Unser Sommerurlaub – Sommerzeit ist Badezeit

Reisen & Ausflüge

Montagabend kamen wir am Meer an. Die letzten Urlaubstage in Albanien ließen wir gemütlich und ruhig am Strand ausklingen.


Dienstag, 29. Juli 2025


In der Nacht gab es mehrere heftige Regenschauer. Ich bin am Morgen zeitig aufgewacht und konnte nicht mehr einschlafen.

Nach einem Kaffee und Frühstück für die Kinder cremten wir uns alle mit Sonnencreme ein.
Zuerst gingen wir am frühen Vormittag Obst einkaufen, das wir während unseres Strandaufenthalts aßen.


Im Laufe der nächsten Stunden ging ich mehrmals im Meer baden. Das Salzwasser tat meiner Haut sehr gut. Die Wassertemperatur war super angenehm. 


Die Siesta verbrachten wir in der Unterkunft, um der Mittagshitze zu entgehen. Wir aßen eine Kleinigkeit zum Mittag und ruhten uns anschließend aus.

Obwohl wir vorrangig wegen der Kinder Halt am Meer gemacht haben, brauchte es am Nachmittag einiges an Überredungskunst, um sie für einen erneuten Strandaufenthalt zu begeistern. Als wir dann aber wieder dort waren, hatten sie ihren Spaß und waren nicht mehr aus dem Wasser zu bekommen. 

Während U das Abendessen – Nudeln mit Pesto – zubereitete, ging ich mit den Kindern noch mal auf den Spielplatz. Abends schauten wir gemeinsam den Disneyfilm „Wall-E“. Der kleine M ist kurz vor Ende immer wieder weggenickt.

Ich absolvierte noch einige Englischübungen und ging mit L schlafen.


Mittwoch, 30. Juli 2025


Auch heute wachte ich beizeiten auf.

Bis zur späten Mittagszeit waren wir am Strand. Heute war es wesentlich wärmer als gestern. Wir kauften zuerst am Obststand frisches Obst ein. Durch den stark wehenden Wind waren die Wellen viel höher und stärker. Die Kinder warfen sich freudig hinein. Wir mussten sie dennoch hin und wieder daran erinnern, dass sie den kleinen Turm am Strand im Auge behalten sollen, da die Wellen sie immer weiter von unserem Bereich davontrugen. Ich ging ebenfalls ins Meer, das sehr warm war. Die Außentemperatur war wegen des Windes deutlich kühler.


Parallel zu unserem Strandbesuch ließen wir die Waschmaschine in der Ferienwohnung einige Mal mit Bettwäsche und Handtüchern durchlaufen.
Wir packten nachmittags unsere Taschen zusammen und säuberten die Ferienwohnung für die nächsten Besucher.

Vor unserer Rückfahrt aßen wir leckere Pizzen in der Pizzeria.
Gegen halb acht waren wir zurück im Dorf in der Nähe von Tirana. K und L waren kaum aus dem Auto ausgestiegen, da sah ich sie bereits im Pool baden.

L und ich verabschiedeten uns kurz nach halb neun und kehrten in das Gästehaus zurück. Nach meinen Französischübungen gingen wir beizeiten schlafen.

Unser Sommerurlaub – Albanische Alpen

Reisen & Ausflüge

Wir haben das Dorf bei Tirana verlassen und uns mit dem Auto in Richtung Norden zu den Albanischen Alpen begeben.


Samstag, 26. Juli 2025


Nach dem Ausschlafen, einer erfrischenden Dusche und einem gemeinsamen Frühstück packte ich Ls und meine Kleidung für einige Nächte zusammen. 

Kurz nach Start unserer mehrstündigen Autofahrt standen wir sehr lange im Stau. Irgendwo vor uns gab es einen Unfall. Dieser Stau hatte leider zur Folge, dass die den drei Kindern versprochene Badezeit in einem See gecancelt werden musste. Wir hätten es zeitlich nicht mehr geschafft.
In Shkodër legten wir eine späte Mittagspause ein. Wir saßen im Außenbereich des Restaurants und hatten einen wunderschönen Blick auf den Fluss.


Wir fuhren nachmittags weiter nach Nordalbanien. Irgendwann lagen die zu passierenden Serpentinen vor uns. Ich bin sehr stolz auf mich. Mir wurde während der Fahrt zwar leicht übel, aber ich musste nicht erbrechen.


Da wir auf albanischer Seite keine geeignete Unterkunft für die Nacht fanden, verließen wir das Land und machten uns auf den Weg nach Montenegro.
Am Grenzübergang machte uns ein Polizist durch lautes Schimpfen, Herumfuchteln und Zurechtweisen sehr deutlich, dass wir einen Fehler begangen und das Stoppschild ignoriert haben. Die Schranke stand allerdings auch offen und es war weit und breit kein Polizist zu sehen. Zudem sind wir im Schritttempo gefahren, da wir uns unsicher waren. Glücklicherweise verschwand der Polizist in der Polizeistation und schickte seinen Kollegen zu uns, um die Pässe zu kontrollieren.
In Montenegro fuhren wir noch etwa zwanzig Minuten bis zu unserer Unterkunft.

Dort angekommen, bezogen wir unsere Zimmer. Ich ging erneut duschen. Gegen acht Uhr gab es ein sehr großes Abendbuffet für uns sechs Personen, das locker für doppelt so viele Menschen gereicht hätte.


Den restlichen Abend ruhten L und ich uns im Zimmer aus. Ich machte vor dem Schlafengehen noch meine Französischübungen.


Sonntag, 27. Juli 2025


L und ich wachten kurz nach halb sieben und somit ein bisschen sehr früh von einem heranziehenden Gewitter auf. Angesagt war das nicht. Aber in den Bergen ändert sich ohnehin oft das Wetter.

Ich packte erst unsere Kleidung zusammen, ehe es zu einem reichhaltigen Frühstück ging. Auch diese Speisen hätten wieder locker für zwölf Leute gereicht. 

Blick aus dem Frühstücksraum


Mit dem Auto fuhren wir auf einer holprigen Straße den Berg hinauf. Direkt neben uns befand sich sehr oft ein steiler Abhang. Ich betete innerlich einige Male. Die Kinder hatten allerdings sehr viel Spaß im schaukelnden Auto.

Wir wanderten schließlich gegen Mittag zu sechs Gletscherseen. Dort war es uns allen zwar zu kalt zum baden, aber ein leckeres Picknick zur Stärkung für den Rückweg nahmen wir ein. L begutachtete immer wieder misstrauisch die Wolken am Himmel und fürchtete sich vor dem Wind, der mal mehr, mal weniger stark wehte. Das Wetter war uns allerdings die gesamte Wanderung über hold.
Die drei Kinder haben sehr gut durchgehalten. Insgesamt sind wir sieben Kilometer gewandert und haben dabei fünfhundert Höhenmeter bewältigt. 


Spontan suchten wir uns für die Nacht eine andere Unterkunft in Montenegro. Dort ging ich duschen, ehe wir noch vor dem Abendessen in den Ortskern spazierten, um ein Eis zu essen.


Trotz meiner immer stärker werdenden Kopfschmerzen absolvierte ich vor dem Schlafengehen noch meine Englischübungen.


Montag, 28. Juli 2025


Nach dem Frühstück packte ich heute Morgen unsere Rucksäcke.

Blick von der Terrasse auf den Ort


Im Auto fuhren wir wenig später zurück nach Albanien. Die Grenzkontrolle verlief dieses Mal ereignislos und ohne wütenden Polizisten.


Da die Kinder keine Lust auf eine zweite, allerdings wesentlich kleinere Wanderung hatten, machten wir einen kleinen Spaziergang in den Bergen, vorrangig um uns vor der heutigen langen Autofahrt noch einmal die Beine vertreten zu können. Zuerst war L aufgrund der dunkleren Wolken am Himmel und ihrer Unlust ängstlich-ätzend, anschließend drehte K etwas durch.


Wir ließen im Laufe des Tages die Berge hinter uns und begaben uns in Richtung Meer. Dabei passierten wir wieder die endlos langen Serpentinen. Auch heute hielt ich tapfer durch.
Eine längere Pause machten wir irgendwo im Nirgendwo bei einem wunderschönen See. Eine Stunde vor Ankunft am Meer standen wir wieder einmal lange im Stau.


Am Abend kamen wir in der Ferienwohnung, die sich Ls und meine ehemaligen Vermieter gekauft haben und die wir alle nutzen dürfen, an. Wir besichtigten diese, bezogen unser Zimmer und machten uns schließlich auf den Weg zu einer Pizzeria. Gegenüber dieser konnten die Kinder auf den Spielplatz gehen. L kam jedoch schnell zurück, da in der Ferne über dem Meer Blitze zu sehen waren. 


Vor dem Schlafengehen machte ich meine Schwedischübungen, während L noch ein paar Minuten auf dem iPad ihren Film gucken durfte.

Mein Montagsstarter # 30

Dies & Das, Persönliches

Eine tolle Wanderung zu Gletscherseen in den Albanischen Alpen liegt hinter mir. Bevor es heute weiter in Richtung Strand geht, kommen hier meine Ergänzungen zu Antetannis sieben Textfragmenten:

❶ 
Mein Bikini darf in meinem Reisegepäck nicht fehlen.

❷ 
Gefaltet oder gerollt lässt sich Sommerkleidung im Handgepäck am besten transportieren.

❸ 
Im Drogeriemarkt (oder der Drogerieabteilung im Supermarkt/Kaufhaus) komme ich an im Preis reduziertem Nagellack nicht vorbei. Das passiert allerdings eher selten.

 
Nichtstun ist in diesen Tagen mehr als praktisch.

❺ 
In diesem Jahr packe ich nur noch für Kurztrips die Taschen.

 
Nicht vergessen darf ich, genügend Sonnenschutzmittel auf meinen Körper aufzutragen.

 
Was diese Woche angeht, freue ich mich auf Aufenthalte in den Bergen und am Strand, möchte ich das Abholen unserer drei Kaninchenmädchen aus der Tierpension erledigen und am Wochenende habe ich den Besuch auf einer Geburtstagsfeier geplant.

High Five der Woche 30/2025

Alltagsschnipsel, Dies & Das, Persönliches

L und ich haben vor einigen Tagen das herbstliche Deutschland gegen einen heißen albanischen Sommer eingetauscht. 

Im Rahmen von Sabines toller wöchentlicher Blogaktion ließen sich demzufolge sehr leicht fünf positive Momente unserer Woche finden: 

Sea Life
Mit meinem Bruder, meiner Schwägerin J, meiner Baby-Nichte O und L besuchte ich am Montag das erste Mal seit einigen Jahren das Sea Life im Olympiapark in München. Unser Ausflug war wunderschön. O staunte über die vielen Fische und L begab sich auf Stempelsuche.

Kindfreie Stunden
Seit dem Beginn der Sommerferien kleben L und ich vierundzwanzig Stunden am Tag ohne Pause aufeinander. Ich liebe mein Kind sehr. Dennoch bin ich Leipzig-S unendlich dankbar, dass ich am Mittwoch einige Stunden Zeit für mich alleine haben durfte. 

Flug
Meine im Vorfeld gemachten Sorgen haben sich innerhalb weniger Minuten in Luft aufgelöst. Niemanden hat es interessiert, dass Ls Reisepassnummer beim Online-Check-in nicht identisch mit dem mitgebrachten Dokument ist. Den Hinflug nach Tirana selbst haben wir auch überlebt.

Tiere
In Albanien habe ich schon etliche Tiere gesehen: eine Katze, etliche Kühe, einen Kauz und zahlreiche Hunde. Am meisten gefreut habe ich mich aber über mehrere in den Gärten frei laufende Schildkröten.

Albanische Alpen
Bei angenehmen Temperaturen wanderten wir um die fünfhundert Höhenmeter hinauf zu mehreren Gletscherseen. Zwischendrin konnten wir bereits super schöne Ausblicke genießen.

Unser Sommerurlaub – Ankunft in Albanien

Reisen & Ausflüge

L und ich sind gestern Abend gut in Tirana gelandet.


Donnerstag, 24. Juli 2025


Aufgewacht bin ich kurz vor sieben Uhr. Für unsere Nachtspeicherheizung hatte sich bereits vor einigen Wochen ein Monteur ab halb acht angekündigt. Diesem wollte ich nicht im Schlafanzug die Tür öffnen, weshalb ich mir ausnahmsweise auch im Urlaub den Wecker stellte.
Ich räumte nach dem Aufstehen zuerst sämtliche Heizkörper frei. Nach einigen Überlegungen, ob es sinnvoll ist, noch schnell duschen zu gehen, setzte ich den Plan in die Tat um. Ich hatte Glück und konnte mich sogar noch bis halb zehn zu L ins Bett kuscheln.

Nach dem Frühstück setzte ich mich an die private Finanzplanung für August. Für meine Kolleg*innen und mich überwies ich noch die Gehälter. Kurz nach halb elf klingelte es schließlich und der Monteur wartete unsere Heizkörper.
Zehn Minuten, bevor wir mit unseren beiden Handgepäck-Rucksäcken die Wohnung in Richtung S-Bahn zum Flughafen Leipzig-Halle verlassen mussten, beendete der Mann seine Arbeit. Perfektes Timing.

Halb eins kamen wir mit drei Stunden Vorlauf am Flughafen an. Da L noch keine Bordkarte hatte, stellten wir uns im Check-in-Bereich an. Wir warteten etwa eine Stunde lang, ehe die Schalter endlich besetzt wurden. L nutzte die Wartezeit zum Nörgeln und Verbreiten von schlechter Laune. Die Warteschlange hinter uns wurde ebenfalls länger und länger.
Dank des neuen Reisepasses bekamen wir schnell und problemlos unsere Bordkarten ausgehändigt und konnten weiterziehen.
Bevor wir die Sicherheitskontrolle absolvierten, aßen wir zur Mittagszeit im Sitzbereich einer Bäckerei belegte Brötchen. Unser Gepäck und wir wurden kurz darauf durchleuchtet. Alles war in Ordnung und wir durften passieren.
Auch das Boarding verlief schnell und unkompliziert. Im Flugzeug saßen wir mittig. L durfte direkt am Fenster sitzen, ich neben ihr. Die Flugbegleiter*innen sprachen in einem sehr schnellen Englisch ihr Standardprogramm und alle Passagiere glaubten, gleich geht es in die Luft. Plötzlich kam allerdings die Mitteilung, dass wir erst eine Stunde später abheben werden. Grund unbekannt.

Der Flug selbst war okay. Der Start war für mich wesentlich angenehmer als die wenigen Male zuvor. Dafür wurde mir diesmal wegen der Turbulenzen in der Luft, bei denen das Flugzeug schaukelte und wackelte, leicht übel. Dennoch gelang es mir, für eine Viertelstunde die Augen zu schließen. Die Landung verlief glücklicherweise reibungslos.


Bei der Passkontrolle in Albanien erwischten L und ich offenbar genau die Warteschlange, bei der es mehrere Minuten lang keinen Zentimeter vorwärts ging. L war mittlerweile durch und nörgelte lautstark herum. Ein deutsches Paar vor uns schmunzelte bereits über ihr nerviges Verhalten. Ich hätte ihr am liebsten direkt ein Rückflugticket organisiert und sie in den nächsten Flieger zurück nach Hause gesetzt.

Albanien-U und ihre beiden Kinder K und M holten uns vom Flughafen in Tirana mit dem Auto ab. Wir fanden uns glücklicherweise trotz der Menschenmassen auf Anhieb.
Wir fuhren ins Dorf in der Nähe von Tirana und wurden mit einer großen Platte selbstgemachten Sushis überrascht. Nach dem Essen bezogen wir allmählich das Gästehaus, das nur wenige Meter vom Haupthaus entfernt steht. Dieses werden L und ich bewohnen.
Abends räumte ich nur noch unsere Rucksäcke leer und machte meine Schwedischübungen, ehe es schlafen ging.


Freitag, 25. Juli 2025


L wachte heute Morgen bereits zehn Minuten nach halb fünf auf und konnte nicht mehr einschlafen. Am liebsten wäre sie zum Haupthaus gelaufen, um mit K und M zu spielen. Wenigstens war sie so lieb und ließ mich noch zwei Stunden länger schlafen. Die letzte halbe Stunde bis um sieben war dann allerdings nicht mehr ganz so entspannt.

Der Stromausfall, der öfter am Tag für wenige Minuten auftritt, war glücklicherweise genau dann vorbei, als ich beschloss, duschen zu gehen. Andernfalls hätte es kein Wasser gegeben. So konnte ich frisch geduscht in den ersten Tag in Albanien starten.

Die drei Kinder verschwanden noch vor dem Frühstück für mehrere Stunden im Pool. U und ich machten es uns in der Nähe gemütlich. Ich aß viel Obst und trank einen Cappuccino.
Plötzlich raschelte es hinter mir. Ich schaute nach der Ursache des Geräuschs und sah eine Schildkröte frei durch den Garten laufen. Ich war sehr begeistert und machte sofort ein Foto.
L ging leicht gebräunt in den Pool und kam drei Stunden später brutzelbraun wieder heraus. Wahnsinn!


Die Mittagshitze verbrachten wir im angenehm gekühlten Haupthaus. Mit U konnte ich mich sehr lange über alles Mögliche unterhalten. Die Kinder spielten die allermeiste Zeit lieb miteinander. Wir aßen gemeinsam Mittagessen, danach Wassermelone. Eis gab es auch.
Als schließlich die größte Hitze vorüber war, durften die Kinder wieder in den Pool gehen. 

Gegen Abend wurde das Abendessen vorbereitet. Die Kinder durften in der Zeit etwas gucken. Nach dem Abendessen verschwanden L und K wieder im Pool, obwohl wir es ihnen nicht erlaubt hatten. Die Ohren funktionierten heute nicht immer ganz so gut.

Bevor es gleich schlafen geht, mache ich nur noch meine Englischübungen.

Mein Freitagsfüller # 25

Alltagsschnipsel, Dies & Das, Persönliches

Hochsommerliche Temperaturen von vierzig Grad Celsius bringen mich ganz schön ins Schwitzen. Und ich liebe es, zumal ich entspannen darf und nichts groß machen brauche. Im Urlaub lässt sich mit Barbaras Freitagsfüller noch angenehmer als sonst ins Wochenende starten.

1.  
Ich bau mir sukzessive ein finanzielles Polster auf – für jetzt und für später.

2.  
L und ich sind regelmäßig beim Zahnarzt. Mindestens zweimal jährlich.

3. 
Vor meinem Fenster bietet sich mir derzeit ein wunderschöner Ausblick auf das Tiranaer Umland.

4. 
Ausgegrenzt werden tut weh.

5. 
Es könnte sein, dass ich mir im Urlaub trotz Sonnencreme noch einen Sonnenbrand hole.

6. 
Stille Wasser sind tief und schmutzig – hahaha!

7. 
Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf weitere entspannte Stunden im Dorf in der Nähe von Tirana, morgen habe ich geplant, in die Albanischen Alpen zu fahren, und Sonntag möchte ich wandern!

Mittwoch, 23. Juli 2025 – Kindfreie Stunden

Alltagsschnipsel

Ich habe ganz gut geschlafen und viel geträumt. Gegen halb acht wurde ich wach und blieb es auch. Vermutlich wäre ich aber noch mal weggedöst, hätte ich es darauf angelegt. 
Gefrühstückt habe ich nichts. Mittags aß ich eine belegte Brotscheibe und abends gab es eine Portion Pommes. Ohne alles. 

Am Vormittag machten L und ich uns auf den Weg zum Einwohnermeldeamt. Dort wartete Ls neuer Reisepass auf seine Abholung. Die Warteschlange war überschaubar und wir brauchten nicht lange warten. Problemlos wurde uns der Reisepass wenig später ausgehändigt. Ls Kinderreisepass wurde entwertet und uns als Andenken mitgegeben. Nun habe ich wieder sechs Jahre Ruhe, ehe Ls Pass abläuft.

Spontan meldete sich am Vormittag Leipzig-S bei mir. Aufgrund schlechten Wetters sind LK und sie vorzeitig von der Ostsee geflohen. So kam es, dass L ab mittags einige Stunden bei ihrer Freundin LK verbrachte. Ich genoss die freie Zeit sehr. L und ich haben diese kurze Pause voneinander dringend gebraucht. Kind glücklich. Mama glücklich. Was will man mehr?!

Abends legte ich unsere Kleidung für Albanien zurecht und packte kurz darauf die beiden Handgepäck-Rucksäcke. Alles passte problemlos hinein. Morgen kommen noch die Ladekabel, das MacBook Air und das iPad sowie einige Badutensilien hinzu. Dann kann es auch schon losgehen. 

Was heute schön war:

– länger schlafen 
– erfolgreiche Passabholung
– Playdate für L
– kindfreie Stunden
– Urlaubsvorbereitungen
– Italienischübungen

Unser Sommerurlaub – Besuch in München

Reisen & Ausflüge

L und ich haben für einige Tage meinen Bruder, meine Schwägerin J und meine Baby-Nichte O in München besucht.


Donnerstag, 17. Juli 2025


Mit überschaubarem Gepäck starteten L und ich gegen zehn Uhr unsere Fahrt in Richtung München. Gefrühstückt wurde im Auto. Da L auf ihrem iPad Filme und Serien schaute, konnte ich ungestört Musik hören.
Eine Mittags- und Ladepause machten wir bei einem Autohof mit einer McDonald’s Filiale. Der Ladevorgang klappte auf Anhieb, sodass wir eine halbe Stunde lang entspannen konnten und nicht um unser Auto herumtanzen mussten.

Nachmittags kamen wir in München an und ergatterten direkt vor dem Haus einen Parkplatz. Wir wurden von meinem Bruder und meiner Schwägerin J mit einem Eis begrüßt und ruhten uns alle anschließend ein paar Minuten aus.

Gegen späten Nachmittag spazierten wir zum BeerenCafé und deckten uns mit leckeren Erdbeeren und Kirschen ein. Eine kurze Runde durch den Rewe Markt machten wir im Anschluss.
Abends aßen wir (vegane) Schnitzel und Süßkartoffelpommes, während uns meine Baby-Nichte O dabei zuschaute. Davor und danach konnten L und ich mit ihr spielen.  

Freitag, 18. Juli 2025


Im Gästezimmer konnte ich wunderbar schlafen. 
Als schließlich alle wach waren und ihre Badrunde gedreht hatten, wurde in Ruhe gefrühstückt. 

Am späten Vormittag fuhren wir zu fünft mit der U-Bahn in die Münchener Innenstadt. Ich wurde zu einem Kosmetikstudio gebracht und durfte eine anderthalbstündige Gesichtsbehandlung einschließlich Massage genießen. Das war wunderbar. Danke für das tolle Geburtstagsgeschenk. ❤ 
Die anderen fuhren in Richtung Sendlinger Tor weiter und gingen shoppen. Mittags gesellte ich mich zu meinem Bruder und meiner Baby-Nichte O, die es sich in einem Biergarten gemütlich gemacht hatten und auf meine Schwägerin J und L warteten.

Den Nachmittag und Abend verbrachten wir im großen Garten bei einem mit meinem Bruder und meiner Schwägerin J befreundeten Pärchen mit Kind. FJ und L spielten sofort sehr lieb miteinander. L bespaßte zwischendurch aber auch immer wieder ihre kleine Cousine.
Der Grill wurde angeschmissen und ich trank super leckeren alkoholfreien Hugo und hatte eine schöne Zeit.


Als meine Baby-Nichte O ins Bett gebracht wurde, gingen L und ich noch auf einen Spielplatz.


Samstag, 19. Juli 2025


Nach dem Ausschlafen und einem leckeren Frühstück waren wir den Großteil des Tages mit den Vorbereitungen für die Party am nächsten Tag beschäftigt. Salate wurden zubereitet, die Wohnung aufgeräumt und gesäubert, der Rasen gemäht …


Nach einer langen Ruhepause am Nachmittag spazierten wir zu fünft zum Feldmochinger See. So viele Menschen auf einem Haufen habe ich schon lange nicht mehr gesehen. L konnte sich auf dem großen Spielplatz austoben. An einem der Kioske holten wir uns zum Abendessen Currywurst mit Pommes, Obazda und Brezn. Auf dem Rückweg begleiteten uns dunkle Regenwolken.


Sonntag, 20. Juli 2025


Ich habe wieder ausgeschlafen, war aber dennoch viel zeitiger wach als L. Sie schafft es in den letzten Tagen, erst halb zehn rum aufzuwachen. 
Nach dem Frühstück holten L und ich vom Bäcker dreißig Brezn ab. Ein paar kleinere Handgriffe wurden in der Wohnung derweil noch vorgenommen.

Zur Mittagszeit startete die Einweihungsfeier meines Bruders und meiner Schwägerin J. Eingeladen waren die Nachbar*innen sowie Freund*innen und Bekannte.
Nach einer halben Stunde waren die Terrasse und das Wohnzimmer bereits gut besucht. Es wurde sich gleich am leckeren Buffet, das auf dem Esstisch aufgebaut wurde, bedient. Ich aß im Laufe der nächsten Stunden viel zu viel, da ich mir jedes Mal, wenn ich am Buffet vorbeilief, irgendetwas schnappte und in den Mund steckte. Am Abend war ich super satt.
L kümmerte sich sehr lieb um einige der anwesenden Kinder. Mein Bruder und meine Schwägerin J konnten einige Leute aus ihrer unmittelbaren Nachbarschaft kennenlernen und wissen nun, wer in welches Haus gehört. 


Montag, 21. Juli 2025


Wir starteten entspannt und gemütlich in die neue Woche. 
Nach dem Ausschlafen und einem leckeren Frühstück fuhren wir mit den Autos zum Olympiapark. Dort befindet sich das Sea Life, dem wir einen langen Besuch abstatteten. Meine Baby-Nichte O war völlig fasziniert von den Fischen. L begab sich auf die Suche nach den Stempelstationen und war ebenfalls gut beschäftigt.


Nachmittags wollte ich die Gunst der Stunde nutzen und das Auto für die Heimreise am kommenden Tag laden. Leider funktionierte der Ladevorgang nicht. Nach dreimaligem Probieren gab ich schließlich auf und fuhr das Auto unverrichteter Dinge wieder weg. Wie nervig.

Den Abend ließen wir mit einer leckeren Sushibestellung ausklingen. 


Dienstag, 22. Juli 2025 


Heute packte ich nach dem Aufstehen zuerst Ls und meine Sachen zusammen, ehe es ins Badezimmer ging.

Nach dem Frühstück am Vormittag belud ich das Auto mit unserem Gepäck. Mein Bruder und L schafften zwischenzeitlich die leere Brezn-Kiste zurück zur Bäckerei.  

Gegen Mittag machten L und ich uns schließlich auf den Weg zurück nach Hause. Zwei Ladepausen mit optionalen McDonald’s-Besuchen hatte ich für uns eingeplant. Das Laden klappte an beiden Standorten problemlos, sodass wir unsere Pausen wirklich genießen konnten. So muss das sein.
Der Verkehr durch ganz Bayern zog sich allerdings wie zäher Kaugummi. Erst in Thüringen wurde es angenehmer und die Autobahnen sichtlich leerer.

Achtzehn Uhr kamen wir in Markkleeberg an. Wir schafften es gerade noch so in unsere Wohnung, ehe ein Gewitter mit Regen aufzog.
Ich nutzte die Zeit zum Auspacken des Koffers und Wäsche waschen. Einige Kleidungsstücke brauchen wir für unseren Urlaub in Albanien, in den wir bereits übermorgen starten.


Der Besuch in München war wieder sehr schön. Meine Baby-Nichte O ist ein sehr freundliches und liebes Kind, das sehr viel lächelt. L hat sich super lieb um sie gekümmert und konnte sogar schon ein bisschen mir ihr spielen. ❤

Mein Montagsstarter # 29

Dies & Das, Persönliches

Mein Montag startet mit einem von vielen noch folgenden Sommerurlaubstagen. Ich konnte somit nach dem Aufwachen ohne schlechtes Gewissen im gemütlichen Bett liegen bleiben und Antetannis Montagsstarter Leben einhauchen.

❶ 
Ist das die Möglichkeit, ich konnte gestern beim aufgebauten Buffet kaum widerstehen und habe viel zu viel gegessen.

❷ 
Denke ich an Sommer, fällt mir sofort Südeuropa ein.

❸ 
Während der Arbeit höre ich keine Musik. Das lenkt mich zu sehr ab.

 
Ich trinke täglich ein bis zwei Gläser LaVita-Saft, um gesund und fit zu bleiben.

❺ 
Eine andere Bezeichnung für den realen Namen ist ein Spitzname. Viele Menschen in meinem Umfeld haben einen. Mein Name ist dafür irgendwie ungeeignet.

 
Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich so einiges anders angehen.

 
Was diese Woche angeht, freue ich mich auf meinen Urlaub, möchte ich die Abholung von Ls Reisepass erledigen und am Wochenende habe ich eine tolle Zeit in Albanien bei vierzig Grad Celsius geplant.

High Five der Woche 29/2025

Alltagsschnipsel, Dies & Das, Persönliches

Die ersten Urlaubstage liegen bereits hinter mir. Zum Glück folgen noch zwei weitere freie Wochen voller schöner Momente und viel Erholung. 

Im Rahmen von Sabines toller Blogaktion präsentiere ich hier nun meine fünf schönsten Momente der Woche.

Thai Massage
Während L eine halbe Stunde lang mit ihrem iPad im Wartebereich zugange war, wurde ich wunderbar massiert. Ich konnte dieses Mal sehr gut vor mich hindösen und jede Berührung genießen.

Ice Latte
Dieses richtig leckere Getränk konnte ich diese Woche probieren. Ich war auf Anhieb begeistert.

Urlaubsvorbereitungen
Alle Aufgaben, die für unsere bevorstehende Reise nach München zu erledigen waren, konnte ich entspannt und ohne Zeitdruck angehen.

Urlaub
Mein Sommerurlaub hat begonnen! Gleich am ersten Tag schlief ich länger und startete so entspannt wie nur möglich in die freie Zeit.

Familienbesuch
Seit Donnerstag sind L und ich zu Besuch bei meinem Bruder, meiner Schwägerin J und meiner Baby-Nichte O. Zusammen haben wir schon einiges unternommen.