Samstag, 21. Juni 2025 – Treffen im Ilm-Kreis

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

Geweckt wurde ich heute gegen acht Uhr von laut gurrenden Tauben, die auf dem Sims direkt vor dem Fenster des Gästezimmers meiner Eltern saßen. L ließ sich davon nicht stören und ratzte weiter. Das war auch gut so, hatte sie gestern Abend wegen Übermüdung doch erneut eine kleine Meise und wollte nicht zur Ruhe kommen. Ich muss mit der Zubettgehzeit strenger werden.
Gefrühstückt habe ich am liebevoll gedeckten Tisch ein Croissant mit Frischkäse. Mittags gab es Kirschkuchen an einem schattigen Plätzchen unter einer großen Linde und am späten Nachmittag wurde gegrillt.

Vormittags fuhren L und ich nach einem kurzen Aufenthalt auf dem Spielplatz in den Ilm-Kreis und besuchten meinen Schwiegerpapa. Ich dürfte das letzte Mal vor neun oder zehn Jahren in der kleinen Stadt gewesen sein. Wir bestaunten die Veränderungen in den Häusern und den Gärten. Der Wehrturm, der ein Teil der Stadtmauer ist, hätte mit seinen darin befindlichen historischen Gegenständen durchaus Potential als kleines Museum. Wir machten es uns zur Mittagszeit draußen bei einem Stück Kuchen gemütlich. Nach einem Spaziergang durch die Stadt mit Halt auf dem Spielplatz und einem Wasserlauf spielte L mit einer Puppenstube und Ritterburg.

Nachmittags wurde im zum Wohnhaus meiner Eltern gehörenden Hof gegrillt. Mein Onkel O, der auch beim Frühstück kurz vorbeischaute, kam ebenfalls dazu. Das Wetter war sommerlich heiß und L konnte uns, die Pflanzen und das angebaute Gemüse mit den Wasserspritzpistolen nass spritzen.

Auf einem alten Foto aus den 60er Jahren erkannte ich, dass mein Schwiegerpapa als Kind fast genauso aussah wie jetzt mein kleiner Neffe M. Das ist sehr faszinierend.

Was heute schön war:   

– Zeit mit der Familie
– langer Aufenthalt im Ilm-Kreis
– Grillen am Nachmittag
– Wasserschlacht mit L
– kulinarische Köstlichkeiten 
– Italienischübungen      

Eindrücke des Tages:

Freitag, 20. Juni 2025 – Ausmisten

Alltagsschnipsel

Ich bin gestern Abend zu einer guten Zeit ins Bett gegangen. Wegen langer Helligkeit und kaum vorhandener Müdigkeit bei L und mir brauchte ich ziemlich lange zum Einschlafen. Heute Morgen wurde ich eine Viertelstunde vor dem Weckerklingeln wach, nur um kurz darauf festzustellen, dass der Tag etwas anders verlaufen wird als ursprünglich geplant.
Zum Frühstück gab es wieder mein sehr leckeres Knusperschokomüsli mit Erdbeerenstückchen. Mittags aß ich eine belegte Brotscheibe und zum Vesper eine selbstgekaufte Puderzuckerwaffel in Herzform mit einem Klecks Apfelmark. Am Abend aß ich Kartoffeln mit Spinat und ein Spiegelei.

Ungeplant arbeitete ich heute von zu Hause aus und konnte leider nicht am Open Space Freiday im Büro teilnehmen. Ich widmete mich erneut der digitalen Ablage, da diese an einigen Stellen einer Optimierung bedarf.
Gestern gab es abends noch ein kurzes Drama, als L feststellte, dass sie ihren Deutsch- und Mathehefter in der Schule vergessen hat. Sie wollte nämlich noch zweieinhalb Arbeitsblätter fertigstellen. Ich hoffe, sie lernt für die kommenden Schuljahre, besser auf ihre Unterrichtsmaterialien zu achten. In höheren Klassen gibt es sicherlich auch mal eine schlechte Note für vergessene Aufgaben. 

Nach einigen Monaten schaute ich mal wieder meinen Kleiderschrank durch. Es flogen einige Teile raus, die ich entweder schon lange nicht mehr oder sogar noch nie getragen habe. Nun sieht es wieder ordentlich und übersichtlich aus.
Am späten Nachmittag fuhr ich mit einer während der Fahrt eingeschlafenen L nach Erfurt. Wir haben umgeplant, denn ursprünglich wollten wir erst morgen Vormittag zu meinen Eltern fahren. Allerdings können wir uns auch bei den beiden ausruhen (und werden zudem noch mit Leckereien verwöhnt).

Was heute schön war: 

– Ordnung im Kleiderschrank
– unfall- und fast staufreie Autofahrt
– Serienabend
– Französischübungen    

Mein Freitagsfüller # 20

Alltagsschnipsel, Dies & Das, Persönliches

Ein ganz besonderes Wochenende liegt vor mir. In dieses starte ich bei herrlichstem Sonnenschein mit Barbaras Freitagsfüller.

1.  
Ein heikles Thema beobachte ich meist eine Weile lang und versuche anschließend, alle nur erdenklichen Standpunkte zu betrachten und mich in die betreffenden Menschen hineinzufühlen, ehe ich darauf zu sprechen komme.

2.    
Ein gemütliches Plätzchen im Halbschatten an einem unserer Seen, eine gelegentliche Abkühlung im Wasser, ein kleines Picknick und ein spannendes Buch sind für mich genau das Richtige an einem warmen Sommerabend.

3.   
Wo bekomme ich denn ein bezahlbares kleines Wochenendgrundstück im Grünen her?

4.     
Das Leben ist schön – auf seine Art und Weise.

5.   
Das richtige Verhältnis von Ruhe und Aktivität habe ich noch nicht gefunden. L und ich führen ein abwechslungsreiches Leben und vergessen dabei hin und wieder die Pausen. 

6.     
Ich habe für mich noch einige Fragen meinen zukünftigen Lebensweg betreffend zu beantworten.

7. 
Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einige ruhige Stunden, morgen habe ich geplant, meinen Schwiegerpapa zu besuchen und mit meinen Eltern zu grillen, und Sonntag möchte ich eine Pizza im Waldhaus Erfurt essen!

Donnerstag, 19. Juni 2025 – Sommerfrisur

Alltagsschnipsel

Gestern Abend lag ich etwas zeitiger im Bett und dürfte schnell eingeschlafen sein. Die Nacht war störungsfrei und ruhig. Ich habe viel geträumt und wurde unglücklicherweise am Morgen vom klingelnden Wecker mitten aus einem Traum gerissen. Entsprechend verpeilt startete ich in den Tag.
Gefrühstückt habe ich eine Schüssel mit leckerem Knusperschokomüsli, in der sich auch Weintrauben und Tellerpfirsichstücke befanden.
Aus Neugier absolvierte ich heute ein fünfzehnminütiges Piloxing Workout. Ich kam bei den gezeigten Bewegungen sehr ins Schwitzen, hatte aber super viel Spaß dabei. 

Den Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Einziges Meeting war am späten Vormittag das Management Weekly. Ich kümmerte mich heute unter anderem um die Messeplanungen.
Anhand vier kleiner Arbeitsblätter in den Fächern Deutsch und Mathematik, die vollständig und korrekt ausgefüllt waren, konnte ich gestern erkennen, dass sich sowohl Ls Arbeitstempo als auch die Qualität sehr verbessert haben. Glücklich berichtete sie mir, dass ihre Freundin LG und sie gute Chancen haben, im kommenden Schuljahr Patin einer neuen Erstklässlerin, die derzeit die Vorschule im gleichen Gebäude besucht, zu werden. Als Pate oder Patin begleiten die großen Schulkinder die Neuankömmlinge im ersten halben Jahr auf dem Weg durchs Schulhaus und stehen ihnen beratend und helfend zur Seite.

In meiner späten Mittagspause genoss ich eine halbstündige Thai Massage und ließ mir die Verspannungen im Schulter- und Rückenbereich lockern.
Am späten Nachmittag ging ich zum Friseur und ließ mir die Spitzen schneiden. Ich bin nach wie vor unschlüssig, ob ich mir die Haare färben soll. Natürlich sehe ich immer mehr graue Haare auf dem Kopf. So richtig stören sie mich allerdings noch nicht. Dafür stresst mich aber der Gedanke, alle x Wochen die Haare nachzufärben.
L verbrachte ihren Nachmittag derweil gemeinsam mit CE bei ihrer Schulfreundin EB. Die hat im zum Haus gehörenden Garten einen (beheizten) Pool stehen, in dem sich die Kinder austoben durften. Nach Hause gebracht wurde L am Abend von CEs Papa.

Nächstes Level bei meinen Erfahrungen an der Schnellladestation: Nachdem ich nun den Ladestecker mit ordentlich Wumms in das Fahrzeug drücke und der Ladevorgang seitdem problemlos startet, wurde heute an der Schnellladestation meines Vertrauens meine Ladekarte nicht gelesen, sodass die Authentifizierung fehlschlug. Ich fuhr kurzentschlossen einen Kilometer weiter zu einer langsamen Ladestation. Dort hatte ich Glück. Das Laden klappte mit Vorhalten derselben Karte zur Authentifizierung auf Anhieb. Es ist nervig.

Was heute schön war: 

– Thai Massage
– schicke neue Frisur
– sonnen- und windgetrocknete Bettwäsche
– Playdate für L
– lesen
– Französischübungen         

Mein Weg durch die Trauer 

Trauerarbeit

Mithilfe der Coaching-Karten „Der Tod, ich und das Leben“ von Melike Bilbey, die zur Trauerbewältigung und (für mich ganz wichtig) auch für die Einzelarbeit genutzt werden können, möchte ich erste Schritte gehen, um vergangene Erlebnisse nebst dazugehöriger Verhaltensweisen und Reaktionen zu reflektieren und tiefsitzende Traumata zu verstehen und allmählich aufzulösen.

Unterteilt sind die Karten in die vier Kategorien Wahrnehmen, Erinnern, Stärken und Schöpfen. Auf jeder Karte steht eine Frage, die es zu beantworten gilt. Im sechsten Monat des Jahres habe ich mich mit folgenden Fragen beschäftigt:

Wahrnehmen
Was macht dir Angst?
Diese Frage ist für mich sehr wichtig und relevant, denn es gibt einige Dinge, vor denen ich (große) Angst habe. 
Ich habe beispielsweise Angst davor, von jetzt auf gleich wegen einer unentdeckten Krankheit oder vor Erschöpfung tot umzufallen. Einhergeht diese Angst mit der Sorge, dass mein plötzliches Ableben eintritt, bevor L volljährig ist und für sich alleine sorgen kann. Die Vorstellung, ich könnte auf der Autobahn, die ich mehrmals wöchentlich aus beruflichen Gründen passiere, in einen Unfall verwickelt und tödlich verletzt werden, ist präsent.  
Zudem habe ich Angst davor, dass meine L stirbt. Ich weiß nicht, ob ich ihren Verlust je überwinden könnte.
Die aktuelle Weltlage bereitet mir ebenfalls große Sorgen. Es brodelt an jeder Ecke. Ich wäre nicht überrascht, wenn der nächste Krieg, in den auch Deutschland verwickelt wäre, bereits unmittelbar bevorsteht. Auch wenn ich mich nach wie vor als (Über-)Lebenskünstlerin betrachte, habe ich Angst davor, wie unser Leben aussehen würde, bräche in Kürze ein Krieg aus.

Erinnern
Was, glaubst du, hat der geliebte Mensch an dir bewundert?
Ich habe ein eher ruhiges Naturell und kann selbst in Extremsituationen, von denen es während unserer gemeinsamen achteinhalb Jahre so einige gab, die Ruhe bewahren und aufsteigende Panik mit mir selbst ausmachen, ohne dass Außenstehende davon Wind bekommen.
M und ich haben uns beispielsweise zweimal in den Bergen im europäischen Ausland verlaufen. Einmal benötigten wir sogar die Hilfe der Bergrettung. Im Nachgang fand ich heraus, dass wir uns in Lebensgefahr befanden, als sich bedrohlich muhende Kühe schnell näherten. Diese waren vor allen Dingen über Prinzis Anwesenheit überhaupt nicht erfreut und durchaus bereit, die Herde zu schützen. (Im Übrigen sterben jährlich etwa ein halbes Dutzend Wandernde durch Kuhangriffe.) 
Diese äußerliche Ruhe könnte also durchaus eine Eigenschaft sein, die M an mir bewundert hat. Schließlich habe ich meine Energie lieber darauf verwendet, bestmögliche Lösungen zu finden, um aus der unangenehmen Situation wieder (lebend) herauszukommen.
Es ist gut möglich, dass M auch meine schnelle Begeisterungsfähigkeit mochte. Diese befindet sich allerdings nach wie vor auf der Schwelle zu Naivität. Ich mochte es immer sehr, mit M gemeinsam Pläne zu schmieden und ihn bei der Verwirklichung zu unterstützen.

Stärken
Was kannst du richtig gut?
Mein erster Impuls: Nichts. Das ist sicherlich Unsinn und viel zu streng betrachtet. Dennoch habe ich das Gefühl, in vielen Bereichen ein Bisschen was zu können. Und das vermutlich auch gut. Das reicht derzeit völlig aus, um im Leben voranzukommen.

Schöpfen
Was würdest du tun, wenn heute dein letzter Tag wäre?
Ich würde allen mir am Herzen liegenden Menschen etwas Nettes sagen und mich von ihnen verabschieden. Mit L würde ich einen langen Ausflug an einen Ort machen, den wir beide unbedingt noch einmal gemeinsam besuchen möchten.

Dienstag, 17. Juni 2025 – Anbaden im Markkleeberger See 

Alltagsschnipsel

Gestern Abend bin ich etwas zeitiger ins Bett gegangen. Die Nacht war ziemlich unruhig und ich wachte immer wieder auf. Dennoch träumte ich sehr viel. Als heute Morgen der Wecker klingelte, war ich noch sehr müde und hätte gern weitergeschlafen.
Auf dem Weg ins Büro aß ich im Auto eine belegte Brotscheibe und etwas Obst. Mittags holte ich mir einen Blattsalat-Gemüse-Mix, den ich mir mit einem Mandel-Sesam-Tofu verfeinerte. Abends aß ich Nudelauflauf. Zwischendrin gab es hier und da ein Eis.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich mit einigen Kolleg*innen im Büro in Erfurt. Ein Meeting hatte ich nicht. So konnte ich störungsfrei vor mich hin arbeiten und einige Punkte auf meiner To-do-Liste abhaken. Gemeinsam mit den Anwesenden plante ich den bevorstehenden Open Space Freiday.
Als L morgens aufwachte, hatte sie einen sehr trockenen Husten. Ich verabreichte ihr etwas Hustensaft. In die Schule schickte ich sie dennoch. Sollte sich im Laufe des Tages ihr Zustand verschlechtern, darf sie sich morgen und/oder übermorgen zu Hause ausruhen. 

Auf der Fahrt zurück nach Leipzig rief mich L heimlich von ihrer Kids Smart Watch aus an und fragte, ob wir ihre Schulfreundin CE mit abholen können. Ihr ginge es zudem wieder gut. Ich hatte nichts dagegen und sprach mich kurz mit Leipzig-J ab, die ebenfalls einverstanden war.
Nachmittags nahm ich also beide Kinder mit nach Hause. Während ich weiterarbeitete, verschwanden die Mädels in Ls Kinderzimmer. Abends fuhren wir zu dritt zum Markkleeberger See. Während ich in meinem Buch las und die Seeluft, die mich sehr an schöne Ostseeaufenthalte erinnerte, einatmete, badeten die Mädels an. Mir war das Wasser noch zu kalt. Etwa eine Stunde später fuhren wir zu CE nach Hause. L und ich waren erneut zum Abendessen eingeladen.

Ich bin stolz auf mich: Nach sechs Wochen oder mehr rief ich vormittags in der Werkstatt an und vereinbarte für kommende Woche einen Termin für den Räderwechsel. Bei der Gelegenheit wird sich auch der rechte Außenspiegel angeschaut. Zu Pfingsten bin ich mit diesem vor einen Pfeiler des Carports gefahren. Der Spiegel funktioniert glücklicherweise noch, gibt allerdings bei jeder Entriegelung des Fahrzeugs knackende Geräusche von sich und muss vor jeder Fahrt neu eingestellt werden.
Angerufen habe ich auch beim Tanzverein. L steht nun auf der kurzen Warteliste. Die Trainerin war zuversichtlich, dass L im kommenden Schuljahr einen Platz bekommen wird.

Was heute schön war:    

– unfall- und staufreie Autofahrten
– Hörspiele 138 und 139 der Reihe „Die drei ???“
– Eis essen
– Playdate für L
– Lesen am Markkleeberger See
– Abendessenseinladung
– Schwedischübungen     

Montag, 16. Juni 2025 – Schnupperstunde

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut geschlafen, aber deutlich zu wenig. Das merkte ich unter anderem daran, dass ich Augenringe bis zum Boden hatte und lange brauchte, um richtig wach zu werden. Geträumt habe ich viel, vor allem großen Unsinn, der stellenweise schon ins Genre Horror fiel.
Gefrühstückt habe ich eine Schüssel Knusperschokomüsli mit Banane und Weintrauben. Mittags bereitete ich mir eine Gemüsepfanne italienischer Art und eine belegte Brotscheibe zu. Abends aß ich eine Portion Pommes und zwei Hotdogs.

Meinen Arbeitstag verbrachte ich im Homeoffice. Terminlich fanden nur ein wöchentlicher Austausch in Projekt eins sowie ein Weekly mit dem gesamten Team statt. Der Tag war ruhig und ich konnte störungsfrei meine To-do-Liste für heute abarbeiten.
Für L startete heute die erste der beiden Klassenleiterwochen. Der Stundenplan ist nun verändert. Im ersten Block hatten die Kinder Sportunterricht. 

Nachmittags holte ich neben L auch ihre beiden Schulfreundinnen HB und CE mit ab. Wir fuhren zu uns nach Hause. Gegen Abend brachte ich die Kinder zum Tanzen. HB und CE tanzen schon länger in dem Verein, L wollte heute eine Schnupperstunde wahrnehmen. Wenn ich morgen Mittag beim Verein anrufe, kann ich L auf die (recht kurze) Warteliste setzen lassen. Dann könnte sie ab dem kommenden Schuljahr zweimal wöchentlich zum Tanzen gehen.
Während der Tanzstunde aß ich bei CEs Eltern Abendbrot.

Was heute schön war:         

– Playdate für L
– Schnupperstunde für L
– Abendessenseinladung
– lesen
– Italienischübungen

Mein Montagsstarter # 24

Dies & Das, Persönliches

Nach dem kurzen Gewitter und heftigen Regenschauer am gestrigen Abend ist es heute deutlich kühler und angenehmer. Diese Art des Wetters erinnert mich an wunderschöne Sommeraufenthalte an der Ostsee. Mit dieser herrlichen Urlaubsstimmung im Herzen widme ich mich an diesem Montag Antetannis Textfragmenten.

❶ 
Gegen die Hitze hilft eine Abkühlung im Freibad oder See, ein leichtes Getränk und Ruhe in klimatisierten Räumen.

❷ 
Sprachübungen in der Duolingo App absolviere ich täglich.

❸ 
Post in Form von Geburtstagskarten schreibe und versende ich sehr gern.

 
Wenn ich könnte, würde ich mit L sehr viel reisen.

❺ 
Mich selbst und meine Bedürfnisse darf ich nicht aus den Augen verlieren. 

 
Mein abwechslungsreiches Leben mit all den schönen (und manchmal weniger schönen) Ereignissen genieße ich sehr. 

 
Was diese Woche angeht, freue ich mich auf eine halbstündige Thai Massage, möchte ich nur das Notwendigste erledigen und dann steht noch ein Friseurtermin an.

Ein Wochenende im Juni

Alltagsschnipsel, Reisen & Ausflüge

L und ich verbrachten ein wunderschönes Wochenende in Erfurt bei einem großen Familientreffen zum 48. Krämerbrückenfest.


Samstag, 14. Juni 2025


Ich lag am Vorabend sehr spät im Bett und bin gleich eingeschlafen. 
Am Morgen wachte ich bereits kurz vor acht Uhr auf. Obwohl ich noch ziemlich müde war, reichte es nicht zum Weiterschlafen. Ich nutzte somit die Ruhe im Gästezimmer meiner Eltern zum Lesen in meinem aktuellen Buch. 

Nach einem leckeren Croissant mit Frischkäse und einer Tasse Schokocappuccino am liebevoll gedeckten Frühstückstisch machte ich mich im Bad fertig.


Mit der Tram fuhren meine Eltern, L und ich am späten Vormittag zum Anger. L und ich gingen fix in eine Sparkassenfiliale, um Bargeld zu holen. Am Vortag musste ich nämlich feststellen, dass sämtliche Getränke- und Essenstände in der Stadt keine Kartenzahlung anbieten. Danach stöberten wir kurz im Erdgeschoss der Hugendubel-Filiale und sahen wenig später durch die Fensterscheibe, dass der Rest der Familie eingetroffen war.

Wir fuhren alle gemeinsam mit der Tram zum Egapark. Dort verbrachten wir über drei Stunden bei bestem Sommerwetter. Wir fanden mit sehr viel Glück noch ein schattiges Plätzchen für unser mitgebrachtes Picknick. Während sich die Erwachsenen unterhielten und über verschiedene Themen austauschten, konnten sich die beiden Kinder im Badebereich abkühlen und auf den Spielplätzen austoben. L hat sich sehr rührend um den kleinen F gekümmert.


Am Nachmittag besuchten wir mit den Kindern die Toggo-Tour, die an diesem Wochenende auf dem Theaterplatz in Erfurt gastierte. Hier und da schaute L in ein Zelt hinein. Alles in allem hatte ich aber das Gefühl, dass sie mit ihren neun Jahren nicht mehr zum Zielpublikum gehört. Der brütenden Hitze und den kaum vorhandenen schattigen Plätzen entkamen wir eine gute Stunde später.


Kaum waren wir in der Wohnung meiner Eltern angekommen, machte ich mich auf den Weg, um das Fahrzeug zur in der Nähe befindlichen Ladestation zu fahren. Als ich zurückkehrte, konnte ich kurz die Beine hochlegen, ehe wir mit der Tram wieder in die Stadt fuhren.

Zu Abend gegessen wurde im Restaurant „Zum Güldenen Rade“. Wir saßen im Innenbereich, der aufgrund seiner dicken Gemäuer angenehm kühl war. Für mich gab es ein leckeres Spargelgericht.


Gegen einundzwanzig Uhr liefen wir zur Krämerbrücke und holten uns eine Kugel Eis von Goldhelm. Es waren jedoch so viele Menschen unterwegs, dass wir uns kurz darauf wieder auf den Heimweg machten.


Viertel vor zehn Uhr kam ich in der Wohnung meiner Eltern an, nachdem ich das mittlerweile voll geladene Fahrzeug umgeparkt hatte. Wir brauchten alle ein paar Minuten, um die Erlebnisse des Tages zu verarbeiten und herunterzufahren.

Kurz vor dem Schlafengehen machte ich meine Englischübungen.
L und ich hatten kaum das Licht im Gästezimmer ausgeschaltet, als sie vor Übermüdung anfing zu weinen. Verbunden war dies mit einer großen Angst vor einem Krieg. An L geht das Weltgeschehen derzeit nicht spurlos vorüber. Es brauchte eine Weile, ehe ich sie getröstet bekam und wir schlafen konnten.


Sonntag, 15. Juni 2025
 


Heute Morgen wachte ich Viertel vor acht Uhr auf. L schlief noch, sodass ich eine halbe Stunde lang ungestört in meinem Buch lesen konnte.

Nachdem ich mich vormittags im Bad fertiggemacht hatte, fuhren meine Eltern, L und ich im Auto zum Gasthof „Schloss Hubertus“. Dort waren wir mit der Familie zum Brunch verabredet. 
Bei einem leckeren Frühstücks- und Mittagsbuffet saßen wir einige Stunden zusammen und ließen das gemeinsame Wochenende entspannt ausklingen. L ging zwischendurch immer wieder auf den Spielplatz und zeigte uns ein kleines Wildschwein-Gehege.


Zur Mittagszeit brachen alle auf. Mein Bruder, meine Baby-Nichte O, meine Schwägerin J, ihre Schwester sowie ihre Eltern fuhren zurück nach München. Meine beiden Onkel und mein Cousin traten den Rückweg durch den Wald an. Ich fuhr meine Eltern nach Hause und brachte L zum Indoorspielplatz im Paunsdorf Center in Leipzig. Sie war zur Kindergeburtstagsfeier von ihrer Schulfreundin LG eingeladen.

Nachmittags war ich zurück in unserer Wohnung. Ich begrüßte und fütterte unsere drei süßen Kaninchenmädels, räumte sämtliches Gepäck aus und säuberte an einigen Stellen die Wohnung.
Weil das Wochenende doch sehr intensiv war, warf ich meine Sportpläne über den Haufen und ruhte mich stattdessen aus. Dabei schaute ich eine Folge einer Serie und las in meinem Buch weiter. Zwischendrin zog ein Gewitter auf, das starke Regenschauer mitbrachte. L bekam von alledem zum Glück nichts mit.

Am Abend holte ich L und ihre Schulfreundin HB vom Kindergeburtstag ab. Im Regen fuhren wir erst HB nach Hause, ehe wir kurz darauf in unsere Wohnung eintrudelten.

Ich bereitete nur noch Ls Brotbüchse für den morgigen Schultag vor und machte meine Französischübungen. Bis zum Schlafengehen in wenigen Minuten werde ich lesen. 

High Five der Woche 24/2025

Alltagsschnipsel, Dies & Das, Persönliches

Der Sommer hält allmählich Einzug. Dieses Wochenende gab es hinsichtlich der Temperaturen und des Sonnenscheins einen ersten Vorgeschmack auf die nun kommenden Wochen. Da ich ein Sommerkind bin, freue ich mich schon sehr darauf.

Die fünf schönsten Momente der Woche im Rahmen von Sabines Blogaktion sind diesmal die folgenden:

Pirna
Am Pfingstmontag schlenderten meine Schwiegermama, L und ich durch Pirnas schöne Altstadt. Im einzigen geöffneten Straßencafé ergatterten wir im Außenbereich einen Sitzplatz und ich konnte eine Eisschokolade genießen.

Uhr
L kann nun endlich die Uhr lesen. Wir werden das nun häufiger in unseren Alltag integrieren, damit sie noch sicherer wird.

Fitnessstudio
Meinen inneren Schweinehund konnte ich Mitte der Woche erfolgreich besiegen. Der Sport tat mir sehr gut und ich hatte einige Tage danach noch mit Muskelkater zu kämpfen. Ich möchte mir wieder mehr Zeit für mich und meine körperliche Gesundheit nehmen.

Sommerfest
Am Freitag fand das jährliches Sommerfest in Ls Grundschule statt. Gemeinsam mit der AG Artistik zeigte mir L, was sie im vergangenen Schuljahr für Tricks gelernt hat.

Familientreffen
Ein großes Familientreffen fand an diesem Wochenende in Erfurt statt. Wir besuchten gemeinsam das Krämerbrückenfest und den Egapark und ließen die gemeinsame Zeit schließlich bei einem Brunch ausklingen.