lesen

Dienstag, 10. Juni 2025 – Uhrzeit-Test

Alltagsschnipsel

Ich habe gut geschlafen und bin kurz vor dem Weckerklingeln aufgewacht. Schon beim Aufstehen merkte ich, dass ich Probleme mit dem richtigen Wochentag hatte. Das zog sich den gesamten Tag über hin. Gefühlt war heute Montag.
Gefrühstückt habe ich mein knuspriges Schokomüsli mit Banane. Mittags bereitete ich mir eine Gemüsepfanne französischer Art zu und abends aß ich drei Mini-Pizzen und ein paar Herzoginkartoffeln.

Den Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Nach der Sichtung und Beantwortung einiger E-Mails fand die Retrospektive in Projekt eins statt. Eine Teilnehmerin fehlte krankheitsbedingt. Wir konnten viel zusammentragen und haben nun eine To-do-Liste, die wir sukzessive angehen werden.
L schrieb in Mathematik einen Test zum Thema „Uhrzeit“. Über das verlängerte Wochenende übte sie mithilfe einer analogen Armbanduhr mit römischem Ziffernblatt sehr viel. Sie kann die Uhr nun wesentlich besser als noch vor einem Monat. Für den Test, der laut ihrer Aussage gut lief, drückte ich ihr am Morgen die Daumen.

Nachmittags holte ich auch CE mit von der Schule ab. Im Nieselregen aßen wir ein Eis. Mit dem Eisverkäufer unterhielt ich mich nett über Erfurt. Er ist wegen seiner Stieftochter öfter dort und mag die Stadt sehr.
Zu Hause angekommen, beschäftigten sich die Mädels selbst. Ab und an kicherte es aus den unterschiedlichsten Räumen. Kurz nach zwanzig Uhr wurde CE abgeholt. L und ich machten uns allmählich bettfertig, nachdem L sich ihre Brotdose für den kommenden Schultag befüllt hatte.

Meine Stimmung wurde deutlich gedämpft mit Blick nach Österreich. Mein Mitgefühl gilt den Menschen, die heute jemand Geliebtes verloren haben. Ich möchte mir nicht ausmalen, wie ein Leben ohne meine L wäre …

Was heute schön war:  

– Eis essen
– Playdate für L
– (vor)lesen
– Englischübungen

Unser Pfingsturlaub

Reisen & Ausflüge

Mit L und meiner Schwiegermama verbrachte ich einen wunderschönen Kurzurlaub in der Sächsischen Schweiz. Das Wetter war zwar wechselhaft, doch wir hatten bei unseren Ausflügen jedes Mal großes Glück, dem Regen entkommen zu sein.


Samstag, 7. Juni 2025


Aufgewacht bin ich gegen halb acht am Morgen und fühlte mich deutlich ausgeschlafener. Ich blieb noch eine knappe Stunde liegen und las auf einigen Seiten im Internet.

Zuerst wurden nach dem Aufstehen unsere drei Kaninchen Elli, Waltraud und Gerda gefüttert.
Anschließend bereitete ich für L und mich ein leckeres Frühstück vor. Zwischendrin hatte ich mit meiner Schwiegermama Kontakt, die uns mitteilte, dass sie aufgrund der zahlreichen Veranstaltungen auf der Strecke mit Ach und Krach einen Sitzplatz in der Regionalbahn auf dem Weg nach Leipzig bekommen hat.

Nach dem Essen packte ich unseren kleinen Koffer und einige Lebensmittel ein. Bevor ich das Kaninchenzimmer gründlich reinigte, ging ich duschen.
L holte derweil meine Schwiegermama vom Bahnsteig ab. Als diese unsere Wohnung betrat, gab es eine kurze Verschnaufpause.
Ich schaffte wenig später den Müll raus und fuhr das Auto vor das Wohnhaus. So konnten wir unser Gepäck schnell in den Kofferraum räumen und in die Sächsische Schweiz aufbrechen.

Gegen fünfzehn Uhr kamen wir ohne große Unterbrechungen im Kurort Gohrisch an. Beim Einparken meines Fahrzeugs unter dem Carport rammte ich mit dem rechten Außenspiegel einen Pfeiler und das Gehäuse flog ab. Etwas halbherzig steckte ich das Gehäuse wieder drauf.
Wir besichtigten zunächst die große Drei-Raum-Ferienwohnung im Dachgeschoss, erfreuten uns an der vielseitigen Ausstattung, verteilten die Schlafzimmer und trugen sukzessive das Gepäck nach oben. Danach machten wir eine kleine Kaffeepause und aßen einen Snack.

Ferienwohnung im Dachgeschoss


Bevor wir uns eine gute Stunde später auf den Weg machten, um den Ort zu erkunden, sprach meine Schwiegermama einen Nachbarn in der Nähe der Ferienwohnung an. Dieser warf einen Blick auf den Außenspiegel. Ihm gelang es dank seiner starken Finger, das Gehäuse wieder richtig festzumachen. Nun brauchte ich mir keine Sorgen mehr zu machen, dass mir das Gehäuse auf der Autobahn abfliegt. 

Wir spazierten an einem ruhig gelegenen, sehr familienfreundlichen Camping-Platz mit Pool (!) vorbei zum Lilienfelsenblick. Auf dem Rückweg kehrten wir in die Panoramagaststätte „Falkensteinblick“ ein und ließen uns sehr leckeres Abendessen schmecken. Das Preis-Leistungsverhältnis war super. Während wir gemütlich im Innenraum saßen und aßen, entkamen wir einer Regenhusche.


Als wir abends zurück in der Ferienwohnung waren, planten wir den nächsten Tag und spielten das Spiel „Kakerlakensalat“. Irgendwann wurde L albern und meine Schwiegermama genervt von ihrem Verhalten, sodass es Zeit wurde, ins Bett zu gehen. Vor dem Schlafengehen machte ich meine Französischübungen und knipste gegen halb elf das Licht aus.


Sonntag, 8. Juni 2025


Ich habe im Doppelbett in der Ferienwohnung hervorragend geschlafen und sehr viel geträumt. Bereits kurz nach um sieben war ich wach und konnte nicht mehr weiterschlafen.

Nach einer kurzen Badrunde bereitete ich gemeinsam mit meiner Schwiegermama ein Picknick für unseren bevorstehenden Ausflug vor und packte alles in meinen großen Rucksack. Gegen neun Uhr frühstückten wir.

Etwa eine Stunde später standen wir an der Bushaltestelle und fuhren dank unserer Gästekarte kostenfrei mit dem Bus einige Kilometer weiter nach Königstein. Von dort wanderten wir eine gute Dreiviertelstunde zur Festung Königstein und genossen den wunderschönen Ausblick auf die Elbe.


Wir hatten kaum die Festung betreten, als es anfing, sehr stark zu regnen. Wir konnten uns zum Glück in der Schatzkammer, einem der Nebengebäude der Festung, unterstellen und nebenbei die Geschichte anhand der Informationstafeln nacherleben. Wir schauten uns viel, aber bei Weitem nicht alles an.
Mittags fanden wir eine ruhige Ecke in der Nähe eines schönen Gartens, um ungestört unser mitgebrachtes Picknick einzunehmen.
Nachdem wir uns über die Größe verschiedener Weinfässer im 18. Jahrhundert informiert hatten, bekam L ein Softeis und wir liefen den Weg zurück zum Königsteiner Marktplatz. Kaum standen wir an der Bushaltestelle, fing es wieder an, sehr stark zu regnen. Der Bus fuhr uns wenig später zurück in den Kurort Gohrisch. Dort hatte es noch nicht geregnet. 


Nachdem wir die Ferienwohnung Viertel nach vier Uhr wieder betreten hatten, ruhten wir uns aus. Ich schlief sogar für einige Minuten ein, schaute anschließend eine Folge einer Serie und las ein paar Seiten in meinem Buch. L und meine Schwiegermama gingen gemeinsam in den in der Nähe befindlichen Hofladen und schauten sich um. So konnte ich in Ruhe eine Tasse Schokocappuccino genießen. 

Am frühen Abend bereitete ich uns Nudeln mit vegetarischer Bolognese zu. Danach schlenderten wir erneut zum Campingplatz, auf dem eine Tanzveranstaltung stattfand. Da es kurz nach unserem Eintreffen zu regnen begann, kehrten wir zeitnah wieder um.

Vor dem Schlafengehen spielten wir erneut das Spiel „Kakerlakensalat“. Als L müde und wieder albern wurde, machten wir uns alle bettfertig. Vor dem Schlafengehen absolvierte ich meine Italienischübungen und las in meinem Buch weiter.


Montag, 9. Juni 2025


Heute wachten L und ich kurz vor acht Uhr auf. Ich hätte gern noch etwas länger geschlafen. 
Bevor ich unseren Koffer und die Stiege mit Lebensmitteln zusammenpackte, duschen ging und gemeinsam mit L und meiner Schwiegermama frühstückte, füllte ich die sieben Textfragmente von Antetannis Montagsstarter aus.

Punkt zehn Uhr verließen wir die schöne Ferienwohnung. Beim Beladen des Autos stellte ich fest, dass mein Außenspiegel etwas mehr beschädigt wurde als gedacht. Ich musste händisch nachhelfen, um ihn während der Fahrt nutzen zu können. Ich werde wohl oder übel nochmal eine Werkstatt aufsuchen müssen.

Wir fuhren nach Pirna. Dort hatte ich eine Schnellladesäule herausgesucht. Nachdem ich den Stecker etwas fester hineindrückte, konnte mein Fahrzeug wieder problemlos geladen werden. 
Wir nutzten die Zeit, um die wunderschöne Altstadt zu erkunden. In einem Café direkt am Markt setzten wir uns an einen Tisch im Außenbereich. Während ich nur eine Eisschokolade trank, aßen L und meine Schwiegermama je ein Stück Kuchen.



Mittags fuhren wir meine Schwiegermama mit dem Auto zum Bahnhof Pirna. Dort verabschiedeten wir sie. Sie hängt noch einige Tage Urlaub dran und fährt in Richtung der tschechischen Grenze. L und ich fuhren zurück nach Markkleeberg.
Dort kamen wir vierzehn Uhr wieder an.

Nach dem Ausladen des Autos begrüßten wir unsere Kaninchen, denen es zum Glück sehr gut geht. Ich beseitigte den wenigen Dreck, den sie während unserer Abwesenheit hinterlassen hatten, und räumte anschließend unsere Taschen aus. Währenddessen telefonierte ich mit meinen Eltern.

Den späten Nachmittag und Abend werden L und ich nun sehr gemütlich ausklingen lassen. Zum Abendessen wird es einen Salat, bestehend aus Gurke, Tomaten und Linsen geben. Nachdem ich später den morgigen Schul- und Arbeitstag vorbereitet habe, werde ich nur noch lesen, eventuell eine Serie gucken und meine Schwedischübungen machen.

Mein Montagsstarter # 23

Dies & Das, Persönliches

Es ist Pfingstmontag und L und ich sind mit meiner Schwiegermama im Kurort Gohrisch in der Sächsischen Schweiz. 

Entspannt und ausgeschlafen kommen hier die Antworten für Antetannis Montagsstarter:

❶ 
Ganz schön grün und ruhig ist es hier in der Sächsischen Schweiz.

❷ 
Am liebsten mag ich vegane Bratwürste und Gemüse auf dem Grill. Zu meinem Geburtstag ist es wieder soweit und der Grill wird angeschmissen.

❸ 
Morgen klingelt der Wecker wieder viel zu früh und ich muss aufstehen, auch wenn ich noch so müde bin.

 
Auf der Strecke ab Dresden an der Elbe entlang in Richtung Sächsische Schweiz gibt es unzählige wunderschöne Ausblicke zu genießen.

❺ 
Zeit und gemeinsame Erinnerungen mit L, meiner Familie und Freund*innen sind so kostbar. 

 
Regen wird uns auch in der kommenden Woche begleiten, allerdings sind auch einige Tage mit hohen Sommertemperaturen angekündigt.

 
Was diese Woche angeht, freue ich mich auf Ls Auftritt beim Schulfest mit der AG Artistik, möchte ich die Retrospektive in Projekt eins gut erledigen und am Wochenende habe ich den Besuch des Erfurter Krämerbrückenfests inklusive großen Familientreffens geplant.

High Five der Woche 23/2025

Alltagsschnipsel, Dies & Das, Persönliches

Dank Sabine vom Mausloch mache ich mir nun zum dreiundzwanzigsten Mal in Folge Gedanken über meine fünf schönsten Momente der Woche. Diesmal habe ich Folgende festgelegt:

Bildungsweg
Am Dienstag führten L und ich ein angenehmes, konstruktives Gespräch mit dem „neuen“ Klassenlehrer, der L sehr gut einschätzen konnte und ihr ab Klasse fünf eine Oberschule empfahl. Er vertritt wie ich die Ansicht, dass die Kinder heutzutage in jedem Alter alle möglichen Abschlüsse nachholen können und unnötiger Druck vermieden werden sollte.

Fehlerursache
Mit meinem vollelektrischen Dienstwagen war ich Mitte der Woche in der Werkstatt, um abzuklären, weshalb das Auto und die Schnellladesäulen oft Kommunikationsprobleme haben und das Fahrzeug nicht geladen werden kann. Der Service im Autohaus war vom Empfang bis zum Gespräch mit dem Servicetechniker sehr gut. Die Abwicklung war freundlich, schnell und kompetent. Das bin ich von anderen Autohäusern gar nicht mehr gewöhnt. 
Der auftretende Fehler konnte nachvollzogen werden. Ich habe den Ladestecker oftmals nicht tief genug in die vorgesehene Vorrichtung gesteckt. Da ich das nun weiß, kann ich zukünftig entsprechend reagieren und mehr Kraft aufwenden.

Thai Massage
Mein Schulterbereich war wieder so verspannt, dass die Masseurin gut zu tun hatte, meine Muskeln zu lockern. Dank ihrer Spezialsalbe waren die Verspannungen nach einer halben Stunde nicht mehr ganz so hart. Ich lobte mich innerlich für meine Entscheidung, nun wieder zweimal monatlich zur Massage zu gehen.

Wave-Gotik-Treffen
L und ich beobachteten schon seit Mittwoch die anreisenden Wohnwagen und Pkws und hatten nicht vor, das diesjährige Treffen zu besuchen. Als Leipzig-J allerdings am Freitag fragte, ob wir zum viktorianischen Picknick im Clara-Zetkin-Park mitkommen wollen, entschieden wir uns um. Wir verbrachten einen wunderschönen Abend und ließen diesen in größerer Runde im Biergarten der Gaststätte ausklingen.

Sächsische Schweiz
Auch wenn das Wetter das gesamte Wochenende wechselhaft blieb, tat mir die Auszeit einige Kilometer von Markkleeberg entfernt sehr gut. Die Sächsische Schweiz ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.

Freitag, 6. Juni 2025 – Viktorianisches Picknick

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Ich habe sehr gut geschlafen, auch wenn ich gestern Abend doch wesentlich später im Bett lag als erhofft. Als ich am Morgen einige Minuten vor dem klingelnden Wecker aufwachte, blieb ich noch eine ganze Weile im gemütlichen Bett liegen, weil ich keine Lust hatte aufzustehen.
Zum Frühstück aß ich ein knuspriges Schokomüsli mit Erdbeeren. Für das Mittagessen bereitete ich mir zwei große belegte Dinkelbrotscheiben zu und abends gab es Tagliatelle mit Tomaten, Lachs und Spinat.

Den Arbeitstag verbrachte ich mit der Formatierung eines Arbeitszeugnisses, mit Überweisungen und Zuarbeiten im Unternehmen online sowie der finalen Vorbereitung eines Miro Boards für die am Dienstag stattfindende Retrospektive in Projekt eins.
L und EB arbeiteten an ihrem FREIday-Projekt „Artgerechte Haltung auf dem Bauernhof“ weiter und sind nun Feuer und Flamme, ein kleines Buch darüber zu erstellen. Heute fand der letzte FREIday in diesem Schuljahr statt.

Im Laufe des Tages fragte Leipzig-J spontan an, ob L und ich am spätem Nachmittag Lust und Zeit hätten, mit ihnen und ihrem amerikanischen Besuch in den Clara-Zetkin-Park zum viktorianischen Picknick im Rahmen des jährlichen Wave-Gotik-Treffens zu gehen. L zuliebe checkte ich vor der Zusage den RegenRadar, der für die Abendstunden vielversprechend aussah.
Nach der Abholung aus der Schule kauften L und ich ein paar Lebensmittel für unseren bevorstehenden Kurzurlaub ein. Für zwei kleine Beutel zahlten wir ziemlich viel Geld. Wo soll das denn noch hinführen?!
Eine halbe Stunde Verschnaufpause nach dem Verräumen der Lebensmittel gönnte ich uns, ehe wir uns mit der S-Bahn und zu Fuß zum Clara-Zetkin-Park begaben. Der Park war sehr voll. Sehr viele Menschen trugen wunderschöne und/oder sehr ausgefallene Verkleidungen. Die Stimmung war friedlich. Das Wetter sehr gut. Wir aßen eine sehr leckere Brezel und L und ihre Schulfreundin CE machten auf der Wiese einen Handstand nach dem anderen.
Abends ergatterten wir den letzten Tisch im Außenbereich der Gaststätte „Glashaus im Clarapark“ und aßen in großer, geselliger Runde leckeres Essen. 
Viertel nach neun waren L und ich schließlich wieder zu Hause.

Was heute schön war:          

– viktorianisches Picknick
– Playdate für L
– Abendessen im Restaurant
– Englischübungen

Eindrücke des Tages:

Mein Freitagsfüller # 18

Alltagsschnipsel, Dies & Das, Persönliches

Die Woche startete mit einer Erkältung, die im Schnelldurchlauf wieder abklang, und endet mit einem Kurzurlaub. Doch vor der bevorstehenden Auszeit kommen die Antworten im Rahmen von Barbaras Freitagsfüller.

1.  
Die Nachrichten verfolge ich maximal einmal wöchentlich und kann diese auch nur noch mittels Satire ertragen.

2.  
Meine Zimmerpflanzen sind glücklicherweise alle (noch) grün.

3. 
Der Juni ist Pride Monat seit dem 28. Juni 1969 Es ist heutzutage wichtiger denn je, die Menschen zu mehr Toleranz und Akzeptanz zu bewegen.

4.  
Das Aufräumen und Ausmisten des Schlafzimmers und Kellers, das schiebe ich schon länger vor mir her.

5.  
Kaffee ist für mich nicht wichtig.

6.  
Der Alltag ist mir im Moment etwas zu viel. Es wird Zeit für eine Sommerpause.

7. 
Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das viktorianische Picknick im Clara-Zetkin-Park in Leipzig, morgen habe ich geplant, in die Sächsische Schweiz zu fahren, und Sonntag möchte ich wandern!